Apps & Mobile Entwicklung
Open Source Software Stack: Qualcomm übernimmt Modular für Datacenter-Projekte

Wenige Stunden vor ihrem Analyst Day hat Qualcomm offiziell das Startup Modular übernommen. Es könnte im Datacenter helfen, denn wirkliche Erfahrung und passende Software hat Qualcomm dort kaum. Modular wiederum war zuletzt bei Nvidia auf der GTC 2026 und noch vor wenigen Wochen beim AMD AI DevDay dabei – das dürfte nun enden.
Bisher bietet Modular als AI-Startup so etwas wie ein komplettes Software-Stack für jeden an. Sie nutzen hierbei Nvidia-GPUs, das Produkt funktioniert aber auch mit AMD, Intel, ARM und Apple Silicon. Der Ansatz ist, den Zugang zu vielen AI-Modellen und Neuerungen plattformübergreifend zu vereinfachen.
Dass Qualcomm dies gefallen könnte, hatten Gerüchte erst vor wenigen Tagen vermeldet. Am Montag hieß es dabei beispielsweise bei Reuters, Qualcomm würde Interesse an einem Kauf zeigen, bis zu vier Milliarden US-Dollar waren im Gespräch. Der Kauf ist heute offiziell angekündigt worden und soll im zweiten Halbjahr dieses Jahres offiziell vollzogen sein, die Kaufsumme nennen beide Parteien heute aber nicht.
Für Qualcomm geht es dabei am heutigen Tag um viel. Das Unternehmen präsentiert in New York am Abend und in der Nacht deutscher Zeit im Rahmen seines Financial Analyst Days den lange erwarteten Ausblick auf das Datacenter-Geschäft. Dafür hat Qualcomm viele Journalisten und Analysten eingeflogen – einige blieben auch deshalb der ISC 2026 in Hamburg fern, obwohl Server ihr Fokusthema ist. Die Erwartungen an Qualcomm könnten also kaum höher sein.
Qualcomm agierte im Bereich Datacenter in den letzten Jahren und Jahrzehnten eher unglücklich. Kein Projekt wurde durchgezogen, es wirkte stets alles nur halbherzig, um es dann wieder einzustellen. Nun will der Konzern aber den Neuanfang wagen. Und dass es dabei nicht mit Hardware allein getan ist, ist spätestens seit Nvidia CUDA klar: ohne Software geht absolut gar nichts. Der Kauf von Modular als ein Teil dieser möglichen Lösung passt letztlich gut ins Bild. Offiziell nennt sich Modular dann „a Qualcomm company“. Inwiefern sie unabhängig arbeiten und mit anderen Herstellern kooperieren können, bleibt abzuwarten.
Qualcomm wurde zuletzt auch mit dem möglichen Kauf von Tenstorrent in Verbindung gebracht. Das Unternehmen von Ex-AMD/Apple/Intel-Ingenieur Jim Keller baut aber bereits eigene AI-Hardware auf Basis von RISC-V.
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FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 im Test

Lange Zeit hat es gedauert, aber nun ist endlich FSR Upscaling 4.1 für RDNA-3-Grafikkarten erschienen. ComputerBase wirft einen Blick auf die Bildqualität und vergleicht diese mit RDNA 4. Darüber hinaus gibt es in dem Artikel Benchmarks mit der Radeon RX 7900 XTX, RX 7800 XT sowie der RX 7600 im Vergleich zu FSR Upscaling 3.1.
FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 mit einem Frühstart
Das war eine schwere Geburt. AMDs deutlich verbessertes FSR Upscaling 4.0, das mittlerweile ein Update auf FSR Upscaling 4.1 (Test) erhalten hat, war ursprünglich nur für die aktuelle RDNA-4-Generation verfügbar. Ob AMD das KI-Upsampling auch auf älteren Grafikkarten bringen wollte, ließ man bewusst offen. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
Bis jetzt standen alle Zeichen eigentlich auf „nicht“ – kaum noch jemand hat mit einer Umsetzung für ältere Grafikkarten gerechnet. Doch die Forderungen der Radeon-Besitzer waren offenbar so vielfältig und stetig, dass AMD vor etwas mehr als einem Monat mit einer Ankündigung für eine Überraschung sorgte: RDNA 3 wird FSR Upscaling 4.1 im Juli erhalten, RDNA 2 dann später Anfang 2027.
Der Adrenalin 26.6.2 bringt FSR Upscaling 4.1 für RDNA 3
Es ist noch nicht einmal Juli, doch AMD hat mit dem Adrenalin 26.6.2 FSR Upscaling 4.1 für RDNA 3 bereits freigeschaltet. Dabei gilt dies ausschließlich für diskrete RDNA-3-GPUs, also zum Beispiel die Desktop-Grafikkarten der Radeon-RX-7000-Serie – iGPUs auf Basis von RDNA 3.5 benötigen noch mehr Zeit, aufgrund der deutlich geringeren Rechenleistung wird ein angepasstes, einfacheres („lightweight“) neuronales Netzwerk benötigt.
Apropos neuronales Netzwerk: Dieses musste AMD auch für RDNA 3 anpassen. Denn FSR Upscaling 4.1 nutzt eigentlich das Datenformat FP8, das jedoch nur RDNA 4 mit voller Performance unterstützt. Für RDNA 3 wird dagegen eine Version mit INT8 genutzt, die laut AMD eine vergleichbare Bildqualität zur FP8-Variante aufweisen soll. Im Vergleich zur im letzten Jahr geleakten INT8-Variante soll die offizielle INT8-Version sichtbar besser sein, denn diese hatte noch mit sichtbaren Grafikfehlern zu kämpfen.
FSR-4.1-Benchmarks mit RX 7900 XTX, RX 7800 XT und RX 7600
Wie gut FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 funktioniert, wird ComputerBase in diesem Artikel herausfinden. Unter anderem gibt es einen Qualitätsvergleich zur FP8-Variante auf RDNA 4. Zudem gibt es Benchmarks von neun Spielen, in denen sich die Radeon RX 7900 XTX und die Radeon RX 9070 XT mit FSR Upscaling 4.1 und FSR Upscaling 3.1 stellen müssen. Darüber hinaus gibt es weitere Testreihen mit der Radeon RX 7800 XT und der Radeon RX 7600.
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NSA und weitere US-Behörden: Claude Mythos knackt vertrauliche Systeme binnen Stunden
Unruhe in der US-Administration. Testläufe mit Claude Mythos im Rahmen des Project Glasswing zeigten, dass Anthropics Modelle in der Lage sind, innerhalb von Stunden Schwachstellen in hochsensiblen Regierungssystemen zu entdecken. Betroffen ist auch die NSA.
Von den Vorgängen berichtet aktuell die Associated Press und beruft sich auf interne Quellen. Dem Bericht zufolge gehen die Tests über einzelne Behörden hinaus.
Einbruch in NSA-Systeme „nur“ in Testumgebung
Dass Mythos NSA-Systeme binnen Stunden knacken konnte, wird schon seit einigen Tagen gemeldet. Grundlage für die Berichte war der Demokratische US-Senator Mark Warner, der im Economist mit der Aussage zitiert wurde: „Dieses Tool brach in fast alle unsere klassifizierten Systeme ein. Nicht in Wochen, sondern Stunden.“ Er berief sich dabei auf die Führungsriege der NSA sowie auf das Cyber Command der US-Streitkräfte.
In dem Kontext wurde diskutiert, dass diese Testläufe einer der Gründe sein könnten, warum Anthropic den Zugang zu Mythos 5 und Fable 5 sperren musste. Der Economist-Journalist Shashank Joshi stellte mittlerweile aber klar, dass das Zitat korrekt ist, es aber nicht wörtlich gelesen werden dürfe. Mythos wurde demnach gemeinsam mit anderen Tools unter bestimmten Umständen getestet. Es war also ein Red-Team-Prozess, den reguläre Angreifer so nicht einfach wiederholen könnten.
Nur weil jemand Zugang zu Mythos hat, kann dieser also nicht binnen Stunden die Systeme der NSA hacken.
Five-Eyes-Geheimdienste warnen vor IT-Sicherheitsrisiken
Die Sicherheitsdebatte bleibt dennoch angespannt. Die Five Eyes – also der Geheimdienstverbund der USA sowie von Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland – fordern Regierungen zum Handeln auf. „Während KI uns helfen wird, die Cyber-Sicherheit im Laufe der Zeit zu verbessern, beschleunigt sie auch die Geschwindigkeit, das Ausmaß und die Raffinesse von Cyber-Angriffen“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme, die am Wochenende veröffentlicht worden ist.
Daher wären Anpassungen nötig und Risiken müssten verstanden werden. Ebenso sei es nötig, Secure-by-Design und Secure-by-Default zum Standard zu machen und die Resilienz zu stärken – diese dürfe nicht von einer einzelnen Lösung oder Technologie abhängen.
- Interview mit Manuel „HonkHase“ Atug: Wie gefährlich sind KI-Modelle wie Claude Mythos?
Zu den praktischen Vorschlägen der Geheimdienste zählen Maßnahmen wie ein beschleunigter Patching-Prozess und ein sensiblerer Umgang mit Legacy-Systemen. Wenn solche Systeme nicht mehr unterstützt werden, seien das nicht nur „technische Schulden“, sondern ein strategisches Problem.
Exportbann der Trump-Administration und die Suche nach Antworten
Inwieweit die Testläufe zur Sperranordnung von Fable 5 und Mythos 5 beigetragen haben, lässt sich von außen kaum einschätzen. Öffentlich drehte sich die Diskussion vor allem um Jailbreaks, nach wie vor fehlt aber eine klare Antwort.
Bemerkenswert bleibt zudem, dass die Anordnung als Exportkontrolle erfolgte: Grundsätzlich muss Anthropic die Modelle nur für ausländische Staatsbürger sperren, US-Nutzer könnten theoretisch weiter zugreifen. Weil Anthropic aber nicht zwischen US-Bürgern und ausländischen Nutzern unterscheiden kann, wurde der Zugang für alle blockiert.
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GTA 6 vorbestellen: Pre-Order startet um Mitternacht für 79,99 und 99,99 USD

Ab 25. Juni nimmt Rockstar Games Vorbestellungen für GTA 6 entgegen, das am 19. November für PlayStation 5 (Pro) und Xbox Series X|S erscheinen wird. Jetzt sind auch die Preise bekannt: In den USA werden 79,99 US-Dollar für die Standard-Edition und 99,99 US-Dollar für die The Grand Theft Auto VI: Ultimate Edition fällig.
GTA 6 Pre-Order: alle Details
Vorbestellungen weltweit ab Mitternacht
In der Basis bleibt es also bei einem „80-US-Dollar-Spiel“, die Preise für den Euro-Raum bleiben allerdings noch abzuwarten. Die Vorbestellungen starten weltweit um Mitternacht, jeweils nach lokaler Zeit. Also in Deutschland in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 00:00 Uhr.
Rockstar Games®, a publishing label of Take-Two Interactive Software, Inc. (NASDAQ: TTWO), is excited to announce that pre-orders for Grand Theft Auto VI will begin on June 25, 2026, at midnight local time. Launching November 19, 2026, for the PlayStation® 5 computer entertainment systems and Xbox Series X|S games and entertainment systems for $79.99, Grand Theft Auto VI features a single-player experience set in the biggest, most immersive evolution of the series yet.
MediaMarkt mit Frühstart
MediaMarkt hatte am Mittwochvormittag bereits für kurze Zeit die entsprechende Landing-Page*, allerdings ohne Nennungen eines Euro-Preises online, inzwischen ist die Seite wieder offline. Auf Amazon.de* ist zur Stunde noch kein Eintrag zu GTA 6 zu finden, aber solange sich Händler an ein vom Publisher auferlegtes Embargo halten, dürfte der Startschuss hierzulande ja auch erst um Mitternacht erfolgen.
Standard vs. Ultimate Edition
Ebenfalls enthüllt hat Rockstar Games die Ultimate Edition, die für 20 US-Dollar Aufpreis „eine exklusive Auswahl an Premium-Fahrzeugen, Waffen, Kleidung“ und „Action, die alle Facetten der Geschichte von Jason und Lucia durchzieht“, umfasst. Demzufolge gibt es in der Ultimate Edition nur digitale Dreingaben.
Early-Bird-Boni
Wer eine der Variante vorbestellt, oder direkt am 19. November kauft, erhält darüber hinaus den „Vintage Vice City Pack“, „eine Sammlung von Gegenständen, die an die Zeit erinnert, als die Neonlichter am hellsten strahlten“. Darüber hinaus erhalten Käufer digitaler Vorbestellungen einen kostenlosen Monat GTA+.
„Disc-Version“ ist nur ein Download-Code
Wer sich ab dem 12. November für den Kauf einer „physischen Variante“ entscheidet, sei auch in diesem Fall gewarnt: In der greifbaren Hülle steckt lediglich ein Download-Code.
The physical version of Grand Theft Auto VI, containing a download code inside the box, will be available starting November 12, 2026 to support pre-loading.
Pre-Load ab 12. November
Der 12. November ist zugleich der Tag, an dem der Pre-Load starten wird. Ab dann können Käufer das Spiel auf ihre Systeme herunterladen, um am Tag der Veröffentlichung nichts oder eventuell nur noch ein (kleines) Update einzuspielen.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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