Apps & Mobile Entwicklung
OpenAI Partner Network: 150 Mio. US-Dollar, um OpenAI in Unternehmen zu bringen

OpenAI reagiert auf den zunehmenden Druck durch Anthropic und baut sein Engagement im Unternehmensgeschäft aus. Mit einer Investition von 150 Millionen US-Dollar startet der Konzern ein globales Partnernetzwerk, das Unternehmen bei der Einführung und Integration von KI-Lösungen unterstützen soll.
Einzelkämpfer haben es schwerer
OpenAI sieht die größten Herausforderungen inzwischen nicht mehr in den Fähigkeiten der Modelle selbst, sondern in deren praktischer Umsetzung und Einbindung in bestehende Unternehmensumgebungen. Mit dem neuen Partnerprogramm, für das der Konzern 150 Millionen US-Dollar investieren will, soll deshalb ein weltweites Ökosystem entstehen, das bei auftretenden Problemen konkrete Unterstützung leisten kann. Das Programm richtet sich dabei an Partner, die KI-Lösungen entwickeln, implementieren oder gemeinsam mit OpenAI vermarkten. Zum Start sind ausgewählte internationale Unternehmen aus den Bereichen Systemintegration, Management-Beratung, Technologie und Daten-Management beteiligt.
Programm soll KI in Unternehmen bringen
Das Programm basiert auf einem dreistufigen Modell mit den Stufen „Select“, „Advanced“ und „Elite“. Die jeweilige Einstufung erfolgt unter anderem anhand von Vertriebserfolg, technischer Kompetenz, gemeinsamer Kundenarbeit und Erfahrung bei der Umsetzung von Projekten. Darüber hinaus plant OpenAI Spezialisierungen für bestimmte Themenfelder, darunter Codex, Cyber-Sicherheit und KI-Agenten. Entsprechende Zertifizierungen sollen Partnern dabei helfen, ihre beworbenen Kompetenzen gegenüber Kunden nachzuweisen.
Ergänzend entsteht mit den „Forward Deployed Experts“ ein Pilotprogramm für besonders komplexe Unternehmenseinsätze. Ausgewählte Partner sollen dabei neben den regulären Unterstützungsangeboten enger mit den Entwicklern von OpenAI zusammenarbeiten und zugleich einen erweiterten Zugang zu Technologien, Methoden und Implementierungswissen erhalten.
Darüber hinaus will OpenAI Unternehmen bei der Qualifizierung von Fachkräften unterstützen. Bis 2026 plant der KI-Spezialist die Ausbildung von rund 300.000 zertifizierten Beratern.
Wettbewerb nimmt zu
Mit dem OpenAI Partner Network verfolgt OpenAI eine Strategie, die stark an die Partnerprogramme etablierter Enterprise-Software-Anbieter erinnert. Der Schritt verdeutlicht, dass sich der Wettbewerb im KI-Markt zunehmend von der Entwicklung leistungsfähiger Modelle hin zur erfolgreichen Implementierung in Unternehmen verlagert.
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Jonsbo D33: Micro-ATX-Gehäuse bekommt „eSport-Tech-Vibe“

Eigentlich ist das Jonsbo D33 ein edel anmutendes Micro-ATX-Gehäuse. Das Marketing müht sich allerdings, daraus viel mehr zu machen Es überschlägt sich fast dabei, dem Frontgutter, wahlweise in Alu-Optik oder aus Holz, eine größere Bedeutung zuzumessen.
Das D33 wird in Weiß und Schwarz jeweils mit Aluoptik- oder Holzgitter an der Front produziert. Soweit, so normal für ein Gehäuse des 2026er-Jahrgangs, wo diese Optik, vielleicht abgesehen vom eingefassten I/O-Panel, regelmäßig auftaucht. Lange Linien entlang der Front bieten sich schließlich an.
Bei Jonsbo muss daraus mehr werden. Ein „von Technologie inspiriertes Gitter-Frontpanel“ besitze das Modell, verrät die Produktseite, dessen „gestaffelte Linie und Facettendesign einen e-Sport-Tech-Vibe“ hervorrufen sollen. Mehr noch: „Eleganz und Leidenschaft“ sollen darin aufeinanderprallen. Wohlgemerkt: In einem Gehäuse mit relativ funktionaler, modellabhängig optisch veredelten Gitterfront. Vollendet wird die Beschreibung durch den 2026 obligatorischen Hinweis auf „KI-Produktivität“ und „hochbelastendes 3A-Gaming“, für die das Gehäuse genug Kühlung liefern soll.
Layout und Aufbau
Lüfter liefert Jonsbo nicht mit. Montiert werden können sie im Format 120 Millimeter an der Oberseite in einer Halterung, die auch einen 360-mm-Radiator aufnimmt, im Heck, am Boden sowie hinter der Front. Eine Besonderheit der Halterung ist, dass sie zwischen Lüfter und Wärmetauscher montiert werden muss. An der Vorderseite können auch 140-mm-Lüfter eingesetzt werden, was jedoch die Nutzung eines SFX-Netzteils voraussetzt. Mit ATX-Stromspender schrumpft die Lüfterbreite auf 120 Millimeter – denn das Netzteil befindet sich hinter der Front.
Das D33 bringt auf gut 40 Liter Volumen auch besonders hohe Kühler und lange Grafikkarten unter, Größenbeschränkungen gibt es nur in der Theorie. Festplatten werden in einer Halterung hinter das Mainboard gesetzt, die zwei Laufwerke aufnimmt. Im Innenraum kann außerdem das DS916 Secondary Screen Display montiert werden, das die Anzeige von Systemdaten, Bildern und Co erlaubt.
Preis und Verfügbarkeit
Im Handel sind bereits drei Varianten des D33 gelistet. In Schwarz und Weiß kostet der Tower in der Basisvariante rund 85 Euro, in Weiß mit Holz sind es knapp 100 Euro.
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Linux Kernel 7.1: Treiber satt für AMD und Intel, neuer Ansatz für NTFS

Der Linux Kernel 7.1 ist offiziell und frisch an Bord sind ein neuer NTFS-Treiber, Grafikverbesserungen für Intel und Ausweitung der Treiberunterstützung auf ältere AMD-APUs. Auch mehr Leistung für Panther Lakes und zukünftige CPUs ist Teil des Updates, ebenso Ausweitung der Hardwareunterstützung.
Mehr Grafikleistung und Kompatibilität für AMD und Intel
Der für die gute Kompatibilität und Leistung unter Linux verantwortliche AMDGPU-Treiber war zwar auch für die neueren GCN-Grafikkarten wie die RX400/RX500-Serie verfügbar, doch gerade die ersten Generationen von AMDs Grafikkartenarchitektur wie die HD-7000-Serie waren lange von Bugs mit AMDGPU geplagt und letztendlich auf einen anderen Treiber angewiesen. Nachdem in den letzten Wochen und Monaten die Probleme ausgeräumt wurden, konnten auch die ersten GCN-Grafikkarten offiziell mit dem besseren Treiber betrieben werden. Doch das galt nicht für die ebenfalls auf GCN basierten APUs wie Kaveri. Das ändert sich nun mit Kernel 7.1 dank der Arbeit von Valves Grafikteam, sodass auch AMD-APUs der ersten Stunde mit AMDGPU kompatibel werden.
Auch für Intels Xe-Treiber gibt es Neuerungen und die Leistung im Falle eines Speichermangels wird durch die Einführung von purgeable buffer objects angehoben. Konkret werden so Speicherbereiche als löschbar markiert, wodurch sie von Anwendungen freigeräumt werden können.
Bei Intel bleibend wird mit dem Kernel 7.1 auch die Unterstützung für die in Nova-Lake enthaltenen Xe3P eingeführt.
FRED kommt und bleibt
Flexible return and event delivery (FRED) ist Intels Ansatz für den Wechsel der Privileg-Ebene (ring transition) wodurch sich die Performance allgemein steigern lässt und auch die Reaktionszeiten sinken. Kernel 7.1 aktiviert die Funktion für Panther Lake. Zukünftig sollen weitere CPUs die Funktion nutzen, darunter AMDs Zen 6.
Aus alt mach neu – Neustart für den alten NTFS-Treiber
Wer aktuell von Linux aus auf NTFS-Partitionen zugreifen will oder muss, macht das in der Regel über Paragons NTFS3-Treiber. Dieser funktioniert, ist aber bei weitem nicht perfekt. Doch die Zeit steht nicht still und daher wurde seit Jahren bereits der ursprüngliche NTFS-Treiber des Linux Kernels überarbeitet, aufgeräumt und um neue Funktionen erweitert. Dieser neue alte NTFS-Treiber zieht in den Linux Kernel 7.1 ein und lässt sich manuell aktivieren, wobei Paragons NTFS3 weiterhin Standard bleibt.
Weiterer Hardware-Support
Zahlreiche Lenovo Laptops erhalten mit Kernel 7.1 eine Lüfterüberwachung.
TUXEDO-Geräte erhalten Zugriff auf mehr Hardware-Funktionen beziehungsweise Telemetrie. Teilweise werden dadurch bereits vorhandene Features aktiviert, welche bislang einfach noch nicht ausreichend getestet wurden.
Probleme mit Audio auf dem Steam Deck OLED werden mit Kernel 7.1 ebenfalls behoben, da der dafür nötige Treiber nun Teil des Mainline-Kernels wird.
Downloads
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4,8 Sterne
Der Linux Kernel ist die Grundlage aller Linux-Distributionen wie z. B. Ubuntu oder Fedora.
- Version 7.1, Linux
- Version 7.0.12, Linux
- Version 6.18.35, Linux
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GeForce Now: 35 Prozent Rabatt im Sommerangebot

Nvidia hat ein Sommerangebot für GeForce Now gestartet. Im Mittelpunkt stehen 35 Prozent Rabatt auf die 12-Monats-Mitgliedschaften Performance und Ultimate. Das Angebot läuft laut Nvidia bis zum 8. Juli 2026 und gilt für den ersten Abrechnungszeitraum.
Rabatt nur für den Einstieg
Für Neukunden fällt damit der Preis für ein Jahr Cloud-Gaming niedriger aus. Die Performance-Mitgliedschaft bietet Streaming mit bis zu 1080p und 60 FPS, während Ultimate höhere Auflösungen bis 5K, höhere Bildraten und RTX-Funktionen wie Raytracing, DLSS und Reflex umfasst.
Bestandskunden profitieren kaum
Weniger attraktiv ist die Aktion für bestehende Abonnenten. Wer bereits eine laufende Mitgliedschaft besitzt, kann diese nicht einfach vorzeitig um ein weiteres Jahr zum rabattierten Preis verlängern. Möglich ist das nur dann, wenn die bestehende Laufzeit ohnehin unmittelbar vor dem Ende steht.
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