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d3con 2026: CTV, Social Boosts und Money follows the margin
Einen Preis erhielt indes auch Patrick Pfeiffer von Uplane, der mit seinem Pitch auf der Main Stage überzeugte und den Innovation Award gewann. Platz zwei und drei gingen an Urs Müller von Pi_optimal und Cristina Pianura von Audioboost.

Speaker Awards, die die vom Publikum als beste Speaker gewählten Vortragenden auszeichnen, gingen in diesem Jahr erneut an eine Reihe von Expert:innen auf den verschiedenen Bühnen.

Gewinner:innen und Speaker, Marketer und CMOs, die Fachpresse und alle AdTech-Interessierten trafen sich wie gewohnt im außergewöhnlichen Event-Rahmen des CinemaxX Hamburg-Dammtor, verknüpften Networking in dedizierten Areas samt typischen Kino-Snacks, Lunch und Getränken mit dem Austausch rund um die Kernentwicklungen und Innovationen der Branche.

„Die Leute wollen immer streamen“ – neue Chancen aus der CTV-Welt und Social Media
Großes Wachstumspotential für die Branche sieht Michael Furmann von DoubleVerify besonders in den Bereichen Retail Media, CTV und Social Media. Tanja Leutschacher von Cosnova bestätigt den Wachstumstrend der sozialen Medien, den auch Martin Wroblewski von Social Match by We Are Era in unserem TAP INTO MARKETING Podcast erwähnte: die Social-Media-Branche wächst, selbst wenn andere Märkte schwächeln.
Die Flut hebt alle Boote,
meinte Leutschacher. Gerade im Bereich Video gibt es Potential. Laut BVDW soll 2026 in Deutschland erstmals der größere Anteil des Werbeumsatzes auf Video entfallen (4,2 Milliarden Euro), während Programmatic Advertising für einen Anteil von 80 Prozent am Gesamtumsatz verantwortlich zeichnen soll. Der BVDW skizzierte in einer Masterclass auf der d3con überdies Wachstumspotentiale für die Bereiche Retail und Commerce Media. Im Commerce-Media-Kontext können Streaming-Lösungen bereits zum Tragen kommen, wie Amazon mit shoppable Ads bei Prime Video zeigt. Überhaupt sind Streaming und CTV zentrale Wachstumsfaktoren für die Werbebranche. Das Engagement der User ist da, wie Jannis Poestges von Netflix – wenig überraschend – betonte:
Die Leute wollen immer streamen.
Der Vorteil der Advertiser ist die stetige Content-Rezeption auf Plattformen wie Amazon Prime Video, Netflix, Spotify und Co. Via Amazon DSP lassen sich bereits Inventare auf Spotify und Netflix buchen, neuerdings gibt es sogar ein Audience Match für Netflix Ads auf Basis von Shopping-Daten Amazons.
Netflix-Werbung mit Amazon-Shopping-Daten:
Super Audience Match

Über Zielgruppen-Insights für die CTV-Aktivierung sprachen unter anderem Lisa-Marie Herzog und Benedikt Wurth von WPP in einer dedizierten Masterclass. Der Stellenwert von hochwertigen Daten, präzisem Measurement und zeitgemäßer Attribution zeigte sich in diesem und vielen weiteren Vorträgen. Genau diese Basics sind angesichts der aktuellen Herausforderungen und Chancen, die sich ebenso auf Bereiche wie Digital Out Of Home und AI-Ad-Inventare erstrecken, ein Fingerzeig auf den großen Effizienzfokus, den die d3con 2026 offenbarte.
In dieses Bild passt auch der Blick nach vorn, der all die Prozessoptimierungen und Verschlankungen mithilfe von AI sowie neue Inventare in KI-Umgebungen aufs Tapet brachte. ChatGPT bietet schon Ads an und Google setzt mehr denn je auf Werbung im AI Mode – und womöglich bald darüber hinaus auch in Gemini. Der nächste Inventarraum kommt bestimmt, die nächste d3con auch. Sie findet am 16. und 17. März 2027 in Hamburg statt.

Google deutet auf Werbung in Gemini hin

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Brutto-Bilanz im Mai: Sorgenkind TV-Werbung legt im Mai deutlich zu, Printmarkt bricht ein
Die Fußball-WM beflügelt auch den Werbemarkt
Die Fußball-WM wurde zwar erst am 11. Juni offiziell angepfiffen. Doch kommunikativ warf das Mega-Event schon im Mai seine Schatten voraus. Das gilt vor allem für die TV-Werbeblöcke. Das Spot-Aufkommen war dort im letzten Monat deutlich höher als zuletzt. Die Nachfrage nach Printanzeigen hat sich dagegen abgeschwächt.
Exakt 3,03 Milliarden Euro brutto haben Unternehmen im Mai hierzulande für Werbung ausgegeben. Diese Zahl, die der Hamburger Werbeforscher Nielse
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Codex Updates für Europa: Vom Agent zur Assistenz
Dank neuer Features wird Codex in Europa vom Coding Agent zur AI-Assistenz. Es kommen personalisierte Memorys, Computer Use, Chronicle und eine Chrome-Erweiterung.
Für den Europäischen Wirtschaftsraum, die Schweiz und das Vereinigte Königreich liefert OpenAI eine Reihe neuer Codex-Funktionen. Damit soll Codex über seinen ursprünglichen Einsatz als Coding Agent hinausgehen und künftig im Arbeitsalltag als umfängliche AI-Assistenz arbeiten. Denn obwohl Codex als Coding Agent startete, können viele der KI-Fähigkeiten des für OpenAI inzwischen so wichtigen Tools für zahlreiche Aufgaben verwendet werden, nicht nur die Software-Entwicklung. Das zeigt sich auch bei den Nutzungszahlen. Weltweit setzen inzwischen mehr als fünf Millionen Menschen pro Woche auf Codex. In Deutschland war die Zahl der wöchentlich aktiven Codex-Nutzer:innen bis zum 8. Juni rund fünfmal so hoch wie zum Launch der Desktop App am 2. Februar. Zudem entfallen auch hierzulande laut OpenAI inzwischen fast 40 Prozent der Codex-Anfragen auf Aufgaben außerhalb des Programmierens – ein Hinweis darauf, dass Codex zunehmend auch für breitere Wissensarbeit genutzt wird.
More of Codex is rolling out across Europe this week.
We’re bringing Computer use, the Codex Chrome extension, personalized memory, and Chronicle to Codex users in the EEA, UK, and Switzerland.https://t.co/tsriEswcyY
— OpenAI Developers (@OpenAIDevs) June 16, 2026
Codex Sites baut deine Apps und Seiten:
Kern-Feature in OpenAIs Geschäft

Die neuen Codex Features für Europa im Überblick
Vier neue Funktionen können die User in Europa fortan nutzen.
1 Computer Use
Mit einem eigenen Cursor kann Codex Desktop Apps auf macOS und Windows bedienen – durch Erkennen, Klicken und Tippen. Dabei lassen sich graphische Interfaces auf dem Desktop anwählen, etwa auch der Browser. Allerdings müssen bei bestimmten Nutzungskontexten Berechtigungen von der KI eingeholt werden.
2 Codex Chrome Extension
Du kannst Codex jetzt direkt in Chrome auf macOS und Windows nutzen. Die Erweiterung eignet sich, wenn Codex Websites oder Apps in Chrome lesen oder dort Aktionen ausführen soll – parallel über mehrere Tabs hinweg im Hintergrund, ohne den Browser zu übernehmen.
Codex now works directly in Chrome on macOS and Windows.
It’s even better at working with apps and sites in Chrome, and now works in parallel across tabs in the background without taking over your browser.
To get started, install the Chrome plugin in the Codex app. pic.twitter.com/pjtHd9gC69
— OpenAI (@OpenAI) May 7, 2026
3 Personalized Memory (Research Preview)
Mit dieser Funktion können User selbst entscheiden, ob Codex sich Präferenzen, wiederkehrende Workflows, Tech Stacks, Repo-Konventionen und individuelle Arbeitsweisen merken soll. In Europa und Großbritannien sind Memories allerdings standardmäßig deaktiviert. Du kannst sie in den Einstellungen aktivieren oder im Config-based Setup (config.toml) einstellen, durch die Ergänzung:
[features]
memories = true
4. Chronicle (Research Preview für Pro-Abonnenten)
Chronicle bietet Erinnerungen aus dem Bildschirmkontext und ergänzt somit die Codex-Erinnerungen um Informationen aus dem aktuellen Bildschirm. So versteht Codex bei neuen Aufgaben schneller, woran du gerade arbeitest. Du musst den Kontext nicht jedes Mal neu erklären.
With Chronicle, Codex can better understand what you mean by “this” or “that.”
Like an error on screen, a doc you have open, or that “thing” you were working on two weeks ago.
Over time, it helps Codex learn how you work: the tools you use, the projects you return to, and the…
— OpenAI Developers (@OpenAIDevs) April 20, 2026
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Metricool-Studie: Instagram-Sichtbarkeit: Ohne Reels und Karussells geht nichts mehr
Instagram zählt zu den stärksten Kanälen, um neue Follower zu gewinnen – wenn Formate richtig eingesetzt werden
Einzelbilder und Hashtags sind tot, Video-Content und Multibild-Posts gewinnen: Wer auf Instagram sichtbar sein will, kommt an Reels und Karussells nicht mehr vorbei. Welches Format das Engagement pusht und welches für mehr Reichweite und neue Zielgruppen sorgt, zeigt eine aktuelle Studie.
Instagram hat sich in den letzten Jahren immer mehr zur Video-Plattform entwickelt. Sichtbarkeit entsteht dort 2026 nur noch über Reels und Karus
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