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WhatsApp Plus: Messenger bringt neue Funktionen nur im Abo


WhatsApp Plus: Messenger bringt neue Funktionen nur im Abo

WhatsApp soll laut WABetaInfo ein optionales Abonnement planen, das WhatsApp Plus heißen soll. Zusätzliche Funktionen sind dann gegen eine Gebühr verfügbar. Ersten Nutzern unter Android wird das neue Abo schon angeboten, um es zu testen. Das Abo soll vor allem neue Funktionen zur Personalisierung von WhatsApp einführen.

Kernfunktionen bleiben kostenlos

WhatsApp Plus ändert nichts an der grundlegenden Funktionsweise der App. Nachrichten, Sprachanrufe und alle wichtigen Funktionen bleiben kostenlos und für alle Nutzer verfügbar. Auch der Datenschutz bleibt unverändert: Konversationen, Anrufe und Statusaktualisierungen sind weiterhin Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das optionale Abo bietet lediglich zusätzliche Funktionen, ohne die grundlegende Funktionsweise der App zu beeinträchtigen. WhatsApp testet das Abo nach derzeitigen Informationen mit einer begrenzten Anzahl von Android-Nutzern, um frühzeitig Feedback zu sammeln und die Leistung der zusätzlichen Funktionen vor einer breiteren Einführung gegebenenfalls anzupassen.

WhatsApp Plus Abo (Bild: WABetaInfo)

Personalisierung für 2,50 Euro pro Monat

WhatsApp Plus soll nach bisherigen Informationen voraussichtlich 2,49 Euro pro Monat kosten und sich monatlich automatisch verlängern. Zu den Funktionen, die Nutzer dafür erhalten, sollen Premium Sticker mit Vollbild-Animationen, zusätzliche Designs der App, alternative App-Icons, eine erweiterte Anpin-Funktion für bis zu 20 Chats und zusätzliche Klingeltöne gehören. Premium-Sticker, die eine Animation auf dem gesamten Bildschirm zeigen sollen, werden auch beim Empfänger so dargestellt, selbst wenn dieser kein WhatsApp Plus abonniert hat. Beim App-Design sollen 18 neue Farboptionen angeboten werden, die sich auf die gesamte Benutzeroberfläche auswirken sollen.

Bisher steht WhatsApp Plus laut WABetaInfo nur für Android zur Verfügung, an einer Umsetzung auch für iOS werde jedoch gearbeitet.



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Summer Game Fest 2026: Die 10 beliebtesten Spiele des großen Gaming-Events


Summer Game Fest 2026: Die 10 beliebtesten Spiele des großen Gaming-Events

Bild: Summer Game Fest

Das Summer Game Fest 2026 ist vorbei und Spieler durften sich über eine ganze Reihe neuer Ankündigungen freuen. Nun haben die Gaming-Analysten von LevelUp die zehn beliebtesten Spiele des großen Gaming-Events bestimmt. Die ersten beiden Plätze belegen Exklusivspiele von Sony und Nintendo.

Dabei hat LevelUp für jedes Spiel, das im Rahmen des Summer Game Fest 2026 vom 1. bis 11. Juni vorgestellt wurde, jeweils auf die Trailer-Performance, das Community-Interesse und die Presseberichte geschaut. Anschließend haben die Gaming-Analysten aus diesen Daten eine Rangliste erstellt.

God of War: Laufey und Ocarina-of-Time-Remake ganz vorne

Auf dem ersten Platz der Top-10-Liste landet das PlayStation-Exklusivspiel God of War: Laufey vom Sony-Studio Santa Monica. Darauf folgt mit dem Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time ein Exklusivtitel für die Nintendo Switch 2. Der dritte Platz der am besten performenden Spiele auf dem diesjährigen Summer Game Fest geht laut LevelUp an das Resident Evil: Veronica-Remake von der japanischen Spieleschmiede Capcom.

Hier ist die vollständige Top-10-Rangliste der erfolgreichsten Spiele auf einen Blick:

  1. God of War: Laufey
  2. The Legend of Zelda: Ocarina of Time (Remake)
  3. Resident Evil: Veronica (Remake)
  4. Marvel’s Wolverine
  5. Gears of War: E-Day
  6. Kingdom Hearts 4
  7. Persona 6
  8. Final Fantasy 7: Revelation
  9. Spyro: A Realm Beyond
  10. Until Dawn 2
Die Top 10 der laut LevelUp erfolgreichsten Spiele des Summer Game Fest 2026 umfasst viele AAA-Spiele.
Die Top 10 der laut LevelUp erfolgreichsten Spiele des Summer Game Fest 2026 umfasst viele AAA-Spiele. (Bild: LevelUp/The Game Business)

Die Plätze 4 bis 10 im Überblick

Auch die Plätze 4 bis 10 der Top-10-Liste werden von Triple-A-Titeln beherrscht, Indie-Spiele finden sich damit nicht in den Top 10. So geht der vierte Platz an Marvel’s Wolverine, ein PlayStation-Exklusivspiel von Insomniac Games. Auf dem fünften Platz folgt Gears of War: E-Day von The Coalition, das bereits am 6. Oktober 2026 für den PC und Xbox-Series-Konsolen erscheinen wird.

Auf dem sechsten Platz folgt Kingdom Hearts 4 von Square Enix, während der siebte Platz der Rangliste an Persona 6 von Atlus geht. Und Platz 8 geht an Final Fantasy 7: Revelation, den dritten und letzten Teil der Remake-Reihe von Square Enix‘ ikonischem JRPG, während Platz 9 von Spyro: A Realm Beyond belegt wird. Den Abschluss der Top-Liste markiert mit Until Dawn 2 erneut ein PlayStation-5-Exklusivtitel, der im Jahr 2027 auf den Markt kommen soll.



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Wachsende Zahl von Verfahren: OpenAI in den USA erneut wegen Suizidfall angeklagt


Eine Mutter aus den USA hat Klage gegen OpenAI wegen des Suizids ihrer 24-jährigen Tochter eingereicht. Sie wirft dem Unternehmen vor, mit der Gestaltung von ChatGPT eine gefährliche emotionale Abhängigkeit gefördert und trotz erkennbarer Suizidgefährdung keine ausreichenden Kriseninterventionen ausgelöst zu haben.

Anzahl der Fälle von Suizid im Zusammenhang mit Chatbots steigen

Wie CNET berichtet, wurde die Klage vor dem Obersten Gerichtshof des Bezirks San Francisco eingereicht. Sie reiht sich in eine wachsende Zahl von Verfahren ein, mit denen sich OpenAI im Zusammenhang mit Suizidfällen oder anderen Gewalttaten konfrontiert sieht, bei denen ChatGPT eine Rolle gespielt haben soll. Bereits Ende August 2025 hatten die Eltern des 16-jährigen Adam Raine Klage gegen das Unternehmen erhoben und dem Unternehmen vorgeworfen, ChatGPT habe ihren Sohn bei seinem Suizid unterstützt. Auch andere KI-Plattformen sehen sich ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt: So verklagte eine Mutter aus Florida bereits 2024 die Chatbot-Plattform Character.AI wegen ihrer angeblichen Mitverantwortung am Suizid ihres 14-jährigen Sohnes.

Kritiker werfen Anbietern von KI-Diensten seit Längerem vor, gezielt Mechanismen einzusetzen, die eine emotionale Bindung zwischen Nutzern und den Modellen fördern. In einzelnen Fällen könnten dadurch bestehende psychische Probleme verstärkt werden. Über entsprechende Entwicklungen berichteten unter anderem die New York Times und CNN.

Über eine halbe Million Nutzer wöchentlich mit schweren psychischen Krisen

Zu ähnlichen Einschätzungen gelangte auch OpenAI selbst. Eine interne Untersuchung kam bereits im Oktober des vergangenen Jahres zu dem Ergebnis, dass jede Woche rund 560.000 ChatGPT-Nutzer Anzeichen schwerer psychischer Krisen wie Wahnvorstellungen, Manien oder Suizidgedanken zeigen. Gemessen an den inzwischen rund 900 Millionen Menschen, die ChatGPT wöchentlich nutzen, erscheint dieser Anteil zwar vergleichsweise gering, dennoch stufte OpenAI die Zahl als ernstzunehmend ein.

Auch im Zusammenhang mit dem Attentat an der Florida State University vom 17. April 2025, bei dem zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt wurden, soll ChatGPT eine Rolle gespielt haben. Die zuständige Staatsanwaltschaft nahm deshalb ein Jahr später Ermittlungen gegen OpenAI auf.

ChatGPT soll Gespräch nicht an einen Mitarbeiter geleitet haben

Mit ihrer Klage macht Kristie Carrier geltend, dass „bewusste Designentscheidungen“ von OpenAI zum Tod ihrer Tochter beigetragen hätten. Den Gerichtsunterlagen zufolge nutzte Alice Carrier ChatGPT zunächst für alltägliche Fragen, sprach mit dem Chatbot im weiteren Verlauf jedoch zunehmend über ihre psychische Verfassung und suizidalen Gedanken. Am 1. Juli 2024 schilderte sie dem System einen „Nervenzusammenbruch“ und äußerte Zweifel daran, ob sie sicher allein bleiben könne.

Die Klage stützt sich unter anderem auf Screenshots mehrerer Gesprächsverläufe. Daraus geht hervor, dass ChatGPT zwar teilweise empfahl, eine Krisen-Hotline zu kontaktieren, die Gespräche jedoch weder automatisch beendete noch zur Überprüfung an menschliche Mitarbeiter weiterleitete.

Widersprüchliche Angaben

Nach Darstellung der Klägerseite setzte der Chatbot die Gespräche stattdessen fort und habe Alice dazu ermutigt, sich weiterhin an ihn zu wenden. Krisendienste sollen dabei teilweise als Stellen beschrieben worden sein, an denen ihr mit Gleichgültigkeit oder standardisierten Antworten begegnet werde. Die Familie argumentiert deshalb, ChatGPT habe sich faktisch an die Stelle notwendiger professioneller Hilfe gesetzt.

Die vorliegenden Protokolle zeichnen allerdings kein durchgehend eindeutiges Bild. So teilte ChatGPT Alice an anderer Stelle ausdrücklich mit: „Aber ich kann dir nicht helfen zu sterben. Ich werde dir nicht helfen zu sterben“.

Genutztes GPT-Modell war bereits früher auffällig

Besondere Bedeutung kommt aus Sicht der Kläger zudem dem Umstand zu, dass ihre Tochter mit dem inzwischen eingestellten Modell GPT-4o interagierte. Dieses war bereits zuvor wegen sogenannter „Sycophancy“-Probleme in die Kritik geraten – einer Tendenz, Nutzer übermäßig zu bestätigen oder sich ihren Ansichten anzupassen. GPT-4o spielt auch in anderen Verfahren im Zusammenhang mit psychischen Krisen und Suizidfällen eine Rolle.

Unternehmen verweist auf Schutzmechanismen

OpenAI-Sprecher Drew Pusateri bezeichnete den Fall gegenüber CNET als „herzzerreißende Situation“. Zugleich verwies er aber auf bestehende Schutzmechanismen sowie auf nachträglich eingeführte Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem verbesserte Weiterleitungen zu Krisenangeboten, der Einsatz sichererer Modelle für besonders sensible Gespräche, Erinnerungen an Nutzungspausen sowie ein eigens eingerichtetes Expertengremium zu Wohlbefinden und KI.

Darüber hinaus arbeite OpenAI gemeinsam mit Fachleuten daran, die Reaktionen von ChatGPT in sensiblen Situationen weiter zu verbessern. „Unsere Sicherheitsvorkehrungen sind darauf ausgelegt, Notlagen zu erkennen, schädliche Anfragen sicher zu behandeln und Nutzer an reale Hilfsangebote weiterzuleiten“, erklärte Pusateri.

Solltest Du selbst, oder jemand in Deinem Umfeld, von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, suche Dir bitte umgehend Hilfe. Bei der Telefonseelsorge findest Du rund um die Uhr Ansprechpartner, auch anonym. Auch die Notrufnummern 110 und 112 (Deutschland), 143 (Schweiz) und 142 (Österreich) sind ein entsprechender Anlaufpunkt, sollte bereits Gefahr im Verzug sein. Wichtig ist hierbei als Außenstehender, so weit wie möglich ruhig und sachlich zu bleiben.

Telefonnummern der Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Homepage der Telefonseelsorge



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Erneuter Zwischenfall: SK Hynix evakuiert wegen Feuer 4.000 Angestellte aus Fabrik


Erneuter Zwischenfall: SK Hynix evakuiert wegen Feuer 4.000 Angestellte aus Fabrik

Bild: SK Hynix

Dritter Zwischenfall bei SK Hynix in zwei Wochen, das zweite Feuer. Erneut mussten alle Angestellten die Fab 15 evakuieren. Das Feuer konnte dabei wohl schnell gelöscht werden, nachfolgende Untersuchungen stehen nun jedoch noch aus, heißt es in südkoreanischen Medien.

Drei Zwischenfälle in zwölf Tagen

Das zweite Feuer in zwei Wochen – bereits am 1. Juni brannte es in Fab 15 – dazu ein Unfall bei Entladen von Chemikalien am 10. Juni. Bisher gab es dabei nur Verletzte und keine Toten zu beklagen, schnelles Handeln der Angestellten brachte die Situation jeweils zeitnah unter Kontrolle. Dabei sollen heute jedoch die Sprinkler zum Teil zum Einsatz gekommen sein, berichtet BusinessKorea. Das bedeutet dann eventuell entsprechend hohen Aufwand für die Nacharbeiten. Ein mögliches Gasleck wurde im Nachgang von der Feuerwehr und den Behörden nicht gefunden und Entwarnung gegeben.

Fab 15 scheint aktuell eine Pechsträhne zu verfolgen und rückt damit spätestens heute nach dem dritten Vorfall stark ins Rampenlicht nicht nur lokaler Medien. Die Frage, wie es um die Sicherheit in den Anlagen bestellt ist, dürfte sich SK Hynix nun vermehrt anhören und beantworten müssen. Das Unternehmen versucht deshalb direkt zu beschwichtigen, zwar war die Anlage stets die gleiche und selbst die Arbeiten ähnlich, es gäbe aber kein grundlegendes Problem, erklärte das Unternehmen.

As the accident occurred while carrying out the same process, we will thoroughly investigate the cause and make efforts to prevent a recurrence. There is no abnormality in the operation of the production facilities.

SK Hynix nach dem dritten Zwischenfall

Moderne Chipfabriken sind im Grunde genommen erst einmal quasi große Chemiefabriken. Hier wird mit unzähligen Chemikalien und Gasen gearbeitet, die allesamt benötigt werden, damit im Reinraum später die Chips produziert werden können.

Fab 15/15X ist die modernste Anlage von SK Hynix und entsprechend wichtig für das aktuelle Geschäft mit HBM & Co. Das Unternehmen plant viele Aus- und Neubauten in den kommenden Jahren, um der Speicherknappheit zu begegnen. Zuletzt rückte das Mega-Projekt im Yongin Semiconductor Cluster in Südkorea wieder in den Fokus: Damit will SK Hynix seine Kapazität bis 2034 verdreifachen.



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