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Bluetti Elite 300: Weltweit kleinste Powerstation mit 3 kWh im Test


3 kWh Kapazität, 2.400 W Leistung und schnelles Laden: Wir testen die Bluetti Elite 300 auf Effizienz, Solarleistung und Praxistauglichkeit.

Bluetti positioniert die Elite 300 bewusst als Gegenentwurf zum klassischen „3-kWh-Klotz“. Unter dem Motto „More Power, Less Bulk“ soll sie eine der kompaktesten und leichtesten Powerstations ihrer Klasse sein.

Tatsächlich bietet die Station 3014 Wh Kapazität, wiegt aber nur rund 2 kg mehr als viele typische 2-kWh-Geräte. Dieser Gewichtsvorteil ist vor allem bei mobilen Anwendungen relevant, bei denen Größe und Masse den Einsatzbereich bestimmen.

Mit 2400 W Dauerleistung und kurzfristig bis zu 4800 W richtet sich die Elite 300 an mehrere Szenarien: Home-Backup bei Stromausfällen, Off-Grid-Set-ups, Camping- oder Wohnmobilinstallationen sowie Werkstatt- und Baustellenbetrieb. Bluetti versucht damit, die Lücke zwischen klassischen mobilen Powerstations und stationären Heimspeichern zu schließen.

Auch bei der Lebensdauer setzt der Hersteller auf starke Zahlen. Die verbaute LiFePO₄-Batterie soll 6000 Ladezyklen bis 80 % Restkapazität erreichen. Bluetti gewährt zusätzlich fünf Jahre Garantie, was derzeit über dem Marktdurchschnitt vieler Powerstations liegt.

Für längere Lagerzeiten empfiehlt das Handbuch (PDF), den Akku bei etwa 40 bis 60 % Ladezustand aufzubewahren, das Gerät vollständig auszuschalten und alle Kabel zu trennen. Zudem sollte der Speicher etwa alle sechs Monate einmal vollständig geladen und entladen werden. Diese Empfehlung entspricht den allgemeinen Eigenschaften von Lithium-Batterien, deren Alterung sowohl durch Nutzung als auch durch Zeit und Temperatur beeinflusst wird.

Design, Gewicht und Verarbeitung der Bluetti Elite 300

Die Powerstation wird gut gepolstert geliefert. Im Karton befinden sich neben dem Gerät lediglich ein etwa 1,5 Meter langes Schuko-Ladekabel, eine kleine Erdungsschraube sowie ein kurzes Informationsblatt. Der Lieferumfang ist damit bewusst funktional gehalten.

Das Gehäuse wirkt robust und hochwertig verarbeitet. Die integrierten Tragegriffe erleichtern den Transport des rund 26 kg schweren Systems deutlich. Materialqualität, Passgenauigkeit und Oberflächen vermitteln insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck.

Bluetti Elite 300: Anschlüsse und Display

Anschlüsse und 12-Volt-Architektur der Bluetti Elite 300

Bei den Anschlüssen bietet die Elite 300 eine solide Auswahl für mobile und stationäre Anwendungen. Neben klassischen 230-Volt-Steckdosen stehen mehrere Gleichstromanschlüsse zur Verfügung, darunter ein leistungsstarker 12-Volt-XT60-RV-Port mit bis zu 30 Ampere, ein klassischer Zigarettenanzünderanschluss sowie moderne USB-Ports. Besonders hervorzuheben ist der USB-C-Port mit bis zu 140 W Power Delivery, der selbst leistungsstarke Laptops direkt versorgen kann.

Wichtig ist jedoch ein Detail der internen Architektur: Der XT60-RV-Port und der Zigarettenanzünderanschluss sind elektrisch parallel geschaltet und teilen sich ein gemeinsames 30-Ampere-Gesamtlimit. Wird beispielsweise über den Zigarettenanzünder bereits ein größerer Verbraucher betrieben, reduziert sich entsprechend die maximal verfügbare Leistung des RV-Ports. In der Praxis spielt das vor allem bei Camper-Installationen eine Rolle.

Bluetti Elite 300: Beim Turbo-Laden und hoher AC-Last kann es laut werden.

Lautstärke im Test: Lüfterverhalten im Alltag und unter Last

Wie laut eine Powerstation arbeitet, hängt stark von der aktuellen Last und der Ladeleistung ab. Unter maximaler Belastung – etwa beim Turbo-Laden mit rund 2,3 kW oder bei hoher AC-Last – messen wir etwa 53 dB in einem Meter Abstand und bis zu 67 dB direkt am Gehäuse. In solchen Situationen ist die aktive Kühlung deutlich wahrnehmbar.

Im normalen Betrieb arbeitet die Elite 300 jedoch meist deutlich leiser. Bei deaktivierten AC-Ausgängen oder reinem DC-Betrieb bleibt das Gerät häufig komplett lautlos.

Sobald der Wechselrichter aktiv ist, können die Lüfter allerdings auch ohne große Last kurzzeitig anlaufen. Hintergrund ist der Eigenverbrauch des Inverters, der selbst im Leerlauf Wärme erzeugt und deshalb gekühlt werden muss. In Technikräumen, Werkstätten oder im Camper fällt dieses Verhalten kaum auf, in sehr ruhigen Wohnräumen kann es jedoch gelegentlich wahrnehmbar sein.

Schutzklasse, Temperaturgrenzen und Einsatzbedingungen

Die Elite 300 besitzt laut Handbuch die Schutzklasse IP20. Das bedeutet, dass das Gerät gegen feste Fremdkörper über 12,5 mm geschützt ist, jedoch keinen Schutz gegen Wasser oder Spritzwasser bietet. Der Hersteller empfiehlt daher ausdrücklich, die Powerstation nicht bei Regen oder hoher Luftfeuchtigkeit zu betreiben.

Auch bei den Betriebstemperaturen gelten klare Grenzen. Der Speicher kann zwischen −20 °C und +40 °C entladen, während das Laden nur im Bereich von 0 °C bis +40 °C erlaubt ist. Unterhalb des Gefrierpunkts blockiert das Batteriemanagementsystem den Ladevorgang vollständig. Die Station kann dann zwar weiterhin Energie abgeben, nimmt jedoch keine neue Ladung auf, bis sich die Zellen wieder erwärmen.

Effizienz und Wechselrichterleistung im Praxistest

Um die reale Entladeeffizienz zu bestimmen, haben wir zwei vollständige Entladezyklen durchgeführt. Die Messung erfolgte mithilfe der smarten Zwischenstecker Shelly Plug S Gen3 und Refoss P11.

Bei einer konstanten Last von rund 500 W konnten wir etwa 2,85 bis 2,89 kWh aus dem Akku entnehmen. Bei 1000 W Last waren die Werte praktisch identisch. Bezogen auf die Nennkapazität ergibt sich daraus eine AC-Entladeeffizienz von rund 95,5 %, was für eine Powerstation dieser Klasse ein außergewöhnlich guter Wert ist.

Der integrierte Wechselrichter liefert einen reinen Sinus mit stabilen 230 Volt bei 50 Hz. Auch bei schnellen Lastwechseln blieb die Ausgangsspannung im Test stabil. Selbst empfindliche IT-Geräte wie Monitore oder Netzwerksysteme zeigten keinerlei Auffälligkeiten.

Ladefunktionen: AC-Lademodi und Turbo-Ladetest

Die Elite 300 bietet mehrere Lademodi, die sich über das Gerät oder die App auswählen lassen. Im Silent-Modus lädt die Station mit rund 800 W, wodurch Geräuschentwicklung und Netzbelastung reduziert werden. Der Standardmodus nutzt etwa 1200 W, während im Turbo-Modus bis zu 2300 W Ladeleistung erreicht werden.

Zusätzlich lässt sich im Custom-Modus der Ladestrom zwischen 1 und 10 Ampere einstellen. Dadurch kann die Ladeleistung sehr präzise an schwache Stromquellen angepasst werden, etwa auf Campingplätzen oder in älteren Hausinstallationen.

Im Praxistest lädt die Elite 300 im Turbo-Modus von 0 auf 100 % in etwa 1 Stunde und 52 Minuten. Bereits nach rund 92 Minuten sind etwa 95 % Ladezustand erreicht. Danach reduziert das System die Leistung deutlich, um ein gründliches Zell-Balancing durchzuführen.

Insgesamt wurden für eine vollständige Ladung etwa 3,70 bis 3,74 kWh Energie aus dem Netz aufgenommen. Daraus ergibt sich eine AC-zu-AC-Round-Trip-Effizienz von rund 77 %, was für schnelles LiFePO₄-Laden mit intensiver Balancing-Phase ein typischer Wert ist.

Bluetti Elite 300: Solarpanels mit 12–60 V mit maximal 22 A können die Powerstation mit bis zu 1200 W laden.

Solar laden mit der Bluetti Elite 300: Limits, Module und Praxistest

Für die Solarladung besitzt die Elite 300 einen einzelnen XT60-PV-Eingang. Dieser erlaubt Eingangsspannungen zwischen 12 und 60 Volt sowie einen maximalen Strom von 22 Ampere, was theoretisch eine Solarladeleistung von bis zu 1200 W ermöglicht.

Wichtig ist jedoch, dass die Leerlaufspannung der Module (Voc) niemals über 60 Volt steigen darf. Wird diese Grenze überschritten, kann die Elektronik beschädigt werden.

Dachmodule, Bluetti-Panels und Winter-Praxistest

Viele klassische Dachmodule arbeiten mit relativ hohen Spannungen. Zwei dieser Module in Serie würden häufig bereits deutlich über 60 Volt erreichen und sind daher nicht kompatibel. In der Praxis bleibt bei vielen Dachmodulen nur der Betrieb eines einzelnen Panels.

Die von Bluetti angebotenen faltbaren Solarmodule sind besser auf das Spannungsfenster abgestimmt und ermöglichen deshalb höhere Gesamtleistungen.

Ein kurzer Praxistest mit mehreren parallel geschalteten 500-Wp-Panels unter winterlichen Bedingungen zeigte, dass die Eingangsleistung bereits ab etwa drei Modulen durch das 22-Ampere-Stromlimit begrenzt wird. Zusätzliche Module erhöhen die Ladeleistung dann nur noch geringfügig.

High-Current-Modus und Powerlifting erklärt

Der sogenannte High-Current-Modus steuert, wie das Gerät bei niedriger Eingangsspannung mit hohen Strömen umgeht. Standardmäßig wird der Strom in solchen Situationen auf etwa 8 Ampere begrenzt, da dies typischerweise einer Fahrzeugbatterie entspricht.

Wird der Modus aktiviert, hebt das System diese Begrenzung auf. Das ist besonders bei Solarkonfigurationen mit niedriger Spannung und hohem Strom sinnvoll.

Der Powerlifting-Modus wird dagegen häufig missverstanden. Die Station liefert dadurch keine echten 4800 W, sondern reduziert gezielt die Ausgangsspannung, damit bestimmte ohmsche Verbraucher wie Wasserkocher oder Heizlüfter nicht sofort zur Überlastabschaltung führen.

Bluetti Elite 300: Kompakte Powerstation mit 3 kWh und 2400 W Leistung

USV-Funktion im Test: Umschaltzeit und System Switch Recovery

Die Elite 300 kann auch als unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) eingesetzt werden. Für den Test haben wir ein typisches Home-Office-Set-up mit zwei Laptops, Monitoren, NAS, Router und Switch angeschlossen. Die Gesamtlast lag bei rund 115 W.

Beim Ziehen des Netzsteckers wechselte das System nahtlos auf Akkubetrieb. Die Umschaltzeit lag im Bereich der Herstellerangabe von unter 10 Millisekunden. Während des Tests kam es weder zu Bildschirmflackern noch zu Netzwerkabbrüchen.

Ein praktisches Detail ist die Funktion System Switch Recovery. Schaltet sich die Station wegen leerem Akku ab, merkt sie sich den Zustand der Ausgänge. Sobald wieder Energie anliegt und der Akku etwa 5 % Ladezustand erreicht, werden die Ausgänge automatisch wieder aktiviert. Gerade für Router, Kühlschränke oder kleine Server ist das sehr hilfreich.

App, Energiemanagement und ECO-Modi

Die Bluetti-App ermöglicht sowohl eine lokale Steuerung per Bluetooth als auch den Fernzugriff über WLAN und Cloud. Bluetooth funktioniert auch ohne Internetverbindung und ist daher besonders für Off-Grid-Einsätze geeignet.

Firmware-Updates werden ausschließlich über Bluetooth übertragen und erfordern einen Bluetti-Account. Der Aktualisierungsvorgang dauert in der Regel etwa fünf bis zehn Minuten.

Über die App stehen außerdem verschiedene Energiemanagement-Modi zur Verfügung, darunter zeitbasierte Lade- und Entladepläne sowie Prioritätssteuerungen für Netz- oder Solarstrom.

Die ECO-Modi schalten Ausgänge automatisch ab, wenn die angeschlossene Last über längere Zeit unter eine definierte Schwelle fällt. Das spart Energie, kann jedoch bei Geräten mit geringem Verbrauch problematisch sein. Gerade Router, NAS-Systeme oder andere Dauerverbraucher sollten deshalb besser ohne ECO-Automatik betrieben werden.

Preis

Im Shop des Herstellers kostet die Elite 300 zur Einführung knapp 1500 Euro. Mit dem Code Heise300 (an der Kasse eingeben) gibt es einen Rabatt in Höhe von 8 %, sodass die kompakte Powerstation bereits für 1379 Euro erhältlich ist. Der Versand ist derzeit kostenlos. Wer die Bedingungen nach § 12 Abs. 3 Nr. 1 UStG erfüllt und dies Bluetti bestätigt, erhält die Elite 300 für 1159 Euro (Code Heise300 an der Kasse eingeben).

Fazit

Im Test überzeugt die Bluetti Elite 300 vor allem durch sehr hohe Effizienz, schnelle Ladeleistung und hochwertige Verarbeitung. Besonders positiv fällt das Verhältnis aus Kapazität, Gewicht und Baugröße auf. Eine Powerstation mit 3 kWh Speicher in diesem vergleichsweise kompakten Format ist derzeit noch selten.

Zu den größten Stärken zählen die AC-Effizienz von rund 95,5 %, die schnelle Turbo-Ladung und die langlebige LiFePO₄-Batterie mit bis zu 6000 Ladezyklen. Auch als USV für Home-Office-Set-ups funktioniert die Station zuverlässig.

Kritikpunkte gibt es nur wenige. Die Lüfter können in sehr ruhigen Umgebungen gelegentlich hörbar sein, und die 2400 W Dauerleistung sind gemessen an der großen Kapazität eher konservativ ausgelegt. Zudem erfordert die relativ niedrige 60-Volt-PV-Grenze etwas Planung bei der Solaranbindung.

Wer jedoch eine effiziente, langlebige und vielseitige 3-kWh-Powerstation sucht, erhält mit der Elite 300 ein technisch sehr solides Gesamtpaket mit nur wenigen Einschränkungen.



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Last Call: Digitale Souveränität – Cloud, KI und Security krisensicher machen


Clouddienste, KI-Systeme und Kommunikationsplattformen stammen überwiegend von wenigen internationalen Anbietern – Daten fließen dabei oft unkontrolliert ab. Im Classroom Digitale Souveränität in der Praxis – Cloud, KI und Security krisensicher gestalten zeigt unser Experte Manuel „HonkHase“ Atug, wie man Abhängigkeiten systematisch identifiziert und Risiken bewertet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernen konkrete Strategien, um ihre digitale Selbstbestimmung zurückzugewinnen und sich dabei aus Kostenfallen zu befreien.

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Zunächst erhalten Teilnehmende einen umfassenden Überblick zur politischen Weltlage. Unser Experte ordnet dabei ein, welchen Einfluss diese auf digitale Souveränität und Abhängigkeiten in der IT hat. Er geht auf die Rolle der Big-Tech-Konzerne ein und wie man sich mit Derisking statt Decoupling absichert, ohne direkt alle Arbeitsgewohnheiten ändern zu müssen. Im weiteren Verlauf stehen souveräne Optionen für die Cloud- und KI-Nutzung im Fokus, um die teils gravierenden Risiken in der täglichen Nutzung zu umgehen, insbesondere den Kontrollverlust über die eigenen Daten und potenziell eskalierende Kosten. Mit einem Schutz vor Vendor-Lock-in und einer durchdachten Exitstrategie für den Notfall macht man sich weniger angreifbar und setzt Cloud und KI souverän ein.

Auch zahlreiche Kommunikationsmittel stehen unter der Kontrolle weniger mächtiger Konzerne. Hier bietet die klassische E-Mail als dezentrales Medium ohne Plattformbindung entscheidende Vorteile, die wiederum durch Clouddienste zunehmend untergraben werden, etwa Microsoft 365. Selbiges gilt für die meisten Office-Rechner, die Windows einsetzen und somit ebenfalls von Microsoft abhängen. Hier bieten Linux und Open-Source-Software Auswege aus der Abhängigkeit, die den kommerziellen Lösungen in vielen Bereichen ebenbürtig sind und weit kalkulierbarere Kosten verursachen.




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Abschließend widmet sich unser Experte dem Thema Security und erklärt, welche entscheidenden Vorteile digitale Souveränität bietet. Er stellt Open-Source-Sicherheitswerkzeuge vor und zeigt, was eine wirklich souveräne IT-Infrastruktur ausmacht – von der Datenverarbeitung ausschließlich in der EU bis hin zur vollständigen Einhaltung europäischer Gesetzgebung als Sicherheitsvorteil. Die Termine des Classrooms lauten:

  • 11.05.26: Digitale Souveränität verstehen – Abhängigkeiten erkennen und strategisch handeln
  • 18.05.26: Cloud und KI souverän nutzen – Risiken erkennen, Strategien entwickeln
  • 01.06.26: Unabhängige Kommunikation im Unternehmen – dezentrale Alternativen für Social Media, Messenger, E-Mail und Suchmaschinen
  • 08.06.26: Open-Source-Lösungen und freie Standards – Praxisstrategien für Office-Alternativen, Browser und mehr
  • 15.06.26: IT-Sicherheit durch digitale Souveränität – Herstellerunabhängigkeit mit Open Source

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Die Sessions haben eine Laufzeit von jeweils vier Stunden und finden von 9 bis 13 Uhr statt. Alle Teilnehmenden können sich nicht nur auf viel Praxis und Interaktion freuen, sondern haben auch die Möglichkeit, das Gelernte mit allen Aufzeichnungen und Materialien im Nachgang zu wiederholen und zu vertiefen. Fragen werden direkt im Live-Chat beantwortet und Teilnehmende können sich untereinander zum Thema austauschen. Der nachträgliche Zugang zu den Videos und Übungsmaterialien ist inklusive.

Weitere Informationen und Tickets finden Interessierte auf der Website des Classrooms.

E-Mail-Adresse

Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.


(cbo)



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Visual Studio Code 1.117: Unternehmenskunden können eigene LLM-Keys nutzen


Visual Studio Code 1.117 steht zum Download bereit. Das neue Release von Microsofts Sourcecode-Editor erweitert die KI-Fähigkeiten des Chats, bringt ein experimentelles neues Chat-Rendering und aktualisiert die App „Visual Studio Code Agents“, die derzeit nur Teilnehmende des Insider-Programms verwenden können.

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Nutzerinnen und Nutzer von GitHub Copilot in einer Business- oder Enterprise-Edition können nun ihre eigenen API-Keys für Sprachmodelle einsetzen, bekannt als „Bring your own language model key (BYOK)“. Somit lassen sich Anbieter wie OpenRouter, Ollama, Google oder OpenAI einbinden, um deren Large Language Models im VS-Code-Chat zu nutzen.

Standardmäßig deaktiviert, können Admins BYOK mit der „Bring Your Own Language Model Key“-Richtlinie in den Copilot-Richtlinieneinstellungen aktivieren. Dabei können sie festlegen, welche Modellanbieter in ihrem Unternehmen zulässig sind. Anschließend können Organisationsmitglieder Modelle von integrierten Anbietern direkt in VS Code auswählen oder Extensions von Anbietern aus dem Visual Studio Code Marketplace installieren.

Die Vorteile liegen nicht nur in der größeren Modellauswahl, die über die integrierten Modelle hinausgeht, sondern auch darin, dass die integrierten Modelle dann nicht den Standard-Rate-Limits unterliegen. Dabei ist zu beachten, dass sich die „mitgebrachten“ Modelle lediglich auf den Chat auswirken, nicht auf Inline-Vorschläge oder andere KI-gestützte Features in VS Code.

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Als ein experimentelles Feature kann der VS-Code-Chat nun inkrementell rendern. Dadurch sollen die Chat-Antworten flüssiger und natürlicher wirken. Die Inhalte erscheinen blockweise mit optionalen Animationen, etwa fade, blur oder slide.

Darüber hinaus hat die App „Visual Studio Code Agents“ ein Update erhalten. Diese befindet sich noch im Preview-Status und ist VS-Code-Insidern vorbehalten. Die App bietet eine Agent-native Umgebung, in der sich parallele Sessions über Repos hinweg ausführen, Diffs inline betrachten und mehrschrittige Coding-Aufgaben durchführen lassen. Im neuen Release können Entwicklerinnen und Entwickler Sub-Sessions aus aktuellen Sessions erstellen. Neben weiteren Updates wurde auch die User Experience in der App überarbeitet.

Die offizielle Ankündigung informiert über diese und weitere neue Features in Visual Studio Code 1.117.


(mai)



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Webanalyse ohne Google: Umami 3.1 bringt Replays und eigene Dashboards


Mit Version 3.1.0 erhält die Open-Source-Webanalyse Umami mehrere größere Funktionen für Auswertung, Debugging und Performance-Monitoring. Im Mittelpunkt stehen frei konfigurierbare Dashboards namens „Boards“ sowie Session Replays, mit denen sich echte Nutzersitzungen nachvollziehen lassen. Hinzu kommen ein integriertes Tracking der Core Web Vitals, deutlich erweiterte Filter- und Segmentfunktionen sowie überarbeitete Sharing-Optionen. Außerdem schließt das Release mehrere Sicherheitslücken, führt Schema-Migrationen aus und hebt die Mindestanforderungen an die Plattform an.

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Umami ist eine datenschutzfreundliche, selbst hostbare Alternative zu klassischen Webanalyse-Diensten wie Google Analytics. Die Software erfasst Seitenaufrufe und Events ohne Third-Party-Tracking und richtet sich vor allem an Entwickler und Unternehmen, die ihre Analyse selbst kontrollieren wollen.

Die neuen Boards bringen ein flexibles Dashboard-System. Anwender stellen Auswertungen aus Diagrammen, Tabellen und Kennzahlen in einem frei gestaltbaren Raster zusammen. Einzelne Komponenten lassen sich verschiedenen Websites zuordnen, live anpassen und anschließend im Team teilen oder duplizieren. Damit nähert sich Umami funktional spezialisierten Monitoring- und BI-Tools an. Ein Marketing-Team kann so etwa ein Board für Kampagnenkennzahlen pflegen, während das Produktteam parallel eines für Feature-Nutzung und Conversions führt.

Ebenfalls neu ist Session Replay. Die Funktion spielt reale Nutzersitzungen im Browser nach und basiert auf der Bibliothek rrweb. Session Replay zeichnet Klicks, Scrollbewegungen und Eingaben auf. Über konfigurierbare Maskierungsstufen lassen sich sensible Inhalte ausblenden. Die Aufzeichnungen sind pro Besuch segmentiert und nach Events filterbar. Das hilft etwa dabei, Abbrüche in Formularen oder Checkout-Prozessen zu analysieren.

Im Bereich Performance erfasst Umami nun die Core Web Vitals direkt im Browser der Besucher, darunter Largest Contentful Paint (LCP), Interaction to Next Paint (INP), Cumulative Layout Shift (CLS), First Contentful Paint (FCP) und Time to First Byte (TTFB). Eine überarbeitete Performance-Ansicht stellt die Werte dar und bewertet sie anhand gängiger Schwellenwerte. So lässt sich zum Beispiel erkennen, ob blockierendes JavaScript Interaktionen auf Mobilgeräten verzögert.

Auch die Filter- und Segmentlogik wächst spürbar. Neu sind ODER-Verknüpfungen zwischen Bedingungen, Regex-Operatoren und Mehrfachauswahl bei Vergleichsoperatoren. UTM-Parameter stehen jetzt systemweit zur Verfügung. Damit lassen sich komplexere Auswertungen formulieren, etwa Nutzersegmente über mehrere Kampagnen oder Regionen hinweg. Funnels unterstützen außerdem Filter auf Event-Eigenschaften pro Schritt sowie Wildcards in Zieldefinitionen.

Die überarbeitete Share-Funktion erlaubt eine feinere Steuerung freigegebener Inhalte. Einzelne Bereiche wie Übersichten oder Events lassen sich ein- oder ausblenden, Share-Links können einen Namen erhalten. Die Darstellung ist vollständig für Mobilgeräte optimiert.

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Weitere Neuerungen sind unter anderem die zusätzliche Filterdimension „Distinct ID“, eine flexible Zeitaggregation nach Stunde, Tag oder Monat, ein Download für Berichte sowie Performance-Optimierungen durch Pagination-Limits und Cache-Control-Header. Hinzu kommen Geolocation-Header für EdgeOne und zusätzliche Konfigurationsoptionen über Umgebungsvariablen.

Im Administrationsbereich wechselt Umami von react-intl zu next-intl und liefert vollständige Übersetzungen für 51 Sprachen. Mit „react-zen“ führt das Projekt zudem ein einheitliches Design-System ein und überarbeitet die Navigation. Die Teamfunktionen sind nun konsolidiert und um eine Redis-basierte Feature-Steuerung ergänzt.

Auf der Sicherheitsseite schließt das Release IDOR-Schwachstellen in Berichten und Segmenten und schränkt Share-Tokens stärker ein. Zusätzlich aktualisiert es mehrere Abhängigkeiten mit bekannten Lücken.

Für die neuen Funktionen führt Umami automatisch Schema-Migrationen aus, etwa für Boards, Session Replay und die Sharing-Mechanismen. Die Mindestanforderung steigt auf Node.js 22, weil das Release auf Prisma 7 setzt.

Daneben behebt Version 3.1.0 zahlreiche Bugs, vor allem bei der PostgreSQL-Kompatibilität, in SQL-Abfragen, bei der Zeitzonenverarbeitung sowie im Tracker und in der Oberfläche. Details zu allen Änderungen finden sich in den Release Notes auf der GitHub-Projektseite von Umami. Version 3.0 erschien im November 2025 und fügte in Umami neue Tracking-Features hinzu.


(fo)



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