Nur noch für kurze Zeit: Wer schnell ist, kann sich aktuell vier Apps im Gesamtwert von 15 Euro sichern. Nur Vollversionen, versteht sich. Wobei der Funktionsumfang von einem PDF-Reader bis zu einem Sudoku-Spiel reicht.
Im Play Store von Google findet sich eine schier endlose Anzahl von Anwendungen. Einige dieser Apps sind kostenlos, andere wiederum kostenpflichtig. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen: Viele kostenpflichtige Apps gibt es zeitweise auch ohne Gebühr, wenn sie Teil eines speziellen Angebots sind. Wir haben einige der spannendsten Apps, die aktuell gratis erhältlich sind, für Euch zusammengestellt.
Kostenlose Pro-Apps (Android)
PDF Reader & Editor (PRO) (4,99 Euro) – Dieser PDF-Reader ermöglicht es, PDF-Dateien nicht nur zu erstellen und zu verändern, sondern auch Funktionen wie Signaturen, Lesezeichen sowie Wasserzeichen hinzuzufügen. Und das ist nur ein Teil des Funktionsumfangs. Darüber hinaus überzeugt die Anwendung durch eine klar strukturierte und leicht verständliche Benutzeroberfläche. (4,3 Sterne, 134 Bewertungen)
QR- und Barcode-Scanner PRO (5,99 Euro) – Ein QR-Code-Scanner gehört inzwischen zur grundlegenden Ausstattung eines Smartphones, da die Codes heute fast überall zu finden sind Beispielsweise in Restaurants, auf Plakaten oder sogar in TV-Spots. Ohne eine zuverlässige Scaner-App stößt man schnell an digitale Grenzen. Und genau so ein Scanner ist aktuell kostenlos erhältlich. Ein zusätzlicher Hinweis: Behaltet immer die Gefahr von sogenanntem Quishing im Hinterkopf. (4,6 Sterne, 20.400 Bewertungen)
Sudoku Master Premium: Offline (3,29 Euro) – Wer sich beschäftigen möchte, greift oft zu einem zeitlosen Klassiker: Sudoku. Früher kauften viele Menschen extra Zeitungen oder Magazine, um an das beliebte Zahlenrätsel zu gelangen. Doch heute vereint eine einzige App ganze 5.000 Aufgaben in fünf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wichtig zu wissen: Die Nutzung ist zwar gratis, allerdings werden optionale In-App-Käufe angeboten. (4,6 Sterne, 3.440 Bewertungen)
Contact Edge side bar (0,69 Euro) – Gerade für ältere Smartphone-Besitzer kann diese Anwendung besonders nützlich sein. Sie erlaubt es, am Bildschirmrand eine zusätzliche Kontaktleiste einzurichten. Diese lässt sich individuell anpassen, und durch Antippen eines hinterlegten Kontakts können Nutzer ohne Umwege einen Anruf starten. (4,5 Sterne, 165 Bewertungen)
Gratis-Apps und ihre Fallstricke
Alle Apps, die wir hier vorstellen, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels kostenlos verfügbar. Doch leider ist es häufig so, dass Entwickler nicht angeben, wie lange diese Angebote Bestand haben. Wenn Euch also eine App gefällt, solltet Ihr nicht zu lange warten und sie schnell herunterladen.
Bevor Ihr eine kostenlose App herunterladet, solltet Ihr jedoch immer einen Blick auf die App-Seite im Store werfen. Denn manchmal gibt es versteckte Stolpersteine, auf die ihr achten solltet.
In-App-Käufe
Die meisten kostenlosen Apps enthalten entweder Werbung oder bieten In-App-Käufe an. Bei einigen kostenpflichtigen Apps bleibt das jedoch ebenfalls nicht aus. Besonders dann, wenn es sich um ein Spiel handelt, das für Kinder gedacht ist, ist es wichtig, solchen Aspekten die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.
Berechtigungen
Zahlreiche Apps sammeln Nutzerdaten und verkaufen diese oftmals weiter. Wenn Ihr also auf Nummer sicher gehen wollt, achtet darauf, dass Ihr nur die Berechtigungen erteilt, die die App wirklich benötigt. Ein Wecker benötigt beispielsweise keinen Zugriff auf Eure Kameras oder Kontakte, und eine Taschenlampe sollte auch nicht an Euren Standortdaten interessiert sein.
Steam Next Fest: Valve nennt die zehn beliebtesten Spieledemos
Bild: Valve
Dreimal im Jahr rückt Valve mit der Steam-Spielevorschau eine Woche lang Demos zu neuen Indie-Games und Entwickler-Livestreams in den Mittelpunkt. Die Februar-Ausgabe des Next Fests ist gerade im Gange und läuft noch bis Montagabend um 19 Uhr. zum Wochenende listet Valve die zehn bisher meistgespielten Demo-Versionen auf.
Steam Next Fest läuft noch übers Wochenende
Das Steam Next Fest versteht sich als Online-Alternative zu Spielemessen, auf denen Besucher noch lange nicht verfügbare Titel anspielen können. Steam-Betreiber Valve betont: Im Gegensatz zum hektischen Ausprobieren im Messetrubel lassen sich Spiele beim Next Fest in aller Ruhe und ohne Wartezeit antesten. Offiziell ist aber nach einer Woche Schluss. Viele Indie-Publisher und Entwickler lassen ihre Demo-Versionen zwar einige Wochen oder gar Monate länger online, eine Garantie gibt es dafür aber nicht. Wer sich noch umsehen und unverbindlich Spiele ausprobieren mag, sollte folglich am Wochenende aktiv werden.
Die schiere Masse der verfügbaren Demos mag dabei abschrecken, was offensichtlich auch Valve bewusst ist. Eine Liste der zehn bisher meistgespielten Demo-Versionen des aktuellen Steam Next Fests liefert jetzt mögliche Einstiegspunkte für unentschlossene Spieler.
Die 10 meistgespielten Demos zum Steam Next Fest im Februar 2026
Wer darüber hinaus konkrete Spiele empfehlen möchte, kann dies in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen – welche Games kommen bei euch gut an und welche Demo sollte keinesfalls ausgelassen werden?
Entwickler-Livestreams beantworten Fragen
Was während der Teilnahme an einer Vor-Ort-Messe aber auch gegeben ist: Der kommunikative Austausch mit den Entwicklern. Hier verweist Valve auf die vielen Livestreams im Rahmen des Steam Next Fests, in denen Spielentwickler ihre eigenen Games spielen und erklären, Einblicke in die Entwicklung geben und auf die Fragen der Spieler eingehen.
Entwickler dürfen mit einem Spiel nur ein Mal an Valves Spielevorschauen teilnehmen. Der nächste Schritt ist dementsprechend die Veröffentlichung – entweder direkt als Version 1.0 oder im Early Access. Die meisten der jetzt anspielbaren Titel erscheinen in den nächsten Monaten oder zumindest im Laufe des Jahres. Das nächste Steam Next Fest steht wiederum Mitte Juni 2026 an.
Leica Leitzphone: Leica bringt eigenes Smartphone in Kooperation mit Xiaomi
Leica bringt mit dem „Leica Leitzphone powered by Xiaomi“ ein eigenes Smartphone auf den Markt. Technischer Unterbau ist das in China verfügbare „Xiaomi 17 Ultra by Leica“, das spezifische optische Veränderungen und Software-Anpassungen erhalten hat. Das Leica Leitzphone mit 16 GB/1 TB ist ab sofort für 1.999 Euro erhältlich.
Leica Leitzphone startet heute für 1.999 Euro
Seit knapp vier Jahren kooperieren Leica und Xiaomi für die Kamerasysteme in den High-End-Smartphones des chinesischen Herstellers. Leica wiederum kooperierte bislang mit Sharp in Japan für das „eigene“ Leitzphone. Zum MWC in Spanien baut Leica die Kooperation mit Xiaomi aus und überträgt sie auch auf das Leitzphone, das von seiner exklusiven Stellung ausschließlich für den japanischen Markt auf Europa erweitert wird. Das neue Leica Leitzphone, dessen Basis das bislang exklusiv in China verfügbare „Xiaomi 17 Ultra by Leica“ bildet, lässt sich ab sofort für 1.999 Euro bestellen.
Angebot zum Marktstart
Beim Kauf eines Leitzphone im Zeitraum 8. Februar, 15:30 Uhr, bis 14. März, 23:59 Uhr, gibt es das Xiaomi 17 Ultra Photography Kit Pro im Wert von 199,90 Euro (UVP) gratis dazu. Das Kit besteht unter anderem aus Schutzhülle und mechanischen Bedienelementen.
Gerändelter Metallrahmen und roter Leica-Punkt
Für das Leitzphone überträgt Leica ausgewählte Designaspekte der eigenen Kameras auf das Smartphone. Dazu gehören zum Beispiel der gerändelte Metallrahmen, der rote Punkt mit dem Firmennamen oder der mechanische Kameraring. Dieses Unterscheidungsmerkmal vom Xiaomi 17 Ultra zum „Xiaomi 17 Ultra by Leica“ besitzt jetzt auch das „Leica Leitzphone powered by Xiaomi“ und ermöglicht darüber stufenlose Einstellungen an Zoom, Belichtungswert, ISO und Verschlusszeit. Das haptische Feedback kommt über den Vibrationsmotor des Smartphones.
Leica Leitzphone powered by Xiaomi
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Leica Leitzphone powered by Xiaomi
Das Kamerasystem: Vario-APO-Summilux 1:1,67–2,9/14–100 ASPH
Innerhalb des Kamerarings finden Anwender die gleichen drei Kameras wie beim Xiaomi 17 Ultra. Leica beschreibt das Kamerasystem als Vario-APO-Summilux 1:1,67–2,9/14–100 ASPH, da es native Brennweiten von 14 bis 100 mm abdeckt. Die Hauptkamera mit 23 mm Brennweite setzt auf einen Sensor der 1-Zoll-Klasse und arbeitet mit 50 MP. Dessen LOFIC-Technologie (Lateral Overflow Integration Capacitor) soll den Dynamikumfang deutlich erweitern. Bei LOFIC handelt es sich um eine Sensortechnologie, bei der jedes Pixel einen zusätzlichen seitlichen Kondensator besitzt, der überschüssige Ladung bei starkem Lichteinfall speichert. Dadurch erhöht sich der Dynamikumfang, weil helle Bereiche nicht so schnell ausbrennen, während dunkle Details erhalten bleiben – und das ohne Mehrfachbelichtung wie bei klassischem HDR.
Für Ultraweitwinkelaufnahmen ist ein weiterer 50-MP-Sensor hinter einem 14-mm-Objektiv zuständig. Der Sensor fällt mit 1/2,76 Zoll kleiner aus, bietet aber ebenso einen Autofokus.
Technisch deutlich aufwendiger fällt das Teleobjektiv aus. Das in Periskop-Bauweise umgesetzte Objektiv bietet eine stufenlos einstellbare native Brennweite von 75 bis 100 mm bei f/2.4 bis f/3.0. Der 1/1,4 Zoll große 200-Megapixel-Sensor bietet darüber hinaus Reserven für eine weitere Vergrößerung mittels Crop.
Kamera-App mit Leica Looks und Bokeh-Simulation
Die Kamera-App integriert 13 Leica Looks, fünf Bokeh-Simulationen sowie fotozentrierte Widgets. Ergänzt wird dies durch den Leica Essential Mode, der klassische Leica-Bildcharaktere digital neu interpretiert – darunter ein von der 2009 veröffentlichten Leica M9 inspirierter Farblook sowie ein monochromes Profil, angelehnt an den Leica Monopan Film für die analoge Schwarz-Weiß-Fotografie.
Leica Leitzphone powered by Xiaomi
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Leica Leitzphone powered by Xiaomi
Leica nimmt mit dem Leitzphone zudem an der Content Authenticity Initiative (CAI) teil. Digitale Inhalte wie Fotos oder Videos werden dabei mit überprüfbaren Herkunfts- und Bearbeitungsinformationen versehen. Ziel ist es, transparent zu machen, wer einen Inhalt erstellt oder verändert hat – besonders im Zeitalter von KI-generierten Medien.
Unter der Haube ein Xiaomi 17 Ultra
Die weiteren Ausstattungsmerkmale des Leitzphone entsprechen denen des Xiaomi 17 Ultra, wobei Leica für das eigene Smartphone ausschließlich die größte Speicherkonfiguration mit 16 GB RAM und 1 TB Storage anbietet. Weitere Merkmale sind der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, ein bis zu 3.500 cd/m² helles 6,9-Zoll-OLED-Display und die Batterie mit 6.000 mAh. In China ist im Xiaomi 17 Ultra hingegen ein Akku mit 6.800 mAh verbaut.
Leica Leitzphone powered by Xiaomi
Das Smartphone wird ab Werk mit einer Schutzhülle, Objektivdeckel, Reinigungstuch und dicker roter Handschlaufe ausgeliefert, um den Leica-Look zu vervollständigen.
Technische Daten des Leica Leitzphone
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Leica unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
So einfach habt Ihr Eure Haustür immer im Blick » nextpit
Pros der Yale Smart Video Doorbell
Intuitive Yale-Home-App
Nachtsichtmodus
Kompatibel mit Smart-Home-Diensten wie Google und Amazon Alexa
Hervorragende Bildqualität
Kamera mit Full-HD-Auflösung
Echtzeit-Ruf-Funktion
Contras der Yale Smart Video Doorbell
Abo-Modell für viele Funktionen
Akku nicht wechselbar
bedingt diebstahlsicher
Chime nicht inbegriffen
Kurzfazit und Preis
Die Yale Smart Video Doorbell ist ein leistungsstarkes Smart-Home-Gadget, das durch eine schnelle Reaktionszeit und eine intuitive App-Anbindung überzeugt. Das hochwertige Design und die simple Einrichtung machen sie zu einer attraktiven Lösung für moderne Eingangsbereiche.
Kritisch zu betrachten ist jedoch der fest verbaute Akku, da für den Ladevorgang die gesamte Hardware demontiert werden muss. Zudem sind intelligente Zusatzfunktionen wie die Paket- oder Fahrzeugerkennung an ein kostenpflichtiges Abonnement gebunden. Da auch die Unterstützung für mechanische Bestands-Gongs fehlt, ist der Kauf des digitalen Yale Chime meist unumgänglich. Dennoch bietet das Modell eine sehr solide Performance bei Bild und Benachrichtigung. Mit einer UVP von 159,99 Euro positioniert sich Yale preislich im Mittelfeld der Anbieter.
Vom Karton zum Einsatz
Lieferumfang
Die Yale Smart Video Doorbell präsentiert sich in einem funktionalen, zweifarbigen Gehäuse mit weißem Korpus und einer schwarzen Frontpartie, in welche die Kamera, der Bewegungssensor sowie der Klingelknopf bündig integriert sind. Mit den Maßen von 146 × 54,5 × 34 mm ist das Gerät zwar voluminöser als klassische Klingelsysteme, ordnet sich jedoch im Marktdurchschnitt moderner Video-Türklingeln ein. Trotz des Gewichts von lediglich 220 Gramm hinterlässt die Konstruktion aus hochwertigem Kunststoff einen wertigen und soliden Eindruck.
Yale liefert Euch alles zum Aufbau mit
Der Lieferumfang ist umfassend gestaltet, sodass für die Inbetriebnahme kein zusätzliches Montagematerial erworben werden muss. Neben dem USB-Ladekabel und den Anschlusskabeln für eine optionale Festverdrahtung legt der Hersteller sowohl eine flache als auch eine gewinkelte Montageplatte bei. Letztere ist besonders nützlich, um das Sichtfeld der Kamera bei einer seitlichen Platzierung optimal auf den Besucher auszurichten.
Flexible Montage und Inbetriebnahme
Bei der Installation lässt Yale Euch die Wahl zwischen verschiedenen Befestigungsmethoden, die je nach Beschaffenheit des Untergrunds variieren. Während die Klingel an Hauswänden klassisch über Bohrungen stabil verankert werden kann, bietet sich für glatte Türrahmen die Verwendung einer Klebeplatte an. Diese Flexibilität erlaubt es zudem, die Video-Doorbell entweder als vollständigen Ersatz für eine bestehende Anlage zu nutzen oder sie als Ergänzung parallel zur vorhandenen Klingel zu platzieren, da die Einbindung ins Netzwerk kabellos via 2,4-GHz-WLAN erfolgt.
Obwohl eine gedruckte Schnellstartanleitung beiliegt, empfiehlt sich die Einrichtung über die Yale-Home-App. Die dort hinterlegte Schritt-für-Schritt-Anleitung nutzt Fotos und Videosequenzen, um Euch sicher durch den Prozess zu führen. Dabei wird auch entschieden, ob das Gerät über den integrierten Akku betrieben oder dauerhaft mit dem Klingeldraht verbunden werden soll. Es ist jedoch zu beachten, dass ein akustischer Türgong für den Innenraum (Yale Chime) nicht Teil des Standard-Lieferumfangs ist und bei Bedarf separat für etwa 30 Euro erworben werden muss.
Der Yale Doorbell Chime sorgt für akustische Signale im Haus.
App und Bedienung
Die Yale-Home-App bietet Euch eine ausreichende Tiefe an Konfigurationsmöglichkeiten. Neben der intuitiven Benutzerführung besticht die Anwendung vor allem durch ihre Schnelligkeit bei der Übertragung von Ereignissen auf Euer Smartphone. Die Bildqualität ist mit 1080p Full-HD absolut zeitgemäß und sorgt dafür, dass Ihr Euren Eingangsbereich stets klar im Blick behaltet. Sobald Ihr die App öffnet, stellt Ihr fest, wie geradlinig das System arbeitet. Wenn es an Eurer Tür klingelt, habt Ihr die Wahl zwischen einem direkten Anruf oder einer Text-Benachrichtigung.
Eingehende Klingelsignale erreichen Euch unmittelbar als Anruf, wobei das System die Verbindung zur Kamera in kürzester Zeit bereitstellt. Bildquelle: nextpit
Sobald Ihr die App öffnet, landet Ihr direkt in der Schaltzentrale für den Live-Moment. Da die Klingel im Standby-Betrieb Energie spart, weckt die App das Gerät beim Start kurz aus dem Stromsparmodus auf, was Euch transparent im Display angezeigt wird.
Nach dem Aufwecken der Kamera aus dem Energiesparmodus ermöglicht die App die direkte Kommunikation sowie das manuelle Sichern von Videos und Fotos. Bildquelle: nextpit
Im Live-Feed stehen Euch dann vier zentrale Funktionen zur Verfügung, um sofort auf Besucher zu reagieren. Über das Mikrofon-Symbol hebt Ihr die Stummschaltung auf, um die Gegensprechanlage zu nutzen und mit Eurem Besuch zu sprechen. Parallel dazu könnt Ihr jederzeit manuell Videos drehen oder Schnappschüsse als Foto sichern. Falls Ihr die Situation lieber diskret beobachten wollt, lässt sich zudem der Ton der Kamera für Euch stummschalten.
Gehen wir einen Schritt weiter in die Einstellungen für die Bewegungserkennung. Es zeigt sich, wie präzise Ihr die Yale-Klingel an Eure Umgebung anpassen könnt. Ihr habt hier die Wahl bei den Filter-Optionen: Die Kamera kann entweder auf jede Bewegung reagieren oder gezielt nur bei Personen einen Alarm auslösen. Um Fehlalarme durch wehende Blätter oder vorbeifahrende Autos zu minimieren, lässt sich die Bewegungsempfindlichkeit in fünf Stufen von „Sehr niedrig“ bis „Sehr hoch“ justieren. Beachtet dabei jedoch, dass eine höhere Empfindlichkeit die Batterielebensdauer beeinflussen kann. Spezielle Filter-Features für Haustiere, Pakete oder Fahrzeuge sind als Premium-Optionen klar gekennzeichnet und erfordern ein monatliches Abonnement.
Mithilfe von Geofencing-Funktionen und individuellen Zeitplänen lässt sich der Privatsphäre-Modus der Yale-Türklingel vollautomatisch steuern. Bildquelle: nextpit
Ein echtes Highlight für Eure Privatsphäre ist die Konfiguration der sogenannten „Privacy Zones“. Da die Kamera einen weiten Winkel von 154 Grad abdeckt, ist dies besonders wichtig, um gesetzliche Anforderungen zur Überwachung zu erfüllen. Über die Funktion „Erkennungsbereich bearbeiten“ könnt Ihr im Kamerabild rote Zonen über Bereiche legen, die von der Erkennung ausgeschlossen werden sollen. Wie etwa den öffentlichen Gehweg oder das Nachbargrundstück. Auch beim Nachtsicht-Feintuning habt Ihr volle Kontrolle: Die Infrarot-Nachtsicht lässt sich automatisieren oder manuell steuern. Falls Eure Kamera durch eine Scheibe nach draußen blickt, könnt Ihr die Infrarot-LEDs separat deaktivieren, um störende Reflexionen im Bild zu vermeiden.
Die App erlaubt eine präzise Abstimmung der Bewegungssensoren und das rechtssichere Aussparen privater Zonen im Sichtfeld der Kamera. Bildquelle: nextpit
Yale nimmt Euch mit smarten Automatismen lästige Handgriffe ab, damit die Technik für Euch arbeitet. Durch Geofencing erkennt Euer Handy mit der Funktion „Ankommen & Verlassen“ Euren Standort. So kann sich der Privatsphäre-Modus, in dem die Kamerafunktionen deaktiviert sind, automatisch einschalten, wenn Ihr nach Hause kommt, und beim Verlassen des Hauses wieder ausschalten. Alternativ könnt Ihr individuelle Kamera-Zeitpläne erstellen. Damit legt Ihr feste Zeiträume fest, in denen die Türklingel aktiv sein soll oder Benachrichtigungen für alle Nutzer im Haushalt lautlos bleiben.
In den Videoeinstellungen lassen sich die Bildauflösung, die automatische Nachtsicht sowie die Einblendung von Zeitstempeln individuell konfigurieren. Bildquelle: nextpit
Abschließend entscheidet Ihr selbst, wie die Klingel mit Euch kommuniziert. Ihr könnt wählen, ob die Benachrichtigung beim Klingeln als eingehender Videoanruf auf Eurem Smartphone erscheint oder ob Ihr lediglich eine Text-Nachricht erhalten möchtet. Besonders komfortabel ist die Einstellung „Zuhause & Unterwegs“, die basierend auf Eurem Standort automatisch zwischen diesen Profilen wechselt. Ergänzt wird dies durch proaktive Sicherheitsalarme, die Euch sofort informieren, sollte die Kamera offline gehen oder ein Manipulationsversuch am Gerät erkannt werden.
Ihr könnt flexibel festlegen, ob die Benachrichtigung als Videoanruf oder Textnachricht erfolgt, und zusätzliche Warnungen für Manipulationsversuche aktivieren. Bildquelle: nextpit
Fazit
Nach dem Praxistest lässt sich festhalten, dass Yale mit dieser Video-Türklingel ein technisch ausgereiftes Produkt liefert, das vor allem durch seine Performance überzeugt. Das Gerät fügt sich durch sein dezentes Design unaufdringlich in jeden Eingangsbereich ein und punktet mit einer Verarbeitungsqualität, die den täglichen Witterungsbedingungen problemlos standhält. Beeindruckt hat vor allem die nahtlose Verzahnung mit der Yale-Home-App. Die Einrichtung ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen, und die Geschwindigkeit, mit der Benachrichtigungen auf dem Smartphone landen, setzt Maßstäbe in dieser Preisklasse.
Scharfer Blick: Die Kamera der Yale Doorbell
Auf der Kehrseite der Medaille stehen die konstruktionsbedingten Kompromisse. Der fest verbaute Akku zwingt Euch dazu, das gesamte Gerät zum Laden zu demontieren, was im Alltag weniger komfortabel ist als ein System mit Wechselakkus. Zudem solltet Ihr Euch bewusst sein, dass für die volle „Intelligenz“ der Klingel, wie die Unterscheidung zwischen Paketen und Tieren, zusätzliche monatliche Kosten anfallen. Auch beim physischen Diebstahlschutz gibt es noch Luft nach oben.
Wenn Ihr bereits im Yale-Ökosystem unterwegs seid oder eine verlässliche smarte Türklingel sucht, macht Ihr mit der Yale nichts falsch. Sie ist ein zuverlässiger digitaler Türsteher, der seine Kernaufgaben mit Bravour meistert.
Habt Ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt, Eure Haustür mit einer smarten Video-Klingel aufzurüsten? Welche Funktionen sind für Euch im Alltag unverzichtbar? Schreibt uns Eure Meinung und Fragen gerne unten in die Kommentare!
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