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Online Marketing & SEO

OpenAI startet Ads Manager für ChatGPT


Erst vor wenigen Tagen hatte OpenAI zudem die eigene Privacy Policy für US User erweitert und damit neue Grundlagen für personalisierte Werbung geschaffen. Daten aus der Nutzung von ChatGPT und weiteren OpenAI-Diensten können somit künftig für Werbezwecke genutzt werden.


ChatGPT teilt jetzt US-Nutzer:innendaten für Ads

OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund
OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund, © OpenAI via Canva

ChatGPT Ads setzen auf Gesprächskontexte statt Suchbegriffe

Der Aufbau des Ads Managers erinnert zunächst an bekannte Werbeplattformen. Unternehmen können Kampagnen mit Zielsetzung, Budget und Targeting erstellen. Anzeigen bestehen aus Titel, Bild, Copy und Landingpage. Laut OpenAI sind auch CPC Bidding, Conversion Pixel und eine API bereits integriert.

Die eigentliche Veränderung steckt jedoch im Targeting selbst. Auf Ebene der Ad Groups setzt OpenAI auf sogenannte „Context Hints“. Werbetreibende geben also Hinweise dazu, in welchen thematischen Conversations Anzeigen erscheinen sollen. Jens PolomsKI beschreibt den Wandel als grundlegende Veränderung im digitalen Advertising, bei der nicht mehr einzelne Suchbegriffe im Fokus stehen, sondern die Platzierung innerhalb relevanter KI-Conversations.

Damit verschiebt sich Werbung in ChatGPT deutlich stärker in Richtung Gesprächskontext und Nutzer:innenintention. Während klassische Suchmaschinenwerbung primär auf Suchbegriffe reagiert, entsteht Sichtbarkeit in KI-Systemen zunehmend innerhalb generierter Antworten und laufender Interaktionen. Das dürfte perspektivisch enorme Auswirkungen auf SEO und Performance Marketing haben, da Rankings und klassische Anzeigenplätze an Bedeutung verlieren könnten.

Auch beim Reporting orientiert sich OpenAI an etablierten Ad-Plattformen. Laut der Hilfeseite können Unternehmen Impressions, Klicks, Spend, CTR, durchschnittliche CPCs, CPMs und Conversions auswerten. Die Daten lassen sich in Tabellenansichten, Trend-Charts oder per CSV-Export analysieren. Änderungen an Kampagnen sollen direkt im Webinterface oder über Bulk Workflows möglich sein.

OpenAI macht KI-Conversations zur neuen Bühne für Werbung

Aktuell ist der Ads Manager nur für US-Werbetreibende verfügbar. Anzeigen werden bislang ausschließlich in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland ausgespielt. Für Europa baut OpenAI laut Digiday derzeit erst die rechtliche Infrastruktur auf. Dazu gehören Consent Management und zusätzliche Länderfelder für das Conversion Tracking.

Trotzdem empfiehlt Jens PolomsKI Marketer:innen schon jetzt, sich intensiv mit der neuen Werbelogik auseinanderzusetzen. Denn mit ChatGPT Ads verschiebt sich digitales Advertising zunehmend weg vom klassischen Keyword-Targeting hin zu thematischen KI-Conversations. Statt sich nur zu fragen „Auf welches Keyword biete ich?“, dürfte für Unternehmen künftig stärker relevant werden: „In welcher Antwort will ich auftauchen?“.

Bereits Anfang 2026 startete das Unternehmen erste Anzeigenformate für Free und Go User in den USA. Kurz darauf folgte der größere Roll-out von ChatGPT Ads. Seit Kurzem bereitet das Unternehmen Pay-per-Click-Anzeigen vor. Der neue Ads Manager erweitert dieses Werbeökosystem jetzt um ein eigenes Kampagnen- und Analyse-Tool.

Für OpenAI dürfte Werbung langfristig eine zentrale Rolle für das Geschäftsmodell spielen. Das Unternehmen investiert Milliarden in Rechenleistung, KI-Infrastruktur und neue Modelle, während die Betriebskosten generativer KI-Systeme kontinuierlich steigen. Ads dürften deshalb zu einer wichtigsten Einnahmequelle neben Abos und Enterprise-Produkten werden.

Mit Werbung in KI-Conversations entstehen allerdings auch neue Herausforderungen. Gerade bei generativer KI stellen sich Fragen zur Transparenz und Brand Safety. Für Werbetreibende dürfte deutlich schwerer nachvollziehbar sein, in welchem konkreten Antwortkontext Anzeigen erscheinen und wie stark die KI selbst die Wahrnehmung von Marken beeinflusst.

OpenAI bezeichnet den Ads Manager derzeit noch ausdrücklich als Betaversion. Laut der offiziellen Hilfeseite sollen weitere Funktionen schrittweise ergänzt werden. Dennoch dürfte das Tool schon jetzt für viele Marketer ein erster Blick auf die Zukunft von KI-Werbung sein.


ChatGPT Ads brechen mit OpenAIs Versprechen

Smartphone Mockup mit Ad bei ChatGPT, Wolken im Hintergrund
© OpenAI via Canva





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Online Marketing & SEO

Spanische Automarke mit Lifestyleambition: Warum Cupra immer „Challenger“ bleiben will


Patrick Sievers, Global Head of Marketing, will das Wachstum und die Markenentwicklung von Cupra im Einklang halten

In diesen Tagen kommt das Modell Cupra Raval des spanischen Herstellers Seat Cupra in den Handel. Ein Anlass, um mit Patrick Sievers, Global Head of Marketing, darüber zu sprechen, wie lange eine Challenger Brand Herausforderer bleiben kann.

Cupra gehört zu den am schnellsten wachsenden Automarken. 2025 gelang ein historischer Absatzrekord mit 328.800 ausgelieferten Fahrzeugen weltwei

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Das können Blueskys neue Group Chats


Auf dem Smartphone können Nutzer:innen durch Wischen über eine Nachricht direkt darauf antworten. Auf dem Desktop ist die Funktion über das Drei-Punkte-Menü neben einer Nachricht zu finden. So wird direkt sichtbar, auf welche Nachricht sich eine Antwort bezieht. Gerade in aktiven Gruppen-Chats mit vielen Teilnehmenden lassen sich Gespräche dadurch deutlich leichter verfolgen.

Bluesky hat bereits weitere Community Features angekündigt und zuletzt mehrfach bewiesen, dass Feedback aus der Community schnell in Produkt-Updates münden kann. Anfang Juni erhöhte die Plattform etwa das Fotolimit auf zehn Bilder und führte neue Galerieansichten für Foto-Posts ein.


10 Bilder statt 4:
Bluesky erfüllt einen der häufigsten Community-Wünsche

Blaues Bluesky-Illustrationsmotiv mit Maskottchen und geschwungenen Linien. Das Bild visualisiert das neue Update für Bildergalerien und Foto-Posts auf der Social-Media-Plattform.
© Bluesky via Canva

Das bieten die neuen Group Chats auf Bluesky schon jetzt

Mit den Group Chats erweitert Bluesky die bislang eher auf öffentliche Diskussionen ausgerichtete Plattform um einen privaten Kommunikationskanal. Nutzer:innen können Gruppen direkt im Chat-Bereich erstellen und dort mit mehreren Personen gleichzeitig kommunizieren. Zum Start bieten die Group Chats unter anderem:

  • Bis zu 50 Personen pro Gruppen-Chat
  • Verwaltung von Mitgliedern durch die Ersteller:innen
  • Individuelle Privatsphäreeinstellungen für jede Gruppe
  • Einladungs-Links für Gruppen-Chats
  • Teilen der Einladungs-Links innerhalb und außerhalb von Bluesky
  • Darstellung der Einladungen als eingebettete Karten in Bluesky Posts
  • Individuelle Einstellungen dafür, wer Gruppeneinladungen senden darf
  • Auswahl zwischen „alle“, „nur Personen, denen du folgst“ oder „niemand“
  • Chat-Anfragen landen zunächst im Anfragepostfach und können angenommen oder ignoriert werden
Bluesky zeigt die neuen Group Chats. Links ist die Verwaltung eines Gruppen-Chats mit Einladungs-Link und Freigabeoptionen zu sehen. Rechts erscheint der Gruppen-Chat als eingebettete Vorschau in einem Bluesky Post mit Beitrittsbutton.
Gruppen-Chats können per Einladungs-Link geteilt und als klickbare Vorschau direkt in Bluesky Posts eingebettet werden, ©  Bluesky

Einige Funktionen, die Nutzer:innen von WhatsApp, Telegram oder Discord kennen, fehlen allerdings noch. Bilder, Videos und andere Medien lassen sich derzeit weder in Direktnachrichten noch in Gruppen-Chats versenden. Laut Bluesky soll sich das künftig ändern. Zuvor will die Plattform jedoch zusätzliche Sicherheits- und Moderationsmechanismen entwickeln.


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Elektronikhandel: JD.com sieht bei Ceconomy Luft nach oben


JD.com setzt in seinen Malls auf Gaming – ähnlich wie Media-Markt und Saturn.

Die Übernahme von Ceconomy durch den chinesischen Handelsriesen JD.com ist noch nicht in trockenen Tüchern. Konzernchefin Sandy Xu hat aber bereits Potenzial für Verbesserungen beim Elektronikhändler ausgemacht – auch, weil in der Vergangenheit daran gespart wurde.

Der chinesische Onlineriese JD.com sieht bei Ceconomy auf einigen Feldern Nachholbedarf und will den Konzern nach dem Abschluss der Übernahme ent

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