Digital Business & Startups
KI: Airbnb-CEO sieht Ende klassischer Führungskräfte
Airbnb-Gründer Brian Chesky sagt, dass klassische „People Manager“ im Zeitalter der KI überflüssig werden könnten.
Airbnb-CEO Brian Chesky sagt, dass sogenannte „People Manager“ im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz überflüssig werden könnten. Er reiht sich damit in eine wachsende Gruppe von Tech-Managern ein, die vor dem Bedeutungsverlust klassischer Managementrollen warnen. Am Dienstag kündigte Coinbase an, alle sogenannten „Pure Manager“-Positionen im Unternehmen abzubauen.
Chesky reiht sich damit in eine wachsende Zahl von Tech-Führungskräften ein, die die Rolle reiner Manager für überholt halten. In einem Umfeld aus KI-Umbruch, Umstrukturierungen und Stellenabbau gerät insbesondere mittleres Management zunehmend unter Druck.
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„Pure Manager“ verschwinden aus Unternehmen
Airbnb hatte zuletzt während der Pandemie im Mai 2020 größere Entlassungen durchgeführt. Ein Sprecher sagte, dass derzeit keine weiteren Entlassungen geplant seien. Die Quartalszahlen sollen am Donnerstag veröffentlicht werden.
Coinbase-CEO Brian Armstrong erklärte am Dienstag, dass es künftig keine „Pure Manager“ mehr im Unternehmen geben werde. Gleichzeitig kündigte Coinbase einen Stellenabbau von 14 Prozent an. Die Organisationsstruktur werde auf maximal fünf Ebenen unter CEO/COO reduziert.
Auch andere Tech-Unternehmen setzen auf flachere Hierarchien. Block-Chef Jack Dorsey schrieb bereits im März gemeinsam mit Sequoia-Partner Roelof Botha, dass eine dauerhafte mittlere Managementebene nicht mehr notwendig sei. Meta-CEO Mark Zuckerberg verfolgt diesen Ansatz seit Jahren.
Chesky sagte, Manager müssten künftig stärker in die eigentliche Arbeit eingebunden sein, um in der KI-Ära zu bestehen.
„Man managt nicht mehr Menschen, sondern die Arbeit“, sagte Chesky. Wer etwa als Jurist arbeite, müsse sich aktiv mit Fallrecht beschäftigen und inhaltlich tief involviert sein.
Wie Coinbase-CEO Brian Armstrong es formulierte, sollten Manager im KI-Zeitalter eher zu „Player-Coaches“ werden – also Führungskräfte, die selbst operativ mitarbeiten.
Lest den Originalartikel auf Business Insider US.
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Deutsches KI-Startup Peec AI könnte bald 200 Millionen Dollar wert sein
Peec AI bekommt Insidern zufolge bald Funding, das den Berlinern eine Bewertung von 200 Millionen Dollar bescheren wird. Das nächste deutsche Unicorn?
Das Berliner Startup Peec AI verhandelt über eine Finanzierung, die zu einer 200-Millionen-Dollar-Bewertung führen könnte. Darüber berichtet das Tech-Medium Sifted.
Peec AI optimiert Inhalte für Sichtbarkeit in KI-Anwendungen. Was man bei Google noch SEO nannte, heißt für KI GEO. Das ist eine Abkürzung für Generative Engine Optimization.
Gründer aus der Antler-Connection
Gegründet wurde das Unternehmen 2025 von Tobias Siwonia, Marius Meiners und Daniel Drabo. Die lernten sich beim Risikokapitalgeber Antler kennen.
Bei KI-Startups ist oft von der ARR-Zahl die Rede. Also den jährlich wiederkehrenden Umsätzen, aus Abos zum Beispiel. Die vielgelobte KI-Plattform-Firma Langdock etwa erreichte 40 Millionen US-Dollar ARR.
Unicorn-Erwartungen
Bei Peec AI ist es ein Viertel davon: 10 Millionen Dollar ARR gibt das Unternehmen an. Auch das ist schon eine beeindruckende Summe.
Die Erwartungen der Investoren sind hoch. Und mit den 200 Millionen Dollar Bewertung noch nicht befriedigt.
„Wir gehen davon aus, dass sich Peec AI als Marktführer für kleine und mittelständische Unternehmen etablieren wird“, sagte ein Partner von Singular VC dem Handelsblatt. Zugleich sei er überzeugt, dass Peec AI zu den nächsten KI-Einhörnern in Deutschland gehöre.
Jeden Tag Cevapcici
2025 sammelte Peec AI in drei Runden insgesamt 25 Millionen Euro ein. Unter den Investoren ist auch der für seinen Podcast bekannte Harry Stebbings von 20VC.
In der Gründungsphase machte Meiners auch mit seinem extrem sparsamen Lebensstil auf sich aufmerksam: „Wenn Ihr euch gerade in einer Phase befindet, in der Ihr ein paar Monate lang Cevapcici für 1,99 € essen müsst – haltet durch. Die Dinge können sich schneller ändern, als man denkt“, schrieb er.
Und die Dinge haben sich geändert. Hoffentlich gibt es jetzt besseres Essen.
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+++ Stark +++ Finn +++ Taktile +++ Varm +++ Almetra +++ Jupus +++ Flagright +++ House of Gaia +++
Was gibt’s Neues? In unserem #Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
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#Wochenrückblick – Was zuletzt wirklich wichtig war!
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Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: voigency, allseven, Aretea Group, Rewired, Reo, therapie1, baba.gg, LeadScraper, Nifty IP, DACL Technologies, urly, GreenGLOBAL, Assetfy, DATFID und Lexi. Mehr im Startup-Radar
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+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: Formove, prismedi, Kyrok, ARmazing, ROSI, BodyWision, Yovo, nemedus, Tawo, TaxGraph, Ampelo, re_source, Ora Computing, lawsuite und Soul of Concrete. 30 Tage kostenlos testen
INVESTMENTS
Stark
+++ Der amerikanische Geldgeber Sequoia Capital, Nato Innovation Fund (NIF), Project A Ventures, Air Street Capital, 201 Ventures, Advent und Döpfner Capital investieren 500 Millionen Euro in Stark. Mehr über Stark
Finn
+++ Der kanadische Geldgeber Portage, Planet First Partners, Korelya Capital, White Star Capital, HV Capital, Picus Capital, SevenVentures, BC Partners Credit und Runway Growth Capital investieren 140 Millionen Euro (darunter 40 Millionen Fremdkapital) in FINN. Mehr über Finn
Taktile
+++ Goldman Sachs, Balderton, Index Ventures, DIG Ventures, Tiger Global, Visionaries, and Y Combinator investieren 110 Millionen US-Dollar (Series C) in Taktile. Mehr über Taktile
Varm
+++ Der niederländische Impact-Investor ABN Amro Sustainable Impact Fund, GET Fund, Aurum Impact, Emerge Partners, Pale Blue Dot und noa investieren 17,5 Millionen Euro in Varm. Mehr über Varm
Almetra
+++ Der Investor blisce/ (Paris, New-York), NAP, Merantix Capital, Robin Capital, Underline und Critical Ventures sowie Business Angels investieren 16,3 Millionen Euro (Series A) in Almetra, früher als Deltia bekannt. Mehr über Almetra
Jupus
+++ Semapa Next, der Venture-Arm der portugiesischen Semapa Group, NRW.Venture, Acton Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 13 Millionen Euro in Jupus. Mehr über Jupus
Flagright
+++ Der US-Investor Infinity Ventures, Sella Direct Ventures, Frontline und Y Combinator investieren 12,5 Millionen Dollar in Flagright. Mehr über Flagright
Maple Aviation
+++ ES Kapital, Bayern Kapital, superangels sowie Business Angels wie Rüdiger Schmidt, Stefan Eishold, Martin Giese und Bernd Baezner investieren 4 Millionen Euro in Maple Aviation. Mehr über Maple Aviation
Talentir
+++ Der Berliner Investor Redstone, Inovia Capital (Patrick Pichette), Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital und Mark Ransford investieren 4 Millionen Euro in Talentir. Mehr über Talentir
MERGERS & ACQUISITIONS
House of Gaia – Codio Impact
+++ Das erst kürzlich formierte House of Gaia-Gruppe übernimmt das 2022 gegründete Berliner Startup Codio Impact, das sich um Nachhaltigkeitsmanagement kümmert. Mehr über House of Gaia
beglaubigt.de – firma.de
+++ Das junge Münchner LegalTech beglaubigt.de übernimmt das insolvente Unternehmen firma.de, dass sich seit 2012 um digitale Unternehmensgründungen kümmert. Mehr über beglaubigt.de
VENTURE CAPITAL
Robin Capital
+++ Zweiter Fonds nimmt Fahrt auf! Der Berliner Geldgeber Robin Capital, der von Robin Haak (Solo GP) geführt wird, verkündet das Second Closing seines zweiten Fonds. Dabei liegen inzwischen 12 der angepeilten 15 Millionen Euro bereit, das Final Closing soll später im Jahr folgen. (Linkedin) Mehr über Robin Capital
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Shutterstock
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Wir haben uns einen Tag im Keller eingeschlossen
#Interview
Das Team von embee setzt auf eine „intelligente Messdaten-Auswertung“. „Wir helfen Stromversorgern zu verstehen, welche Kunden von ihnen Elektroautos, Wärmepumpe und Solaranlage besitzen und wie deren Nutzungsverhalten ist“, erklärt Gründer Kai Hinrichsen.

Die Jungfirma embee aus Bonn bringt sich als „intelligente Messdaten-Auswertung für die Energiewende“ in Stellung. Das Team um die Gründer Kai Hinrichsen und Falko Wähner bietet Stromnetzbetreibern dabei „eine datengetriebene Plattform, die Messdaten analysiert, um kritische Stellen im Netz zu identifizieren und Investitionsbedarfe im Netzausbau zu quantifizieren“.
Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Kai Hinrichsen einmal ganz ausführlich über den Stand der Dinge in seinem Startup.
Wie würdest Du Deiner Großmutter embee erklären?
Wir helfen Stromversorgern und Netzbetreibern zu verstehen, welche Kunden von ihnen Elektroautos, Wärmepumpe und Solaranlage besitzen und wie deren Nutzungsverhalten ist. Dies erhöht die Transparenz und ermöglicht bessere Prognosen. Dafür schauen wir uns die Daten der bereits vorhandenen digitalen Stromzähler an.
Wie genau funktioniert Euer Geschäftsmodell?
Wir starten mit Pilotprojekten und überführen diese anschließend in langfristige Lizenzverträge für den dauerhaften Zugang zu unserer Software.
Wie ist die Idee zu embee entstanden?
Wir Mitgründer kennen uns vom Studium und haben uns letztes Jahr über die Weihnachtsfeiertage getroffen. Da wir beide eine große Leidenschaft für die Energiewirtschaft mitbringen, haben wir auch über den Trend der zunehmenden Smart Meter und Messgeräten im Stromnetz geredet und fantasiert, was man alles damit in Zukunft machen könnte. Nach den Feiertagen haben wir uns einen Tag im Keller eingeschlossen und angefangen darüber nachzudenken ein Startup in diesem Bereich zu gründen.
Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Definitiv den Produkt Market Fit finden. Wir haben gemerkt, dass es nicht ausreicht, nur eine von vielen Herausforderungen in der Energiebranche zu lösen, sondern ein Thema adressiert werden muss, das bereits heute für unsere Kunden ein großes Problem darstellt.
Wo steht embee in einem Jahr?
Wir wollen unsere ersten Pilotprojekte erfolgreich abschließen und auf dieser Basis in die produktive Nutzung gehen.
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Foto (oben): embee
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