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Amazon Prime Air: Erste Testflüge für Drohnenlieferdienst in Großbritannien


Der Online-Händler Amazon hat erste Testflüge mit seinen MK30-Lieferdrohnen von dem Fulfillment-Centre in Darlington im Norden Englands durchgeführt. Amazon plant, den „Amazon Prime Air“-Drohnenlieferdienst dort noch 2026 einzuführen. Es wäre der erste Standort im Vereinigten Königreich, von dem aus Waren von Amazon per Drohne ausgeliefert werden.

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Ende Januar 2025 hatte Amazon seine Pläne bekannt gegeben, in Darlington eine Flugbetriebsanlage in der Grafschaft Durham im Nordwesten Englands zu errichten, um von dort aus Warenlieferungen per Drohne an seine Kunden vorzunehmen. Um die Genehmigung zur Errichtung der Anlage zu erreichen, hat Amazon nach eigenen Angaben „eng mit dem Stadtrat von Darlington“ zusammengearbeitet und ihn von dem sicheren Betrieb des Drohnenlieferdienstes überzeugen können. Die zivile Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority (CAA) hat den Betrieb der MK30-Drohnen mittlerweile zugelassen, sodass die ersten Testflüge am Standort durchgeführt werden konnten.

Amazon Prime Air befinde sich allerdings noch „in einem frühen Stadium“. Lieferungen wurden noch keine durchgeführt. Techniker arbeiten aber daran, den Lieferdienst schnellstmöglich in Betrieb nehmen zu können. Laut Amazon soll der Lieferdienst per Drohne später im Jahr 2026 offiziell beginnen. Einen genauen Termin nennt Amazon nicht. Ursprünglich sollte Prime Air in UK bereits Ende 2024 eingeführt werden. Zeitgleich sollte der Dienst in Italien starten. Dort konnten zumindest Testflüge bereits Ende 2024 absolviert werden.

Offensichtlich hat sich Amazon im Vereinigten Königreich mehr Zeit genommen, um auch die Bedenken der Behörden und Anwohner auszuräumen. Erfahrungen mit „Prime Air“-Standorten in den USA haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Anwohner von der Sicherheit des Flugbetriebs zu überzeugen. In der West Valley Phoenix Metro Area im Bundesstaat Arizona sowie in College Station in Texas war es zu Bürgerprotesten gekommen. Besonders in Texas kam es vermehrt zu Beschwerden, weil die Lieferdrohnen über private Grundstücke fliegen und sich die Anwohner dadurch gestört fühlten. Da die Drohnen mit Kameras ausgestattet sind, war nicht klar, was die Drohnen während des Fluges aufzeichnen. Zudem bemängelten die Anwohner den lauten Flugbetrieb und dessen Einfluss auf die Umwelt. Amazon setzte daraufhin die neueste, leisere Generation seiner Lieferdrohnen ein: die MK30, die auch in Darlington zum Einsatz kommt.

Die MK30-Drohne soll im Betrieb nicht lauter als ein durchschnittlicher Lkw sein und auch an der Sicherheit habe Amazon gearbeitet. Die Drohne erkennt selbstständig Objekte im Luftraum und am Boden. Dazu nutzt die Drohne Wahrnehmungstechniken, die auf Modellen des maschinellen Lernens basieren. Die Flugbewegungen werden zudem von einem separaten Hauptflugsteuerungssystem überwacht, das Unregelmäßigkeiten im Flug feststellen kann. Bei auftretenden Problemen wird sofort auf einen zweiten Flugcontroller umgeschaltet und ein automatisierter Rückflug zur Basis eingeleitet.

Die MK30-Lieferdrohnen sind für Warenlieferungen bis zu einem Gewicht von 2,3 kg ausgelegt, die im Einzugsbereich des Fulfilment-Centres innerhalb von einer Stunde nach Bestelleingang ausgeliefert werden sollen.

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(olb)



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Google verlagert Smartphone-Entwicklung von China nach Vietnam


Ähnlich wie Apple seine Lieferkette von China nach Indien umsiedelt, verlagert Google nun laut einem Medienbericht seine Entwicklung und Produktion nach Vietnam. Es soll schon in diesem Jahr losgehen.

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Google wird laut einem Bericht von Nikkei Asia in diesem Jahr in Vietnam mit der Entwicklung und Herstellung von High-End-Smartphones beginnen. So plane Google mit der Einführung neuer Produkte (New product introduction – NPI) für seine Geräte Pixel, Pixel Pro und Pixel Fold in Vietnam zu beginnen. Die Entwicklung der günstigeren Pixel-A-Serie wird laut einer der Nikkei-Quellen vorerst in China bleiben.

„NPI“ umfasse die Entwicklung, Überprüfung und Feinabstimmung von Produktionsprozessen. Es handelt sich laut Nikkei um die kritischste Phase, wenn ein Unternehmen ein neues elektronisches Gerät auf den Markt bringt. Hunderte von Ingenieuren des Unternehmens und seiner Zulieferer seien daran beteiligt, und es seien hohe Investitionen in Testgeräte und Werkzeugmaschinen erforderlich, um sicherzustellen, dass ein neues Design gemäß den Entwürfen hergestellt werden könne, heißt es.

Vollkommen neu ist Vietnam nicht für Google: Der Konzern lässt dort bereits High-End-Smartphones produzieren und führt auch Tests durch, so der Bericht. Somit sei es für das Unternehmen auch möglich, in diesem Land neue Smartphones von Grund auf aufzubauen.

Diese mutmaßlichen Schritte Googles erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Technologiebranche sich mit zunehmenden Unsicherheiten hinsichtlich der Zollpolitik unter der Regierung von Donald Trump konfrontiert sieht. Sie sorgt seit April 2025 immer wieder für erhebliche Turbulenzen und Unsicherheiten in der Lieferkette. Aus diesem Grund hat Apple seine Kapazitäten etwa auch in Indien und Vietnam ausgebaut.

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„Das Ziel ist es, Funktionalität, Kompatibilität und Zuverlässigkeit zu erreichen, die für die Massenproduktion geeignet sind. Wenn die NPI fehlschlägt, bedeutet dies, dass es in diesem Jahr kein neues Produkt geben wird. Aber glücklicherweise ist so etwas bisher noch nie vorgekommen“, sagte eine Quelle bei einem Apple-Zulieferer über die Strategie des iPhone-Bauers. In Indien schuf Apples Lieferkette in den vergangenen fünf Jahren über 350.000 Jobs – ein Hinweis darauf, welche Dimensionen solche Verlagerungen annehmen können.

„Sollten Google und Apple Smartphones auch außerhalb Chinas erfolgreich entwickeln, wäre dies ein großer Erfolg in ihren Bemühungen, die Produktion aus der weltweit größten Fertigungsmacht zu verlagern, da dies eine erhebliche Verbesserung des Lieferkettennetzwerks und der Kapazitäten außerhalb Chinas bedeuten würde“, schreibt Nikkei.

Es ist nicht das erste Mal, dass über Googles Verlagerung aus China berichtet wird: Schon 2022 hieß es, dass der Konzern erwog, einen Teil der Produktion seiner Pixel-Smartphones nach Indien zu verlagern – damals ging es um 500.000 bis eine Million Einheiten, also 10 bis 20 Prozent der Jahresproduktion. Grund für die Überlegungen waren damals die starken Corona-Beschränkungen in China und die zunehmenden handelspolitischen Spannungen zwischen Washington und Peking.


(afl)



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Grok soll in KI-Plattform des US-Verteidigungsministeriums integriert werden


US-Verteidigungsminister Pete Hegseth will den KI-Chatbot Grok in die erst kürzlich initiierte KI-Plattform GenAI.mil des US-Verteidigungsministeriums implementieren. Das kündigte Hegseth am Montag während einer Rede bei Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX in Texas an. Hegseth zufolge soll Grok noch im Laufe dieses Monats innerhalb der IT-Systeme des Pentagon in Betrieb genommen werden.

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Erst Anfang Dezember hat das US-Verteidigungsministerium, das sich seit September 2025 „Department of War“ nennt, den Start seiner neuen KI-Plattform GenAI.mil bekannt. Laut der Pressemitteilung vom 09. Dezember wird Googles Chatbot Gemini als Erstes in GenAI.mil implementiert und damit mehr als drei Millionen Nutzern im Pentagon zugänglich gemacht. Nun folgt der von xAI entwickelte KI-Chatbot Grok.

Im vergangenen Juli hatte das Verteidigungsministerium bereits eine Vergabe von Aufträgen von bis zu 200 Millionen US-Dollar an die führenden US-KI-Unternehmen Anthropic, Google, OpenAI und xAI angekündigt. Ziel ist es laut der Pressemitteilung des Chief Digital und Artificial Intelligence Office, agentische KI-Workflows in eine Vielzahl von Missionsbereichen zu integrieren. „Sehr bald werden wir die weltweit führenden KI-Modelle in jedem nicht geheimen und geheimen Netzwerk unseres Ministeriums haben“, betonte Hegseth in seiner Rede am Montag.

Hegseth wies darauf hin, dass das US-Militär „einen Datenvorteil aus zwei Jahrzehnten militärischer und nachrichtendienstlicher Operationen“ verfüge. KI-Systeme seien nur so gut wie ihre Trainingsdaten. Dem Verteidigungsminister zufolge werden deshalb künftig „alle geeigneten Daten“ aus den IT-Systemen des Militärs für die KI-Nutzung verfügbar gemacht. Dabei sollen auch Daten aus Geheimdienst-Datenbanken in die KI-Systeme des Pentagon einfließen.

Pentagon-Chef Hegseth sprach zudem von einem verantwortungsvollen Umgang mit KI innerhalb der Systeme des US-Verteidigungsministeriums. KI-Modelle müssten faktisch korrekt und missionsrelevant arbeiten, dabei aber gleichwohl frei von ideologischen Einschränkungen sein. Die KI des Pentagon werde nicht „woke“ sein. Man lehne KI-Modelle ab, die es nicht erlauben würden, Kriege zu führen.

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Die Ankündigung des US-Verteidigungsministeriums, Grok in seine KI-Plattform GenAI.mil integrieren zu wollen, ist kontrovers. Der KI-Chatbot steht seit letzter Woche massiv in der Kritik, nachdem Nutzer mithilfe von Grok etliche tausend sexualisierende Videos und Bilder pro Stunde von Frauen und Minderjährigen hatten erstellen lassen. Als Reaktion auf die mediale Empörung beschränkte der Kurznachrichtendienst X die Funktion der Bildgenerierung. Seit vergangenen Freitag können nur noch zahlende Kunden Bilder mit Grok öffentlich verändern oder erstellen lassen.

In der Folge äußerten sich die britische Regierung und die EU-Kommission kritisch. Der Schritt sei keine Lösung, betonte ein Sprecher des britischen Premierministers Keir Starmer. Auch von der EU-Kommission hieß es, die Bezahlmaßnahme ändere nichts an der Grundproblematik. Am Montag ließen Indonesien und Malaysia den Zugriff auf Grok dann vollständig sperren. Außerdem kündigte die britische Regierung an, noch in dieser Woche mit der Durchsetzung eines Gesetzes beginnen zu wollen, das Anwendungen verbietet, mit denen Menschen digital entkleidet werden können. Zuletzt gab Bundesjustizministerin Stefanie Hubig bekannt, härter gegen das Erstellen und Verbreiten mit Künstlicher Intelligenz erzeugter sexualisierter Bilder vorgehen zu wollen.


(rah)



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Disney+ in Deutschland: Keine 3D-Filme mehr auf der Vision Pro


Wenn es eine Killer-App für die Vision Pro gibt, dann ist es die Wiedergabe von Videos: Man kann sich darüber in ein virtuelles Kino versetzen lassen, das man sich in dieser Leinwandgröße im eigenen Heim kaum einrichten könnte. Besonders spannend sind dabei natürlich immersive Inhalte sowie 3D-Filme. Während erstere vor allem von Apple vorangetrieben werden, gibt es bei den 3D-Filmen nun einen Rückschlag: Disney+, einer der ersten Streamingdienste, die unter visionOS an Bord waren, hat in Deutschland das gesamte Angebot gestrichen.

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Derzeit ist noch unklar, warum dies erfolgt ist. Disney+ selbst bestätigt dies in einem Supportdokument. „HINWEIS: 3D-Inhalte sind in Deutschland zurzeit nicht auf Disney+ verfügbar“, heißt es dort nur lapidar. Stattdessen interessiert sich der Unterhaltungskonzern offenbar mehr für Hochkantvideos, mit denen man jüngere Zielgruppen erreichen möchte.

Schon zuvor waren die Offerten hierzulande eher gering. Während es in den USA mehrere Dutzend 3D-Filme für die Vision Pro gibt, gab es in Deutschland vielleicht zwei Handvoll. Verwirrend: Die speziellen, Disney-eigenen immersiven Environments, darunter Tatooine aus „Star Wars“ und der Avengers Tower aus dem Marvel-Universum, sind nach wie vor vorhanden, man schaut in diesen jetzt aber eben nur noch 2D-Inhalte.

Disney+ kostet in Deutschland zwischen 7 und 16 Euro, wobei nur das teuerste Niveau (Premium) 4K UHD und HDR ermöglicht – 3D gehörte hier dazu. Viele Nutzer, die eine Vision Pro besitzen, dürften Premium auch wegen des 3D-Contents erworben haben. Sie schauen nun in die Röhre. Verwirrenderweise ist es dennoch möglich, Disney+-3D-Content zu schauen: Man muss dem Dienst nur vormachen, dass man „reist“. Dazu reicht ein VPN, bei dem man einen US-Ort auswählt. Schon ist das Gesamtangebot aus den Staaten zu sehen. Wie lange dies funktioniert und ob man dadurch Probleme mit dem Abo bekommt, wenn man die Zugriffsart dauerhaft nutzt, bleibt allerdings unklar.

Mac & i hat bei Disney nachgefragt, warum die 3D-Abschaltung in Deutschland erfolgt ist. Die Rechte dürfte das Unternehmen eigentlich haben – je nach kooperierender Produktionsfirma könnte dies aber anders sein. Es kommt aber vor, dass einst verfügbare 3D-Filme nach wie vor in 2D vorhanden sind. Qualitativ waren die 3D-Filme ordentlich, wenn auch nicht ideal für die hochauflösende Vision Pro: Das verwendete Format sorgt technisch bedingt für recht pixelige Bilder. Es bietet sich an, die Filme zuvor herunterzuladen. Die 3D-Effekte sind je nach Streifen ebenfalls unterschiedlich gut.

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(bsc)



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