Online Marketing & SEO
Keyword-Recherche: So findest Du Keywords mit Sichtbarkeit
Bei der Keyword-Recherche prüfst Du Suchvolumen, schätzt die Konkurrenz ein und erstellst Inhalte. Doch das allein reicht heute nicht mehr. Denn Google beantwortet immer mehr Suchanfragen direkt mit KI-generierten Zusammenfassungen und Nutzer*innen fragen KI-Systeme, statt klassisch zu suchen. Wer heute Keywords recherchiert, sollte nicht nur auf Suchvolumen und Wettbewerb achten. Entscheidend ist die Frage, welche Suchanfragen tatsächlich noch zu Conversions via Klicks führen und bei welchen Themen Sichtbarkeit in KI-Systemen eine größere Rolle spielt.

Keyword-Recherche verbindet Suchintentionen, Themencluster und KI-gestützte Analysen zu einer ganzheitlichen Strategie.
Warum Keyword-Recherche heute anders bewertet werden muss
Lange Zeit war das Suchvolumen eine der wichtigsten Kennzahlen bei der Keyword-Recherche. Je häufiger ein Begriff gesucht wurde, desto attraktiver erschien er für die Optimierung. Heute reicht diese Betrachtung nicht mehr aus. Denn: Ein hohes Suchvolumen bedeutet nicht automatisch viel Traffic. Google beantwortet viele informationsorientierte Suchanfragen inzwischen direkt in den Suchergebnissen, beispielsweise über AI Overviews. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer*innen überhaupt auf ein organisches Suchergebnis klicken. Hier ein Beispiel für die Frage „Wie viel sollte mein Hund trinken?“

Die Google AI Overview beantwortet informationsorientierte Suchanfragen direkt in den Suchergebnissen und verändert damit die Anforderungen an die Keyword-Recherche und Content-Strategie.
Aus diesem Grund musst Du für die Bewertung eines Keywords weitere Faktoren berücksichtigen:
- Welche Suchintention steckt hinter der Suchanfrage?
- Wird ein AI Overview ausgespielt?
- Wie hoch ist die Konkurrenz?
- Besteht eine Kauf-, Anfrage- oder Kontaktabsicht?
- Wie hoch ist das tatsächliche Conversion-Potenzial?
Ein Keyword mit 500 monatlichen Suchanfragen und klarer Kaufabsicht kann dadurch deutlich wertvoller sein als ein rein informatives Keyword mit 5.000 Suchanfragen. Suchvolumen bleibt eine wichtige Kennzahl, es sollte jedoch immer im Zusammenhang mit Suchintention, Wettbewerb und dem tatsächlichen Traffic-Potenzial betrachtet werden.
Lesetipp: Wenn Du tiefer in die Auswirkungen von AI Overviews und KI-Systemen auf den Website-Traffic eintauchen möchtest, lohnt sich ein Blick in die Drei-Jahres-Studie unseres Geschäftsführers Julian Dziki.
Die Grundbegriffe der Keyword-Recherche
Bevor wir in den Recherche-Prozess einsteigen, möchte ich Dir zentrale Begriffe erklären. Das Ganze soll aber kein SEO-Guide sein, sondern Dir einen besseren Eindruck vermitteln, was sich durch AI Overviews und KI-Suchanfragen an der Bedeutung der Begriffe für SEO verändert hat.
Was ist ein Keyword?
Ein Keyword ist eine Suchanfrage, die Nutzer*innen bei Google, Bing oder in einem KI-System eingeben, in Zusammenhang mit KI wird auch von „Prompts“ gesprochen. Das Ziel von SEO ist es, für relevante Keywords sichtbar zu werden und qualifizierte Besucher*innen auf die eigene Website zu bringen. Das klingt einfach, wird aber schnell komplex: Menschen suchen selten alle auf dieselbe Weise. Selbst wenn sie dieselbe Frage haben, verwenden sie unterschiedliche Formulierungen, Suchbegriffe und Sucharten.

Menschen suchen auf unterschiedliche Weise: mit verschiedenen Begriffen, Formulierungen und Sucharten.
Was ist Suchvolumen?
Das Suchvolumen gibt an, wie oft ein Keyword durchschnittlich pro Monat gesucht wird. Lange Zeit galt: Je höher das Suchvolumen, desto attraktiver das Keyword. Heute ist diese Betrachtung zu kurz gegriffen. Denn ein hohes Suchvolumen bedeutet nicht automatisch viel Traffic. Wenn ein AI Overview die Frage bereits beantwortet oder die Konkurrenz stark ist, kann das tatsächliche Besuchspotenzial deutlich geringer ausfallen als die Suchvolumen-Zahl vermuten lässt. Das Suchvolumen bleibt ein wichtiger Orientierungspunkt, ist aber kein verlässliches Indiz für den späteren Traffic.
Was ist die Suchintention?
Die Suchintention beschreibt das Ziel hinter einer Suchanfrage. Google versucht seit Jahren, diese Intention möglichst genau zu verstehen und bevorzugt Inhalte, die sie erfüllen. Dabei werden meist vier klassische Suchintentionen unterschieden:
- Informational: Nutzer*innen möchten etwas wissen oder verstehen.
- Navigational: Nutzer*innen möchten eine bestimmte Website oder Marke aufrufen.
- Commercial: Nutzer*innen vergleichen verschiedene Angebote vor einer Entscheidung.
- Transactional: Nutzer*innen möchten kaufen, buchen oder eine Anfrage stellen.

Die vier grundlegenden Suchintentionen: Informational, Navigational, Commercial und Transactional.
Mit der Verbreitung von KI-Systemen entsteht zusätzlich eine fünfte Form der Suche, die konversationelle Suchintention. Statt kurzer Suchbegriffe formulieren Nutzer*innen vollständige Fragen oder beschreiben detailliert ihre Situation. Aus „Trekkingschuhe wasserdicht“ wird beispielsweise: „Welche Trekkingschuhe eignen sich für eine mehrtägige Alpenüberquerung, wenn ich breite Füße habe?“
Solche Anfragen tauchen in klassischen Keyword Tools oft nicht auf. Trotzdem werden sie in ChatGPT, Perplexity oder Gemini gestellt. Wer Inhalte erstellt, die solche Fragen präzise beantworten, erhöht die Chance, von KI-Systemen als Quelle genutzt zu werden.
Short Tail und Longtail: Mehr Fokus auf spezifische Suchanfragen
Short-Tail-Keywords sind kurze und meist stark nachgefragte Suchbegriffe wie „Trekkingschuhe“. Longtail-Keywords sind deutlich spezifischer, beispielsweise „wasserdichte Trekkingschuhe Damen Größe 42“. Während früher besonders volumenstarke Keywords häufiger im Fokus standen, lohnt sich heute ein stärkerer Blick auf die Suchintention.
Wie bereits gesagt, werden vor allem informationelle Suchanfragen zunehmend durch AI Overviews ergänzt oder teilweise beantwortet, wodurch die Klickrate auf organische Suchergebnisse sinken kann.
Spezifische Longtail-Keywords weisen oft eine klarere Kauf- oder Anfrageabsicht auf und erzielen daher höhere Conversion Raten. Das bedeutet nicht, dass Short-Tail-Keywords an Bedeutung verlieren. Für Deine erfolgreiche SEO-Strategie ist es jedoch wichtiger denn je, sowohl generische als auch spezifische Suchanfragen entlang der Nutzerintention abzudecken.
Von Keywords zu Themenclustern
Die Zeiten von „ein Keyword = eine Seite“ sind vorbei. Suchmaschinen verstehen heute Zusammenhänge zwischen Begriffen, Themen und Nutzerfragen deutlich besser als noch vor einigen Jahren.
Deshalb denken erfolgreiche SEO-Strategien zunehmend in Themenclustern statt in einzelnen Keywords. Eine zentrale Seite behandelt ein Thema umfassend, während ergänzende Unterseiten einzelne Aspekte vertiefen und sinnvoll miteinander verknüpft werden.
Für Deine Keyword-Recherche bedeutet das, dass Du nicht nur nach einzelnen Begriffen suchst, sondern von Anfang an planst, welche Themen zusammengehören und wie sie auf mehrere Seiten verteilt werden können.
Warum Entitäten immer wichtiger werden
Moderne Suchmaschinen und KI-Systeme verstehen Inhalte nicht mehr nur über einzelne Keywords. Sie erkennen Zusammenhänge zwischen Personen, Marken, Produkten, Orten und Fachbegriffen. Das sind sogenannte Entitäten. Für die Keyword-Recherche bedeutet das:
Sammle nicht nur relevante Suchbegriffe, sondern überlege auch, welche Begriffe, Marken oder Themen eng mit Deinem Hauptthema verbunden sind.
Am Beispiel „Trekkingschuhe“ könnten relevante Entitäten beispielsweise Gore-Tex, Vibram, Alpenüberquerung, Meindl oder Lowa sein. Wer Inhalte erstellt, die ein Thema umfassend behandeln und relevante Entitäten sinnvoll einbindet, erhöht die Chance, sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-Systemen als hilfreiche Quelle wahrgenommen zu werden.
Keyword-Kannibalismus
Von Keyword-Kannibalismus spricht man, wenn mehrere Seiten einer Website für dieselben Suchbegriffe ranken. Dadurch entsteht Konkurrenz innerhalb der eigenen Domain und Google kann schwerer erkennen, welche Seite die relevanteste ist. Das Ergebnis sind häufig schwächere Rankings als nötig.
Gerade bei größeren oder älteren Websites lohnt es sich deshalb regelmäßig zu prüfen, ob mehrere Seiten dieselbe Suchintention bedienen und gegebenenfalls zusammengeführt oder klarer voneinander abgegrenzt werden sollten.
Der Keyword-Recherche-Prozess in 7 Schritten
Als Beispiel entwickeln wir eine Keyword-Strategie für einen fiktiven Onlineshop für Outdoor-Equipment. Das Ziel: relevante Keywords für die Kategorie „Trekkingschuhe“ finden und priorisieren.
Schritt 1: Die SERPs analysieren, bevor Du ein Tool öffnest
Der häufigste Fehler bei der Keyword-Recherche ist, direkt mit einem Tool zu starten. Der erste Blick sollte immer Google gelten. Suche Dein Ziel-Keyword und analysiere die Suchergebnisse:
- Welche Content-Formate ranken?
- Sind es Shop-Kategorieseiten, Ratgeber, Vergleichsportale oder Videos?
- Welche Suchintention steckt dahinter?
- Und erscheint ein AI Overview?

Gesponserte Produkte und Anzeigen prägen die Suchergebnisse für „Trekkingschuhe“.
Gerade der letzte Punkt wird immer wichtiger. Wenn Google die Frage bereits direkt beantwortet, kann das tatsächliche Traffic-Potenzial deutlich geringer sein als das Suchvolumen vermuten lässt. Außerdem lohnt sich ein Blick auf die verwandten Suchanfragen am Ende der Suchergebnisse. Dort findest Du oft wertvolle Keyword-Ideen für Deine weitere Recherche.
Schritt 2: Fragen-Keywords sammeln
Fragen spielen heute eine größere Rolle als je zuvor. Sie tauchen nicht nur in den „People Also Ask“-Boxen von Google auf, sondern entsprechen auch der Art, wie Menschen in ChatGPT, Claude, Perplexity oder Gemini suchen. Statt nur nach Keywords wie „Trekkingschuhe kaufen“ zu suchen, solltest Du Fragen erfassen wie:
- Welcher Trekkingschuh eignet sich für Anfänger*inneb?
- Wie lange halten Trekkingschuhe?
- Woran erkenne ich den richtigen Trekkingschuh?

Die „Weitere Fragen“-Box, auch „People-Also-Asked“ genannt, liefert zusätzliche Themen und Nutzerfragen zum Keyword.
Solche Fragen liefern wertvolle Inhalte für Ratgeber, FAQs und Themencluster. Um passende Fragen zu finden, kannst Du verschiedene Quellen nutzen:
- Google „Nutzer fragen auch“
- Google AI Overviews
- ChatGPT und Perplexity
- Kundenservice und Vertrieb
Eine oft unterschätzte Quelle sind Gespräche mit Kund*innen. Fragen, die regelmäßig im Vertrieb, Support oder in Beratungsgesprächen auftauchen, eignen sich häufig hervorragend für Content und werden zunehmend in KI-Systemen gestellt.
Schritt 3: Die Keyword-Liste erweitern
Erst jetzt kommen die klassischen Recherche-Tools ins Spiel. Nutze
- Google Suggest,
- den Google Keyword Planner oder
- SEO-Tools wie Semrush und Ahrefs,
um weitere relevante Suchbegriffe zu identifizieren. Besonders hilfreich ist außerdem die Analyse der Wettbewerber: Für welche Keywords ranken die Top-Ergebnisse bereits?
Wichtiger als die Menge ist dabei die Qualität. Eine sauber priorisierte Liste mit 20 bis 30 relevanten Keywords bringt meist mehr als eine Tabelle mit mehreren Hundert Begriffen.
Schritt 4: Den Wettbewerb analysieren
Die klassische Wettbewerbsanalyse bleibt ein wichtiger Bestandteil der Keyword-Recherche:
- Welche Domains ranken bereits?
- Wie stark sind sie?
- Welche Inhalte bieten sie?
Zusätzlich lohnt sich ein Blick darauf, welche Quellen von KI-Systemen bevorzugt werden. Gib Dein Thema in ChatGPT, Perplexity oder bei Google mit Blick auf die AI Overviews ein und prüfe, welche Websites als Quelle genannt werden. Oft zeigen sich dabei wiederkehrende Muster:
- klar strukturierte Inhalte,
- konkrete Antworten,
- aktuelle Daten,
- sichtbare Autor*innen und
- nachvollziehbare Quellenangaben.
Schritt 5: Keywords bewerten
Bei der Priorisierung reicht es heute nicht mehr aus, nur auf das Suchvolumen zu schauen. Für jedes Keyword solltest Du mindestens vier Faktoren bewerten:
- Suchvolumen: Wie häufig wird gesucht?
- Keyword Difficulty: Wie stark ist die Konkurrenz?
- CPC: Wie hoch ist die kommerzielle Relevanz?
- AI-Overview-Risiko: Wie wahrscheinlich ist es, dass Google die Suchanfrage bereits selbst beantwortet?
Erst die Kombination dieser Faktoren zeigt, welches Potenzial ein Keyword tatsächlich besitzt.
Schritt 6: Priorisieren und clustern
Am Ende geht es darum, die Keywords sinnvoll zu strukturieren:
- Welche Begriffe eignen sich für eine Kategorieseite?
- Welche für einen Ratgeber?
- Welche Themen sollten gemeinsam in einem Cluster behandelt werden?
Besonders attraktiv sind Keywords mit einer klaren Kauf- oder Anfrageabsicht, moderater Konkurrenz und geringem AI-Overview-Risiko. Sie liefern oft den besten Mix aus Ranking-Chancen, Traffic und Conversion-Potenzial. Die Ergebnisse dieser Priorisierung bilden die Grundlage für Deine Keyword Map und damit für die spätere Content-Planung.
Schritt 7: Den Keywordpotenzial-GEO-Check durchführen
Nachdem Du Deine Keywords priorisiert hast, lohnt sich ein zusätzlicher Blick auf AI Overviews und KI-Systeme. Denn selbst ein Keyword mit attraktivem Suchvolumen und überschaubarem Wettbewerb bringt nicht automatisch viele Besucher*innen auf Deine Website.
Ich schaue mir bei wichtigen Keywords deshalb inzwischen immer an, ob ein AI Overview erscheint und welche Quellen dort genannt werden. Oft lässt sich schon nach wenigen Minuten einschätzen, wie groß das tatsächliche Traffic-Potenzial ist und welche Chancen für zusätzliche Sichtbarkeit bestehen.
Besonders spannend wird es, wenn wichtige Fragen nur oberflächlich beantwortet werden oder bestimmte Aspekte komplett fehlen. Genau dort entstehen häufig Chancen für neue Inhalte.
Für wichtige Keywords solltest Du deshalb folgende Punkte prüfen:
- Wird ein AI Overview ausgespielt?
- Welche Quellen werden genannt?
- Welche Fragen beantwortet die KI?
- Welche Informationen fehlen?
- Wie hoch ist das tatsächliche Traffic-Potenzial?
Erst die Kombination dieser Faktoren zeigt, ob sich ein Keyword wirklich lohnt.
Welche Keyword-Recherche-Tools eignen sich?
Für die Keyword-Recherche brauchst Du nicht zwingend ein großes SEO-Tool. Die Wahl hängt vor allem von Deinem Budget und Deinen Anforderungen ab. Im professionellen Umfeld haben sich vor allem der Google Keyword-Planner, Semrush und Ahrefs etabliert. Die letzten beiden liefern außerdem Daten zu Suchvolumen, Wettbewerb, verwandten Keywords und Ranking-Chancen. Semrush bietet darüber hinaus erste Auswertungen zu AI Overviews und KI-Sichtbarkeit.
Wenn Du mit einem kleineren Budget arbeitest, ist KWFinder von Mangools eine gute Alternative. Das Tool bietet die wichtigsten Funktionen für die Keyword-Recherche, ohne die Komplexität einer vollständigen SEO-Suite.

Der Google Keyword Planner unterstützt bei der Identifikation relevanter Keywords.
Unabhängig vom Budget solltest Du die Google Search Console nutzen. Sie zeigt, über welche Suchanfragen Nutzer*innen bereits auf Deine Website gelangen und liefert oft die wertvollsten Daten für die Optimierung bestehender Inhalte.
Ergänzend hilft Google Trends, um saisonale Entwicklungen und die Nachfrage verschiedener Suchbegriffe zu vergleichen.
Für Fragen-Keywords lohnt sich außerdem ein Blick auf AlsoAsked.com. Das Tool visualisiert die Fragen, die Nutzer rund um ein Thema stellen, und eignet sich hervorragend zur Themenfindung.
Auch ChatGPT oder Perplexity können die Recherche sinnvoll ergänzen. Sie liefern zwar keine Suchvolumina, helfen aber, Nutzerfragen, Themencluster und sogenannte Conversational Queries zu identifizieren, die in klassischen Keyword Tools häufig nicht sichtbar werden.
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Keyword Map erstellen
Nach der Recherche und Priorisierung geht es darum, die Keywords den passenden Seiten zuzuordnen. Diese Zuordnung wird häufig als Keyword Map bezeichnet.
Das Ziel ist, für jedes wichtige Keyword eine klare Zielseite festzulegen. So vermeidest Du Keyword-Kannibalismus und stellst sicher, dass alle relevanten Themen systematisch abgedeckt werden.
Für unseren Outdoor-Shop könnte das beispielsweise so aussehen:
| URL | Hauptkeyword | Suchintention |
| /trekkingschuhe/ | Trekkingschuhe kaufen | Transaktional |
| /trekkingschuhe/damen/ | Trekkingschuhe Damen | Transaktional |
| /ratgeber/trekkingschuhe-pflegen/ | Trekkingschuhe pflegen | Informational |
Dabei solltest Du nicht nur einzelne Keywords betrachten, sondern Themencluster planen.
Die Kategorieseite bildet das zentrale Thema, während Ratgeber und Unterkategorien verwandte Suchanfragen abdecken und sinnvoll miteinander verlinkt werden.
Zusätzlich kann es sinnvoll sein, in der Keyword Map zu kennzeichnen, welche Seiten primär auf direkten Suchtraffic abzielen und welche vor allem informationelle Fragen beantworten. So erkennst Du frühzeitig, welche Inhalte besonders von KI-generierten Antworten betroffen sein könnten und wo sich zusätzliche Optimierungsmaßnahmen lohnen.
Checkliste für Deine Keyword-Recherche
Bevor Du ein Keyword priorisierst, solltest Du folgende Fragen beantworten:
- Passt das Keyword zur Zielgruppe?
- Welche Suchintention steckt dahinter?
- Wird ein AI Overview ausgespielt?
- Wie hoch ist das tatsächliche Traffic-Potenzial?
- Gibt es relevante Nutzerfragen?
- Welche Entitäten gehören zum Thema?
- Welche Wettbewerber und Quellen nennt die KI?
- Lässt sich das Thema in ein bestehendes Themencluster integrieren?
- Besteht Potenzial für Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Systemen?
Wer diese Punkte berücksichtigt, schafft die Grundlage für nachhaltige Sichtbarkeit – unabhängig davon, ob Nutzer*innen über Google, ChatGPT, Perplexity oder andere KI-Systeme suchen.
Darauf kommt es bei der Keyword-Recherche an
Die Grundlagen der Keyword-Recherche haben sich nicht verändert. Du willst weiterhin verstehen,
- wonach Deine Zielgruppe sucht,
- welche Fragen sie hat und
- welche Themen für Dein Unternehmen relevant sind.

Eine strukturierte Keyword-Recherche hilft dabei, Suchintentionen zu verstehen und Inhalte gezielt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe auszurichten.
Verändert hat sich die Art, wie wir Keywords bewerten. Ein hohes Suchvolumen allein ist längst kein Garant mehr für viel Traffic. Stattdessen spielen Faktoren wie Suchintention, Wettbewerb, AI Overviews und das tatsächliche Conversion-Potenzial eine immer größere Rolle.
In vielen Projekten sehen wir inzwischen, dass Keywords mit geringem Suchvolumen bessere Ergebnisse liefern als stark umkämpfte Informations-Keywords. Der Grund: Sie bedienen das User-Bedürfnis häufig genau in dem Moment besser, in dem Nutzer*innen eine Entscheidung treffen oder aktiv nach einer Lösung suchen.
Gleichzeitig lohnt es sich, Themen nicht mehr nur aus der Perspektive klassischer Suchmaschinen zu betrachten.
Wer relevante Nutzerfragen beantwortet, Themen ganzheitlich aufbereitet und Inhalte erstellt, die auch für KI-Systeme hilfreich sind, schafft die Grundlage für nachhaltige Sichtbarkeit. Und das unabhängig davon, über welchen Kanal gesucht wird.
Du brauchst Unterstützung bei Deiner Keyword-Recherche? Wir helfen Dir dabei, relevante Themen zu identifizieren, Inhalte sinnvoll zu strukturieren und die richtigen Prioritäten zu setzen. Vereinbare jetzt ein unverbindliches Erstgespräch mit unseren SEO-Expert*innen.
Bildnachweis: Titelbild: generiert mit ChatGPT/ seokratie.de; Bild 2: Screenshot aus den SERPs / seokratie.de; Bild 3: generiert mit ChatGPT/ seokratie.de; Bild 4: generiert mit ChatGPT/ seokratie.de; Screenshots 5 bis 7 / seokratie.de; Bild 8: TIMDAVIDCOLLECTION / stock.adobe.com
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Das können Blueskys neue Group Chats
Auf dem Smartphone können Nutzer:innen durch Wischen über eine Nachricht direkt darauf antworten. Auf dem Desktop ist die Funktion über das Drei-Punkte-Menü neben einer Nachricht zu finden. So wird direkt sichtbar, auf welche Nachricht sich eine Antwort bezieht. Gerade in aktiven Gruppen-Chats mit vielen Teilnehmenden lassen sich Gespräche dadurch deutlich leichter verfolgen.
Bluesky hat bereits weitere Community Features angekündigt und zuletzt mehrfach bewiesen, dass Feedback aus der Community schnell in Produkt-Updates münden kann. Anfang Juni erhöhte die Plattform etwa das Fotolimit auf zehn Bilder und führte neue Galerieansichten für Foto-Posts ein.
10 Bilder statt 4:
Bluesky erfüllt einen der häufigsten Community-Wünsche

Das bieten die neuen Group Chats auf Bluesky schon jetzt
Mit den Group Chats erweitert Bluesky die bislang eher auf öffentliche Diskussionen ausgerichtete Plattform um einen privaten Kommunikationskanal. Nutzer:innen können Gruppen direkt im Chat-Bereich erstellen und dort mit mehreren Personen gleichzeitig kommunizieren. Zum Start bieten die Group Chats unter anderem:
- Bis zu 50 Personen pro Gruppen-Chat
- Verwaltung von Mitgliedern durch die Ersteller:innen
- Individuelle Privatsphäreeinstellungen für jede Gruppe
- Einladungs-Links für Gruppen-Chats
- Teilen der Einladungs-Links innerhalb und außerhalb von Bluesky
- Darstellung der Einladungen als eingebettete Karten in Bluesky Posts
- Individuelle Einstellungen dafür, wer Gruppeneinladungen senden darf
- Auswahl zwischen „alle“, „nur Personen, denen du folgst“ oder „niemand“
- Chat-Anfragen landen zunächst im Anfragepostfach und können angenommen oder ignoriert werden

Einige Funktionen, die Nutzer:innen von WhatsApp, Telegram oder Discord kennen, fehlen allerdings noch. Bilder, Videos und andere Medien lassen sich derzeit weder in Direktnachrichten noch in Gruppen-Chats versenden. Laut Bluesky soll sich das künftig ändern. Zuvor will die Plattform jedoch zusätzliche Sicherheits- und Moderationsmechanismen entwickeln.
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Elektronikhandel: JD.com sieht bei Ceconomy Luft nach oben
JD.com setzt in seinen Malls auf Gaming – ähnlich wie Media-Markt und Saturn.
Die Übernahme von Ceconomy durch den chinesischen Handelsriesen JD.com ist noch nicht in trockenen Tüchern. Konzernchefin Sandy Xu hat aber bereits Potenzial für Verbesserungen beim Elektronikhändler ausgemacht – auch, weil in der Vergangenheit daran gespart wurde.
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Weniger Status-Updates: Claude Code bekommt Artifacts
Und das vielleicht das Spannendste: Anders als ein einmal erstellter Report bleibt ein Artifact in Claude Code immer aktuell. Wird an einer Aufgabe weitergearbeitet, erscheinen neue Erkenntnisse automatisch unter derselben URL. Statt Ergebnisse immer wieder in Meetings, Chats oder Dokumenten zusammenzutragen, greifen Teams auf dieselbe aktuelle Ansicht zu. Das könnte nicht nur Abstimmungsaufwand reduzieren, sondern auch manche Status-Meetings überflüssig machen.
Die neuen Artifacts für Claude Code sind zunächst als Beta für Team- und Enterprise-Kund:innen verfügbar.
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Das bringen die neuen Artifacts in Claude Code
Wer mit Claude Code arbeitet, kann die Ergebnisse einer Session künftig direkt als interaktive Webseite aufbereiten lassen. Statt Erkenntnisse aus Chats, Logs, Tickets und Code Reviews zusammenzutragen, bündelt ein Artifact die wichtigsten Informationen an einem Ort.
Je nach Aufgabe kann daraus eine nachvollziehbare Erklärung für einen Pull Request, eine Dokumentation zu einem Fehlerfall, eine Übersicht über die Architektur eines Systems oder ein Dashboard mit relevanten Erkenntnissen entstehen. Anthropic sieht zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Security Teams können Prüfberichte mit Verweisen auf konkrete Codezeilen erstellen lassen. Engineering Manager erhalten Zusammenfassungen abgeschlossener Projekte, Architekt:innen Übersichten über Services und deren Abhängigkeiten.
Die Artifacts entwickeln sich dabei mit der Arbeit weiter. Wenn Claude neue Erkenntnisse gewinnt oder zusätzliche Informationen ergänzt, lassen sich diese unter derselben URL veröffentlichen. Frühere Versionen bleiben gespeichert und können bei Bedarf wiederhergestellt werden.
Anders als viele Dashboards oder Reports lassen sich die Artifacts nicht öffentlich freigeben. Sie können ausschließlich innerhalb der eigenen Organisation geteilt werden. Das dürfte auch daran liegen, dass die Seiten je nach Anwendungsfall sensible Informationen über Systeme, Sicherheitslücken oder interne Entwicklungsprozesse enthalten können.
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