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anuux: Wie viel Werte darf sich ein Startup leisten?


Als Unternehmer ist der 33-jährige Berliner Marius Baumgärtel  kein unbeschriebenes Blatt, denn mit der “Queeren Haushaltshilfe” hat er in seiner Heimatstadt ein Unternehmen aufgebaut, das bereits 50 Mitarbeitende beschäftigte – auch Heteros. Quasi nebenbei hat er dann anuux entwickelt – ein Nahrungsergänzungsmittel, dass für die optimale Verdauung und damit für einen sauberen Enddarm sorgen soll. Ideal für das Liebesspiel “an der Hintertür” – ebenfalls natürlich auch für Heteros.

Schnell stellt sich heraus, dass die Löwen nicht nur sehr angetan von seiner Persönlichkeit sind, sondern auch sein Produkt durchaus interessant finden.

Seit drei Jahren wird anuux bereits online, in Apotheken und einem Laden in Berlin verkauft, außerdem ist Marius viel auf Messen unterwegs.

Doch die zielgruppengerechte Vermarktung der Kapseln mit Flohsamen-, Chia- und Leinsamenschalen hat nicht nur Vorteile: online droht bei allzu direkter Kommunikation der intimen Mehrwerte schnell der Shadow-Ban, offline haben einige potenzielle Verkaufsstellen durchaus Berührungsängste – selbst im Jahr 2025 noch.

Bei den Löwen scheint das nicht der Fall zu sein: schließlich hatte Janna Ensthaler bereits vor Beginn des Pitches ihren Löwen-Kolleginnen und -Kollegen die Funktionsweise des im Set platzierten Klistierballs erklärt.

So kommen diese auch ganz Löwen-typisch schnell auf die Zahlen zu sprechen: ca. 1 € pro Tag kostet den Kunden die empfohlene Menge der Kapseln, und zuletzt konnte bereits ein Jahresumsatz von rund 60.000 € erwirtschaftet werden.

Die Stimmung in der Höhle scheint sehr gut zu sein, was nicht zuletzt den sehr klaren Antworten des Gründers zu verdanken ist, der es gleichzeitig jedoch schafft, sein Thema mit lockerer Offenheit zu kommunizieren.

Zwar verabschiedet sich Frank Thelen recht schnell von einer eventuellen Verhandlung, da es kein Produkt für ihn ist. Die anderen Löwen gehen aber weiter in die Tiefe, fragen nach Firmensetup und Vorgeschichte, was oft ein sicheres Zeichen für stärkeres Interesse ist.

Trotzdem überlässt Handelslöwe Ralf Dümmel bald den Damen alleine das Feld, da er das Produkt – gerade mit der sehr spezifischen Ausrichtung in der Zielgruppenansprache – für zu erklärungsbedürftig für einen Omnichannel-Vertrieb sieht.

Und gerade der Vertrieb und das Marketing, das für ein solches Produkt dann eben doch eine besondere Herausforderung darstellt, soll der Knackpunkt werden: auf die Frage Dagmar Wöhrls, was genau sich der Gründer von einem Löwen wünscht, thematisiert Marius unter anderem den Shadow-Ban auf Social Media, und dass er hier mehr Expertise im Online-Marketing an seiner Seite braucht, um diese Herausforderung besser adressieren zu können.

Auch dies ist ein Punkt, warum schließlich Judith Williams das gefürchtete “Ich bin raus” verlauten lässt: im Marketing nicht wirklich frei kommunizieren zu können sieht sie als eines der Probleme an, die ihr das Startup madig machen.

Als jedoch Marius daraufhin betont, dass dies vor allem auf Instagram zutrifft, aber nicht notwendigerweise auf alle Plattformen, wirft Janna Ensthaler mit X eine weitere Marketing-Möglichkeit in den Ring, die Marius jedoch sofort abblockt, da er die Plattform aus einer politischen Haltung heraus nicht unterstützen möchte.

Dies scheint ultimativ dann jedoch der Ausstiegsgrund für die Löwin zu werden, da sie Pitch, Auftritt und Produkt des Gründers zwar schwer lobt, jedoch betont, dass sie sich Offenheit von ihren Gründern wünscht und auf einer solchen Basis nicht zusammenarbeiten möchte.

Hier wird sich wohl so mancher die Frage gestellt haben: kann man sich als Startup auf Investment-Suche überhaupt eine solche Haltung erlauben? Ist es generell nicht kritisch, sich einem bestimmten Marketing-Weg komplett zu verschließen?

Auf Investoren-Seite ist die Haltung auf jeden Fall nachvollziehbar. Schließlich kann man einem Investor sein Geschäftsmodell schlecht vorwerfen. Und das zielt nun mal normalerweise auf möglichst gutes Wachstum der Portfolio-Unternehmen.

Doch wie immer hat ein solches Thema mehr als eine Seite: natürlich ist es rein umsatztechnisch zunächst einmal kritisch, einen möglichen Kanal komplett auszuschließen.

Andererseits gab es gerade gegen X in der Vergangenheit auch Schlagzeilen wegen angeblicher homophober Tendenzen. Zwar ging Elon Musk dagegen vor, doch trotzdem kann so etwas – unabhängig vom Wahrheitsgehalt – zu einem entsprechenden Image führen.

Mittel- bis langfristig muss sich dann jedes Unternehmen, dass auf einer solchen Plattform Werbung schaltet, über Image- und Brandingauswirkungen in der Zielgruppe Gedanken machen. So könnte eine offen Differenzierung kurzfristig zwar einen Weg zu einem zusätzlichen Marketingkanal verbauen, längerfristig aber zum Markenaufbau des Unternehmens entscheidend beitragen – weil es schlicht von der Zielgruppe positiv und als authentisch wahrgenommen wird.

Letztendlich muss hier also nicht nur die persönliche Überzeugung, sondern auch die übergeordnete Marken-Strategie gegen operative Maßnahmen abgewogen werden. Geradezu ein Paradebeispiel einer schwierigen GründerInnen-Entscheidung.

Letztendlich gab es leider keinen Deal für annux, dafür aber einen spannenden Pitch mit einem sympathischen Gründer, der zu seinen Werten stand.

Bleibt zu wünschen, dass das Medium Fernsehen den verlorenen Kanal wieder ausgleicht und seine Anstrengungen, eine authentische Marke aufzubauen, irgendwann belohnt werden.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

WELCOME TO STARTUPLAND


SAVE THE DATE: Am 5. November findet unsere zweite STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer



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Warum ich als Chef jedes einzelne Mitarbeiter-Feedback beantworte


Ein unterschätztes Leadership-Tool: Pulse Surveys. Jason Modemann darüber, wie Mitarbeiter-Feedback nicht im System hängen bleibt, sondern echte Veränderung anstößt.

Warum ich als Chef jedes einzelne Mitarbeiter-Feedback beantworte

Mawave-Gründer Jason Modemann schreibt bei Gründerszene über seinen Alltag als Unternehmer.
Mawave / Logo: Gründerszene

Jason Modemann ist Gründer und Geschäftsführer von der Social Media Agentur Mawave Marketing. Mit 27 Jahren führt er 150 Mitarbeiter. Zu Mawaves Kunden zählen unter anderem Red Bull, Nike und Lidl.

Zuhören gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft. Klingt banal, ist es aber nicht. Denn je größer ein Unternehmen wird, desto schwerer ist es, wirklich alle Stimmen im Team zu hören. Gerade die ehrlichen, kritischen, leisen Stimmen verschwinden schnell im Daily Business. Aber genau da steckt oft großes Potenzial für Wachstum und Veränderung.

Feedback ist nur dann wertvoll, wenn es nicht im System hängen bleibt

So läuft die Pulse Survey bei Mawave ab

Unsere Lösung dafür: die Pulse Survey. Alle zwei Wochen stellen wir unserer Crew über ein Tool jeweils sechs Fragen zu den Kategorien „Enablement“, „Engagement“, „berufliches Wachstum“, „Mental Health“ und „Workload“ sowie „Teamzugehörigkeit“. Die Fragen bewerten sie auf einer Skala von eins bis zehn, zusätzlich gibt’s eine Kommentar-Funktion. Die Umfrage ist selbstverständlich anonymisiert, die Mitarbeitenden können also völlig ehrlich antworten. Ich persönlich sehe nur, aus welchem unserer Teams die Antwort kommt. 

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Insgesamt haben wir einen Pool von 30 Fragen, die regelmäßig rotieren. Eine Frage ist allerdings immer dabei: „Wie wahrscheinlich ist es, dass du Mawave als Arbeitsplatz weiterempfiehlst?“ Damit wollen wir ein kontinuierliches Stimmungsbild abbilden, quantitativ und qualitativ. 

Wer Feedback gibt, will Wirkung sehen

Damit das Ganze allerdings wirklich aussagekräftig ist, brauchen wir eine hohe Beteiligung. Unsere Benchmark liegt bei mindestens 70 Prozent. Alles darunter würde das Bild verzerren. Deshalb reicht es nicht, die Ergebnisse nur für uns auszuwerten. Wir spielen sie aktiv ins Team zurück und zeigen, welche Learnings wir daraus ziehen oder welche Maßnahmen aus den Ergebnissen entstehen. Denn: Wer Feedback gibt, will Wirkung sehen. Sonst lässt die Bereitschaft schnell nach. 

Warum ich auf jedes Feedback antworte

Pro Zyklus bekommen wir 30 bis 40 Kommentare, also bis zu 80 im Monat. Und ich lese jeden einzelnen persönlich und beantworte fast alle. Klar, das kostet Zeit. Aber es lohnt sich meiner Meinung nach aus drei Gründen:

1. Feedback verbindet

Das Team sieht, dass ihre Kommentare wirklich gelesen und ernst genommen werden, das schafft Vertrauen. Und ich will verstehen, was die Crew bewegt und wo wir besser werden können.

2. Tieferliegende Themen aufdecken

Hinter Aussagen wie „Mein Workload ist zu hoch“, stecken oft tiefere Themen wie beispielsweise ineffiziente Prozesse, fehlende Strukturen oder fehlende Priorisierung. 

3. Vom Kommentar in den Dialog treten

Ich stelle häufig Rückfragen direkt in den Kommentaren. So entstehen echte Gespräche – manchmal sogar über mehrere Survey-Zyklen hinweg. Und nicht selten lade ich Mitarbeitende danach ins 1:1 ein, wenn sie das möchten. So wird aus anonymem Feedback echte Veränderung.

Für mich steht fest: Feedback ist nur dann wertvoll, wenn es nicht im System hängen bleibt. Wer fragt, muss auch zuhören. Wer zuhört, muss auch antworten. Und genau darin liegt für mich eine wichtige Verantwortung als Führungskraft.

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Ortivity sammelt 200 Millionen ein – deutsche-startups.de


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ HealthTech Ortivity sammelt 200 Millionen ein +++ Onsai erhält „mehr als 1 Million“ +++ Viessmann Generations Group investiert in everwave +++ Finanzspritze für aiomics +++ Gladrow übernimmt Querfeld +++ Bergblut kauft Pressbar +++

Ortivity sammelt 200 Millionen ein

Im #DealMonitor für den 29. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ortivity 
+++ Der Schweizer Private-Equity-Investor Unigestion “sowie ausgewählte neue Apheon-Investoren” investieren 200 Millionen Euro in Ortivity. Wobei diese “Transaktion einen teilweisen Exit bestehender Ortivity-Gesellschafter beinhaltet”.  Das Münchner HealthTech, 2022 von Ärzten wie Reinhard Wichels und dem Geldgeber Apheon gegründet, setzt auf ambulante und operative Orthopädie. “Aufgebaut auf einem ärztegeführten Modell betreibt das Unternehmen über 100 medizinische Zentren in Deutschland und bietet ein vollständiges Spektrum orthopädischer Versorgung”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen insbesondere seine Expansion vorantreiben. Bis Ende 2023 flossen bereits rund 100 Millionen in Ortivity. Apheon hielt zuletzt direkt und indirekt rund 57 % am Unternehmen. Mehr über Ortivity

Onsai
+++ Der Leipziger Investor SIVentures und Business Angels wie Willem van der Zee sowie Wolfgang M. Neumann investieren “mehr als 1 Million Euro” in Onsai. Das Leipziger Startup, 2024 von Ralf Bonin, Christian Müller und Tobias Koehler und Jochen Emig gegründet, setzt auf “KI-Lösung für die Hospitality-Branche”. “Die Mittel werden strategisch für die Weiterentwicklung der Produktpalette, den europäischen Marktausbau, die Verstärkung des Teams sowie die Integration weiterer Hotelsysteme eingesetzt”, teilt das Team mit. Mehr über Onsai

everwave
+++ Viessmann Generations Group, KSK-Wagniskapital, SistaAct und der European Social Innovation and Impact Fund (ESIIF) investieren eine ungenannte Summe in everwave. Das Startup aus Aachen, 2018 von Clemens Feigl und Tilman Floehr gegründet, entwickelt “technologische Lösungen, um Plastikmüll aus Flüssen zu entfernen, bevor dieser in die Ozeane gelangt”. Dabei setzt das Unternehmen auf “Müllsammelboote, Barrieren und manuelle Clean-ups, unterstützt durch KI-Analysen”. Bis Ende 2023 flossen bereits rund 1,7 Millionen in das Unternehmen – unter anderem von SistaAct, capacura und NRW.Bank. Mehr über everwave

aiomics
+++ Der schwedische Pre-Seed-Investor Norrsken Evolve investiert 250.000 Euro in aiomics. Das Startup aus Berlin, von Sven Jungmann und Nikita Tarasov an den Start gebracht, möchte ein neues KI-gestütztes Betriebssystem für das Gesundheitswesen etablieren. Für “nahtlose Datenintegration, zufriedene Patienten und einfache Compliance”, heißt es. Mehr über aiomics

MERGERS & ACQUISITIONS

Gladrow – Querfeld
+++ Der Lebensmittel-Großhändler Gladrow (Mittenwalde) übernimmt das insolvente Berliner Startup B2B-Food-Startup Querfeld, das auf krummes Obst und Gemüse setzt. “Ich bin gerade dabei, das Geschäft sorgfältig zu übergeben – und bin extrem froh, dass es weitergeht”, schreibt Querfeld-Gründer Frederic Goldkorn. Querfeld, 2016 gegründet, schlitterte im Sommer 2025 in die Insolvenz. Mehr über Querfeld

Bergblut – Pressbar
+++ Das Bio-Saftkuren-Startup Bergblut (Kirchberg in Tirol),
übernimmt die 2013 gegründete Saftkur-Marke Pressbar (Heldenstein). “Mit dem Zusammenschluss unter Führung von Bergblut werden Sortiment, Produktion und Vertrieb in der DACH-Region gezielt ausgebaut – sowohl im Direktvertrieb als auch im Einzelhandel und in der Gastronomie”, teilen die Unternehmen mit. 

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74



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Deutscher Gründer pitcht beim Friseur: So geht Networking im Silicon Valley


Deutscher Gründer pitcht beim Friseur: So geht Networking im Silicon Valley

Tammo Elsner studierte im Rahmen des International Honors Program in Stanford und gründet gerade Rize Capital – wenn es nach ihm ginge in Palo Alto.
FrankRamspott/Getty; privat; Collage: Gründerszene

Am liebsten würde er für immer bleiben. Ok, vielleicht nicht für immer immer. Aber für jetzt und um hier sein Startup zu gründen. Hier in den USA, in Palo Alto, und nicht weit vom Silicon Valley entfernt. Hier sei für einen Startup-Gründer wie ihn alles besser, findet Tammo Elsner. Einfacher. Anderes Networking, andere Fundraising-Kultur.

Seit zwei Monaten lebt der Deutsche in Palo Alto. Er hat am Stanford Entrepreneurship Program teilgenommen, studierte dort ein Quarter, in der sogenannten „Summer Session“.  Und während dessen trieb Elsner die Idee seines eigenen, ersten Startups weiter voran. 

Hoover Tower und andere akademische Gebäude auf dem Campus- Gelände der Universität Stanford University in Kalifornien.

Hoover Tower und andere akademische Gebäude auf dem Campus- Gelände der Universität Stanford University in Kalifornien.
picture alliance / ZB/euroluftbild.de | euroluftbild.de/Hans Blossey

Rize Capital böte „AI-Enrichment von rohen Finanzdaten“, erklärt der Gründer im Gespräch mit Gründerszene. Er und seine beiden Mitgründer hätten ein KI-Agentensystem aufgebaut, das Finanzportfolios analysiert. Für Privatanleger, erstmal. B2C. B2B-Anwendungen etwa als Tool für Family-Offices und andere Vermögensverwalter seien auch denkbar. Man kann mit der KI zur Entwicklung des Portfolios chatten, sich Charts und Kennzahl-Analysen anzeigen lassen.

Entscheidender Punkt: Erste Finanzierung

Stand jetzt funktioniert das für Aktienportfolios und Krypto, und angenommen werde das auch schon: 1200 Nutzer ein Monat nach Launch des Chatbots – ganz ohne Marketing. Und eigentlich auch noch ganz ohne Firma, denn die Gründung steht noch bevor.

Der nächste große Schritt soll eine Finanzierung sein: „Jetzt sind wir an einem Punkt, dass wir Geld einsammeln müssen. Um skalieren zu können, müssen wir neues Personal dazu holen und vor allem die besten Datenlieferanten für die Qualität unserer KI-Antworten für uns gewinnen“, sagt Elsner. 

Oder anders gesagt: Jetzt geht es erst so richtig los mit Rize Capital. Es stelle sich eben nur die große Frage: Wo machen sie das? Deutschland oder doch USA? Wäre es eine reine Bauchentscheidung, wäre klar: USA. Auch sein Co-Gründer hätte Bock, herzukommen, sagt Elsner.

Nirgendwo sonst ist die Founder-Investoren-Dichte so hoch

Der alles entscheidende Unterschied sei der „Access zum Netzwerk“, den er in und um Palo Alto fände. Der sei einfach nicht zu toppen. Nirgendwo sonst ist Zugang zu Investoren, Acceleratoren, Talenten und anderen Gründern so krass, glaubt Elsner.

Besonders das Coupa Café sei so ein Hotspot, wo sich Gründer, Investoren und Stanford Studenten tummeln.



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