Künstliche Intelligenz
Apple AirTag 2 ist da: Besseres Finden, lauteres Piepsen
Nach knapp fünf Jahren hat Apple am Montag neue AirTags angekündigt. Die äußerlich offensichtlich unveränderte zweite Generation der Bluetooth-Tracker integriert leistungsfähigere Funkchips und sorgt für lauteres Piepsen. Mit einem neueren iPhone (ab iPhone 15, iPhone Air und iOS 26.2.1) lässt sich ein AirTag 2 demnach schon aus etwas weiterer Entfernung über die „Genaue Suche“ per Ultrabreitbandfunk in der eigenen Umgebung aufstöbern. Erstmals ist es außerdem möglich, einen AirTag auch im Nahbereich direkt von der Apple Watch (ab Series 9, Ultra 2 und watchOS 26.2.1) aus zu lokalisieren.
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Apple verspricht besser hörbares AirTag-Gepiepse
Der lautere Speaker der AirTags 2 helfe dabei, einen Tracker leichter zu finden, wenn dieser etwa zwischen die Couch-Polster gerutscht sei, heißt es bei Apple. Ein aktualisierter Bluetooth-Chip soll obendrein für eine höhere Reichweite sorgen, sodass theoretisch auch fremde iPhones in größerer Entfernung einen verlorenen AirTag bemerken und den Standort an Apples Server respektive den Besitzer übermitteln.
In Hinblick auf Anti-Stalking-Funktionen hat Apple keine Neuerungen angekündigt, hier könnte das lautere Piepsen möglicherweise auch helfen. Ob sich der Lautsprecher der AirTags 2 ebenso einfach deaktivieren lässt wie der Lautsprecher der ersten AirTag-Generation, bleibt vorerst offen. Apple vermarktet die Tracker nicht als Anti-Diebstahl-Tool, weil die Stalking-Warnfunktionen schließlich auch Diebe auf das Gerät aufmerksam machen können.
AirTag 2 weiter ohne Öse
Der Hersteller rückt das Auffinden verlorener Gegenstände in den Vordergrund. Die Zusammenarbeit mit Fluglinien führte demnach dazu, dass sich Vorfälle von komplett verlorenem Reisegepäck um 90 Prozent reduziert haben. Nutzer können den Standort ihrer AirTags temporär mit Dritten teilen – viele Airlines haben das inzwischen in ihre Systeme integriert.
Die münzgroßen AirTags 2 passten in bestehendes Zubehör, wie Apple anmerkt. Das ist für viele Einsatzgebiete allerdings auch weiterhin zwingend erforderlich, schließlich verzichten sie unverändert auf eine Öse oder andere Aufhängevorrichtung. Für Strom sorgt weiterhin eine austauschbare Knopfzelle CR2032, die wie bisher länger als ein Jahr durchhalten soll.
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Preislich tut sich nichts: Ein einzelner AirTag 2 kostet bei Apple 35 Euro, der Viererpack knapp 120 Euro. Im Handel war das Bundle meist weit unter 100 Euro zu haben. Käufer sollten aktuell allerdings genau darauf achten, ob sie noch die erste oder schon die zweite AirTag-Generation erwerben.
Update
26.01.2026,
21:49
Uhr
In der Meldung stand ursprünglich irrtümlicherweise, die verbesserte Genauer-Finden-Funktion benötige ein iPhone 17 – tatsächlich sind alle iPhone-Modellreihen ab dem iPhone 15 mit der zweiten Generation von Apples dafür erforderlichem Ultrabreitbandchip ausgerüstet. Ausgenommen bleibt nur das iPhone 16e.
(lbe)
Künstliche Intelligenz
Britisches Oberhaus will Altersverifikation für VPNs und Social Media
Das britische Oberhaus hat für eine deutliche Verschärfung der Altersverifikation im Internet gestimmt. Mit 207 zu 159 Stimmen nahmen die Lords das Amendment 92 an, das VPN-Anbieter verpflichtet, wirksame Alterskontrollen für britische Nutzer einzuführen. Damit wird erstmals eine Altersgrenze für VPN-Dienste festgelegt. Ein weiterer Änderungsantrag verbietet unter 16-Jährigen den Zugang zu sozialen Medien.
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Die VPN-Dienste sind in Großbritannien in den Fokus gerückt, da sie dazu verwendet wurden, andere Altersgrenzen im Netz, wie etwa für Pornografie-Seiten, auszuhebeln. Amendment 92 zielt darauf ab, die Umgehung des Online Safety Act zu verhindern. Der Gesetzgeber befürchtet, dass Minderjährige mit VPN-Diensten Altersbeschränkungen auf Social-Media-Plattformen aushebeln könnten. Nach der neuen Regelung muss das zuständige Ministerium innerhalb von zwölf Monaten nach Inkrafttreten Vorschriften erlassen, die VPN-Anbietern die Bereitstellung ihrer Dienste an Kinder verbieten. Betroffen sind kommerzielle VPN-Dienste, die in Großbritannien angeboten oder an eine signifikante Anzahl britischer Nutzer vermarktet werden.
Die Regulierungsbehörde Ofcom soll Leitlinien für die Umsetzung entwickeln und die Einhaltung überwachen. Als Kind gilt laut Amendment jede Person unter 18 Jahren. Die geforderte „highly effective age assurance“ könnte Methoden wie den Upload eines Fotos eines Ausweisdokuments, Gesichtserkennung oder Banküberprüfungen umfassen.
Social Media ab 16 Jahren
Mit noch deutlicherer Mehrheit von 261 zu 150 Stimmen verabschiedeten die Lords Amendment 94a. Dieser Änderungsantrag verbietet Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang zu „user-to-user services“. Darunter fallen laut Online Safety Act soziale Netzwerke, Messaging-Apps, Foren und Online-Gaming-Plattformen – also Dienste, auf denen Nutzer Inhalte posten, teilen und miteinander interagieren können. Ausgenommen sind E-Mail, SMS, MMS und einzelne Sprachanrufe.
Zwei weitere Amendments hatten keinen Erfolg: Lord Nash zog Amendment 93 zurück, das manipulationssichere Software auf Smartphones und Tablets gegen Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs gefordert hätte. Er verwies auf laufende Gespräche mit Ministern. Amendment 108 von Lord Storey, das Plattformen erlaubt hätte, eigene Mindestaltersgrenzen festzulegen, wurde abgelehnt.
Datenschutz versus Jugendschutz
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Die geplanten Regelungen werfen erhebliche Datenschutzfragen auf. VPN-Dienste müssten Nutzer identifizieren und deren Alter überprüfen – genau das Gegenteil dessen, wofür sie entwickelt wurden. Anbieter aus dem Ausland müssten britische Nutzer gesondert behandeln und separate Verifikationssysteme aufbauen, was zu höheren Kosten und potenziellem Nutzerverlust führen könnte. Nach Inkrafttreten des Online Safety Act 2023 stieg die Nachfrage nach VPN-Diensten in Großbritannien bereits massiv an: ProtonVPN meldete einen Anstieg um 1400 Prozent.
Ofcom spielt als Regulierungsbehörde eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Online Safety Act. Die Behörde erstellt Verhaltenskodizes, überwacht deren Einhaltung und kann bei Verstößen Bußgelder von bis zu zehn Prozent des globalen Jahresumsatzes verhängen oder Dienste blockieren lassen. Für VPN-Provider soll Ofcom nun Leitlinien entwickeln, wie die geforderte Altersverifikation technisch umgesetzt werden kann.
International steht Großbritannien mit solchen Plänen nicht allein da. Frankreich diskutiert derzeit ein Verbot sozialer Netzwerke für unter 15-Jährige. Australien hat ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt, in dessen Folge mehr als 4,7 Millionen Accounts deaktiviert wurden. Auch Spanien und Griechenland erwägen ähnliche Regelungen mit 16 Jahren als Altersgrenze.
Nach der dritten Lesung im Oberhaus müssen beide Amendments noch das Unterhaus passieren. Dort verfügt die Labour-Regierung über eine Mehrheit und hat bereits angekündigt, die Vorschläge möglicherweise stoppen zu wollen. Die Regierung hat eine Konsultation zu Mindestaltern bei Social Media und VPNs versprochen, möchte aber offenbar nicht vom Parlament zu schnellen Entscheidungen gedrängt werden. Wann und ob die Regelungen tatsächlich in Kraft treten, ist daher noch offen.
(mki)
Künstliche Intelligenz
Google zahlt 68 Millionen US-Dollar zur Beilegung einer Datenschutzklage
Der US-Konzern Google hat sich bereit erklärt, 68 Millionen US-Dollar zu zahlen, um eine Sammelklage beizulegen, in der behauptet wurde, dass sein sprachgesteuertes Assistenzprogramm Smartphone-User ohne deren Zustimmung oder Wissen aufgezeichnet und damit ihre Privatsphäre verletzt habe.
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Die vorläufige Einigung in dem Fall wurde am Freitagabend vor einem Bundesgericht in San José im US-Bundesstaat Kalifornien erzielt. Sie muss noch von der zuständigen US-Bezirksrichterin Beth Labson Freeman genehmigt werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Die Kläger warfen Google vor, nach dem Aktivieren von Google Assistant private Gespräche illegal aufgezeichnet und verbreitet zu haben, um ihnen gezielte Werbung zu senden. Ähnlich wie Apples Sprachassistent Siri ist der Google Assistant so konzipiert, dass er Gespräche aufzeichnet, wenn Personen die Schlüsselwörter „Hey Google“ oder „Okay Google“ verwenden. In der Sammelklage gegen Google vom Juli 2019 wird behauptet, dass Google Assistant Gespräche auch dann aufzeichnete, wenn User nicht diese Schlüsselwörter sagten oder eine Taste zum Start der Aufzeichnung drückten. Die Aufzeichnungen seien von Google zu Schulungszwecken aufbewahrt worden, selbst dann, wenn das Unternehmen feststellte, dass kein Schlüsselwort gesagt worden war.
Google räumte in der Einigung kein Fehlverhalten ein. Die Übereinkunft helfe, „erhebliche Risiken, Kosten und Verzögerungen im Zusammenhang mit dem Prozess und der Berufung zu vermeiden und die Entschädigung für die Sammelkläger zu gewährleisten“, heißt es in den Gerichtsunterlagen. Die Einigung gilt für Nutzer, die seit dem 18. Mai 2016 einen Google Assistant gekauft oder genutzt haben.
Apple beendete Anfang vergangenen Jahres eine ähnliche Sammelklage im Zusammenhang mit unerwünschter Aufzeichnung von Siri-Inhalten gegen die Zahlung einer Geldauflage. Ein US-Bundesgericht in Oakland, Kalifornien, genehmigte die außergerichtliche Einigung mit einer Auszahlsumme von insgesamt 95 Millionen US-Dollar.
(akn)
Künstliche Intelligenz
Top 10: Die besten günstigen In-Ear-Kopfhörer – Google vor Earfun und Soundcore
Wir haben dutzende günstige In-Ear-Kopfhörer getestet und zeigen hier die zehn besten In-Ears für um die 100 Euro oder weniger.
Wer ordentliche In-Ear-Kopfhörer will, muss nicht zwangsläufig viel Geld ausgeben. Bereits für um die 100 Euro oder weniger gibt es richtig gute Modelle, die neben umfangreicher App, hohem Tragekomfort und einer langen Akkulaufzeit überraschenderweise häufig auch mit richtig tollem Klang überzeugen.
Selbst Premium-Funktionen wie Hi-Res-Codecs, Qi-Ladung, Multipoint und Auracast sehen wir zunehmend im Einstiegssegment. Lediglich bei der aktiven Geräuschunterdrückung (ANC) haben die teuren Modelle noch einen deutlichen Vorsprung. Trotzdem mildert auch das ANC in vielen günstigen Modellen merklich die Umgebungsgeräusche.
Wir zeigen hier die in unseren Ohren zehn besten günstigen In-Ear-Kopfhörer aus dutzenden Tests.
Welche In-Ear-Kopfhörer bis 100 € sind die besten?
Unsere Testsieger sind die Google Pixel Buds 2a für 99 Euro (Gomibo). Sie bieten nicht nur guten Klang und Premium-Features wie Spatial-Audio, sondern vor allem das beste ANC für unter 100 Euro.
Die Earfun Air Pro 4+ für 69 Euro (Amazon.de, Code: AP4PTECH) sind unsere Technologiesieger. Trotz ihres günstigen Preises zeigen sie jede Menge Premium-Features wie LDAC, AptX, Multipoint, Auracast, Qi-Ladung und vieles mehr.
Wer es richtig günstig will, der sollte zu unserem Preis-Leistungs-Sieger Huawei Freebuds 5i für 40 Euro (Joybuy) greifen. Trotz des schmalen Preises klingen sie dank LDAC richtig gut und sitzen perfekt im Ohr.
Wie gut klingen günstigen In-Ear-Kopfhörer?
Bei günstigen In-Ear-Kopfhörern steht meist ein bassbetontes Klangprofil im Vordergrund, das Pop, Hip-Hop und elektronische Musik spaßig wiedergibt. Neutrale oder detailreiche Abstimmungen sind selten. Aber viele Modelle bieten über eine App einen Equalizer, mit dem sich der Sound individuell anpassen lässt. Wichtig ist, dass Mitten und Höhen nicht zu sehr untergehen – sonst klingen Stimmen und Instrumente matschig. In Tests überzeugen oft Modelle mit 10- oder 12-Millimeter-Treibern, die für den Preis erstaunlich voluminös und klar klingen.
Haben schon günstige In-Ears ANC?
Aktives Noise-Cancelling ist inzwischen auch in günstigen In-Ears verbreitet, dämpft jedoch vorwiegend tiefe Frequenzen wie Motorengeräusche oder Brummen. Gegen Stimmen oder höhere Geräusche ist die Unterdrückung schwächer als bei teuren Flaggschiffen. Viele Modelle bieten einen Transparenzmodus, der Umgebungsgeräusche durchlässt – praktisch für den Straßenverkehr. In der Budget-Klasse reicht das ANC oft für Bahnfahrten oder das Büro. Allerdings bieten hochpreisigere In-Ears in den meisten Fällen auch das bessere ANC.
Wie wichtig sind Codecs?
Die meisten günstigen In-Ears unterstützen nur die Basis-Codecs SBC und AAC. AptX oder LDAC, die höhere Bitraten und bessere Qualität ermöglichen, fehlen häufig. Allerdings sehen wir zunehmend, dass auch Hi-Res-Codecs in immer mehr günstigen In-Ears Einzug halten.
Akkulaufzeit
Eine solide Akkulaufzeit ist in der Budget-Klasse oft ein starkes Argument: Viele Modelle schaffen 7 bis 10 Stunden pro Ladung ohne ANC und bis zu 30 bis 40 Stunden mit dem Ladecase. Mit aktiviertem Noise Cancelling sinkt die Laufzeit häufig auf 5 bis 7 Stunden. Schnellladefunktionen (10 Minuten laden für eine bis zwei Stunden Musik) sind inzwischen Standard. Günstige In-Ears punkten hier oft deutlicher als teure Modelle, weil sie weniger stromhungrige Features haben.
Wie lange darf man In-Ear-Kopfhörer tragen?
Eine feste Obergrenze gibt es nicht – entscheidend sind Lautstärke, Passform und vor allem die Hygiene, die bei In-Ears oft unterschätzt wird. Langes Tragen ohne Pausen kann nicht nur das Gehör belasten, sondern besonders den Gehörgang durch Feuchtigkeit und Bakterien gefährden. In der Budget-Klasse wie bei teureren Modellen gilt: Regelmäßige Unterbrechungen und gute Pflege sind Pflicht, um Entzündungen oder Schlimmeres zu vermeiden.
In-Ear-Kopfhörer verschließen den Gehörgang komplett, behindern die natürliche Belüftung und lassen Feuchtigkeit sowie Wärme stauen – ideale Bedingungen für Bakterien und Pilze. Das erhöht das Risiko für Otitis externa („Schwimmerohr“), eine schmerzhafte Entzündung des äußeren Gehörgangs, die Juckreiz, Schwellungen und sogar Eiter verursachen kann.
Aus Hygienegründen sollten In-Ears nicht länger als 2 bis 4 Stunden am Stück getragen werden, danach mindestens 15–30 Minuten Pause, damit der Gehörgang abtrocknen und belüftet werden kann.
Weiterhin empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen die Kopfhörer zu reinigen. In-Ears sollten bei regelmäßiger Nutzung im Idealfall wöchentlich gereinigt werden, bei sichtbarem Schmutz sofort. Eine gründliche Desinfektion empfiehlt sich etwa ein- bis zweimal im Monat. Die abnehmbaren Silikon- oder Schaumstoff-Ohreinsätze lassen sich in lauwarmem Seifenwasser waschen und müssen vor dem Wiedereinsetzen vollständig trocknen.
Der Hörer selbst wird mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch abgewischt; für die Ladekontakte eignet sich gelegentlich etwas Isopropylalkohol. Dabei sollte keine Flüssigkeit in die Lautsprecheröffnungen oder Mikrofone gelangen.
Neben Hygiene ist die Lautstärke der zweite große Faktor: In-Ears leiten Schall direkt ans Trommelfell, was den Schalldruck um bis zu 6 bis 9 dB erhöht. Die bekannte 60/60-Regel (max. 60 % Lautstärke, höchstens 60 Minuten, dann Pause) schützt vor bleibenden Schäden.
Tragekomfort und Passform
Der Tragekomfort entscheidet, ob man die In-Ears stundenlang ohne Druck oder Schmerzen tragen kann – besonders wichtig bei günstigen Modellen, die oft länger im Ohr bleiben sollen, um den Preis zu rechtfertigen. Mehrere Silikonaufsätze in verschiedenen Größen sind Pflicht, manche Modelle kommen zusätzlich mit Flügeln für besseren Halt beim Sport. Leichte Earbuds und ergonomische Formen verhindern schnelles Ermüden.
Wasserschutz und Bauqualität
Ein gutes IP-Rating (mindestens IPX4 gegen Spritzwasser, besser IP54 oder höher gegen Staub) ist für günstige In-Ears essenziell, wenn man sie beim Sport oder im Regen nutzen möchte. Das Ladecase sollte robust sein und einen sicheren Verschluss haben. In der Preisklasse unter 100 Euro halten viele Modelle überraschend viel aus.
Mikrofonqualität
Für Telefonate und Videocalls ist ein klares Mikrofon wichtiger als man denkt – gerade bei günstigen In-Ears oft ein Schwachpunkt. Viele Modelle haben einfache Rauschunterdrückung, die Wind oder Hintergrundgeräusche nur mäßig filtert. Gute Budget-Kandidaten schaffen verständliche Sprache in ruhigen Umgebungen, während Premium-Modelle natürlicher klingen. Wer viel telefoniert, sollte auf Testberichte achten oder Modelle mit mehreren Mikrofonen pro Earbud wählen.
Bedienung und App-Unterstützung
Touch-Bedienung ist Standard, doch die Zuverlässigkeit variiert: Manche reagieren zu sensibel, andere zu träge. Eine App mit Equalizer, ANC-Stufen und Firmware-Updates wertet günstige In-Ears deutlich auf.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das entscheidende Kriterium bei günstigen In-Ears: Wie viel Qualität bekomme ich für mein Geld? Modelle um 50 bis 80 Euro bieten oft 80 bis 90 Prozent der Leistung von 200-Euro-Kopfhörern, gerade bei Klang, Akku, App und Komfort. Straßenpreise schwanken mitunter deutlich – das Warten auf Angebote kann sich lohnen. Wir empfehlen dafür einen Blick auf Preisvergleichsportale wie Geizhals.de und deren Preisverlaufskurve.
Fazit
Auch unter 100 Euro gibt es viele richtig gute In-Ear-Kopfhörer. Vor allem beim Klang muss man im Vergleich zu teuren Modellen häufig nur wenig Abstriche eingehen. Auch der Tragekomfort kann bei den günstigen Earbuds sehr hoch sein. Selbst Codecs wie LDAC, aptX sowie AAC und eine App mit Equalizer gehören mittlerweile fast schon zum guten Ton. Wo es nach wie vor Nachholbedarf gibt, ist beim ANC. Die Ausnahme bildet unser Testsieger Google Pixel Buds 2a.
Wer bereit ist, auch etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen, sollte sich unsere große Bestenliste In-Ears genauer anschauen. Für alle, die primär beim Sport was auf die Ohren wollen, könnte die Bestenliste Sport-Kopfhörer helfen. Lieber Over-Ear als In-Ear? Dann zeigen wir in der Bestenliste Over-Ear die wirklich besten Modelle.
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