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ChatGPT-Übersetzer ist da: Besser als Google Translate?


Mit ChatGPT Translate kannst du Text, Bilder und Sprach-Chats übersetzen. Dabei berücksichtigt das Tool Tonfall, Redewendungen und Kontext und kann nicht nur übersetzen, sondern auch umformulieren und erklären. Doch es gibt noch Schwachstellen.

Arbeit, Schule, Hobby oder Reisen: ChatGPT wird von vielen Menschen mittlerweile in den verschiedensten Kontexten genutzt. Neuerdings fungiert das Tool sogar als Gesundheits-Coach.


ChatGPT Health startet und lässt User medizinische Daten und Apps verbinden

© OpenAI

Nun kommt das nächste große Update: OpenAI hat ein eigenes Translate Feature herausgebracht. Zwar war es auch zuvor möglich, ChatGPT als Übersetzungs-Tool zu nutzen, doch die neue Anwendung soll diese Funktionalität auf das nächste Level bringen. Laut OpenAI soll ChatGPT Translate durch die Erfassung des Sinns eine präzisere Übersetzung ermöglichen. Dabei versteht das Tool Tonfall, Redewendungen und Kontext und kann formelle, umgangssprachliche und regionale Ausdrucksweisen erkennen und anwenden.

Wie bei Google Translate und vielen anderen Übersetzungs-Tools besteht die Möglichkeit, die Ausgangssprache automatisch erkennen zu lassen – so wird ein zusätzlicher Schritt gespart. Als Start-und Zielsprache können die User zwischen über 50 verschiedenen Sprachen auswählen, darunter neben Deutsch und Englisch beispielsweise Spanisch, Französisch, Hindi und Japanisch. Ein Feature, das viele User von dem Tool überzeugen dürfte, kombiniert die Übersetzungsfunktion mit den bekannten ChatGPT-Fähigkeiten. Prompts unter dem Übersetzungsfeld ermöglichen die folgenden Anpassungen:

  • flüssigere Formulierung
  • Umformulierung in einen sachlichen, geschäftlichen Stil
  • Übersetzung zum Verständnis für ein Kind
  • Übersetzung für ein akademisches Publikum

Das Translate Tool richtet sich, so OpenAI, sowohl an Studierende und Sprachlernende als auch an Reisende sowie Berufstätige. Je nach Bedarf lässt sich die konkrete Anwendung individuell anpassen.

Ausbaufähige Alternative zu Google Übersetzer, DeepL und Co.

OpenAIs neues Translate Tool dürfte einige Nutzer:innen von Google Übersetzer abwerben. Schließlich ermöglicht es nicht nur eine intelligente Übersetzung, sondern vereint Fähigkeiten verschiedener Google-Dienste in einer Anwendung. So können beispielsweise Bilder von Speisekarten oder Schildern direkt im Translate Tool hochgeladen und übersetzt werden – wie bei Google Lens. Auch eine Übersetzung via Sprach-Chat ist möglich.

ChatGPT Translate kann es zudem nicht nur mit Google Übersetzer, sondern auch anderen Sprach-Tools wie beispielsweise DeepL aufnehmen. Letzteres verfügt, ähnlich wie ChatGPT, über eine KI-basierte Schreibassistenzfunktion. Diese liefert zum aktuellen Zeitpunkt noch mehr Möglichkeiten als ChatGPT Translate, da sie nicht an konkrete Prompts gebunden ist. Darüber hinaus öffnet sich in OpenAIs Tool bei der Nutzung eines Prompts ein regulärer Chat mit ChatGPT, der zudem auf Englisch geführt wird – trotz Anfrage auf Deutsch. Nichtsdestotrotz erweist sich ChatGPT Translate schon jetzt als vielversprechende Alternative zu etablierten Übersetzungsdiensten. Ob das Tool noch verfeinert wird und künftig direkte Umformulierungen im Übersetzungsfeld ermöglicht, bleibt abzuwarten.


Alexa.com ist da:
ChatGPT-Konkurrenz Alexa+ jetzt im Web

© Amazon





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Endlich Links in Reels – mit einem Haken


Seit Langem warten Creator auf die Möglichkeit, Links in Reels auf Instagram zu integrieren. Mit Edits ist es jetzt endlich möglich – doch es gibt eine wichtige Einschränkung.

Edits hat sich für viele Creator als unverzichtbares Tool zur Bearbeitung von Reels etabliert. Mittlerweile bietet die App auch Features, die über die reine Editierung von Content hinausgehen – dazu gehört etwa der Insights Tab, welcher kürzlich um neue Funktionen erweitert wurde.


Edits Tab Update lässt Instagram Creator endlich verstehen, warum Reels funktionieren

© Instagrams Account creators via Canva

Mit dem jüngsten Update bringt Edits den Nutzer:innen nun weitere spannende Neuerungen, von denen eine für Creator von besonderem Interesse sein dürfte: Es ist jetzt möglich, mit Edits Links in Reels zu integrieren. Doch das Feature beschränkt sich auf einen konkreten Anwendungsfall.

Mit der Bearbeitungs-App kannst du nun Links als klickbares Overlay hinzufügen. Der Haken: Die interaktiven Links können nur zu einem Instagram Account oder einem öffentlichen Reel führen. Auf eine externe Website dürfen sie nicht verweisen. Es handelt sich also nicht um das bahnbrechende Link Feature, auf das Creator seit Jahren warten. Stattdessen bietet die Funktion eine originelle Möglichkeit, in den eigenen Reels auf verwandte Videos zu verweisen (dies ist im Reels Interface bereits seit vergangenem Jahr möglich) oder Accounts von Kooperationspartner:innen sowie empfohlenen Creatorn zu verlinken.

Außerdem neu: Content-Inspiration und neue Effekte

Neben der Link-Integration bringt Edits mit dem Update eine Reihe weiterer Features, die den Content-Erstellungsprozess optimieren sollen:

  • Weekly Ideas: Edits schlägt dir wöchentlich zehn neue Ideen für deinen Content vor, basierend auf deinen zuvor geteilten Reels. Diese kannst du je nach Bedarf abspeichern, bearbeiten oder überspringen.
  • Neue Videoeffekte: Bounce, Fisheye, Blackout und mehr
  • Takes für Storyboards: Füge verschiedene Takes deiner Clips zu einem Storyboard hinzu.

Mit diesen Optionen bietet Edits den Usern kreative neue Möglichkeiten, ihren Content zu planen und zu bearbeiten. Die Art von Link-Integration, die sich viele Creator schon seit Langem wünschen, lässt derweil noch auf sich warten. Unter einer Bedingung kannst du allerdings schon jetzt Links in Reels einbauen.


Instagram erlaubt Links in Reels, wenn du das machst

© Meta via Canva





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Dienstradleasing: Jung von Matt Sports trommelt mit charmantem Radfahrer für Business Bike


Ganz in rot und blau kommt die neue Digitalkampgne von Jung von Matt Sports für Business Bike daher.

Ein zunächst trocken wirkendes Thema wie Dienstradleasing mit Witz und Wiedererkennungswert aufbereiten – das ist Jung von Matt Sports gelungen. Die neue Digitalkampagne für den Dienstradleasing-Anbieter Business Bike hat eine überarbeitete Bildsprache und ein Schnurrbart tragendes Testimonial zu bieten.

Passend zum Markenclaim „locker leicht leasen“ soll die Kampagne direkt und unkompliziert die Vorteile des Dienstradleasings von Business Bike vermitteln. Dafür wurde eine überarbeitete, vereinfachte Bildsprache entwickelt, die mit der Corporate Identity von Business Bike übereinstimmt. Alle Visuals sind entweder komplett in rot oder komplett in blau gehalten. So soll die Wiedererkennbarkeit der Motive verstärkt werden.

„Wir haben bewusst ein Konzept gewählt, das sich eindeutig Business Bike zuordnen lässt und sich stark vom Wettbewerb abhebt“, erklärt Business Bike Geschäftsführer Stefan Page. Mit dem rot-blauen Design will sich Businees Bike auch von der typischen Fahrrad-Ästhetik abheben. Die Vorteile des Leasinganbieters erklärt das fiktive Testimonial Business Mike: Der charmante junge Mann mit Schnurrbart ist auf den Visuals in unterschiedlichen Situationen auf dem Fahrrad zu sehen. Dabei steht jeweils ein passender Spruch, der die Leserinnen und Leser zum Schmunzeln bringen, aber auch die Vorteile des Dienstradleasing verdeutlichen soll. So kämpft sich Business Mike beispielsweise auf einem Mountainbike durch Berge aus geschreddertem Papier, begleitet von dem Spruch „Mountainbike ohne Berge an Papierkram? Business Mike sagt: Business Bike!“ Das Testimonial soll eine persönliche und sympathische Anspracheermöglichen. Die Kampagne umfasst Bewegtbild- und Stillformate und wird ab sofort bis zum Jahresende ausgespielt. Sie läuft auf zahlreichen digitalen Kanälen, darunter Meta, Likendin, TikTok, Google Demand Gen und Youtube. Die Kampagne ist in enger zusammenarbeit mit Jung von Matt Sports entstanden, die schon seit Jahren mit Business BIke zusammenarbeiten.



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Affiliate Marketing 2026: Trends, KI, generative Suche


Der Affiliate Trend Report 2026 zeigt, warum der Kanal nicht nur trotz KI, generativer Suche und Social Commerce wächst, sondern womöglich gerade wegen dieser Umbrüche: 62 Prozent der Advertiser erwarten steigende Umsätze. Welche Strategien jetzt zählen – und warum Affiliate Marketing als krisenfester Performance-Kanal neu bewertet wird.

Affiliate Marketing ist selten der lauteste Kanal im Marketing-Mix. In wirtschaftlich unsicheren Phasen zeigt sich aber immer wieder, dass er zu den verlässlichsten gehört. Genau dieses Bild zeichnet der Affiliate Trend Report 2026. Trotz anhaltender Unsicherheiten rechnet die Branche mit steigenden Umsätzen, wachsenden Budgets und einer stärkeren strategischen Rolle. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem Künstliche Intelligenz, generative Suche und Social Commerce. 55 Prozent der Advertiser sehen Aktionen mit Affiliates als wichtigstes Wachstumspotenzial, gefolgt von Tests neuer Kampagnenformate wie Retargeting, SEA oder E-Mail Marketing mit jeweils 48 Prozent.

Balkendiagramm zeigt, in welchen Bereichen Advertiser das größte Wachstumspotenzial im Affiliate Marketing sehen, angeführt von Aktionen mit Affiliates und Tests neuer Kampagnenformate
Wachstumspotenziale im Affiliate Marketing aus Sicht der Advertiser, © MAI xpose360

Für den Report haben MAI xpose360 und AffiliateBLOG.de mehr als 1.200 Advertiser, Affiliates sowie Agenturen, Netzwerke und Technologieanbieter:innen befragt. Damit zählt die Studie zu den umfassendsten Marktanalysen zum Affiliate Marketing im deutschsprachigen Raum. Die wichtigsten Trends und strategischen Verschiebungen ordnen wir im Folgenden ein.


Die wichtigsten Affiliate-Marketing-Trends 2025


Affiliate Marketing bleibt stabil und wird für viele zum Umsatztreiber

Die Erwartungen für 2026 fallen in Zeiten allgemeiner Unsicherheit durch sich überschlagende Entwicklungen überraschend positiv aus. 62 Prozent der Advertiser, 52 Prozent der Agenturen, Netzwerke und Tech-Unternehmen sowie 46 Prozent der Affiliates rechnen mit steigenden Umsätzen im Affiliate Marketing. Bereits 2025 konnten 54 Prozent der Advertiser ihre Umsätze über den Kanal steigern.

Gleichzeitig verändert sich die Rolle des Kanals im Marketing Mix. 71 Prozent der Advertiser zählen Affiliate Marketing 2026 zu ihren wichtigsten Umsatztreibern – direkt hinter Paid Media. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein signifikanter Anstieg und ein Signal dafür, dass Affiliate Marketing zunehmend strategisch geplant wird und nicht mehr nur als ergänzender Performance-Kanal gilt.

Balkendiagramm zeigt die voraussichtlich umsatzstärksten Werbekanäle 2026, angeführt von Paid Search vor Affiliate Marketing, Paid Social, E-Mail und SEO.
Umsatzstärkste Werbekanäle 2026 aus Sicht der Advertiser, © MAI xpose360

Auch beim Budgetverhalten zeigt sich diese Aufwertung. 54 Prozent der Advertiser halten Affiliate Marketing für besonders krisenfest. Entsprechend investieren 27 Prozent der Unternehmen zusätzlich in den Kanal, weitere 24 Prozent schichten Budgets aus anderen Marketing-Disziplinen um. Während Affiliate Marketing insgesamt an Bedeutung gewinnt, wird Künstliche Intelligenz zum zentralen Beschleuniger dieser Entwicklung.

KI ist 2026 nicht mehr Nice-to-have, sondern Standard

Die dominierende Entwicklung bleibt Künstliche Intelligenz. 88 Prozent der Advertiser bewerten sie als wichtigstes Thema 2026. In der Praxis heißt das, dass KI nicht mehr „oben drauf“ sitzt, sondern tief in operative Prozesse integriert ist. Besonders häufig kommt sie in der Content-Erstellung zum Einsatz – bei Advertisern zu 78 Prozent, bei Affiliates sogar zu 84 Prozent. Hinzu kommen automatisierte Reportings (53 Prozent) sowie Publisher-Akquise und Werbemittelproduktion mit jeweils 44 Prozent. Affiliates nutzen KI darüber hinaus stark für SEO- und Ideenentwicklung.

Damit verändert sich auch der Wettbewerbsfaktor. Entscheidend ist nicht mehr das einzelne Tool, sondern wie gut Teams KI in bestehende Workflows, Datenstrukturen und Steuerungslogiken integrieren. In diese Richtung entwickelt sich derzeit die nächste Stufe, denn KI wird zunehmend agentisch. Das zeigt sich auch jenseits des Affiliate-Kanals. Google testet mit Agent Skills in Antigravity und Auto Browse für Chrome erstmals wiederverwendbare Wissenspakete, mit denen Gemini Aufgaben selbstständig ausführen kann. Parallel holt Meta mit der Übernahme von Manus Know-how für autonome KI-Agents ins Unternehmen. Beide Entwicklungen markieren den Übergang von assistierender KI hin zu Systemen, die Prozesse eigenständig steuern und Entscheidungen vorbereiten.

Für das Affiliate Marketing heißt das: KI optimiert nicht mehr nur einzelne Arbeitsschritte, sondern wird Teil der operativen Infrastruktur. Wer früh lernt, agentische Systeme sinnvoll zu orchestrieren, verschafft sich einen strukturellen Vorsprung.


Agent-Ära bei Google:
Antigravity erhält Agent Skills und Chrome Auto Browse

Logo von Google Antigravity, der Experimentierplattform von Google für agentische K.
© Google Antigravity

Generative Suche sorgt für neue Gewinner:innen – und neue Risiken

Neben KI rückt ein zweiter struktureller Treiber in den Fokus: generative Suche, etwa über Google AI Overviews. Rund die Hälfte der Befragten zählt sie zu den wichtigsten Entwicklungen 2026 und nur zwei Prozent sind der Meinung, dass sich eine Investition in AI nicht lohnen würde. Die Konsequenzen sind aus Affiliate-Sicht besonders spürbar, weil Reichweite und Sichtbarkeit traditionell stark über Search entstehen.

Kreisdiagramm zur Einschätzung von Affiliates: 60 Prozent stimmen voll zu, 38 Prozent stimmen eher zu und zwei Prozent stimmen nicht zu, dass Investitionen in Künstliche Intelligenz in den nächsten fünf Jahren einen Wettbewerbsvorteil schaffen.
KI als Wettbewerbsvorteil im Affiliate Marketing, © MAI xpose360

Wie schnell sich Traffic-Ströme verschieben können, zeigte bereits das vergangene Jahr. In Deutschland führten Manual Actions im Rahmen der Site Reputation Abuse-Richtlinie Ende 2024 zu teils massiven Sichtbarkeitsverlusten – auch bei affiliate-getriebenen Modellen wie Gutschein-, Deal- oder Content-Seiten. In genau diesem Umfeld wirkt generative Suche wie ein zusätzlicher Beschleuniger: Klassische SEO-Modelle geraten weiter unter Druck, während technologische Publisher, Recommendation-Engines und KI-nahe Plattformen profitieren.

Entsprechend reagieren erste Advertiser mit sogenannten Answer- oder Generative-Engine-Optimierungen, um in KI-generierten Such- und Antwortsystemen sichtbar zu bleiben. Dabei verschiebt sich der Fokus von klassischen Rankings hin zu Quellenrelevanz, Autorität und inhaltlicher Anschlussfähigkeit. Welche Domains in Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder anderen KI-Suchen tatsächlich zitiert und referenziert werden, zeigen erste GEO-Analysen zur KI-Sichtbarkeit.

Dass diese Entwicklung nicht nur SEO, sondern auch PR und Markenkommunikation betrifft, macht der GEO-Ansatz deutlich. Generative Engine Optimization verbindet Suchlogik, Medienarbeit und Plattformstrategie und wird damit zu einer neuen Schnittstelle zwischen Performance, Content und Reputation. Parallel zur Verlagerung von Sichtbarkeit in KI-Umgebungen gewinnt ein weiterer Kanal an Dynamik: Commerce.

KI-Commerce verschiebt die Customer Journey – Social Commerce gewinnt an Gewicht

Ein weiterer zentraler Befund der Studie betrifft den Kaufprozess selbst. 41 Prozent der Advertiser erwarten, dass sich Suche, Beratung und Kaufabschluss künftig stärker in KI-basierte Umgebungen verlagern, etwa in Chatbots oder digitale Shopping Assistants. Viele Marktteilnehmende gehen zudem davon aus, dass KI perspektivisch alle Touchpoints der Customer Journey beeinflusst – insbesondere in der Informations- und Entscheidungsphase. Affiliate Marketing wird damit zunehmend Teil eines KI-getriebenen Commerce-Ökosystems und nicht mehr nur als vorgelagerter Traffic-Kanal betrachtet.

Parallel dazu gewinnt Social Commerce deutlich an Relevanz. Während sich Search neu sortiert, etabliert sich Social als dritter zentraler Pfeiler im Affiliate Mix. Influencer-Modelle steigen laut Studie in ihrer Bedeutung von 28 auf 43 Prozent, auch Social Media Publisher legen deutlich zu. Getrieben wird diese Entwicklung durch neue Shopping-Formate und Plattformlogiken wie TikTok Shop oder Checkout-Funktionen in Social Apps. Advertiser reagieren darauf mit hybriden Vergütungsmodellen, garantierten Platzierungen und einer stärkeren Verzahnung von Affiliate- und Creator-Kampagnen. Affiliate Marketing wird dadurch sichtbarer, persönlicher und zunehmend creator-getrieben.


TikTok Next 2026:
Marken brauchen jetzt „unersetzlichen Instinkt“

Das sind die TikTok-Trends 2026
© TikTok via Canva

Tracking wird strategischer – hybride Vergütungsmodelle werden zur neuen Norm

Das Thema Tracking verliert 2026 an öffentlicher Dramatik, gewinnt jedoch strategisch weiter an Bedeutung. Statt der reinen Cookieless-Debatte rücken First-Party-Daten, Server-to-Server Tracking und die Integration in CRM-Systeme in den Fokus. Bereits 54 Prozent der Advertiser arbeiten mit entsprechenden Setups, weitere planen den Umstieg. Parallel wird Affiliate Marketing zunehmend in ganzheitliche Customer Journey- und Customer-Lifetime-Value-Strategien eingebettet. 59 Prozent der Advertiser kennen inzwischen den CLV ihrer Affiliate-Kund:innen – ein deutliches Signal dafür, dass der Kanal immer häufiger als Bestandteil langfristiger Kund:innenwertmodelle verstanden wird.

Diese strategische Aufwertung spiegelt sich auch in den Vergütungsmodellen wider. Reine CPO-Modelle verlieren weiter an Bedeutung. 73 Prozent der Advertiser zahlen bereits zusätzliche WKZ oder setzen auf hybride Vergütungsmodelle. Gründe dafür sind steigende Produktionskosten, volatile SEO-Reichweiten und der Wunsch nach planbaren, langfristigen Kooperationen. Auch auf Affiliate-Seite wird dieser Wandel aktiv eingefordert. Für viele Publisher sind hybride Modelle inzwischen Voraussetzung, um qualitativ hochwertigen Traffic nachhaltig liefern zu können.

Resümee: Warum Affiliate Marketing gerade jetzt gewinnt

Der Affiliate Trend Report 2026 zeigt: Der Kanal profitiert vom Umbruch, weil er messbar bleibt und sich schneller an neue Such-, Plattform- und Commerce-Logiken anpassen kann als viele andere Disziplinen. KI, generative Suche und Social Commerce sind dabei keine kurzfristigen Trends, sondern neue strukturelle Rahmenbedingungen. Markus Kellermann, CMO der MAI Group, bringt es auf den Punk:

Affiliate-Marketing ist längst kein Nischenkanal mehr, sondern ein strategischer Wachstumstreiber entlang der gesamten Customer Journey.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Googles KI-getriebene Suche, neue Interfaces und veränderte Publisher-Modelle setzen klassische Traffic-Strategien unter Druck. Bereits 2025 führten die Site Reputation Abuse Updates auch in Deutschland zu spürbaren Reichweitenverlusten bei Affiliate-Seiten. Vor diesem Hintergrund bewerten viele Marktteilnehmende Affiliate Marketing neu – als kontrollierbaren, datengetriebenen Performance-Kanal in einem zunehmend volatilen Suchumfeld.





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