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CMC PRINT MAILING STUDIE 2026 : Plus 25 Prozent im Warenkorb: So pushen Print-Mailings den Umsatz


Die neue CMC Print-Mailing-Studie 2026 beweist es mit Zahlen: Wer Bestandskunden per Werbebrief anspricht, steigert seinen Warenkorb um durchschnittlich 25 Prozent. Hier erfahren Werbungtreibende und E-Commerce-Marketer, was hinter diesem Effekt steckt – und was sich daraus lernen lässt.

35.000 Mailings. Ein Gutschein. Und eine Zahl, die das eigene Marketing-Team überrascht hat: Als Hemden.de seine Bestandskunden mit einem Print-Mailing anschreibt, steigt der durchschnittliche Warenkorbwert rasant um 24,66 Prozent. Und damit also das, was Kundinnen und Kunden tatsächlich kaufen, wenn sie im Online-Shop landen.

Dies ist kein Einzelfall. Die CMC Print-Mailing-Studie 2026, die Collaborative Marketing Club (CMC) in Kooperation mit Deutsche Post erhebt, kommt zum neunten Mal zu einem klaren Befund: Print-Mailings sind ein starker Hebel für den Abverkauf. Über 35 Online-Shops hinweg steigert das physische Mailing den Wert im Warenkorb im Durchschnitt um knapp 25 Prozent. Der Return on Advertising Spend (ROAS) liegt studienübergreifend bei 961 Prozent.

Warum der Warenkorb über Kampagnenerfolg entscheidet

Im E-Commerce ist der Warenkorbwert (Average Order Value, AOV) eine der wichtigsten Kenngrößen überhaupt. Der AOV entscheidet, wie schnell Fixkosten – Lagerhaltung, Versand, Retourenmanagement – amortisiert werden. Und sie bestimmt, wie effizient Werbeausgaben sind. Ein durchschnittlicher ROAS von 961 Prozent wie in der CMC Print-Mailing-Studie klingt beeindruckend. Noch beeindruckender wird er, wenn man bedenkt, dass er auf Basis eines durchschnittlichen Warenkorbs von 118,79 Euro errechnet wird – einem Warenkorb, der durch das Print-Mailing um ein Viertel gesteigert wurde.

Das ist aus zwei Gründen relevant. Erstens wird Werbung in digitalen Kanälen teurer. Klickpreise steigen und organische Reichweite schwindet. Zweitens: Bestandskunden zu aktivieren ist günstiger als Neukunden zu gewinnen – vorausgesetzt, man tut es mit dem richtigen Instrument. Die Studie zeigt: Print-Mailings sind genau das.

Hemden.de: Der richtige Anreiz für jeden Kunden

Hemden.de versendet im Rahmen der Studie 35.000 Mailings an seine Bestandskundschaft und erzielt dabei einen ROAS von 759 Prozent und eine Steigerung des Warenkorbwertes von 24,66 Prozent. Der entscheidende Unterschied zur einfachen Massenmailing-Logik: Die Gutscheinhöhe ist nicht pauschal, sondern am individuellen Kundenwert ausgerichtet. High-Value-Kunden erhalten geringere Rabatte, um die Marge zu schützen. Kunden mit mittlerem oder niedrigem Kaufpotenzial werden mit stärkeren Anreizen aktiviert.

Am meisten überrascht hat uns, dass sich mit Print nicht nur Kunden reaktivieren lassen, sondern auch der Bestellwert deutlich steigt – mit einer Warenkorbsteigerung von 24,66 Prozent bei gleichzeitig hoher Effizienz.

Lisa Kraus, Online Marketing Managerin, Hemden.de

Otto Gourmet: 43 Prozent mehr im Warenkorb – eine Überraschung

Beim Feinkost-Versender Otto Gourmet fällt die Steigerung des Warenkorbwertes noch spektakulärer aus: 43,25 Prozent mehr als bei der letzten Bestellung – das ist das Ergebnis nach Versand von knapp 19.200 Mailings. Der ROAS für Otto Gourmet liegt bei 2.020 Prozent, die CVR bei 4,53 Prozent. Head of Marketing Jill Herfs sagt dazu, dass das Ausmaß selbst das eigene Team überrascht habe.

Paul Schrader: Jeder fünfte Top-Kunde kauft

Paul Schrader ist ein Online-Shop für Tee, Kaffee und Feinkost. Der Anbieter erzielt im Rahmen der Studie mit 10.000 Mailings eine individuelle CVR von 9,98 Prozent. Das bedeutet: Nahezu jeder zehnte Angeschriebene bestellt. Unter den Top-Kunden ist die Quote sogar höher: Über 21 Prozent konvertieren. Auch die Steigerung des Warenkorbwertes und der Werbeertrag liegen weit über dem Durchschnitt der Studie: Der Warenkorbwert steigt um 28,9 Prozent, der ROAS liegt bei 1.412 Prozent. Bei den aktivsten Kunden sogar knapp 4.000 Prozent.

Die Kombination aus Haptik und persönlicher Ansprache schafft offenbar eine Verbindlichkeit, die digital schwer zu erreichen ist.

Natalie Beusse, Marketing Koordinatorin Printmedien, Paul Schrader

Was die Studie insgesamt zeigt

Die CMC Print-Mailing-Studie 2026 ist die neunte Ausgabe dieser Art. 35 Online-Shops haben dafür insgesamt 858.490 Print-Mailings an ihre Bestandskundschaft versandt – zwischen September 2025 und Februar 2026.

Dabei bestätigt sich auch eine wichtige Erkenntnis der vorangegangenen CMC Print-Mailing-Studien: Fast die Hälfte der durch Print-Mailings ausgelösten Bestellungen gehen erst ab der fünften Woche nach Versand ein. Das Mailing wirkt also lange nach – weit über den klassischen Kampagnenzeitraum hinaus.

Fazit: Physisch schlägt digital – zumindest beim Warenkorb

Briefe sind Umsatztreiber mit messbarer Wirkung. Konkret, wer Bestandskunden per Werbebrief anspricht, holt mehr aus jedem Kontakt heraus: mehr Conversion, mehr im Warenkorb, mehr Werbeertrag.

Für Marketingverantwortliche bedeutet das: Der Kanal ist nicht nur wirtschaftlich – er ist auch strategisch. Die Kombination aus langer Wirkungsdauer, hohem ROAS und der Möglichkeit zur individuellen Kundenansprache macht Print-Mailings zu einem starken Instrument im Bestandskundenmarketing.

Mehr erfahren: weitere Insights und Know-how zur Wirkung von Print-Mailings in der Bestandskundenaktivierung? Dann laden Sie hier die CMC Print-Mailing-Studie 2026 herunter.

Jetzt downloaden!



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Das können Blueskys neue Group Chats


Auf dem Smartphone können Nutzer:innen durch Wischen über eine Nachricht direkt darauf antworten. Auf dem Desktop ist die Funktion über das Drei-Punkte-Menü neben einer Nachricht zu finden. So wird direkt sichtbar, auf welche Nachricht sich eine Antwort bezieht. Gerade in aktiven Gruppen-Chats mit vielen Teilnehmenden lassen sich Gespräche dadurch deutlich leichter verfolgen.

Bluesky hat bereits weitere Community Features angekündigt und zuletzt mehrfach bewiesen, dass Feedback aus der Community schnell in Produkt-Updates münden kann. Anfang Juni erhöhte die Plattform etwa das Fotolimit auf zehn Bilder und führte neue Galerieansichten für Foto-Posts ein.


10 Bilder statt 4:
Bluesky erfüllt einen der häufigsten Community-Wünsche

Blaues Bluesky-Illustrationsmotiv mit Maskottchen und geschwungenen Linien. Das Bild visualisiert das neue Update für Bildergalerien und Foto-Posts auf der Social-Media-Plattform.
© Bluesky via Canva

Das bieten die neuen Group Chats auf Bluesky schon jetzt

Mit den Group Chats erweitert Bluesky die bislang eher auf öffentliche Diskussionen ausgerichtete Plattform um einen privaten Kommunikationskanal. Nutzer:innen können Gruppen direkt im Chat-Bereich erstellen und dort mit mehreren Personen gleichzeitig kommunizieren. Zum Start bieten die Group Chats unter anderem:

  • Bis zu 50 Personen pro Gruppen-Chat
  • Verwaltung von Mitgliedern durch die Ersteller:innen
  • Individuelle Privatsphäreeinstellungen für jede Gruppe
  • Einladungs-Links für Gruppen-Chats
  • Teilen der Einladungs-Links innerhalb und außerhalb von Bluesky
  • Darstellung der Einladungen als eingebettete Karten in Bluesky Posts
  • Individuelle Einstellungen dafür, wer Gruppeneinladungen senden darf
  • Auswahl zwischen „alle“, „nur Personen, denen du folgst“ oder „niemand“
  • Chat-Anfragen landen zunächst im Anfragepostfach und können angenommen oder ignoriert werden
Bluesky zeigt die neuen Group Chats. Links ist die Verwaltung eines Gruppen-Chats mit Einladungs-Link und Freigabeoptionen zu sehen. Rechts erscheint der Gruppen-Chat als eingebettete Vorschau in einem Bluesky Post mit Beitrittsbutton.
Gruppen-Chats können per Einladungs-Link geteilt und als klickbare Vorschau direkt in Bluesky Posts eingebettet werden, ©  Bluesky

Einige Funktionen, die Nutzer:innen von WhatsApp, Telegram oder Discord kennen, fehlen allerdings noch. Bilder, Videos und andere Medien lassen sich derzeit weder in Direktnachrichten noch in Gruppen-Chats versenden. Laut Bluesky soll sich das künftig ändern. Zuvor will die Plattform jedoch zusätzliche Sicherheits- und Moderationsmechanismen entwickeln.


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Elektronikhandel: JD.com sieht bei Ceconomy Luft nach oben


JD.com setzt in seinen Malls auf Gaming – ähnlich wie Media-Markt und Saturn.

Die Übernahme von Ceconomy durch den chinesischen Handelsriesen JD.com ist noch nicht in trockenen Tüchern. Konzernchefin Sandy Xu hat aber bereits Potenzial für Verbesserungen beim Elektronikhändler ausgemacht – auch, weil in der Vergangenheit daran gespart wurde.

Der chinesische Onlineriese JD.com sieht bei Ceconomy auf einigen Feldern Nachholbedarf und will den Konzern nach dem Abschluss der Übernahme ent

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Weniger Status-Updates: Claude Code bekommt Artifacts


Und das vielleicht das Spannendste: Anders als ein einmal erstellter Report bleibt ein Artifact in Claude Code immer aktuell. Wird an einer Aufgabe weitergearbeitet, erscheinen neue Erkenntnisse automatisch unter derselben URL. Statt Ergebnisse immer wieder in Meetings, Chats oder Dokumenten zusammenzutragen, greifen Teams auf dieselbe aktuelle Ansicht zu. Das könnte nicht nur Abstimmungsaufwand reduzieren, sondern auch manche Status-Meetings überflüssig machen.

Die neuen Artifacts für Claude Code sind zunächst als Beta für Team- und Enterprise-Kund:innen verfügbar.


Baue dir jetzt eigene Live Dashboards für Apps mit Claude Cowork

UI von Claude Cowork mit Live Artifacts zeigt automatisch aktualisierte Dashboards, KPI-Karten und Report-Module für Analyse und Tracking.
© Claude Anthropic

Das bringen die neuen Artifacts in Claude Code

Wer mit Claude Code arbeitet, kann die Ergebnisse einer Session künftig direkt als interaktive Webseite aufbereiten lassen. Statt Erkenntnisse aus Chats, Logs, Tickets und Code Reviews zusammenzutragen, bündelt ein Artifact die wichtigsten Informationen an einem Ort.

Je nach Aufgabe kann daraus eine nachvollziehbare Erklärung für einen Pull Request, eine Dokumentation zu einem Fehlerfall, eine Übersicht über die Architektur eines Systems oder ein Dashboard mit relevanten Erkenntnissen entstehen. Anthropic sieht zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Security Teams können Prüfberichte mit Verweisen auf konkrete Codezeilen erstellen lassen. Engineering Manager erhalten Zusammenfassungen abgeschlossener Projekte, Architekt:innen Übersichten über Services und deren Abhängigkeiten.

Die Artifacts entwickeln sich dabei mit der Arbeit weiter. Wenn Claude neue Erkenntnisse gewinnt oder zusätzliche Informationen ergänzt, lassen sich diese unter derselben URL veröffentlichen. Frühere Versionen bleiben gespeichert und können bei Bedarf wiederhergestellt werden.

Anders als viele Dashboards oder Reports lassen sich die Artifacts nicht öffentlich freigeben. Sie können ausschließlich innerhalb der eigenen Organisation geteilt werden. Das dürfte auch daran liegen, dass die Seiten je nach Anwendungsfall sensible Informationen über Systeme, Sicherheitslücken oder interne Entwicklungsprozesse enthalten können.


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