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FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 im Test


FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 im Test

Lange Zeit hat es gedauert, aber nun ist endlich FSR Upscaling 4.1 für RDNA-3-Grafikkarten erschienen. ComputerBase wirft einen Blick auf die Bildqualität und vergleicht diese mit RDNA 4. Darüber hinaus gibt es in dem Artikel Benchmarks mit der Radeon RX 7900 XTX, RX 7800 XT sowie der RX 7600 im Vergleich zu FSR Upscaling 3.1.

FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 mit einem Frühstart

Das war eine schwere Geburt. AMDs deutlich verbessertes FSR Upscaling 4.0, das mittlerweile ein Update auf FSR Upscaling 4.1 (Test) erhalten hat, war ursprünglich nur für die aktuelle RDNA-4-Generation verfügbar. Ob AMD das KI-Upsampling auch auf älteren Grafikkarten bringen wollte, ließ man bewusst offen. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.

Bis jetzt standen alle Zeichen eigentlich auf „nicht“ – kaum noch jemand hat mit einer Umsetzung für ältere Grafikkarten gerechnet. Doch die Forderungen der Radeon-Besitzer waren offenbar so vielfältig und stetig, dass AMD vor etwas mehr als einem Monat mit einer Ankündigung für eine Überraschung sorgte: RDNA 3 wird FSR Upscaling 4.1 im Juli erhalten, RDNA 2 dann später Anfang 2027.

Der Adrenalin 26.6.2 bringt FSR Upscaling 4.1 für RDNA 3

Es ist noch nicht einmal Juli, doch AMD hat mit dem Adrenalin 26.6.2 FSR Upscaling 4.1 für RDNA 3 bereits freigeschaltet. Dabei gilt dies ausschließlich für diskrete RDNA-3-GPUs, also zum Beispiel die Desktop-Grafikkarten der Radeon-RX-7000-Serie – iGPUs auf Basis von RDNA 3.5 benötigen noch mehr Zeit, aufgrund der deutlich geringeren Rechenleistung wird ein angepasstes, einfacheres („lightweight“) neuronales Netzwerk benötigt.

Apropos neuronales Netzwerk: Dieses musste AMD auch für RDNA 3 anpassen. Denn FSR Upscaling 4.1 nutzt eigentlich das Datenformat FP8, das jedoch nur RDNA 4 mit voller Performance unterstützt. Für RDNA 3 wird dagegen eine Version mit INT8 genutzt, die laut AMD eine vergleichbare Bildqualität zur FP8-Variante aufweisen soll. Im Vergleich zur im letzten Jahr geleakten INT8-Variante soll die offizielle INT8-Version sichtbar besser sein, denn diese hatte noch mit sichtbaren Grafikfehlern zu kämpfen.

FSR-4.1-Benchmarks mit RX 7900 XTX, RX 7800 XT und RX 7600

Wie gut FSR Upscaling 4.1 auf RDNA 3 funktioniert, wird ComputerBase in diesem Artikel herausfinden. Unter anderem gibt es einen Qualitätsvergleich zur FP8-Variante auf RDNA 4. Zudem gibt es Benchmarks von neun Spielen, in denen sich die Radeon RX 7900 XTX und die Radeon RX 9070 XT mit FSR Upscaling 4.1 und FSR Upscaling 3.1 stellen müssen. Darüber hinaus gibt es weitere Testreihen mit der Radeon RX 7800 XT und der Radeon RX 7600.



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Linux: Cosmic-Desktopumgebung 1.1 erschienen, das sind die Neuerungen


Linux: Cosmic-Desktopumgebung 1.1 erschienen, das sind die Neuerungen

Bild: System76 (hochskaliert)

System76 hat Cosmic Epoch 1.1 für Pop!-OS und andere Linux-Distributionen veröffentlicht. Ein eigener Systemmonitor ersetzt dabei das zuvor genutzte Gnome-Pendant, doch auch viele andere Cosmic-Apps haben Überarbeitungen erfahren.

Auf den Release von Cosmic 1.0 im Dezember des vergangenen Jahres folgt nun rund sechs Monate später die Version 1.1 der in der Programmiersprache Rust geschriebenen Desktop-Umgebung von System76. Neben dem neuen Cosmic-Monitor, der bald standardmäßig in Pop!-OS statt des Gnome-Systemmonitors verwendet wird, gibt es eine ganze Reihe an Fehlerbehebungen für Cosmic-Files, die Cosmic-Einstellungen, das Cosmic-Terminal, das Cosmic-Panel und mehr.

Update 1.1 für Cosmic im Überblick

Zukünftig sollen Minor-Updates der eigenen Desktop-Umgebung regelmäßiger erscheinen, wie System76 in den Patchnotes für Cosmic Epoch 1.1.0 auf GitHub schreibt. Dabei bringt das jüngste Update Änderungen und Korrekturen für insgesamt 12 Systembestandteile und Apps. So haben die Entwickler beispielsweise eine ruckelnde Animation beim Minimieren von Cosmic-Applets behoben und die Wallpaper-App Cosmic-BG bietet jetzt rekursives Durchsuchen von Verzeichnissen nach Hintergrundbildern an.

Cosmic-Comp, der Wayland-Compositor des Cosmic-Desktops, lässt Anwender jetzt angepinnte Workspaces benennen und beherrscht Ausnahmen für das Fenster-Tiling. Darüber hinaus haben die Entwickler eine ganze Reihe an Fehlern in Cosmic-Comp behoben, die zuvor zu Abstürzen geführt haben. Und der Cosmic-Editor soll nun auch leere Dateien ohne Endung korrekt öffnen können.

Der Dateimanager Cosmic-Files unterstützt jetzt die Bild-auf- und Bild-ab-Tasten. Ferner konnte ein Fehler in Cosmic-OSD behoben werden, wodurch das Overlay für die Lautstärkeregelung jetzt auch erscheint, wenn die Ein- und Ausgabelautstärken identisch sind. Und wenn Fractional Scaling verwendet wird, reicht das Cosmic-Panel bei entsprechend gewählter Option dank eines in Cosmic 1.1 eingeflossenen Bugfixs auch bis zum Rand.

Cosmic-Settings, die Systemeinstellungs-App des Cosmic-Desktop von System76, hat eine Fehlerbereinigung beim Importieren von OpenVPN-Dateien erhalten und nutzt jetzt in einem bestimmten Fall eine neue Programmierschnittstelle. Der zugehörige System-Dienst cosmic-settings-daemon von Cosmic-Settings unterstützt nun die Varlink-API für das PipeWire-Audiosystem.

Zudem arbeitet das Terminal Cosmic-Term jetzt etwas effizienter, da das System-Thema jetzt nicht mehr bei jedem Aufruf der Menüleiste von der Festplatte gelesen wird. Und für die Schnittstelle xdg-desktop-portal-cosmic steht nun eine bessere Anordnung der Ausgänge im Bildschirmaufnahme-Dialog zur Verfügung. Weitere Details können den englischsprachigen Patchnotes zu Cosmic Epoch 1.1.0 auf GitHub entnommen werden.

Billboard März 2026



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Open Source Software Stack: Qualcomm übernimmt Modular für Datacenter-Projekte


Open Source Software Stack: Qualcomm übernimmt Modular für Datacenter-Projekte

Bild: Modular

Wenige Stunden vor ihrem Analyst Day hat Qualcomm offiziell das Startup Modular übernommen. Es könnte im Datacenter helfen, denn wirkliche Erfahrung und passende Software hat Qualcomm dort kaum. Modular wiederum war zuletzt bei Nvidia auf der GTC 2026 und noch vor wenigen Wochen beim AMD AI DevDay dabei – das dürfte nun enden.

Bisher bietet Modular als AI-Startup so etwas wie ein komplettes Software-Stack für jeden an. Sie nutzen hierbei Nvidia-GPUs, das Produkt funktioniert aber auch mit AMD, Intel, ARM und Apple Silicon. Der Ansatz ist, den Zugang zu vielen AI-Modellen und Neuerungen plattformübergreifend zu vereinfachen.

Dass Qualcomm dies gefallen könnte, hatten Gerüchte erst vor wenigen Tagen vermeldet. Am Montag hieß es dabei beispielsweise bei Reuters, Qualcomm würde Interesse an einem Kauf zeigen, bis zu vier Milliarden US-Dollar waren im Gespräch. Der Kauf ist heute offiziell angekündigt worden und soll im zweiten Halbjahr dieses Jahres offiziell vollzogen sein, die Kaufsumme nennen beide Parteien heute aber nicht.

Für Qualcomm geht es dabei am heutigen Tag um viel. Das Unternehmen präsentiert in New York am Abend und in der Nacht deutscher Zeit im Rahmen seines Financial Analyst Days den lange erwarteten Ausblick auf das Datacenter-Geschäft. Dafür hat Qualcomm viele Journalisten und Analysten eingeflogen – einige blieben auch deshalb der ISC 2026 in Hamburg fern, obwohl Server ihr Fokusthema ist. Die Erwartungen an Qualcomm könnten also kaum höher sein.

Qualcomm agierte im Bereich Datacenter in den letzten Jahren und Jahrzehnten eher unglücklich. Kein Projekt wurde durchgezogen, es wirkte stets alles nur halbherzig, um es dann wieder einzustellen. Nun will der Konzern aber den Neuanfang wagen. Und dass es dabei nicht mit Hardware allein getan ist, ist spätestens seit Nvidia CUDA klar: ohne Software geht absolut gar nichts. Der Kauf von Modular als ein Teil dieser möglichen Lösung passt letztlich gut ins Bild. Offiziell nennt sich Modular dann „a Qualcomm company“. Inwiefern sie unabhängig arbeiten und mit anderen Herstellern kooperieren können, bleibt abzuwarten.

Qualcomm wurde zuletzt auch mit dem möglichen Kauf von Tenstorrent in Verbindung gebracht. Das Unternehmen von Ex-AMD/Apple/Intel-Ingenieur Jim Keller baut aber bereits eigene AI-Hardware auf Basis von RISC-V.



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NSA und weitere US-Behörden: Claude Mythos knackt vertrauliche Systeme binnen Stunden


Unruhe in der US-Administration. Testläufe mit Claude Mythos im Rahmen des Project Glasswing zeigten, dass Anthropics Modelle in der Lage sind, innerhalb von Stunden Schwachstellen in hochsensiblen Regierungssystemen zu entdecken. Betroffen ist auch die NSA.

Von den Vorgängen berichtet aktuell die Associated Press und beruft sich auf interne Quellen. Dem Bericht zufolge gehen die Tests über einzelne Behörden hinaus.

Einbruch in NSA-Systeme „nur“ in Testumgebung

Dass Mythos NSA-Systeme binnen Stunden knacken konnte, wird schon seit einigen Tagen gemeldet. Grundlage für die Berichte war der Demokratische US-Senator Mark Warner, der im Economist mit der Aussage zitiert wurde: „Dieses Tool brach in fast alle unsere klassifizierten Systeme ein. Nicht in Wochen, sondern Stunden.“ Er berief sich dabei auf die Führungsriege der NSA sowie auf das Cyber Command der US-Streitkräfte.

In dem Kontext wurde diskutiert, dass diese Testläufe einer der Gründe sein könnten, warum Anthropic den Zugang zu Mythos 5 und Fable 5 sperren musste. Der Economist-Journalist Shashank Joshi stellte mittlerweile aber klar, dass das Zitat korrekt ist, es aber nicht wörtlich gelesen werden dürfe. Mythos wurde demnach gemeinsam mit anderen Tools unter bestimmten Umständen getestet. Es war also ein Red-Team-Prozess, den reguläre Angreifer so nicht einfach wiederholen könnten.

Nur weil jemand Zugang zu Mythos hat, kann dieser also nicht binnen Stunden die Systeme der NSA hacken.

Five-Eyes-Geheimdienste warnen vor IT-Sicherheitsrisiken

Die Sicherheitsdebatte bleibt dennoch angespannt. Die Five Eyes – also der Geheimdienstverbund der USA sowie von Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland – fordern Regierungen zum Handeln auf. „Während KI uns helfen wird, die Cyber-Sicherheit im Laufe der Zeit zu verbessern, beschleunigt sie auch die Geschwindigkeit, das Ausmaß und die Raffinesse von Cyber-Angriffen“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme, die am Wochenende veröffentlicht worden ist.

Daher wären Anpassungen nötig und Risiken müssten verstanden werden. Ebenso sei es nötig, Secure-by-Design und Secure-by-Default zum Standard zu machen und die Resilienz zu stärken – diese dürfe nicht von einer einzelnen Lösung oder Technologie abhängen.

Auswirkungen von Modellen wie Claude Mythos auf kritische Infrastrukturen
  • Interview mit Manuel „HonkHase“ Atug: Wie gefährlich sind KI-Modelle wie Claude Mythos?

Zu den praktischen Vorschlägen der Geheimdienste zählen Maßnahmen wie ein beschleunigter Patching-Prozess und ein sensiblerer Umgang mit Legacy-Systemen. Wenn solche Systeme nicht mehr unterstützt werden, seien das nicht nur „technische Schulden“, sondern ein strategisches Problem.

Exportbann der Trump-Administration und die Suche nach Antworten

Inwieweit die Testläufe zur Sperranordnung von Fable 5 und Mythos 5 beigetragen haben, lässt sich von außen kaum einschätzen. Öffentlich drehte sich die Diskussion vor allem um Jailbreaks, nach wie vor fehlt aber eine klare Antwort.

Hintergründe zu Fable 5 und Mythos 5

Bemerkenswert bleibt zudem, dass die Anordnung als Exportkontrolle erfolgte: Grundsätzlich muss Anthropic die Modelle nur für ausländische Staatsbürger sperren, US-Nutzer könnten theoretisch weiter zugreifen. Weil Anthropic aber nicht zwischen US-Bürgern und ausländischen Nutzern unterscheiden kann, wurde der Zugang für alle blockiert.



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