Apps & Mobile Entwicklung
Copilot, Facilitator & Intelligent Recap: KI-Tools lassen sich in Microsoft Teams künftig deaktivieren

Microsoft reagiert auf die anhaltende Kritik und führt für Anwender die Möglichkeit ein, KI-Funktionen wie Copilot, Facilitator und Intelligent Recap unter Teams zu deaktivieren. Der Rollout läuft bereits und ermöglicht Nutzern deutlich mehr Kontrolle über den Einsatz künstlicher Intelligenz in Besprechungen.
Mehr Kontrolle soll Kritiker besänftigen
Microsoft implementiert ab sofort die Funktion „Meeting AI“ in Teams, mit der sich KI-Funktionen in der Anwendung zentral verwalten lassen. Sie können mit den neuen Steuerelementen auch während einer laufenden Sitzung einzeln ein- oder ausgeschaltet werden. Nutzer können also beispielsweise ausschließlich Facilitator aktivieren, während Copilot und die automatische Zusammenfassung deaktiviert bleiben. Ebenso ist es möglich, sämtliche KI-Funktionen gleichzeitig zu aktivieren oder zu deaktivieren. Die Neuerung wurde im Microsoft Admin Center angekündigt und folgt auf umfangreiche Kritik von Anwendern, die sich mehr Kontrolle über den Einsatz von KI in Meetings gewünscht hatten.
In der Ankündigung hebt Microsoft hervor, dass die neue Funktion bestehende Richtlinien innerhalb eines Unternehmens berücksichtigt. Der Schalter für „Meeting AI“ soll deshalb zum Beispiel ausschließlich dann verfügbar sein, wenn die Nutzung der KI-Funktionen durch Administratoren grundsätzlich erlaubt wurde. Ist Meeting AI per Unternehmensrichtlinie deaktiviert, steht auch die neue Steuerungsmöglichkeit nicht zur Verfügung. Wird Meeting AI zudem vollständig deaktiviert, wirkt sich diese Einstellung nur auf aktuell laufende beziehungsweise neue Verbindungen aus – bereits vorhandene Zusammenfassungen oder Inhalte früherer Besprechungen werden weder verändert noch gelöscht.
Besonderheiten sind zu beachten
Eine wichtige technische Besonderheit betrifft die Kopplung zwischen KI-Funktionen und der Transkription. Ist die neue Funktion aktiviert, wird automatisch auch die Transkription eingeschaltet und nach dem Meeting eine Zusammenfassung erstellt. Umgekehrt aktiviert das Starten einer Transkription ebenfalls Meeting AI sowie die automatische Zusammenfassung. Soll vollständig auf KI verzichtet werden, müssen daher sowohl Meeting AI als auch die Transkriptionsfunktion deaktiviert werden.
Wie bei Microsoft gewohnt erfolgt auch die Einführung von Meeting AI stufenweise. Sie hat bereits Anfang dieses Monats begonnen und soll in wenigen Tagen wieder abgeschlossen sein. Die allgemeine weltweite Verfügbarkeit ist anschließend für Mitte bis Ende Juli 2026 vorgesehen. Microsoft plant die Bereitstellung der Funktion für Windows, macOS, das Web sowie mobile Endgeräte.
Neue KI-Funktionen in Planung
Gleichzeitig soll Microsoft weitere KI-Funktionen für Teams planen, die bislang allerdings nicht nur auf positive Resonanz stoßen. Besonders umstritten soll laut einem Bericht von Windows Latest eine neue Version von Facilitator sein, die Gespräche automatisch analysieren und sich selbstständig im Meeting-Chat einschalten kann. Erkennt die künstliche Intelligenz innerhalb einer Diskussion Wissenslücken oder Unsicherheiten, soll sie eigenständig Antworten mithilfe von Bing-Suchergebnissen liefern. Mögliche Verletzungen des Datenschutzes und der Privatsphäre stehen dabei im Mittelpunkt der Kritik.
Microsoft versucht dem dadurch zu begegnen, dass die automatische Chat-Unterstützung nicht standardmäßig aktiviert sein soll. Sollte die Analyse seitens Unternehmen dennoch freigeschaltet sein, soll sie sich über die neuen Meeting-AI-Steuerelemente bei Bedarf auch während der Meetings wieder deaktivieren lassen.
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„Neustart“ von Xbox: Der große Reset heißt zum Start 1.600 Entlassungen

Xbox braucht einen Reset, sagt die neue CEO. Mit Beginn des neuen Fiskaljahres werden die bereits kursierenden Maßnahmen umgesetzt. Das bedeutet: Für den Anfang werden 1.600 Stellen gestrichen, danach noch einmal so viele. Die Studios haben allerdings eine Überlebenschance.
In einer auch im Xbox-Blog veröffentlichten Mail an die Sparte zeichnet Asha Sharma ein düsteres Bild vom Zustand der Xbox-Sparte. Nicht gesund sei das Geschäftsmodell, der Konzern erziele 3 bis 10 Mal kleinere Margen als Konkurrenten, habe in der aktuellen Konsolengeneration eine kleinere Hardwarebasis bei höheren Kosten. Den Versuch über Multi-Plattform-Titel und den Game Pass Wachstum zu erzielen sieht Sharma als gescheitert an. Er habe „bedeutende Mehrwerte“ geschaffen, blieb aber hinter den Wachstumserwartungen zurück. Mehr Geld zu investieren und weiter zu wachsen habe daran nichts zu ändern vermocht.
Um in der aktuellen Hardware-Krise weiter bestehen zu können, müsse Xbox „zurückgesetzt“ werden. Das betrifft drei Aspekte. Der erste mit den größten direkten Auswirkungen ist das Spiele-Angebot. Man könne und wolle nicht jedes großartige Studio besitzen und sei gar nicht der richtige Ort für jede Art von Entwickler. Künftig soll die Rolle von Xbox sein, unabhängigen Studios dabei zu helfen erfolgreich zu arbeiten, unter anderem indem Entwicklerwerkzeuge und Zielgruppen bereitgestellt werden. Was genau das heißt bleibt offen, eine Art Steam wird der Konzern nicht werden können – sein Store spielt nur auf der Konsole eine Rolle, weil es dort keine Alternative gibt.
Diese Studios gehen
Das bedeutet auch, dass Studios aufgegeben werden – der Konzern setzt tatsächlich die Kettensäge an. Kahlschlag gibt es jedoch nicht.
Compulsion Games und Double Fine werden inklusive den Rechten an ihren Marken und Spielen unabhängig. Dazu bekommen sie „Anlauf“ für ihre nächsten Projekte.
Ninja Theory und Undead Labs werden hingegen verkauft. Auch hier stellt Microsoft die Finanzierung für aktuelle Titel sicher. Dabei handelt es sich um die erst jüngst und vor dem Hintergrund eines Verkaufs angekündigten Spiele Senua und State of Decay 3.
Auch Arkane im französischen Lyon ist von der Maßnahme betroffen. Hier prüft die Studioleitung in Konsultation mit dem Betriebsrat mögliche strategische Optionen, heißt es. Das ergibt Sinn, denn Regularien in Frankreich sind strikter als in den USA. Daneben werden auch in anderen Studios Stellen abgebaut und Ressourcen auf Projekte mit „höherer Priorität“ verlagert. Alle bereits angekündigten Spiele werden allerdings fertiggestellt, betont Sharma.
Schlankere Strukturen
Der zweite Aspekt der Neuausrichtung betrifft die Plattform. Sie soll durch flachere Organisationsstrukturen, insbesondere die Verringerung von bisher bis zu 14 hierarchischen Ebenen auf 5 oder besser 3, agiler, günstiger und mit klaren Verantwortlichkeiten neu aufgestellt werden. Gleichzeitig wird als dritter Aspekt die Arbeitsweise angepasst. Nachfolgerin von Chief Operating Officer Dave McCarthy wird Helen Chiang, die zuletzt dem Minecraft-Studio Mojang vorstand. Bei ihr werden nun Inhalte, Plattform, Hardware und Dienstleistungen zusammenlaufen. So soll bisheriger Fragmentierung der Geschäftsbereiche entgegengewirkt werden, um eine klarere Strategie mit einheitlicher Führung umsetzen zu können.
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Reader’s Choice Awards: Bester Smartphone-SoC-Hersteller 2026
ComputerBase ruft zum dritten Mal die Reader’s Choice Awards aus. Zum ersten Mal darf in diesem Jahr neben Desktop- und Notebook-CPUs auch über den besten Hersteller von Smartphone-SoCs abgestimmt werden. Mit Herstellern wie unter anderem Apple, Google, Samsung und Qualcomm treten echte Schwergewichte gegeneinander an.
Welcher Hersteller konnte euch mit seinen mobilen SoCs am meisten überzeugen? Ihr entscheidet, welcher Hersteller den Preis erhält und sich mit eurer Auszeichnung schmücken darf.
ComputerBase hat eine Stimme. Die Testberichte werden nicht nur von Lesern, sondern auch von Herstellern geschätzt und tragen dazu bei, künftige Produkte zu verbessern. Doch nicht nur ComputerBase hat eine Stimme, sondern auch unsere Leser haben eine Stimme. Denn Hersteller schätzen auch die enorme Interaktion unserer Leser mit den Inhalten auf ComputerBase. Das Feedback unserer Community wird von den Herstellern wahr- und ernst genommen.
ComputerBase gibt der Community bei der Auszeichnung des besten Smartphone-SoC-Herstellers wieder eine Stimme – ihr vergebt die „ComputerBase Reader’s Choice Awards“. Zur Auswahl stehen die System-on-a-Chips von Apple, Google, Huawei, MediaTek, Qualcomm, Samsung und Unisoc, die sich in aktuellen Smartphones wiederfinden.
Unsere Leser wählen in den nächsten Wochen wieder ihren Favoriten in zahlreichen Hardware-Kategorien – ohne Vorauswahl, ohne Einschränkung, ohne Werbebudget der zur Wahl stehenden Unternehmen. Bereits über den besten Hersteller abgestimmt werden kann in den folgenden Kategorien:
Die in Deutschland relevanten und verfügbaren Hersteller der jeweiligen Kategorie stehen zur Wahl, um für ihre Produkte und ihren Support, die euch ganz persönlich überzeugt haben, ausgezeichnet zu werden.
Bester Smartphone-SoC-Hersteller 2026
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Apple
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Google
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Huawei
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MediaTek
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Qualcomm
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Samsung
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Unisoc
Und damit die Hersteller wissen, warum ihr gerade sie gewählt habt oder auch warum ihr ausgerechnet sie nicht gewählt habt, ist euer Feedback in den Kommentaren wie immer sehr gern gesehen: Denn ihr habt eine Stimme, die gehört wird!
Die Umfrage läuft 14 Tage und an ihr können nur bereits registrierte ComputerBase-Leser teilnehmen, da es sich um eine Auszeichnung der ComputerBase-Community handelt. In den darauffolgenden Tagen wird der Gewinner gekürt.
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Bis 2031: Broadcom und Apple gehen langjährige ASIC-Partnerschaft ein

Broadcom und Apple haben ihre langjährige Zusammenarbeit deutlich ausgeweitet. Wie aus einer Pflichtmeldung an die US-Börsenaufsicht hervorgeht, kündigen beide Unternehmen eine mehrjährige Vereinbarung an, wonach Broadcom bis 2031 kundenspezifische ASICs für mehrere Apple-Produktgenerationen entwickeln und liefern wird.
Broadcom und Apple haben ihre technologische Zusammenarbeit offiziell ausgeweitet. Laut einer aktuellen Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC haben beide Unternehmen neue mehrjährige Verträge geschlossen. Ziel ist es, dass Broadcom kundenspezifische ASIC-Siliziumlösungen für mehrere kommende Produktgenerationen von Apple entwickelt und liefert. Technische Details werden aber nicht genannt.
Die Vereinbarung unterstreicht die strategische Bedeutung spezialisierter Chips (ASIC), die exakt auf die Anforderungen einzelner Kunden zugeschnitten sind. Solche Bausteine spielen insbesondere in Bereichen wie Energieeffizienz, On-Device-KI und hochintegrierter Systemarchitektur eine wachsende Rolle. Die Partnerschaft ist bis 2031 ausgelegt und baut damit auf einer jahrzehntelangen Kooperation der beiden Unternehmen auf.
Eine langjährige, stille Schlüsselpartnerschaft
Apple und Broadcom arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, auch wenn diese Kooperation in der Öffentlichkeit oft weniger sichtbar ist als Apples Beziehungen zu anderen Unternehmen wie dem Chipfertiger TSMC oder dem Modem-Lieferanten Qualcomm. Broadcom liefert bereits heute zentrale Komponenten für Apple-Produkte, darunter Funkmodule, Wi-Fi- und Bluetooth-Technologien sowie weitere Kommunikations- und RF-Bausteine.
Diese Komponenten sind essenziell für iPhones, iPads und Macs, da sie die drahtlose Konnektivität ermöglichen. Die Zusammenarbeit hat sich dabei stetig weiterentwickelt – von Standardkomponenten hin zu stärker kundenspezifisch optimierten Designs.
Bedeutung im Kontext der ASIC-Strategie
Die nun bestätigte Ausweitung auf „custom ASIC silicon products“ deutet auf eine tiefere Integration hin. Broadcom zählt bereits zu den führenden Anbietern von kundenspezifischen KI- und Netzwerk-ASICs für Hyperscaler wie Google und Meta. Das Unternehmen übernimmt dabei häufig das Co-Design und die Implementierung komplexer Chiparchitekturen, während der Kunde die Systemanforderungen an Broadcom vorgibt.
Dass Apple diese Struktur nun explizit in einer langfristigen Vereinbarung nutzt, zeigt den Trend zur stärkeren Vertikalisierung der eigenen Hardwarestrategie. Apple entwickelt zwar weiterhin zentrale Prozessoren wie die M- und A-Serie selbst, setzt bei bestimmten Spezialchips aber offenbar zunehmend auf externe Co-Design-Partner, die bei der Umsetzung unterstützen.
Einordnung
Die neue Vereinbarung kann als Fortsetzung einer stabilen Partnerschaft gesehen werden: Apple sichert sich langfristig Zugriff auf ASIC-Kompetenz, während Broadcom seine Rolle als Schlüsselzulieferer im Premiumsegment weiter festigt. Besonders im Kontext wachsender Anforderungen an KI- und Kommunikationschips dürfte diese Zusammenarbeit in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.
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