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Rechenzentren in Deutschland: Ausgebremst durch Strommangel, Energiepreise und komplexe Regulierung
Mehr KI, mehr Rechenzentren – die Formel ist einfach. Obwohl der Ausbau sich in Deutschland beschleunigt, reicht es nicht, um die Nachfrage zu decken. Stromknappheit und hohe Preise sowie die komplexe und teils widersprüchliche Regulierung sind zentrale Hürden.
Die Probleme schildert Alexander Rabe, Geschäftsführer des Internetwirtschaftsverbands Eco, auf der Glasfasermesse Fiberdays 26, die der Breko derzeit in Frankfurt am Main veranstaltet. Rechenzentren sind einer der Themenschwerpunkte auf der Messe.
In Frankfurt wird es eng
Selbst wenn man in Europa nicht der Gigantomanie amerikanischer Big-Tech-Konzerne folgt, sind die Ausbaupläne ambitioniert. Allein die IT-Leistung der Colocation-Rechenzentren soll laut Angaben der German Datacenter Association (GDA) bis zum Jahr 2030 von 2,4 GW auf 4,6 GW steigen. Investitionen sollen dafür bei 49 Milliarden US-Dollar liegen.
Speziell in Frankfurt, dem größten Rechenzentrumsstandort in Europa, wird es aber allmählich eng. „Aktuell ist davon auszugehen, dass insbesondere große, leistungsstarke Neuanschlüsse erst ab Mitte der 2030er Jahre erneut bereitgestellt werden können“, erklärte der lokale Energieversorger Mainova laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau vor rund einer Woche. Eine Entwicklung, die die Pläne der Branche ausbremst.
Die Nachfrage entwickelt sich dreimal schneller als das Angebot
„Wir haben eine massive Ausbaulücke“, sagt Eco-Geschäftsführer Rabe bei dem Vortrag auf den Fiberdays. Die Ausbaupläne bis 2030 reichen derzeit nicht aus, um Kapazitäten zu decken. Vor allem mit Blick auf die lokale IT-Wirtschaft beschreibt Rabe die Rechenzentren aber als zentrale Infrastruktur für den digitalen Wandel. „Ohne Rechenzentren gibt es keine Künstliche Intelligenz“ – zumindest keine, die von deutschen Anbietern betrieben wird. Sowohl amerikanische als auch chinesische Anbieter präsentieren sich gerne als Alternative, passen aber nur bedingt zu einer Strategie, die auf mehr digitale Souveränität setzen will.
Konkret nennt Rabe vier Punkte, an denen man in Deutschland und der EU ansetzen müsse:
- Regeln für Datenverarbeitung: Der regulatorische Rahmen müsse so gestaltet sein, dass Unternehmen KI-Anwendungen nutzen und entwickeln können.
- Physische Rechenzentren-Kapazitäten erhöhen
- Glasfaser-Anbindungen mit niedrigen Latenzen müssen ausgebaut werden.
- Mehr Energie wird benötigt und die Strompreise müssen sinken.
Energie „ist der Treiber unserer Branche“, so Rabe. Strom macht daher aber auch einen Großteil der Kosten aus. Laut den Zahlen der German Datacenter Association machen Stromkosten rund 50 Prozent der Betriebskosten bei Rechenzentren aus.
Nun ist in Deutschland der Strom nicht nur teuer, sondern auch Mangelware, wie die Einschätzung der Mainova zeigt. Laut Eco sei es daher wichtig, dass Rechenzentren ebenfalls eine Strompreisreduzierung erhalten. Zufrieden ist man daher mit der Rechenzentrum-Strategie, die die Bundesregierung am 18. März vorgestellt hat. Diese sieht unter anderem vor, dass die Betreiber bezahlbare und erneuerbare Energie erhalten. Erleichtert werden soll auch die Standortsuche.
Der Haken an solchen Strategien: Papier ist geduldig. Wie Rabe skizziert, nützt es nichts, das ideale Konzept in der Schublade zu haben. Entscheidend sei vielmehr, was regulatorisch umgesetzt werde. „Wir messen den Erfolg dieser Strategie nicht an Ankündigungen, sondern an dem, was in zwölf Monaten im Bundesgesetzblatt steht“, sagte auch der stellvertretende GDA-Vorsitzende Peter Pohlschröder bei der Vorstellung der Strategie.
Komplexe Regulierung erschwert Standortsuche
Für die Branche relevant sind daher die Reformen beim Energieeffizienzgesetz oder der Digital Network Act (DNA) auf EU-Ebene. Die Gesetze müssten laut Rabe so gestaltet sein, dass sich die Komplexität in der Praxis nicht erhöht.
Schon jetzt sind Vorgaben teilweise widersprüchlich. So müssen Rechenzentren mit erneuerbaren Energien betrieben werden – derzeit sind es 50 Prozent, ab 2027 muss die Ökostrom-Quote bei 100 Prozent liegen. Vorgaben gibt es auch bei der Nutzung der Abwärme. Rechenzentren, die ab dem 1. Juli 2026 ans Netz gehen, müssen 10 Prozent der Abwärme wiederverwenden. Im Juli 2027 steigt der Anteil auf 15 Prozent, 2028 dann auf 20 Prozent. Ebenso benötigen Rechenzentren noch ausreichend Flächen.
In einer Stadt wie Frankfurt am Main, die aufgrund des Internetknotens DE-CIX der größte Rechenzentrenstandort ist, sind jedoch sowohl Flächen als auch Strom äußerst begrenzt. Denkbar wäre also, auf Standorte wie Brandenburg auszuweichen, wo es ausreichend Energie gibt. Der Haken an solchen Orten ist aber: Man wird die Abwärme nicht los.
Konsequenz aus den Hürden ist, dass der Ausbau länger dauert. Rechenzentren benötigen in Deutschland im Schnitt zwischen sieben und zehn Jahren, bis sie in Betrieb gehen. In Großbritannien geht es schneller, dort hat der Ausbau aber auch öffentliches Interesse. An die 1 bis 3 Jahre, die es teils nur in den USA dauert, kommt man in Europa aber nicht heran.
Um die Akzeptanz vor Ort werben
Rechenzentren haben aber auch weitere Herausforderungen. Lokal sind entsprechende Ausbauvorhaben in vielen Fällen äußerst unbeliebt. Das kann laut Rabe dann dazu führen, dass Milliarden-Projekte an Stadtrat-Abstimmungen scheitern können. In der Stadt Maintal, zwölf Kilometer östlich von Frankfurt, wird derzeit um den Bau von zwei Rechenzentren gestritten. Weil der Betreiber Edgeconnex ein Gaskraftwerk für den Betrieb bauen will, steht das Vorhaben auf der Kippe, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Edgeconnex erklärt zwar, Umweltbelastungen wären wesentlich geringer als befürchtet. Kritiker beruhigen kann man bislang aber nicht.
Wie Eco-Präsident Rabe auf den Fiberdays erklärt, müsse die Branche generell besser aufklären, was ein Rechenzentrum vor Ort bedeutet. Ängste, die etwa Umweltverschmutzung oder den Wasserverbrauch betreffen, müssten Betreiber direkt adressieren. Zusätzlich schlägt Rabe mehr finanzielle Anreize vor, um Kommunen zu überzeugen. Denkbar hält er etwa einen neuen Schlüssel bei der Verteilung der Gewerbesteuereinnahmen, sodass Kommunen mehr Geld erhalten, wenn Unternehmen sich in einem Ort ansiedeln.
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150 MBit/s Kabel-Internet für effektiv ca. 27 Euro pro Monat
Kabel-Internet ist eine gute und schnelle Alternative zu DSL. Und aktuell bei Vodafone sogar günstiger. Denn gerade gibt es bis zu 250 Euro Cashback, wodurch die Kosten deutlich schrumpfen. Stark: Wenn Euch jemand den Tarif empfiehlt, gibt es nochmal eine satte Prämie on top.
Nicht überall ist Glasfaser verfügbar, und mancherorts sind per DSL weiterhin nur Geschwindigkeiten bis zu 50 MBit/s möglich. Eine gute Alternative kann da Internet per Kabelanschluss sein. Hierfür wird das bestehende TV-Kabelnetz genutzt. Um zu prüfen, ob Ihr Internet per Kabelanschluss in Eurer Wohnung nutzen könnt, schaut am besten nach einer Kabeldose mit meist zwei bis drei runden Anschlüssen zu Hause. Oder: Ihr checkt die Verfügbarkeit einfach direkt bei Vodafone.
Noch mehr sparen durch Freunde-werben-Aktion
Wenn Ihr einen Freund habt, der Euch den Kabel-Tarif empfehlen kann, könnt Ihr noch mehr sparen. Er muss einfach nur bei Vodafone einen Empfehlungslink für Euch erstellen und diesen an Euch weiterschicken. Wenn Ihr anschließend den Tarif über den Link bestellt, erhält Euer Freund 180 Euro Prämie. Entweder profitiert Euer Freund davon, oder Ihr einigt Euch darauf, dass Ihr die Prämie bekommt und ihm dafür zum Beispiel ein Eis spendiert.
Effektivkosten von rund 27 Euro: So rechnet sich der Deal
Und das Beste ist: Das war es noch nicht mit dem Sparen. Denn, wenn Ihr den 150 MBit/s Kabel-Tarif auswählt, erhaltet Ihr nach sechs Monaten Vertragslaufzeit noch einmal 250 Euro Cashback auf Euer Konto überwiesen. Und dadurch wird’s dann richtig preiswert.
Eigentlich zahlt Ihr für den GigaZuhause 150 Kabel-Tarif monatlich 19,99 Euro für die ersten neun Monate. Ab dem zehnten Monat steigen die Kosten dann auf 44,99 Euro pro Monat an. Außerdem müsst Ihr einmalig einen Anschlusspreis in Höhe von 49,99 Euro zahlen. Durch das Cashback kommt Ihr dann aber auf effektive Kosten von monatlich 27,28 Euro. Hier einmal die Rechnung, wie Ihr auf die Effektivkosten kommt:
- Tarifpreis in den ersten 9 Monaten: 19,99 Euro pro Monat
- Tarifpreis ab dem 10. Monat: 44,99 Euro pro Monat
- Anschlusspreis: einmal 49,99 Euro
- Aktion: Ihr bekommt 250 Euro Cashback nach Ablauf von 6 Vertragsmonaten, wenn Ihr Euch für Cashback registriert
- Auf 24 Monate Mindestlaufzeit zahlt Ihr somit einen rechnerischen Durchschnittspreis von 27,28 Euro pro Monat. Kosten für eine optionale Router-Miete sind nicht enthalten.
Die Freunde-werben-Prämie ist hier noch nicht eingerechnet. Wenn Ihr Euch diese auch noch sichert, sinken die Kosten noch weiter. Wichtig: Ihr spart nur während der Mindestlaufzeit. Ab dem 25. Monat zahlt Ihr dann 44,99 Euro pro Monat, wenn Ihr nicht vorzeitig kündigt. Solltet Ihr außerdem unter 28 Jahre alt sein, könnt Ihr Euch noch einen 200 Euro BestChoice-Gutschein sichern, den Ihr in vielen verschiedenen Shops einlösen könnt. Dafür müsst Ihr nur das Feld „Bist Du unter 28?“ auf der Angebotsseite mit „Ja“ beantworten.
Cashback auch bei schnelleren Kabel-Tarifen
Übrigens: Ihr surft mit dem Kabel-Tarif nicht nur mit bis zu 150 MBit/s im Download, sondern bekommt auch 75 MBit/s im Upload für ruckelfreie Videocalls und große Datei-Uploads bereitgestellt. Eine Telefon-Flat ins deutsche Festnetz und Mobilfunknetz ist ebenfalls inklusive. Und durch den sogenannten Wechselvorteil spart Ihr Euch bis zu zwölf Monate lang sogar den Tarifpreis bei Vodafone, wenn Ihr noch bei einem anderen Anbieter einen laufenden Tarif habt – so zahlt Ihr nicht doppelt. Ihr wollt mehr Geschwindigkeit? 200 Euro Cashback sichert Ihr Euch auch beim 300-MBit/s-Kabeltarif und 240 Euro bei der 1.000-MBit/s-Option.
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Vodafone.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Ryzen 9 9950X3D2: AMDs Dual-X3D-Prozessor startet am 22. April

AMD hat heute den bereits zur CES 2026 in Aussicht gestellten Ryzen 9 9950X3D2 offiziell gemacht. Er erscheint am 22. April und ist natürlich in erster Linie für Profis gedacht, aber auch Gamer könnten davon profitieren, stellt AMD in Aussicht. Einen Preis nennt das Unternehmen in der kurzen Video-Ankündigung nicht.
Wie die parallel auch online verfügbare Produktseite erklärt, bietet die Lösung die erwarteten 192 MByte L3-Cache, die sich aus jeweils zwei Mal 32 MB plus 64 MByte gestapeltem Cache zusammensetzen. Auf 208 MB kommt AMD im Marketing, wenn die 16 MB L2-Cache dazu gerechnet werden.
Die 16-Kern-Lösung mit 32 Threads wird mit 200 Watt TDP antreten, als Maximaltakt sind 5,6 GHz festgelegt. Da die Plattform AM5 voll unterstützt wird, gibt es keinerlei Änderungen an den weiteren Parametern, auch DDR5-5600 ist und bleibt die favorisierte Speicherunterstützung, wenngleich AMD auch den CPUs Overclockingpotenzial sowohl für Speicher und CPU-Kerne einräumt.
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T-Create Classic H514: PCIe-5.0-SSD mit hoher Leistung und Kühleroption

Für Kreativschaffende, die auch durch den Einsatz von generativer KI höhere Anforderungen an die SSD-Leistung stellen, hat Team Group eine neue Serie vorgestellt. Die T-Create Classic H514 nutzt den schnellen SM2508-Controller mit PCIe 5.0 für hohen Durchsatz und geringe Latenzen. Optional gibt es einen Kühlkörper.
Das ist die T-Create Classic H514
Laut Team Group wurde die T-Create Classic H514 entwickelt, „um dem steigenden Bedarf an leistungsstarker Datenspeicherung im Zeitalter der generativen KI gerecht zu werden“. Auch wenn der Hersteller den „fortschrittlichen 6-nm-Controller“ nicht beim Namen nennt, verraten Abbildungen, dass es sich um ein Modell von Silicon Motion handelt. Angesichts der Leistungswerte von bis zu 14.200 MB/s lesend und 13.300 MB/s schreibend, sowie der Adressierung von Endkunden kann es sich nur um den SM2508 handeln. Dieser bildet gemeinsam mit dem Phison E28 die derzeit schnellste SSD-Plattform mit PCIe 5.0 im Client-Segment.
Team Group nennt niedrige Latenzen von 0,05 ms beim Lesen und 0,015 ms beim Schreiben. Die drei Modelle der Serie sollen folgende sequenzielle Transferraten erreichen, die der Hersteller mit dem CrystalDiskMark ermittelt hat:
- 1 TB: Bis zu 14.000 MB/s lesend; bis zu 11.000 MB/s schreibend
- 2 TB: Bis zu 14.200 MB/s lesend; bis zu 13.300 MB/s schreibend
- 4 TB: Bis zu 14.200 MB/s lesend; bis zu 13.300 MB/s schreibend
Zum NAND-Flash werden keine konkreten Angaben gemacht, es sollte sich aber um 3D-TLC-NAND der jüngeren Generation handeln, um diese Leistung zu erreichen. Die Total Bytes Written liegen mit 600 TB, 1.200 TB und 2.400 TB auf dem üblichen Niveau von SSDs mit TLC-Speicher.
Optional mit Aluminium-Kühler
Wie bei so vielen SSD-Serien von Team Group wird die T-Create Classic H514 in der Standardausführung mit einem dünnen Graphen-Pad im Typenaufkleber angeboten. Dieses begünstigt die Wärmeabfuhr, besitzt aber nur ein geringes Kühlpotenzial.
Eine bessere Kühlung ist mit dem optionalen Kühlkörper aus Aluminium zu erwarten. Dieser sieht zudem schick aus und lehnt sich an das Design anderer Produkte der T-Create-Serie an. Mit dem Kühler steigt die Bauhöhe der SSD von 3,7 mm auf 11,7 mm an.
Preise und Verfügbarkeit
Team Group hat noch keine Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit gemacht.
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