Digital Business & Startups
+++ Scopo +++ Hansmann Family Office +++ The Green Deal Show +++ Tractive +++ Venture Capital +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Startup der Woche: Scopo +++ Super Angel Hansi Hansmann richtet sich neu +++ The Green Deal Show: 18 Deals zum Auftakt +++ Tractive: Entlassungen nach dem Exit +++ Investment-Bilanz für den heißen Juni: 2,6 Milliarden Investments +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 6. Juli).
#STARTUPLAND: NUR DER FRÜHE VOGEL SPART!

STARTUPLAND is where the future begings
+++ Schnell sein lohnt sich! Die Zahl der Super-Early-Bird-Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference am 10. März 2027 in Köln (RheinEnergieStadion) ist begrenzt. Wer zuerst kommt, profitiert vom günstigsten Preis. Nutze diese Chance!
#STARTUPTICKER
Scopo
+++ Scopo ist unser Startup der Woche! Die Jungfirma Scopo aus Aachen, von Björn Lindner und Alessandra Lanza gegründet, möchte sich als KI für effizientere Produktionsprozesse etablieren. Zur Idee heißt es: „Our Operating System leverages smart devices to connect machine operators with specialized AI agents, receiving direct context about what is going on at the produciton line.“ Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar
Hansmann Family Office
+++ Mehr als ein Super Angel! Der österreichische Super Angel Johann „Hansi“ Hansmann richtet sich neu aus. Aus der bekannten Hans(wo)men Group wird das Hansmann Family Office. Neben Startup-Investments setzt Hansmann inzwischen verstärkt auf Venture-Fonds, profitable Unternehmen, Immobilien und philanthropische Projekte. Die Hans(wo)men Group bleibt als Gründer-Community bestehen. Hansmann investierte in den vergangenen Jahren unter anderem in Runtastic, mySugr, storebox, busuu und kaia health. (Linkedin, Trending Topics) Mehr über Hansi Hansmann
The Green Deal Show
+++ 18 Deals zum Auftakt! Die erste Staffel der neuen Startup-Show The Green Deal Show, bei der Gründer:innen auf reichweitenstarke Creator:innen treffen, ist beendet. Dabei pitchten SHIFT, Sirplus, fainin, OvulaRing, tip me, Moot, SOCHILI, Zircls, teethlovers, forpeople skincare, hey mela, Hülsenreich und becauseFUTURE vor wechselnden Creator-Jurys – darunter Marie Nasemann, Doktor Whatson und Alexander Prinz. Zehn der 13 teilnehmenden Startups sicherten sich mindestens eine Kooperation, insgesamt entstanden 18 Deals. Mit gleich drei vereinbarten Kooperationen war Leo Schley, auch bekannt als JustLeo, die engagierteste Creatorin der ersten Staffel. Das Zuschauervoting gewann das nachhaltige Elektronik-Startup SHIFT, das zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro erhielt. Mehr über The Green Deal Show
Tractive
+++ Das bekannte Muster! Beim österreichischen PetTech-Scaleup Tractive kommt es nach der Übernahme durch den italienischen Software-Konzern Bending Spoons zum erwarteten Stellenabbau. Wie ORF Oberösterreich berichtet, wurde den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits ein Abfindungspaket angeboten. Laut Trending Topics könnte sogar bis zur Hälfte der Belegschaft von den Einschnitten betroffen sein. Die Entwicklung überrascht kaum: Bending Spoons ist dafür bekannt, übernommene Unternehmen tiefgreifend umzustrukturieren. In Deutschland sorgte zuletzt bereits die Übernahme von Komoot für ähnliche Schlagzeilen. Die Nachricht überschattet einen der größten Startup-Exits der österreichischen Geschichte (900 Millionen US-Dollar) und zeigt einmal mehr, dass milliardenschwere Übernahmen nicht automatisch ein Happy End für die Belegschaft bedeuten. (ORF Oberösterreich, Trending Topics) Mehr über Tractive
Venture Capital
+++ Investment-Bilanz für den heißen Juni: Im vergangenen Monat zählten wir 13 zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 2,6 Milliarden Euro bewegt wurden. Darunter Neura Robotics, Stark, Isar Aerospace, Finn und Taktile. Mehr im Deal-Monitor
#JOBS
CHECK24
+++ Unser Job des Tages! CHECK24 sucht einen (Junior) Digital Product Manager (m/w/d) Mobilfunk. CHECK24 ist das Vergleichsportal: Wir sind Marktführer und dynamisches Startup in einem. In agilen Teams treffen wir schnelle Entscheidungen und leben flache Hierarchien.
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Digital Business & Startups
Timing ist alles. Gebt nicht auf
#Interview
„Wir sind mit einer Überzeugung gestartet – und haben sie zur Realität gemacht“, sagt Lars Havighorst, Gründer von blue activity. Das Startup aus Heidelberg tritt an, um chemische Biozide in industriellen Kühlsystemen durch Mikroorganismen zu ersetzen.

Das Heidelberger CleanTech blue activity, 2021 von Lars Havighorst und Michael Simon gegründet, setzt auf die „nachhaltige Behandlung von Kühlwasser in industriellen Verdunstungskühlsystemen“. Das „Echtzeit-Monitoring-Dashboard“ des CleanTechs überwacht dabei „alle relevanten KPIs-Biofilm, Scaling, Korrosion und Füllstand“.
Wind Capital (Paris), Venture Stars (München) und Angel Invest (Berlin) investierten zuletzt 8,5 Millionen Euro in das Unternehmen, das 10 Mitarbeitende beschäftigt. Das frische Kapital soll dabei helfen, „die Produktentwicklung zu beschleunigen und die kommerziellen Aktivitäten in europäischen Industriemärkten auszubauen“.
Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Havighorst einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei blue activity.
Wie würdest Du Deiner Großmutter blue activity erklären?
Große Fabriken benötigen riesige Mengen Wasser, um ihre Produktion zu kühlen. Damit dieses Wasser sauber bleibt, setzen Unternehmen traditionell auf giftige Chemikalien – die jedoch unser Wasser und die Natur schädigen. Das eigentliche Problem lösen sie dabei nicht, sondern schaffen neue: Sie belasten unsere Flüsse und Böden. Wir haben einen einzigartigen Weg gefunden, dasselbe mit winzig kleinen Mikroorganismen zu erledigen. Diese reinigen das Wasser ganz natürlich, ganz ohne gefährliche Stoffe. Das Ergebnis: Prozesse laufen effizienter – und nichts Schädliches gelangt mehr in unser Wasser.
War dies von Anfang an Euer Konzept,?
Unsere Kernvision war von Beginn an klar: chemische Biozide in industriellen Kühlsystemen durch Mikroorganismen zu ersetzen. Dieser Fokus hat uns geleitet und ist bis heute unser Antrieb. Natürlich haben wir das Produkt iterativ weiterentwickelt – aber an der grundlegenden Ausrichtung haben wir nie gezweifelt.
Wie hat sich blue activity seit der Gründung entwickelt?
Seit unserer Gründung 2021 – damals zu zweit – sind wir heute ein Team von zehn Personen. Der Umsatz ist von 60.000 Euro im ersten Jahr auf einen siebenstelligen Umsatz gewachsen, und wir konnten eine stetig steigende Kundenbasis von unserer Lösung überzeugen. Zahlen, auf die wir stolz sind – und die zeigen, dass der Markt bereit ist.
Zuletzt konntet Ihr 8,5 Millionen einsammeln. Wie seid Ihr mit Euren Investor:innen in Kontakt gekommen?
Wir haben von Anfang an aktiv das Gespräch gesucht: Investoren direkt angesprochen, die Idee klar und überzeugend präsentiert – und auf die Kraft unserer Technologie vertraut. Die Resonanz hat uns bestätigt, dass wir zur richtigen Zeit mit dem richtigen Ansatz am Markt sind.
Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
Wir haben in einer frühen Phase das Wachstum schneller vorangetrieben, als es die Produktreife zuließ. Die notwendigen Anpassungen haben mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant, was uns vorübergehend ausgebremst hat. Rückblickend eine wichtige Erkenntnis: Skalierung muss mit Produktreife und Teamaufbau im Einklang stehen.
Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir sind mit einer Überzeugung gestartet – und haben sie zur Realität gemacht. Dass unsere Technologie nach fünf Jahren vom VDI als zukunftsweisend anerkannt wurde, ist für uns eine besondere Bestätigung. Vor allem aber: Wir haben unseren Kunden echten Mehrwert geliefert und langfristige Partnerschaften aufgebaut.
Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Prüft eure Idee kontinuierlich und kritisch – nicht nur auf ihre technische Machbarkeit, sondern auch darauf, ob der Markt gerade bereit dafür ist. Timing ist alles. Und dann: Gebt nicht auf. Der Weg wird nicht linear sein – er verläuft in Wellen. Wer das akzeptiert und dennoch konsequent vorangeht, hat die besten Chancen.
Wo steht blue activity Startup in einem Jahr?
Wir planen, unseren Umsatz auf 3 Millionen Euro zu steigern und das Team auf 13 bis 15 Personen auszubauen. Wir stehen vor einer spannenden Wachstumsphase – mit solidem Fundament und klarem Kurs.
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): blue activity
Digital Business & Startups
„Two and a Half Men“-Star Ashton Kutcher startet neuen KI-Fonds
Als Schauspieler wurde Ashton Kutcher weltberühmt, als Investor gehört er längst zu den erfolgreichsten im Silicon Valley.
Hollywood-Star Ashton Kutcher startet einen neuen Venture-Capital-Fonds. Der Schauspieler und Investor verlässt nach elf Jahren den von ihm mitgegründeten VC-Fonds Sound Ventures und gründet gemeinsam mit Morgan Beller eine neue Investmentfirma. Das berichtet das The Wall Street Journal.
Beller war zuletzt General Partner beim Seed-Investor NFX und arbeitete zuvor bei Meta an dem Krypto-Projekt Libra sowie als Partner bei Andreessen Horowitz.
Fokus auf KI-Infrastruktur statt KI-Modelle
Der Wechsel gilt nicht als Reaktion auf Probleme bei Sound Ventures. Im Gegenteil: Der Fonds zählt zu den erfolgreicheren Investoren der vergangenen Jahre und war früh an Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, World Labs, Brex und Gusto beteiligt.
Spannend ist vor allem der neue Investmentfokus: Während Sound Ventures zuletzt verstärkt auf etablierte KI-Unternehmen setzte, will Kutcher künftig bereits in einer deutlich früheren Phase investieren – und zwar vor allem in KI-Infrastruktur, Energie und Deeptech. Gemeint sind etwa Rechenzentren, Stromversorgung oder Technologien, die die nächste Generation von KI überhaupt erst ermöglichen.
Laut dem Wall Street Journal waren unterschiedliche Vorstellungen über die Ausrichtung des Fonds einer der Gründe für die Trennung. Kutcher bleibt Sound Ventures dennoch als Berater erhalten, während sich die Partner beider Fonds künftig gegenseitig unterstützen.
Digital Business & Startups
+++ Quantum Systems +++ Theo +++ Fusion Bionic +++ Squer +++ seedtrace +++ Kloster Kitchen +++
#StartupTicker
+++ #Wochenrückblick +++ Quantum Systems +++ Theo +++ Fusion Bionic +++ Squer +++ KoRo +++ seedtrace +++ Rauch +++ Kloster Kitchen +++ The Exploration Company +++ European Astrotech +++ Green Club +++ Livekindly Collective +++ Greenforce +++

Was gibt’s Neues? In unserem #Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#Wochenrückblick – Was zuletzt wirklich wichtig war!
STARTUP-RADAR
Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: Pace Race, ContextFab, nu:legal, ContexMesh, CyberSafe24, peeps, Zelara, MARIMET, encosa, Whaaat AI, SYLO, Neura Space, Shark Finance, Camperr und IX Gruppe. Mehr im Startup-Radar
Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: mkind, Wakeline, Zapdesk, valueverde, Previty, Seppy, patchley, Knowlix, SudZero, praedia, Stabley, NoraNotes.ai, FamilyStories, re-entry und mevio. 30 Tage kostenlos testen
INVESTMENTS
Quantum Systems
+++ Blackstone, Noteus, Airbus, Advent, BOND, Fidelity Management & Research Company, Wellington Management, A.P. Moller Holding, Elephant Lake Ventures Balderton und HV Capital investieren 1,2 Milliarden US-Dollar in Quantum Systems. Mehr über Quantum-Systems
Theo
+++ Der New Yorker Venture Capitalist Insight Partners und Blackrock investieren 25 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in Theo, zuletzt als Hallo Theo unterwegs. Mehr über Theo
Fusion Bionic
+++ Stream Capital, TGFS-Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG) und die (SBG) – Sächsische Beteiligungsgesellschaft investieren 5,8 Millionen Euro in Fusion Bionic. Mehr über Fusion Bionic
Squer
+++ Die Berliner Beteiligungsgesellschaft Sophora Unternehmerkapital investiert eine „mittlere achtstellige“ Summe in Squer – siehe Brutkasten. Mehr über Squer
MERGERS & ACQUISITIONS
KoRo – seedtrace
+++ Das Berliner Food-Grownup KoRo übernimmt (Erwerb der IP) das Berliner Lieferketten-Startup seedtrace. Mehr über KoRo
Rauch – Kloster Kitchen
+++ Der österreichische Fruchtsafthersteller Rauch übernimmt das insolvente Ingwer-Shot-Startup Kloster Kitchen – siehe auch aboutdrinks. Mehr über Kloster Kitchen
The Exploration Company – European Astrotech
+++ Das deutsch-französische NewSpace-Startup The Exploration Company (TEC) übernimmt das 2027 gegründete Unternehmen European Astrotech Ltd (EAL), das sich unter anderem um Antriebssysteme für Raumfahrzeuge kümmert. Mehr über The Exploration Company
Green Club
+++ Die beiden Green Club-Macher Tobias Drabiniok und Peter Falk übernehmen die Anteile ihres langjährigen Investors Dirk Schneider (BackWerk, Hans im Glück), der zuletzt 100 % am Unternehmen aus Essen hielt. Mehr über Green Club
Livekindly Collective – Greenforce
+++ Das New Yorker Veggie-Unternehmen Livekindly Collective übernimmt das 2020 gegründete Münchner Fleischersatz-Startup Greenforce – siehe Lebensmittel Zeitung. Mehr über Greenforce
OFFLINE
Grenion
+++ Pleite! Die Mannheimer Grenion Group, zu der Marken wie HelloBody, Banana Beauty und Mermaid+Me gehören, ist insolvent. Mehr über Grenion
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Shutterstock
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