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Motorrad Yamaha R9: Sportlicher Dreizylinder im Test


Um das gleich im Vorfeld zu klären: Die Yamaha R9 kann und will das Superbike R1 nicht ersetzen. Auch wenn sie der legendären R1, die ohne Straßenzulassung nur noch für den Rennstreckenbetrieb erhältlich ist, zum Verwechseln ähnlich sieht, liefert die R9 81 PS weniger Höchstleistung. Ob sie dennoch als echte Sportlerin gelten darf, wollen wir im Test klären.


Spannende Motorräder

Spannende Motorräder

(Bild: 

Sebastian Bauer​

)

Nachdem die Kategorie der teuren Supersportler mit Reihenvierzylinder und 600 cm³ Hubraum fast ausgestorben war und die Superbikes mit einem Liter Hubraum sich nur noch in winzigen Stückzahlen verkauften, kamen die Hersteller auf die Idee, erschwingliche Sportler in der Mittelklasse anzubieten. Aus Kostengründen erhielten sie Großserienmotoren mit moderater Leistung und mussten auf High-End-Fahrwerke verzichten.

  • 87,5 kW und 93 Nm aus 890 cm³
  • Leergewicht 195 kg
  • Stärken: Agiler, Motor, Fahrwerk und Bremsen, sparsam
  • Schwächen: Zahlendarstellung im Display zu klein

Die Rechnung ging auf, die Kunden griffen eifrig zu. Die Yamaha R7 zum Beispiel erfreute sich rasch großer Beliebtheit, weil sie mit nur 73 PS viel Spaß bescherte. Jetzt geht Yamaha einen Schritt weiter und nimmt den bewährten Dreizylindermotor mit 119 PS aus der MT-09 und steckt ihn in den leichtesten Aluminiumrahmen, den sie je für einen Sportler gebaut haben: Er wiegt nur 9,7 kg. Umso unverständlicher, dass sie ihn in tristem Schwarz lackiert haben.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Motorrad Yamaha R9: Sportlicher Dreizylinder im Test“.
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Google öffnet Android CLI für alle KI-Agenten


Google hat die stabile Version 1.0 von Android CLI veröffentlicht. Die Kommandozeilen-Schnittstelle lässt sich optional in Antigravity 2.0 integrieren, unterstützt Journeys, kann auf Android Studio zugreifen und ist dabei Agenten-agnostisch. Außerdem beherrscht sie neue Android-Skills und lässt sich über gängige Paketmanager installieren, was die Einrichtung deutlich erleichtern soll.

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Die auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz I/O 2026 vorgestellte Version 1.0 des Kommandozeilentools erhält Zugriff auf die Analyse- und Entwicklungswerkzeuge von Android Studio – dafür wird die Preview-Version Android Studio Quail benötigt. Dabei ist Android CLI 1.0 so konzipiert, dass es mit beliebigen KI-Agenten zusammenarbeitet. Folglich können nicht nur Google-Eigengewächse wie Gemini, sondern jetzt auch Claude Code oder OpenAI Codex Android-Studio-Funktionen wie statische Codeanalyse, semantische Symbolsuche, Compose-Preview-Rendering und Dependency-Version-Lookup direkt auf Kommandozeilenebene nutzen.


Das Einstellungen-Menü von Google Antigravity 2.0 mit rot umrandeter Installations-Option für Android CLI

Das Einstellungen-Menü von Google Antigravity 2.0 mit rot umrandeter Installations-Option für Android CLI

Installieren und loslegen: Android CLI ist jetzt optionaler Bestandteil von Google Antigravity 2.0.

(Bild: Google)

Eine weitere Neuerung in der stabilen Version 1.0: Sie lässt sich in Antigravity 2.0 integrieren, was Googles agentische Entwicklungsplattform in die Lage versetzt, Aufgaben wie Projektgenerierung oder Deployment automatisiert auszuführen. Verbindendes Element ist ein optionales Android-Bundle, das Android CLI inklusive dazugehöriger Skills enthält. Installiert wird es wahlweise während des Antigravity-Onboardings oder später in den Einstellungen.

Neu sind auch die Journeys von Android CLI. Damit muss man nicht mehr jede Nutzerinteraktion einzeln in der Konsole definieren. Stattdessen genügt es, in Worten zu beschreiben, was innerhalb einer App passieren soll. Auch komplexere Befehlsfolgen wie „Öffne die App, gehe zum Warenkorb und klicke auf Checkout“ werden verstanden.

Zusätzliche Unterstützung erhalten Android-Entwicklerinnen und -Entwickler durch sieben neue Android-Skills wie Migration to CameraX, Perfetto SQL und Testing setup, die sich per Kommandozeile einbinden lassen.

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Installieren lässt sich Android CLI nun auch über die Paketmanager apt-get, WinGet und Homebrew. Entwicklerinnen und Entwickler, die die Kommandozeilen-Schnittstelle bereits verwenden und auf Version 1.0 umsteigen wollen, erledigen das mit android update.

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(mro)



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SpaceX drängt mit Milliardenverlusten an die Börse


Vor dem geplanten Rekord-Börsengang von SpaceX zeigen frisch veröffentlichte Zahlen, dass die Weltraumfirma von Tech-Milliardär Elon Musk Milliardenverluste schreibt. So gab es 2025 rote Zahlen von rund 4,94 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar (16 Milliarden Euro). Ein Grund für das Minus sind die hohen Kosten für die Entwicklung der großen Starship-Rakete.

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An großen und gewagten Plänen fehlt es Musk nicht: Er will den Mars besiedeln, spricht von einer Stadt auf dem Mond und von KI-Rechenzentren im All. Der Multimilliardär setzt darauf, dass Investoren an seine Visionen glauben werden: SpaceX will bei dem Börsengang Medienberichten zufolge eine Bewertung von rund zwei Billionen Dollar anstreben. Mit demnach erhofften Erlösen von bis zu 80 Milliarden Dollar wäre es der mit Abstand größte Börsengang.

Angaben von SpaceX dazu wird es erst später geben. Der Börsengang wird laut Medienberichten für Mitte Juni angepeilt. SpaceX hatte die Aktienplatzierung zunächst vertraulich beantragt, ohne Geschäftszahlen vorzulegen.

Tech-Milliardär Musk kontrolliert SpaceX dem Börsenprospekt zufolge mit einem Stimmrechtsanteil von gut 85 Prozent. Grundlage dafür sind Aktien mit mehr Stimmrechten. Laut dem Prospekt wird Musk auch nach dem Börsengang das Sagen haben. Musk ist Chef von SpaceX – und auch des Elektroautobauers Tesla. Aktien der beiden Unternehmen sind die Basis für sein Vermögen, das ihn zum mit Abstand reichsten Menschen der Welt macht. Der Finanzdienst Bloomberg schätzt sein Vermögen aktuell auf rund 667 Milliarden Dollar.

SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink. Musk brachte in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Der Konzern wurde bei dieser Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen Dollar bewertet.

Zudem wurden weitere Details zum SpaceX-Geschäft erstmals bekannt: Im ersten Quartal dieses Jahres schrieb SpaceX einen Verlust von 4,28 Milliarden Dollar bei rund 4,7 Milliarden Dollar Umsatz. Starlink ist ein zentraler Geldbringer: Im ersten Quartal stammten aus dem Geschäft mit Satelliten-Internet Erlöse von 3,26 Milliarden Dollar. Starlink hat inzwischen rund 10,3 Millionen Kunden in 164 Ländern.

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In die Riesen-Rakete Starship investierte SpaceX insgesamt mehr als 15 Milliarden Dollar. SpaceX geht davon aus, dass die Rakete nach Abschluss aller Tests im zweiten Halbjahr kommerzielle Flüge machen kann. Sie soll die Kosten für die Beförderung ins All deutlich senken. Mit Starship sollen auch Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn gebracht werden, mit denen Internet aus dem All direkt auf Smartphones nutzbar wird. Die KI-Firma Anthropic, die sich jüngst ein ganzes Rechenzentrum von SpaceX mietete, zahlt dafür 1,25 Milliarden Dollar im Monat. Der Deal läuft vorerst bis Mai 2029.

Jüngst gab Musk bekannt, dass xAI kein eigenständiges Unternehmen mehr sei, sondern seine KI-Produkte wie den Chatbot Grok unter der Marke SpaceXAI vermarkten werde. Der Multimilliardär stellt für die Zukunft KI-Rechenzentren im All in Aussicht. Die Idee dahinter ist, dass die Sonne dort viel Energie liefern kann und die Kühlung im All einfacher ist. Skeptiker verweisen allerdings auf Probleme wie die erheblichen Aufbaukosten sowie die Strahlung, die Schaltkreise beschädigen könne.


(olb)



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Gewerkschaft erzielt Einigung mit Samsung: Streik in letzter Minute abgewendet


Südkoreas Gewerkschaften haben den 18-tägigen Streik bei Samsung, der heute beginnen sollte, kurzfristig abgesagt, nachdem die Verhandlungsführer in praktisch letzter Minute eine vorläufige Lohnvereinbarung mit dem Samsung-Management erzielt haben. Damit ist die Bedrohung für die derzeit enorm wichtige Speicherproduktion und die Lieferketten aber nicht vom Tisch. Die Gewerkschaftsmitglieder sind jetzt aufgerufen, in den nächsten Tagen über den Vorschlag abzustimmen.

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Zuvor war eine vermeintlich letzte Verhandlungsrunde gescheitert, sodass der Streik bei Samsung am Donnerstag beginnen sollte. Die südkoreanische Regierung hat die Verhandlungspartner allerdings gestern nochmals zusammengebracht, um die Arbeitsniederlegungen doch noch zu vermeiden. Das ist offensichtlich gelungen, denn am Mittwoch wurde der Streik seitens der Gewerkschaft vorläufig abgeblasen. Erst wenn die Gewerkschaftsmitglieder die vorläufige Lohnvereinbarung in der vom 23. bis 28. Mai abgehaltenen Abstimmung ablehnen sollten, könnte es noch zum Streik kommen.

Einzelheiten der geschlossenen Vereinbarung sind bislang nicht bekannt, aber bei der Auseinandersetzung geht es im Kern darum, wie Samsung die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Rekordgewinnen beteiligt, die der Konzern aktuell einfährt. Die Gewerkschaften forderten, dass 15 Prozent der Gewinne für Boni verwendet werden. 70 Prozent davon sollen gleichmäßig auf alle Abteilungen verteilt werden, der Rest abhängig vom jeweiligen Erfolg der Abteilungen. Samsung hatte das bislang zurückgewiesen und behauptet, die meisten Forderungen akzeptiert zu haben, nur nicht komplett von der Leistung unabhängige Boni.

Insgesamt hätten mehr als 47.000 Gewerkschaftsmitglieder angekündigt, sich an der Arbeitsniederlegung beteiligen zu wollen, sodass die Speicherproduktion komplett lahmgelegt würde. Die Folgen für die Industrie und die Lieferketten wären massiv. Allein dem Konzern drohen laut Medienberichten Verluste in Höhe von umgerechnet bis zu 570 Millionen Euro pro Tag. Die Folgen für die Abnehmer von (Flash-)Speicher Samsungs sind dabei noch nicht berücksichtigt und wären voraussichtlich immens.

Jetzt konnten sich die Beteiligten aber doch noch, zumindest vorläufig, einigen. Südkoreas Arbeitsminister Kim Young-hoon begrüßte laut Korea Herald die Vereinbarung und erklärte, er ist „zutiefst dankbar“, dass Management und Gewerkschaften zu einem Deal durch Verhandlungen gekommen sind.

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Samsung bestätigte die vorläufige Lohnvereinbarung und bedankte sich bei der Regierung, den Mitarbeitern und anderen Interessenvertretern, die zum Abschluss der Verhandlungen beigetragen haben. Zugleich entschuldigte sich der Konzern für die eventuell aufgekommene Besorgnis und versprach, eine „eine reifere und konstruktivere Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern“ aufzubauen.

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(fds)



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