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Apple beerdigt Mac Pro offiziell – kein Nachfolger geplant


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nach langer Leidens- (für die Kunden) und Schweigephase hat sich Apple offenbar dazu entschieden, den Mac Pro endgültig zu beerdigen. Gegenüber dem Apple-Blog 9to5Mac bestätigte der Konzern, dass es das Gerät in seiner aktuellen Variante mit völlig veralteten M2-Ultra-Chip nicht mehr geben wird. Doch dabei bleibt es nicht: Es sei bestätigt worden, dass es „keine Pläne“ gibt, neue Modelle („future Mac Pro hardware“, so 9to5Mac) auf den Markt zu bringen. Tatsächlich verschwand der Mac Pro bereits von Apples Website, darunter auch der deutschen. Ruft man die alte URL auf, landet man auf der Mac-Übersichtsseite.

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Der Mac Pro war zuletzt im Sommer 2023, also vor bald drei Jahren, überholt worden. Danach warteten Profi-Kunden darauf, dass Apple die Workstation erneut aktualisiert. Doch der M3 Ultra, den Apple im Frühjahr 2025 im Mac Studio verbaute (alternativ mit dem M4 Max), erreichte den Mac Pro nie. Zwischenzeitlich war kolportiert worden, dass der Mac Pro einen noch nicht vorhandenen „M5 Ultra“ bekommen könnte – oder einen Vierfachchip namens „Extreme“, der zwei Ultra-Einheiten zusammenfasst. Doch daraus wird nun nichts.

Zuletzt dürften nur noch wenige Kunden den Mac Pro erworben haben. Die Preise bewegten sich weiter bei deutlich über 5000 Euro, konnten leicht in die Zehntausende gehen. Eine Konfiguration mit 64 GByte RAM und 1 TByte SSD hat so aktuell noch einen Handelspreis von über 7500 Euro. Der Mac Pro wurde neben der Tower-Variante auch in einer Rack-Version offeriert.

Mit dem Übergang zu Apple Silicon mit dem M2 Ultra hatte sich mehr und mehr die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Mac Pro gestellt. Denn zwar ermöglichte die Workstation den Einbau von Audio- und Video-Erweiterungskarten, SSDs-Platinen und Festplatten, externe Grafikkarten unterstützt Apple Silicon aber nicht. Somit fielen zentrale Anwendungsfälle des alten Intel-basierten Mac Pro, den Apple 2019 mit einem neuen Design ausgestattet hatte, aus. Wie es nach dem Mac Pro weitergeht, bleibt unklar. Viele Profis setzen mittlerweile auf den kompakten Mac Studio, der aber keine internen Erweiterungsmöglichkeiten (bis auf SSD-Module von Drittanbietern) bietet.

Neben dem Mac Pro selbst stellt Apple auch das Zubehör ein, das in den vergangenen Jahren immer wieder für Schmunzler sorgte: Darunter die anfangs fast 500 Euro teuren Rollen (aktueller Amazon-Preis: 850 Euro), die sich Bastler auch in Skateboards einbauten. Wer ein Erinnerungsschnäppchen sucht: Bei Amazon werden derzeit Mac-Pro-Füße verkauft – zum Schnäppchenpreis von unter 180 Euro.

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(bsc)



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Apple‑Chef Cook Teil von Trumps Wirtschaftsdelegation in China


Apple‑CEO Tim Cook ist wie erwartet Teil der hochrangigen Wirtschaftsdelegation, die US‑Präsident Donald Trump in dieser Woche nach China mitgenommen hat. Neben Cook gehören auch Elon Musk und Jensen Huang der Delegation an, sowie weitere US‑Topmanager aus Tech‑, Finanz‑ und Industriekonzernen.

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Trump und Cook sind in den vergangenen Jahren bereits mehrfach aufeinandergetroffen. Bei einem Treffen im Jahr 2019 während Trumps erster Amtszeit bezeichnete dieser den Apple‑Chef gar als „Tim Apple“ und griff den Namen jüngst noch einmal auf. Dem scheidenden Konzernchef dürfte das gefallen. Für Cook, der das Unternehmen im Laufe des Jahres an Hardware‑Chef John Ternus übergeben wird, zählt die Reise zu seinen letzten großen internationalen Terminen als Apple‑Chef.

Welche konkreten Gesprächspartner Cook in China trifft, wurde im Vorfeld nicht bekannt. Erwartet werden Treffen mit Wirtschaftsvertretern zu Handel, Investitionen und Lieferketten.

Die Teilnahme an der Delegation unterstreicht, welche Bedeutung der chinesische Markt und die dortigen Produktionsstrukturen weiterhin für Apple haben – trotz politischer Spannungen und wachsender Konkurrenz durch lokale Anbieter.


(ims)



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„Forza Horizon 6“: Big in Japan


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Wer Arcade-Racer liebt, kommt nicht an „Forza Horizon“ vorbei. Der Ableger der beliebten „Forza Motorsport“-Reihe setzt eher auf Spaß und Action als auf Simulation. Im mittlerweile sechsten Teil machen die Spieler Japan unsicher und behaupten sich in zahlreichen Rennevents gegen KI-Fahrer und andere Spieler.

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Wir sind rund 100 Rennen gefahren, sind mit unserem hochgetunten Offroad-Truck vom eisigen Berg ins Tal gebrettert und haben uns ein Rennen mit einem riesigen Mech-Roboter geliefert – kurz, es ist mächtig was los in „Forza Horizon 6“. Als ob den Entwicklern das Chaos und das Spektakel des Vorgängers nicht genug gewesen wären, haben sie an allen Reglern gedreht und ein noch größeres Rennspektakel geliefert. Immer ist irgendwo etwas los, immer gibt es etwas zu tun – Leerlauf bleibt Fehlanzeige.


Spektakulär und umfangreich: „Forza Horizon 6“ setzt auf die Stärken der Vorgänger.

Das kann auch übersättigen. Schon nach kurzer Zeit tauchen überall Aktivitätsmarkierungen auf, die ein „Assassin’s Creed“ vor Neid erblassen lassen. Nicht immer sind es Rennen, manchmal ist es auch eine Sprungchance oder kleine Maskottchen zum Sammeln, die japanische Kultur symbolisieren. Irgendwie zumindest.

Man merkt schon – „Forza Horizon“ ist auch im sechsten Anlauf ein riesiger Spielplatz – jetzt sogar viermal so groß wie der Vorgänger, der in Mexiko spielte. Jetzt ist es Japan, das zum Schauplatz des fiktiven Horizon-Festivals wird, einer Art Coachella des Rennsports. Trucks, Rennsportwagen oder einfach klassische Stadtflitzer dienen als Fahrzeug oder einfach nur als Sammelobjekt, das es zu finden, kaufen oder gewinnen gibt.

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Spieler müssen bei Rennen und Stunts „Horizon“-Punkte sammeln, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Die Anforderungen sind unterschiedlich, kein Fahrzeug steuert sich gleich. Bei Straßenrennen durch Tokio zählt im Cockpit eines AMG One Geschwindigkeit, bei der Rallye mit einem Ford Fiesta Grip und Kurvenlage. Es gibt gerade Strecken, auf denen Spieler einfach herzhaft Gas geben können, oder kurvenreiche Serpentinen. Die Vielfalt ist enorm und spektakulär anzuschauen.

Für jedes Rennen gibt es unterschiedliche Herausforderungen an das Fahrzeug. Trucks sind für Offroad-Rennen zugelassen, Muscle Cars wie Mustang GT für Straßenrennen oder Drift-Herausforderungen. Jedes Rennen besitzt eine gewisse Zulassungsklasse, um zu verhindern, dass hochgetunte Spezialautos der Konkurrenz davonfahren. Da die Ausgangslage gleich ist, zählt im Rennen meist das Können des Fahrers. Geht mal etwas schief, kann er das Rennen auch einfach ein paar Sekunden zurückspulen.

Der Realismus beschränkt sich zunächst auf die detailgetreue Nachbildung der Autos und der Landschaft. In der Standardeinstellung erleiden die Fahrzeuge keinen Schaden. Ein paar Kratzer auf dem Lack, nur kosmetisch, ohne Auswirkung auf das Fahrverhalten. Das führt zu absurden Situationen. So können die Spieler auch mal minutenlang in den Wäldern die Bäume niedermähen, ohne sich Gedanken über den Zustand des Wagens zu machen.

Das sollte man als Spieler akzeptieren und lieben. In solchen Momenten ist das Spiel Wahnwitz pur. Optional kann man auch die Schwierigkeit erhöhen. Um das Letzte aus sich und dem Fahrzeug herauszukitzeln, können die Spieler etwa sämtliche Hilfsmittel ausschalten. Zu viele Unfälle und Dellen machen aus dem Auto dann eine Schrottkarre und beim Bremsen muss man aufpassen, um nicht aus der Kurve zu fliegen.

Das Tuning der Wagen lässt sich auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad fast vernachlässigen. Spieler fahren in eine ihrer Garagen, drücken auf Auto-Tuning, bezahlen die Credits und fertig ist das Auto. Wer aber so richtig in das Thema einsteigen will, kann mit unterschiedlichen Reifenbelägen oder Antrieben experimentieren und die Fahreinstellungen feinjustieren. Hier trennt sich der Arcade-Racer von Renn-Profi. Der eine gibt Gas und will Spaß, der andere die Herausforderung.

Dadurch ergaben sich in unseren Spielstunden unterschiedliche Rennerlebnisse. Als Fun Racer rempeln wir uns rücksichtslos durch die Konkurrenz oder werfen ein anderes Auto einfach aus der Kurve. Dadurch wird das Spiel nicht zum Kinderspiel, aber ganz anders als im „Sim“-Modus, wo jeder Tritt auf die Bremse perfekt ausgeführt wird und jede Kurve eine Herausforderung ist.

So driften die Spieler durch die Kurven oder beteiligen sich an einer Art Wimmelbild-Spiel, während sie die Landschaft, gern mit Hilfe einer Drohne, nach seltenen Autos an versteckten Ecken oder Scheunen absuchen. Das alles kennt man schon aus den Vorgängern. Wer möchte, kann in der Stadt auch Essen ausfahren oder sich an die langatmigen Story-Episoden halten. Hier begleiten wir eine Art Touristenführerin durch die schönsten Ecken Japans. Eine Beschäftigungstherapie, mehr nicht.

Überhaupt fragen wir uns nach den zahlreichen Spielrunden, ob die Qualität nicht unter der Masse an Aufgaben leidet. Ein Sprung hinein ins Tal oder ein Blitzerfoto bei 300 Km/h ist mal ganz witzig, aber müssen es gleich Dutzende dieser Herausforderungen sein? Der Schauplatz Japan bietet zwar ein umfangreicheres Spielerlebnis als der Vorgänger, sieht sagenhaft aus, macht aber schnell satt.

„Forza Horizon 6“ ist vieles, aber keine Genre-Revolution. Es setzt auf das bewährte Rennspektakel vor einer beeindruckenden Naturkulisse, lässt aber spielerisch fast alles beim Alten und kann mit der Masse an Aufgaben überfordern. Das soll nicht heißen, dass Playground einfach ein altes Gericht nur lieblos aufwärmt. Überall spürten wir die Detailverliebtheit der Entwickler. Besonders der anpassbare Schwierigkeitsgrad und die zahlreichen Tuning-Möglichkeiten machen das Spiel zu einem Fest für Motorsport-Fans. Nur hätten wir nach fünf Jahren Entwicklungszeit etwas mehr an neuen Ideen erwartet. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Wer schon den Vorgänger liebte, darf sich bei „Forza Horizon 6“ auf den gleichen Mix aus Spektakel, Chaos und herausragender Grafik freuen.

„Forza Horizon 6“ erscheint am 19. Mai für Windows und Xbox Series. Es ist im Game Pass enthalten. Ein Release für die PS5 ist geplant. USK ab 6. Es kostet zwischen ca. 70 € für die Standardversion bis zu ca. 120 € für die Premium-Edition mit Vorabzugang ab dem 15. Mai. Für unser Angespielt haben wir die Windows-Version gespielt. Online-Rennen konnten wir während der Testphase nicht spielen.


(dahe)



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007 an 001 – wenn der Agent Klartext mit den Daten spricht


Im zehnten Online-Meetup der Horizons by heise-Eventreihe zeigt Head of DB360, Dr. Kontantin Jonas, wie ein KI-Agent Unternehmensdaten sicher, präzise und ohne Halluzinationen zugänglich macht – indem er natürliche Sprache in SQL übersetzt. Doch was bedeutet das für Ownership, Verantwortlichkeit und die Frage, wer im Unternehmen welche Daten sehen darf? Konstantin von der Deutschen Bahn gibt Einblicke in die Praxis und diskutiert, warum Datenzugriff und digitale Souveränität nicht nur technische, sondern zutiefst organisatorische Fragen sind.

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Der virtuelle Denkanstoß richtet sich an alle, die KI im Unternehmen effizienter und sicherer gestalten wollen. Nach einem kurzen Impuls und iner Live-Demo wird das Gespräch für eine offene Diskussion mit dem Publikum geöffnet.

Datum: Montag, 18.05.2026

Uhrzeit: 16:30 Uhr (Dauer: 45 Minuten)

Ort: Online via Zoom

Teilnahme: kostenfrei – Jetzt hier anmelden!

Mehr Infos zur Konferenz und weiteren Meetups: www.horizons-heise.de

Gesponsort wird dieses Event von Digital Mindset GmbH.


(anwi)



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