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„Crush Library“: Tinder will die Gen Z in der Bibliothek verkuppeln


Mit der „Crush Library“ will Tinder Gelegenheiten für neue Begegnungen und Gespräche über Bücher schaffen.

Immer mehr Menschen nutzen Online-Dating-Plattformen wie Tinder, um die große Liebe zu suchen. Dennoch sehnen sich viele Menschen nach Begegnungen im echten Leben. Hier setzt Tinder an und bietet mit der „Crush Library“ literarisch angehauchte Pop-Up-Events zum Feiern und vielleicht auch zum Flirten.

Die Pop-Up-Events finden in Cafés, Buchhandlungen und Eventlocations in großen Uni-Städten wie Berlin, Paris oder Mailand statt. Das Programm der Veranstaltungen beinhaltet Speed-Dating, Diskussionen zu Themen wie „Book Situationships“ und den „Book Club Club“, in dem Partys und Gespräche über Bücher gleichzeitig stattfinden können. Ziel ist es, insbesondere der Gen Z die Chance zu geben, über die gemeinsame Liebe zum Lesen neue Bekanntschaften zu schließen.

Die Vorstellung, die große Liebe in der Buchhandlung oder an der Supermarktkasse kennenzulernen, klingt für viele heutzutage unrealistisch, wie etwas, das nur in romantischen Komödien passiert. Viele Menschen setzen deswegen beim Dating lieber auf Apps – zum Beispiel Tinder. Mit der Crush Library will Tinder dieses Gefühl, Menschen organisch kennenzulernen und der großen Liebe auch ganz zufällig begegnen zu können, spielerisch wiederaufleben lassen. Unter dem Motto „Less Shush. More Crush“ wollen sie daher die Bibliothek als einen Ort etablieren, an dem nicht nur Ruhe und Ernsthaftigkeit herrscht, sondern an dem auch neue Begegnungen voller Möglichkeiten stattfinden können.

Hintergrund der Aktion ist, dass sich viele Menschen neue Begegnungen wünschen – nicht nur romantischer, sondern auch freundschaftlicher Natur. Eine Umfrage von Tinder und Opinium unter deutschen Studierenden zeigt, dass 32 Prozent Tinder nicht nur zum Dating nutzen, sondern auch, um neue Freundschaften zu schließen. Außerdem geben immerhin 24 Prozent der Befragten die Bibliothek als einen der besten Orte auf dem Campus an, um neue Leute kennenzulernen.

Auch das Lesen spielt beim Dating immer wieder eine Rolle: Nicht nur sind Genres wie Romance und „Romantasy“ insbesondere auf BookTok beliebt, auch in Tinder-Profilen wurden im vergangenen Jahr häufiger Begriffe wie „Book Boyfriend“ verwendet. „Die Gen Z schreibt die Regeln von Dating, Freundschaft und Community neu“, ergänzt Juliane Leupold, Director of Communications Tinder DACH. „Mit der Crush Library geben wir ihr einen sicheren, spielerischen Raum, genau das auszuleben: laut zu sein, Gespräche zu starten – und vielleicht sogar den nächsten Crush zu finden.“

„Double Date Island“

Tinder schickt Creators in neuem Reality-Format auf Doppel-Dates

Online-Dating ist oft eine Gratwanderung zwischen Spaß und Frustration. Um den Spaßfaktor in der Vordergrund zu rücken und den Datenden gleichzeitig mehr Rückhalt zu geben, hat Tinder vor kurzem ein neues Feature eingeführt und bewirbt dieses nun mit einem unterhaltsamen Social-Media-Format.

Während die Crush Library in Berlin bereits vorbei ist, finden in Köln vom 18. bis 20. November noch drei Events statt. Zu den Programmpunkten gehören Lesungen, ein Konzert von Sängerin Pia Klein, Speed Dating und die „Book Club Club“ Party. Der Eintritt ist frei, die Plätze sind jedoch begrenzt und werden nach dem Prinzip „First come, first serve“ vergeben. Begleitend zu den Events startet Tinder auf Social Media die Video-Serie „Confessions at the Library“, in denen Creators aus Deutschland, Frankreich und Italien Studierende dazu einladen, ihre Geheimnisse oder Geständnisse aus dem Dating-Leben zu teilen.



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Pinterest zu OpenAI? Was hinter der Spekulation steckt


Im Netz kursiert das Gerücht, dass OpenAI Pinterest kaufen könnte. Das ist mehr Idee als Plan, aber hilft der Inspirationsplattform aktuell.

Möchte OpenAI wirklich Pinterest kaufen, die Inspirationsplattform mit über 600 Millionen Usern und einem klaren Social-Commerce-Fokus? Darüber spekulieren zumindest Publisher wie tom’s guide und iX10. Die Pinterest-Aktie zeigte Anfang Januar ein Wachstum, das durchaus auf diese Spekulation zurückzuführen sein dürfte.



Doch woher kommt die Vermutung? OpenAI und Pinterest haben bis dato keine offiziellen Angaben zu jeglicher Art von Kooperation gemacht. Und bisher stand eine Übernahme der weltweit populären Social Media App noch nicht im Raum. Allerdings gab der renommierte Publisher The Information, der des Öfteren zuerst über große Tech-Verschiebungen berichtet, kürzlich in einer von 13 Prognosen für 2026 an, dass OpenAI Pinterest kaufen könnte.

Es handelt sich also schlichtweg um eine Prognose, allerdings eine mit viel Raum für Vorstellungen. Denn Pinterest könnte OpenAIs unmittelbare Shopping-Optionen, wie sie mit dem Instant Checkout gefördert werden, sowie die Social-Media-Ideen des KI Unternehmens vorantreiben. Allerdings setzt OpenAI im Konkurrenzkampf mit Google und Meta derzeit vor allem auf ChatGPTs Ausbau und nicht zuletzt auf die eigene Social Media App Sora, für die sogar eine groß angelegte Kooperation mit Disney gestartet wurde.


Mickey, Elsa und Co. bei Sora:

Disneys OpenAI Deal verhandelt Kreativität und Rechte neu

Logos von OpenAI und The Walt Disney Company auf farbigem Verlaufshintergrund als Symbol für ihre Kooperation im Bereich Künstliche Intelligenz.
© OpenAI/The Walt Disney Company





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OpenAIs erste Hardware könnte ein KI-Stift sein


Die Idee wirkt minimalistisch und unkonventionell, passt jedoch zur Vision, KI mithilfe von Hardware aus der Revolution in den Alltag zu holen – und damit für deutlich mehr Menschen nutzbar zu machen. Die Beteiligung von Jony Ive unterstreicht den Anspruch hinter diesen Plänen. Ive hat das Design von Apple über Jahrzehnte geprägt. Seine Handschrift steckt in Produkten wie dem iMac, dem iPhone oder der Apple Watch. Für viele Nutzer:innen stand dabei nie nur der reine Nutzen im Vordergrund, sondern die Art, wie sich Technik anfühlt. Genau diese Haltung prägt nun auch die Hardware-Ambitionen von OpenAI: KI soll zugänglicher werden und nicht nur über Funktion, sondern auch über Gestaltung und Nutzung überzeugen.


Meilenstein:
OpenAI und Apple-Legende Jony Ive wollen AI Hardware entwickeln

OpenAI Office in München
OpenAI Office in München, © OpenAI via Canva

Ein Stift als erstes von drei OpenAI-Gadgets

Intern trägt OpenAIs erstes Hardware-Projekt den Codenamen Gumdrop. Laut einem Leak des Tech Leakers Smart Pikachu prüft OpenAI derzeit drei Hardware-Ansätze. Einer davon soll ein stiftähnliches Gerät sein. Offiziell bestätigt ist das nicht. Die Richtung deckt sich jedoch mit Aussagen von OpenAI CEO Sam Altman, wonach das erste Hardware-Produkt des Unternehmens „simpler“ sein soll als ein Smartphone.

Ein KI-Gerät in Stiftform würde sich deutlich von bisherigen Hardware-Versuchen wie dem Humane AI Pin oder dem Rabbit R1 abheben. Statt Bildschirm, Apps und Menüs könnte es direkt dort ansetzen, wo viele ohnehin arbeiten: beim Schreiben, Skizzieren und Notieren. Handschriftliche Notizen ließen sich automatisch erfassen, an ChatGPT weitergeben oder als smarter Eingabestift auf Tablets nutzen.

KI-Audiogerät und neue Lieferketten offenbar in Planung

Neben dem möglichen KI-Stift arbeitet OpenAI laut Leak auch an einem eigenständigen Audiogerät. In einem dedizierten Artikel haben wir bereits über die Audiooffensive und das passende Gerät dazu berichtet. Gedacht ist es als smarte Assistenz für den Alltag, der einen freihändigen Zugriff auf KI ermöglicht, ohne dass dafür Smartphone oder Laptop nötig sind. KI würde damit noch stärker in den Hintergrund rücken und beiläufig nutzbar werden. Auch bei der Fertigung zeichnet sich ein Strategiewechsel ab. Dem Leak zufolge soll die Produktion nicht in China stattfinden, sondern in Zusammenarbeit mit Foxconn in Vietnam oder den USA. Das würde Lieferketten breiter aufstellen und geopolitische Abhängigkeiten reduzieren.

Dass OpenAI von Anfang an auf die Designexpertise von Jony Ive setzt, verdeutlicht die Relevanz der Hardware-Pläne des Unternehmens. Gestaltung, Alltagstauglichkeit und Nutzung sollen von Beginn an zusammen gedacht werden. So will OpenAI früh Akzeptanz aufbauen und die Fehler vermeiden, an denen KI-Geräte anderer Anbieter:innen wie Rabbit oder Humane gescheitert sind.


GPT-5.2 ist da:
OpenAI setzt neuen Meilenstein

© OpenAI via Canva





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Grok: Nacktbild-Skandal, Anzeige, App Store Nr.1


Die KI Grok hat User sexualisierte Deepfakes von Frauen und Minderjährigen erstellen lassen und sich halbherzig entschuldigt. Während in Frankreich Strafanzeigen folgten, setzte sich Grok in mehreren Ländern an die Spitze der App Store Charts.

Auch das ist das KI-Zeitalter: Die Diskrepanz zwischen problematischen, ja illegalen Deepfakes und dem Erfolg eines AI Visual Tools zeigt sich ganz besonders am Beispiel von Grok. Die große KI von xAI und Elon Musk, die so eng mit der Social-Media-Plattform X und der kontroversen KI-Enzyklopädie Grokipedia verknüpft ist, steht erneut in der Kritik. Mithilfe der Edit Images-Funktion beim Feature Grok Imagine haben User sexualisierte Deepfakes von sich, aber auch Frauen und sogar Minderjährigen erstellen können. Daher fordern Staaten wie Frankreich und Indien Aufklärung, es gibt sogar schon Strafanzeigen. Grok entschuldigt sich vage, Elon Musk scheint das weniger zu besorgen. Kein Wunder, denn Grok erobert dank der Feature Updates die App Charts.


Grok Imagine mit Spicy Mode jetzt for free

Grok Image
Grok, © xAI via Canva

Mit Grok Imagine: Beinahe Grenzenlose KI-Bildmöglichkeiten von Nacktbildern bis zu Politikverzerrung

Das KI-Video- und Bildgenerierungsmodell Grok Imagine steht allen Grok Usern weltweit in der App kostenfrei zur Verfügung. Damit können User diverse Bildideen in Visuals umsetzen. Es gibt sogar einen Spicy Mode, der auch in fiktiven Videos sexualisierte Inhalte ermöglicht. Lasziv tanzende Anime-Charaktere und entblößte Figuren, nicht zuletzt ein Video, das eine Person, die Taylor Swift verblüffend ähnlich sieht, oben ohne zeigt. Diese Inhalte konnten User trotz der Sicherheitsvorkehrungen von xAI kreieren, was Grok schon vor Monaten in die Kritik brachte.

Doch zuletzt kam es gar dazu, dass die kürzlich überarbeitete Edit Images-Option Usern ermöglichte, eigene Bilder sowie Bilder von Dritten zu nutzen, um die Personen virtuell – zumindest teilweise – zu entkleiden. Dabei wurde sogar vor Minderjährigen nicht Halt gemacht. Sexualisierte Deepfakes von xAI wurden vielfach auf X geteilt – wo seit geraumer Zeit auch Pornographieinhalte erlaubt sind.

Grok hat schon mehrfach heftige Kritik auf sich gezogen, weil der KI-Bot durch antisemitische Aussagen und Fehlinformationen für Aufsehen sorgte. Die jüngsten Verfehlungen aber führten in Frankreich sogar schon zu Strafanzeigen, Indien fordert eine Aufklärung von xAI. Nur: Das KI-Unternehmen von Elon Musk scheint die Problematik nicht so ernst zu nehmen wie sie ist. Grok entschuldigte sich zwar via X und sprach von Schwachstellen bei den Guardrails und einer raschen Behebung. Elon Musk aber zeigt sich unbeeindruckt, reagiert auf X auf andere Grok Imagine-Kreationen wie eine Art Karikatur des jüngst von den USA entführten venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro mit dem Verbrecher und einstigem Popstar Sean Combs (P. Diddy) mit einem Lach-Emoji.

Grok Imagine lässt User beinahe alles kreieren und das wird zum Problem, wenn Sicherheitsvorkehrungen kaum greifen, die Eigner wenig Interesse an einer Regulierung zeigen und damit zahlreiche Menschen gefährden. Denn insbesondere Frauen und Minderjährige, im Grunde aber alle Menschen, deren Bilder online zirkulieren, laufen Gefahr, Ofer von Deepfakes zu werden, im sexualisierten Kontext oder auch im Kontext der Dekontextualisierung. Erschwerend kommt hinzu, dass xAI Grok Imagine stetig mit Feature-Optimierungen versieht und wieder neue geplant hat. Außerdem hatte Grok laut Center for Countering Digital Hate (CCDH) CEO Imran Ahmed bereits 2024 die schwächsten Sicherheitsvorkehrungen aller AI Image Creator zu bieten, wie TechCrunch seinerzeit berichtete.


Grok 4.1 ist da:

Das kann die Konkurrenz für OpenAI und Google

weiße Eule neben hellen Lichtern, die Tempo andeuten, Grok 4.1-Schriftzug, grau-schwarzer Hintergrund
© xAI via Canva

Parallel zur Kritik: Grok toppt App Store Charts

Dass sich Elon Musk und xAI wenig um die Regulierung von Grok und Grok Imagine kümmern, kann viele Gründe haben. Einer dürfte darin bestehen, dass Grok durch technologisch starke sowie perfide Optionen ein Nutzungshoch erlebt. In zahlreichen Regionen setzte sich die App für die KI in den vergangenen Tagen zeitweise an die Spitze der App Store Charts – nicht zuletzt in Frankreich. Heute (Stand: 5. Januar 2026) steht sie dort immerhin noch auf Rang zwei der meistheruntergeladenen Free Apps.

Die App Store Charts in Frankreich am 5. Januar 2026, Screenshot Apple App Store
Die App Store Charts in Frankreich am 5. Januar 2026, Screenshot Apple App Store

In Deutschland liegt Grok in den App Store Charts derzeit auf Rang sieben. Auch X zeigte zuletzt besonders gute Nutzungsdaten, wie Head of Product Nikita Bier auf der Plattform angibt.

Die kontroversen Einsatzoptionen von Grok, die ans Illegale grenzen, scheinen auf Interesse zu stoßen. Derweil warnen Kritiker:innen vor den Folgen solcher Features. Die BBC berichtet von Frauen, die sich von Grok Imagine durch die Sexualisierung ohne ihre Zustimmung „entmenschlicht“ fühlen. Die Anti-Sexual-Violence-Organisation RAINN warnt:

Grok’s ‘Spicy’ AI Video Setting Will Lead to Sexual Abuse [.]

Ein weiteres Problem: Grok Imagine besteht erst seit kurzer Zeit und könnte nur den Startpunkt einer digitalen Szene darstellen, in der illegitime sexualisierte Inhalte mit KI erstellt werden, die potentiell dauerhaft im Netz kursieren könnten.


Grokipedia-Start:
„Besseres“ Wikipedia mit KI und ersten Problemen

Ein Bild der Grokipedia Startseite
© Grokipedia





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