Apps & Mobile Entwicklung
AMD Adrenalin 26.1.1: Erster Radeon-Treiber des Jahres bringt das AI Bundle

Wie von AMD angekündigt, erscheint heute der neue Adrenalin-Treiber für Radeon-Grafikkarten, der erstmals optional ein „AI Bundle“ mitbringt. Dahinter verbirgt sich die automatisierte Installation von fünf KI-Tools. Der Treiber Adrenalin 26.1.1 selbst bringt Optimierungen für Starsand Island und Avatar: Frontiers of Pandora mit.
Das steckt hinter dem AI Bundle
Als neues optionales Feature für die Adrenalin-Software hatte AMD im Vorfeld das AI Bundle angekündigt. Damit soll das System auf Wunsch mit Tools für KI-Workloads gerüstet werden. So soll etwa ein schneller Zugriff auf Bildgeneratoren und lokale LLMs möglich sein. „So wird die KI-Entwicklung direkt auf dem eigenen PC einfacher denn je“, hieß es vielversprechend in einer Pressemitteilung. Komplexe Konfigurationen sollen damit entfallen.
Jetzt wird klar, was damit überhaupt gemeint war. Das AI Bundle fasst die Installation von fünf KI-Tools zusammen. Damit sollen KI-Entwickler schneller und einfacher loslegen können. In einem Video demonstriert AMD, dass sich gegenüber der manuellen Installation rund zweieinhalb Minuten Zeit sparen lässt.
Diese Tools sind enthalten
- Amuse
- ComfyUI
- LM Studio
- Ollama
- PyTorch on Windows
Mehr Informationen liefert AMD im eigenen Blog.
Nur für bestimmte Radeon-Modelle
Längst nicht für alle Radeon-Grafikkarten steht das AI Bundle zur Verfügung. Laut AMD wird mindestens eine Radeon RX 7700 oder eine APU der Serien Ryzen AI 300, Ryzen AI 400 oder Ryzen AI Max benötigt. Andernfalls bietet der Installer die Option gar nicht an.
Optimierungen für neue Spiele
Abseits der neuen KI-Option enthält der eigentliche Treiber erwartungsgemäß Optimierungen für neue Spiele. Das sind in diesem Fall die Lebenssimulation Starsand Island sowie das Action-Adventure Avatar: Frontiers of Pandora mit dem neuen DLC From the Ashes.
Behobene und nicht behobene Fehler
Stolze neun Einträge zählt die Liste der behobenen Fehler:
- Some shadows may not render correctly while playing Call of Duty®: Black Ops 7 on some AMD Graphics Products on Radeon™ RX 5000 series and Radeon™ RX 6000 series graphics products.
- Texture corruption may be observed when playing Enshrouded while at the first “Elixir Well” location on Radeon™ RX 7000 series and Radeon™ RX 9000 series graphics products.
- Application may fail to launch while playing Diablo 4 with usernames containing non-english characters on Radeon™ RX 7000 series and Radeon™ RX 9000 series graphics products.
- Some lights may not render correctly while playing Microsoft Flight Simulator 2024 during nighttime scenes on Radeon™ RX 7000 series and Radeon™ RX 9000 series graphics products.
- Application crashes when using Unreal Engine 5.6 Editor with Lumen HWRT enabled on Radeon™ RX 5000, Radeon™ RX 6000, Radeon™ RX 7000 and Radeon™ RX 9000 series products.
- Intermittent visual corruption may be observed while navigating Chromium and Electron apps on Radeon™ RX 5000 series and Radeon™ RX 6000 series graphics products.
- Slow window resizing may be observed (related to vkAcquireNextImage extension) while developing games that use the Vulkan API on Radeon™ RX 7000 series and Radeon™ RX 9000 graphics products.
- Player sprites may not render correctly while playing Cassette Beasts on Radeon™ RX 7000 series and Radeon™ RX 9000 series graphics products.
- Artifact may appear when playing Baldur’s Gate 3 with TAA enabled on Radeon™ RX 5000 series and Radeon™ RX 6000 series graphics products.
Vorerst vier bereits bekannte Probleme bleiben ungelöst:
- Intermittent application crash or driver timeout may be observed while loading a saved game in Cyberpunk 2077 with Path Tracing enabled. AMD is actively working on a resolution with the developer to be released as soon as possible.
- Intermittent application crash or driver timeout may be observed while playing Battlefield™ 6 on AMD Ryzen AI 9 HX 370. AMD is actively working on a resolution with the developer to be released as soon as possible.
- Intermittent application crash or driver timeout may be observed while playing Roblox Player (Car Zone Racing & Drifting) when task switching between media on Radeon™ RX 7000 series products.
- Texture flickering or corruption may appear while playing Battlefield™ 6 with AMD Record and Stream on some AMD Graphics Products.
Downloads
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4,4 Sterne
AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.
- Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
- Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
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Chrome 144: Google schließt schwerwiegende Schwachstelle in Browser

Google hat ein Update für Chrome 144 veröffentlicht, das eine mit hohem Gefahrenpotenzial versehene Sicherheitslücke schließt. Nutzer des Browsers werden dazu aufgerufen, das Update so schnell wie möglich einzuspielen.
Chrome schnellstmöglich aktualisieren
Die mit der neuen Version geschlossene Schwachstelle betrifft erneut die JavaScript-Engine V8 des Chrome-Browsers. Über eine Race Condition können Angreifer mithilfe präparierter Webseiten den Speicher manipulieren, was zu einer sogenannten Heap Corruption, also einer Beschädigung des Speichers, führen kann. Damit lässt sich schadhafter Code in die Anwendung einschleusen und dadurch sensible Daten abgreifen oder sogar das System übernehmen.
Wie üblich stellt Google keine weiteren technischen Details bereit – einerseits, um Nutzern ausreichend Zeit für die Installation des Updates zu geben, andererseits, um Angreifern keine zusätzlichen Informationen zu liefern, die sie für Angriffe nutzen könnten. Google empfiehlt ausdrücklich, die Aktualisierung umgehend durchzuführen.
Für Windows und macOS stehen dafür die Versionen 144.0.7559.96/.97 bereit, Linux-Nutzer erhalten hingegen die bereinigte Version 144.0.7559.96. Für Android wird im Play Store Version 144.0.7559.90 angeboten, während iOS-Nutzer Version 144.0.7559.95 im Apple App Store finden. Browser, die auf Chromium basieren – etwa Microsoft Edge –, dürften das Update erfahrungsgemäß in den kommenden Tagen erhalten.
Ab sofort verfügbar
Die neue Chrome-Ausgabe kann bei Desktop-Systemen über die integrierte Update-Funktion eingespielt werden. Alternativ lässt sich die korrigierte Fassung wie gewohnt über den Link am Ende dieser Meldung bequem aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen.
Downloads
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2,9 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 144.0.7559.96/.97 Deutsch
- Version 145.0.7632.18 Beta Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
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BGM-G31-GPU: „Big Battlemage“ kommt, aber nicht als Arc für Spieler?

Anfang 2025 schon tot geglaubt, schien Intel die Entwicklung einer Grafikkarte mit der großen Battlemage-GPU „BMG-G31“ im weiteren Jahresverlauf wieder aufgenommen zu haben – und kokettierte im September auf Social Media selbst mit einer „Arc B770“. Den Auftakt könnte jetzt aber B70 Pro und B65 Pro machen. Und dann?
Hinweise auf B70 Pro und B65 Pro
Leaker Jayhihn hat auf X die Bezeichnung „B70 Pro“ fallen lassen. Von VideoCardz darauf angesprochen, ob die „G31“-GPU dahinter steckt, lautete seine Antwort „ja“. 32 GB Speicher soll die Grafikkarte bieten.
Der ebenfalls für seine Leak bekannte Account Haze ergänzte: Eine B65 Pro kommt auch.
Startet „Big Battlemage“ also mit den bei Battlemage erst mit deutlicher Verzögerung nachgeschobenen Pro-Modellen?
Kommt Gaming überhaupt noch?
Dass die beiden Pro-Modelle jetzt den Anfang in der Gerüchteküche machen, muss nicht bedeuten, dass Intel mit größeren Arc-B-Series-Grafikkarten erst später oder gar nicht mehr plant. Doch mit Blick auf die explodierenden Speicherpreise dürfte sich die für Intel ohnehin schon komplizierte Platzierung größerer Gaming-Grafikkarten noch weiter verkompliziert haben: Viel Speicher für relativ wenig Geld, so wie es Arc bisher geliefert hat, werden von Tag zu Tag utopischer. Zur CES waren neue Desktop-Grafikkarten – egal ob Pro oder Gaming – kein Thema.
Auf einer Intel Arc Pro für professionelle (KI-)Anwendungen sind die höheren Kosten für viel Speicher hingegen besser zu verstecken respektive auf das Preisschild draufzuschlagen.
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Ja
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Nein
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Schenker/XMG: Panther Lake ist fast kein Thema wegen großem LPDDR5X

Beim Notebook-Hersteller Schenker, der auch unter der Marke XMG agiert, spielt Intel Panther Lake nach Angaben eines Support-Mitarbeiters vorerst keine große Rolle. Nur einzelne Modelle kämen in Frage, ein breiter Einsatz sei aber nicht geplant. Der Grund dafür sei der große On-Board-RAM in Zeiten der DRAM-Knappheit.
Das erklärte Schenker über den offiziellen Support-Account von XMG/Schenker im ComputerBase-Forum, angeregt durch Fragen aus der Community. „Wir prüfen Panther Lake aktuell nur für einzelne neue Modelle (1-2 Ultrabooks, ggf. auch ein einzelner Gaming-Laptop mit RTX 50). Ein breiter Einsatz ist nicht geplant – die meisten Modelle bleiben vorerst auf den bekannten Plattformen“, heißt es dort.
Kein Modell mit Intels stärkster GPU
In der Reihe XMG Evo sei aktuell gar kein Modell mit Intel Panther Lake geplant. Generell bestehe auch keine Absicht, überhaupt Modelle mit der „12Xe“-Variante der neuen CPU-Familie herauszubringen. Gemeint sind Modelle mit der stärksten Grafikeinheit Arc B390 (Test), die über 12 Xe-Kerne verfügen. Diese Core Ultra X gibt es ausschließlich mit verlötetem LPDDR5X-Speicher, der einen hohen Durchsatz für die iGPU leistet.
Doch genau das ist augenscheinlich das Problem, denn wie der Support-Mitarbeiter ausführt, erschwere der aktuell herrschende Engpass bei DRAM die Einführung neuer Modelle mit großem On-Board-Speicher. Die DRAM-Variante LPDDR5X wird aber sowohl für die besagten Core Ultra X wie auch AMDs APU-Serie Strix Halo zwingend vorausgesetzt.
Panther Lake gibt es aber auch mit DDR5-Modulen
Das erklärt allerdings nicht, warum Schenker allgemein kaum Intel Panther Lake anbieten will. Neben den drei Core Ultra X mit Arc B390 und immer LPDDR5X gibt es ja noch zehn Modelle, die auch mit DDR5-Modulen arbeiten, was zugleich Flexibilität bei der Speichermenge schafft. Hier könnten also Speicherriegel aus dem Vorrat zum Einsatz kommen und müssten nicht zu aktuell horrenden Preisen zugekauft werden.
Allerdings wird Panther Lake im besten Fall mit DDR5 7.200 MT/s kombiniert. Diese schnellen Module sind vielleicht dann doch noch nicht so verbreitet auf Lager wie die langsameren Chips mit 6.400 MT/s, die der Vorgänger maximal unterstützt. Für Panther Lake mit maximal 55 Watt Turbo Power gilt aber weiterhin DDR5-6400 als Maximum, sodass auch dieses Argument gegen die neue Plattform nicht vollumfänglich zählt.
Erste Listungen im Handel
Bereits einige der im Rahmen der CES angekündigten Panther-Lake-Notebooks werden im Preisvergleich aufgeführt. Darunter sind Modelle der Hersteller Acer, Asus, Lenovo und MSI. Bei diesen sind die LPDDR5X-Versionen aber ganz klar in der Überzahl mit derzeit 13 von insgesamt 15 Modellen.
Ab Ende Januar wird die allgemeine Verfügbarkeit erwartet, sodass sich im Februar ein genaueres Bild abzeichnen dürfte.
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