Digital Business & Startups
Such dir Investoren, die wirklich Mehrwert bringen
Seit 2019 unterstützte xdeck, ein Accelerator und Venture Capital-Geber, bereits über 100 aufstrebende Startups. „Wir arbeiten eng mit Gründerinnen und Gründern zusammen, helfen ihnen, die ersten Kunden zu gewinnen, ihr Produkt zu schärfen und ein funktionierendes Geschäftsmodell aufzubauen“, sagt Markus Gick, Managing Partner bei xdeck.
Im Interview mit deutsche-startups.de spricht xdeck-Macher Markus Gick einmal ausführlich über die aktuelle Investmentsituation in Deutschland.
Wie würdest Du Deiner Großmutter xdeck erklären?
xdeck hilft Menschen, aus einer Idee ein erfolgreiches Unternehmen zu machen und zwar sehr früh, wenn noch vieles unklar ist. Wir arbeiten eng mit Gründerinnen und Gründern zusammen, helfen ihnen, die ersten Kunden zu gewinnen, ihr Produkt zu schärfen und ein funktionierendes Geschäftsmodell aufzubauen. Dabei bringen wir sie auch mit erfahrenen Unternehmern und großen Firmen zusammen wie McKinsey, Kienbaum, der UBS, Ecovis und vielen weiteren Best-in-Class Partnern. Das Besondere: Wir sind nicht nur Berater, sondern selbst Unternehmer und Investoren. Wenn wir überzeugt sind, investieren wir eigenes Geld und begleiten die Firmen oft über viele Jahre. Am Ende bauen wir mit an der nächsten Generation von erfolgreichen Technologieunternehmen aus Köln heraus.
Wie bewertest Du die aktuelle Investmentsituation in Deutschland?
Die Situation ist klar anspruchsvoller geworden, deshalb aber nicht schlechter. Kapital ist grundsätzlich vorhanden, gerade bei Investoren mit langfristigem Fokus, etwa in Bereichen wie AI, Climate oder industrieller Software. Gleichzeitig ist die Risikobereitschaft gesunken und der Markt hat sich gedreht. Entscheidungen dauern wieder länger, Due Diligence ist tiefer, und Kapital wird selektiver vergeben. Der wichtigste Unterschied zu früher: Nicht mehr jede gute Idee wird finanziert, sondern nur noch die, die echte Skalierbarkeit und klare Marktbeweise zeigen. Für den Markt ist das gesund, und für die Startups auch!
Mit welchen Erwartungen blickst Du auf die kommenden Monate?
Ich erwarte ein weiterhin selektives, aber konstruktives Umfeld. Wir sehen eine Rückkehr zu den Grundlagen: Starke Teams, echte Kundenprobleme, funktionierende Unit Economics. Für Investoren ist das eine gute Phase, weil nachhaltigere Unternehmen entstehen. Für Gründer bedeutet es mehr Druck, aber auch die Chance, sich klar vom Wettbewerb abzuheben. Ich glaube: Die besten Firmen der nächsten Dekade werden genau jetzt gebaut, in Zeiten von AI, die eine viel schnellere Skalierung als früher ermöglichen wird. Die Frage stellt sich eher: Welche Mehrwerte müssen Investoren bieten, um bei den Top-Startups auf den Captable zu kommen, wenn der Aufbau eines Unternehmens aufgrund z.B. mehr AI-Agents und weniger Menschen nicht mehr zig- Finanzierungsrunden benötigt?
Was rätst Du Gründer:innen, die derzeit auf Kapitalsuche sind?
Drei Dinge sind entscheidend. Erstens: Übe dich in radikaler Klarheit! Du musst dein Produkt und deinen Markt so erklären können, dass es jeder sofort versteht. Komplexität herunterzubrechen ist im Fundraising ein riesiger Vorteil. Zweitens: Bringe erste Hinweise auf die Umsetzbarkeit deiner Vision mit! Investoren wollen heute sehen, dass etwas funktioniert, sei es durch erste Umsätze, starke Nutzerzahlen oder klare Kunden-Insights. Drittens: Hab einen „Wow-Effekt“ dabei! VC finanziert keine „guten Unternehmen“, sondern potenzielle Ausreißer. VCs hören unendlich oft von der AI-All- on-One Lösung. Ich würde mir immer überlegen, ob ich etwas habe, das den Investor im Call überrascht, das ihm oder ihr im Gedächtnis bleibt, sei es durch die Präsentation, einen Insight oder auch einfach durch eine besondere Geschichte im Gründerteam. Und ganz praktisch: Such dir Investoren, die wirklich Mehrwert bringen, sei es Netzwerk, Kunden, operative Unterstützung. Kapital. Ich würde immer einen Investor mit „edge“ nehmen, jemand der mehr ist als nur ein reiner Wagniskapitalfonds. Kapital allein ist heute kein Differenzierungsfaktor mehr.
Welche Startups begeistern Dich derzeit ganz besonders?
Mich begeistern vor allem Startups, die grundlegende Infrastruktur neu denken, und eher das Operating System für Industrien und Dienstleistungen bauen. Ein Beispiel ist LawX. Das Team baut ein AI-basiertes Betriebssystem für Kanzleien und Notariate. Dies ist ein Markt, der technologisch massiv unterversorgt ist. Statt punktueller Tools denken sie die gesamte Arbeitsweise neu und transformieren damit einen gesamten Berufsstand, aber nicht über die Analyse rechtlicher Texte, sondern über das Backoffice, wo die oft „unsexy“, aber mindestens genauso wichtige Arbeit anfällt – vom Grundbuchauszug anfordern über die Abrechnung, die Fallverwaltung etc. Ein anderes Beispiel ist Depotcharge: Das Team baut einen Marktplatz für das Laden von elektrischen LKWs an Depotstandorten. Sie verbinden Betreiber von Ladeinfrastruktur mit Flotten und schaffen so bessere Auslastung und niedrigere Kosten. Entscheidend ist, dass sie nicht nur Matching anbieten, sondern eine komplette Abwicklungsschicht, von Buchung bis Abrechnung. So entsteht eine neue Infrastruktur für die Elektrifizierung von Logistik. Was beide eint: Sie denken groß, starten aber sehr konkret, mit einem echten, spürbaren Problem im Alltag ihrer Kunden und bauen hierfür die Infrastruktur. Genau daraus entstehen die besten Unternehmen.
Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness
In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): xdeck
Digital Business & Startups
Ihr nutzt OpenAI – ich bekomme Anteile: Sam Altmans neuer Wachstumsplan
OpenAI investiert nicht mehr nur Geld – sondern Rechenleistung. Verändert das die Startup-Finanzierung?
KI-Tokens als neues Startupinvestment? Was absurd klingt, ist bei OpenAI jetzt Praxis. Das KI-Unternehmen investiert in Startups des bekannten Accelerators Y Combinator – allerdings nicht klassisch mit Geld, sondern mit Rechenleistung und Modellzugängen für KI. Jedes Unternehmen im aktuellen Jahrgang erhält Tokens im Wert von zwei Millionen US-Dollar, die sich für die Nutzung von OpenAI-Modellen einsetzen lassen.
Neuer Trend: „Tokenmaxxing“
Die Idee dahinter: Gründer sollen schneller Produkte entwickeln und ihre internen Prozesse effizienter gestalten können. Gerade für KI-Startups ist der Zugang zu leistungsfähigen Modellen ein entscheidender Faktor – sowohl für Produktentwicklung als auch für Skalierung und Testing. Statt selbst hohe Infrastrukturkosten zu tragen, können sie direkt auf bestehende Systeme zurückgreifen.
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Sam Altman selbst sprach in diesem Zusammenhang von „Tokenmaxxing“ – also dem maximalen Ausreizen von KI-Modellen und Credits, um Entwicklung zu beschleunigen. Dahinter steckt ein wachsender Trend im Tech-Sektor: Immer mehr Unternehmen betrachten den Verbrauch von Tokens als direkten Hebel für Produktivität. Manche Startups gehen so weit, ihren Teams feste Budgets oder sogar Mindestquoten für den Token-Einsatz vorzugeben.
Die Logik ist simpel: Wer mehr mit KI arbeitet, kommt schneller voran. Einige Gründer sprechen von einem „Force Multiplier“ – also einem Faktor, der kleine Teams deutlich leistungsfähiger macht. Teilweise berichten sie von massiven Effizienzgewinnen und deutlich höherem Output. Unterstützt wird dieser Ansatz auch von Investoren, die Startups aktiv dazu ermutigen, großzügig in Tokens zu investieren – teils in Größenordnungen, die dem Gehalt von Entwicklern entsprechen.
Der Deal dahinter
Ganz ohne Gegenleistung ist das Angebot allerdings nicht. Die Tokens sollen über ein Modell mit Equity-Bezug angeboten werden; OpenAI erhält also im Gegenzug Anteile an den Startups. Damit ähnelt das Modell einer klassischen Venture-Capital-Investition – nur dass statt Kapital API-Zugänge und Rechenleistung bereitgestellt werden.
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OpenAI profitiert aber auch noch anders: Durch das frühe Technologieinvestment in junge Unternehmen kann es seine Produkte tief in deren Prozessen verankern. Je mehr Startups auf OpenAI aufbauen, desto größer wird die Abhängigkeit – und damit auch das langfristige Geschäftspotenzial.
Gleichzeitig ist „Tokenmaxxing“ nicht unumstritten. Kritiker halten den reinen Tokenverbrauch für einen schlechten Maßstab für Produktivität. Der Vorwurf: Hoher Einsatz von Rechenleistung bedeute nicht automatisch bessere Ergebnisse – im Gegenteil, falsche Anreize könnten sogar zu ineffizientem Verhalten führen. In einigen Fällen wird bereits beobachtet, dass Teams ihren Tokenverbrauch künstlich in die Höhe treiben, etwa um interne Rankings zu dominieren.
Viele Startups wählen deshalb einen Mittelweg und setzen auf gedeckelte Abomodelle statt unbegrenztem Verbrauch. Diese bieten planbare Kosten und verhindern, dass die KI-Nutzung aus dem Ruder läuft – gerade für kleinere Teams mit begrenztem Budget ein entscheidender Faktor.
Digital Business & Startups
Arbeiten wir zu wenig? Zwei Unternehmer über Arbeitsmoral
„Die ganz krassen Hustler finde ich nicht mehr“: Im Podcast „Royal GS“ sprechen Nikita Fahrenholz und Martin Eyerer über Arbeit, Ehrgeiz und Produktivität.
Geht es nach Friedrich Merz, sollen die Deutschen „wieder mehr und vor allem effizienter“ arbeiten. Mit dieser Aussage löste er bundesweit Diskussionen aus. Auch Nikita Fahrenholz (Gründer von Delivery Hero & Fahrengold) und Martin Eyerer (Ex-CEO Factory Berlin, Unternehmer, Techno-DJ) sprechen darüber in der neusten Folge unseres Podcasts Royal GS.
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Auf die Produktivität kommt es an
Was bedeutet eigentlich „mehr“? Das ist die Frage, die die beiden aufwerfen. Für Eyerer ist ganz klar: „Also die reine Anzahl der Stunden ist eigentlich Quatsch, wenn man es ehrlich betrachtet.“ Entscheidend sei hingegen „die Produktivität pro Stunde“.
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Und die Produktivität, die hänge laut Eyerer mit einem entscheidenden Faktor zusammen – der Motivation beziehungsweise dem Commitment, das Mitarbeitende gegenüber dem Unternehmen haben. Laut einer Gallup-Studie, die Eyerer im Podcast zitiert, lag „der Anteil der emotional hoch gebundenen Beschäftigten in Deutschland“ im Jahr 2024 bei neun Prozent.
Wo sind all die Hustler?
Genau das ist etwas, das Fahrenholz bei manchen Menschen vermisst. „Diese ganz krassen Hustler, und auch bei den jungen Mitarbeitern, die finde ich nicht mehr. Ich habe das Gefühl, die wollen alle immer so eine gute Zeit haben.“ Bei seiner Firma Fahrengold erwarte er aber, dass Mitarbeitende sich committen. Seinem Team habe er mal gesagt: „Du wirst irgendwann wissen, was harte Arbeit ist, wenn du mal wirklich hart gearbeitet hast. Das tut dann weh“, sagt er. „Ich habe meinem Team vor ein paar Jahren gesagt: Ich erwarte, dass wir unseren Wettbewerb outhustlen. Denn das ist die einzige Währung, die am Ende zählt.“
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Fahrenholz nennt im Podcast ein Beispiel, das für ihn der Inbegriff von Entrepreneurial-Hustle ist: Ein Freund von ihm aus Brasilien „hat sich eingeschlossen in eine Strandhütte und hat vier Monate lang eine KI-Firma von Grund auf selbst gecodet“, erzählt Fahrenholz. „Jeden Tag 16 Stunden. Ich habe einen Screenshot gemacht, der sah aus wie so Robinson Crusoe, komplett verbartet, so ganz dünn.“ Aber er habe es geschafft.
Es braucht Vorbilder
Eyerer und Fahrenholz sind der Meinung, dass Fleiß sich auszahle. Dafür müsse man auch nicht immer selbst gründen. Auch in Unternehmen oder Startups kann man Karriere machen. Fahrenholz erzählt zum Beispiel von seinem COO, der als Werkstudent bei Fahrengold anfing und dafür sein Maschinenbaustudium abgebrochen hat. Auch bei Delivery Hero, was später zu einem Konzern wurde, habe er das gesehen. Er sagt, viele Mitarbeitende hätten Karrierewege eingeschlagen, die ihnen später attraktive Jobaussichten bescherten.
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Müssen wir in Deutschland also wieder „härter“ arbeiten? Mit „harter Arbeit“ ist laut Eyerer übrigens gemeint: „viel Zeit und effektiv in der Zeit.“ Das müsse differenziert betrachtet werden, sagen die beiden. Nicht jede Arbeit ist gleich. Pflegekräfte „müssen nicht noch härter arbeiten.“ Vielmehr brauche es wieder einen positiveren „Vibe“ in Deutschland meint Fahrenholz im Hinblick auf Unternehmertum, Erfolg und Arbeit. Und dafür brauchen es laut den beiden Vorbilder. Vor allem in der Politik.
Alle Folgen im Überblick
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+++ SAP +++ Dance +++ Swapfiets +++ Aretea Group +++ Roll-ups +++ ZOHO.VC +++ Sereact +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Software-Rise SAP steht voll und ganz auf deutsche Startups +++ Dance dockt bei Swapfiets an +++ Roll-up-Boom: Aretea Group sammelt Cybersecurity-Firmen ein +++ Auf diese Startups setzt ZOHO.VC +++ StartupsToWatch: Sereact +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 21. Mai).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
SAP
+++ Vorstoß in die Zukunft! Wie kein ein anderes deutsches Unternehmen ist SAP eine wichtige Anlaufstelle für heimische Startups. Zunächst einmal wäre die deutsche Startup-Szene ohne SAP um einige Milliarden-Deals ärmer. In der Vergangenheit übernahm der Walldorfer Softwarekonzern etwa die deutschen Unternehmen LeanIX sowie Signavio – und nahm dafür rund 2 Milliarden in die Hand. Zuletzt schlug das 1972 gegründete Unternehmen wieder zu – und kaufte das junge KI-Startup Prior Labs. Daneben investiert der Softwaregigant derzeit auch massiv in aufstrebende Startups – zuletzt etwa in Avelios Medical sowie die beiden KI-Einhörner n8n und Parloa. Zudem ist SAP auch weiter am einstigen KI-Vorzeige-Startup Aleph Alpha (zuletzt mit politischer Unterstützung mit dem kanadischen KI-Startup Cohere fusioniert). Und auch international ist SAP derzeit massiv auf der Suche nach geeigneten Übernahmekandidaten und Investments. Die Walldorfer meinen es ernst und lassen die vielen deutschen Großunternehmen in Sachen Startup-Strategie alt aussehen. Mehr über SAP
Dance
+++ Exit für das nächste Kapitel! Das junge Berliner E-Bikes-Grownup Dance wandert unter das Dach des niederländischen Fahrradvermieter Swapfiets. „By joining the Swapfiets family, Dance can continue growing with the right partner – one that understands subscriptions, service, and the future of urban mobility“, heißt es zur Übernahme. Dance, 2020 von Alexander Ljung, Eric Quidenus und Christian Springub gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 50 Millionen ein – unter anderem von Winthrop Square Capital, HV Capital und Eurazeo. Nach der Übernahme bleibt Christian Springub als Dance-CEO in Amt und Würden. 2024 erwirtschaftete Dance einen Umsatz in Höhe von rund 8 Millionen (Vorjahr: 6,2 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 11,9 Millionen (Vorjahr: 17,2 Millionen). Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden betrug 53 (Vorjahr: 92). Das Unternehmen baute somit – wie viele andere Startups – zuletzt massiv Arbeitsplätze ab. Das Ziel war dabei klar definiert: 2025 wollte das Team schwarze Zahlen schreiben. Ob dies geklappt hat, ist nicht bekannt. Finanziell sah das Unternehmen sich zuletzt bis Ende Dezember 2026 ausreichend finanziert. Der Exit kommt somit gewisser Weise zur rechten Zeit. Mit Swapfiets an der Seite fällt die langwierige Suche nach weiterem Kapital nun weg. Mehr über Dance
Aretea Group
+++ Investoren, die dem Roll-up-Boom verfallen sind! Zu den Roll-ups im Lande, die derzeit richtig Gas geben, gehört auch die Berliner Aretea Group. Die Berliner Jungfirma, 2025 von Maximilian Brückner und Maximilian Blome (zuletzt beide beim Berliner Frühphasen-Investor Cherry Ventures tätig) gegründet, möchte „hochspezialisierte, erfolgreiche Cybersecurity-Unternehmen in einer starken Gruppe“ vereinen. „Ein Verkauf an Aretea bedeutet nicht das Ende, sondern der Beginn einer noch größeren Erfolgsgeschichte – mit sofortiger Liquidität und langfristiger Perspektive“, heißt es auf der Website. Das Team wird insbesondere von Cherry Ventures und vom umtriebige Roll-up-Investor Tengelmann Ventures unterstützt. Mehr über den Roll-up-Boom
ZOHO.VC
+++ Unterstützung in der ganz frühen Phase! Das Portfolio des jungen Nürnberger Investors ZOHO.VC, dem Investmentarm des ZOLLHOF – Tech Incubators (Startup Factory: ZOHO Factory), wächst seit dem offiziellen Start ordentlich. Inzwischen ist das Team rund um Benjamin Bauer und Dennis Kirpensteijn, das initial 200.000 Euro investiert, an sieben Startups beteiligt. Dazu zählen dehaze, Neuramancer, Merge Labs, Munich Quantum Instruments und Scavenger. Zwei weitere Investments sind zudem noch nicht offiziell. Nach unseren Informationen ist der Geldgeber auch an All About Accuracy aus Potsdam beteiligt. Das Startup entwickelt Positionssensoren. ZOHO.VC investiert in „DeepTech-Unternehmen und universitäre Spin-Offs, im Software- wie im Hardware-Bereich“. Für den ersten Fonds peilt der Investor 10 Millionen Euro an. Das Firnst Closing war Anfang des Jahres. Mehr über ZOHO.VC
Sereact
+++ StartupsToWatch! Sereact sollten alle, die sich für aufstrebende Startups interessieren, auf der Agenda haben. Das Unternehmen aus Stuttgart, 2021 gegründet, entwickelt eine „KI-gestützte Software, die den Pick-and-Pack-Prozess in Warehouses und in der Produktion vollständig automatisiert“. Kurzum: Es geht um die beiden Trendthemen KI und Robotik. Der Berliner Investor Headline, Bullhound Capital, Daphni und Felix Capital sowie Altinvestoren wie Air Street Capital, Creandum und Point Nine investierten kürzlich 110 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Das frische Kapital soll unter anderem in die US-Expansion fließen. Zuvor flossen bereits rund 30 Millionen in Sereact. Mehr über Sereact
HealthTech
+++ Community ist kein Nice-to-have, sondern eine wichtige Basis und oft der entscheidende Erfolgsfaktor. Oder anders gesagt: Die Zukunft des HealthTech entsteht nicht dort, wo Entscheidungen isoliert getroffen werden. Mehr im Gastbeitrag von Lucanus Polagnoli (Calm/Storm Ventures)
Startup-Radar
+++ Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: Bonice, KothonTech, Connectome Health, Inclusys und swipesign. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ KI-Startup Unframe erhält 50 Millionen – FinTech Bunch sammelt 35 Millionen ein +++ Agri-PV-Startup Feldwerke bekommt 12 Millionen +++ Qurie erhält 2,2 Millionen +++ Finanzspritze für allseven +++ Swapfiets übernimmt Dance. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
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