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Play-System-Update: Quick Share ermöglicht Datentransfer per QR-Code zu iPhones


Immer mehr Android-Smartphones erhalten die Möglichkeit, Daten über Quick Share mit Apples AirDrop auf iPhones und Macs zu versenden. Gleichzeitig verteilt Google, wie vergangene Woche versprochen, eine weitere Funktion für Geräte, die noch keinen AirDrop-Support erhalten haben oder keinen bekommen werden.

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Google hält Wort: Das Unternehmen versprach im Zuge der Android Show I/O Edition eine neue Funktion, mit der Nutzerinnen und Nutzer per Quick Share von jedem Android-Smartphone Inhalte mit iPhones teilen können. Hierfür wird in Quick Share ein QR-Code erzeugt, den iPhones nur abscannen müssen, um an das geteilte Foto, Video oder Dokument zu gelangen.

Diese Funktion verteilt der Hersteller tatsächlich als Update über die Google-Play-Systemdienste: Das Feature ist in der Google-Play-Dienste-Version 26.18 vom 11.05.2026 enthalten, wie das Unternehmen in einem Supportdokument erklärt. Auf einem Pixel 8, das derzeit keinen AirDrop-Support besitzt, steht das neue Feature tatsächlich zur Nutzung bereit.


Screenshoits: Quick Share Funktion Teilen per QR Code

Screenshoits: Quick Share Funktion Teilen per QR Code

Über einen QR-Code können Android-Nutzer Inhalte mit iPhone-Besitzern teilen.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Beim Aufrufen von Quick Share zeigt die App unter dem Punkt „An Geräte in der Nähe senden“ ein QR-Code-Symbol an. Tippt man darauf, so öffnet sich ein Overlay mit einem QR-Code und dem Hinweis, dass die Dateien mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Google-Server hochgeladen und nach 24 Stunden gelöscht werden.

Die Lösung unterstützt im Unterschied zu Googles AirDrop-Support offenbar nur eine Richtung, also von Android zu iOS. Bei Geräten, die sich schon mit Apples AirDrop verstehen, lassen sich auch Dateien von einem Apple- auf ein Android-Gerät übertragen.

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Abseits der QR-Funktion in Quick Share enthält das Play-System-Update noch weitere Features, die auf allen Geräten mit Unterstützung von Googles Play-Diensten bereitgestellt werden.

Im Bereich Sicherheit und Datenschutz liefert die neue Version einen Schutz vor Telefonbetrug aus: Laut Google sollen Anrufe automatisch beendet werden, wenn sie Telefonnummern unterstützter Banken vortäuschen. Ferner habe Google Funktionen des erweiterten Sicherheitsprogramms verbessert, nähere Details dazu verrät Google nicht.

Neu ist Google zufolge auch die Option, die Einstellungen für „Autofill mit Google“ zu sichern und wiederherzustellen.

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(afl)



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„Zero Parades“ angespielt: Spionin im Disco-Outfit


Videospiele sind nicht alle gleich, aber gelegentlich fühlen sie sich so an. Kurz nach dem Start von „Zero Parades“ steht die Protagonistin nach einer frisch eingetretenen Katastrophe in einem schäbigen Zimmer. Die Kamera blickt von schräg oben. Wie in einem Grafikadventure kann man nun Gegenstände im Raum anklicken, damit sie ausführlich von unterschiedlichen Aspekten der eigenen Persönlichkeit kommentiert werden. Laufend ermitteln virtuelle Würfelproben, welche Gedanken und Erkenntnisse im Schädel der Heldin aufblühen.

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Wer das Vorgängerspiel des Studios ZA/UM kennt, denkt ab dem ersten Anblick zwangsweise an „Disco Elysium“. Der Ausnahmehit von 2019 ist eng mit einem kreativen Team verbunden, das sich nach dem Spiel zerschlagen hat. Schwere Vorwürfe stehen im Raum, über die bereits lange YouTube-Videos veröffentlicht und Konkurrenzstudios gegründet wurden. Warum das wichtig ist bei der Betrachtung von „Zero Parades“: Man merkt dem Spiel gleichermaßen an, dass dieses Team auch „Disco Elysium“ entwickelt hat. Und man merkt leider auch, dass ein Teil des Teams fehlt.


Portofiro ist ein vollgekritzeltes Wimmelbild, das man allerdings nie aus dieser übersichtlichen Perspektive zu sehen bekommt. (Bild:

ZA/UM

)

„Zero Parades“ nimmt das vorherige Spiel als Blaupause und gießt einen völlig neuen Inhalt in die Form. Auch das neue Spiel ist ein narratives Computerrollenspiel an der Grenze zum Adventure. Auch hier sieht die Spielwelt wie ein einziges großes Gemälde aus, dazu wird ein gebrochener, komplexer Charakter mit einem beständig hadernden Innenleben gespielt. Auch hier bestimmen Würfelproben bei zahllosen mehr und weniger wichtigen Fragen, ob etwas geschafft, gedacht oder wahrgenommen wird. Rein mechanisch gesehen ist an der Wiederholung überhaupt nichts zu kritisieren. Auf genau diese Art kann man überraschende und unterhaltsame Erzählspiele entwickeln.

Doch „Disco Elysium“ war nicht wegen der isometrischen Kameraperspektive toll, sondern vor allem wegen seiner bissigen, gewitzten Erzählung. Und die wird nicht wiederholt.

Wer „Zero Parades“ genießen möchte, muss all das ausblenden. Hat man den ersten Eindruck überwunden, geht das ganz gut. Es spielt in einer neuen Welt, es erzählt einen Spionagethriller, und der ist auf eine deutlich herkömmlichere Art sehr spannend. Die Spionin Hershel Wilk alias Cascade ist gebrochen, aber sie ist kein saufendes Wrack. Im Gegenteil, sie ist eine smarte und gefährliche Agentin, schlagfertig und einigermaßen skrupellos. Die Stimmen in ihrem Kopf klingen weniger dysfunktional, eher nach hektischem Abwägen: Hat Cascade diese Art Zahlenschloss schon einmal gesehen? Entlarvt sie ihren Gesprächspartner beim Lügen?

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Zu Beginn der Geschichte wirkt alles völlig aussichtslos. Cascade taucht aus einer jahrelangen Versenkung auf, um einen Auftrag anzunehmen. Doch die Sache wurde schon vor ihrem Eintreffen vergeigt, und so muss sie zuerst einmal auf eigene Faust herausfinden, was denn der Auftrag gewesen wäre. Wie viel Spaß das macht, ist leider auch eine Frage der Sprachversion. Wer auf Englisch spielt, hat in den ersten Spielstunden das „Unassigned Assignment“ im Journal stehen. Sehr korrekt, aber auch sehr trocken wird daraus auf Deutsch „Die nicht zugewiesene Aufgabe“, und das ist symptomatisch. Das englische Original nimmt jedes Wortspiel und jede fiese Pointe mit – die deutsche Version versucht oft gar nicht erst, den Witz zu übersetzen. Dazu ist sie einige Male sachlich falsch und verballhornt etwa eine „Spur“ (lead) zu einem „Anführer“ (leader) – „folge dem Anführer“.

Man kann die deutsche Version spielen und versteht das Wesentliche, aber man liest sehr viel Sprache, die niemand je sagen würde oder lesen wollte: „Für eine Entität, die sich dem ‚menschlichen Gedeihen‘ verschrieben hat, scheint EMTERR dem Zustand tatsächlicher Menschen gegenüber gleichgültig zu sein. Wie liberal“, sagt etwa ein Charakter im Spiel. Auch das Original kann anstrengend originell werden, aber es hat einen klaren Stil und zieht ihn durch. Wer sich auch englischer Literatur gewachsen fühlt, sollte das Original spielen. Die Sprachausgabe bleibt ohnehin englisch.

Cascade trägt ihre Selbstzweifel mit sich herum, aber darüber hinaus ist sie ein ziemliches Chamäleon. Schnell findet sie in der Erzählung Spuren und sammelt frei einsetzbare Erfahrungspunkte, sodass sie wirklich stärker wird und sich dem absurden, tödlichen Schattenspiel stellen kann. „Zero Parades“ fährt ein großes Charakterensemble auf, das immer leicht überzeichnet wird. Die Agenten in der Geschichte haben nicht nur wegen ihrer dramatischen Codenamen einen Anflug von Comic-Helden.

Der Look pflegt eine gewisse Unbestimmtheit. Die Welt ist rundum ruiniert, in dem Fantasyszenario ist der Karren zwischen drei politischen Blöcken noch zerfahrener als in der Wirklichkeit, und dazu passen die nervös gekritzelten Linien auf allen Oberflächen. Die Welt wirkt wie skizziert, sie könnte jederzeit auseinandergerissen und neu zusammengesetzt werden. Beim Spielen muss man in dem Gewusel aufpassen, dass man keine Objekte oder Wege übersieht. Tut man es doch, ist das aber selten schlimm. Es gibt eine Karte, eine ordentliche Schnellreisefunktion, und dazu kann man außerhalb der Dialoge jederzeit abspeichern und Missgeschicke ausbügeln, wenn man das will.

Proben auch mal nicht zu schaffen, ist der Motor der Erzählung. Dass Dinge schiefgehen, gehört dazu, kann aber frustrierend werden. Hat Cascade endlich die Klemmzange gefunden und steht vor dem Vorhängeschloss, kann sie immer noch eine 83-prozentige Chance vergeigen und kriegt dann die Tür nicht auf. Sie darf es zwar nochmal probieren, muss dafür aber eine Weile warten. Immerhin muss man in der Regel auch nach Pannen keinen Spielstand laden. Das Design ist bemerkenswert gut darin, immer ein paar Schauplätze offenzuhalten. Wir haben in 19 Spielstunden keine Herausforderung gefunden, die man nur auf genau eine Art lösen kann. Und wir haben es nicht geschafft, Cascade in eine völlige Sackgasse oder ein Game Over zu manövrieren. Wir stecken nach der Spielzeit allerdings auch noch mitten im Spiel.

Sich durch haarige Situationen zu mogeln, macht weiterhin viel Spaß. Der Ton ist dick aufgetragen, aber unterhaltsam. Im Lauf der Stunden sammelt man tatsächlich verschiedene Spuren ein und setzt absurde Puzzlestücke zu unerhörten Erkenntnissen zusammen. Und das ist eine neue Stärke. Sich in diesem Thriller zu verirren und dann doch Schicht für Schicht voranzukommen, ist richtig gut umgesetzt.

Nach dem beispiellosen Erfolg von „Disco Elysium“ steht eine ganze Schwemme psychologischer Rollenspiele an. Dieses hier ist zumindest in der ersten Hälfte rundum gelungen und unterhaltsam. Hier ist die Erzählung deutlich konventioneller. Das Ergebnis ist kein Meisterwerk, aber gute Unterhaltung.

„Zero Parades“ erscheint am 21. Mai für Windows. Eine PS5-Version soll folgen. Es kostet ca. 40 Euro.


(dahe)



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Stillere Ströme: Feedreader Current im Test




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Codex für Mac: OpenAI testet neue Fernsteuerung via ChatGPT-iPhone-App


Nutzer von Codex können ihren macOS-Rechner künftig über die ChatGPT-App auf dem iPhone kontrollieren. Ein entsprechendes „Preview“-Feature hat OpenAI Ende letzter Woche auf X angekündigt. Ausgewählte User können damit ihren Rechner von außen steuern, während sie unterwegs sind, so das Unternehmen. Dateien, Apps und sogar der Browser auf dem Mac sollen zugänglich sein. In einem weiteren Schritt wird die Funktion auch unter Windows eingeführt, wenn darauf die Codex-App läuft – einen konkreten Zeitpunkt nannte OpenAI allerdings nicht. Immerhin soll die ChatGPT-App unter Android bereits von Anfang an Macs fernsteuern können, sofern Nutzer dies genehmigen, hieß es weiter.

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Codex in der ChatGPT-Mobil-App kann laut OpenAI neue Tasks auf dem Mac starten, nächste Schritte vom Nutzer bestätigen oder ablehnen lassen, den Output und die Ausführung einer App kontrollieren. Codex läuft dabei sowohl auf Desktops als auch Notebooks mit macOS, sofern diese am Internet hängen und aktiv sind.

Laut OpenAI wird Codex derzeit von wöchentlich mehr als vier Millionen Nutzern verwendet. Das Unternehmen hat dabei festgestellt, wie wichtig regelmäßige „Check-ins“ für die User sind, um Vorgänge bei dem Coding-Agenten am Laufen zu halten. Damit könnten auch unnötige Nacharbeiten vermieden werden. Codex mache schnellere Fortschritte, wenn man dem System den richtigen Kontext mitgeben kann – und das nun auch mobil.

ChatGPT für Mobilgeräte hat dabei stets Zugriff auf den Live-Status des Entwickler-Macs. Es gibt laut OpenAI Klarheit über Threads, Projektkontext, Plugins und Genehmigungen. Mobile Nutzer sollen mehr als nur einzelne Tasks steuern können, sondern vollständige Projekte. Neben den Dateien stehen auch notwendige Permissions und Credentials zur Verfügung. ChatGPT bekommt auch Screenshots, Terminal-Ausgaben, Diffs, Testergebnisse und Approval-Anfragen.

OpenAI betont, man habe zur Absicherung einen neuen „Secure Relay Layer“ entwickelt, der Maschinen ansprechbar mache, „ohne sie dem öffentlichen Internet auszusetzen“. Wie genau die Technik funktioniert, wurde noch nicht kommuniziert – denkbar wären Ansätze wie Tailscale. Neben einzelnen Dev-Maschinen soll ChatGPT für Mobilgeräte auch Zugriff auf Enterprise-Coding-Umgebungen bekommen. Interessant: Die Preview der Funktion soll auch für Free- und Go-Nutzer zur Verfügung stehen. Die verfügen allerdings nur über eine geringe Anzahl an Coding-Token. Remote-SSH soll es ebenfalls geben.

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(bsc)



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