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Im Gleichschritt mit Samsung: Micron überrascht bei HBM4 mit Milliardenumsatz

Micron wird bei HBM oft kleingeredet und kaum als Konkurrenz gesehen. Doch der erste Milliardenumsatz für HBM4 sagt etwas anderes aus. Damit ist Micron mindestens als gleichwertig zu Samsung zu sehen, denn auch die Südkoreaner haben erst in diesen Tagen die Milliardenmarke überschritten.
Zu Beginn der Woche meldeten mehrere südkoreanische Medien den Erfolg von Samsung: Seit Februar dieses Jahres habe der Konzern HBM4-Chips verkauft, die zu einem Umsatz von über einer Milliarde US-Dollar führten. Das ist durchaus positiv für Samsung, denn beim Vorgänger lief es bekanntlich überhaupt nicht rund.
Bei Micron verlief die Entwicklung ähnlich. Bei HBM3E bekam man erst spät Fuß auf den Boden, das Unternehmen hatte das Marktpotenzial viel zu spät erkannt. Bei HBM4 ist das anders: Hier war das Unternehmen pünktlich zur Stelle und lieferte ebenfalls die ersten größeren Mengen Chips aus. Der sogenannte „Volume ramp“, also die Serienfertigung in hoher Stückzahl, ist mehr als doppelt so hoch wie beim HBM3E-12-high-Prozess. Und eine hohe Ausbeute wird ebenfalls schneller erreicht als beim Vorgänger.
Erste HBM4-Chips für Nvidia und AMD
Die ersten HBM4-Chips gehen zum großen Teil vermutlich an Nvidia, denn die neuen Rubin-Beschleuniger nutzen den neuen Speicherstandard. Die Rubin-GPUs setzen auf 288 GByte HBM4 in Form von acht Stapeln, das entspricht 36 GByte Kapazität pro Stapel. Dies wiederum wird realisiert durch sogenannte 12-high-Stacks, also zwölf Lagen DRAM-Chips mit jeweils 3 GByte (24 Gbit) übereinander gestapelt.
Der zweite große Nutzer von HBM4 wird AMDs Instinct MI455X sein. Samsung hatte sich als Hauptlieferant für AMD positioniert. Auf der CES 2026 zeigte AMD die Instinct MI455X erstmals ohne Kühler, gut erkennbar waren jeweils sechs HBM4-Chips an den Außenseiten, in der Mitte sitzen die direkt miteinander verbundenen GPU-Chiplets. Insgesamt wird MI455X sogar 432 GByte Kapazität bieten – ebenso besagte 12 Stapel mit je 36 GByte.
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Far Cry-Serie: Lizzy Caplan stößt zur Serien-Adaption
Die kommende Serienadaption von Far Cry nimmt weiter Gestalt an. Verantwortlich ist FX, ein in den USA bekannter Kabelsender aus dem Disney-Konzern, dessen Produktionen international in der Regel über Disney+ laufen. Nach Rob Mac stößt nun auch Lizzy Caplan zum Cast der Anthologie-Serie, die auf Ubisofts Shooter-Reihe basiert.
Ubisofts chaotische Spielereihe wandert auf den Bildschirm
Mit Far Cry wagt sich FX an eine Marke, die weniger über eine fortlaufende Handlung als über ihr Grundprinzip definiert ist. Die Spiele schicken ihre Protagonisten seit Jahren in abgeschottete, gefährliche Regionen, in denen Gewalt, Machtfantasien, Wahnsinn und schwarzer Humor oft nah beieinanderliegen. Einen Starttermin gibt es weiterhin nicht, die Richtung ist aber klar: Als Anthologie ist die Serie nicht auf eine fortlaufende Handlung mit denselben Figuren angelegt, sondern soll pro Staffel eine neue Geschichte mit anderem Schauplatz und neuer Besetzung erzählen.
Damit folgt die Adaption dem Muster der Spiele. Für FX ist das kein unbekanntes Terrain: Zu den kreativen Köpfen hinter dem Projekt gehört Noah Hawley, der mit Fargo bereits bewiesen hat, wie sich ein bekanntes Grundmotiv über mehrere eigenständige Geschichten hinweg variieren lässt.
Lizzy Caplan spielt neben Rob Mac
Neu im Cast ist Lizzy Caplan, die unter anderem aus Mean Girls, Masters of Sex, Fleishman is in Trouble und der Netflix-Serie Zero Day bekannt ist. Für Fleishman is in Trouble wurde sie für einen Emmy nominiert. Welche Rolle sie in Far Cry genau übernehmen wird, nennt Ubisoft bislang nicht. Auch zur Handlung der ersten Staffel gibt es noch keine konkreten Details.
Sie soll an der Seite von Rob Mac spielen, der durch It’s Always Sunny in Philadelphia, Mythic Quest und Welcome to Wrexham ein Begriff sein könnte. Mac ist nicht nur als Darsteller beteiligt, sondern gehört auch zu den ausführenden Produzenten.
FX, Hulu und Disney+ als Plattformen
Produziert wird FX’ Far Cry von FX Productions. Zum Start soll die Serie bei FX laufen, in den USA über Hulu verfügbar sein und international über Disney+ erscheinen. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht aber weiterhin aus. Für Ubisoft ist Far Cry damit die nächste große Marke, die für Film und Fernsehen monetarisiert wird. Ob daraus mehr wird als nur die nächste Videospieladaption bleibt abzuwarten, man bedenke die von Kritikern verrissene Assassin’s-Creed-Umsetzung und den bei Fans allgemein schweren Stand von Videospieladaptionen.
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vivo X Fold6: Das Falt-Smartphone mit optionalem 200-mm-Teleobjektiv
vivo bringt mit dem X Fold6 ein faltbares Smartphone auf den Markt, das nicht nur mit dem riesigen Display, sondern auch mit dem zusammen mit Zeiss entwickelten Kamerasystem überzeugen soll. Als zweites Smartphone der Marke kann das X Fold6 zudem den „Telephoto Extender Gen 2“ aufschnallen, der 200 mm Brennweite bereitstellt.
Motto „Unfold Pro Imaging“
Das Motto beim X Fold6 lautet „Unfold Pro Imaging“ und vivo hat in der Tat viel getan, um diesem Motto gerecht zu werden.
200 mm Tele-Brennweite mit Aufschnall-Objektiv
So ist das vivo X Fold6 das zweite Smartphone, das einen Telefoto-Extender der 2. Generation tragen kann um eine sehr hohe Brennweite bereitzustellen – und das erste Foldable.
Das erste Smartphone von vivo, das den Telefoto-Extender der 2. Generation tragen konnte, war das nicht faltbare Flaggschiff Vivo X300 Ultra (Test). Aus dessen Teleobjektiv konnten Anwender mit dem „Telephoto Extender Gen 2“ effektiv 200 mm und mit dem „Telephoto Extender Gen 2 Ultra“ sogar 400 mm Brennweite machen.
Der Hersteller nennt beim X Fold6 allerdings „nur“ den „Telephoto Extender Gen 2“, womit bei 200 mm Schluss ist.
Abgesehen der Tatsache, dass der über einen Bajonettverschluss an einer speziellen Hülle aufgesetzte Extender das Fotografieren mit den zwei anderen Kameras verhindert, weil es in deren Bildausschnitt ragt, konnte das 400-mm-Teleobjekt im Test überzeugen. Das nachfolgende Video zeigt den Zusammenbau anhand des vivo X300 mit dem Telephoto Extender Gen 2 Ultra. Beim X Fold6 ist die Hülle eine andere, der Rest aber identisch.
Triple-Hauptkamera mit Zeiss-Optik
Das X Fold6 lässt sich natürlich auch ohne den Tele-Extender nutzen, er ist optional als Zubehör verfügbar. Doch auch ohne dessen enorme Brennweite soll das Kamera-Setup der faltbaren Konkurrenz das Fürchten lehren. Alle drei Kameras auf der Rückseite nutzen dafür Optiken von Zeiss mit spezieller Beschichtung (Zeiss T* Coating):
- 200 MP Zeiss Hauptkamera, ? mm, 1/1.40“, f/1.68, vivo VCS, Samsung-Sensor
- 50 MP Zeiss APO Telefotokamera, 70 mm, 1/1.95“, f/2.57, Sony-Sensor (LYT-602)
- 50 MP Zeiss Ultra-Weitwinkelkamera, 16 mm, 1/2.76“, f/2.05, Isocell-Sensor (JN1)
Als Image-Processing-Unit nutzt Vivo den eigenen BlueImage Imaging Chip V3+ im Zusammenspiel mit dem SoC Dimensity 9500 von MediaTek. vivo spricht von einer zusammen mit MediaTek optimierten Version („upgraded“), vermutlich stecken höhere maximale Taktraten dahinter.
Die beiden Display
Das innere, faltbare Display des X Fold6 ist ein 8,02 Zoll messendes LTPO-Panel von Samsung (2.504 × 2.312 Pixel), das 6,51 Zoll große LTPO-Panel kommt von BOE (2.528 × 1.120 Pixel). Beide bieten 120 Hertz und lokal bis zu 5.000 Nits, minimal werden 1 Nits erreicht.
Das Smartphone ist nach IPX8/IPX9 gegen das Eindringen von Wasser und nach IP5X gegen das Eindringen von Staub geschützt.
Akku und Laden
Der Akku des X Fold6 fasst 7.000 mAh und lässt sich per Kabel mit bis zu 80 Watt und drahtlos mit bis zu 40 Watt (mit proprietärem Vivo Wireless Charger mit mindestens 40 Watt) laden. 1.000 Ladezyklen soll der Akku mit über 80 Prozent Restkapazität überstehen. Das USB-C-Ladegerät im Lieferumfang hat 100 Watt Leistung. Das Smartphone ist darüber hinaus auch in der Lage, andere Endgeräte zu laden.
Ein Start in Europa ist geplant
das vivo X Fold6 ist vorerst nur in China verfügbar, der Hersteller hat aber bereits in Aussicht gestellt, dass das Smartphone auch nach Europa kommen wird. Interessenten werden sich aber noch etwas gedulden müssen. Wie lange genau, verrät vivo zum Start in China nicht.
In China angeboten werden die Varianten 12 GB + 256 GB, 12 GB + 512 GB, 16 GB + 512 GB und 16 GB + 1 TB in den Farben Schwarz, Weiß und Blau.
Technische Daten (soweit bekannt)
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Vivo unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Point-in-Time Restore: Ergänzung zur Wiederherstellungsfunktion von Windows 11
Microsoft hat weitere Details zur mit dem Juni-Update eingeführten Funktion Point-in-Time Restore veröffentlicht. Dabei handelt es sich nicht um eine neue Systemwiederherstellung, sondern um eine automatisierte Weiterentwicklung der bisherigen Lösung, die Anwender besser vor Datenverlust nach fehlerhaften Updates schützen soll.
Automatisch Wiederherstellungspunkte setzen
Die neue Funktion steht ab sofort unter Windows 11 ab Version 24H2 zur Verfügung. Im Gegensatz zur bisherigen Systemwiederherstellung erstellt Point-in-Time Restore automatisch vollständige System-Snapshots und ermöglicht es, einen PC nach fehlerhaften Updates, Treiberproblemen oder Konfigurationsfehlern innerhalb weniger Minuten auf einen früheren Zustand zurückzusetzen. Gesichert werden dabei nicht nur das Windows-Betriebssystem, sondern auch installierte Programme, Systemeinstellungen, Konfigurationen sowie lokale Benutzerdaten. Zudem nutzt die Funktion den reservierten Systemspeicher, um den zusätzlichen Speicherbedarf möglichst gering zu halten.
Auf Systemen mit Windows 11 Home oder Windows 11 Pro ist Point-in-Time Restore standardmäßig aktiviert, sofern das Gerät nicht zentral von einem Unternehmen verwaltet wird und die Systempartition mindestens 200 GB groß ist. Auf verwalteten Enterprise- und Education-Systemen bleibt die Funktion zunächst deaktiviert, kann von Administratoren jedoch eingerichtet werden. Ab Windows 11 Version 26H2 soll sich dies allerdings ändern und die Funktion werksseitig aktiv sein.
Punkte werden drei Tage vorbehalten
Ist die Funktion aktiviert, erstellt das System automatisch alle 24 Stunden einen neuen Wiederherstellungspunkt. Um den zusätzlichen Speicherbedarf möglichst gering zu halten, werden Wiederherstellungspunkte nach spätestens 72 Stunden oder bei Platzmangel automatisch gelöscht. In der Enterprise-Version lässt sich das Intervall auf vier, sechs, zwölf, 16 oder 24 Stunden anpassen. Darüber hinaus können Administratoren unter anderem die Häufigkeit der Wiederherstellungspunkte, deren maximale Aufbewahrungsdauer sowie den maximal nutzbaren Speicherplatz festlegen. Standardmäßig dürfen bis zu zwei Prozent des Laufwerks für Wiederherstellungspunkte genutzt werden, der Wert lässt sich jedoch zwischen mindestens zwei und maximal 50 GB konfigurieren.
Die Wiederherstellung erfolgt über die Windows Recovery Environment (WinRE) und kann derzeit ausschließlich lokal am betroffenen PC gestartet werden. Microsoft plant jedoch, die Funktion künftig auch über Intune Recovery aus der Ferne auslösen zu können, um die Verwaltung größerer Geräteflotten zu erleichtern.
In einem zur neuen Funktion gehörenden Support-Dokument weist Microsoft ausdrücklich darauf hin, dass nach einer Wiederherstellung sämtliche Änderungen verloren gehen, die nach dem gewählten Wiederherstellungspunkt vorgenommen wurden. Dies gilt allerdings ebenso für die klassische Systemwiederherstellung unter Windows und dürfte daher für viele Anwender nichts Neues sein. Cloud-Daten bleiben hingegen erhalten, müssen gegebenenfalls jedoch erneut synchronisiert werden. Bei mit BitLocker verschlüsselten Geräten wird außerdem der Wiederherstellungsschlüssel benötigt.
Hohe Nutzerzahl bereits bei Testversion
Laut Microsoft stieß Point-in-Time Restore bereits während der öffentlichen Testphase auf große Resonanz und soll auf mehr als zwei Millionen Rechnern eingesetzt worden sein. Mit der allgemeinen Verfügbarkeit kann die Funktion nun auch in Produktivumgebungen genutzt werden. Microsoft bezeichnet Point-in-Time Restore als wichtigen Bestandteil seiner Initiative zur Verbesserung der Ausfallsicherheit von Windows.
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