Künstliche Intelligenz
Arbeitsagentur: Jobs in der IT-Branche haben Zukunft
Die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt sind nach Auffassung der Regionaldirektion der Bundesagentur noch nicht im Detail abschätzbar. Gleichzeitig rät der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, Markus Behrens, von allzu düsteren Prognosen ab.
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Zwar könne es durchaus sein, dass zum Beispiel in der IT-Branche demnächst bislang typische Einsteigeraufgaben von der KI erledigt würden, sagte Behrens der Deutschen Presse-Agentur. Dabei könnten auch Arbeitsplätze wegfallen. „Aber es werden auch andere Jobs entstehen, die vielleicht KI nicht in dem Maße nutzen werden“, sagte er.
Grundsätzlich glaubt Behrens, dass Menschen in der IT-Branche auch in den nächsten Jahren einen sicheren Job haben werden. Immerhin sei die Digitalisierung ein Trend, der sich über alle Wirtschaftsbranchen und damit über den gesamten Arbeitsmarkt ziehe. „Die Potenziale und die tatsächlichen Auswirkungen der KI können wir noch gar nicht abschließend beschreiben“, sagte er.
Mehrere KI-Tools bei der Arbeitsagentur
Nach einer vor wenigen Wochen vorgestellten Studie des in München ansässigen Ifo-Instituts glaubt etwa jedes fünfte deutsche Unternehmen (19,2 Prozent), dass es leicht oder sehr leicht sein dürfte, Arbeitskräfte mit Fach- oder Hochschulabschluss mithilfe von KI zu ersetzen.
Nach diesen Vorstellungen sollen diese Fachkräfte durch eine Arbeitskraft ohne entsprechenden Abschluss ersetzt werden, die dann von KI unterstützt wird. „KI verändert die Arbeitswelt und kann in manchen Bereichen auch formale Qualifikationen und Erfahrungen teilweise ersetzen“, sagte die an der Studie beteiligte Ifo-Forscherin Anna Ruffert.
KI auch bei der Arbeitsagentur selbst im Einsatz
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Behrens sagte, auch bei der Bundesagentur für Arbeit würden inzwischen KI-Anwendungen genutzt. Insgesamt 23 KI-Tools seien bei der Agentur im Einsatz. Dabei gehe es nicht darum, Jobs zu streichen, sondern den Mitarbeitern ihre Arbeit zu erleichtern. Diese KI-Anwendungen würden zum Beispiel dabei helfen, zu prüfen, ob Arbeitssuchende zu offenen Stellenangeboten passen. Auch bei der Organisation von Veranstaltungen werde KI bei der Arbeitsagentur genutzt.
(nen)
Künstliche Intelligenz
Agentic AI: Konferenz zu Legacy-Migration und den Herausforderungen fürs Team
Der Einsatz von KI in der Softwareentwicklung hat sich in den letzten Jahren von der Generierung einfacher Funktionen mit Copilot und Co. zu agentischen Systemen entwickelt.
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Die Online-Konferenz betterCode() Agentic AI widmet sich am 6. Oktober 2026 zwei zentralen Themen im Zusammenhang mit KI-gestützter Softwareentwicklung: der Analyse und Modernisierung von Legacy-Code sowie den Herausforderungen für die Zusammenarbeit im Team durch die neuen Ansätze.
Legacy-Code und Teamarbeit
Bei der Migration von Legacy-Code zeigt Agentic AI seine Stärke, erfordert aber eine sorgfältige Planung und eine gute Aufteilung der zu migrierenden Codebasis.
Agentic AI ist nur effizient, wenn das gesamte Team mitspielt. Die betterCode() Agentic AI zeigt, wie Developer zu KI-Orchestratoren werden und welche Methoden und Tools bei der Umstellung helfen.
Sechs Vorträge zu zwei Schwerpunkten
Das Programm der Konferenz widmet sich vormittags dem Thema Legacy-Modernisierung:
- Knowledge-Graphen und agentische KI für die Legacy-Modernisierung
- Von Systemverständnis zu kontrollierter Veränderung
- Vom Code-Friedhof zur Domäne – KI-gestützte Legacy-Discovery
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Nachmittags stehen die Veränderungen und Herausforderungen für Entwicklungsteams im Fokus:
- Vom Coder zum AI-Orchestrator
- Von der Idee zum Code: Spec-Driven Development mit BMAD
- Erfahrungsbericht: KI-PS im gesamten Team auf die Straße gebracht
Bis zum 14. September sind die Tickets für die Online-Konferenz zum Frühbucherpreis von 279 Euro (zzgl. 19 % MwSt.) erhältlich. Teams ab drei Personen erhalten im Ticketshop automatisch einen Gruppenrabatt.
Nach der Konferenz ist zusätzlich ein Workshop zur Legacy-Modernisierung geplant.
Wer über die betterCode()-Konferenzen auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich für den Newsletter eintragen.
(rme)
Künstliche Intelligenz
Visuelle PKM-Tools: Heptabase, Obsidian Canvas und Xmind im Vergleich
Am Anfang ist Chaos: Ideen erscheinen plötzlich und sind rasch wieder verflogen; jede Recherche kann zu einer Odyssee werden. Ordnung und Struktur kommen erst später – da kann die Arbeit mit Notizen-Apps zu sperrig erscheinen. Sie geben zumeist eine starre Struktur vor, was beim Sammeln und Nachdenken jedoch hinderlich sein kann.
- Es gibt viele Tools, um persönliches Wissen zu sammeln und räumlich zu ordnen.
- Für visuelle Denker eignen sich besonders gut die Apps Heptabase, Obsidian Canvas und Xmind.
- Die Tools bieten eine endlose Arbeitsfläche für Ideen, Notizen und Recherchematerial.
- Xmind hilft vor allem beim Brainstorming und beim Entwickeln klarer Gliederungen.
- Entscheidend ist dabei nicht die schönste Darstellung, sondern der passende Workflow und die persönliche Denkweise.
Visuelle Wissens-Tools setzen deshalb auf Karten, Flächen, Verbindungen und räumliche Anordnungen. Gedanken lassen sich verschieben, gruppieren und miteinander verknüpfen. Dadurch wird nicht nur sichtbar, welche Informationen vorhanden sind, sondern auch, wie sie zusammenhängen.
Die passenden Apps verfolgen dabei sehr unterschiedliche Ansätze: Manche bieten ein frei gestaltbares Whiteboard, andere erzeugen automatisch einen „Wissensgraphen“. Wieder andere behandeln Notizen, Zitate, Personen, Projekte und Gedanken als einzelne Objekte mit Eigenschaften. Dieser Ratgeber zeigt, welcher Ansatz zu welcher Arbeitsweise passt. Außerdem stellt er drei bekannte Vertreter vor: Heptabase, Obsidian Canvas und Xmind.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Visuelle PKM-Tools: Heptabase, Obsidian Canvas und Xmind im Vergleich“.
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Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Passwortlose Authentifizierung mit Passkeys, FIDO, SSO und mehr
Täglich werden Millionen Accounts durch unsichere, veraltete Passwörter kompromittiert. Sicherheitsexperten setzen daher auf sichere Alternativen wie Passkeys.
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In unserem praxisorientierten iX-Workshop Sichere Authentifizierung für Web-Apps: 2FA und passwortlosen Login implementieren und einsetzen lernen Administratoren, Entwickler und DevOps-Engineers aktuelle Verfahren zur sicheren Authentifizierung kennen. Sie erfahren, wie Public Key Infrastructures (PKI), Zwei-Faktor-Authentifizierung und passwortlose Anmeldeverfahren funktionieren und wie sie diese sicher einsetzen können. Der Fokus liegt auf der sicheren und praxisnahen Anwendung dieser Technologien.
Der Online-Workshop vermittelt Ihnen moderne Alternativen zur klassischen Authentifizierung und zeigt, welche Bedeutung PKI-Zertifikate, FIDO und Passkeys dabei haben. Sie lernen, Zertifikate zu verwalten, zertifikatsbasierte Authentifizierung einzusetzen und Sicherheitskonzepte praxisnah umzusetzen. Dazu zählen unter anderem die Einrichtung von SSH- und Smartcard-Authentifizierung sowie die Absicherung von Webanwendungen und VPNs. Zudem beleuchtet der Workshop Stärken und Schwächen aktueller Verfahren wie OTP und Post-Quantum-Kryptografie.
Lernen in einer Übungsumgebung
Ihr neu erworbenes Wissen wenden Sie bei Übungen in einer sicheren virtuellen Umgebung an, die mit OpenSSL und Active Directory Certificate Services ausgestattet ist. Durch den Workshop führt der Sicherheitsexperte Tim Schmidt. Als Security Researcher bei der Neodyme AG ist er Experte für Code-Audits, Penetrationstests und Reverse Engineering von IoT-Geräten.
Erfahrungen aus dem Berufsalltag
Sie profitieren von der Erfahrung Ihres Trainers Tim Schmidt, der als Security Researcher bei der Neodyme AG täglich Authentifizierungsverfahren, Kryptografie und Login-Systeme in realen Sicherheitsanalysen bewertet. Dadurch erhalten Sie nicht nur ein Verständnis für Passkeys, FIDO und PKI, sondern vor allem Einblicke in typische Implementierungsfehler und reale Angriffsszenarien.
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Im Workshop geht es über reine Theorie hinaus: Sie diskutieren konkrete Praxisfälle, klären Umsetzungsfragen und erhalten Einordnung zu Architektur- und Sicherheitsentscheidungen, die in Dokumentationen oder KI-Antworten oft zu kurz kommen. So gewinnen Sie Sicherheit in der praktischen Umsetzung moderner Authentifizierungsverfahren – von der Auswahl bis zur sicheren Integration in eigene Systeme.
Für wen lohnt sich die Teilnahme?
Der Workshop richtet sich an Administratoren, DevOps-Engineers und Entwickler, die moderne Authentifizierung wie Passkeys, FIDO und PKI sicher in der Praxis einsetzen und korrekt in bestehende Systeme integrieren möchten.

(ilk)
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