Connect with us

UX/UI & Webdesign

Mutabor redesignt willhaben › PAGE online


So verspielt und bestimmt wie der Name von Österreichs willhaben, dem Pendant zu der deutschen Plattform Kleinanzeigen, ist auch dessen Corporate Design, das Mutabor überarbeitete – und dabei ganz auf die Lupe setzt.

Mutabor redesignt willhaben › PAGE online

Es ist jetzt drei Jahre her. Da hat die Design- und Markenagentur Mutabor ebay Kleinanzeigen, das dann nur noch Kleinanzeigen hieß, mit einem radikalen Redesign versehen.

Mit einem stilisierten Logo, fokussiert auf Nachhaltigkeit, modern und dezent tritt Kleinanzeigen jetzt auf.

willhaben kann man wohl als österreichisches Pendant von Kleinanzeigen bezeichnen – und dessen Auftritt hat Mutabor jetzt mit einem anderen Fokus überarbeitet.

»Um die Marke zu einer Ikone zu machen«, wie es von den Kreativen heißt. Und das mit einem noch prägnanteren Auftritt.

Lupe im Zentrum

Marktforschung hat ergeben, dass zwar fast alle Österreicher:innen willhaben kennen und dabei vor allem auch das markante Hellblau und das stilisierte Lupen-Logo sich eingeprägt haben, die Marke aber über die Jahre hinweg visuell etwas fragmentiert wahrgenommen wurde.

Und sie hat Mutabor jetzt zu einem großen Ganzen verbunden: mit kräftigen Farben, der Lupe, die als wichtigstes Wiedererkennungsmerkmal gilt – und mit generativer KI.

Die Lupe, die jetzt nicht nur in das lichtere Hellblau getaucht ist, sondern sich auch in einer schlankeren Linienstärke zeigt, ist ins visuelle Zentrum gerückt. Sie wird über alle Kanäle hinweg eingesetzt. Und das in einer Vielzahl an Variationen.

Runde Sache

Die Lupe steht für sich selbst, wird mit Bildwelten unterlegt, verwandelt sich in einen Hintergrund oder ein Muster, ist mit Plastikblumen oder Plüsch versehen – und auch mal mit dem willhaben-Wortlogo, das ebenfalls überarbeitet wurde.

Die neue Schrift willhaben Fors zeichnet sich durch eine luftigere Weite und durch prägnante Rundungen aus.

Beim Wortlogo selbst zeigt sich das in dem W, das mit einem signifikanten Bogen versehen ist, der die Spitzen der mittleren Schenkel in eine Wellenbewegung verwandelt, während das L ebenfalls weich gerundet ausläuft.

Prägnanter Rebrush

Gleichzeitig erweitern eigens entwickelte Icons und Illustrationen das überarbeitete Design, zitieren in ihren Rundungen die Lupe und erzählen von den verschiedenen Rubriken, vom Garten und Haus, Kinder, Musik, Auto oder Umzug.

Alle Assets sind in einem neu angelegten Brandhub als »Single Source of Truth« zu finden.

In einer Zeit, in der Vintage und Retro boomen und gerade auch immer mehr junge Leute auf bereits Gebrauchtes zurückgreifen, von der Kleindung bis zur Einrichtung, angetrieben von Style, von knapper werdenden Budgets oder, um Ressourcen zu schonen, zeigt willhaben sich mit starkem Wiedererkennungswert.

Sie ist laut und verspielt, versteckt in ihren Visuals nicht, dass sie generiert sind – und ist vor allem sehr prägnant.



Source link

UX/UI & Webdesign

Weg mit den Hürden! Was das Female-led Collective plant › PAGE online


Der GWA möchte weibliche Führungskräfte stärken und strukturell vorhandene Barrieren überwinden. Männliche Unterstützung ist sehr willkommen. Wir haben uns die geplanten Programme genauer angeschaut und sie sind vielversprechend.

Weg mit den Hürden! Was das Female-led Collective plant › PAGE online
Links: Kim Notz (Inhaberin und Geschäftsführerin KNSK) Foto © Kasimir Weichert // Rechts: Laura Schlotthauer (Sprecherin GWA Forum DEI&B und Geschäftsführerin RYSM)

Der GWA hat ein neues Forum ins Leben gerufen. PAGE hat nachgefragt, was das Female-led Collective genau vorhat und was die konkreten Ziele sind.

Es geht um »messbare Veränderungen« für Frauen in Führungspositionen und auf dem Weg dahin. Das Forum möchte zukünftig weibliche Führungskräfte stärken und strukturell vorhandene Barrieren wie beispielsweise Machtmechanismen überwinden, sie langfristig abbauen. Frauen sollen besser auf führende Positionen vorbereitet, der Austausch soll mehr fokussiert werden. Männliche Positionen sind hier durchaus erwünscht.

Die Initiatorinnen sind Claudia Díaz Sánchez (GWA Vorständin und Geschäftsführerin RYSM), Laura Schlotthauer (Sprecherin GWA Forum DEI&B und Geschäftsführerin RYSM) und Kim Notz (Inhaberin und Geschäftsführerin KNSK).

Eine konkrete Führungsaufgabe

Auf Nachfrage von PAGE haben Kim Notz und Laura Schlotthauer genauer erläutert, welche Maßnahmen angestoßen werden und die Schwerpunkte benannt. Zum einen wird es das Allyship-Training »Allies for Female Leaders« geben.

Sie haben uns erklärt, dass sie den Begriff Allyship hier aber nicht als Haltung verstehen, sondern als eine konkrete Führungsaufgabe. Dabei gebe es auch ein definiertes Ziel: »Frauen und Männer auf Management-Ebene und mit organisatorischer Macht dazu zu befähigen, strukturelle Ungleichheiten zu erkennen, zu adressieren und aktiv zu verändern.«

Im Training lernen die Teilnehmerinnen, wie das im Alltag mittels bewusst gewählter Entscheidungen wirksam werden kann, ergänzen Kim Notz und Laura Schlotthauer. Und zwar in »Besetzungen, durch das Sichtbarmachen von Leistung, durch das Hinterfragen bestehender Machtstrukturen und durch konsequentes Handeln in entscheidenden Momenten«. Der Start des Trainings ist noch im 1. Halbjahr 2026 geplant.

»Veränderung entsteht nicht durch gute Absichten, sondern durch Verantwortung im System.« (Kim Notz und Laura Schlotthauer)

Unterschied zum klassischen Mentoring

Zum anderen wird es das Sponsorship-Programm für Frauen in Führungspositionen geben. Es möchte »bei der tatsächlichen Durchsetzung von Karrieren« ansetzen, so Kim Notz und Laura Schlotthauer. Dort, wo die klassischen Förderansätze bereits enden.

Der neue Ansatz unterscheidet sich demnach zu Mentorship-Programmen, weil er den Fokus weder auf eine Begleitung noch auf individuelle Förderungsaspekte legt. Vielmehr ginge es darum, sich zu fragen, was tue ich für meinen nächsten Karriereschritt und wie trete ich dafür ein?

Im Unterschied zu Mentorship geht es nicht um Begleitung oder individuelle Förderungsaspekte, sondern um aktives Eintreten für den nächsten Karriereschritt.

Das Sponsorship-Programm – aktuell noch in Planung – setzt genau hier an, indem Sponsor:innen »gezielt Türen öffnen etwa durch offene Fürsprache, Nominierungen für Schlüsselprojekte, Führungsrollen, Panels oder strategische Initiativen«, ergänzen die beiden Sprecherinnen.

Das Ziel ist also nicht, wie bei den klassischen Ansätzen, jemanden zu begleiten, sondern dort Zugänge einzurichten, wo Karrieren starten oder sich weiterentwickeln können.

Der Start ist voraussichtlich im 2. Halbjahr 2026. Interessierte Frauen in ersten Führungspositionen aus der Agenturbranche können sich dann dafür bewerben.

Aktuelle Mitglieder des Female-led Collectives:

Elena Bartrina y Manns (TLGG Agency), Jeannette Bohné (Serviceplan), Barbara Brunner (Accenture Song), Lisa Erdmann (Scholz & Friends), Cornelia Göbel (Serviceplan), Franziska Gregor (Serviceplan), Luitgard Hagl (Saatchi & Saatchi), Julica Hauke (Garbarz & Partner), Dr. Melanie Howe (KWHC), Vanessa Kerkhoff (VML), Frederike Lohse (segmenta), Franka Mai (THE GOODWINS), Natalie Martens (DEPT), Sabine Moser (kl, company ag), Amelie Pamp (Mutabor), Katharina Ploghöft (RYSM), Ute Poprawe (BBDO Group), Annika Rücker (la red), Lydia Schiphorst (segmenta), Nele Schnieder (Scholz & Friends), Carola Sels (genese werbeagentur), Franziska Spieß (Jung von Matt SPREE), Carolin Uppenbrock (thjnk), Valentina v. Cramm (W3), Ina von Holly (WE DO communication) // Bild © GWA

 

Das könnte dich auch interessieren



Source link

Weiterlesen

UX/UI & Webdesign

Hessen erhält neues Corporate Design – Design Tagebuch


Die hessische Landesregierung hat am gestrigen Montag im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt ein neues Corporate Design für das Bundesland vorgestellt. Pünktlich zum 80-jährigen Bestehen des Landes im Jahr 2026 löst der neue Auftritt die bisherigen Gestaltungsstandards ab, die laut Staatskanzlei nicht mehr den Anforderungen der digitalen Kommunikation entsprachen.

Zentrales Element der neuen visuellen Identität ist ein modernisiertes Logo, das auf dem Volksstaatswappen von 1919 basiert. Damit rückt das Land die demokratische Tradition Hessens in den Fokus. Während das offizielle Staatswappen für hoheitliche Akte erhalten bleibt, fungiert die neue Marke als flexibleres Identifikationsmerkmal. Der bekannte Hessen-Löwe wurde formal vereinfacht und für die Darstellung in digitalen Medien optimiert.

 

Hessen Corporate Design, Quelle: Hessische Staatskanzlei
Hessen Corporate Design, Quelle: Hessische Staatskanzlei

Flankiert wird das Wappen durch eine neue Hausschrift nam…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.



Source link

Weiterlesen

UX/UI & Webdesign

Wie viel Reduktion ist gut? › PAGE online


Ob Corona-Pandemie oder Rentenvorsorge – Infografiken erklären die Welt. Um komplexe Sachverhalte verständlich zu machen, müssen Gestalter sie vereinfachen und Aspekte weglassen. Doch wo ist die Grenze? Wir geben Tipps zur richtigen Balance und die Kunst, den Betrachter klug zu involvieren.

Wie viel Reduktion ist gut? › PAGE online
Illus und Zahlen: Das britische Magazin »Weapons of Reason« arbeitet sowohl mit echten Infografiken als auch mit solchen, bei denen der illustrative Charakter im Vordergrund steht. Zusammen ergibt das eine schöne und klare Bildsprache, die die anspruchsvollen Themen gut unterstützt.

Das Umfeld bestimmt die Komplexität einer Infografik. Je nachdem, ob sie in einer wissenschaftlichen Publikation oder einem Mitarbeitermagazin erscheint, ob sie auf einer umfangreichen Scrolly­telling-Website detailliert in die Tiefe gehen kann oder in Social Media in wenigen Sekunden erfassbar sein muss. »Wir fragen zuerst: Was ist der Kontext? Wie viel Platz steht zur Verfügung? Wer ist die Zielgruppe, und wie lange wird sie sich Zeit nehmen, um sich den Inhalt der Grafik zu Gemüte zu führen?«, erklärt Christine Zimmermann.

Mehr Frauen: In zwanzig animierten Infografiken stellte Hahn+Zimmermann das Frauen-Männer-Verhältnis im Schweizer Nationalrat von 1971 bis 2015 dar. Publiziert wurden sie über Social Media. Anders als zunächst gedacht waren es nicht die einfachsten, sondern die ungewöhnlichsten Umsetzungen, die besonders gut ankamen.

Zusammen mit Barbara Hahn betreibt sie in Bern das Gestaltungsbüro Hahn+Zimmermann, seit 15 Jahren liegt einer ihrer Schwerpunkte auf Informations­grafik. In den letzten Jahren hat sich viel verändert, die Sachverhalte sind komplexer, die Datenmengen größer geworden, die Anzahl der Quellen nimmt zu. Das macht den Job nicht gerade einfacher. Je umfangreicher der Datensatz, desto größer die Gefahr, dass sich Fehler eingeschlichen haben, Koordinaten nicht stimmen, es Buchstaben- oder Zahlendreher gibt. Gestalter müssen immer mehr Zeit aufwenden, die Daten zu verifizieren.

Infografik-Workshop im April

Lerne, wie du aus komplexen Inhalten überzeugende Infografiken entwickelst – praxisnah, digital und direkt anwendbar. Sichere dir jetzt 30 % Rabatt auf dein Ticket und bring deine Visual Storytelling Skills aufs nächste Level. In zwei halbtägigen Workshop-Sessions zeigen euch Alberto Gobber und Anton Delchmann, was eine gute Infografik ausmacht und wie ihr das Gelernte umsetzt – remote und interaktiv: Jetzt anmelden und am 16. & 17.04. dabei sein!

Um Fehler zu vermeiden, entsteht eine Infografik bei Hahn+Zimmermann in enger Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Kunden. »Die Projekte, an denen wir arbeiten, sind oft komplex – von den Nachhaltig­keitszahlen der Baugenossenschaft Zürich bis zum Schweizer Schweinemarkt – und wir natürlich nicht Experten für alle Themengebiete. Deshalb schauen wir gemeinsam, ob das, was wir visuell entwickeln, auch inhaltlich stimmt«, so Christine Zimmermann. Ebenfalls zusammen mit dem Kunden legen sie eine Priorisierung der Datenparameter fest. »Wir beginnen unsere Konzeption dann mit den wichtigs­ten Daten und nehmen – je nachdem, wie komplex die Grafik sein darf – weitere hinzu.«

Nationalrat_W4_2019_HahnZimemrmann

Nationalrat_W2_2019_HahnZimemrmann

Infografiken: Die Kunst des Weglassens

Infografik-Spezialist Jan Schochow sammelt mit sei­ner Berliner Agentur Sapera (ehemals Infographics Group) am Anfang eines Projekts grundsätzlich so viele Daten wie möglich. Auch wenn klar ist, dass es »nur« eine Grafik für Social Media wird. Schwochows Überzeugung: »Hat man einen Themenkomplex, muss man den so weit wie möglich aufmachen und vielleicht auch noch zusätzliche Daten vom Kunden anfordern. Dann sieht man irgendwann in all den Daten eine Geschichte und kann diese in einer Grafik erzählen.« Im nächsten Schritt geht es ans Aussortieren und damit an die Vereinfachung komplexer Zusammenhänge. Wohl der schwierigste Part dieses Jobs – schließlich möchte man all das, was man so mühsam recherchiert hat, nicht unter den Tisch fallen lassen.



Source link

Weiterlesen

Beliebt