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Recap PAGE x BECC Design Camp: Echte Kreativität bleibt menschlich › PAGE online


Ein Tag Zeit, 22 Kreative, vier Kampagnen: Beim Design Camp von PAGE und BECC zeigte sich, dass Großes entsteht, wenn unterschiedliche Menschen zusammenkommen – mit KI als Sparringpartner.

Recap PAGE x BECC Design Camp: Echte Kreativität bleibt menschlich › PAGE onlineBild: BECC Agency & ISARWINKELEs gab nur eine einzige Regel, als PAGE und BECC 22 Designer:innen aus Deutschland und Österreich nach München einluden, um in nur einem Tag eine ganz besondere Aufgabe zu erfüllen: Aufgeteilt in vier Teams sollten die Kreativen eine Geburtstagskampagne zum 40. Jubiläum von PAGE entwerfen, allein mit der Vorgabe, »Human × AI« zu berücksichtigen – beides sollte Teil des Prozesses sein. Die Location war ein perfektes Match für diese Mission: Die Räume der Agentur BECC im Münchner Isarwinkel, offen, lichtdurchflutet und mitten im Grünen sind wie gemacht für Austausch, kreative Energie und echtes Teamwork. Designer, Texterinnen, Architektinnen, Produktdesigner, Illustratorinnen und Videografen – die Bandbreite der Teilnehmenden war groß, die Spannung, welche kreativen Arbeiten aus dieser Mischung entstehen würden, auch. Los ging es ganz analog mit einer Yogasession von Kirstin Sternel (Y-Why Yoga & Kommunikation).

Eine Gruppe von Menschen steht in einem offenen, modernen Innenraum mit hohen Decken, Oberlichtern und Holzstufen und führt gemeinsam eine Yoga- oder Stretching-Übung aus. Die Teilnehmenden balancieren auf einem Bein und strecken die Arme nach oben. Im Vordergrund stehen Sofas und ein Bildschirm mit einer Kachelübersicht, während Pflanzen und Sitzbereiche die kreative, entspannte Atmosphäre unterstreichen.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL

Aufgeteilt in vier diverse Teams aus unterschiedlichen Disziplinen und Altersgruppen starteten die Teilnehmenden dann in die Konzeptionsphase. Für lange Debatten war zwar kaum Zeit – der Austausch war dennoch intensiv. Vor allem bei der Frage nach dem Umgang mit Künstlicher Intelligenz: Welche Rolle übernimmt KI im Designprozess? Wo kann sie unterstützen, wo nicht? Und wer behält die Fäden in der Hand?

»Keine Zeit, Dinge totzureden«

Schnell wurde klar: KI stellt die Designwelt zwar derzeit auf den Kopf, doch echte Kreativität bleibt menschlich. KI wird zum Sparringpartner, zum Teammitglied und Werkzeug: »Sie ersetzt uns nicht, es ist ein Miteinander«, sagte eine Teilnehmerin. Denn das Gefühl und die Gänsehaut, wenn man merkt, dass eine Idee wirklich gut ist, kann Technologie nicht leisten. Und nach und nach entstanden aus Brainstorming, Skizzen und Diskussionen konkrete Ideen, die zu greifbaren Strategien wurden.

Sechs Personen sitzen an einem Tisch in einem hellen, modernen Arbeitsraum mit sichtbaren Stahlträgern und großen Fenstern und arbeiten konzentriert an Laptops. Auf dem Tisch liegen Notizbücher, Kabel und Getränke; Sonnenlicht fällt durch die Fenster und schafft eine fokussierte, produktive Atmosphäre.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL
Fünf Personen sitzen an einem Tisch in einem kreativ gestalteten Raum und arbeiten gemeinsam an Laptops. An der Wand hinter ihnen hängen zahlreiche Geweihe und Tierpräparate, daneben ist ein großes, farbiges Wandbild einer Figur zu sehen. Auf dem Tisch liegen Notizen, Bücher und Getränke; die Gruppe wirkt im Gespräch und konzentriert an ihren Aufgaben.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL
Fünf Personen sitzen an einem runden Tisch in einem hellen, minimalistischen Raum und arbeiten konzentriert an ihren Laptops. Auf dem Tisch liegen Notizbücher, Smartphones, Wasserflaschen und Gläser. Eine große runde Deckenlampe, Pflanzen und ein Whiteboard im Hintergrund schaffen eine ruhige, fokussierte Arbeitsatmosphäre.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL
Blick durch eine Glasscheibe in einen Besprechungsraum: Drei Personen sitzen an einem Tisch und arbeiten an Laptops, während im Vordergrund eine weitere Person mit dem Rücken zur Kamera sitzt. Die spiegelnde Scheibe zeigt spiegelverkehrte Schrift und Lichtreflexe. Auf dem Tisch stehen Wasserflaschen und Arbeitsmaterialien; die Stimmung wirkt ruhig und konzentriert.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL

Obwohl die Zeit knapp war, kamen zum Mittagessen (frisch gekocht von BECC-Geschäftsführer Leif Geuder!) alle Teilnehmenden an der langen Tafel aus Holz im Herzen der Agentur zusammen und nahmen sich Zeit für Gespräche. »Heute Morgen waren wir uns völlig fremd, jetzt sind wir ein Team«, sagte eine Teilnehmerin. »Es ist toll zu sehen, was man schaffen kann, wenn so viele unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinandertreffen und man keine Zeit dafür hat, Dinge totzureden«, ein anderer.

Mehrere Personen stehen in einer hellen Küche um eine Kochinsel und bereiten gemeinsam Essen zu. Im Vordergrund richtet eine Person Pasta auf einem Teller an, während eine andere Nudeln aus einem großen Topf nimmt. Auf der Arbeitsfläche liegen frische Kräuter, Brot und Kochutensilien; im Hintergrund beobachten weitere Teilnehmende das Geschehen. Die Atmosphäre wirkt gemeinschaftlich und entspannt.Bild: BECC Agency & ISARWINKEL

»Technologie kann Kreativität beflügeln«

Dann ging es in die heiße Phase, denn bereits um 15:30 hieß es: Ab auf die Bühne, die Teilnehmenden stellen ihre Kampagnen den anderen Teams sowie Leif Geuder und PAGE-Chefredakteur Stefan Lara Torres vor. »Die Energie und Professionalität an diesem Tag war beeindruckend«, sagt Stefan Lara Torres. »Die Teams kannten sich vorher nicht und sind teils weit angereist, um gemeinsam etwas Großes zu entwickeln – auch mit KI. Aber es wurde einmal mehr klar: Technologie kann Kreativität beflügeln, aber nicht ersetzen.«

Ergebnis des PAGE x BECC Designcamps sind vier Kampagnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und trotzdem vieles gemeinsam haben. Sie zeigen, dass Design auch in Zeiten von KI nicht tot ist, dass Veränderung und Metamorphose seit jeher die Branche prägen und dass wir Menschen es sind, die auch künftig die Fäden ziehen. Sie feiern PAGE als langjährige Wegbegleiterin der Branche, sie machen Mut und laden die Community ein, selbst Teil des Jubiläums zu werden.

Am 6. Mai stimmen die Besuchenden im Rahmen der mcbw ab, welche Kampagne ab Sommer auf allen PAGE-Kanälen eingesetzt wird. Auch wenn die Gewinnerkampagne noch nicht feststeht: Applaus gab es schon jetzt für alle.

Sei am 6. Mai im ISARWINKEL dabei!

Co-Kreation und KI: BECC öffnet den ISARWINKEL – und lädt die Zukunft zum Frühstück ein › PAGE onlineBild: BECC Agency & ISARWINKEL

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Die Magie der Pixel › PAGE online


Bitmap-Schriften sind herrlich nostalgisch. Dabei muss man die Hochzeit dieser Fonts in den 1980er Jahren gar nicht selbst erlebt haben, um zum Fan zu werden. Viele junge Kreative lieben Pixelfonts – mit der gerade erschienenen Boxal der Foundry The Northern Block steht ihnen eine neue Type zur Verfügung.

Die Magie der Pixel › PAGE online

Pixelfonts sind begrenzt skalierbar, lassen sich in Texten schlecht lesen und funktionieren oft nur in der vorgesehenen Auflösung wirklich gut. Trotzdem sind sie wahnsinnig beliebt und es entstehen immer wieder neue. Bei der Foundry Rosetta Type zum Beispiel gibt es mit Handjet 2 ein riesiges – kostenloses – Pixelschriftsystem inklusive Variable Font mit 23 elementaren Formen, die sanft ineinander übergehen.

Auch der bekannte Typedesigner Toshi Omagari liebt diese Schriften, er erforschte die faszinierende Welt  der Arcade Game Typography und machte daraus ein Buch.

Und für all diejenigen, die eine ganz und gar unverbrauchte Pixelschrift suchen erschien bei der britischen Foundry The Northern Block kürzlich Boxal. Inspiriert ist sie vom zeitlosen Charme klassischer Arcade-Spiele. Jeder Buchstabe weckt Erinnerungen an pixelige Abenteuer und die Grafik klassischer Spiele. Mit ihren fünf Varianten Normal, Diamond, Dot, Square und Line, jeweils in den Schnitten Light, Regular und Bold, bietet Boxal eine breite Palette an Möglichkeiten und für jedes Projekt den passenden Stil – egal ob minimalistische Schlichtheit, klare Eleganz, raffinierte Raffinesse oder kühnes Statement.

Mit ihrer verspielten Hommage an Arcade-Spiele lädt Boxal Designer und Gamer gleichermaßen ein, die Magie der Pixelkunst wiederzuentdecken. Ob Digital oder Print – Boxal verleiht jedem Projekt einen Hauch Vintage-Flair.

Boxal umfasst über 610 Zeichen. Zu den OpenType-Funktionen gehören verschiedene Zahlenvarianten, Alternativen für a und g, Pfeile, Emojis sowie Sprachunterstützung für West-, Süd- und Mitteleuropa.

Wer sich vom Retro-Charme von Boxal verzaubern lassen möchte, kann die Schrift bei The Northern Block für knapp 100 Pfund lizensieren. Einzelschnitte kosten 19 Pfund. Noch bis einschließlich 30. April gibt es mit dem Code BOXAL30 einen Rabatt von 30 Prozent.

       

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Porträt der Woche: Patrick Widmer › PAGE online


PAGE gefällt …: Illustrationen von Patrick Widmer aus Freilassing, der einen in Welten mitnimmt, die dicht und lebendig, verblüffend und leuchtend sind – und die für Oper und Magazine entstehen, für Festivals und Verlage und auch für das Fernsehen.

Porträt der Woche: Patrick Widmer › PAGE onlineBild: Patrick Widmer

Name Patrick Widmer

Location Gebürtiger Basler – mit Zwischenstopps in Stuttgart und München, inzwischen in Freilassing bei Salzburg gelandet.

Web patrickwidmer.com
@patrickwidmer

Start Eigentlich begann alles mit einer Entscheidung gegen die Illustration.

Nach dem Grundstudium an der Hochschule für Design und Kunst in Luzern – einer Hochburg der Illustration – schien mir der Weg zum Illustrator noch zu abstrakt. So entschied ich mich für den Studiengang Grafikdesign und wechselte danach für den Studiengang Visuelle Kommunikation an die Hochschule für Gestaltung und Kunst nach Basel.

Erste Selbstständigkeit mit einem Büro für Visuelle Gestaltung. Die ersten Jahre arbeitete ich als Grafiker und Art Director in Basel und Stuttgart. Die Illustration lief dabei aber immer mit – erst leise im Hintergrund, dann immer deutlicher. Der Wendepunkt kam mit dem Umzug nach München und den ersten Projekten für die Bayerische Staatsoper. Ab da war klar: Jetzt bin ich Illustrator.

Stil Ich arbeite bewusst zwischen Illustration für Kinder und für Erwachsene – und genau dieser Spagat prägt meinen Stil.
Mich reizt die Verbindung aus spielerischer, zugänglicher Bildsprache und inhaltlicher Tiefe. Meine Illustrationen sollen auf den ersten Blick leicht wirken – und auf den zweiten mehr erzählen.
Ich spiele mit Abstraktion, Überzeichnungen und Proportionen, kombiniere das mit kräftigen Farben, und entwickle dichte, lebendige Bildwelten, immer mit einer guten Portion Humor.

Lieblingsmotive Menschen. Am liebsten in Bewegung. Sie tragen Geschichten in sich – man muss sie nur zeichnen. Das hat mich schon als Kind fasziniert: Ein einziger Zirkusbesuch konnte mich monatelang beschäftigen. Mein Skizzenbuch ist deshalb fast immer dabei. Ich zeichne im Café, am Bahnhof, beim Fischhändler, im Schwimmbad oder in der U-Bahn – eigentlich überall, wo Leben stattfindet.

Technik Die Ideen entstehen analog – im Skizzenbuch und auf Papier.
Für die finalen Illustrationen gehe ich ins Digitale und arbeite viel mit unterschiedlichen Strukturen von: Spülbürsten, Rasierklingen, kaputte Pinsel, angebranntes Backpapier oder fotografierte Oberflächen. Daraus entsteht ein stetig wachsendes Archiv – und mein ganz eigener Baukasten.

Inspiration Alles, was sich bewegt – visuell oder gedanklich: Menschen, Städte, Natur, Kunst, Theater, Oper, Musik, Bücher, Filme.

Kund:innen Bayerische Staatsoper, BioTerra Magazin, Bühnen Bern, Carlsen Verlag, Lucerne Festival, Luzerner Schultheatertage, Eurowings Magazin, Pädagogische Hochschule Luzern, Schweizer Fernsehen, Sparkassenverlag, SJW-Verlag, Solarspar Magazin, Stadtpolizei Winterthur, Steelcase, Wort & Bild Verlag u. v. m.

Agent:in

 

Patrick Widmer: Animation für das Lucerne Festival
Patrick Widmer: Animation für das Lucerne Festival
Patrick Widmer: »Skakin’ Dylan« für das REPUBLIK Magazin
Freibad-Szene aus dem Kinderbuch »Spring doch!«, erschienen im SJW Verlag. Im Vordergrund steht ein Kind im roten Badeanzug zögernd auf einem Sprungbrett, während im Hintergrund andere Kinder mutig ins Wasser springen oder auf Badematten liegen. Die bunte Illustration vermittelt das Thema Überwindung und Mut.
Patrick Widmer: Illustration aus dem Kinderbuch Spring doch! – SJW Verlag Bild: Patrick Widmer
Zwei Illustrationen für das Ballett »Coppélia« der Bayerischen Staatsoper. Links: Dr. Coppelius, eine überlebensgroße, schnurrbärtige Figur in orangefarbenem Gehrock und hohem Hut, schreitet durch eine Kulisse aus Häuserwänden, während im Hintergrund eine Figur seinen Schlüssel aufhebt. Rechts: Die gleiche Figur, nun als Mechaniker gekleidet, hält eine zerstückte Puppenballerina in den Händen.
Patrick Widmer: Illustration für das Ballett »Coppélia« – Bayerische Staatsoper Bild: Patrick Widmer

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AI im Kreativprozess: Wer passt sich hier eigentlich an was an? › PAGE online


Eine Studie hat untersucht, wie sich der Einsatz von GenAI auf Kreativprozesse auswirkt. Die Ergebnisse sind teilweise überraschend. Fest steht, dass die KI-Systeme sich noch besser an menschliche Expertisen anpassen müssen.

AI im Kreativprozess: Wer passt sich hier eigentlich an was an? › PAGE online

Kreative fragen sich häufig, ob generative Künstliche Intelligenz ihre Prozesse im Alltag verbessert oder mühseliger gestaltet, beschleunigt oder gar verlangsamt. Ist die Nutzung ein (Zeit-)Gewinn? Es geht um Tools wie Midjourney. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, sei einmal vorausgesetzt, dass der praktische Umgang mit AI-Tools, die heutzutage im Kreativalltag eingesetzt werden, in großen Teilen bereits gelernt ist. Wirft man nun einen Blick auf die kreativen Prozesse, kann man verschiedene Antworten auf die Frage entdecken.

Eine wissenschaftliche Studie hat sich dem Thema gewidmet. Dabei standen zwei Fragen im Fokus. Wie wirkt sich der Einsatz von GenAI auf kreative Arbeit aus, insbesondere in zwei Phasen des kreativen Prozesses? Die Forscher:innen benannten erstens die Phase der Ideenfindung und zweitens eine anschließende Phase der Umsetzung. Die andere Frage: Inwiefern unterscheidet sich ein solcher Einfluss je nach dem Fachwissen der Designer:innen? Hier geht es um Erfahrungswerte und vorhandene Expertisen im Berufsbild.

Die Wissenschaftler:innen stellten die Hypothese auf, dass die beiden Phasen unterschiedlich beeinflusst werden, und zwar abhängig vom vorhandenen Fachwissen – Junior und Senior-Gestalter:innen – der Kreativen.

Steigern sich die kreativen Leistungen? Nur teilweise

Die Ergebnisse für die »erste Phase«, also der Ideenfindung, ergab, dass GenAI die kreative Leistung »erheblich steigert«, weil hier »kognitive Verfestigungen bei allen Designer:innen abgemildert werden«.

Tatsächlich sah das Ganze schon anders aus, als es um die »zweite Phase« ging. Hier überraschten die Erkenntnisse, denn die kreativen Arbeitsleitungen steigerten sich nur bei jungen Designer:innen. Auf die Seniors traf das nicht zu. Im Gegenteil, die Umsetzung wurde bei erfahrenen Kreativen behindert beziehungsweise verlangsamt. Von effizienter Umsetzung mit GenAI kann hier nicht die Rede sein. Die Studie liefert eine Begründung für dieses Ergebnis.

Die Fachwissen-Fixierung

Profi-Gestalter:innen mit vielen Jahren Berufserfahrung haben ihre über Jahre hinweg entwickelten Prozesse bereits entwickelt. Sie greifen (unbewusst) auf ein selbst erarbeitetes Repertoire an Fachwissen zurück. Sie haben ihre perfektionierten Abläufe. Und die Arbeit mit AI wirft auf einmal alles über Bord, die Prozesse und Lösungswege sind jetzt anders. Die Studie nennt es Fachwissen-Fixierung. Das führte dazu, dass die Profis laut Studie 57 Prozent mehr Zeit benötigten!

Interessanterweise ist das für die Junior:innen im Gegenzug nicht zutreffend. Diese Gruppen profitierten von der Arbeit mit GenAI in der zweiten Phase, also der Ideenumsetzungsprozesse. Das ist darauf zurückzuführen, dass sie noch nicht so tief in routinierten Prozessen stecken. Sie passen sich anders oder in diesem Fall leichter an – und profitieren davon.

KI im Brainstorming einzusetzen, ist demnach für alle Gruppen effizient und hilfreich. Hinsichtlich der Umsetzungsphase müssen sich die KI-Systeme aber noch besser den Menschen, hier vor allem den Profis anpassen. Nicht umgekehrt. Denn aktuell bremst KI erfahrene Designer:innen teilweise aus. 

Quelle: Jinghui (Jove) Hou, Lei Wang, Gang Wang, Harry Jiannan Wang, Shuai Yang (2025) The Double-Edged Roles of Generative AI in the Creative Process: Experiments on Design Work. Information Systems Research 0(0). Die Studie lässt sich im Web herunterladen. 

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