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So verbessert ChatGPT die Task-Planung


ChatGPT macht die Planung von Aufgaben mit Scheduled tasks leichter und stellt zugleich ein Personalisierungs-Feature wieder ein. Derweil gewinnt OpenAI Googles Gemini Co-Lead für sich, muss aber vor dem Börsengang mit Milliardenverlusten jonglieren.

ChatGPT ist trotz des rasanten Aufstiegs des Coding Agents Codex nach wie vor das Aushängeschild von OpenAI. Über 900 Millionen wöchentlich aktive User hat der Dienst. Dieses Jahr konnte die ChatGPT App sogar in Rekordzeit die Marke von einer Milliarde Usern knacken. Deshalb liefert OpenAI neben immer mehr Funktions-Updates für Codex auch stetig hilfreiche Neuerungen für ChatGPT. Nach der Einführung der neuen Funktion zum Anpinnen und Sortieren von Chats und Projekten folgt jetzt eine überarbeitete Planungsoption für Aufgaben. Diese macht indes ein Feature obsolet, das erst 2025 gelauncht wurde und nun eingestellt wird. OpenAI kann sich im Jahr des geplanten Mega-IPOs über mehr Nutzung und Umsatz denn je freuen – muss aber ebenso Rekordverluste verwalten. Noch geht das gut, sagen die Analyst:innen. Vertrauen in das Unternehmen hat auch ein renommierter KI-Experte, der von Google ins Unternehmen von Sam Altman wechselt.


Mehr Ordnung in ChatGPT:

Neue Pin-Funktion für Chats und Projekte ist da

OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund
© OpenAI via Canva

Besser vorplanen bei ChatGPT: Das ist das neue Scheduled Tasks – Pulse wird eingestellt

OpenAI gibt an, dass du mit dem neuen Scheduled tasks Feature für ChatGPT alles Mögliche einplanen kannst. Dabei kannst du per Prompt deine gewünschte Planung vorgeben. Im Beispiel des Unternehmens bittet ein User um einen Scouting Report für jedes gegnerische Team samt Schlüsselspielern, der einen Tag vor jedem WM-Spiel Portugals zusammengestellt werden soll. Die KI informiert die User bei einer solchen und jedweder anderen geplanten Aufgabe dann proaktiv über eine abgeschlossene Aufgabe und zeigt die Ergebnisse an. Diese können die User auch über den neuen Reiter Scheduled, der zur dedizierten Scheduled Page führt, aufrufen. Dort finden sie alle geplanten Aufgaben mit Ergebnissen. Dieser Reiter findet sich im ChatGPT Interface am linken Bildrand unter den Projekten und über den Apps als Reiter. Zugriff auf diese vereinfachte Planungsoption für Aufgaben erhalten zunächst Go, Plus, Pro, Business sowie Enterprise User, im Web und mobil.

Da diese simple Planungsoption verschiedene personalisierte Updates für User hervorbringen kann, stellt OpenAI das 2025 eingeführte Feature Pulse ein. Mit Pulse können ChatGPT User personalisierte Updates für jeden Tag anzeigen lassen, die auf Inhalten aus verknüpften Apps, Feedback und Chats basieren. Solche Updates sollen künftig eher über die Planungsoption verwaltet werden. Pulse wird in den kommenden 14 Tagen abgeschaltet.

Neuzugang vom Gemini Team und das Spiel mit Milliarden

Bei der Weiterentwicklung von ChatGPT und OpenAIs KI-Diensten überhaupt wird zukünftig auch Noam Shazeer mitwirken. Er war seit 2014 Co-Lead für Gemini bei Google DeepMind und Vice President of Engineering bei Google. Auf sein Fachwissen wollte OpenAI CEO Sam Altman seiner Aussage auf X zufolge schon seit zehn Jahren zugreifen. Jetzt ist es so weit.

Die Entwicklung von OpenAI schreitet derweil rasant voran. Parallel zu den zahlreichen Feature Updates, neuen Abonnementoptionen und sogar Kooperationen mit Regierungen plant das Unternehmen einen Börsengang. Laut der Financial Times könnte OpenAI dabei mit mehr als einer Billion US-Dollar bewertet werden. Derzeit hat das Unternehmen auch noch eine Menge finanzieller Reserven zur Verfügung, die durch große Investitionsrunden von NVIDIA, SoftBank, Amazon und Co. geliefert wurden. Erst Ende März hat OpenAI 122 Milliarden US-Dollar als Finanzspritze zugesichert bekommen. Diese Reserven sind vonnöten, denn nach Angaben des Publishers The Information hat das Unternehmen im ersten Quartal 3,7 Milliarden US-Dollar verbrannt. Der Umsatz wuchs zwar ebenfalls deutlich, auf 5,7 Milliarden US-Dollar. Doch die Cash Burn Rate hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht, wie auch Heise berichtet.

Bis 2030 könnten die Ausgaben OpenAIs auf 665 Milliarden US-Dollar steigen, wie das Unternehmen den Investor:innen vor Monaten offenbarte. Ob eine Profitabilität bis dahin möglich ist, wirkt zweifelhaft. Immerhin müsste OpenAI die Einnahmen deutlich steigern. Der unabhängige Journalist Ed Zitron berichtet von einem Nettoverlust von 38,5 Milliarden US-Dollar für 2025, wobei der Wechsel von einem Non-Profit- zu einem For-Profit-Unternehmen für enorme zusätzliche Kosten gesorgt hat.

In den nächsten Monaten darf die Branche daher noch mehr Lösungen von OpenAI erwarten, die den Umsatz des Unternehmens langfristig ankurbeln sollen. Um das in diesem Jahr gestartete Werbegeschäft für ChatGPT ist es zuletzt allerdings erstaunlich ruhig geworden, auch wenn vor Kurzem ein Ad Manager eingeführt wurde. Vielleicht kommen auch diesbezüglich weitere Updates auf die Tech-Welt zu.


OpenAI führt Codex Updates in Europa ein

– für mehr Nutzen im Arbeitsalltag

Codex Updates für Europa: Vom Agent zur Assistenz
© OpenAI via Canva

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Frische-Kampagne mit Evergreen: Lou Bega besingt für Kaufland die „Mango No. 5“


Lou Bega bewirbt für Kaufland die „Mango No. 5“

Mit der Coverversion des Latin-Songs „Mambo No. 5“ feierte Lou Bega 1999 einen Riesen-Hit. Ab sofort trällert der Latin-Pop-Sänger den Evergreen in den TV-Werbeblöcken – allerdings leicht abgewandelt. In der Frische-Kampagne von Kaufland wird aus „Mambo No. 5“ kurzerhand „Mango No. 5“.

Als Rewe Ende April ankündigte, die Frische seiner Lebensmittel zum Marken-USP zu machen, ahnte mancher Beobachter bereits, dass dies ein schwieriges Unterfangen werden könnte. Dass die Konkurrenz dem Kölner Einzelhandelsriesen das Thema Frische natürlich nicht allein überlassen will, zeigt unter anderem die neue Kampagne von Kaufland. In dem TV-Spot, den die Agentur Departd entwickelt hat, wird aus „Mambo No. 5“ kurzerhand „Mango No. 5“, wodurch der inzwischen 51-jährige Latin-Pop-Sänger seinen Welthit in eine Hommage an die Frische bei Kaufland verwandelt.

Die Kampagne dreht sich freilich nicht nur um eine Mango. Bei seiner Tour durch die Frischeabteilung von Kaufland preist Bega in dem Werbefilm auch zahlreiche andere Lebensmittel an – von Erdbeeren, Zitronen, Tomaten und Wassermelonen bis hin zu gekühlten Waren wie Frischkäse und Kräuterbutter ist alles dabei.

Das gesamte Frische-Sortiment steht im Mittelpunkt der Kampagne

„Nach den erfolgreichen Frische-Kampagnen mit bekannten Hits wollten wir pünktlich zur Sommersaison nochmal ein Highlight setzen. Jeder kennt ‚Mambo No. 5‘, ein absolut zeitloser Hit“, sagt Christoph Schneider. Damit spielt der Marketing-Geschäftsführer von Kaufland auf frühere Flights der langfristig angelegten Frische-Kampagne an, für die im Herbst 2025 der Backstreet-Boys-Hit „Everybody“ und im Frühjahr 2026 der 80er-Jahre-Kultsong „Live is Life“ der österreichischen Band Opus umgedichtet wurden. „Mit der Adaption zu ‚Mango No. 5‘ haben wir einen Frische-Ohrwurm geschaffen, der nicht nur gute Laune verbreitet, sondern auch die frische Auswahl und Qualität unseres Sortiments feiert“, so Schneider weiter. Der Werbefilm mit Lou Bega wird ab sofort auf reichweitensarken TV-Sendern sowie auf allen großen Social-Media-Kanälen ausgespielt. 

Werbeoffensive

Mit dieser Food-Porn-Kampagne macht Rewe Frische zum Marken-USP

Aldi und Lidl werben mit der Preisführerschaft, Edeka mit der Liebe zu Lebensmitteln. Und Rewe? Für den Kölner Handelsriesen soll in Zukunft die Frische der in den Filialen dargebotenen Lebensmittel zum Alleinstellungsmerkmal der Marke werden. Entsprechend massiv ist die Werbekampagne, die nun startet.



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Fußball-WM: Wie Werbungtreibende die "Hydration-Break" nutzen sollten


Adidas

Mit der Hydration-Break hat die FIFA nicht nur eine Pause für erschöpfte Kicker geschaffen, sondern auch eine zusätzliche Werbemöglichkeit für Unternehmen. Markus Stahmer, Geschäftsführer der auf großformatige Außenwerbung spezialisierten Agentur PoolOne Giant Media, glaubt wenig überraschend, dass Werbung während der Hydration-Break vor allem auf DOOH-Screens stattfinden sollte.



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Brutto-Bilanz im Mai: Sorgenkind TV-Werbung legt im Mai deutlich zu, Printmarkt bricht ein


Die Fußball-WM beflügelt auch den Werbemarkt

Die Fußball-WM wurde zwar erst am 11. Juni offiziell angepfiffen. Doch kommunikativ warf das Mega-Event schon im Mai seine Schatten voraus. Das gilt vor allem für die TV-Werbeblöcke. Das Spot-Aufkommen war dort im letzten Monat deutlich höher als zuletzt. Die Nachfrage nach Printanzeigen hat sich dagegen abgeschwächt.

Exakt 3,03 Milliarden Euro brutto haben Unternehmen im Mai hierzulande für Werbung ausgegeben. Diese Zahl, die der Hamburger Werbeforscher Nielse

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