Künstliche Intelligenz
Algorithmen auf Streife: Bremens Straßenbahnen werden zur KI-Überwachungszone
In den Bremer Trams wandert der Blick künftig nicht mehr nur aus dem Fenster, sondern auch von der Decke herab mit digitaler Präzision auf das Geschehen im Gang. Zwischen neun und elf Kameraaugen wachen schon jetzt pro Wagen über die Fahrgäste. Doch bis Ende 2026 soll hinter diesen Linsen weit mehr stecken als nur eine passive Aufzeichnung: Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) plant den flächendeckenden Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). Die Technik soll potenzielle Gefahrensituationen, aggressives Verhalten und Gewalttaten bereits in dem Moment erkennen, in dem sie entstehen.
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Das jetzt angekündigte Programm nutzt laut dem Plan, über den etwa die taz berichtet, die bereits bestehende Kamera-Infrastruktur der Fahrzeuge und rüstet diese digital auf. Das System hört auf den Namen AI-Watch und stammt von der Bremer Softwareschmiede Just Add AI.
Zunächst sollen im Laufe des Jahres mehr als 40 Bahnen der BSAG mit der Technologie ausgestattet werden. Bremen will damit eine bundesweite Vorreiterrolle im öffentlichen Personennahverkehr einnehmen. Während andere Kommunen noch über ethische Hürden debattieren, schafft die Hansestadt Fakten. KI-gestützte Kamerasysteme im ÖPNV existierten bislang noch in keinem anderen Bundesland, heißt es dazu von der BSAG.
Alarm: Wenn die KI die Polizei ruft
Herzstück der Neuerung ist die Echtzeit-Analyse: Wenn jemand bepöbelt, bedrängt oder angegriffen wird, soll AI-Watch bei der Leitstelle der BSAG Alarm schlagen. Erkennt der Algorithmus ein Muster, das auf eine Eskalation hindeutet, sendet er sofort einen Impuls. Dieser löst ein Signal in der Kabine des Fahrpersonals aus und schaltet die Live-Bilder direkt in die Zentrale. Dort liegt die finale Entscheidungsgewalt weiterhin beim Menschen: Mitarbeitende beurteilen am Monitor, ob tatsächlich eine Bedrohung vorliegt und ob die Polizei alarmiert werden muss.
„So kann schneller gehandelt werden“, betont Bremens Verkehrssenatorin Özlem Ünsal (SPD). Ein entscheidender Vorteil sei zudem, dass die Fahrer auf Vorfälle reagieren könnten, die ihnen ohne die digitale Unterstützung im Rücken verborgen geblieben wären. Das Projekt lassen sich die Träger einiges kosten: Pro Bahn fallen rund 10.000 Euro an, wobei das Bundesverkehrsministerium 80 Prozent der Gesamtkosten trägt. Angesichts dieser Förderung verwundert es kaum, dass laut einem BSAG-Sprecher bereits andere Nahverkehrsunternehmen Interesse an dem Programm angemeldet haben.
Subjektives Sicherheitsgefühl vs. objektive Gefahr
Die Notwendigkeit für ein solches System wird oft mit einem vagen Unsicherheitsgefühl begründet. Thorsten Harder, Technik-Vorstand der BSAG, weiß: „Ich habe ein verändertes subjektives Empfinden bezüglich des Sicherheitsgefühls in unseren Fahrzeugen festgestellt.“ Zwar seien die Bahnen auch jetzt schon sichere Orte. Doch schwere Vorfälle wie ein queerfeindlicher Übergriff im Dezember, bei dem zwei junge Frauen kurz vor dem Hauptbahnhof bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen wurden, zeigen die Grenzen der bisherigen Überwachung auf. In genau solchen Lagen soll die KI künftig ein schnelleres Eingreifen ermöglichen.
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Datenschutzrechtlich bewegt sich das Projekt angeblich auf festem Boden: eine Unbedenklichkeitserklärung der Landesdatenschutzbehörden soll vorliegen. Um die Privatsphäre zu wahren, erfolgt die Datenverarbeitung direkt im Fahrzeug. Personenbezogene Daten werden nicht genutzt, um die Treffsicherheit der KI zu trainieren. Sobald ein Bild an die Leitstelle übertragen wird, verpixelt das System die Gesichter der Erfassten automatisch. Merkmale wie Kleidung, Hautfarbe oder das Geschlecht bleiben jedoch erkennbar, um eine Zuordnung im Ernstfall zu ermöglichen. Parallel dazu speichert ein lokaler Datenträger das Bildmaterial für 72 Stunden in nicht-anonymisierter Form, damit die Polizei bei Straftaten gezielt darauf zugreifen kann.
Fehleranfälligkeit: Umarmung oder Faustschlag?
Die technische Herausforderung liegt vor allem in der Fehlerquote. Dass Kamerasysteme noch viel lernen müssen, zeigt ein Blick nach Hamburg, wo am Hansaplatz bereits KI-Überwachung eingesetzt wird. Dort verwechselte das System in der Vergangenheit schon einmal Schlägereien mit herzlichen Umarmungen. Die Bremer Verantwortlichen behaupten indes, AI-Watch arbeite präziser. Die Lösung sei in „Theaterfahrten“ trainiert worden, bei denen Schauspieler Angriffe simulierten. Eine Besonderheit des Algorithmus ist die Analyse des Umfelds: Die KI achtet nicht nur auf potenzielle Täter, sondern auch auf die Reaktionen der Umstehenden.
Wenn sich Fahrgäste etwa erschrocken umdrehen, ist die Chance höher, dass die KI Alarm schlägt. Dennoch bleibt die Technik fehleranfällig. In einer ersten Pilotphase, die im April vergangenen Jahres begann, wurde die KI zunächst ohne Echtzeitübertragung getestet. Dabei identifizierte sie 16 potenzielle Gefahrensituationen. Ein Abgleich mit den offiziellen Betriebsberichten bestätigte aber nur vier davon. Die restlichen zwölf Meldungen entpuppten sich als Fehlalarme oder als versäumte Hinweise. Bis zur Ausstattung aller geplanten Fahrzeuge bleibt so noch Raum für die Frage, ob die digitale Aufrüstung tatsächlich den versprochenen Schutz bietet oder vor allem die Überwachungsdichte erhöht.
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(nie)
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Stalkerware-Vertrieb als Kavaliersdelikt vor US-Gericht
Jahrelang hat er Stalkerware unter dem Namen pcTettletale vertrieben. Ganz offen hat er sie für heimliche Überwachung Erwachsener angepriesen und dafür auch Unterstützung geleistet. Im Dezember 2022 wurde er verhaftet, aber schon nach einem Tag wieder auf freien Fuß gesetzt. Nun überrascht das US-Bundesbezirksgericht mit einer milden Strafe für Bryan Fleming: 5.100 US-Dollar muss er bezahlen, Zinsen fallen nicht an.
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Laut Anklage und Geständnis hat der Amerikaner von 2017 bis 2022 Abhöreinrichtungen besessen, beworben und vertrieben. Die Waybackmachine des Internet Archive zeigt allerdings, dass unter der Domain pctattletale.com mindestens seit 2013 Stalkerware für Windows, und spätestens ab 2008 auch für macOS feilgeboten wurde. Ein ebenfalls dort archiviertes Youtube-Video zeigt den Täter, wie er 2016 seine Spyware für Android ankündigt.
Gegenüber dem Gericht gab sein Anwalt an, der Mann habe bis zu seiner Festnahme am 7. Dezember 2022 nicht gewusst, dass Stalkerware illegal ist. Laut Techcrunch hat er seinen Betrieb aber erst Mitte 2024 eingestellt. Und der war kein Ausbund an IT-Sicherheit. Schon 2021 und erneut 2024 wurden die von der Spyware angefertigten Screenshots ungeschützt im Netz gefunden.
Anschließend gelang es einem Dritten, Fleming zur Herausgabe der Schlüssel für seinen AWS-Account (Amazon Web Services) zu bringen. Es folgte ein Defacement der Webseite und die Bloßstellung des Täters. Erst danach stellte pcTattletale den Betrieb ein. Laut dem Bericht des Eindringlings hatte der illegale Dienst zu dem Zeitpunkt 138.000 Kunden, über 300 Millionen gespeicherte Screenshots, und war offenbar seit 2011 selbst Opfer einer unentdeckten Hintertür. Fleming hat hingegen im Verfahren angegeben, nur rund 1.200 Kunden pro Jahr gewonnen zu haben.
Opfer nicht beteiligt
Auf die Tat stehen theoretisch bis zu 15 Jahre Haft. Nach Anrechnung des Geständnisses und der vorherigen Unbescholtenheit blieben laut Strafmaßrichtlinien bis zu sechs Monate übrig. Der Richter des US-Bundesbezirksgerichts für den Süden Kaliforniens beließ es bei „timed served”, also dem einem Tag, den Fleming im Dezember 2022 in Gewahrsam verbracht hat, sowie der genannten Geldstrafe. Außerdem verfallen die mit der Straftat verbundenen Vermögenswerte.
Womöglich hat mitgespielt, dass im Strafverfahren kein einziges Opfer ein sogenanntes victim impact statement abgegeben hat. Das sind persönliche Berichte über die Auswirkungen der Straftat, die vom Gericht bei der Bemessung der Strafe zu berücksichtigen sind. Welche Anstrengungen das ermittelnde US-Ministerium für Heimatsicherheit unternommen hat, um die Opfer zu verständigen, ist dem Gerichtsakt nicht zu entnehmen.
Online werben zahlreiche Anbieter für ihre Stalkerware. Ungewöhnlich an diesem Fall ist, dass der Täter in den USA lebt und offen aufgetreten ist. Laut Techcrunch ist es die erste Verurteilung wegen Vertriebs von Stalkerware in den USA seit zwölf Jahren.
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Das Verfahren heißt USA v Bryan Fleming und wurde am US-Bundesbezirksgericht für den Süden Kaliforniens unter dem Az. 3:26-CR-00019 durchgeführt.
(ds)
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Anthropic will über 3,5 Gigawatt Rechenkapazität mit Googles TPUs
Anthropic will im großen Stil Googles Tensor Processing Units (TPUs) einsetzen, um auf ihnen Claude-Modelle laufen zu lassen (Inferenz). „Wir haben eine neue Vereinbarung mit Google und Broadcom über mehrere Gigawatt an TPU-Kapazität der nächsten Generation unterzeichnet, die voraussichtlich ab 2027 in Betrieb genommen wird“, kündigt Anthropic in einem Blog-Beitrag an.
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Eine Börsenaufsichtsmeldung von Broadcom nennt eine erste konkrete Zahl: Broadcom stellt ab 2027 TPUs bereit, die final eine Rechenkapazität von 3,5 Gigawatt erreichen sollen. Laut Mitteilung handelt es sich dabei um einen Teil der angekündigten „mehreren Gigawatt“.
Broadcom ist in dem Abkommen involviert, da die Firma die TPU-Beschleuniger seit 2016 maßgeblich mitentwickelt. Im Hintergrund hat sich Broadcom zu einem KI-Giganten entwickelt: Es entwirft die meisten KI-Beschleuniger der Cloud-Hyperscaler mit, darunter auch Amazons Trainium und Microsofts Maia. In der eigenen Meldung verkündet Broadcom auch ein neues Langzeitabkommen mit Google, das bis 2031 läuft und die Entwicklung neuer TPU-Generationen beinhaltet.
Die aktuelle TPU v7 alias Ironwood nimmt rund 1000 Watt elektrische Leistung auf. 3,5 Gigawatt entsprächen da 3,5 Millionen Beschleunigern. Die nächste Generation dürfte pro Chip allerdings mehr elektrische Leistung aufnehmen.
Amazon und Nvidia weiter im Boot
Anthropic betont, dass Amazon AWS der Hauptpartner beim Training von KI-Modellen bleibe und auch weiter Nvidia-GPUs zum Einsatz kommen. Auf den Google-TPUs laufen dagegen fertig trainierte KI-Modelle; sie beantworten etwa Fragen, die Nutzer an Claude stellen. Anthropic braucht dringend mehr Rechenleistung, um alle Claude-Dienste bedienen zu können. Kürzlich warf die Firma unter anderem OpenClaw aus seinen Abos raus, um die Rechenlast zu senken.
Schon im Oktober 2025 kündigte Anthropic an, die eigene Rechenkapazität auf bis zu eine Million TPUs aufstocken zu wollen. Die Financial Times gibt eine firmennahe Quelle wieder, wonach Anthropics Gesamt-Rechenkapazität in den kommenden Jahren auf fünf Gigawatt steigen solle.
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Ein Gigawatt Rechenkapazität soll rund 35 Milliarden bis 50 Milliarden US-Dollar kosten, hauptsächlich für den Kauf der Hardware. Anthropic verkündet zur Finanzierung gleichzeitig einen Umsatzmeilenstein: Rechnet man den aktuellen Umsatz aufs komplette Jahr hoch, landet die Firma bei 30 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz. Ende 2025 waren es laut eigenen Angaben noch 9 Milliarden US-Dollar. Die aktuelle Vereinbarung knüpft an Anthropics Verpflichtung vom November 2025 an, insgesamt 50 Milliarden US-Dollar in die US-amerikanische Recheninfrastruktur zu investieren.
(mma)
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Toyota RAV4 in sechster Generation jetzt als Hybrid und PHEV bestellbar
Der bis heute anhaltende und weiter wachsende Erfolg der Bauform „SUV“ in Europa geht ganz entscheidend auch auf Toyotas Beitrag zurück. Als einer der ersten Hersteller brachten die Japaner mit dem RAV4 1994 ein Auto an den Start, das nicht der ursprünglichen Definition folgend von einem Nutz-Geländewagen abgeleitet wurde, sondern in seiner ganzen Substanz ein hoher Pkw auf großen Rädern war. Wie fast kein anderer Hersteller – eine der wenigen Ausnahmen war der frühreif-kühne Versuch mit dem Talbot-Simca-Rancho bereits Ende der 70er – hat sich auch Toyota damals noch nicht getraut, ein solches Auto ohne Allradantrieb anzubieten. Heute ist Frontantrieb die Regel bei fast allen SUV. Den Kunden freut der geringere Kaufpreis.
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Allrad ohne Verbrauchsnachteil
Doch trotz der Forderungen nach gesetzeskonformen Flottenverbräuchen ist Toyota sowohl der Baureihe als auch dem Angebot eines Allradantriebs treu geblieben und so verwundert es nicht, dass der RAV4 mittlerweile in sechster Generation mit Hybridantrieb fährt. Die Elektrifizierung schließt den Kreis zum Allradantrieb mit modernen Mitteln: Seine Hinterachse wird bei Bedarf elektrisch angetrieben. Die für den Hybridantrieb ohnehin nötige Elektrifizierung spart Verteilergetriebe, Kupplung (oder Differenzial) und Kardanantrieb ein. Der Allradantrieb ist damit kein Verbrauchsnachteil mehr. Erstmals wird der Plug-in-Hybrid auch als Fronttriebler erhältlich sein. Bei allen PHEV-Versionen steigen die elektrischen Reichweiten. Eine batterieelektrische Version, wie 2012 homöopathisch dosiert in den USA gesehen, ist indes nicht vorgesehen.

Toyota
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Der Hybridantrieb nutzt einen 2,5-Liter-Ottomotor, der immer 105 kW leistet, in den Hybridmodellen mit 221 Nm Drehmoment, für die PHEV-Versionen aber mit 227 Nm angegeben ist – ein im Alltag wohl kaum spürbarer Unterschied. Im Hybrid mit Frontantrieb leistet die E-Maschine 100 kW, die Systemleistung beträgt maximal 136 kW. Im Allrad-Hybrid kommt ein 40 kW leistender E-Motor an der Hinterachse dazu, die Systemleistung steigt auf 143 kW. Der Verbrauch wird mit 4,9 bis 5,2, für das Allradmodell mit 5,3 bis 5,7 Litern auf 100 km angegeben.
Effiziente Hybridantriebe
Beim Plug-in-Hybrid leistet die E-Maschine 151,4 kW, was eine Systemleistung von 200 kW ermöglicht. Als Allrad-PHEV bekommt der RAV4 die gleiche E-Hinterachse mit 40 kW wie mit einfachem Hybridantrieb und liefert dann eine Systemleistung von 227 kW. Der gewichtete Verbrauch liegt bei 1,3 bis 1,8 respektive 1,3 bis 1,6 Litern. Mit leerem Akku sind es mit 5,2 bis 5,6 oder 5,3 bis 5,8 nicht deutlich mehr als bei den Hybridmodellen ohne elektrische Reichweite – nicht selbstverständlich in einer Welt, in der Hybridantriebe meist aus konventionellen abgeleitet sind, was den Verbrauch nach oben treibt.

Toyota
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Im Segmentvergleich sind die guten Werte angesichts des bei Toyota gewissermaßen schon traditionellen Vorsprungs bei Hybridantrieben auch glaubhaft. Toyota schreibt, man habe die Wirtschaftlichkeit gegenüber der Generation davor um weitere zehn Prozent gesteigert. Nicht nur mit dem Hinweis auf die aktuellen Kraftstoffpreisentwicklung sei an dieser Stelle auch ausdrücklich auf die beiden batterieelektrischen SUV-Modelle Toyota bZ4X und Toyota bZ4X Touring im entsprechenden Format hingewiesen.
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Schnellladen als Option beim PHEV
Die bei Bedarf kühlbare Batterie der PHEV-Versionen fasst jeweils 22,7 kWh, also 30 Prozent mehr als bisher, und verleiht ihnen 126 bis 137 oder 121 bis 133 Kilometer Reichweite. Mit ausstattungsabhängig optionalen 50 kW Ladeleistung sind sie für PHEV gut aufgestellt. Von 10 auf 80 Prozent soll sich ihr Akku in rund 30 Minuten füllen lassen. Serienmäßig ist ein 11-kW-Lader eingebaut, dessen Ladeleistung für etwa drei Stunden von 10 auf 80 Prozent gut sein soll.
Großer Kofferraum
Mit einer Länge von 4,6 Metern, einer Breite von 1,85 und einen Meter 68 hoch bleibt der RAV4 in seiner gewohnten Größenordnung und bietet die modischen Rad-Dimensionen auf 18- und 20-Zoll-Felgen. Wie das Teil aussieht? Toyota sagt „seine ikonische DNA verbindet robuste Outdoor-Tauglichkeit mit raffiniertem urbanem Stil“. Wir finden es kantiger als die meisten anderen Autos. Der Laderaum bietet beim Hybrid ein Fassungsvermögen von 514 bis 1706 Liter, beim Plug-in Hybrid sind es 446 bis 1619 Liter. Die Allradversion ist sowohl für den Vollhybridantrieb als auch für die Plug-in-Version optional erhältlich. Sie bietet eine aktive Kraftverteilung, Bergabfahrhilfe, eine Anhängelast von 2000 kg bei einer Stützlast von 100 Kilogramm. Die Frontantriebsvariante bietet hingegen maximal 800 kg und eine Stützlast von 80 kg.
Die neue Modellgeneration des RAV4 ist bereits in Deutschland bestellbar, als Hybrid für 43.990 Euro, als Plug-in Hybrid für 49.990 Euro. Toyota gibt bis zu 15 Jahre beziehungsweise 250.000 Kilometer Garantie bei vertragsgemäßer Wartung. Erste Auslieferungen plant Toyota für Juni 2026.
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(fpi)
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