Digital Business & Startups
+++ CNTR +++ Just Spices +++ Bergzeit +++ Bergfreunde +++ Speedinvest +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Aleph Alpha-Gründer Jonas Andrulis startet CNTR +++ Just Spices verabschiedet sich aus dem Netz +++ Bergzeit wächst auf 207 Millionen Umsatz +++ Speedinvest trennt sich von 10 % seiner Belegschaft +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 31. März).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
CNTR
+++ Neustart mit Millionen von Roland Berger! Aleph Alpha-Gründer Jonas Andrulis gründet bekanntlich ein neues Startup. Nun gibt es neue Details. Das Startup aus Frankfurt am Main, ein Gemeinschaftsprojekt mit der Unternehmensberatung Roland Berger, hört auf den Namen CNTR. „At CNTR, we create the technological foundation for a world where humans and AI systems collaborate“, heißt es zum Hintergrund von CNTR. „Das Programm richtet sich an Unternehmenskunden und soll in interne Prozesse eingebunden werden. Die KI erledigt selbstständig Aufgaben und wendet dabei menschliches Wissen an“, berichtet die WiWo über CNTR. Zum Gründerteam der Jungfirma gehört neben Andrulis noch der Entwickler Alejandro Molina, der einst auch für Aleph Alpha tätig war. Aleph Alpha galt einst als Deutschlands größte KI-Hoffnung. Der Erfolg blieb aus, Gründer Andrulis musste gehen. (WiWo) Mehr über Aleph Alpha
Just Spices
+++ Bitter! Der milliardenschwere Lebensmittelgigant Kraft Heinz macht das umtriebige Gewürz-Unternehmen Just Spices dicht – zumindest im Internet. „Nach langer Überlegung mussten wir eine schwierige Entscheidung treffen: Wir werden unser Online-Shop und Amazon-Shop im Juni schließen, da sie wirtschaftlich leider nicht mehr tragfähig sind“, teilt Just Spices, das seit 2021 zu Kraft Heinz gehört, via Instagram mit. Schon längere Zeit kriselte es bei Just Spices (Exitsumme: 250 Millionen): 2024 erwirtschaftete das Unternehmen, das eine waschechte Love Brand im Markt etabliert hat, einen Umsatz in Höhe von 31,5 Millionen (Vorjahr: 41,4 Millionen). „Die Umsatzerlöse 2024 lagen ca. T€ 10.609 unter der Budgetplanung. Die schwächere Entwicklung resultierte vor allem aus einem deutlichen Rückgang der DtC-Verkäufe infolge des Rückgangs des E-Commerce-Marktes und der Verlagerung des Unternehmensschwerpunkts auf Investitionen in den Einzelhandel; im Zuge der Integration in die Kraft Heinz Group wurden bestimmte Einzelhandelsumsätze an die H.J. Heinz GmbH übertragen“, heißt es im Jahresabschluss für 2024. Das D2C-Segment machte im Berichtszeitraum noch rund 15,8 Millionen Euro aus, Tendenz fallend. Somit hat sich Just Spices, 2014 gegründet, unter Kraft Heinz vom Online-Star (was sicherlich ein Grund für den Zukauf war) zum simplen Einzelhandelsunternehmen entwickelt. Das Online-Geschäft war für den Lebensmittelgiganten zuletzt nicht mehr als ein „Marketingkanal zur Erhöhung der Markenbekanntheit“. Das Ergebnis nach Steuern bei Just Spices lag 2024 bei 13,4 Millionen Euro (Vorjahr: 19,9 Millionen). Insgesamt wirkt das Online-Aus von Just Spices auch bei diesen Zahlen ein wenig aus der Zeit gefallen. Sätze wie „Über unseren Store Finder könnt ihr schauen, wo ihr uns in eurer Nähe findet“ belegen dies eindrucksvoll. (Instagram) Mehr über Just Spices
Bergzeit
+++ Zahlencheck! Der Münchner Outdoor-Händler Bergzeit wächst 2025 auf 207 Millionen Euro Umsatz (+ 17 %). Zum ersten Mal knackte das Team somit die magisch Marke von 200 Millionen Umsatz. Spannend dabei: 70 % des Umsatzes machen „treue Wiederkäuferinnen und Wiederkäufer“ aus. Wettbewerber Bergfreunde kam im vergangenen Jahr auf 362 Millionen Umsatz (16 %). Langfristig peilt das Team 700 Millionen Umsatz an. Zwei spannende E-Commerce-Geschichten, die zeigen, dass einige Segmente auch in Krisenzeiten gut funktionieren. Zum Vergleich: Der bekannte Händler Globetrotter erzielte zuletzt rund 200 Millionen Umsatz. (Linkedin, Exciting Commerce, Manager Magazin) Mehr über Bergzeit
Speedinvest
+++ Stellenabbau! Der Wiener Investor Speedinvest trennt sich von rund 10 % seiner Belegschaft – vor allem im operativen Bereich. „Following a period of employee churn, the early-stage investor is making further cuts to increase efficiency“ – berichtet Sifted zum Stellenabbau. Das KI-Zeitalter schlägt somit auch in der venture Capital-Szene voll durch. Zuletzt legte Speedinvest zwei so genannte Continuation Funds (Gesamtvolumen: 60 Millionen Euro) auf. (Sifted) Mehr über Speedinvest
Hannover
+++ Hannover ist immer eine Startup-Reise wert. Deswegen blicken wir heute wieder einmal auf die Digital-Szene in Hannover und stellen wieder einige aufstrebende Startups aus der Hauptstadt des Landes Niedersachsen vor, die mehr Menschen kennen sollten. Mehr in StartupsToWatch
Startup-Radar
+++ Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: YOU(th), TensorFive, we connect work, Messpunkt.io und CiviReach. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Uber kauft Blacklane +++ AlphaPet Ventures kauft Cpro Food +++ Main Capital Partners übernimmt Gingco +++ Nature Robots erhält 4 Millionen +++ deeplify sammelt 2 Millionen ein +++ Summiteer investiert in cuisyn. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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5 neue Startups: Verto, Aenders, ScyAI, mirasu, Mardu
#Brandneu
Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Verto, Aenders, ScyAI, mirasu und Mardu.

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.
Verto
Bei Verto aus Frankfurt am Main handelt es sich um eine digitale Hausverwaltung, die „Immobilienverwaltung als Plattform für Eigentum – nicht nur als Betriebskostenabrechnung“ denkt. „Von der WEG-Verwaltung über die Mietverwaltung bis zur Sondereigentumsverwaltung – wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für jeden Bedarf“, so das Team der Gründer Maximilian Schaper und Philipp Zeyer.
Aenders
Die Jungfirma Aenders aus Berlin, von Caroline Thiel und Kathrin Ridder auf die Beine gestellt, setzt auf „reine Nahrungsergänzungsmittel für Frauen“, konkret handelt es sich um „hochwertige Formulierung mit sorgfältig ausgewählten Mikronährstoffen“. Ergänzend möchte das Startup eine Gemeinschaft aufbauen, mit einem „auf Frauen ausgerichteten Unterstützungssystem“.
ScyAI
Das noch frische Startup ScyAI aus Zürich, von Bernhard Rannegger aus der Taufe gehoben, macht KI-gestützte Risikointelligenz für Unternehmen mit großen Real-Asset-Beständen zugänglich.
mirasu
Hinter mirasu aus Bielefeld, von Mia Feldmann und Max Pollmeyer an den Start gebracht, steckt ein KI-gestützter Maßnahmenassistent für Krankenhäuser. Dieser Assistent „hilft Nachhaltigkeitsverantwortlichen und Geschäftsführungen, konkrete Projekte zu planen – mit transparentem Zeitaufwand, Personalbedarf, Kosten und Einsparungen“, erläutert das Team.
Mardu
Mardu aus Karlsruhe, von Luca Schöneberg und Erik Frey ins Leben gerufen, konzipiert vernetzte, smarte Zugangssysteme für Baustellen, Werkstätten und Labore. Dabei handelt es sich um „flexible, funkbasierte Lösungen für die Zugriffs- und Zutrittskontrolle“. „Alle Endgeräte sind per Funk vernetzt und dank Dual-Band-Mesh-Technologie hoch ausfallsicher“, erklärt das Startup.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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Zwischen Panik und Strategie: So unterschiedlich raisen Startups Kapital

Fundraising ist ein Thema, das alle Gründer beschäftigt. Unser Experte Arnas Bräutigam sieht bei Gründern drei Fundraising-Modi.
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Jede Teilkomponente muss bis zum letzten Detail getestet werden
#Interview
Bei driveblocks dreht sich alles um autonomes Fahren. „Nachdem wir verschiedene Use-Cases mit Kunden und Partnern evaluiert haben, haben wir uns dazu entschieden, uns auf den Off-Road Markt zu konzentrieren“, sagt Gründer Alexander Wischnewski.

driveblocks aus Garching bei München, 2022 von Alexander Wischnewski, Stephan Matz, Leonhard Hermansdorfer, Thomas Herrmann, Tim Stahl, Felix Nobis und Markus Lienkamp gegründet, setzt auf „autonomes Fahren im Off-Road Sektor“ (Landmaschinen, Baumaschinen aber auch Verteidigung).
Der niederländische IndustrialTech-Investor FORWARD.one, Bayern Kapital, Rethink Ventures und der ehemalige MAN-Chef Joachim Drees investierten zuletzt 3,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Team nun schon 7,5 Millionen ein.
Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründer Wischnewski sein Unternehmen einmal ganz ausführlich vor.
Wie würdest Du Deiner Großmutter driveblocks erklären?
driveblocks entwickelt Software und Künstliche Intelligenz um Off-Road Fahrzeuge ohne menschliche Hilfe selbstständig fahren zu lassen.
War dies von Anfang an Euer Konzept?
Wir hatten bereits seit Beginn einen starken Fokus auf autonomes Fahren für den Nutzfahrzeugmarkt. Nachdem wir verschiedene Use-Cases mit Kunden und Partnern evaluiert haben, haben wir uns dazu entschieden, uns auf den Off-Road Markt zu konzentrieren. Hier kann unser technologischer Ansatz seine Stärken ausspielen und wir können den größten Mehrwert für Kunden generieren.
Wie hat sich driveblocks seit der Gründung entwickelt?
driveblocks hat aktuell 17 Mitarbeiter und wird mit der neuen Finanzierung noch einmal deutlich wachsen.
Zuletzt konntet Ihr 3,5 Millionen einsammeln. Wie seid Ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?
Wir bieten ein DeepTech Produkt im Robotik-Markt an. Daher hatten wir mit allen unserer Investoren bereits deutlich vor dem eigentlichen Investment Kontakt und sie haben unsere Entwicklung für eine Zeit begleitet. Uns war es immer wichtig, Partner an Bord zu bringen, die ein gutes Markt- und Technologieverständnis mitbringen.
Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Das autonome Fahren wird oft in seiner Komplexität unterschätzt. Es ist ein interdisziplinäres Problem aus Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik und künstlicher Intelligenz. Wir sind seit fast 10 Jahren in diesem Umfeld unterwegs – und haben immer wieder gelernt, dass jede Teilkomponente bis zum letzten Detail getestet werden muss. Und das alles, was schief gehen kann, auch schief gehen wird.
Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Der ständige Fokus auf Erprobung in realem Umfeld war in der Vergangenheit immer ein Erfolgsfaktor für uns. Nur dort erhält man das Feedback zur Einsatzfähigkeit und Reife der Technologie, dass es benötigt, um ein zuverlässiges Produkt zu entwickeln. Und häufig sind es die vielen, vermeintlich kleinen Themen, die eine robuste Lösung von einem Prototypen unterscheiden.
Wo steht driveblocks in einem Jahr?
Unsere Priorität liegt gerade darauf, erste Systeme in den Serieneinsatz zu bringen. Dabei handelt es sich zunächst um Systeme, die keine oder nur sehr niedrige Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen. Diese helfen uns dabei, einen immer größeren Datenpool aufzubauen, damit die KI-Algorithmen zu verbessern und schließlich in komplexere Use-Cases vorzustoßen.
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Foto (oben): driveblocks
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