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Künstliche Intelligenz

VeraCrypt und WireGuard: Trubel bezüglich Treibersignierung, Lösung in Sicht


Die Entwickler des Laufwerksverschlüsselers VeraCrypt und der VPN-Software WireGuard waren in den letzten Tagen mit dem Umstand konfrontiert, dass Microsoft ihre Entwickler-Konten gesperrt hat. Dadurch war eine Signierung der Windows-Treiber nicht mehr möglich, was am Ende Softwareupdates unmöglich macht. Aktuelles Windows akzeptiert nur signierte Treiber.

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Der VeraCrypt-Entwickler Mounir Idrassi hat das Ende März bereits im VeraCrypt-Forum thematisiert. Dort beschwerte er sich, dass er keine Benachrichtigung oder Erklärung dazu erhalten hat, dass sein Microsoft-Konto gesperrt wird, mit dem er Bootloader und Windows-Treiber signiere. Idrassi beklagt weiter, dass er versucht hat, Microsoft über diverse Kanäle zu erreichen. Aber stets stieß er auf Bots und automatische Antworten, Kontakt zu Menschen sei unmöglich.

Die aufkommenden Berichte haben den WireGuard-Entwickler dazu veranlasst, seine ähnliche Erfahrung auf X zu posten. WireGuard hat nach vier Jahren größere Updates für die Windows-Fassung geplant – Modernisierungen und Verbesserungen, Fehlerkorrekturen, neue Funktionen und mehr. Das Release ist jedoch durch die Kontosperrung seitens Microsoft blockiert, der WireGuardNT-Treiber lässt sich nicht signieren. „Anscheinend haben sie eine Richtlinie zur Identitätsprüfung eingeführt, mich aber nicht darüber informiert und dann wohl Konten gesperrt, deren Nutzer die Verifizierung nicht durchgeführt haben“, schreibt er dort.

Der Programmierer führt aus, dass er die Verifikation mittels Personalausweis (ID Card) unmittelbar nachgeholt habe, dafür jedoch ein Berufungsverfahren (Appeal) nötig sei. Dafür muss ein Support-Ticket ausgefüllt werden – was nur mit einem nicht gesperrten Konto geht. Über einen Umweg in Azure und die Weiterleitung an die richtige Abteilung war das in diesem Fall aber lösbar. Das sei nun zwei Wochen her. Microsoft hat ihn informiert, dass der Berufungsprozess 60 Tage dauern kann.

Das könnte im Falle von kritischen Zero-Day-Codeschmuggel-Lücken zumindest problematisch sein, gibt er zu bedenken: „Sorry, du musst 60 Tage warten“. Er glaube jedoch, dass das lediglich ein Fall von überbordender Bürokratie sei, was mal passieren könne.

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Auf Anfrage von heise online dazu antwortete Microsoft mit einem Link auf eine Stellungnahme auf X. Das Unternehmen schreibt dort, dass es diese Berichte gesehen hat und die Probleme so schnell wie möglich lösen möchte. Der Präsident der Sparte Windows und Geräte von Microsoft, Pavan Davuluri, erklärt, dass sie den VeraCrypt-Entwickler kontaktiert und mit einem Entwickler namens Jason von WireGuard gesprochen hätten. Die sollten bald wieder einsatzbereit sein. Mounir Idrassi hat das im VeraCrypt-Forum in den frühen Morgenstunden des Donnerstags bestätigt.

Als Hintergrundinformation verweist Microsoft auf einen Blog-Beitrag aus dem Oktober 2025. Dort erklärt das Unternehmen, dass die Konto-Verifikation für das Windows-Hardware-Programm am 16. Oktober 2025 startet und insbesondere von den Partnern Maßnahmen erfordert, die keine Verifikation seit dem April 2024 vorgenommen hätten. Pavan Davuluri führt aus, dass Microsoft E-Mails dazu versendet habe, Banner geschaltet und Erinnerungen angezeigt hat. Microsoft wolle jedoch daran arbeiten, die Kommunikation zu verbessern.

Ein Problem könnte vielleicht sein, dass reine Software-Entwickler sich nicht unbedingt als Teil des Windows-Hardware-Programms fühlen und entsprechende E-Mails womöglich als fehlgeleitet angesehen haben.


(dmk)



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Künstliche Intelligenz

Update für APT: Debian-Pakete installieren, zurückspulen, weitermachen


Mit APT 3.2.0 erscheint die stabile Freigabe der 3.2-Entwicklungslinie, die die bereits in den 3.1-Vorversionen eingeführten History-Funktionen sowie die dort entwickelten Änderungen am Dependency-Solver bündelt. Admins können Paketoperationen damit gezielter nachvollziehen und rückgängig machen, während komplexe Upgrades stabiler ablaufen sollen.

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Das APT (Advanced Package Tool) verwaltet Softwarepakete unter Debian und darauf aufbauenden Distributionen wie Ubuntu. Es installiert, aktualisiert und entfernt Software und setzt dabei auf dpkg und das .deb-Paketformat.

Zu den auffälligsten Funktionen der 3.2-Serie gehört die bereits in 3.1.6 und 3.1.7 angelegte History für strukturierte Paket-Transaktionen. Bisher ließen sich Änderungen nur über Logdateien wie /var/log/apt/history.log rekonstruieren. Jetzt stehen dafür eigene Befehle bereit: apt history-list zeigt vergangene Transaktionen, apt history-info liefert Details zu einer bestimmten Aktion. apt history-undo und apt history-redo machen Änderungen rückgängig oder wiederholen sie, apt history-rollback setzt den Paketzustand auf einen früheren Zeitpunkt zurück.

Ein Beispiel: Ein Upgrade installiert inkompatible Paketversionen. Der Admin identifiziert die betroffene Transaktion über apt history-list, prüft die Details mit apt history-info und macht die Änderung mit apt history-undo rückgängig. Im Unterschied zu Snapshot-basierten Ansätzen wie Btrfs oder ZFS arbeitet die Funktion ausschließlich auf Paketebene – Konfigurationsdateien oder andere Systemzustände erfasst sie nicht. Die Funktionen entstanden in den Vorabversionen 3.1.6 und 3.1.7 und sind mit 3.2.0 Teil der 3.2-Serie.

Die zweite große Baustelle betrifft den Dependency-Solver. Er berechnet, welche Paketkombinationen bei einer Installation oder einem Upgrade zusammenpassen. APT bündelt hier mit dem Update mehrere Arbeiten am Solver, darunter Änderungen am Backtracking – also der Fähigkeit, bei Sackgassen in der Abhängigkeitsauflösung systematisch alternative Wege zu prüfen. Auch das Verhalten bei virtuellen Paketen (Provides) wurde angepasst: Bieten mehrere Pakete dieselbe Abhängigkeit an, kann der Solver dadurch in manchen Fällen andere Kombinationen wählen als bisher.

Besonders relevant ist das bei umfangreichen Dist-Upgrades und Setups mit externen Repositories, wo viele Paketquellen oder komplexe Abhängigkeiten aufeinandertreffen.

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Daneben enthält APT auch die im Changelog genannte Funktion „Upgrade by source package“ – relevant vor allem für Entwickler und automatisierte Build-Prozesse. Hinzu kommen interne Optimierungen bei der Abhängigkeitsauflösung.

Technische Details zum Update lassen sich im Changelog des Projekts nachvollziehen.


(fo)



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High-End-Smartphones: iPhone, Pixel und Galaxy im Vergleich


Auf der Suche nach einem High-End-Smartphone führt kein Weg an den drei großen Namen der Branche vorbei. Apple und Samsung ziehen seit Jahren an der Spitze ihre Kreise, der Android-Entwickler Google mischt nun auch schon seit zehn Jahren im Hardwaregeschäft mit. Wir haben die drei aktuellen Topmodelle zum Vergleich gebeten.

Kein Wunder im Luxussegment: Alle drei sind keine Schnäppchen. Apple verlangt zwischen 1449 und 2449 Euro für das iPhone 17 Pro Max, Samsung ruft Preise zwischen 1449 und 1949 Euro für das Galaxy S26 Ultra auf. Das Google Pixel 10 Pro XL reißt ein 1299 bis 1429 Euro großes Loch in den Geldbeutel.

Apple und Samsung hatten zuletzt bei ihren Topmodellen auf Titan als Material gesetzt. Davon haben sie sich mit dem iPhone 17 Pro Max und dem Galaxy S26 Ultra wieder verabschiedet. Die Smartphones bestehen aus dem sattsam bekannten Materialmix aus Glas und Aluminium, auch Google baut das Pixel 10 Pro XL so. Während Apple und Samsung das Metall matt gestalten, glänzt der Rahmen des Pixel – und zieht Fingerabdrücke stärker an. Die Verarbeitung aller drei Smartphones ist tadellos, die Gehäuse sind durch die Bank nach IP68 gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt. Auch das Untertauchen in bis zu anderthalb Meter Tiefe über 30 Minuten verkraftet das Trio, wenngleich nur in Süßwasser.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „High-End-Smartphones: iPhone, Pixel und Galaxy im Vergleich“.
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GoPro unter Druck: Hersteller streicht rund ein Viertel der Stellen


GoPro hat einen Restrukturierungsplan angekündigt, um Kosten zu senken und wieder profitabel zu werden. Im Zuge des Plans sollen 23 Prozent der Belegschaft entlassen werden, was laut GoPro etwa 145 von 631 Beschäftigten entspricht.

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Der Personalabbau wird im zweiten Quartal 2026 umgesetzt und soll bis Ende 2026 weitgehend abgeschlossen sein. Die Restrukturierung wird einmalige Kosten von 11,5 bis 15 Millionen US-Dollar verursachen, vor allem für Abfindungen und Sozialleistungen. Das geht aus einem Bericht hervor, den GoPro bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat.

GoPro kämpft sowohl mit sinkenden Umsätzen als auch mit rückläufigen Verkaufszahlen und einer schwächelnden Abosparte. 2025 setzte das Unternehmen mit 652 Millionen Dollar rund 19 Prozent weniger um als im Vorjahr, während der Abverkauf von Kameras im Jahresvergleich um 20 Prozent auf rund 2 Millionen Geräte sank. Die Zahl der Abonnenten lag zum Jahresende bei 2,36 Millionen und damit rund 7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Trotz um 26 Prozent gesenkter Betriebskosten schrieb GoPro im vergangenen Jahr einen Verlust von 93 Millionen Dollar, wie aus dem jüngsten Finanzbericht hervorgeht.

GoPro-Chef Nick Woodman verwies in der Analystenkonferenz auf „makroökonomische Belastungen“ im Konsumsektor, darunter Zölle, steigende Speicherkosten und Lieferengpässe, die das Geschäft derzeit belasten. Mit Schwierigkeiten hat das Unternehmen aber schon länger zu kämpfen: GoPro reduzierte seine Belegschaft bereits 2024 um rund 25 Prozent, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht.

Dieser Trend dürfte auf wachsenden Wettbewerb und den Verlust von Marktanteilen an Konkurrenten wie DJI und Insta360 zurückzuführen sein, während der Actioncam-Markt zugleich als zunehmend gesättigt gilt. Drohnen mit automatischen Tracking-Funktionen übernehmen zudem zunehmend klassische Einsatzbereiche von Actioncams. GoPro versuchte mit der Karma-Drohne selbst in diesen Markt einzusteigen, zog sich nach technischen Problemen und starkem Wettbewerbsdruck jedoch wieder zurück. Zusätzlicher Druck könnte künftig auch von Smart Glasses wie der Oakley Meta ausgehen, die Aufnahmen aus der Ich-Perspektive vereinfachen und damit in einzelnen Anwendungsfällen mit Actioncams konkurrieren.

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Um dem Abwärtstrend entgegenzuwirken, setzt GoPro auf KI-Technik. Ab dem zweiten Quartal 2026 will GoPro mit dem Bildprozessor „GP3“, einem speziell für KI-Anwendungen entwickelten Chip, eine neue Generation von Premium-Kameras einführen. Der Chip soll laut GoPro sowohl die Bildqualität als auch die Verarbeitungsleistung deutlich steigern.


(tobe)



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