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Creative of the Year-Finalist Andreas Schimmelpfennig: »Dinge zweimal machen ist langweilig« › PAGE online


Die Jury hat getagt, sechs Finalist:innen für den Ehrenpreis »Creative of the Year«, den GBA und PAGE gemeinsam vergeben, stehen fest. Wer gewinnt, bestimmt ihr, die PAGE-Leser:innen – für das Voting stellen wir hier alle Kandidat:innen einzeln vor.

Creative of the Year-Finalist Andreas Schimmelpfennig: »Dinge zweimal machen ist langweilig« › PAGE online
Andreas Schimmelpfennig, Elastique.

PAGE und der German Brand Award 2026 suchen den oder die »Creative of the Year« – eine Persönlichkeit, der es gelingt, die strategische DNA von Marken in überzeugende Auftritte zu übersetzen – mit klarer Differenzierung und nachhaltiger Wirkung. Wer gewinnt, bestimmen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting! Bis 15.06.2026 könnt ihr für euren Favoriten oder eure Favoritin abstimmen und Kreativität auf die große Bühne holen. Votet jetzt und sichert euch die Chance auf 3 x 2 Tickets für die Convention und Preisverleihung des German Brand Award am 25. Juni 2026 in Berlin!

Meet the Nominees

Um euch die Wahl leichter zu machen, stellen wie die Kandidat:innen in einzelnen Features ausführlich vor. Wir zeigen, was sie einzigartig macht, werfen einen Blick auf ausgewählte Arbeiten und geben Einblicke in ihre ganz persönliche Sicht auf Kreativität, Impact und das Leitmotiv des German Brand Award: »Brand Forward«.

Im Spotlight: Andreas Schimmelpfennig

Andreas Schimmelpfennig ist CEO, CCO und Co-Founder von Elastique. und ein Kreativer, der Technologie, Design und menschliche Kreativität zu immersiven, physisch-digitalen Markenerlebnissen verbindet. Mit mutigen, oft gesellschaftlich relevanten Projekten schafft er Arbeiten, die nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern nachhaltig wirken und Marken emotional erlebbar machen – wir haben nachgefragt:

Andreas, welche deiner letzten Arbeiten macht dich besonders stolz – und welchen konkreten Impact konntest du damit erzielen?

»Mirror Me« war ein Highlight – unter anderem ausgezeichnet mit dem Red Dot Grand Prix. Aber was mich am meisten bewegt hat, waren nicht die Awards. Es war zu sehen, wie die Installation Menschen wirklich berührt hat. Wie sie interagiert haben. Noch stolzer bin ich auf ein ganz anderes »Projekt« – nämlich das, was Betty (Prof. Betty Schimmelpfennig) und ich mit Elastique. aufgebaut haben: eine Plattform, auf der kreative Menschen zusammenkommen und im kommerziellen Kontext sehr ungewöhnliche Arbeiten umsetzen können. Das Feedback aus dem Team, dass es eine erfüllende Arbeitsstätte ist, das positive Feedback von Kundinnen und Kunden – und die Arbeiten selbst – sind für mich purer positiver Impact – mein größter Antrieb.

Eine Person steht in einem dunklen Raum zwischen technischen Installationen und wird von mehreren starken Lichtstrahlen angestrahlt. Sie hält ein Smartphone in der Hand, während um sie herum Nebel und Lichtkegel eine futuristische, experimentelle Atmosphäre erzeugen.Bild: Elastique
Eine Person im Profil steht in einem dunklen Raum und wird von starken, gerichteten Lichtstrahlen beleuchtet, die durch Nebel sichtbar werden. Die Szene wirkt inszeniert und künstlerisch, mit geometrischen Flächen und Lichtkegeln, die eine dramatische, fast futuristische Atmosphäre erzeugen.Bild: Elastique

Was zeichnet deine Kreativität aus?

Ich bin unglaublich neugierig. War ich schon immer. Werde ich immer bleiben. Dinge zweimal machen ist langweilig. Diese Neugier, ein ausgeprägter Spieltrieb und der Wille, frei und unvoreingenommen zu denken – immer konstruktiv im Sinne des kommunikativen Ziels – das ist der Kern meiner Kreativität.

Was bedeutet das Motto »Brand Forward« für deine eigene Arbeit und wie setzt du es um?

Was Marken heute vor allem brauchen: Flexibilität, sich immer wieder auf neue Gegebenheiten einzustellen. Und den Mut, immer einen Schritt vorauszudenken. Nur dann können sie erfolgreich sein. Für unsere und meine Arbeit bedeutet das: Es braucht ungewöhnliche Ideen und einen hohen Designanspruch – das ist der Kern. Dazu kommt Technologie, die beides trägt – unsichtbar, aber spürbar. Nie als Mittel zum Zweck, sondern als Mittel zur Wirkung.

Wir fragen bei jedem Projekt zuerst: Was soll gesagt werden? Was soll man dabei fühlen? Marken, die so denken und offen für echten Diskurs sind, kommen voran.

Alle weiteren Finalist:innen findet ihr hier:

Stimmt jetzt ab und wählt gemeinsam mit der PAGE-Community, wer »Creative of the Year« wird.

Zum Voting!

Ehrenpreis »Creative of the Year«

PAGE und der German Brand Award 2026 vergeben gemeinsam den Ehrenpreis »Creative of the Year« an eine Persönlichkeit, die Marken strategisch präzise, kreativ stark und mit nachhaltiger Wirkung prägt. Der Preis zeichnet Menschen aus, die die strategische DNA von Marken in überzeugende, differenzierende Auftritte übersetzen und Verantwortung über einzelne Kampagnen hinaus übernehmen. Im Fokus: kreative Exzellenz, klare Haltung und spürbarer Impact für Marken und Branche.

Die Kriterien:

1. Markenstrategie: Die Persönlichkeit zeichnet sich durch eine konsequente Übersetzung von Markenpositionierung(en) in Kreativkonzepten aus.

2. Differenzierung: Die Persönlichkeit weist eine sich klar abzeichnende Handschrift in der Markenarbeit und/oder in der eigenen Kreation auf und sticht daraus im Branchenumfeld heraus.

3. Implementierung: Die gestalterische, konzeptionelle und technisch herausragende Umsetzung der Persönlichkeit erzielt messbare Wirkung und/oder sichtbaren Einfluss auf die Branche.

Den Sieger oder die Siegerin wählen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting. Die Preisverleihung mit Tagesprogramm und Gala-Abend findet am 25. Juni 2026 in der Uber Eats Music Hall Berlin statt und lädt mehr als 750 Markenverantwortliche aus Industrie, Mittelstand und Kreativwirtschaft zum Networking und Wissensaustausch ein.



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Creative of the Year-Finalist Roman Hilmer: »Bei Kreativität geht es um Offenheit« › PAGE online


Die Jury hat getagt, sechs Finalist:innen für den Ehrenpreis »Creative of the Year«, den GBA und PAGE gemeinsam vergeben, stehen fest. Wer gewinnt, bestimmt ihr, die PAGE-Leser:innen – für das Voting stellen wir hier alle Kandidat:innen einzeln vor.

Creative of the Year-Finalist Roman Hilmer: »Bei Kreativität geht es um Offenheit« › PAGE online
Roman Hilmer, Fork Unstable Media

PAGE und der German Brand Award 2026 suchen den oder die »Creative of the Year« – eine Persönlichkeit, der es gelingt, die strategische DNA von Marken in überzeugende Auftritte zu übersetzen – mit klarer Differenzierung und nachhaltiger Wirkung. Wer gewinnt, bestimmen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting! Bis 15.06.2026 könnt ihr für euren Favoriten oder eure Favoritin abstimmen und Kreativität auf die große Bühne holen. Votet jetzt und sichert euch die Chance auf 3 x 2 Tickets für die Convention und Preisverleihung des German Brand Award am 25. Juni 2026 in Berlin!

Meet the Nominees

Um euch die Wahl leichter zu machen, stellen wie die Kandidat:innen in einzelnen Features ausführlich vor. Wir zeigen, was sie einzigartig macht, werfen einen Blick auf ausgewählte Arbeiten und geben Einblicke in ihre ganz persönliche Sicht auf Kreativität, Impact und das Leitmotiv des German Brand Award: »Brand Forward«.

Im Spotlight: Roman Hilmer

Roman Hilmer ist Creative Director von Fork Unstable Media und prägt seit vielen Jahren die digitale Markenkommunikation für Unternehmen, aber auch kulturelle Institutionen. Mit einem starken Fokus auf Plattformdesign und technologische Innovation übersetzt er kulturelles Erbe, etwa von Mozart, in zukunftsfähige, interaktive Markenerlebnisse. Wir haben nachgefragt:

Roman, welche deiner letzten Arbeiten macht dich besonders stolz – und welchen konkreten Impact konntest du damit erzielen?

Die Digitalisierung des Köchel-Verzeichnisses hat großen Spaß gemacht. Unser Ziel war es, Mozarts Werk in Szene zu setzen und für alle immer und überall zugänglich zu machen. Anders gesagt, die Musikwissenschaft aus den heiligen Hallen der Internationalen Stiftung Mozarteum herauszuholen und eine Brücke in die Zukunft der Marke zu bauen. Entstanden ist eine Web-App, die Form und Funktion balanciert. Wissenschaftliche Tiefe kombiniert mit Leichtigkeit und Verspieltheit. Das passt perfekt zu Mozart und hilft dem Mozarteum, neue Zielgruppen für sich zu begeistern.

Screenshot einer Website zum „Köchel-Verzeichnis“ der Internationalen Stiftung Mozarteum: Links ein farbig gerastertes Porträt von Wolfgang Amadeus Mozart, rechts der Text „Willkommen im Köchel-Verzeichnis!“ mit kurzer Erklärung zur digitalen Erschließung seiner Werke sowie Buttons wie „Mozarts Werk entdecken“ und „Verzeichnis durchsuchen“.Bild: Fork Unstable Media
Screenshot einer interaktiven Visualisierung des Köchel-Verzeichnisses: Zahlreiche farbige Zahlen sind netzartig angeordnet und repräsentieren Mozarts Werke. Im Vordergrund öffnet sich eine Infobox zu „646 – Cara, se le mie pene“, einer Arie für Sopran und Orchester, mit Notenbeispiel. Unten sind Filteroptionen wie Tonart und Zeitraum sichtbar.Bild: Fork Unstable Media

Was zeichnet deine Kreativität aus?

Das können andere bestimmt besser beantworten. Offenheit spielt aber eine Rolle, denke ich. Offenheit gegenüber allen Projektbeteiligten und den Leuten, die das Support-System drumherum am Laufen halten. Eine offene Atmosphäre: Aufgaben verstehen, sie übersetzen, Hindernisse konstruieren (kein Tennis ohne Netz) und gemeinsam mit Versuch und Irrtum überwinden. Reibung mit anderen (und Maschinen) gehört auch dazu und es geht natürlich immer ums Vollenden. Vielleicht ist es die Herstellung einer kollektiven Offenheit, Tag für Tag, oder zumindest an den meisten Tagen.

Was bedeutet das Motto ‚Brand Forward‘ für deine eigene Arbeit und wie setzt du es um?

Zunächst geht es darum, eine Marke zu verstehen: Ihre Historie, ihre Geschichten, ihre ganz spezielle Formel. »Brand Forward« interpretiere ich als Auftrag zur Belebung und Weiterentwicklung. Marken, die nicht in ihren Systemen erstarren, die in Bewegung bleiben, sich ausprobieren, auch mal Regeln brechen, und in ‚Unstable Media‘ (pun intended) mit ihren Facetten spielen. Dabei müssen sie nicht immer gleich auftreten (langweilig), aber sie müssen in sich stimmig bleiben. Wir erzeugen das aus der Kombination von Marken- und Digital-Know-How, sowie aus der Reibung zwischen Mensch und Maschine.

Alle weiteren Finalist:innen findet ihr hier:

Stimmt jetzt ab und wählt gemeinsam mit der PAGE-Community, wer „Creative of the Year 2026“ wird.

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Ehrenpreis »Creative of the Year«

PAGE und der German Brand Award 2026 vergeben gemeinsam den Ehrenpreis »Creative of the Year« an eine Persönlichkeit, die Marken strategisch präzise, kreativ stark und mit nachhaltiger Wirkung prägt. Der Preis zeichnet Menschen aus, die die strategische DNA von Marken in überzeugende, differenzierende Auftritte übersetzen und Verantwortung über einzelne Kampagnen hinaus übernehmen. Im Fokus: kreative Exzellenz, klare Haltung und spürbarer Impact für Marken und Branche.

Die Kriterien:

1. Markenstrategie: Die Persönlichkeit zeichnet sich durch eine konsequente Übersetzung von Markenpositionierung(en) in Kreativkonzepten aus.

2. Differenzierung: Die Persönlichkeit weist eine sich klar abzeichnende Handschrift in der Markenarbeit und/oder in der eigenen Kreation auf und sticht daraus im Branchenumfeld heraus.

3. Implementierung: Die gestalterische, konzeptionelle und technisch herausragende Umsetzung der Persönlichkeit erzielt messbare Wirkung und/oder sichtbaren Einfluss auf die Branche.

Den Sieger oder die Siegerin wählen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting. Die Preisverleihung mit Tagesprogramm und Gala-Abend findet am 25. Juni 2026 in der Uber Eats Music Hall Berlin statt und lädt mehr als 750 Markenverantwortliche aus Industrie, Mittelstand und Kreativwirtschaft zum Networking und Wissensaustausch ein.



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Creative of the Year-Finalistin Shirin Frangoul-Brückner: »Gestaltung ist gut, wenn daraus ein Erlebnis entsteht« › PAGE online


Die Jury hat getagt, sechs Finalist:innen für den Ehrenpreis »Creative of the Year«, den GBA und PAGE gemeinsam vergeben, stehen fest. Wer gewinnt, bestimmt ihr, die PAGE-Leser:innen – für das Voting stellen wir hier alle Kandidat:innen einzeln vor.

Creative of the Year-Finalistin Shirin Frangoul-Brückner: »Gestaltung ist gut, wenn daraus ein Erlebnis entsteht« › PAGE online
Shirin Frangoul-Brückner, Atelier Brückner

PAGE und der German Brand Award 2026 suchen den oder die »Creative of the Year« – eine Persönlichkeit, der es gelingt, die strategische DNA von Marken in überzeugende Auftritte zu übersetzen – mit klarer Differenzierung und nachhaltiger Wirkung. Wer gewinnt, bestimmen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting! Bis 15.06.2026 könnt ihr für euren Favoriten oder eure Favoritin abstimmen und Kreativität auf die große Bühne holen. Votet jetzt und sichert euch die Chance auf 3 x 2 Tickets für die Convention und Preisverleihung des German Brand Award am 25. Juni 2026 in Berlin!

Meet the Nominees

Um euch die Wahl leichter zu machen, stellen wie die Kandidat:innen in einzelnen Features ausführlich vor. Wir zeigen, was sie einzigartig macht, werfen einen Blick auf ausgewählte Arbeiten und geben Einblicke in ihre ganz persönliche Sicht auf Kreativität, Impact und das Leitmotiv des German Brand Award: »Brand Forward«.

Im Spotlight: Shirin Frangoul-Brückner

Shirin Frangoul-Brückner, Gründerin und Geschäftsführerin von Atelier Brückner, setzt weltweit mit multisensorischem, räumlichem Storytelling Maßstäbe in der Ausstellungs- und Museums­gestaltung. Mit einem klaren inhaltlichen Ansatz verwandelt sie komplexe Themen in immersive Erlebniswelten und prägt damit, wie kulturelle Identität im Raum erfahrbar wird. – wir haben nachgefragt:

Shirin, welche deiner letzten Arbeiten macht dich besonders stolz – und welchen konkreten Impact konntest du damit erzielen?

Besonders stolz macht mich das Grand Egyptian Museum in Kairo: Ein Projekt mit enormer öffentlicher Resonanz und bis zu 20.000 Besucherinnen und Besuchern am Tag. Es zeigt, wie kulturelles Erbe Identität stiften und Menschen weit über Ländergrenzen hinweg verbinden kann – kulturelles Erbe wird zu einer lebendigen Marke. Ebenso wichtig ist mir der usbekische Pavillon auf der Expo 2025 in Japan: Dort konnten wir Tradition und Kultur des Landes in eine zeitgenössische architektonische Sprache übersetzen. Die Ausstellung hat die Vielfalt und Tiefe der usbekischen Kultur auf sehr sinnliche Weise vermittelt. Das berührt – und bleibt.

Eine goldene Totenmaske aus dem alten Ägypten wird in einer Glasvitrine in einem abgedunkelten Museumsraum ausgestellt. Die Maske ist zentral beleuchtet und zieht den Blick auf sich, während sich im Hintergrund Besucher und hohe Säulen spiegeln.
Grand Egyptian Museum, Tutanchamun-Galerie: Mit einer Fläche von über 90.000 Quadratmetern ist das GEM das weltweit größte Museum ägyptischer Kultur. Herzstück des im November eröffneten Museums ist die 7.500 qm große Tutanchamun-Galerie, von ATELIER BRÜCKNER als immersive und narrative Erlebniswelt gestaltet. Erstmals nach dem Sensationsfund im Jahr 1922 ist der gesamte Grabschatz zu sehen. Bild: Josef Sindelka

Moderner Pavillon mit offener Holzkonstruktion und filigranen Säulen steht vor einer langen Ziegelwand mit der Aufschrift „UZBEKISTAN“. Im Vordergrund bewegen sich einige unscharfe Besucher, während der Himmel grau und bedeckt ist.Bild: Josef Sindelka

Was zeichnet deine Kreativität aus?

Sie beginnt bei mir nicht mit einer Form, sondern mit Zuhören. Ich versuche, Menschen, Orte und Aufgaben wirklich zu verstehen und das Briefing nicht einfach zu übernehmen, sondern es auf Konsistenz, Relevanz und Potenzial zu hinterfragen. Daraus entsteht eine neue Gewichtung der Aufgabe. Kreativität heißt für mich dann, mutig zu sein, etwas zu wagen, mich ständig weiterzuentwickeln – und gemeinsam mit inspirierenden Menschen im Team starke Ideen zu entwickeln.

Was bedeutet das Motto »Brand Forward« für deine eigene Arbeit und wie setzt du es um?

»Brand Forward« bedeutet für mich, den Kern einer Marke so in den Raum zu übersetzen, dass Menschen ihn spüren und verstehen können. Mich interessiert dabei nicht nur die äußere Form, sondern vor allem die Haltung, die Werte und die Geschichte dahinter. Gestaltung ist für mich die Verbindung von Inhalt, Raum und Nutzererfahrung – und dann gut, wenn daraus ein Erlebnis entsteht, das Menschen emotional erreicht und in Erinnerung bleibt.

Alle weiteren Finalist:innen findet ihr hier:

Stimmt jetzt ab und wählt gemeinsam mit der PAGE-Community, wer „Creative of the Year 2026“ wird.

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Ehrenpreis »Creative of the Year«

PAGE und der German Brand Award 2026 vergeben gemeinsam den Ehrenpreis »Creative of the Year« an eine Persönlichkeit, die Marken strategisch präzise, kreativ stark und mit nachhaltiger Wirkung prägt. Der Preis zeichnet Menschen aus, die die strategische DNA von Marken in überzeugende, differenzierende Auftritte übersetzen und Verantwortung über einzelne Kampagnen hinaus übernehmen. Im Fokus: kreative Exzellenz, klare Haltung und spürbarer Impact für Marken und Branche.

Die Kriterien:

1. Markenstrategie: Die Persönlichkeit zeichnet sich durch eine konsequente Übersetzung von Markenpositionierung(en) in Kreativkonzepten aus.

2. Differenzierung: Die Persönlichkeit weist eine sich klar abzeichnende Handschrift in der Markenarbeit und/oder in der eigenen Kreation auf und sticht daraus im Branchenumfeld heraus.

3. Implementierung: Die gestalterische, konzeptionelle und technisch herausragende Umsetzung der Persönlichkeit erzielt messbare Wirkung und/oder sichtbaren Einfluss auf die Branche.

Den Sieger oder die Siegerin wählen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting. Die Preisverleihung mit Tagesprogramm und Gala-Abend findet am 25. Juni 2026 in der Uber Eats Music Hall Berlin statt und lädt mehr als 750 Markenverantwortliche aus Industrie, Mittelstand und Kreativwirtschaft zum Networking und Wissensaustausch ein.



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Creative of the Year-Finalistin Claudia Fischer-Appelt: »Kreativität ist mein Mischpult« › PAGE online


Die Jury hat getagt, sechs Finalist:innen für den Ehrenpreis »Creative of the Year«, den GBA und PAGE gemeinsam vergeben, stehen fest. Wer gewinnt, bestimmt ihr, die PAGE-Leser:innen – für das Voting stellen wir hier alle Kandidat:innen einzeln vor.

Creative of the Year-Finalistin Claudia Fischer-Appelt: »Kreativität ist mein Mischpult« › PAGE online
Claudia Fischer-Appelt, Karl Anders

PAGE und der German Brand Award 2026 suchen den oder die »Creative of the Year« – eine Persönlichkeit, der es gelingt, die strategische DNA von Marken in überzeugende Auftritte zu übersetzen – mit klarer Differenzierung und nachhaltiger Wirkung. Wer gewinnt, bestimmen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting! Bis 15.06.2026 könnt ihr für euren Favoriten oder eure Favoritin abstimmen und Kreativität auf die große Bühne holen. Votet jetzt und sichert euch die Chance auf 3 x 2 Tickets für die Convention und Preisverleihung des German Brand Award am 25. Juni 2026 in Berlin!

Meet the Nominees

Um euch die Wahl leichter zu machen, stellen wie die Kandidat:innen in einzelnen Features ausführlich vor. Wir zeigen, was sie einzigartig macht, werfen einen Blick auf ausgewählte Arbeiten und geben Einblicke in ihre ganz persönliche Sicht auf Kreativität, Impact und das Leitmotiv des German Brand Award: »Brand Forward«.

Im Spotlight: Claudia Fischer-Appelt

Claudia Fischer-Appelt ist Founder & Executive Creative Director von Karl Anders sowie eine prägende Stimme der deutschen Designbranche, die seit Jahrzehnten kulturelle Marken und Institutionen gestaltet. Mit klarer Haltung und gesellschaftlichem Anspruch entwickelt sie visuelle Identitäten, die über Gestaltung hinausgehen und Marken als kulturelle und soziale Akteure positionieren – wir haben nachgefragt:

Claudia, welche deiner letzten Arbeiten macht dich besonders stolz – und welchen konkreten Impact konntest du damit erzielen?

Besonders stolz machen mich Projekte, die Veränderung in echte Energie übersetzen. Ob Congstar, Hamburger Verkehrsverbund, FC St. Pauli oder das Volkstheater Wien: Jedes Mal stand weit mehr als ein neuer Auftritt im Fokus. Es ging um Identität, Haltung und um die Frage, wie eine Marke so viel Kraft entwickeln kann, dass Menschen andocken, Teams begeistert sind und Komplexität sich in Klarheit verwandelt. Für mich bedeutet Impact: wenn echte Bewegung entsteht – wenn sich Haltungen im Inneren verschieben und das nach außen sichtbar wird.

Grafik vor der Kulisse eines Fußballstadions: Groß gesetzter Text „FC Sans Pauli – Die erste Schrift mit Haltung.“ Darunter der Zusatz „Eine typografische Demo gegen Rechts. Für mehr Demokratie und Vielfalt.“ Rechts sind das Logo des FC St. Pauli sowie das Totenkopf-Symbol zu sehen.Bild: Karl Anders
Collage verschiedener Designanwendungen in kräftigem Grün, Pink und Schwarz: zu sehen sind Typografie-Experimente, Plakate, Visitenkarten, Klebeband und Fahnen für das „Volkstheater“. Die Gestaltung arbeitet mit verzerrten, gedrehten Buchstaben und auffälligen Kontrasten und wird in unterschiedlichen Medien und Umgebungen präsentiert.Bild: Karl Anders

Was zeichnet deine Kreativität aus?

Sie ist weniger Muse und mehr Mischpult: Ich drehe Neugier auf, bringe Menschen zusammen und schaue Dinge gern aus verschiedenen Perspektiven an. Und auf dem Plattenteller liegt unser Motto: The brain runs on fun. Denn Begeisterung bringt das Gehirn in Bestform und so entstehen die tollsten Ideen. Meine Kreativität entsteht im Zusammenspiel aus Aufmerksamkeit, Spieltrieb und dem Willen, etwas wirklich in Bewegung zu bringen. Und das am liebsten mit meinem Team. Wenn alle ihre Kompetenzen voll einbringen und gemeinsam Freude am Gestalten empfinden, entsteht echte Magie. Das liebe ich.

Was bedeutet das Motto »Brand Forward« für deine eigene Arbeit und wie setzt du es um?

Brand Forward bedeutet für mich, Marken modern und verantwortungsbewusst zu führen. Wir nennen das bei uns Next/Now. Darunter verstehe ich die Verpflichtung, Marken zukunftsfest zu machen. Eine anschlussfähige Marke muss heute wie ein Betriebssystem funktionieren: stabil genug für den Alltag, aber immer offen für Updates. So bewegen wir Marken, die Menschen berühren, weil sie ihre Bedürfnisse verstehen. Echtes Zuhören und richtiges Hinsehen stehen für mich dabei im Zentrum. Gleichzeitig darf die Ästhetik nicht zu kurz kommen. Ich verstehe sie als eine Form der Wertschätzung: Sie steht für Sorgfalt, Respekt und den Anspruch, und sie macht deutlich, dass es nicht nur um Funktionalität geht, sondern auch darum, ein gutes Gefühl zu vermitteln. Love your audience!

Alle weiteren Finalist:innen findet ihr hier:

Stimmt jetzt ab und wählt gemeinsam mit der PAGE-Community, wer »Creative of the Year 2026« wird.

Zum Voting!

Ehrenpreis »Creative of the Year«

PAGE und der German Brand Award 2026 vergeben gemeinsam den Ehrenpreis »Creative of the Year« an eine Persönlichkeit, die Marken strategisch präzise, kreativ stark und mit nachhaltiger Wirkung prägt. Der Preis zeichnet Menschen aus, die die strategische DNA von Marken in überzeugende, differenzierende Auftritte übersetzen und Verantwortung über einzelne Kampagnen hinaus übernehmen. Im Fokus: kreative Exzellenz, klare Haltung und spürbarer Impact für Marken und Branche.

Die Kriterien:

1. Markenstrategie: Die Persönlichkeit zeichnet sich durch eine konsequente Übersetzung von Markenpositionierung(en) in Kreativkonzepten aus.

2. Differenzierung: Die Persönlichkeit weist eine sich klar abzeichnende Handschrift in der Markenarbeit und/oder in der eigenen Kreation auf und sticht daraus im Branchenumfeld heraus.

3. Implementierung: Die gestalterische, konzeptionelle und technisch herausragende Umsetzung der Persönlichkeit erzielt messbare Wirkung und/oder sichtbaren Einfluss auf die Branche.

Den Sieger oder die Siegerin wählen die PAGE-Leser:innen im Community-Voting. Die Preisverleihung mit Tagesprogramm und Gala-Abend findet am 25. Juni 2026 in der Uber Eats Music Hall Berlin statt und lädt mehr als 750 Markenverantwortliche aus Industrie, Mittelstand und Kreativwirtschaft zum Networking und Wissensaustausch ein.



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