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So mit Pannen umzugehen tut gut: Serviceplan für den ACE Auto Club Europa › PAGE online


»Kann passieren. Regeln wir.« heißt es in der Kampagne, die Serviceplan für den ACE Auto Club Europa entwickelt hat und darin die Katastrophen des Alltags locker nimmt – selbst beim Totalschaden.

So mit Pannen umzugehen tut gut: Serviceplan für den ACE Auto Club Europa › PAGE online

Eingeparkt, ans Telefon gegangen und dann das Licht brennen lassen, liegengeblieben, weil die nächste E-Säule dann doch zu weit entfernt war, Schlüssel stecken gelassen oder Reifen platt gefahren und ihn partout nicht abbekommen? Oder vielleicht ist doch ein UFO aufs Autodach gefallen?

Der ACE, der Deutschlands zweitgrößter Automobilclub ist, hat ein Herz für die Missgeschicke des Alltags, für die schrägen Ereignisse und peinlichen Schusseligkeiten, bei denen man mit roten Ohren den Pannendienst anrufen muss.

Das zeigt er in seiner ersten Awarenesskampagne, die der Auftakt einer langfristig angelegten Markenplattform ist. Und die von Serviceplan als neue Lead-Kreativagentur entwickelt wurde. Gemeinsam mit der langjährigen ACE-Lead-Agentur für Performance und Media, Nayoki. Und auch noch weitere, spezialisierte Agenturen gehören jetzt zum Portfolio.

Surreale Szenerien, cooler Claim

ACE will seinen Bekanntheitsgrad steigern und setzt sich mit lakonischem Humor von den Gelben Engeln ab.

Und das in drei Spots, in denen ein Pärchen kopflos und verliebt in der Pampa strandet, jemand das falsche tankt oder der perfekte Urlaub jäh von einem UFO aus der Umlaufbahn gebracht wird.

Das alles untermalt der neue Markenclaim »Kann passieren. Regeln wir.«, der so vertrauenerweckend wie hands-on und pragmatisch ist.

Mit der neuen Kommunikationsplattform hat der ACE auch seinen Markenauftritt überarbeitet. Das Logo wurde von Serviceplan für digitale Anwendungen optimiert, zudem entwickelte De Falcon x Why Do Birds ein neues Sonic Branding.

Die Kampagne läuft bis Ende August in TV, Radio, Online Video, Display und Social Media. In den nächsten Jahren wird die Plattform über weitere Kanäle ausgebaut und weiterentwickelt.

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»Starke Charaktere entstehen nicht durch bessere Prompts, sondern durch bessere Entscheidungen.« › PAGE online


Generative KI kann heute Bilder in Sekunden erzeugen. Trotzdem bleibt eine Frage erstaunlich offen: Warum sehen so viele davon gleich aus? Creative Director und AI Artist Jeannette Bergen über Charaktere mit Persönlichkeit, kreative Haltung – und warum gute Bildgestaltung gerade jetzt wichtiger wird.

Jeannette Bergen mit einem von ihr kreierten KI-MonsterBild: Jeannette Bergen

PAGE: Generative KI ist längst im Kreativalltag angekommen. Warum ist ausgerechnet Character Design so spannend?

Jeannette Bergen: Weil plötzlich fast alles möglich ist. Man kann komplette Welten erschaffen, Figuren entwickeln, Per- sönlichkeiten bauen. Mich interessiert dabei weniger der Effekt als die emotionale Ebene. Ein guter Charakter transportiert etwas – Stimmung, Haltung, vielleicht sogar eine kleine Geschichte. Und genau das macht Character Design momentan so spannend.

Gleichzeitig experimentieren gerade alle mit Midjourney. Trotzdem wirken viele Ergebnisse erstaunlich ähnlich. Warum?

Weil Tools immer Default-Looks haben. Man erkennt oft so-fort typische Midjourney-Gesichter oder bestimmte Äs-thetiken. Und natürlich kopieren viele erstmal Prompts, Looks oder Workflows. Aber es reicht nicht mehr, nur gute Prompts zu sammeln. Der Unterschied entsteht erst, wenn eigene Ideen dazukommen.

Du sprichst oft davon, dass KI-Bildgestaltung nicht nur Technik, sondern auch Haltung ist. Was meinst du damit?

Ein guter Charakter beginnt nicht mit einem Prompt. Er beginnt mit einer Idee. Welche Geschichte erzählt diese Figur? Welche Emotion soll sie auslösen? Was macht sie interessant? Haltung bedeutet für mich, bewusste kreative Entscheidungen zu treffen, statt einfach zu generieren, bis etwas halbwegs gut aussieht.

Was macht einen Charakter eigentlich unverwechselbar?

Oft sind es überraschende Kombinationen: Materialien, Silhouetten, Farben, Formen. Aber am Ende geht es um Persönlichkeit. Ein Charakter muss ein Typ sein. Wenn man das Gefühl hat, diese Figur könnte außerhalb eines einzelnen Bildes weiterexistieren, wird es spannend.

»Starke Charaktere entstehen nicht durch bessere Prompts, sondern durch bessere Entscheidungen.« › PAGE onlineBild: Jeannette Bergen

Viele denken bei KI immer noch zuerst an Prompts. Wie wichtig ist Prompting wirklich?

Prompting ist wichtig, aber eher als Handwerk. Das lernt man relativ schnell. Schwieriger ist die kreative Direction dahinter. Die eigentliche Frage ist nicht: »Wie schreibe ich den perfekten Prompt?« Sondern: »Was will ich überhaupt erschaffen?«

Wie arbeitet man heute kreativ mit KI – eher wie Designer oder eher wie Regisseur?

Eigentlich beides. Ich sehe KI eher wie ein Teammitglied. Früher hast du mit Fotograf, Illustrator oder Set Design gearbeitet. Heute arbeitet man zusätzlich mit einem Tool, das unglaublich viele Varianten und auch neue Optionen erzeugt. Aber die Richtung, die Entscheidungen und die Auswahl bleiben weiterhin menschlich.

Was überrascht Menschen am meisten, wenn sie anfangen, eigene Figurenwelten zu entwickeln?

Wie viel Einfluss sie selbst immer noch haben. Viele erwarten, dass KI den kreativen Teil übernimmt. Tatsächlich passiert eher das Gegenteil: Je klarer die eigene Idee ist, desto besser werden die Ergebnisse. Die eigentliche Magie entsteht nicht beim Generieren, sondern beim Entscheiden.

Mehr erfahren: Im Seminar »Imaginary Friends – Character Lab« zeigt Jeannette Bergen, wie mit Midjourney unverwechselbare Figuren, konsistente Bildwelten und kurze Animationen entstehen. Für Kreative, die KI-Bildgestaltung professionell einsetzen möchten. 

Welche Rolle spielen Intuition und gestalterisches Denken heute noch?

Eine riesige. Ohne Gestaltungskompetenz entsteht oft generisches Mittelmaß. KI macht Produktion schneller, aber nicht automatisch besser. Deshalb werden visuelles Denken, kreative Entscheidungen und gutes Kuratieren immer wichtiger.

Kann KI dabei helfen, einen eigenen Stil zu entwickeln?

Sie kann definitiv helfen, schneller zu experimentieren. Man testet mehr Richtungen, mehr Varianten, mehr Ideen. Aber Stil entsteht nicht durch das Tool. Stil entsteht dadurch, wie man auswählt, kombiniert und weiterentwickelt.

Was fehlt vielen Kreativen heute noch im Umgang mit KI-Bildgestaltung?

Oft nicht die Technik, sondern die Bildsprache. Viele wissen inzwischen, wie man Bilder erzeugt. Schwieriger ist die Frage: Wie entwickle ich etwas Eigenes? Wie baue ich Konsistenz auf? Wie erzähle ich visuell eine Geschichte?

Und wenn Menschen nach zwei Tagen Arbeit mit KI, wie in deinem Seminar zum Thema »Character Design mit Midjourney« nur eine Sache mitnehmen sollten – welche wäre das?

Dass starke Charaktere nicht durch bessere Prompts entstehen. Sondern durch bessere kreative Entscheidungen. Wer versteht, Figuren bewusst zu gestalten statt nur zu generieren, kann KI wirklich als kreatives Werkzeug nutzen.

Bild: Jeannette Bergen
Bild: Jeannette Bergen



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NEU: Webinar »KI-Agenten in der Praxis«: Was sie können – und was nicht › PAGE online


KI schreibt Texte, erzeugt Bilder – das kennen die meisten. Agentische KI-Agenten versprechen mehr als Text- und Bildgenerierung: Sie können Aufgaben eigenständig ausführen und ganze Prozesse automatisieren. Doch wo bringen sie Kreativen heute echten Mehrwert? Die Masterclass von Simon Graff am 19. & 20. August 2026 liefert Antworten aus der Praxis.

KI-Agenten: Webinar mit Simon Graff

KI funktioniert anders: Sie erledigt eigenständig mehrere Schritte hintereinander, verknüpft Tools, trifft Entscheidungen und läuft dabei oft vollautomatisch durch. Für Kreative wirft das eine naheliegende Frage auf: Was bedeutet das für meine Arbeit?

Genau diese Frage stellt Simon Graff im Webinar – ohne Buzzword-Bingo und ohne leere Versprechen. Simon zeigt stattdessen ein klares Bild davon, wo KI-Agenten heute wirklich helfen, wo sie nur Aufwand erzeugen und wie du den eigenen Arbeitsalltag so aufstellst, dass mehr Zeit für die Arbeit bleibt, die nur du machen kannst.

Masterclass : Was KI-Agenten wirklich können

Recherche, erster Aufschlag, Ablage, Rechnungsstellung – vieles davon kann laufen, während du an Ideen arbeitest. Aber welche Teile dieser Vision sind heute schon Realität, und welche noch Zukunftsmusik? Simon Graff, Experte für KI in der Kreativwirtschaft, zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wo agentische Systeme echten Unterschied machen – und wo nicht.

DAS WEBINAR GLIEDERT SICH IN DREI SPRINTS:

  1. VERSTEHEN – was Agenten können und was nicht.
  2. ERKENNEN – wo sie im eigenen Berufsalltag ansetzen.
  3. EINRICHTEN – so dass sie wirklich helfen.

Das Ziel: Du gehst mit einem klaren nächsten Schritt raus. Kein Tutorial, das in drei Monaten veraltet ist, sondern ein Verständnis der Prinzipien, mit dem du jede neue Lösung selbst einordnen kannst.

  • WANN? 19. – 20. August 2026 (Tag 1: 9 – 12.30 Uhr, Tag 2: 9 – 13.30 Uhr) – Der Termin passt nicht? Dann melde dich zu unserem zweiten Webinar am 04. & 05. November 2026 an.
  • FÜR WEN? Für Kreative in Agenturen, Unternehmen und als Freelancer:in – die KI bereits nutzen und jetzt lernen wollen, wie agentische Prozesse Recherche, Ablage, Briefings und Routineaufgaben übernehmen, damit sie sich auf Konzeption, Gestaltung und Kreation konzentrieren können.
  • HOW MUCH? Die Teilnahmegebühr beträgt 860 Euro (zzgl. gesetzlicher MwSt.), inkl.
    Handouts zur persönlichen Nachbereitung. Das Webinar ist auf 20 Personen begrenzt – also am be
  • WHY? Praxisnahe Beispiele aus Simons eigenem Workflow, aktuelle Best Cases und echter Raum für eure Fragen – mit klarem Fokus auf das, was heute funktioniert.

Anmeldebutton zu unserem PAGE Webinar

Simon Graff: Experte für KI in der Kreativwirtschaft

Simon Graff ist Berater, Stratege und Keynote-Speaker aus Hamburg. Seit er 2013 in die Welt des Spatial Computing einstieg, begleitet er Unternehmen dabei, das echte Potenzial neuer Technologien zu erkennen – jenseits des Hypes. Sein Schwerpunkt liegt auf Generative AI und agentischen Systemen, die er für Konzerne, Agenturen und Mittelständler greifbar und nutzbar macht. Simon Graff ist Vorsitzender von nextReality.Hamburg e.V., Dozent an der Hamburg Media School und Fachautor u. a. für PAGE. 2024

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Neuer Bürgermeister, neuer Style: Frere-Jones Type für Zohran Mamdani › PAGE online


Zohran Mamdani, New York Citys neuer Bürgermeister, weiß, was Gestaltung kann. Das hat er bereits in seiner einzigartigen Wahlkampagne bewiesen. Jetzt hat Frere-Jones Type eine Schrift gezeichnet, die seine Kommunikation prägen soll. Auch die Knicks kamen nach ihrem NBA-Sieg schon in den Genuss!

Neuer Bürgermeister, neuer Style: Frere-Jones Type für Zohran Mamdani › PAGE online
Bürgermeister Zohran Mamdani bei seiner »100 Day Address«: Ed Reed / Mayoral Photography Office

Zohran Mamdani hat New York City im Sturm erobert. Erst bei der Bürgermeister-Wahl und jetzt mit seiner Tatkraft – und auch mit den Visuals, die seither immer wieder zu sehen sind. Zuletzt die wunderschöne, ganz eigene und Retro-angehauchte Kampagne zur FIFA-Weltmeisterschaft.

Jetzt gab die Mamdani-Regierung eine Schrift für die Kommunikation des Bürgermeisters in Auftrag. Und das bei niemand Geringerem als der berühmten New Yorker Foundry Frere-Jones Type.

Diese machte sich daran, eine typografische Entsprechung für New York City zu finden und setzte dabei auf zwei verschiedene Perspektiven: Auf die von Tobias Frere-Jones, waschechter New Yorker und Gründer und Creative Director von Frere-Jones Type und auf die der gebürtigen Schweizerin Nina Stössinger, die seit 10 Jahren im Big Apple lebt und heute Senior Typeface Designer bei Frere-Jones Type ist.

Beide stehen sie für die Vielfalt New York Citys, ganz so wie eine eigens für das Bürgermeisteramt entwickelte Schrift. Sie ist eine individualisierte Version der Schriftfamilie Empirica, die Frere-Jones und Stössinger 2019 gemeinsam entwickelten.

Frauen mit den Schildern »N.Y.C. Groceries« und »Pothole Politics«: Ed Reed / Mayoral Photography Office

Reifer – und immer noch mitreißend

Die Empirica zitiert die Ästhetik der Inschriften im antiken Rom, einem Symbol für Autorität und Glaubwürdigkeit und ist bis heute auf Gebäuden rund um den Globus zu finden. Und das auch vielfach in New York City. Darüber hinaus haben Frere-Jones und Stössinger der römischen Ästhetik einen Touch französischer Eleganz aus dem 19. Jahrhundert hinzugefügt.

Doch sie haben bei der Gestaltung der neu interpretierten Empirica keineswegs nur weit zurückgeschaut.

Sie hatten dabei auch die energiegeladene und optimistische Typografie der Wahl-Kampagne Mamdanis im Blick, die der Designer Matthew Hinders-Anderson mit verschiedenen Schriften und mit so durchschlagendem Erfolg gestaltet hatte. Und arbeiteten mit Aneesh Bhoopathy zusammen, der ebenfalls entscheidend für Mamdanis Kommunikationsdesign war und ist.

Gleichzeitig wollten Frere-Jones und Stössinger die Typografie mit einer reiferen Ausstrahlung versehen. Schließlich ist Mamdani heute Bürgermeister und trägt eine große Verantwortung.

NYC Key to the City: Plaques by Azra

Von den Knicks zur Carnegie Hall

Und die weiterentwickelte Empirica hatte bereits einen besonders großen Auftritt: Sie prägt die Schlüssel, die »Keys to the City«, die Zohran Mamdani den Knicks nach ihrem Sensationssieg in der NBA überreichte.

Neben den »Keys to the City« findet sich die Schrift auch in der neuen Wortmarke des Mayor’s Office sowie in zahlreichen Kommunikationsmitteln des Büros des Bürgermeisters.

Für Frere-Jones Type reiht sich die Empirica in eine Reihe von Schriften und Logos ein, die von der Foundry für NYC entwickelt wurden. Dazu gehören der Essex Market, der New York City Football Club, die Carnegie Hall oder die Cathedral of St. John the Divine.

Und man kann sich vorstellen, was es für eine Freude sein muss, mit seiner Arbeit so in der Stadt vertreten zu sein.

Empirica Credits: Gestaltet von Tobias Frere-Jones und Nina Stössinger, mit Beiträgen von Fred Shallcrass und Devyani Mahadevan.

Das neue Siegel des Bürgermeisters Zohran Mamdani

 

 

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