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Nur für Buddies: Bekommt Threads jetzt Close Friends?


Threads testet offenbar Buddy Lists. Nutzer:innen könnten Beiträge künftig nur mit ausgewählten Kontakten teilen und so persönlichere Inhalte in kleineren Kreisen veröffentlichen.

Auf Instagram können User diverse Formate schon länger mit engen Freund:innen teilen, etwa Stories, Feed Posts, Reels, Live-Videos und Notes. Jetzt arbeitet offenbar auch die Schwesterplattform Threads an einer Funktion für kleinere und persönlichere Kreise.

Wie der App Researcher Alessandro Paluzzi auf Threads zeigt, testet die Plattform aktuell Buddy Lists. Nutzer:innen könnten damit künftig eine persönliche Liste von Kontakten erstellen und Beiträge nur mit diesen Personen teilen.


Instagram lässt User jetzt mit Bildern kommentieren
– die spannendsten Inhalte bald unter dem Post?

Instagram hFotokommentare: Ein Smartphone zeigt die Kommentaransicht der App mit einem neuen Bild-Icon im Kommentarfeld, über das Nutzer:innen künftig Fotos direkt als Kommentar teilen können.
© eigener Screenshot, Mark Specter (AdesignDot) via Canva

Buddy Lists: Weniger Reichweite, mehr Austausch auf Threads?

Buddy Lists könnten einen Nerv vieler Threads-Nutzer:innen treffen. Denn nicht jeder Gedanke, jedes Foto oder jede Meinung ist für die gesamte Followerschaft bestimmt. Wer Inhalte nur mit ausgewählten Personen teilen kann, postet oft spontaner und persönlicher. Für Threads könnte das mehr Austausch innerhalb kleinerer Gruppen fördern und Nutzer:innen dazu bewegen, häufiger Inhalte zu teilen.

Solche exklusiven Freundeskreise auf Social Media haben allerdings nicht nur Vorteile. Denn nicht jede Person möchte Teil eines besonders persönlichen Kreises sein. Instagram arbeitet daher an einer Funktion, mit der sich Nutzer:innen künftig selbst aus den engen Freund:innen anderer Personen entfernen können.

Eine ähnliche Funktion könnte mit einem möglichen Roll-out der Buddy Lists auch für Threads relevant werden. Ob und wann die Buddy Lists offiziell starten, ist bislang allerdings nicht bekannt.


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Googles testet „Strongest match“ Label für Ads in der Suche


Suchende auf Google sehen bei Ads bald die Labels „Strongest match“ und „Strong match“. Damit sollen User die besten bezahlten Informationen finden und Advertiser passende Zielgruppen erreichen.

Jede Werbung auf Google soll relevant für die Suchenden sein. Trotzdem passen manche Anzeigen, die den User auf den Suchergebnisseiten ausgespielt werden, noch besser zur Anfrage und Suchintention der suchenden Person als andere. Deshalb möchte Google die am besten passenden sowie immerhin noch gut passende Ads mit entsprechenden Labels versehen.


Google Marketing Live:

Die Zukunft der Werbung beginnt hier

Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne
Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne, © Google

Neue Labels für Google Ads: Mit Matches zu mehr Werbeinteraktion

Während Google die Werbeformate für das KI-Suchzeitalter revolutioniert und mit Conversational Discovery Ads oder Highlighted Answers im AI Mode für das zeitgemäße Zusammentreffen von Werbetreibenden und Suchenden sorgt, werden die klassischen Search Ads mit einem neuen Label versehen. Zumindest jene, die besonders gut zur Suchanfrage passen. Zunächst nur in den USA und nur für eine kleine Gruppe von Usern, rollt Google die Labels „Strongest match“ und „Strong match“ aus.

Über das neue Experiment berichtet Ginny Marvin von der Google AdsLiaison auf X. Demnach sollen die Labels zu einigen Search Ads hinzugefügt werden, die, wie der Name schon verrät, bestmöglich mit den Suchanfragen matchen. Dabei werden Signale der Relevanz und Qualität von Anzeigen ausgewertet, um diese als mögliches Match einzustufen. Wann genau eine Ad zum „Strongest match“ und „Strong match“ wird, gibt Google noch nicht an. Womöglich spielen Faktoren wie Markenbekanntheit, Keyword Matching im Text – oder Visual Matching bei der Bildersuche –, die Nähe zur suchenden Person etwa bei Anfragen zu Restaurants oder Händler:innen und Aktualität eine Rolle.

Das Ziel dieser Labels ist laut Ginny Marvin einfach erklärt: Advertiser können dank der Labels als passende Anlaufstellen für User identifiziert werden und auf Zielgruppeninteraktionen mit relevanten Intentionen für ihr Business hoffen. User sollen schnell die relevantesten Informationen passend zur Suchanfrage ausmachen können. Das bezieht sich aber nur auf die bezahlten Ergebnisse, welche viele Nutzer:innen ohnehin überscrollen könnten.

Google Search als Wachstumsfaktor: Advertiser wollen Suchenden begegnen, Google verdient immer mehr

Nichtsdestotrotz ist der Search-Ad-Bereich für Google und Werbetreibende besonders vielversprechend. Mehr als fünf Billionen Suchanfragen bedient Google pro Jahr. Und das Suchaufkommen wird nur größer, befeuert durch die Möglichkeiten der KI-Suche.  „Google Search is AI Search“, betonte Googles EMEA-Chefin Debbie Weinstein kürzlich auf der Google Marketing Live in Dublin und verwies auf 2,5 Milliarden AI Overviews User und mehr als eine Milliarde AI Mode User pro Monat. Die Zahl der AI Mode-Suchen, im Schnitt dreimal länger als traditionelle Anfragen, hat sich jeden Monat seit dem Launch verdoppelt. Nach Jahrzehnten der Suche in Fragmenten, also Keywords, können wir alles suchen – in natürlicher Sprache. Und so fragen die Menschen auch mehr.

Von mehr Suchanfragen und mehr Verweildauer profitiert Google im Werbebereich enorm. 77,3 Milliarden US-Dollar Umsatz kamen allein im ersten Quartal 2026 im Bereich Google Advertising bei Alphabet an. Das sind über zehn Milliarden US-Dollar mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit neuen Formaten und neuen Labels zu möglichen Optimierungen der Werbe-Performance in der Suche dürfte die Summe in Jahresfrist nur noch höher ausfallen. Ob die Labels „Strongest match“ und „Strong match“ sich durchsetzen werden, muss sich indes noch zeigen. Advertiser dürften sich über diese Prädikate für ihre Ads freuen – zumindest jene, die sie auch erhalten.


Googles AI-Werbung jetzt mit AI Max für Shopping und AI Brief fürs Targeting

Google-Schriftzug blurred
© Mitchell Luo – Unsplash

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Claude Tag ist da: Einfach in Slack Claude beauftragen


Das Tool kann mit diversen Slack Channels verknüpft werden, sodass alle User Zugriff sowie Einblick in die jeweiligen Arbeitsprozesse und -fortschritte erhalten. Dafür müssen die Administrator:innen Claude Tag mit dem passenden Workspace verbinden. Es ersetzt die Claude App in Slack und ist per Opt-in verfügbar. Dann können die Admins die Zugriffsberechtigungen für Tools, Kanäle und Lernprozesse aus diesen Channels verwalten. Darf Claude Tag aus der Kommunikation im Channel Rückschlüsse ziehen, kann das Tool daraus Kontexte ableiten und sogar eigenständig künftige Aufgaben erstellen und einplanen.

Wichtig ist für die Administrator:innen zudem, dass sie ein Ausgabelimit für die Claude-Nutzung im Monat festlegen – immerhin kostet der Einsatz der Coding-KI und wird bei Claude Code nach API-Token-Verbrauch berechnet. Es gibt von Anthropic zu Beginn aber einen sogenannten Launch Credit, damit Unternehmen mit Claude Enterprise- und Claude Team-Zugang das Tool testen können. Testen sollten die Administrator:innen das verknüpfte Tool dann zunächst in einem privaten Channel, um zu sehen, ob es funktioniert.

Wenn es läuft: Claude Tag als Team-Mitglied mit KI-Wissen und Eigeninitiative

Läuft Claude Tag erstmal im Slack-Kosmos, können alle Mitarbeiter:innen dem Tool mit simplen Vorgaben per Prompt Aufgaben übertragen. Diese bearbeitet das Tool mit Support des KI-Modells Claude Opus 4.8 – sollten die neueren Modelle der Mythos-Reihe demnächst wieder freigegeben werden, könnte Claude Fable 5 zum Standardmodell für Claude Code und Claude Tag werden. Claude Tag unterteilt die Aufgaben, die es erhält, in mehrere Schritte und bearbeitet sie mithilfe der Tools, für die ein Zugriff gewährt wurde. Dann liefert das Tool in einem Slack Thread die Ergebnisse.

Vorteilhaft ist hierbei, dass Claude Tag als Team-Mitglied für alle agiert und nicht isoliert in privaten Chats. Anthropic erklärt:

[…] This means that anyone can see what it’s working on, and can pick up the conversation from where the last person left off. This makes tagging Claude very different from working within a single chat or for a single task—it’s much more like interacting collaboratively with a teammate.

Außerdem können Einzelpersonen Claude Nachrichten schicken, die das Tool privat beantwortet. Auch kann Claude Tag autonom Aufgaben über Stunden oder sogar Tage verfolgen, ohne dass die Mitarbeiter:innen einschreiten oder selbst an dem Projekt arbeiten müssen. Diese Aufgaben können sogar von Claude selbst stammen. Denn Claude Tag kann sich Kontexte merken und muss nicht mit langen Erklärungen über die Projekte informiert werden, wenn sie in einem Channel schon skizziert wurden. Bei der Zugriffsfreigabe kann das Tool ebenso aus anderen Channels Kontexte miteinbeziehen.

Wird der Ambient Mode aktiviert, kann das Tool schließlich sogar proaktiv Updates zum Arbeitsprozess teilen und den Mitarbeiter:innen auf Slack mitteilen, was sie wissen sollten. Dabei kann zum Beispiel eine Rückfrage gestellt werden, wenn einzelne Aufgaben ohne Abschluss von Teams noch nicht verfolgt worden sind.

So wird Claude Tag zu einem weiteren hilfreichen Arbeits-Tool aus der KI-Familie von Anthropic, neben Claude Code – worauf es basiert –, Claude Cowork, Claude Design und Co.


Claude Design jetzt mit Claude Code verbinden

Laptop mit Claude Code und Claude Design auf dem Screen
© Anthropic via Canva

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Forbes kürt die mächtigsten Creator der Welt


Wer sind die erfolgreichsten Creator der Welt? Das zeigt Forbes mit der Top 50 für 2026. Dabei bewertet das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin nicht nur Follower-Zahlen, sondern auch Einnahmen, Engagement und unternehmerischen Erfolg. Denn die größten Creator werden zunehmend zu CEOs ihrer eigenen Markenwelten.

Forbes hat zum fünften Mal die Top Creators gekürt und versammelt dabei einige der größten Namen des Internets. Angeführt wird die Liste erneut von MrBeast, der sich bereits zum fünften Mal in Folge den Spitzenplatz sichert. Auch Charli D’Amelio, Khaby Lame, Alix Earle, Nara Smith, Steven Bartlett und Ms. Rachel gehören zu den erfolgreichsten Creatorn des Jahres. Logan Moffitt, der es ebenfalls in die Forbes Top Creators 2026 geschafft hat, kommentierte auf TikTok: „LOL this was so fun. Thank you @Forbes this is such an honour.“

Addiert über Plattformen wie Instagram, YouTube und TikTok hinweg erreichen die 50 Creator laut Forbes 3,6 Milliarden Follower. Gemeinsam kommen sie innerhalb eines Jahres auf Einnahmen von 1,02 Milliarden US-Dollar – 20 Prozent mehr als im Vorjahr und sogar 80 Prozent mehr als die 570 Millionen US-Dollar, die Forbes bei der ersten Liste im Jahr 2022 ermittelte.

Creator werden zu Medienmarken

Die diesjährige Forbes-Liste macht deutlich: Mit Social Media lässt sich richtig viel Geld verdienen. Während die Zahl der Follower der Top 50 Creator gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent stieg, legten ihre Einnahmen sogar um satte 20 Prozent zu. Die größten Creator gewinnen also nicht nur neue Fans, sondern monetarisieren ihre bestehende Reichweite immer erfolgreicher.

Der klassische Influencer, der hauptsächlich von Werbe-Deals lebt, ist an der Spitze der Creator Economy inzwischen eher die Ausnahme. Viele der größten Namen bauen eigene Unternehmen rund um ihre Reichweite auf. MrBeast etwa verdient längst nicht mehr nur mit YouTube. Zu seinem Geschäft gehören die Snackmarke Feastables, die Produktionsfirma MrBeast Industries sowie zahlreiche Medien- und Lizenzdeals. Wie viele der erfolgreichsten Creator nutzt er seine Reichweite längst nicht mehr nur für Content, sondern als Fundament für ein eigenes Unternehmens- und Markenökosystem.

So produzieren sie inzwischen Serien und Filme für Netflix, Amazon und Co. oder schaffen sogar den Sprung auf die große Leinwand. Zu den aktuell meistdiskutierten Beispielen zählen die Horrorfilme Backrooms des YouTube Creators Kane Parsons, der mit der gleichnamigen Webserie bekannt wurde, und Obsession von Filmemacher und Creator Curry Barker. Die beiden unabhängig produzierten Filme sorgen derzeit für viel Buzz und übertrafen sogar die Einspielergebnisse des Disney-Blockbusters The Mandalorian & Grogu. Dabei kosteten beide Produktionen zusammen nur etwa elf Millionen US-Dollar, während Disney um die 165 Millionen US-Dollar investierte.


Auch in der Podcast-Welt zeigt sich ein ähnlicher Trend: Creator nutzen ihre Reichweite zunehmend als Fundament für eigene Unternehmen. Spotifys Saruul Krause-Jentsch erklärte kürzlich gegenüber OnlineMarketing.de, dass Podcasts immer häufiger zum Ausgangspunkt für ganze Markenwelten werden. Tommy Schmitt etwa hat gemeinsam mit Felix Lobrecht rund um den Erfolgs-Podcast „Gemischtes Hack“ das Kartenspiel „Hack – Das Kartenspiel“ auf den Markt gebracht. Mit seinem Podcast „Copa TS“ baute er zudem eine eigene Trikot- und Fußballmarke auf. „Gemischtes Hack“ landete im diesjährigen Spotify-All-Time-Ranking der erfolgreichsten Podcasts weltweit auf Platz zwei.

„Just do it“:
Warum Podcasts im Attention Overload das Medium der Stunde sind

Saruul Krause-Jentsch, Head of Podcast Europa bei Spotify, spricht über den Podcastboom, Creator Economy und die Rolle von KI im Podcast-Markt.
© Spotify

Das sind die 50 größten Creator der Welt

  1. MrBeast
  2. Dhar Mann
  3. Steven Bartlett
  4. Markiplier
  5. Rhett & Link
  6. Charli D’Amelio
  7. Druski
  8. IShowSpeed
  9. Mark Rober
  10. Codie Sanchez
  11. Jake Shane
  12. Brent Rivera
  13. Adam W
  14. Jesser
  15. Khaby Lame
  16. Alix Earle
  17. Mikayla Nogueira
  18. Stokes Twins
  19. Nick DiGiovanni
  20. Rebecca Zamolo
  21. MrBallen
  22. Drew Afualo
  23. Haley Baylee
  24. Ms. Rachel
  25. Alan Chikin Chow
  26. Typical Gamer
  27. Marques Brownlee
  28. Nurse John
  29. Tana Mongeau
  30. Josh Richards
  31. Dixie D’Amelio
  32. Dani Austin
  33. Nara Smith
  34. Lexi Rivera
  35. Jacksepticeye
  36. Tini Younger
  37. James Dumoulin
  38. Brooke Monk
  39. Hannah Stocking
  40. Erika Kullberg
  41. Ashton Hall
  42. Leah Kateb
  43. Katie Fang
  44. Anna Sitar
  45. Vivian Tu
  46. Jordan The Stallion
  47. Anwar Jibawi
  48. iJustine
  49. Steven He
  50. Logan Moffitt

Für das Ranking bewertet Forbes nicht nur die geschätzten Bruttoeinnahmen der Creator zwischen März 2025 und März 2026, sondern auch Faktoren wie Reichweite, Engagement und unternehmerischen Erfolg. Berücksichtigt werden dabei unter anderem die Follower-Zahlen auf verschiedenen Plattformen sowie eigene Unternehmen, Marken und Produkte.

Alle 50 Creator des aktuellen Forbes-Rankings kannst du direkt auf Forbes einsehen. Dort findest du neben der Platzierung auch die geschätzten Einnahmen, die plattformübergreifende Reichweite, die durchschnittliche Engagement Rate sowie den Entrepreneurship Score, mit dem Forbes die unternehmerischen Aktivitäten der Creator bewertet.


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