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Künstliche Intelligenz

Licht, Linien, Lebenszeichen: Die Bilder der Woche 13


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English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die c’t-Foto-Community zeigt auch in dieser Woche, wie vielfältig fotografisches Sehen sein kann. Ob Stadtlandschaft, Strandlicht oder Porträt – das Zusammenspiel von Form, Licht und Atmosphäre steht stets im Mittelpunkt. Einige Aufnahmen überzeugen durch präzise Geometrie und strenge Komposition, während andere flüchtige Momente einfangen, die ganz von Ruhe und Konzentration leben.

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Die Bilder führen von der portugiesischen Metropole über die kalifornische Küste bis in die afrikanischen Ebenen und die skandinavischen Kirchenräume. Zwischen Minimalismus und Emotion, Technik und Intuition entsteht ein Panorama stiller, ausbalancierter Szenen. Diese Fotos zeigen eindrucksvoll, wie Linien, Licht und Perspektive nicht nur Strukturen formen, sondern auch Geschichten von Raum, Bewegung und Wahrnehmung erzählen.



Ponte 25 de Abril…

(Bild: JeanFP)

Die Ponte 25 de Abril zieht sich durch den leichten Dunst und trifft auf das Museu de Arte in Lissabon. Alles wirkt kühl und ruhig. Die Linien des Museums führen direkt ins Bild und bilden einen klaren Kontrast zur roten Brücke, die auf der rechten Seite im Dunst und Nebel versinkt. Eine stille Stadtansicht – reduziert, ruhig und genau aufgenommen.



light show

(Bild: metapix)

Zwei Laternen ragen in den weiten, leeren Himmel. Unten schneidet eine dunkle Fläche das Bild schräg ab. Ein starker Minimalismus bestimmt die Wirkung der Szene. Die vertikalen Linien der Laternen treffen auf die schräge Kante im Vordergrund. Die Perspektive bleibt bewusst unklar und lässt Raum für eigene Interpretationen. Durch die Schwarz-Weiß-Darstellung werden Kontrast und Form betont. So entsteht ein stilles Bild mit grafischer Kraft. Es reichen wenige Elemente, um Spannung und Balance zu erzeugen.

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Pfeiffer Beach, CA

(Bild: Thomas Becher)

Die Sonne bricht sich genau durch ein Felsentor am Strand und scheint als heller Sonnenstern ins Bild. Das Licht fällt auf das Wasser und die runden Steine im Vordergrund, während die Felsen die Szenerie einrahmen. Die Komposition lebt von der zentralen Perspektive, die den Blick auf das helle Zentrum lenkt. Die sternförmigen Strahlen bringen Energie ins Bild, während die Struktur der Felsen für Ruhe und Halt sorgt. Ein perfekt geplanter und genau getroffener Moment – wenn Licht und Ort zusammenpassen.



Interessierte Blicke

(Bild: analoochjehtooch)

Eine Gruppe Giraffen steht eng beieinander. Ihre langen Hälse staffeln sich wie in einer Reihe und verleihen dem Bild Tiefe. So entsteht ein ruhiges, beinahe grafisches Gruppenporträt dieser außergewöhnlichen Tiere. Der weich abgestufte Hintergrund tritt in den Hintergrund und lässt die Szene klar wirken. Der Moment wirkt still, aber voller Spannung. Man spürt die Mischung aus Neugier und Vorsicht.



Dancing Orchid

(Bild: fossy304)

Eine Ballerina steht im Studio in einer anmutigen, zugleich dynamischen Pose. Ihre Arme und Beine formen eine elegante Linie, die an eine blühende Orchidee erinnert. Die Schwarz-Weiß-Umsetzung reduziert das Bild auf Form und Kontrast. Licht und Schatten modellieren den Körper klar und betonen die Symmetrie der Komposition. Die strenge Balance trifft auf Bewegung. Die Pose wirkt leicht und kraftvoll zugleich. So entsteht ein stiller Moment voller Spannung und Kontrolle.



Osterzeit

(Bild: Wolfgang Görgen)

Drei leuchtend gelbe Osterglocken schweben scheinbar schwerelos im Raum. Dahinter befindet sich ein ungewöhnlich weicher Hintergrund in dunklen Farben mit kleinen Lichtpunkten. Die nahe Perspektive rückt die Blüten direkt ins Blickfeld. Die drei Blüten sind locker im Bild angeordnet und wirken gut ausbalanciert. Der starke Kontrast zum dunklen Hintergrund lässt das Gelb richtig strahlen. Die weiche Unschärfe sorgt für eine klare Freistellung und viel Tiefe. Das Bild wirkt ruhig und zugleich leicht verspielt.



Warm-Kalt-Kontrast

(Bild: Marbele)

Dieser monumentale Kirchenraum beeindruckt mit seiner strengen Symmetrie: Säulen und Bögen bilden einen langen, klaren Gang. In der Mitte steht ein einzelner Mann, der die Größe dieses Raumes verdeutlicht. Warmes Licht auf der einen Seite trifft auf kühle Töne auf der anderen. Die exakt zur Mitte laufenden Linien geben dem Bild eine starke Ordnung. Durch die Wiederholung der Formen wird die Tiefe spürbar verstärkt. So entsteht ein stiller Moment von großer Wirkung. Der Mensch wirkt klein, der Raum fast überwältigend – und genau das macht den Reiz dieses Bildes aus.


(vat)



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Künstliche Intelligenz

KI-Update Deep-Dive: Synthetische Bilder gegen den Bias


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Künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin verspricht, Diagnosen zu unterstützen und Behandlungen zu verbessern. Doch die Modelle sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert werden. Da diese Daten oft einen verzerrten Ausschnitt der Realität darstellen, sind auch die KI-Modelle voreingenommen – ein Phänomen, das als Bias bezeichnet wird. Stanislav Frolov, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFKI, hat sich im Projekt „MedGenAI“ intensiv damit beschäftigt. „Eine KI lernt immer aus Daten. Und diese Daten sind immer ein Ausschnitt unserer Welt“, erklärte Frolov im Interview. Ein realistisches Ziel sei daher nicht, den Bias von KI-Modellen vollständig zu beseitigen. Vielmehr gehe es darum, sichtbar zu machen, „welche Bias es gibt, wie man sie messen kann und was man dagegen tun kann.“


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

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Besonders deutlich wird dies bei der Hautkrebserkennung. Das Melanom ist die gefährlichste Form von Hautkrebs, doch die Heilungschancen sind bei frühzeitiger Erkennung gut. KI könnte hier helfen, doch die Trainingsdatensätze sind unausgewogen. „Zum Beispiel kommen dunklere Hauttypen und auch jüngere Menschen viel seltener vor“, so der Forscher. Dies führe dazu, dass die KI für diese Gruppen schlechter funktioniere und die Fairness der Modelle kaum überprüft werden könne.

Das Projekt „MedGenAI“ begegnet diesem Problem mit einem generativen KI-Modell, das synthetische Bilder von Hautkrankheiten erzeugt. Diese sind gezielt nach Parametern wie Geschlecht, Alter und Hauttyp steuerbar. „So können wir dann mit diesem generativen Modell Testgruppen bauen, also auch Kombinationen, die es in echt kaum gibt“, erläuterte Frolov. Eine Weboberfläche ermöglicht den Nutzenden, Parameter auszuwählen und die Generierung zu starten, um so Schwachstellen wie demografische Verzerrungen präzise aufzudecken.

Um die Qualität der künstlichen Bilder sicherzustellen, werden sie mit echten Daten verglichen und durch eigene Prüfmodelle gefiltert. Im medizinischen Bereich sei es zudem „unverzichtbar, Expertise von Fachärzten einzuholen, die sich diese Bilder anschauen und prüfen, ob sie klinisch plausibel sind“, betonte Frolov. Er stellte klar, dass künstliche Daten echte Daten nicht ersetzen, sondern ergänzen sollen.


KI-Update

KI-Update

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Podcast (Podigee GmbH) geladen.

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Um den Bias eines Modells präzise zu messen, nutzt das Team sogenannte Counterfactuals. Dabei wird eine „Was-wäre-wenn-Frage“ gestellt: Man nimmt das Bild einer Hautveränderung und erzeugt eine Variante, bei der nur ein Aspekt, zum Beispiel der Hautton, verändert wird. „Gibt es mir immer noch die gleiche Diagnose mit der gleichen Sicherheit oder fängt es an, unsicher zu werden?“, umriss Frolov die Kernfrage. Solche Counterfactuals seien nützlich, „weil man damit den Bias analysieren und messen kann.“

Für die Zukunft sieht Frolov drei zentrale Anwendungsbereiche von KI-Modellen in der Hautmedizin: Sie können als Prüfwerkzeuge für neue Diagnosemodelle und als Trainingsbaustein zur Schließung von Datenlücken dienen. Counterfactuals zeigen schließlich, welche Merkmale ein KI-Modell für unfaire Vorhersagen nutzt. Doch trotz aller Fortschritte sei eines klar: „Bevor so ein Modell in der Klinik wirklich zum Einsatz kommt, braucht es echte Studien mit echten Patienten und die Prüfung von Fachleuten.“


(igr)



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Künstliche Intelligenz

Fakes im Netz: So entlarvt jeder KI-generierte Videos (von uns getestet)


KI-generierte Videos werden immer realistischer. c’t 3003 hat den Test gemacht und das eigene Team mit 15 Clips konfrontiert – einer Mischung aus echten Aufnahmen und Generierungen aus aktuellen KI-Tools. Das Ergebnis zeigt: Selbst geübte Augen liegen manchmal daneben.

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(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder. Zudem gibt es hier nur einen Ausschnitt aus dem Video zu lesen. Den Rate-Teil gibt es ausschließlich im Video selbst.)

Guckt mal hier, dieses Video ist KI-generiert. Klar, hättet ihr auch erkannt, wenn ich das nicht gesagt hätte, aber bei dem hier ist es dann schon deutlich schwieriger, oder? KI-Videos sind in den letzten Monaten auf jeden Fall deutlich besser geworden. Genauso wie KI-Stimmen, weil das gerade war gar nicht meine echte Stimme, sondern mein KI-Stimmklon. Ja, alles ganz schön verwirrend und natürlich potenziell gefährlich. Die KI-Fakes sind ja auf Social Media jetzt schon allgegenwärtig. Uns hat interessiert: Kann man KI-Videos noch einigermaßen einfach als Fakes erkennen, oder ist das schon vorbei? Und ich dachte, wenn das vielleicht noch einer auseinanderhalten kann, dann ja hoffentlich meine Kollegen hier bei c’t 3003. Und deswegen habe ich ein Quiz erstellt: Einige KI-Videos gemischt mit echten Kameraaufnahmen und Sahin, Chris und Keno schauen die jetzt gemeinsam mit euch und versuchen, die KI zu erkennen. Ihr könnt mitraten und am Ende gebe ich euch noch ein paar handfeste Tipps und Tricks, mit denen ihr in Zukunft KI-generierte Inhalte zuverlässig erkennen könnt. Also, bleibt dran!

Liebe Hackerinnen, liebe Internet-Surfer, herzlich willkommen hier bei …

Den Rate-Teil gibt es nur im Video zu sehen.

Bevor wir gleich auflösen, wer am besten geraten hat, zeige ich euch jetzt konkret, woran man KI-Videos im Jahr 2026 noch erkennt. Denn ja, das geht noch. Und auch wenn die Modelle besser werden, ein paar Tipps helfen euch sicher auch dann noch.

Fangen wir mit dem dicksten Brocken an: Physik. So eine KI wie Kling oder Google Veo kennt keine Schwerkraft, kein Gewicht, die berechnet nur, welches Pixel als nächstes am wahrscheinlichsten kommt. Bestes Beispiel war unser Angler, der ins Wasser fällt. Der fällt nicht, der wird gefallen, wie an unsichtbaren Drähten. Das echte Körpergewicht fehlt. Dafür ist das Wasser in dem Clip schon sehr gut. Das ist mir generell aufgefallen, dass die neue Generation von KI-Videogeneratoren echt gut mit Wasser klarkommt, auch hier dieser Wasserfall, das hätte früher viel schlechter ausgesehen.

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Anders ist das bei Feuer. Beim brennenden E-Scooter fällt auf: KI-Feuer brennt nicht, es fließt, eher wie so leuchtendes Plasma. Und echtes Feuer wirft harte, flackernde Schatten auf die Umgebung. Bei der KI fehlt der fast immer, weil sie anders als aktuelle Spiele nicht das Verhalten von Licht simuliert, Stichwort Ray-Tracing. Witzigerweise hat uns dieselbe Physik bei einem echten Clip aufs Glatteis geführt. Das Video, wo Sepp Blatter mit Geldscheinen beworfen wird, das sah so absurd aus, dass man vielleicht erst KI dachte. Aber wie da jeder Schein einzeln rotiert und das Licht einfängt, das kriegt eine KI aktuell so nicht hin. Manchmal ist also perfekte Physik der Beweis, dass es echt ist.

Genauso wie Objekt-Interaktion oft ein guter Indikator ist, also das Clipping-Problem. Sobald sich zwei feste Materialien berühren, verliert die KI oft die Grenze dazwischen. Wir hatten den echten Söder, der in eine Bratwurst beißt, und dann den KI-Söder, der aus der Bierflasche trinkt. Und achtet mal hier auf das Zusammenspiel zwischen Flasche und Lippen. Und im Vergleich dazu meine Lippen und die Flasche in nem echten Video. Das ist mittlerweile kein großer Unterschied mehr. Noch deutlicher ist das aber hier beim Fahrradfahrer, der gegen das Fenster hämmert. Eigentlich müsste sich die Haut plattdrücken. Tut sie nicht. Die Finger bleiben rund und rutschen ohne Widerstand ab.

Denn Anatomie und Bewegung sind oft noch schwer. Klar, auch in KI-Videos haben Menschen mittlerweile zuverlässig fünf Finger an der Hand und einzelne Gesichter können die Modelle inzwischen fast perfekt. Aber es bricht zusammen, sobald Bewegung oder Tiefe ins Spiel kommt. Schaut in Menschenmengen in den Hintergrund. Bei unserem Fanmeilen-Video sehen die Leute vorne okay aus, aber hinten verschmelzen sie zu einem regelrechten Fleischberg. Arme aus dem falschen Körper, Gesichter nur noch hautfarbene Flecken und besonders bei schneller Bewegung passieren aktuell noch Fehler. Der rennende Golden Retriever aus diesem Clip hier, das ist klassisches Ghosting, also Pfoten, die leicht über dem Asphalt schweben und unnatürlich wirkende Bewegungen, weil die KI den Motion Blur falsch interpoliert. Genereller Tipp: Achtet auf die Füße beim Gehen. Oft rutschen die Sohlen über den Boden, als würde die Person schliddern.

Und achtet auf Schrift in den Videos. Unser Gehirn ist mega gut darin, Buchstaben zu erkennen, und genau da scheitert die KI, sobald sich was bewegt. Bestes Beispiel war unser Dashcam-Video. Solange das Nummernschild still steht, geht es noch, aber sobald Bewegung dazu kommt, morphen die Zeichen in unleserliche Alien-Hieroglyphen. Temporal Flickering nennt man das. Dasselbe passiert mit Maschendrahtzäunen oder Karomustern. Und achtet auf unlogische Asymmetrie: Brillenbügel, die im Nichts enden, oder eine Jacke, die links Knöpfe hat und rechts einen Reißverschluss.

Fünfter Punkt: die Optik. Und der hat uns echt ausgetrickst. Schaut, ob feine Texturen im Hintergrund anfangen zu wabern. Das nennt man Boiling, weil es aussieht, als würde das Bild leicht kochen. Wir hatten den Drohnenflug über die Klippen von Madeira, und ich war Anfang Juni erst da, in echt flimmert das Grünzeug an der Steilwand nicht so komisch. Die KI musste jedes Blatt aber einzeln in jedem Frame neu erfinden, weil sie keine feste 3D-Karte der Umgebung im Kopf hat. Zum Vergleich der echte Drohnenflug über die Reihenhaussiedlung in Kanada: Da bleiben Dächer, Linien und Zäune absolut starr.

Und jetzt der wichtigste Teil, der euch auch dann noch rettet, wenn die Pixel irgendwann mal perfekt sind. Gesunder Menschenverstand. Der wichtigste Test bei so viralen Clips: Warum wird hier eigentlich gefilmt? Warum sollte jemand mit ruhiger Hand eine leere Landstraße filmen, auf der drei Sekunden später ein Meteorit einschlägt? Wenn die Kamera schon vorher zu perfekt draufhält, fehlt die menschliche Reaktionszeit. Und dann natürlich auf Logik achten. Also beim E-Scooter explodiert ein Feuerball und die Fußgänger spazieren seelenruhig weiter. Ja, die KI versteht Kausalität nicht. Wenn ihr in dem Video was wirklich krasses seht, dann macht einfach den Doppelcheck. Also sucht nach anderen Perspektiven, andere Aufnahmen davon. Macht einen Screenshot und schmeißt den in die Google-Bildersuche. Weil, wenn das wirklich so passiert ist, dann gibt es davon immer mehr als dieses eine Video, das ihr gerade gesehen habt. Und achtet auch auf das Audio. Viele KI-Videos werden ohne Ton erzeugt oder haben eben noch recht offensichtlichen KI-Ton.

So, das ist eure Checkliste: Physik, Clipping, Anatomie, Schrift und gesunder Menschenverstand. Und jetzt, wo ihr das alles wisst, hättet ihr unsere 15 Clips bestimmt alle richtig erraten, oder? Tja, unsere drei Ratenden, denn hier hatten ja nicht bei jedem Video recht. Chris hatte zwei Fehler und Sahin und Keno hatten drei Fehler. Das war Chris DeBolle. Alright! Nehme ich nicht an. Danke, danke. Ich nehme es an. Herzlichen Glückwunsch. Danke. Bin nur froh, dass Keno nicht gewonnen hat. Ja, ich auch. Was? Ja, creepy.

Also ein Jahr noch. Ja. Dann haben wir ein Problem. Ich glaube, wir haben jetzt schon ein Problem, weil die normalen Leute deutlich weniger diese relativ offensichtlichen Hinweise erkennen. Also mir ist es aber auch schon auf Social Media passiert, dass ich ein KI-generiertes Video für echt gehalten habe. Auf jeden Fall. Mir passiert das, also deswegen hat es mich gewundert, dass wir es hier nicht hatten, Überwachungskamera-Footage. Oder so hier diese… Dashcam. Ja, Dashcam. Das war ja so High-Class-Dashcam, die wir da hatten. Aber genau, Türspion und diese Fitton-Hole-Kamera. Ring, diese Ring-Kamera. Genau, da bin ich schon öfter mal drauf reingefallen. Und dann fängt dann plötzlich an so… Also erst denke ich, ist echt, und dann fängt plötzlich an eine Katze irgendwie, weiß ich nicht, Mariachi-Band-mäßig auszuspielen. Ich schicke auch gerne meiner Freundin solche Tiervideos, wo sie dann sagt so: „Ey, so merkst du.“ Habt ihr diese drei Hasen gesehen auf dem Trampolin? Nee. Aber das war ein Genre. Da gab es doch zuerst ein Känguru oder so und dann… Aber das war so das erste, wo die Breitenmassen wirklich alle kurz drauf reingefallen sind. Da hatte ich so den Eindruck. Also bei den KI-generierten Bildern war es dieses Papst-Bild mit dieser… Ja, das war kein Kippt. Und bei Videos war es dieses Tier auf dem Trampolin. Ich fand auch, Sam Altman wird beim Klauen erwischt. Das hat mich richtig abgeholt, weil das wollte ich auch. Das ist nämlich das Problem auch bei diesem politischen Content, der gedeepfaked ist. Wenn das das ist, was die Leute eh glauben wollen, dann ist natürlich die Tendenz noch höher. Ja, aber was können wir denn jetzt, wir reden da im Podcast nochmal genauer drüber. Könnt ihr euch drauf freuen.

Das war’s von unserem KI-Quiz. Im kommenden 4004-Podcast reden Chris und Keno nochmal ausführlicher über dieses KI-Experiment, das wir hier gerade gemacht haben. Hört da unbedingt mal rein. Und ansonsten schreibt uns gerne mal in die Kommentare, wie gut ihr bei diesem Quiz abgeschnitten hättet. Hättet ihr alles erkannt oder wo seid ihr der KI auf den Leim gegangen? Und natürlich gerne abonnieren und bei unserem Newsletter reinschauen. Bis zum nächsten Mal. Tschüss!

c’t 3003 ist der YouTube-Channel von c’t. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.


(rum)



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Künstliche Intelligenz

Carlinkit Mini Ultra 5 im Test: Wireless Carplay & Android Auto für 40 Euro


Der Carlinkit Mini Ultra 5 beendet den Kabelsalat im Cockpit und ist extrem kompakt. Wir haben den Adapter für Wireless Carplay und Android Auto getestet.

Hier bleibt das Smartphone in der Tasche. Ältere Autos binden iPhones und Android-Geräte oft nur per Kabel an. Der winzige Carlinkit Mini Ultra 5 kappt diese Leine. Er überträgt Apple Carplay und Android Auto per Funk. Der Praxistest zeigt, wie gut der Dongle im Alltag funktioniert.

Hinweis: Der Adapter rüstet weder Carplay noch Android Auto nach. Das Infotainment-System des Autos muss diese Technik bereits beherrschen. Der Dongle ersetzt lediglich das Kabel.

Design & Lieferumfang

Der Carlinkit Mini Ultra 5 zählt zu den kleinsten Wireless-Adaptern im Test. Er fällt nur minimal größer aus als die erste Generation. Das viereckige Kunststoffgehäuse sitzt direkt auf einem USB-A-Stecker und misst kaum mehr als ein Daumennagel. Nach oben öffnet es sich wie ein umgekehrtes Trapez. So verschwindet der Adapter unauffällig im Armaturenbrett. Die Verarbeitung erreicht allerdings nicht das Niveau anderer Modelle. Ein USB-C-Adapter für entsprechende Anschlüsse liegt bei.

Einrichtung & Features

Damit der Carlinkit Mini Ultra 5 funktioniert, muss das Fahrzeug ab Werk Carplay oder Android Auto unterstützen – allerdings nur in der kabelgebundenen Variante, sonst arbeitet der Dongle nicht. Für BMWs ist er nicht geeignet. Der Adapter fungiert dabei als Platzhalter für das Smartphone am Steckplatz und macht die Verbindung kabellos.

Die Installation ist denkbar simpel: Adapter per USB anschließen, dann auf dem Display das Icon für Android Auto oder Carplay antippen – daraufhin erscheint der Bluetooth-Name des Geräts, mit dem man sich nun verbindet. Anschließend baut der Dongle eine WLAN-Verbindung zur Datenübertragung an das Infotainment-System auf. Sobald das entsprechende Symbol auf dem Autodisplay erscheint, ist das System startklar.

Im Praxistest überzeugte der Carlinkit Mini Ultra 5 weitgehend. Wir hatten dabei keine Probleme, allerdings zeigt die Erfahrung, dass solche Adapter eine Verbindung nicht immer auf Anhieb herstellen. Meistens steht sie jedoch sowohl bei iOS als auch bei Android zuverlässig in rund 20 Sekunden. Kurze Aussetzer beim Musikstreaming treten nur selten auf. Hakt es doch einmal, hilft kurzes Aus- und wieder Einstöpseln.

Im Alltag spürt man kaum einen Unterschied zur Kabelverbindung: Navigation, Musik, Telefonie und Sprachsteuerung laufen stabil und flüssig. Einziger Wermutstropfen ist die schwer erkennbare Status-LED. Ansonsten überzeugt der kompakte Adapter mit Bluetooth 5.4 sowie 5-GHz-WLAN.

Carlinkit Mini Ultra 5: Bilder

Preis

Regulär kostet der Dongle rund 48 Euro – mit dem Code TechStage sinkt der Preis auf knapp 39 Euro. Vorsicht: Auf der Seite steht auch das ältere und noch kompaktere Modell Carlinkit Mini Ultra zur Auswahl – bei der Bestellung also auf die richtige Variante achten.

Da der Hersteller in China sitzt, gelten übliche EU-Verbraucherrechte wie Rückgabe, Umtausch oder Gewährleistung nur eingeschränkt. Im Fall einer Rücksendung können zudem Portokosten anfallen. Käufer sollten sich daher vorab über die jeweiligen Bedingungen informieren.

Fazit

Der Carlinkit Mini Ultra 5 beendet den Kabelsalat im Auto – kompakt, günstig und zuverlässig. Die Einrichtung gelingt in wenigen Minuten, im Test funkt der Dongle dank Bluetooth 5.4 und 5-GHz-WLAN meistens stabil und flott.

Die mäßige Verarbeitung, die kaum sichtbare LED und seltene Aussetzer trüben das Bild nur leicht. Zudem stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer keinen BMW fährt und mit den eingeschränkten Verbraucherrechten beim China-Versand leben kann, bekommt einen winzigen, aber verlässlichen Begleiter für Wireless Carplay und Android Auto.



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