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Alexa+ ausprobiert – ComputerBase


ComputerBase konnte Alexa+ im Early Access ausprobieren und schildert ein paar erste Eindrücke mit dem neuen KI-Assistenten von Amazon. Noch nicht alles funktioniert, wie es soll, und nicht alle Befehle werden so schnell verarbeitet wie mit der alten Alexa, doch der Schritt ist enorm – der „dumme Assistent“ wird schlau.

Alexa+: Viel besser, aber nicht perfekt

Alexa+ ist nicht einfach nur Alexa mit mehr Informationen, das wurde bereits zur Ankündigung des Early-Access-Starts in Deutschland klar. Alexa+ klingt anders, Alexa+ reagiert anders, Alexa+ antwortet anders. Kein „Das weiß ich leider nicht“ mehr, kein „Ich bin mir nicht sicher, wie ich dir dabei helfen kann“ mehr.

In einem kleinen Test haben wir Alexa+ nicht nur gefragt, was sie eigentlich ist, sondern auch, was heute so in Berlin los ist, welche Restaurants es am Potsdamer Platz gibt, für die sie einen Tisch reservieren kann, und wie sie sich eigentlich selbst sieht. Die Interaktion mit Alexa+ macht auch deutlich, dass diese deutlich anders ausfällt als früher. Man kann einfach ganz normal mit ihr sprechen, über den nun standardmäßig aktivierten Aufmerksamkeitsmodus hört sie nach ihrer eigenen Antwort auch weiterhin zu – was im Alltag aber auch dazu führt, dass sie auf etwas reagiert, was gar nicht mehr an sie gerichtet war, sondern an eine andere Person im Raum.

Das im Video gezeigte Senden des Bildes an das Smartphone und auch das Senden des Textes der Kurzgeschichte an das Smartphone führt übrigens dazu, dass auf dem Smartphone der jeweilige Chatverlauf mit diesen Inhalten angezeigt wird. Das Bild oder die Kurzgeschichte kann man aus diesem aber nicht herauskopieren. Die an das Smartphone gesendeten Inhalte werden somit aber nicht als eigene Medien auf dem Smartphone gespeichert, wie man es vielleicht erwarten würde.

Alexa schickt Inhalte ans Smartphone, zeigt sie dort aber nur im Chatverlauf

Was aber gut funktioniert, ist das Zusenden vieler Inhalte per E-Mail einfach per „Alexa, sende mir das per E-Mail“. Kurz darauf hat man eine Mail im hinterlegten Postfach von alexa@alexa.com mit dem gewünschten Text oder den gewünschten Informationen.

Im Bereich Smart Home kann Alexa+ zwar automatisch Routinen per Spracheingabe erstellen und die Steuerung mehrerer Geräte auf einmal ausführen, aber eine einfache Liste aller Geräte per E-Mail ist trotz vieler Geräte im Smart Home aktuell noch leer.

Leere Liste? Auch wenn Alexa Informationen per E-Mail zusenden kann, ist nicht jede Nachricht hilfreich
Leere Liste? Auch wenn Alexa Informationen per E-Mail zusenden kann, ist nicht jede Nachricht hilfreich

Und per KI erstellte Bilder auf einem Echo Show kann Alexa+ derzeit noch nicht per E-Mail zuschicken, man kann sie sich zusätzlich zur Anzeige auf dem Echo Show selbst nur in der Alexa-App anzeigen lassen. Auf den Echo-Show-Geräten hat man somit aber nun auch die Möglichkeit, ganz unterschiedliche, bewusst realistische oder bewusst unrealistische AI-Bilder generieren zu lassen.

Auch das Erstellen längerer Inhalte wie einer Kurzgeschichte klappt abgesehen von der Fehlermeldung am Anfang, die auch nicht jedes Mal auftritt, problemlos. Auf Wunsch liest Alexa diese auch direkt in voller Länge vor. Allerdings hält sich Alexa+ nicht an die bei der Anfrage gewünschte Länge der Geschichte. ComputerBase hat in den letzten Tagen mehrere Kurzgeschichten unterschiedlicher Länge erstellen lassen, mal 10, mal 15 oder mal 30 Minuten – am Ende waren sie immer ungefähr 5 Minuten lang.

Zugeschickte Bilder werden zuverlässig analysiert

Das Verarbeiten von Bildern, die man Alexa über die Alexa-App auf dem Smartphone oder per E-Mail an alexa@alexa.com schickt, funktioniert bereits gut. Jeder Inhalt, den man so mit Alexa teilt, wird automatisch ausgewertet und man bekommt kurz darauf auch eine E-Mail, in der Alexa einem kurz mitteilt, was sie beispielsweise auf dem Bild erkannt hat. Wenn Alexa behauptet, sie habe die Information nicht gefunden, die man ihr geschickt habe, muss man aber mitunter noch einmal explizit nachfragen, damit sie sie auch preisgibt. Auch hier muss man sich also etwas umstellen und ggf. noch einmal nachhaken, was man bei der alten Alexa wohl nie getan hätte.

Vielen Dank für die E-Mail. Du kannst mir Fragen zu beliebigen Textpassagen in der E-Mail oder deren Anhang/Anhängen stellen. Ich kann dir auch helfen, die Inhalte zusammenzufassen.

Alexa via E-Mail

Im Test funktioniert die Auswertung eines Bildes eines Autos inklusive Kennzeichen ebenso gut wie das Erkennen eines handschriftlichen Rezepts, das kurzerhand als Bild von Pinterest gespeichert und Alexa zugeschickt wurde. Auch die Mengenangaben aus dem Rezept werden von Alexa korrekt erfasst und wiedergegeben.

Rezept für Quarkkuchen
Rezept für Quarkkuchen (Bild: Pinterest)
Bild des Autos, das mit Alexa per E-Mail geteilt wurde
Bild des Autos, das mit Alexa per E-Mail geteilt wurde (Bild: VW)

Zusammenspiel mit Spotify klappt nicht immer einwandfrei

Die bisher problemlos mögliche Anfrage nach dem Abspielen eines Hörspiels wie „Alexa, spiele Folge 68 von Die drei ??? Kids von Spotify“ klappt mit Alexa+ im Early Access noch nicht. Wie man die Anfrage auch dreht und wendet, die KI-Alexa will die Folge nicht abspielen. Hier bleibt aktuell nur der Griff zum Smartphone, um dort die Wiedergabe manuell über Spotify zu starten. Das Aufrufen konkreter Lieder über deren Titel klappt hingegen problemlos. Nur Hörbücher mit einzelnen Folgen scheinen Alexa+ noch Probleme zu bereiten.

Smart-Home-Steuerung und Timer langsamer

Was allerdings jeder, der Alexa bisher primär zur Smart-Home-Steuerung oder zum Stellen von Weckern und Timern genutzt hat, sofort merkt, ist die mitunter längere Antwortzeit auch auf einfache Befehle, die eigentlich lokal ausgeführt werden können. Die Reaktion auf „Alexa, stelle einen Timer auf 5 Minuten“ dauert mit Alexa+ auf einem Echo 2. Gen. länger als früher. Auf einem aktuellen Echo Show 11 geht es hingegen auch weiterhin vergleichsweise zügig. Dass die neuen Geräte mit ihren neuen Chips für Alexa+ optimiert sind,
war demnach keine reine Marketingfloskel.

Alexa+ ist tatsächlich ein völlig neues Alexa

Aber noch ist Alexa+ im Early Access und Amazon hat die Möglichkeit genau solche Dinge noch zu verbessern. Alexa+ ist in Deutschland eben noch kein fertiges Produkt, das muss auch jedem klar sein, der es jetzt testet. Und deshalb macht Amazon eben noch einen Early Access, an dem man freiwillig und kostenlos teilnehmen kann. Und man kann Alexa auch jederzeit einfach per Sprache Feedback geben und ihr sagen, dass sie etwaige Probleme melden soll. Denn auch das kann Alexa mit Alexa+ problemlos.

Am ersten Tag des Tests kam auf die Bitte, dass ein Bild per E-Mail geschickt werden soll, noch ein API-Request als Antwort. ComputerBase hat das Problem über Alexa gemeldet und 2 Tage später antwortet Alexa nun, dass das Senden eines erstellen Bildes per E-Mail derzeit noch nicht möglich sei.

Und wer sich darauf einlässt, Alexa nicht mehr wie früher im Befehlston zu benutzen, der erhält auch im Early Access schon jetzt tatsächlich ein völlig neues Alexa, das viel mehr weiß und vor allem kann als die alte Alexa. An diesen Wechsel muss man sich gewöhnen, wenn man jahrelang das alte Alexa genutzt hat – und wünscht sich am Anfang mitunter vielleicht sogar das alte Alexa zurück. Doch sobald man etwas mehr mit Alexa+ gesprochen und die neue Alexa genutzt hat, stellt sich tatsächlich recht schnell das Gefühl „Wow, Alexa ist gar nicht mehr dumm“ ein. Alexa+ wird die Interaktion mit den Echo-Geräten in jedem Fall verändern, das zeigen schon wenige Tage mit dem neuen AI-Assistenten im Selbsttest.

Denn auch tagesaktuelle Informationen lassen sich abrufen, Informationen auswerten und auf Nachfrage weitere Details abfragen. Was und wie intensiv man Alexa+ nutzt, hängt insbesondere auch davon ab, welche Informationen man ihr zur Verfügung stellt.

Notgedrungen muss man auf die Antworten mitunter kurz warten, aber das muss man bei jedem Chatbot, auch wenn dieser schon anfängt Textantworten auszuspucken, während er im Hintergrund den Rest noch generiert. Aber das ist immer noch tausendmal besser als ein „Das weiß ich leider nicht“ oder „Entschuldigung, ich habe die Frage nicht verstanden“ als Antwort. Amazon betreibt für Alexa+ im Hintergrund rund 70 verschiedene Large Language Models (LLM) und entscheidet bei jeder Anfrage, welches die beste Wahl für die gestellte Anfrage ist. Dann erscheint die Reaktionszeit doch gar nicht mehr so lang.

Wenn man möchte, lässt sich Alexa nun also auch wie ein KI-Chatbot benutzen, der darüber hinaus aber mit dem eigenen Smart Home verbunden ist, Termine kennt und sich persönliche Vorlieben der ganzen Familien merken kann.

Wie man Alexa+ schon jetzt nutzen kann und welche Echo-Geräte unterstützt werden, hat ComputerBase in einem separaten Artikel erläutert.

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Fünf Varianten: AIDA64 wappnet sich konkreter für AMD Zen 6


Fünf Varianten: AIDA64 wappnet sich konkreter für AMD Zen 6

Das Monitoring-Tool AIDA64 wird weiter auf das Erscheinen der neuen Zen-6-Prozessoren von AMD vorbereitet. Eine Beta-Version erhielt nun „vorläufige Unterstützung“ für die Produktfamilien Medusa, Mustang Peak, Olympic Ridge und Venice.

Bereits vor zwei Monaten hatte AIDA64 v8.30 erste Unterstützung für Zen-6-APUs mit sich gebracht, ohne jegliche Details zu nennen. Jetzt wird es konkreter, denn in den Release Notes zur am Wochenende veröffentlichten 8.30.8332 Beta wird jetzt der Oberbegriff „Zen 6“ auf einzelne Produktfamilien aufgeteilt.

Release Notes für AIDA64 8.30.8332 Beta
  • Vorläufige Unterstützung für die AMD K1A.18 Mustang Peak CPU
  • Vorläufige Unterstützung für die AMD K1A.88 Olympic Ridge CPU
  • Verbesserte Unterstützung für die AMD K1A.8 Medusa APU
  • Verbesserte Unterstützung für die AMD K1A.9 Venice SP8 CPU
  • Verbesserte Unterstützung für die AMD K1A.14 Medusa 2/3 APU
  • Erweiterte CPUID-Funktionen (ACE)
  • Erkennung der Intel-Prozessornummer für Xeon 6971E+C, 6982E+C, 6991E+C
  • Mainboard-spezifische Sensorinformationen für Asus Prime H610M-A WiFi D4, TUF Gaming B850M-Plus WiFi7
  • Verbesserte Mainboard-spezifische Sensorinformationen für ASRock-Mainboards

Mustang Peak und Olympic Ridge

In der Familie K1A.18 wird demnach AMD Mustang Peak geführt. Der Codename steht für die neue Generation Ryzen Threadripper, also die CPU-Familie für den Workstation-Bereich. In der nächsten Zeile wird die Kennung K1A.88 der Familie Olympic Ridge zugeordnet. Alles deutet bisher darauf hin, dass Olympic Ridge für die neuen Desktop-Prozessoren steht, die Granite Ridge alias Ryzen 9000 im Sockel AM5 beerben.

Venice ist dem Marktstart am nächsten

Unter K1A.9 steht die Venice-CPU für den Sockel SP8. Dieser Codename ist am längsten und auch schon ganz offiziell bekannt. Er steht für die neue Generation Server-CPUs, die als AMD Epyc vermarktet werden. Venice wird voraussichtlich als wichtiges Produkt für den Data-Center-Bereich den Anfang machen und soll bereits seit rund einem Monat in Serie hergestellt werden. Der Marktstart könnte noch diesen Sommer erfolgen. Eine entsprechende Ankündigung zur Veranstaltung AMD Advancing AI am 22. Juli wäre also keine Überraschung.

Zweimal Medusa als APU

Der Codename Medusa ist wiederum doppelt vertreten: einmal als „K1A.8 Medusa APU“ und einmal als „K1A.14 Medusa 2/3 APU“. Worin der Unterschied besteht, bleibt abzuwarten. Für den klassischen Notebook-Sektor wurde bisher mit der Familie Medusa Point als Nachfolger von Strix Point und Gorgon Point gerechnet.

Downloads

  • AIDA64

    4,3 Sterne

    AIDA64 ist ein umfangreiches System-, Diagnose- und Benchmark-Programm für Windows.

    • Version v8.30.8300 Deutsch
    • Version v8.30.8332 Beta Deutsch
    • +2 weitere



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Erlaubnis der Trump-Administration: Erste Gruppen erhalten wieder Zugang zu Claude Mythos 5


Erlaubnis der Trump-Administration: Erste Gruppen erhalten wieder Zugang zu Claude Mythos 5

Bild: Anthropic

Eine Auswahl von US-Organisationen darf wieder auf Claude Mythos 5 zugreifen. Die Trump-Administration hat Anthropic die entsprechende Freigabe erteilt, der Exportbann von Mitte Juni wurde damit erstmals ein wenig gelockert.

Wie Anthropic mitteilte, handelt es sich um Organisationen, die kritische Infrastruktur betreiben. Diese erhalten wieder den Zugang zu Mythos 5 für Tätigkeiten im Bereich Cybersicherheit.

Vertreter der Trump-Administration äußerten sich ebenfalls. „Ich habe festgestellt, dass angemessene Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, um vertrauenswürdigen Partnern einen Zugang zu dem Modell Claude Mythos 5 zu gewähren“, schrieb US-Handelsminister Howard Lutnick in einem Brief von Ende letzter Woche, der CNBC vorliegt.

Warten auf die Freigabe von Fable 5 und GPT-5.6

Wenige Tage nach dem Start hatte die Trump-Administration die Modelle Fable 5 und Mythos 5 sperren lassen. Mit Verweis auf die nationale Sicherheit wurde ein Exportbann erlassen, der grundsätzlich nur ausländische Staatsbürger der USA betrifft. Weil Anthropic nicht zwischen US-Bürgern und anderen Nutzern unterscheiden kann, wurde der Zugang zu den Modellen komplett gesperrt.

Während Mythos 5 nur für ausgewählte Organisationen bereitgestellt wird, war Fable 5 für die Allgemeinheit verfügbar. Es handelt sich aber um ein Modell, das im Funktionsumfang begrenzt ist. So beantwortete es etwa keine Fragen in Bereichen wie Cybersicherheit und Biologie. Nutzer wechselten in solchen Fällen automatisch auf das weniger leistungsfähige Modell Claude Opus 4.8.

Nach den ersten Freigabeschritten für Mythos 5 soll Fable 5 auch bald wieder verfügbar sein. Anthropic bestätigt, dass entsprechende Gespräche laufen.

  • Wie bei Mythos 5 und Fable 5: US-Administration verzögert OpenAIs neues GPT-5.6-Modell

Neben Anthropic betreffen die Exportkontrollen auch OpenAI. Die Preview-Version vom neuen Modell GPT-5.6 – das in den Varianten Sol, Terra und Luna angekündigt wurde – darf ebenfalls zuerst nur Testern bereitgestellt werden, die die Trump-Administration genehmigt hat. OpenAI-Chef Sam Altman hofft auf einen allgemeinen Start in einigen Wochen.

Branchenbeobachter sprechen angesichts der Entwicklung mittlerweile von einem Lizenzregime, das die Trump-Administration de facto etabliert hat. Eine Anfang Juni von Präsident Trump erlassene Executive Order sieht zwar nur eine freiwillige Kooperation vor. Wenn Sperren wie die von Mythos 5 und Fable 5 im Raum stehen, hat die US-Regierung im Endeffekt das letzte Wort, ob Modelle verfügbar sein können.

Hintergründe zu Fable 5 und Mythos 5



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Rainbow Six Siege: Ubisoft reagiert auf Kritik an Operation System Override


Mit Operation System Override hat Rainbow Six Siege im Mai größere Änderungen erfahren, nicht alle kamen gut an. Jetzt hat Ubisoft erklärt, wie das Feedback in weitere Anpassungen einfließen soll. Im Mittelpunkt stehen das überarbeitete Ranked-System, die umstrittene Dokkaebi-Neuausrichtung und die neue Karte Calypso Casino.

Ranked 3.0 soll verständlicher werden

Ranked 3.0 zählt zu den größten Eingriffen in den kompetitiven Teil von Rainbow Six Siege. Ubisoft wollte das Rangsystem transparenter machen und versteckte MMR-Werte (Matchmaking Ratings), also interne Bewertungen der Spielstärke für das Matchmaking, abschaffen. Stattdessen sollen sichtbare Wertungen und ein überarbeitetes Matchmaking dafür sorgen, dass Spieler häufiger mit und gegen ähnlich starke Teams antreten. Neu war außerdem, dass Spieler zum Start einer Saison fünf Platzierungsspiele absolvieren, aus denen sich der anfängliche Rang ergibt.

Im Community Checkpoint räumte das Entwicklerteam nun ein, dass in diesem Punkt noch nachjustiert werden muss. Die Platzierungsspiele sollen künftig mehr Gewicht erhalten, damit sie sich für Spieler aussagekräftiger anfühlen. Gleichzeitig betont Ubisoft, dass der höchste Rang nicht allein durch gute Platzierungsspiele erreichbar sein soll. Spitzenränge sollen langfristige Leistung abbilden und nicht nur eine kurze Momentaufnahme.

Die KDA, also das Verhältnis aus Abschüssen, Toden und Unterstützungen (Kill-Death-Assist-Ratio), soll aber weiterhin nicht direkt in die Rangwertung einfließen. Ubisoft begründet das damit, dass Rainbow Six Siege nicht nur von Abschüssen lebt. Unterstützung, Informationsbeschaffung, Flankensicherung und Operator-Auswahl seien ebenfalls wichtig, würden sich aber nicht immer sauber in klassischen Statistiken abbilden lassen. Außerdem wurden bereits Anpassungen an Mindestgewinnen bei Rangpunkten und an der Fairness zwischen Teammitgliedern vorgenommen.

Rainbow Six Siege Dokkaebi
Rainbow Six Siege Dokkaebi (Bild: Ubisoft)

Dokkaebi wird schrittweise abgeschwächt

Auch die Angreiferin Dokkaebi steht weiter unter Beobachtung. Ihre neue Fähigkeit Jegeo Payload erlaubt es, einen Verteidiger gezielt anzurufen. Wird der Anruf nicht rechtzeitig abgewiesen, explodiert das Telefon, verursacht direkten Schaden und löst ein kleines Feuer aus. Aus der Community kam dazu deutliches Feedback: Die neue Variante gilt vielen Spielern als zu stark.

Ubisoft reagiert deshalb nicht mit einem einzigen großen Schnitt, sondern mit mehreren Schritten. Mit Patch 2.1 erhält Jegeo Payload zunächst eine globale Abklingzeit, damit Verteidiger nicht zu schnell hintereinander unter Druck gesetzt werden können. Zum Mid-Season-Patch soll daraus eine operator-spezifische Abklingzeit werden. Für Jahr 11, Season 3 plant Ubisoft außerdem eine größere Änderung: Die Fähigkeit soll dann als aufrechterhaltenes Signal funktionieren. Die Operator Mute und Tubarão sollen diese Verbindung kappen können.

Rainbow Six Siege Calypso Casino
Rainbow Six Siege Calypso Casino (Bild: Ubisoft)

Calypso Casino darf gebannt werden

Die neue Karte Calypso Casino basiert auf Rainbow Six Vegas und wurde für Siege angepasst. Zum Start der Saison war die Karte besonders präsent, damit möglichst viele Spieler sie ausprobieren konnten.

Genau das ging laut Ubisoft aber zulasten der gewünschten Kartenvielfalt. Mit Patch 2.1 soll Calypso Casino deshalb ausgeschlossen werden können. Gleichzeitig wird auch Dokkaebi wieder in die Bannphase aufgenommen. Damit reagiert Ubisoft auf zwei Punkte, die in den ersten Wochen von Operation System Override allem Anschein nach besonders stark diskutiert wurden.

Rainbow Six Siege Gadget
Rainbow Six Siege Gadget (Bild: Ubisoft)

1v1-Playlist kehrt im Juli zurück

Zusätzlich bringt Ubisoft die 1v1-Playlist zurück. Der Modus soll mit dem Mid-Season-Update am 16. Juli wieder verfügbar sein. Geplant sind ein größerer Kartenpool mit fünf Maps, verbessertes Matchmaking auf Basis der Ranked-Fähigkeitstabelle, automatisch aufgedeckte Bombenplätze und kürzere Vorbereitungszeiten. Ein neues System soll außerdem verhindern, dass ständig dieselben Operator gewählt werden.

Ein gewerteter 1v1-Modus ist vorerst nicht geplant. Ubisoft will das Thema aber prüfen, sobald die grundlegende Variante weiter verfeinert wurde.

Billboard März 2026



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