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Shelly Pro Sensor Add-on: Zubehörmodul macht Shelly-Pro-Geräte zum Sensor-Hub


Shelly Pro Sensor Add-on: Zubehörmodul macht Shelly-Pro-Geräte zum Sensor-Hub

Bild: Shelly

Shelly erweitert sein Pro-Portfolio um ein neues Zubehörmodul für anspruchsvollere Automatisierungen: Das Shelly Pro Sensor Add-on ist ab sofort im Shelly-Shop verfügbar und richtet sich vor allem an Nutzer, die Shelly-Pro-Geräte nicht nur zum Schalten und Messen, sondern auch als zentrale Sensoreinheit einsetzen möchten.

Technisch handelt es sich um ein galvanisch getrenntes DIN-Schienen-Add-on für kompatible Shelly-Pro-Geräte. Damit bleibt Shelly seiner Pro-Linie treu, die sich besonders für Verteilerkästen, gewerbliche Installationen und semi-professionelle Smart-Home-Projekte eignet. Das Modul erlaubt den Anschluss unterschiedlicher Sensortypen, darunter DS18B20- und DHT22-Sensoren, 0–10-Volt-Analogsensoren, ±15-Volt-Digitaleingänge sowie potenzialfreie Kontakte. Shelly beschreibt das Gerät als Schnittstelle, mit der sich ein Pro-Gerät zu einem Multi-Sensor-Hub für Überwachung und Automatisierung ausbauen lässt.

Shelly Pro Sensor Add-on
Shelly Pro Sensor Add-on (Bild: Shelly)

Vielfältige Einsatzszenarien

Interessant ist das Add-on vor allem deshalb, weil Shelly damit eine Lücke zwischen klassischer Aktorik und datenbasierter Automatisierung schließt. Während ein Shelly Pro 1, Pro 2 oder Pro 4PM typischerweise Relais- und Messfunktionen übernimmt, kann das Sensor Add-on zusätzliche Umwelt- oder Zustandsdaten liefern. Dadurch lassen sich Automationen nicht mehr nur zeit- oder App-gesteuert auslösen, sondern anhand realer Messwerte. Shelly nennt als Beispiele unter anderem Landwirtschaft, Lagerüberwachung, Solarparks und Fabrikautomation. In diesen Szenarien können etwa Temperatur-, Feuchte-, Licht-, Wind- oder Kontaktsensoren eingebunden werden.

Ein mögliches Einsatzszenario ist ein Technikraum oder kleines Lager. Dort könnte ein Shelly-Pro-Gerät im Verteilerkasten bereits Lüfter, Entfeuchter oder Warnleuchten steuern. Mit dem neuen Sensor Add-on ließen sich zusätzlich Temperatur- und Luftfeuchtesensoren anschließen. Steigt die Luftfeuchtigkeit über einen definierten Grenzwert, aktiviert Shelly automatisch einen Entfeuchter oder sendet eine Benachrichtigung. Wird gleichzeitig eine kritische Temperatur erreicht, kann ein Lüfter zugeschaltet oder ein Alarm ausgelöst werden. In einem gewerblichen Lager könnten solche Automationen helfen, empfindliche Waren, Elektronik oder Werkzeuge besser vor Feuchtigkeit und Überhitzung zu schützen.

In Verbindung mit geeigneten Sensoren kann ein Shelly-Pro-System etwa Bewässerungspumpen anhand von Bodenfeuchte steuern, Wetterdaten für Markisen- oder Beschattungslogik nutzen oder Umgebungswerte in einem Solarpark erfassen. Shelly selbst beschreibt für das Add-on unter anderem „Precision Agriculture & Remote Irrigation“, „Smart Environmental Monitoring in Warehouses“ und „Solar Park Environmental Monitoring“ als typische Anwendungsfelder.

Shelly Pro Sensor Add-on
Shelly Pro Sensor Add-on (Bild: Shelly)

Sensorzentrale im Schaltschrank

Für Smart-Home-Enthusiasten dürfte das Shelly Pro Sensor Add-on vor allem dann spannend sein, wenn Installationen zentral im Schaltschrank aufgebaut werden. Statt viele einzelne Funksensoren im Gebäude zu verteilen, können Sensorleitungen an einer Stelle zusammengeführt und in Automationen eingebunden werden. Die galvanische Trennung ist dabei besonders in gemischten Installationen ein Pluspunkt, da sie angeschlossene Komponenten besser voneinander entkoppeln kann.

Mit dem Shelly Pro Sensor Add-on erweitert der Hersteller seine Pro-Serie um ein Zubehör, das weniger spektakulär wirkt als ein neuer Schaltaktor, in der Praxis aber deutlich mehr Flexibilität schaffen kann. Wer bereits Shelly-Pro-Komponenten nutzt und seine Automationen stärker an reale Messwerte koppeln möchte, bekommt damit eine kompakte Sensor-Schnittstelle für die DIN-Schiene.



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In letzter Minute: 18-Tage-Mega-Streik bei Samsung abgewendet


In letzter Minute: 18-Tage-Mega-Streik bei Samsung abgewendet

Bild: Samsung SDI

Beide Seiten haben hoch gepokert, am Ende aber wie erwartet doch zueinander gefunden: Samsungs 18-Tage-Megastreik ist damit abgewendet. Die Kundschaft atmet auf, die Belegschaft freut sich indes über hohe Bonuszahlungen von bis zu 416.000 US-Dollar pro Mitarbeiter.

Es sah nach verhärteten Fronten aus, aber das gehörte zum Pokern, denn stets redeten beide Seiten noch miteinander. Grund war, dass Samsung nur der Hälfte der Belegschaft einen Bonus zahlen wollte, während die restlichen leer ausgehen würden. Da gefiel den Mitarbeitern und der dahinter stehenden Gewerkschaft gar nicht. Am Ende knickte Samsung ein und stimmte einem Großteil der Forderungen der Gewerkschaft zu. Dabei ging es vor allem um Bonuszahlungen, denn die Mitarbeiter wollten an Samsungs Milliardengewinne aus dem Geschäft mit Speicher teilhaben. Und genau das werden sie nun, Samsung fokussiert sich indes auf die zusätzliche Produktion des Speichers, der am Ende in der aktuellen Zeit in den kommenden Quartalen ohnehin noch mehr Gewinne abwerfen wird.

Denn nur so geht die Rechnung am Ende auch noch für Samsung auf – die Aktie sprang schon einmal um 8 Prozent nach oben. Ein 18 Tage andauernder Streik hätte womöglich zu Produktionsunterbrechungen geführt, etwas, das sich Samsung aktuell gar nicht leisten kann, schon gar nicht über fast drei Wochen.

Über 400.000 US-Dollar Bonus wohl kein Problem

Die Angestellten bekommen nun aber 10,5 Prozent des operativen Gewinns der Sparte als Bonus, wenn die Sparte in den Jahren 2026 bis 2028 mehr als 200 Billionen Won Gewinn erwirtschaftet, rund 135 Milliarden US-Dollar. Von 2029 bis 2035 sinkt der Wert leicht auf 100 Milliarden US-Dollar Jahresgewinn ab. Zur Einordnung: Samsungs Chipsparte hat allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres 50,5 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht, Tendenz weiter steigend. Samsungs Deal ist dabei nicht einzigartig, auch SK Hynix hat ein Programm, bei dem Angestellte 10 Prozent des Gewinns als Bonus erhalten, gedeckelt auch hier erst einmal auf zehn Jahre.

Wie Reuters dabei vorrechnet, könnte ein Angestellter mit einem Lohn von 80 Millionen Won (rund 53.000 US-Dollar) so einen Bonus von 626 Millionen Won erhalten, rund 416.000 US-Dollar. Diese sollen primär in Aktien ausgezahlt werden, heißt es weiter.



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AMD Ryzen AI Max+ 400: Das neue Halo-Produkt mit 192 GByte RAM ist offiziell


AMD Ryzen AI Max+ 400: Das neue Halo-Produkt mit 192 GByte RAM ist offiziell

Bild: AMD

Zum Start der AMD-Dev-Box „Ryzen AI Halo“ im Juni kündigt der Konzern direkt den Refresh ab Q3 an: 192 GByte RAM halten bei der Max-400-Serie Einzug, womit AMD zuletzt bereits genannte inoffizielle Gerüchte bestätigt. Damit lassen sich dann ab dem dritten Quartal 160 GByte als VRAM festlegen und für AI nutzen.

Im Fokus des heutigen Tages steht eigentlich die neue Entwickler-Plattform direkt von AMD. Da diese aber schon zur CES 2026 enthüllt wurde, geht es eigentlich hier und heute nur noch um den Termin und den Preis: ab Juni für 3.999 US-Dollar.

Dev-Box von AMD mit Strix Halo

Inbegriffen ist Strix Halo im Vollausbau und eine 2 TByte große SSD, flankiert von AMD-Software unter Windows oder Linux. Dabei lässt sich AMD inspirieren und führt auch eigene Playbooks ein – das Vorgehen kennt man von Nvidias DGX Spark (Test).

AMD Ryzen AI Halo
AMD Ryzen AI Halo (Bild: AMD)

AMD Strix Halo bekommt seinen Refresh

AMDs Produktpalette im Jahr 2026 besteht zum großen Teil aus Refreshes und Rebrands. Aus Ryzen AI Max 300 wird Ryzen AI Max 400 und aus Strix Halo wird Gorgon Halo. Unterschiede zu den Vorgängern sucht man bei allen mit der Lupe. Immerhin wird Gorgon Halo dank eines späteren Erscheinens ab dem dritten Quartal dieses Jahres 50 Prozent mehr Speicher spendiert. Angaben zum Speichertakt gibt es heute noch nicht, von 192 GByte Speicher insgesamt lassen sich dann aber 160 GByte als VRAM deklarieren, erklärt AMD.

AMD Ryzen AI Halo (Bild: AMD)

Die geplanten Modelle der Familie Ryzen AI Max 400 bringen ansonsten lediglich teilweise 100 MHz mehr Takt für die CPU und GPU mit. Das reicht immerhin, um in Benchmarks ganz oben zu stehen, wenn auch nur mit einem geringen Vorsprung von drei oder vier Prozent. Partner wie Asus, Lenovo und HP sollen entsprechende Systeme ab dem dritten Quartal veröffentlichen, die Dev-Box wechsel ebenfalls zeitnah.

AMD Ryzen AI Max 300 „Strix Halo“ und Ryzen AI Max 400 „Gorgon Halo“

AMD Ryzen AI Halo (Bild: AMD)

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von AMD unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Nur für Menschen: W Social startet am 17. Juni in die Public Beta


Ein soziales Netzwerk ganz ohne Bots und unabhängig von den USA will W Social sein. Die Plattform, die nur als echte Personen verifizierte User erlaubt, startet am 17. Juni in die Beta. Wer mitmachen möchte, kann sich bereits jetzt auf eine Warteliste setzen lassen und einen Usernamen sichern.

W Social ist neben Eurosky eine der europäischen Alternativen zu US-Plattformen wie X. Unabhängig von den USA werden die Daten auf europäischen Servern gehostet und auch für den Betrieb gilt europäisches Recht.

Eine weitere Parallele zu Eurosky ist die technische Basis mit dem Authenticated Transfer Protocol (AT Protocol oder atproto). Der offene Standard wurde vom gemeinnützigen Unternehmen hinter dem Kurznachrichtendienst Bluesky entwickelt. Bluesky selbst will auch eine Alternative zu X sein, wird aber in den USA gehostet.

Über die Website von W Social kann ein Beta-Zugang beantragt werden.

Das macht W Social besonders

Damit Künstliche Intelligenz und Bots keine Chance haben, erlaubt W Social ausschließlich echte Menschen als User. Dafür müssen sich diese aber als solche identifizieren. Das geschieht über die Mobile-App W Identitiy, die für Android wie auch iOS angeboten wird. Mit der App wird ein Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) gescannt und die Verifizierung direkt auf dem eigenen Gerät durchgeführt, so das Versprechen.

Ihre Identitätsdaten werden ausschließlich auf Ihrem eigenen Gerät gespeichert – es sei denn, Sie entscheiden sich dazu, bestimmte Teile davon freizugeben.

Anonym oder mit echtem Namen

Ein verifizierter Anwender kann sich entscheiden, ob er mit seinem echten Namen auf W Social auftreten will oder anonym mit einem beliebigen Nutzernamen bleibt.

Der Zugriff auf das W Social-Konto wird über eine Liste zugelassener Geräte gesteuert. Geht ein Gerät verloren, kann es vom jeweiligen Konto getrennt werden. Für erneuten Zugriff auf das Konto wird dann eine neue Verifizierung auf einem anderen Gerät nötig.

Wer steht hinter W Social?

Hinter der neuen Plattform steht die in Schweden eingetragene Kapitalgesellschaft W Social AB. Gegründet wurde diese von einem Team aus Investoren und Unternehmern. Als CEO fungiert die Mitgründerin Anna Zeiter, die früher als Vizepräsidentin bei eBay tätig war. Zum Beirat zählen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Darunter befinden sich beispielsweise der ehemalige Finanzminister Schwedens wie auch Deutschlands einstiger Vizekanzler Philipp Rösler. Auch Sicherheitsexperten der NATO zählen dazu.



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