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Apple verliert Home-Hardware-Manager an Smartring-Hersteller


Apples langsames Vorgehen bei der Entwicklung neuer Home-Hardware hat womöglich den Abgang eines wichtigen Mitarbeiters befördert: Brian Lynch, bislang Senior Director im Home-Hardware-Engineering-Team des iPhone-Herstellers, hat den Konzern verlassen. Laut einem US-Medienbericht zieht es den Spezialisten nun zum Smart-Ring-Anbieter Oura, wo er den neuen Titel Senior Vice President of Hardware Engineering bekommt.

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Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass Apple einige neue Smart-Home-Produkte intern mehrfach verschoben haben soll. Darunter sind unter anderem ein sogenannter Home-Hub, der aussieht wie ein kleines iPad und als neuartige Steuerzentrale dienen soll, ein „Tischroboter“, der sich nach Personen ausrichten kann, sowie neue Lautsprecherprodukte der HomePod- und HomePod-mini-Linie. Wobei es auch denkbar ist, dass letztere mit dem Home-Hub kombiniert werden – in Form eines Docks.

Apple hatte im Smart-Home-Bereich zuletzt nach außen wenig geleistet. Es gab minimale Anpassungen seiner Home-App für den Liquid-Glass-Look, doch neue Geräte gibt es seit Jahren nicht mehr. Der HomePod mini ist sage und schreibe sechs Jahre unverändert (bis auf neue Farbvarianten in den Jahren 2021 und 2024) auf dem Markt. Der HomePod 2 hat mittlerweile drei Jahre auf dem Buckel. Laut glaubwürdigen Bloomberg-Berichten soll Apple außerdem vorgehabt haben, eine Sicherheitskamera mit privatsphärenfreundlicher Personenerkennung sowie sogar eine Türklingel mit Face ID auf den Markt zu bringen. Auch hiervon hört man seit längerem nichts mehr.

Lynch war seit 2022 als Senior Director für Home-Geräte zuständig und gilt in dem Bereich als Topmann. Oura hatte schon zuvor andere Apple-Mitarbeiter anwerben können. Dazu gehören der Gesundheitschef Ricky Bloomfield und Miklu Silvanto (Ex-Apple-Designteam, jetzt Head of Design bei Oura).

Die Personalie soll intern für Aufruhr gesorgt haben, heißt es in dem Bericht von Bloomberg. Im Vergleicht mit Amazon und Google bringe Apple seine Produkte viel später auf den Markt. Lynch war für neue Hardware-Produkte im Home-Bereich zuständig. Zuletzt hatte Apple immer wieder Probleme, seine Siri mit moderner KI-Technik auszurüsten. Pläne, eine vor mittlerweile rund zwei Jahren angekündigte kontextsensitive Erweiterung der Sprachassistentin mit iOS 26.4 umzusetzen, schlugen offenbar fehl. Die Home-Hardware-Gruppe wird von Matt Costello geleitet, der auch für Audio-Engineering und Beats-Produkte zuständig ist. Dieser berichtet wiederum an Hardwarechef John Ternus.

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(bsc)



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Am Ende der Sieger: Das Open Document Format ist der Standard


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Vor 20 Jahren passierte für das Open Document Format die entscheidende ISO-Abstimmung: Anfang Mai 2006 billigten ISO und IEC das Format als künftigen internationalen Standard. Anschließend wurde ODF am 30. November 2006 als ISO/IEC 26300:2006 veröffentlicht. Damals wirkte das wie ein technisches Detail, heute erscheint es in einem anderen Licht. Regierungen und Behörden diskutieren wieder über digitale Souveränität, Plattformabhängigkeiten und Langzeitarchivierung. Plötzlich steht eine Frage erneut im Raum, die viele längst für entschieden hielten: Wem gehören digitale Dokumente eigentlich?

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ODF ist dabei weit mehr als das Dateiformat von LibreOffice. Der Standard entstand aus der Idee, dass Dokumente dauerhaft lesbar, herstellerunabhängig nutzbar und technisch transparent sein sollen. Zwei Jahrzehnte später wirkt dieser Ansatz erstaunlich modern. Denn viele Probleme, die ODF lösen wollte, prägen heute erst recht den Alltag großer Organisationen: proprietäre Cloudplattformen, schwierige Datenmigrationen und die Frage, wie sich Informationen über Jahrzehnte hinweg archivieren lassen.

ODF war nie nur ein technisches Projekt. Das Format entwickelte sich früh zum Symbol im Konflikt zwischen offenen Standards und geschlossenen Ökosystemen – und zu einem der größten politischen Streitthemen der IT-Industrie der 2000er-Jahre.

Anfang der 2000er dominierten proprietäre Binärformate die Office-Welt. Microsofts DOC-, XLS- und PPT-Dateien galten als faktische Industriestandards, doch ihre internen Strukturen waren nur teilweise dokumentiert. Wer vollständige Kompatibilität wollte, musste Microsoft Office kaufen.

ODF verfolgte einen anderen Ansatz. Das Format setzte konsequent auf XML und sollte vollständig offen spezifiziert sein. Inhalte, Formatierungen und Metadaten lagen getrennt voneinander vor. Ziel war nicht nur die Lesbarkeit für Menschen, sondern auch die automatisierte Verarbeitung durch Skripte oder Datenbanken.

Heute klingt das selbstverständlich. Anfang der 2000er gehörte es jedoch zu einem grundlegenden Paradigmenwechsel. XML galt damals als universelles Austauschformat für strukturierte Daten. ODF übertrug diese Idee auf Office-Dokumente.

Eine ODT-Datei besteht intern aus mehreren XML-Dateien. „content.xml“ enthält die eigentlichen Inhalte, „styles.xml“ die Formatdefinitionen. Metadaten liegen in „meta.xml“, anwendungsspezifische Einstellungen in „settings.xml“. Ein ZIP-Container fasst diese Bestandteile zusammen. Deshalb lässt sich eine ODT-Datei in „.zip“ umbenennen und mit jedem gewöhnlichen Packprogramm öffnen.

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Die Architektur erinnert eher an moderne Webtechnologien als an klassische Office-Formate. Inhalte und Darstellung liegen getrennt vor – ähnlich wie HTML und CSS im Web. Diese Modularität erleichtert nicht nur die Analyse, sondern auch automatisierte Verarbeitung, Konvertierung und Archivierung.

Microsoft übernahm dieses Prinzip später für DOCX und XLSX. Auch Office Open XML basiert intern auf ZIP-Containern und XML-Dateien. Der Unterschied lag weniger in der Grundarchitektur als in der Frage, wie offen und interoperabel die Spezifikation tatsächlich ist.

Die Wurzeln von ODF liegen bei Sun Microsystems. Der damalige Eigentümer von StarOffice veröffentlichte den Quellcode 2000 als OpenOffice.org und brauchte ein standardisiertes Dateiformat für die freie Office-Suite.

2002 begann die Standardisierung bei OASIS, einem Industriekonsortium für offene Standards. Das Ziel war ein herstellerneutraler Dokumentstandard. 2005 verabschiedete OASIS ODF 1.0, 2006 folgte die ISO-Standardisierung als ISO/IEC 26300. Damit existierte erstmals ein vollständig offener internationaler Standard für Office-Dokumente.

Bemerkenswert ist aus heutiger Sicht, wie früh dabei Themen aufkamen, die inzwischen wieder unter dem Schlagwort „digitale Souveränität“ verhandelt werden. Schon damals argumentierten Befürworter, Staaten dürften ihre Dokumente nicht an einzelne Hersteller binden. Dokumentformate bestimmen schließlich, welche Software eine Organisation einsetzen muss und wie zugänglich Daten langfristig bleiben.

Behörden müssen Dokumente oft mehrere Jahrzehnte aufbewahren. Herstellergebundene Formate bergen dabei erhebliche Risiken: Spezifikationen ändern sich, Softwareprodukte verschwinden, Lizenzmodelle wechseln. Hinzu kommt: Wandern Dokumente in Cloudplattformen, entwickeln sich deren technische Grundlagen oft außerhalb der Kontrolle staatlicher Institutionen weiter. Ein offenes Format sollte dieses Problem entschärfen.



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(ilk)



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Signal will per Warnhinweis vor Phishing warnen


Der verschlüsselte Messenger Signal will nach Phishing-Attacken auf Politiker, Militärs und Journalisten in Deutschland zusätzliche Schutzmaßnahmen einführen. Wenn jemand zum ersten Mal eine Nachricht von einer unbekannten Nummer erhalte, würden künftig zusätzliche Warnhinweise angezeigt, sagte Meredith Whittaker, die Präsidentin der Non-Profit-Stiftung, die Signal betreibt, in einem Interview des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“.

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Bei der jüngsten Phishing-Kampagne gegen Nutzer des beliebten Messenger-Dienstes standen vor allem Vertreter der Bundesregierung und der Regierungsparteien im Fokus. Betroffen waren unter anderem Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) sowie die Kabinettsmitglieder Verena Hubertz (SPD) und Karin Prien (CDU). Verschiedene Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass Angreifer aus Russland hinter der Cyberattacke stecken.

Whittaker betonte in dem Interview, der Messenger sei nicht gehackt worden. „Signal ist weiterhin sicher – unsere Verschlüsselung bleibt robust, und in unserem Open-Source-Code wurden keine Schwachstellen entdeckt. Wir sind durch unseren Erfolg offenbar zur Zielscheibe geworden, genauer gesagt durch unsere vielen hochrangigen Nutzerinnen und Nutzer.“ Diese seien durch Social Engineering manipuliert worden, Fehler zu begehen. „Das kann bei jedem Dienst passieren.“

Die Signal-Chefin kündigte an, dass das Annehmen neuer, unbekannter Kontakte in Zukunft nicht mehr mit einem einzigen Klick möglich sein und zwingend einen Warnhinweis enthalten wird. „Wir prüfen noch weitere Ideen und werden dazu bald mehr bekannt geben. Und um es noch einmal klar zu sagen: Signal wird Nutzer niemals in einem zweiseitigen Chat kontaktieren, um sie nach ihrer PIN, ihrem Schlüssel oder anderen Informationen zu fragen.“

Auch, dass die Angreifer unter Namen wie „Signal Support“ auftraten, geriet in die Kritik. Das könne und wolle Signal aber nicht verhindern, sagte Whittaker. „Das ginge nur, wenn die App mitlesen und proaktiv Inhalte filtern würde.“ Ihr Dienste stehe schon jetzt unter „massivem Druck bestimmter Regierungen“ um „Inhalte zu scannen, bevor sie verschlüsselt werden“. Dem wolle man sich nicht beugen.

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Prinzip bei Signal sei es, so Whittaker weiter, „möglichst wenig über unsere Nutzer oder gar deren Kommunikation zu wissen. Sie erfolgt verschlüsselt, auch für uns.“ Daher könne der Dienst nicht einmal Nutzernamen oder Kontakte einsehen.

Whittaker kritisierte, dass von der Phishing-Attacke betroffene Politikerinnen im Netz als digitale Analphabeten verunglimpft worden seien. „Das hat mich enttäuscht, aber nicht überrascht. Ich nehme in Teilen der Techszene durchaus eine gewisse Arroganz wahr, die nicht nett ist.“

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(nie)



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