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Berlin goes Ikea › PAGE online


Müvla, Wackla, Kaputta, Maröde oder Defekta: Mit sechs Motiven und im Stil einer Ikea-Kampagne, stemmt sich der Berliner Senat gegen ein riesiges Hauptstadt-Problem, nämlich den Speermüll, der überall auf den Bürgersteigen abgeladen wird.

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Quelle: SenMVKU (KI-generiert)

Man sieht sie in Berlin an jeder Ecke: Sperrmüllberge, alte Matratzen, ausrangierte Fernseher, oft noch mit einem »zu verschenken«-Schild daran, bei dem man sich weiß, ob man jetzt lachen oder noch wütender sein soll.

Viele Jahre schon türmt sich die bequem abgeschobene Wohnungseinrichtung in den Straßen der Hauptstadt. Und steht erstmal ein Ding dort, werden es immer mehr. Viel mehr sogar, denn in den letzten Jahren hat sich das Problem noch verstärkt.

In einer Ordnungsamt-App kann das alles melden. Und irgendwann, und wirklich erst irgendwann, wird der Müll dann mit sehr viel Glück abholt.

Und so bäumt die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sich jetzt mit einer Kampagne dagegen auf.

Mit Humor, den man schon von den öffentlichen Mülleimern kennt. »Alle fünf Minuten verliebt sich Abfall in diesem Eimer« oder »Für die Zigarette danach« steht auf ihnen, gedichtet von der Potsdamer Agentur Peperoni, die gemeinsam mit den Berlinern von Cosmonauts & Kings ebenfalls die Kampagne für Stadtsauberkeit auf die Straße gebracht hat.

Und das mit KI-generierten Bildern. Noch schöner wäre es natürlich, wenn es aus dem Berliner Leben gegriffen wäre.

Quelle: SenMVKU (KI-generiert)

Mit Strafen – und Anleihen bei Ikea

Einen Monat lang ist die Kampagne in Berlin zu sehen und erinnert unter dem Motto »Einfach abstellen hat seinen Preis«, dass der Berliner Senat die Bußgelder für solche Tatbestände im letzten Jahr erhöht hat.

Und zwar ordentlich: 1.500 Euro kann es kosten, wenn man beim illegalen Entsorgen einer Matratze erwischt wird – oder das Produkt zu einem zurückverfolgt werden kann, 15.000 Euro bei einer Waschmaschine oder 4.000 Euro bei einem Sofa.

Schließlich kostete die Beseitigung von illegalen Ablagerungen die Berliner:innen allein im vergangenen Jahr mehr als 13 Millionen Euro.

Also versucht man es mit Humor, mit einem Augenzwinkern und mit Anleihen bei Ikea – und mit Informationen.

Quelle: SenMVKU (KI-generiert)

Mit Humor – und Information

Denn Dreh- und Angelpunkt der Kampagne neben den hohen Strafen zudem, über die Möglichkeiten legaler – und umweltfreundlicher – Entsorgung zu informieren anstatt seinen Müll vor den Füßen seiner Mitbürger:innen abzuladen.

Und so ist die Kampagne an die Website berlin.de/stadtsauberkeit gekoppelt, auf der die zahlreichen legalen Entsorgungsmöglichkeiten aufgezeigt und erläutert werden.

Gleichzeitig werden die Informationen in mehreren Sprachen auf den sozialen Netzwerken ausgespielt und sind neben den Citylightplakaten auch im Berliner Fenster in der U-Bahn zu sehen.

In der Süddeutschen Zeitung wurde Berlin gerade so treffend als Stadt am Kipppunkt beschrieben, in der sich außer fürs Kaputtsparen niemand mehr in der Stadtregierung für irgendetwas zuständig zu fühlen scheine und die Bürger:innen sich selbst überlassen wären.

Und daran ändert natürlich auch keine Kampagne etwas. Sicherlich sorgt sie mit ihrem feinen Humor für Interesse und bestimmt erhöht sie die Aufmerksamkeit für das Problem und schafft es auch, dass Menschen umdenken.

Aber schön wäre, wenn sie davon begleitet würde, dass das Personal der Stadtreinigung und der Pflege des öffentlichen Raums, merkbar aufgestockt wird.

Quelle: SenMVKU (KI-generiert)
Quelle: SenMVKU (KI-generiert)
Quelle: SenMVKU (KI-generiert)

 

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Die Gewinnerarbeiten der Terras Gauda Poster Design Biennial 2026! › PAGE online


Mit 10.000 Euro für den Hauptpreis dotiert, fand jetzt erneut der Plakatwettbewerb des bekannten Weinguts Terras Gauda statt. Hier die Gewinnerarbeiten – und unsere Favoriten aus der Endrunde.

Die Gewinnerarbeiten der Terras Gauda Poster Design Biennial 2026! › PAGE online
Siegerplakat: Hung Chang Lin, Taiwan

2001 beschlossen das spanische Weingut Terras Gauda den internationalen Plakatdesign-Wettbewerb »Terras Gauda Francisco Mantecón« auszurufen.

Alle zwei Jahre findet er statt. Und es kommt ja wirklich nicht oft vor, dass private Unternehmen sich so für Grafikdesign engagieren. In diesem Fall zudem für das Erbe des galizischen Malers und Designers Francisco Mantecón (1948-2001), der in Vigo in der Nähe der Weingüter in Pontevedra, lebte und arbeitete.

Heute ist der Wettbewerb ein wichtiger Teil der internationalen Grafikdesign-Szene, mit 10.000 Euro für den Hauptpreis und 2.000 Euro für die lobenden Erwähnungen dotiert.

Internationale Gewinner:innen

Der zehnköpfigen Jury gehörten unter anderem der bekannte spanische Grafikdesigner Emilio Gil an, der einst bei Milton Glaser in New York City studierte und auch der spanische Illustrator und Grafikdesigner Pep Carrio.

Künftige Kampagnen der Weingüter werden sich an dem Siegerplakat orientieren.

Und das stammt in diesem Jahr von Hung Chang Lin, Taiwan, Professor für Kommunikationsdesign an der Jinwen University of Science and Technology in Taipeh.

Drei lobende Erwähnungen gingen erstens an Hristo Hristov, Grafikdesigner aus Sofia, Bulgarien, zweitens an Antonio Fernandez, Illustrator und Designer aus Galizien und drittens an Marcos Farina, ein argentinischer Grafikdesigner, der zurzeit im spanischen Valencia lebt.

Mit Christian Chladny, Designer und Illustrator aus Hamburg und mit dem Heidelberger Grafikdesigner Götz Gramlich sind auch zwei Plakatgestalter aus Deutschland in die Endrunde gekommen.

 

Spontan wirkende Linienzeichnung auf cremefarbenem Grund, ausgeführt in kräftigem Ultramarinblau mit breitem Pinselduktus. Die abstrakten Pinselzüge formen lose erkennbare Weingläser – zwei anstoßende Kelche im oberen Bildbereich, deren Stiele nach unten führen, flankiert von spielerischen Schlaufen, Dreiecken und einem kleinen runden Kreis. Die Komposition erinnert zugleich an ein stilisiertes Gesicht. Unten rechts das Logo »TERRAS GAUDA« in gleichfarbigem Blau, kleiner Serifschrift und Zierornament.
1. lobende Erwähnung: Hristo Hristov, Bulgarien

 

Illustration auf weißem Grund: Eine schwarze Weinflaschen-Silhouette wird von grünen und blauen geometrischen Flächen hinterfangen, die den Umriss der Flasche erweitern und überlagern. Um die Flaschenmitte legt sich ein stilisierter grüner Fisch, dessen Körper aus eng beschriftetem Zeitungstext besteht; Kopf und Schwanzflosse ragen seitlich heraus. Am oberen Flaschenhals sitzt ein schräg gekipptes schwarzes Rechteck, ebenfalls von grün-blauem Rahmen eingefasst, das einen geöffneten Karton andeutet. Oben rechts das Markenlogo »TERRAS GAUDA« in serifierter Antiqua mit ornamentaler Schnörkelzeile darunter.
2. lobende Erwähnung: Antonio Fernandez, Galizien
Zweifarbenplakat auf gebranntem Orange: Oben mittig »TERRAS GAUDA« in schwarzer Serifschrift mit Ornamentzeile, flankiert von den Angaben »D.O. RÍAS BAIXAS« (links) und »ALBARIÑO« (rechts) in schmaler Groteskschrift. Den Bildraum füllt eine großflächige schwarze Figurenkomposition aus geometrisch-kubistischen Formen: Eine zentral platzierte Gestalt mit rundem Hut hält in einer Hand einen Fisch und in der anderen ein Weinglas; ihr Körper setzt sich aus Dreiecken, Kreisen und Rechtecken zusammen. Links und rechts flankieren weitere abstrakte Figuren die Szene. Unten links »BODEGAS TERRAS GAUDA«, unten rechts »O ROSAL — GALICIA«.
3. lobende Erwähnung: Marcos Farina, Argentinien

Hier sind alle ausgewählten Plakate 2026 zu sehen. Hier ist eine virtuelle Tour durch die Ausstellung vor Ort möglich.

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Porträt der Woche: Jeong-in Mun › PAGE online


PAGE gefällt …: Illustrationen von Jeong-in Mun aus Angoulême, die mit feinen schwarzen Linien schönste Welten erfindet, die Zöpfe brennen und Pferde fliegen lässt – und mit ihrem ersten Comic »Langer Atem« ins Meer und in ihre eigene Familiengeschichte eintaucht.

Porträt der Woche: Jeong-in Mun › PAGE online

Name Jeong-in Mun

Location Angoulême, Frankreich

Web jeonginmun.com

Start In meiner Jugend träumte ich immer davon, Schriftstellerin zu werden. Dann faszinierte mich das Filmemachen, da ich darin eine Möglichkeit sah, Romane durch »visuelle Sprache« zu schreiben. Deswegen bin ich mit 16 Jahren nach Frankreich gegangen, um Film zu studieren.
Während dieser Zeit fühlte ich mich jedoch zunehmend zu den Kunstkursen hingezogen und entdeckte zudem die Welt der französischen und europäischen Comics (Bande Dessinée). Mir wurde klar, dass das Filmemachen eine massive finanzielle Unterstützung und ein großes Team erforderte, dabei aber bevorzugte ich die unabhängige Arbeit und auch, dies alleine zu tun. Das veranlasste mich, eine Karriere als Comiczeichner in Frankreich anzustreben.
Als ich an der HEAR (Haute école des Arts du Rhin) anfing, Comics zu zeichnen, erhielt ich viel Feedback, dass meine Arbeiten wie Storyboards für Filme aussähen. Doch je mehr ich in das Medium eintauchte, desto mehr wurde mir bewusst, dass Comics ihre eigene, einzigartige und spezifische Sprache haben. Seitdem erkunde ich dieses besondere Terrain.
Mein erstes großes Comic-Projekt, »Langer Atem«, begann als mein Bachelor-Abschlussprojekt und entwickelte sich während meines Masterstudiums weiter. Während dieser Zeit absolvierte ich ein Praktikum bei Rotopol in Deutschland, wo ich die Gelegenheit hatte, meine Arbeit vorzustellen. Sie beschlossen, sie zu veröffentlichen, und nach meinem Abschluss widmete ich mich der Fertigstellung des Projekts. Nun ist mein erstes Buch endlich erschienen.

Stil Schwarz-Weiß-Kunst mit starken Kontrasten hat mich schon immer fasziniert. Als ich mit dem Zeichnen anfing, übte ich, indem ich viele Schwarz-Weiß-Werke von Edvard Munch kopierte. Von da an studierte ich Matisses fließende Linien und Edward Goreys Federzeichentechniken.
Später begannen mich traditionelle koreanische Gemälde zu inspirieren, ihre filigranen Details und, wie sie Raum und dekorative Elemente verflachen und vereinfachen. Ich würde sagen, mein heutiger Stil ist eine Mischung aus all diesen Elementen. Ich liebe es auch, poetische Bilder zu schaffen; jede meiner Arbeiten trägt seine eigene Erzählung in sich.

Lieblingsmotive Mich ziehen sich wiederholende Motive an, wie feine, rhythmische Linien, die für Texturen verwendet werden, oder komplizierte Muster auf Kleidung und Tapeten. Ich war schon immer ein großer Bewunderer von Edward Goreys Tapetendesigns.

Technik Ich arbeite ausschließlich auf Papier mit traditionellen Methoden. Meine Hauptwerkzeuge sind schwarze Tinte und eine Feder, mit denen ich sehr feine, dünne und subtile Linien zeichnen kann. Für größere schwarze Flächen verwende ich einen Pinselstift, um ein perfekt deckendes, tiefschwarzes Finish zu erzielen.
Was meinen Arbeitsprozess angeht, beginne ich mit Skizzen mit einem spitzen Bleistift und ziehe die Linien dann direkt auf demselben Papier mit Tinte nach. Das Ausradieren der Bleistiftspuren ist eigentlich mein Lieblingsmoment. Zum Schluss fülle ich die geschlossenen Flächen mit einem Pinsel aus.
In letzter Zeit experimentiere ich auch gerne mit Gouache und Alkoholmarkern, um meinen Illustrationen einen Hauch von Farbe zu verleihen.

Inspiration Visuell inspirieren mich die zuvor erwähnten Künstler sowie alte Gemälde und klassische Illustrationen. Ich habe ein besonderes Interesse an Volkskunst, die von anonymen Malern geschaffen wurde, sowie an der »Art Brut«-Bewegung. Ich finde die rohe, ungeschliffene Ehrlichkeit in diesen Werken unglaublich bewegend, und sie beeinflussen meine Bildsprache zutiefst.
Was das Geschichtenerzählen angeht, lasse ich mich von meinen eigenen Emotionen und deren Ursprüngen inspirieren. Indem ich die Wurzeln meiner Gefühle erforsche und mich frage: »Woher kommt das wirklich?«, kann ich Erzählungen verweben. Mein Ziel ist es, Geschichten für diejenigen zu schaffen, die ähnliche Emotionen empfinden oder vergleichbare Erfahrungen gemacht haben; ich möchte, dass meine Arbeit ein Ort ist, an dem wir eine gemeinsame Sprache für unsere inneren Welten finden können.

Kunden France Culture, UAEBBY, Korean Literature Now, Najeonsan Publishing, Rien Books

Agent:in Ich habe keine(n)!

English version below!

Jeong-in Mun: »Langer Atem«, Cover
Jeong-in Mun: Ausschnitt aus »Langer Atem«
Farbige Illustration auf warmem Sandbeige, die den Hinterkopf einer Figur mit dunkelbrauner Haut in Nahaufnahme zeigt. Das schwarz-weiß schraffierte, straff nach hinten gekämmte Haar mündet in einen aufwendig geflochtenen Knoten aus ineinander verschlungenen Zöpfen, der die untere Bildhälfte dominiert. Durch den Zopfknoten ist horizontal ein weißer Stab gesteckt, an dessen linkem Ende eine gelb-schwarze Flamme brennt. Auf dem Scheitel der Figur balanciert eine leuchtend rote Tasse mit einer gelben Kerzenflamme. Die Komposition ist von strengem Formalismus geprägt; Farbe wird sparsam und kontrastreich eingesetzt.
Jeong-in Mun: Burning braids series
Querformatige Illustration in Rostrot, Cremeweiß und Schwarz auf weißem Grund. Fünf stilisierte Pferde unterschiedlicher Größe und Färbung bewegen sich durch eine dicht schraffierte Grasfläche; ihre Mähnen und Schwänze sind als frei flatternde Linienbündel gestaltet, die den Eindruck von Wind erzeugen. Im Hintergrund deuten graue Schraffuren Hügel an; links oben schwebt ein schwarzer Kreis als abstrahierter Mond oder Sonne. Ein schwarzes Pferd springt im oberen Bildbereich über ein größeres rotes.
Jeong-in Mun: Horses and the wind
Querformatige, dicht komponierte Illustration in Schwarz-Weiß-Grau mit zwei roten Farbakzenten. Wolken, Tierfiguren, Vögel, Pflanzen und abstrakte Formen verweben sich zu einer surreal-narrativen Gesamtszene vor schwarzem Grund; ein horizontaler weißer Streifen teilt das Bild. Zwei in Rot gehaltene Figuren — eine oben links, eine unten links — bilden die einzigen Farbakzente im dichten Bildgewebe.
Jeong-in Mun: This way, that way

Name Jeong-in Mun

Location Angoulême, France

Web jeonginmun.com

Start During my adolescence, I always dreamed of becoming a writer. And then, I was fascinated by filmmaking, as I saw it as a way of writing novels through ‘visual language.’ That was what first brought me to France at the age of 16, to study cinema.
However, during high school, I found myself increasingly drawn to my art classes. It was around this time that I discovered the world of French and European comics (Bande Dessinée). I began to realize that filmmaking required massive financial backing and a large team, whereas I preferred the independence of working alone. This realization led me to pursue a career as a comic artist in France.
When I first started drawing comics at HEAR (Haute école des Arts du Rhin), I received a lot of feedback that my work looked like movie storyboards. But as I immersed myself in the medium, I realized that comics have their own unique and specific language. I’ve been exploring that distinct territory ever since.
My first long comic project, “Langer Atem,” began as my Bachelor’s degree project and evolved through my Master’s studies. During that time, I did an internship at Rotopol in Germany, where I had the opportunity to present my work. They decided to publish it, and after graduation, I dedicated myself to finalizing the project. Now, my first book has finally been released to the world.

Style Black and white art with strong contrast has always fascinated me. When I first started drawing, I practiced by copying many of Edvard Munch’sblack and white pieces. From there, I studied Matisse’s fluid linesand Edward Gorey’s dip pen techniques.
Later on, traditional Korean paintings began to inspire me with their intricate details and the way they flatten and simplify space and decorative elements.
I’d say my style today is a blend of all these elements.
I also love to create poetic imagery; every piece I create carries its own narrative.

Favourite motifs I am drawn to repetitive motifs, such as fine, rhythmic lines used for textures, or intricate patterns on clothing and wallpapers. I’ve always been a great admirer of Edward Gorey’s wallpaper designs.

Technique I do everything on paper using traditional methods. My main tools are black ink and a dip pen, which allow me to draw the very fine, thin, and subtle lines For larger black areas, I use a brush pen to make a perfectly opaque, deep black finish.
As for my process, I begin with sketches using a sharp pencil and then ink the lines directly on the same paper. Erasing the pencil tracesis actually my favorite moment. Finally, I fill in the solid areas with a brush.
Recently, I’ve also been enjoying experimenting with gouache and alcohol markersto introduce a touch of color to my illustrations.

Inspiration Visually, I am inspired by the artists I mentioned earlier, as well as old paintings and classical illustrations. I have a particular intrest for folk art created by anonymous painters and the ‘Art Brut’ movement. I find the raw, unrefined honesty in those works incredibly moving, and they deeply influence my visual language.
In terms of storytelling, I draw inspiration from my own emotions and their origins. By exploring the roots of what I feel and asking myself, ‘Where does this truly come from?’, I am able to weave narratives. My goal is to create stories for those who resonate with similar emotions or have shared comparable experiences; I want my work to be a place where we can find a common language for our inner worlds.

Clients France culture, UAEBBY, Korean Litterature Now, Najeonsan Publishing, Rien Books

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Universität Augsburg erneuert ihr Corporate Design – Design Tagebuch


Die Universität Augsburg präsentiert sich seit Kurzem mit überarbeitetem Corporate Design. Mit dem Relaunch positioniert sich die Hochschule als moderne, interdisziplinäre und vernetzte Institution und rückt ihren Leitspruch „Scientia et Conscientia” in den Mittelpunkt des visuellen Auftritts.

Bestandteil des neuen Erscheinungsbilds ist auch ein überarbeitetes Logo, das den Leitspruch der Universität – Wissen und Gewissen – widerspiegelt. Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel betonte zur Einführung, starke Ideen benötigten ein starkes Design.

Das überarbeitete Erscheinungsbild soll für stärkere Wiedererkennbarkeit sorgen und Seriosität, Verlässlichkeit sowie Qualität vermitteln – Eigenschaften, die für Forschende, Studierende und Partner einer Hochschule als wesentlich gelten.

Auszug der Pressemeldung

„Starke Ideen brauchen ein starkes Design. Ich freue mich sehr, dass wir heute den Startschuss für das neue Corporate Design unserer Universität geben“, sagt die Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel. Das neue Design unterstreicht das Wachstum, die Stärke und das Konzept von Verbundenheit innerhalb der Netzwerkuniversität. Der neue, modernisierte Auftritt beinhaltet auch ein neues Logo, das den Leitspruch der Universität widerspiegelt: „Scientia et Conscientia“ – Wissen und Gewissen.

Universität Augsburg Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Universität Augsburg, Bildmontage: dt
Universität Augsburg Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Universität Augsburg, Bildmontage: dt

Erstmals seit fünfzehn Jahren wurde das Corporate Design in signifikanter Weise überarbeitet. Dabei wurde auch die 2009 eingeführte Wortbildmarke mit vorgestelltem „UNIA“-Kürzel modifiziert. Statt in Großbuchstaben ist dieses in einer unkonventionellen Gemischtschreibweise angelegt: „uniA“. Auch in der neuen Bildmarke sind die ersten beiden Buchstaben mittels Ligatur verbunden.

Die Wortmarke „UNIVERSITÄT AUGSBURG“ ist fortan in Großbuchstaben gesetzt, und zwar nicht mehr in der Serifenschrift Trump Mediaeval, sondern in einer modernen serifenlosen Schrift, deren Lettern dezente Inktraps aufweisen und über einen ausgeprägten Strichstärkenkontrast verfügen. Auf die Darstellung des englischen Wortes „University“ wird im Unilogo fortan verzichtet. Die Wortmarke ist jetzt zweizeilig statt dreizeilig. Die Grundfarbe wechselt von schwarz hin zu einem dunklen Lila.

Die Einführung des neuen Corporate Designs erfolge schrittweise: Das Sommersemester 2026 ist als Übergangssemester vorgesehen, in dem bestehende Materialien mit dem bisherigen Logo aus Nachhaltigkeitsgründen aufgebraucht werden sollen. Neue Publikationen würden ab Mai 2026 im überarbeiteten Design produziert. Im Webauftritt der Uni wurde das neue Logo bereits implementiert.

Sofern die Pressestelle der Uni noch auf die Anfrage seitens des dt reagiert, kann gegebenenfalls nachgereicht werden, welche Agentur für das Redesign verantwortlich zeichnet. In der offiziellen Meldung wird die betreffende Agentur nicht benannt.

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