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Threads wird 3 und bringt gleich mehrere Überraschungen mit


Zum dritten Geburtstag überrascht Threads gleich mehrfach. Neben einem neuen Button zum Speichern direkt im Feed bringt die Plattform auch den Partyhut zurück und versteckt weitere kleine Easter Eggs für die Community.

Bei Threads geht es derzeit Schlag auf Schlag. Erst im Juni rollte die Plattform zum Meilenstein von 500 Millionen monatlich aktiven Nutzer:innen neue Funktionen wie Communities, Your Algo und spezielle WM-Features aus. Jetzt entdecken erste Nutzer:innen bereits den nächsten, jedoch noch inoffiziellen Test: einen Button zum Speichern von Posts direkt im Feed.

Die Plattform feiert außerdem den dritten Geburtstag, bringt den Partyhut zurück und liefert mit einem nostalgischen Rückblick eine Hommage an die größten Community-Momente der vergangenen drei Jahre.


Threads feiert 500 Millionen User mit neuen Features

Threads Posts vor schwarzem Hintergrund
© Meta via Canva

Threads könnte einen neuen Button zum Speichern von Posts erhalten

Nach Angaben des Threads Users someoneuser81 erscheint bei ersten Nutzer:innen ein neues Lesezeichensymbol direkt unter Beiträgen im Feed. Damit lassen sich interessante Posts offenbar direkt mit einem Fingertipp speichern, ohne zunächst das Drei-Punkte-Menü öffnen zu müssen. Das könnte das Sammeln von Inspirationen, hilfreichen Tipps oder Beiträgen zum späteren Lesen vereinfachen.

Dem Screenshot zufolge befindet sich der neue Button rechts neben den bekannten Interaktionsmöglichkeiten wie Like, Kommentar, Repost und Teilen. Die Speicherfunktion ist zwar bereits über das Drei-Punkte-Menü verfügbar, wäre durch die neue Platzierung jedoch deutlich schneller erreichbar. Nach den bisherigen Beobachtungen wird das Feature schrittweise ausgerollt und steht bislang nur einem Teil der Nutzer:innen zur Verfügung. Threads hat den Test bisher nicht offiziell bestätigt.

Threads feiert den dritten Geburtstag und holt den Partyhut zurück

Im offiziellen Geburtstags-Post feiert Threads das Jubiläum gemeinsam mit dem Creator Mikey Angelo (@mrgrandeofficial). Dessen Video blickt in rasantem Tempo auf die prägendsten Community-Momente der vergangenen drei Jahre zurück und greift zahlreiche Running Gags, virale Diskussionen und Insider der Plattform auf – vom „Christopher Nolan at Whole Foods“ Post über die „Bro Cruise“ und „Fossilgate“ bis hin zu Debatten rund um Blue Checks.

Der Rückblick unterstreicht, wie stark sich auf Threads inzwischen eine eigene Community-Kultur mit wiederkehrenden Memes, Running Gags und Insider-Witzen entwickelt hat. Diesen Wandel beobachtet auch die New York Times: Statt vor allem als X-Alternative wahrgenommen zu werden, entwickle sich Threads zunehmend zu einem Community-Netzwerk mit Reddit-Charakter, dessen Wachstum vor allem von themenspezifischen Interessengruppen getragen werde.

Zudem feiert Partyhut anlässlich des Jubiläums der Plattform ein Comeback auf Threads. Das Badge, das viele Nutzer:innen bereits vom ersten Geburtstag kennen, erscheint nach und nach wieder auf ersten Profilen. Wie erste Screenshots zeigen, wird die Funktion server-seitig freigeschaltet und kann anschließend bis zum 8. Juli 2026 in den Profileinstellungen jederzeit ein- oder ausgeblendet werden. Anders als 2024 ist bislang nicht bestätigt, dass sich der Partyhut erneut über den Hashtag #ThreadsBirthday aktivieren lässt.

Für zusätzliche Geburtstagsstimmung sorgt außerdem ein kleines Easter Egg: Wer aktuell einen Beitrag mit den Topics „Threads“ oder „Threads Birthday“ liked, löst eine kurze Konfettianimation aus.


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Instagram-Studie 2026: Diese Formate dominieren


Über 24 Millionen analysierte Beiträge zeigen: Instagram gewinnt an Views und Interaktionen, doch die zugrunde liegenden Formate unterscheiden sich deutlich. Gerade ein altbekanntes Format verliert an Relevanz.

Mit weit mehr als drei Milliarden monatlich aktiven Usern ist und bleibt Instagram eine der populärsten Social-Media-Plattformen überhaupt. Für Creator, Brands, aber auch Advertiser gehört sie seit Jahren zum Content-Mix. Und seit Jahren fragen sich diese Gruppen, was auf Instagram am besten funktioniert. Um darauf datenbasierte Antworten liefern zu können, hat das Analyseunternehmen Metricool eine Instagram-Studie für 2026 veröffentlicht. Dafür hat Metricool weltweit insgesamt 24.364.803 Posts von 375.118 Accounts mit unterschiedlicher Größe und aus unterschiedlichen Branchen untersucht. Im Fokus der Analyse aus den Monaten Januar und Februar 2025 sowie Januar und Februar 2026 standen Beiträge, Karussell-Posts, Reels und Stories. Während Instagram im Jahr 2026 ein klares Plus bei Views und Interaktionen aufweist, müssen Creator besonders darauf achten, welche Formate sie nutzen. Denn nicht alle versprechen eine gute Performance.


Instagrams ultimative Publishing Checklist für deinen Content

Hölzernes Instagram-Logo inmitten von grünen Pflanzen an weißer Wand, Treppengeländer im Vordergrund
© Meta via Canva

Mehr Views und Interaktionen: Klare Zuwächse bei Reels und Karussell-Posts

Metricools neue Instagram-Analyse zeigt, dass die Plattform 2026 ein klares Plus bei den Views verzeichnen konnte. 26,6 Prozent mehr waren es im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2024 sind Views auf Instagram die Metrik für alle Formate, getrieben auch vom Wachstum der Reels. Die Views werden durch vielfältige Interaktionsformen unterstützt. Das Team gibt in der Analyse beispielhaft das Öffnen weitergeleiteter Memes, das erneute Öffnen gespeicherter Rezepte und geteilte Reels an. So steht auch für die Interaktionen 2026 ein Plus von 19,3 Prozent zu Buche. Doch wer die Aufmerksamkeit auf die eigenen Inhalte und Themen lenken möchte, sollte bei der Wahl der Formate genau aufpassen. Nach Daten aus der Analyse sind Reels und Karussell-Posts besonders vielversprechend, Beiträge mit Einzelbildern aber nicht mehr.

Die Einzelbild-Posts haben 2026 knapp 22 Prozent Reichweite und über 25 Prozent bei den Interaktionsraten eingebüßt. Auch die Engagement Rate liegt mit 1,99 Prozent hinter jener von Karussell-Posts (3,08 Prozent) und Reels (4,30 Prozent). Trotzdem sind 2026 knapp zwölf Prozent mehr Einzelbild-Posts erstellt worden, was auch zu rund 33 Prozent mehr Aufrufen geführt hat.

Dagegen haben Karussell-Posts mehr zu bieten, wenn es um nützliche Interaktionen geht. Laut Metricool erzielen sie neunmal mehr Saves als Bildbeiträge – und die gelten längst als wichtige Metrik. Instagram-Chef Adam Mosseri hat mehrfach betont, dass Reichweite allein nicht zentral ist, sondern dass Interaktionen wie Saves, Shares und Co. den Algorithmus über Relevanz informieren. Die Karusselle bieten im Vergleich zu Einzelbild-Posts in beinahe allen Messgrößen Vorteile, etwa bei der Reichweite, bei Views, Shares, Likes und Kommentaren. Dennoch liegt das Format bei den Beträgen pro Woche deutlich hinter Einzelbild-Posts. Womöglich, weil letztere schnell erstellt sind.

Doch Creatorn gehen Potentiale verloren, wenn sie nicht auf die Karusselle setzen. Denn diese haben noch mehr Reichweiten- und Interaktionschancen zu bieten. Die Integration von Musik beispielsweise qualifiziert sie für die Ausspielung im Reels Feed, wo sie noch mehr Aufmerksamkeit erlangen können. Zudem können Creator jetzt pro Slide im Karussell eine dedizierte Caption erstellen, um noch besser visuelles Storytelling zu betreiben. Erste Creator können zudem auf Instagram ihre Karussell-Posts neu ordnen, auch nach dem Posten noch. Das kann ebenfalls mehr Chancen fürs Engagement freisetzen.


Mit diesem Tipp vom Instagram-Chef bekommt dein Carousel mehr Reichweite

Zwei Smartphone Mockups mit Instagram Carousel samt Musik-Anzeige, Farbverlauf orange-violett im Hintergrund
© Instagram via Canva

Die 72-Stunden-Marke und Reels als größter Wachstumstreiber

Ein Großteil der Interaktionen und Views für Instagram Content entsteht innerhalb von drei Tagen nach dem Veröffentlichungszeitpunkt. Nach Daten aus Metricools Analyse entfallen 76 Prozent der Views und 75 Prozent der Interaktionen bei Bild-Posts und Karussell-Posts auf diesen Zeitraum. Bei Reels sind es 65 und 61 Prozent.

Die Reels sind auf Instagram ein zentraler Wachstumsfaktor. Marken haben laut Metricool 2026 zwölf Prozent mehr Bildbeiträge, 24 Prozent mehr Karussell-Posts und 36 Prozent mehr Reels veröffentlicht. Nur bei den Reels ist die Engagement Rate angestiegen, um knapp 25 Prozent. Auch die durchschnittliche Wiedergabedauer der Kurzvideos hat sich von vier auf 8,5 Sekunden mehr als verdoppelt. Die gesamte Wiedergabezeit in der Analyse wuchs gegenüber dem Vorjahr um 139 Prozent und die Zahl der Views stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht an (um zwei Prozent).

Reels-Entwicklung 2025 gegenüber 2026 in der Metricool-Analyse: Mehr Views und Sehzeit, © Metricool, Diagramm
Reels-Entwicklung 2025 gegenüber 2026 in der Metricool-Analyse: Mehr Views und Sehzeit, © Metricool

Überdies wurden Reels zu 67 Prozent häufiger geteilt, fünf Prozent häufiger gespeichert, erhielten im Schnitt 17 Prozent mehr Likes und elf Prozent mehr Kommentare. Zwar erreichen Reels im Vergleich zu TikTok deutlich weniger Views (29 Prozent weniger) und Interaktionen (14 Prozent weniger), wenn es um Kurzvideos geht. Doch Karussell-Posts performen auf Instagram sehr viel besser als bei der Konkurrenz von ByteDance und erhalten das 4,7-Fache an Views und das 5,8-Fache an Interaktionen.

Reels stehen hinter TikToks zurück, Karussell-Posts auf Instagram toppen jene auf TikTok, © Metricool, Smartphone Mockups mit Zahlen und Vergleichen
Reels stehen hinter TikToks zurück, Karussell-Posts auf Instagram toppen jene auf TikTok, © Metricool

Auch dieser Vergleich bestärkt Creator und Marken in der Ansicht, dass sie mehrere Formate kombinieren sollten, um ihr Social Media Storytelling zu optimieren. Lea Sindel, PR, Events und Education Spezialistin bei Metricool, meint::

Instagram wird häufig noch als ein einheitlicher Feed betrachtet, in dem alle Inhalte gleich funktionieren. Unsere Daten zeigen jedoch ein anderes Bild. Reels und Karussells übernehmen heute klar unterschiedliche Rollen in der Performance-Logik. Reels sorgen für Reichweite und neue Zielgruppen, Karussells für vertiefte Inhalte und deutlich höhere Save-Raten. Gleichzeitig verlieren Einzelbild-Posts und Hashtags messbar an Relevanz. Wer diese Unterschiede versteht, optimiert nicht mehr am Feed entlang, sondern entlang der tatsächlichen Nutzung auf der Plattform.

Hashtag-Verzicht, Fragen als Booster und immer der Blick auf die Community

Zu den weiteren Erkenntnissen der Instagram-Studie 2026 von Metricool gehört, dass Beiträge mit Hashtags im Schnitt 31,7 Prozent weniger Views und 33,9 Prozent weniger Interaktionen als der Plattformdurchschnitt erhalten. Das muss nicht zwingend mit den Hashtags selbst zusammenhängen, kann genauso an der Gestaltung der Posts selbst liegen. Aber die Auffindbarkeit hat sich schon in Richtung natürlicher Sprache und Keywords verschoben. Instagram entwickelt sich zunehmend zu einer search- und keywordgetriebenen Plattform, in der Inhalte über Themen und Suchintention gezielt auffindbar werden. Immerhin zeigt Google seit 2025 in den Suchergebnissen öffentliche Instagram Posts und andere Elemente der Plattform an.

Als Engagement-Hebel können Creator und Brands indes auf Calls-to-Action oder konkrete Fragen setzen. Beiträge mit einer Frage erhalten durchschnittlich 36,7 Prozent mehr Kommentare als Beiträge ohne eine Frage. Solche Fragen können vielfach auch in einem anderen Format auftauchen, das über Einzelbild-Posts, Karussell-Posts und Reels nicht vergessen werden sollte: Stories. Die Reichweite des Formats ist gegenüber 2026 leicht zurückgegangen (um zwei Prozent). Aber die Zahl der Antworten ist um 88 Prozent gestiegen und auch die Zahl der vorzeitigen Abbrüche ging um sechs Prozent zurück. Stories bleiben daher ein wichtiges Element für die Community-Nähe – um die es im Instagram Game ohnehin geht. Zuletzt testete Instagram für dieses Format einen Voice Sticker und Reveal Sticker für AI-Inhalte, ein Retro-Fotostreifen-Sticker ist schon verfügbar.


Instagram Stories erhalten Retro-Fotostreifen-Sticker

Instagram zeigt den neuen Fotostreifen-Sticker im Story-Sticker-Menü.
© eigene Aufnahme, Marc Specter (Adesigndot) via Canva

Noch mehr Insights zur Instagram-Entwicklung auf Basis der analysierten Beiträge findest du in der ausführlichen Studie von Metricool, die auch noch einige Beispiel-Cases und Tipps für die Plattform anführt.


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OpenAI bestätigt: GPT-5.6 Sol Ultra kommt zu Codex


OpenAIs populärer Agent Codex wird Support von GPT-5.6 Sol Ultra und damit vom bisher leistungsstärksten Modell des Unternehmens erhalten. Der Roll-out der Modellreihe steht an.

Ende Juni kündigte OpenAI den Roll-out des lange erwarteten neuen Modells GPT-5.6 an. Tatsächlich wurde sogar eine ganz neue Modellreihe vorgestellt, mit Sol, Terra und Luna.


GPT-5.6 ist da
– doch OpenAI, Anthropic und Google stehen vor großen Herausforderungen

KI Apps auf einem Smartphone
© Solen Feyissa – Unsplash

GPT‑5.6 Sol gilt dabei als Flaggschiffmodell und ist das bisher leistungsstärkste Modell von OpenAI überhaupt. Und es erhält den „bisher robustesten Sicherheitsstack“ aller Modelle. Zunächst wurde GPT-5.6 nur für ausgewählte vertrauenswürdige Personen ausgerollt. Dieser fragmentierte Roll-out ist das Produkt einer Abstimmung mit der US-Regierung, bei der eine freiwillige Sicherheitskontrolle neuer Modelle in enger Kooperation mit der US-Regierung umgesetzt wurde. Die US-Regierung um Donald Trump hat per Präsidialerlass eine freiwillige staatliche Kontrolle für KI-Anbieter:innen eingeführt, die de facto zu einem Prüfinstrument werden könnte, das bestimmte Gruppen aktiv von der Nutzung ausschließt. Die missliche Lage der KI-Unternehmen lässt sich an OpenAIs Text im Blog Post ablesen: 

„[…] We don’t believe this kind of government access process should become the long-term default. It keeps the best tools from users, developers, enterprises, cyber defenders, and global partners who need them. We are taking this short-term step because we believe it is the strongest path to broader availability in the coming weeks, while we work with the Administration to develop the cyber Executive Order framework and a repeatable process for future model releases.“

In der nahen Zukunft nun soll GPT-5.6 schrittweise in ChatGPT, Codex und der API für weitere Nutzer:innen verfügbar sein. Viele Beobachter:innen rechnen schon diese Woche mit einem umfassenden Roll-out. Erste Developer haben GPT-5.6 Sol schon im Codex Interface entdeckt.

Derweil soll der Coding Agent Codex nicht nur die Sol-Variante, sondern gar die Version GPT-5.6 Sol Ultra als Support erhalten. Das bestätigte OpenAIs Codex Engineering Lead Thibault Sottiaux auf X.

Der Ultra-Modus kann selbst einzelne Unter-Agents einsetzen, um komplexe Aufgaben zu bewältigen. So wird er in der Performance in Kombination mit einem Modell wie GPT-5.6 Sol noch effektiver als andere Modelle. OpenAI erklärt:

Für Coding-Workflows erreicht GPT‑5.6 Sol einen neuen Spitzenwert bei Terminal‑Bench 2.1, das Kommandozeilen-Workflows testet, die Planung, Iteration und Tool-Koordination erfordern.

Die Sol Ultra-Variante erzielte einen noch besseren Wert.

Top-Werte für GPT-5.6 Sol und GPT-5.6 Sol Ultra bei TerminalBench 2.1, © OpenAI
Top-Werte für GPT-5.6 Sol und GPT-5.6 Sol Ultra bei TerminalBench 2.1, © OpenAI

OpenAIs Codex wird inzwischen von Millionen Menschen pro Woche genutzt und könnte bald sogar dedizierte Hardware von OpenAI erhalten.


OpenAI bringt erste Codex Hardware

Symbolbild mit mehrfach dargestellten „AI“-Schriftzügen auf gelbem Hintergrund. Der Artikel behandelt OpenAIs neue Codex-Hardware und Europas Versuch, Anthropic als KI-Unternehmen für den Standort Europa zu gewinnen.
© Steve A Johnson – Unsplash

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KI-generierter Spot: Rysm und Drees & Sommer trommeln mit schwebenden Möbeln für Nachhaltigkeit


In der Vision von Drees & Sommer fügen sich Gebäude so nahtlos in die Umwelt ein, dass man sie gar nicht mehr wahrnimmt.

Dass sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Immobilienbranche nicht ausschließen müssen, möchten das Beratungsunternehmen Drees & Sommer und die Agentur Rysm in einer neuen Kampagne zeigen. Der KI-generierte Spot zeigt eine Welt, in der sich Gebäude so gut in die Natur integrieren, dass sie buchstäblich verschwinden.

Das Beratungsunternehmen Drees & Sommer, das sich auf die Bereiche Real Estate, Infrastruktur und Industrie fokussiert, hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Lösungen für die Bau- und Immobilienbranche zu entwicklen. Um zu zeigen, dass sie auch in Zeiten in denen Nachhaltigkeit oft zur Nebensache wird zu diesem Anspruch stehen, haben sie mit der Kommunikationsagentur Rysm den Kampagnenspot „Unsichtbar für die Natur“ gestartet.

Um den Anspruch zu verdeutlichen, ein harmonisches Zusammenleben zwischen Mensch und Natur zu ermöglichen, setzt Drees & Sommer auf zunächst verwirrend wirkende Motive: In dem Spot schweben Badewannen, Sofas, aber auch ganze Schwimmbecken oder ICEs mitten in der Luft. Der Gedanke dahinter: In einer klimaneutralen Utopie sollen sich Gebäude und Infrastruktur so nahtlos in die Umwelt einfügen, dass sie buchstäblich unsichtbar werden. Die verschiedenen Szenen des Spots sollen die drei Sparten von Drees & Sommer – Immobilien, Infrastruktur und Industrie – repräsentieren. „Normalerweise zeigt man in der Werbung das Produkt“, kommentiert Sebastian Stelzer, Managing Director Kreation von Rysm. „Wir machen es andersrum: Wir zeigen die Gebäude nicht und machen genau dadurch klar, was sie ermöglichen. Eine klimaneutrale Zukunft.“

Der Film ist der erste vollständig mit KI kreierte Spot von Drees & Sommer: Die Szenen, Protagonisten und auch die Hintergrundmusik wurden mit künstlicher Intelligenz generiert. Für Tim Hartwig, Managing Director von Rysm, passt der Einsatz von KI zur Botschaft der Kampagne: „Wahrer Fortschritt im Gebäudesektor bedeutet nicht höher, schneller, weiter, sondern mehr Intelligenz im Hintergrund. Systeme, die wirken, ohne zu dominieren.“ Sandra Brand, CMO der Drees & Sommer SE, die den Film initiiert hat, ergänzt, der KI-Film sei „der Beweis unseres Selbstverständnisses als Digitalisierungstreiber. In der Kommunikation genauso wie in unseren Kundenprojekten.“

Umfirmierung

Aus Ressourcenmangel wird Rysm

Die Agenturgruppe Ressourcenmangel gibt sich einen neuen Namen. Über 20 Jahre nach dem Start der Keimzelle in Frankfurt an der Oder haben sich die beiden Gründer Benjamin Minack und Andreas Nickel für ein anderes Branding entschieden

Neben der Kommunikationsagentur Rysm war auch Produktionsfirma E+P Films an der Umsetzung des Spots beteiligt. Regie führte Florian Meimberg. Der Spot soll jedoch bloß den Auftakt einer längerfristig angelegten Kampagne bilden. Geplant sind für die Zukunft auch Online-Formate, Events und Best-Practice-Beispiele für nachhaltige Innovation im Bau- und Immobiliensektor.



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