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Bilingual Captions für Reels versprechen mehr Reichweite


Instagrams Edits liefert schon wieder neue Funktionen, wobei neben den saisonalen Sound-Effekten und optimierten Templates vor allem die bilingualen Captions für eine bessere Performance sorgen könnten.

Je mehr User dein Video verstehen können, desto eher kannst du neue Zielgruppen gewinnen. Das weiß auch Instagram und hat für die Videobearbeitungs-App Edits ein paar neue Funktionen vorgestellt – allen voran die bilingualen Captions. Diese sollen die Reichweite und User-Bindung fördern, während eine andere Neuerung konkret Bezug auf den Sommer nimmt.


Stärkeres Analytics Setup für Creator:

Das ist alles neu in Edits

Das Titelbild bündelt mehrere neue Funktionen der Creator App Edits. Zu sehen sind ein Tool zum Vergleich von Reels, erweiterte Audience Insights mit PDF-Export, eine exklusive Schriftart von Olivia Rodrigo, neue KI- und Effektfunktionen wie Restylenund Opacity Blending sowie längere Videoexporte von bis zu 15 Minuten auf iOS. Die Updates sollen Creator bei Analyse, Content-Optimierung und Videobearbeitung unterstützen.
© Meta, Montage via ChatGPT

Edits mit Update-Reigen: Nach AI Assistant, Desktop-Version und Analytics Boost kommen bilinguale Captions

Instagrams Edits ist erst etwas mehr als ein Jahr alt. Als CapCut-Konkurrenz gestartet, ist die Videobearbeitungs-App gerade für Instagram und Facebook Creator zu einem relevanten Tool avanciert. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass es immerzu neue Funktionen für den Dienst gibt, der jetzt endlich auch eine Desktop-Version für die Bearbeitung bietet. Jüngst launchte Edits zum Beispiel einen AI Assistant, der dir bei der Bearbeitung helfen kann, eine Restyle-Funktion zur Überarbeitung von Videos mit Prompts und die Möglichkeit, die Performances von bis zu drei Reels nebeneinander zu analysieren. Auch neue Template-Optionen und Sound-Effekte kommen immer wieder dazu.

Diese Bereiche optimiert Edits ebenso mit dem jüngsten Update. Mit diesem kommen Templates für User, die zum einen Overlay Support erhalten, zum anderen die Möglichkeit bieten, einzelne Clips darin zu arretieren. Das heißt, dass bei diesem Template die spezifischen Clips an Ort und Stelle bleiben, auch wenn Dritte es nutzen. Neu sind zudem die saisonalen Sound-Effekte. Creator können ihren Videos einen Summer Vibe verpassen, indem sie Effekte wie Water bubbles, Waves 2, Water spring, Whoosh bass 1 und Co. nutzen, um etwa Urlaubsvideos zu untermalen.

Und wer im Urlaub oder in Ländern mit anderen Sprachen Content macht, kann besonders von den neuen bilingualen Captions profitieren. Das Feature ermöglicht die automatische Übersetzung in eine Zweitsprache. Verfügbar sind Deutsch, Englisch, Indonesisch, Russisch, Portugiesisch, Spanisch, Hindi, Südkoreanisch, Bengalisch, Thai, Italienisch, Französisch, Japanisch, Kannada und Gujarati. Die Simultanübersetzung der Captions in eine zweite Sprache ermöglicht mehr Verständnis der Inhalte in Regionen mit unterschiedlichen Sprachgruppen – zum Beispiel in Indien. Sie eignet sich für Unternehmen, aber auch Creator, die entweder neue Zielgruppen erreichen oder schlichtweg noch inklusiver bei der Untertitelung handeln möchten. So verspricht gerade dieses Feature mehr Reichweite und Berührungspunkte mit einem erweiterten Zielgruppenkreis.





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„Generation Wehrdienst“: Mit dieser emotionalen Dokuserie will die Bundeswehr die Gen Z begeistern


Die Bundeswehr startet mit „Generation Wehrdienst“ eine neue mehrstaffelige Serie

Die Bundeswehr gibt im Kampf um den Nachwuchs weiter Gas: Nach zwei klassischen Kampagnen zuletzt startet jetzt eine ambitionierte neue Dokuserie, die echte Rekrutinnen und Rekruten bei ihren ersten Schritten im Wehrdienst begleitet. Die emotional aufgezogene Serie ist auf mehrere Staffeln angelegt.

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet die Düsseldorfer Employer-Branding-Agentur Castenow für die Bundeswehr. Mit der Webserie „Die Rekruten“ landeten Kunde und Agentur 2016 direkt einen großen Erfolg, der ein Jahr später beim GWA Effie mit dem Grand Prix ausgezeichnet wurde. Nun starten Castenow und die Bundeswehr ein neues Serienformat, das in puncto Ambition noch mal eine Schippe draufpackt: „Generation Wehrdienst“ ist eine mehrstaffelige Dokumentarserie, die die Generation Z adressiert, für die der Wehrdienst seit diesem Jahr wieder automatisch in den Fokus rückt.
Denn seit dem 1. Januar 2026 müssen sich junge Erwachsene wieder die Frage stellen: Gehe ich zur Bundeswehr? Alle Deutschen erhalten seither nach ihrem 18. Geburtstag ein Schreiben der Bundeswehr, in dem unter anderem ihre Bereitschaft zum Dienst in der Bundeswehr abgefragt wird. Für junge Männer ist das Ausfüllen verpflichtend, für Frauen freiwillig. Um Unsicherheiten abzubauen und zu zeigen, wie der Wehrdienst wirklich abläuft, wirft Castenow mit der neuen Dokuserie einen authentischen und exklusiven Blick ins Innenleben bei der Bundeswehr – aus der Perspektive von echten jungen Rekrutinnen und Rekrutinnen.
„Das Gefühl, allein mit einer Entscheidung zu sein, die mein Leben betrifft, kennen gerade viele. Deutschlandweit beschäftigen sich aktuell junge Menschen mit genau diesem Thema, im Sportverein, in meinem Stadtteil, im Nachbarort. Nur wissen sie nichts voneinander“, sagt Sabine Castenow, Geschäftsführerin der Agentur. „Die neue Serie macht sichtbar: Du bist nicht allein mit deiner Entscheidung.“
Castenow hat die Serie konzipiert und die Multi-Channel-Strategie dafür entwickelt. „Es gibt kein Drehbuch, keine Inszenierung – wir begleiten junge Menschen in einem entscheidenden Lebensabschnitt, fragen nach ihrer Motivation und erleben sie in allen Ausbildungsabschnitten: von der Einkleidung über das feierliche Gelöbnis bis zum Gefechtsdienst und Biwak. Dazu gehören auch prägende, herausfordernde und emotionale Momente, die wir mit unserer Zielgruppe teilen wollen“, ergänzt Nadine Krüger, Referatsleiterin der Arbeitgebermarke Bundeswehr im Stab Informationsarbeit des Bundesministeriums der Verteidigung.
Konkret werden die jungen Protagonisten der Serie in verschiedenen Drehpasen während der Grundausbildung ihres Wehrdienstes begleitet. Dabei ist die Erzählweise klar aufs junge Publikum zugeschnitten. „Die größte Herausforderung war die Balance zwischen dokumentarischer Authentizität und narrativer Spannung“, so Castenow. „Wir wollten bewusst eine Serie gestalten, die Menschen zeigt – mit ihrer Motivation, Augenblicken der Selbstzweifel und echten Erfolgen. Relatability war das Ziel: Das könntest du sein.“
Die einzelnen Episoden von „Generation Wehrdienst“ sind um die 15 Minuten lang. Die Serie soll insgesamt drei Staffeln umfassen, die zwischen Juli und November auf Youtube und Joyn ausgespielt werden. Um die Serie zu bewerben, gibt es ergänzenden Content auf TikTok, Instagram, Snapchat und Reddit. Mit der Teaserphase für das Format haben die Bundeswehr und Castenow laut eigenen Angaben bereits überdurchschnittliches Engagement in der Community erreicht.

Die Dokuserie ist auf die Generation Z zugeschnitten

Produziert wurde die Serie von Salt & Pictures. Der Titeltrack wurde eigens von TRO komponiert und produziert. Für die Mediaplanung ist Unbound Media zuständig.



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5 Updates für Googles 24/7 AI Agent Gemini Spark


Der Gemini App Agent Spark erhält Neuerungen wie MCP Support und Schedule Trigger sowie Verknüpfungen mit Google-Diensten und Dritt-Apps wie Canva.

Im Mai stellte Google im Rahmen der Google Marketing Live und I/O mit Gemini Spark einen „24/7 personal AI agent“ vor, der bei der Automatisierung hilft, bei der Analyse oder bei CRM-Management-Aufgaben. Der Agent läuft derzeit auf Gemini 3.5 Flash und Antigravity und kann proaktiv für dich arbeiten, etwa verknüpft mit Google-Diensten wie Gmail, Drive, Docs und dem Kalender. Jetzt bekommt Gemini Spark noch mehr Verknüpfungen, auch über die Google-Dienste hinaus, und eine wichtige App-Erweiterung für Gemini.


Google Marketing Live:

Die Zukunft der Werbung beginnt hier

Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne
Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne, © Google

Das alles ist neu bei Gemini Spark: Integration auf macOS App und zahlreiche Verknüpfungen

Das erste von fünf Updates, die Adam Coimbra als Director für das Product Management der Gemini App, und Srinivasan Venkatachary, Vice President, im Engineering bei Google Deepmind, auf dem Blog The Keyword vorstellen, bezieht sich auf die Nutzung von Gemini Spark auf dem Desktop. Der Agent ist jetzt für macOS verfügbar und kann in der Gemini App diverse Aufgaben übernehmen. Dabei gilt es aus europäischer Sicht zu beachten, dass Gemini Spark als Betaversion bisher nur in den USA und nur für User ab 18 Jahren mit AI Ultra- oder AI Pro-Abonnement zur Verfügung steht – und für einige ausgewählte Business-Kund:innen. Google erklärt jedoch:

Don’t worry if you don’t have it yet, we’re rapidly expanding access to more users and businesses over the coming weeks.

In der mobilen Gemini App sowie in der Mac App können die User künftig auf vier weitere Neuerungen bauen. Einerseits lässt sich Gemini Spark jetzt mit zwei weiteren Google-Diensten verknüpfen: Google Tasks und Google Notizen. Das ermöglicht es Usern, aus gesammelten Ideen in Notizen kurzerhand Aufgaben abzuleiten, die der Agent für dich bearbeitet und weiterverfolgt; und das bei Bedarf rund um die Uhr. Andererseits können User agentische Aufgaben im Kontext ihrer eigenen Zeitpläne initiieren. Mit sogenannten Schedule Triggern reagiert Gemini Spark auf Anpassungen im Kalender wie verschobene Meetings oder das Auftauchen von spezifischen News-Themen, die als wichtig markiert wurden. In diesen Fällen kann der Agent autonom an die Arbeit gehen, wenn die User vorher Aktionspläne für diese Eventualitäten vorgeben. Zu dieser Neuerung erklären die Blog-Autoren:

We’re also giving Gemini Spark the ability to intelligently track topics and react to events in real time. For example, if you want to stay up to speed on highlights and analysis after your favorite soccer team plays, Spark brings you the latest the moment the match ends. Or, you can ask Spark to send you a detailed financial report if a stock reaches a certain threshold. You can now ask Spark to keep an eye on blogs, news sites, social media, finance, shopping, weather and sports, in addition to your email, so you don’t have to constantly hit refresh.

Das erinnert ein wenig an die neuen Information Agents im AI Mode von Google.

Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Reihe zusätzlicher Verknüpfungen. User können Gemini Spark künftig mit weiteren externen Apps verbinden, etwa Canva, Dropbox, Instacart, OpenTable und Zillow Rentals. So können sie personalisierte Visuals wie Flyer erstellen lassen, Restaurantreservierungen vornehmen oder Einkäufe planen lassen.

Schließlich gibt es noch eine MCP Connection. Der Support von Model Context Protocols ermöglicht die Verbindung mit den eigenen favorisierten Apps. Das eröffnet die Möglichkeit, Gemini Spark noch persönlicher zu gestalten und auf das eigene Aufgabenprofil zuzuschneiden.





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Neue Instagram-Story-Formate Spin View und Multi-Cam


Meta stellt brandneue Story-Formate und Editing-Optionen für Stories vor. Diese sind aber nicht für alle verfügbar, sondern explizit für die AI Glasses von Meta gedacht.

Endlich gibt es neue Editierfunktionen für die Stories auf Instagram. Und dann kommen auch noch zwei ganz neue Story-Formate hinzu. Gute Nachrichten also für Creator, die ihre Inhalte auf Instagram innovativ gestalten möchten. Doch es gibt einen Haken: Sie müssen für diese Updates Meta AI Glasses haben. Denn die Neuerungen beziehen sich auf den Einsatz durch Ray-Ban Meta, Oakley Meta und Meta Glasses.


Das sind die neuen Meta Glasses von Meta mit Kylie Jenner, Muse Spark und 26 Styles

Meta setzt zum Launch der neuen Meta Glasses auf die Reichweite von Kylie Jenner. Die Unternehmerin und Social-Media-Ikone steht im Mittelpunkt einer groß angelegten Kampagne für die gemeinsam entwickelte Starfire Edition.
© Meta via Canva

Die zwei neuen Story-Formate im Überblick: Spin View und Multi-Cam

Die neuen Story-Formate von Meta sind für Creator vorgesehen, die mit AI Glasses von Meta zum hands-free Video- und Foto-Content erstellen. Das können sie beispielsweise mit den gerade erst vorgestellten neuen Meta Glasses tun, die das KI-Modell Muse Spark unterstützt und auf Rezeption, Kreation und Style zugleich ausgelegt sind – für Letzteres sorg etwa Kylie Jenner.

Das erste neue Format nennt sich Spin View. Dabei können die Story Viewer ihr Smartphone drehen, ohne dass sich das Video oder Foto dreht. Stattdessen erleben sie eine erweiterte Sicht, die jener entspricht, die die Creator mit dem Glasses eingefangen haben. So werden Vertikal- und Horizontalformat vermischt.

So kann die Spin View in der Rezeption aussehen, © Meta
So kann die Spin View in der Rezeption aussehen, © Meta

Das zweite neue Format nennt sich Multi-Cam. Hierbei lassen sich Aufnahmen vom Smartphone und von den Glasses verbinden und in einer Story zusammen teilen. Das kann zum Beispiel eine Aufnahme einer kochenden Person mit dem Smartphone sein und zugleich die Aufnahme der Zubereitung selbst durch die Glasses der Person. So lassen sich synchronisierte Ansichten verschiedener Prozesse wiedergeben, was sich besonders für How-tos eignet.

Diese Editing-Optionen ergänzt Meta für Stories made by AI Glasses

Während Instagram noch daran arbeitet, das nachträgliche Bearbeiten bereits geposteter Stories zu ermöglichen, führt Meta neue Story Editing Tools ein. Doch auch diese sind auf Aufnahmen von Metas AI Glasses bezogen. Als Möglichkeiten stehen für Creator drei neue Optionen bereit.

  1. Expand: Damit kannst du bei Weitwinkelansichten ein Reframing vornehmen, um dich auf die wichtigsten Faktoren aus der POV-Sicht zu konzentrieren.
  2. Audio: Du kannst Hintergrundgeräusche minimieren und deine Stimme hervorheben. Dabei hilft der Umstand, dass Metas neue AI Glasses mehrere Mikrofone mit Windgeräuschunterdrückung zu bieten haben,
  3. Speed: Du kannst der Story durch Geschwindigkeitskontrollen unterschiedliche Erzähldynamiken verpassen.

Wer eine Instagram Story hochlädt, kann aus Visual-Galerie die Aufnahmen der Meta Glasses auswählen, die mit einem Brillen-Icon markiert sind. Dieses Icon ist auch für den Edits-Bildschirm als Markierung zu sehen. Darüber gelangen die Creator zu einem neuen Kreationsbereich, der die neuen Funktionen beinhaltet.





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