Künstliche Intelligenz
Das beste Thermostat für die Fußbodenheizung – kompatibel mit Home Assistant
Aqara W500
Das Aqara W500 für Fußbodenheizungen unterstützt Thread oder Zigbee und lässt sich auch mit Home Assistant steuern. Was es sonst noch kann, zeigt der Test.
- für wassergeführte und elektrische Fußbodenheizungen
- kompatibel mit Matter-kompatiblen Smart-Home-Zentralen
- mit Zigbee viele Funktionen, auch unter Home Assistant
- Aqara Tür-/Fenstersensor kann nicht gekoppelt werden
- Display bei Dunkelheit nur mit Hintergrundbeleuchtung ablesbar
Thermostat für Fußbodenheizung: Aqara W500 im Test – auch für Home Assistant
Das Aqara W500 für Fußbodenheizungen unterstützt Thread oder Zigbee und lässt sich auch mit Home Assistant steuern. Was es sonst noch kann, zeigt der Test.
Aqara liefert mit dem W500 sein erstes Thermostat für Fußbodenheizungen, wobei das W500 sowohl elektrische Heizungen bis 3600 Watt als auch wassergeführte Systeme unterstützt. Das ist nicht die einzige Besonderheit: Anwender können auch entscheiden, mit welcher Funktechnik sie das W500 betreiben möchten.
Im Auslieferungszustand funkt das Thermostat mit Thread und lässt sich damit etwa in Matter-fähige Smart-Home-Zentralen (Bestenliste) wie Amazon Alexa, Apple Home, Google Home, Home Assistant, Homey Pro oder Samsung Smartthings einbinden. Dann muss man allerdings auf einige Funktionen wie smarte Zeitpläne, Temperaturkalibrierung und Fenster-Offen-Erkennung verzichten respektive manuell erstellen.
Für Power-User empfiehlt Aqara daher, das Thermostat im Zigbee-Modus und einem Aqara-Hub zu betreiben, womit sämtliche Funktionen des W500 zur Verfügung stehen. Home-Assistant-Anwender können das Thermostat über Zigbee2MQTT ebenfalls in diesem Modus ansteuern.
Als optionales Zubehör bietet Aqara außerdem den Climate Sensor W100 an, der, wie das Thermostat auch, ein LC-Display bietet und mit dem man das W500 manuell bequem vom Sofa aus steuern kann. Doch nicht nur das: Mit den programmierbaren Bedientasten kann der W100 auch als Schalter oder zur Aktivierung von Szenen dienen.
Lieferumfang, Design, Bedienung und weitere Funktionen
Das Aqara-Thermostat W500 wiegt 244 g und passt mit seinen Abmessungen von 86 × 86 × 45 mm in normale EU-Hohlwanddosen. In unserer Testwohnung sind Hohlwanddosen mit einer Tiefe von 62 mm verbaut, in denen das W500 problemlos Platz findet.
Das W500 verfügt über ein 4,6 × 6,9 cm großes LC-Display, das gut zwei Drittel der Vorderfläche einnimmt und auf Tastendruck hintergrundbeleuchtet wird. Rechts daneben befinden sich drei Tasten, mit denen man die Temperatur sowie den Modus einstellen kann. Klickt man gleichzeitig auf die Plus- und Minus-Taste, wechselt die Temperaturanzeige oben im Display von Celsius auf Fahrenheit.
Bilder: Thermostat Aqara W500 & Climate Sensor W100
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Das Aqara-Thermostat W500 ist für Fußbodenheizungen gedacht und kann entweder per Thread oder per Zigbee betrieben werden. Mehr Funktionen stehen mit Zigbee bereit. Eine direkte Integration in Home Assistant ist mit Zigbee2MQTT möglich.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Mit dem Aqara Climate Sensor W100 kann man das Thermostat W500 steuern. Auch ist die Koppelung eines externen Temperatursensors möglich. Und mit den frei programmierbaren Tasten kann man den W100 auch als Schalter verwenden.
Standardmäßig unterstützt das Aqara-Thermostat W500 das Funkprotokoll Thread. Damit kann man es direkt in Matter-kompatible Smart-Home-Zentralen mit Thread Border Router wie Home Assistant oder Apple Home integrieren. Allerdings unterstützt das W500 mit Zigbee mehr Funktionen.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Mit Zigbee stehen auch unter Home Assistant nahezu sämtliche Funktionen des Thermostats zur Verfügung, die es in Kombination mit dem Aqara-Hub M3 bietet. Allerdings ist die Konfiguration etwas aufwendiger. Das Gleiche gilt für den Climate Sensor W100.
Bei der Inbetriebnahme mit der Aqara-App kann man das Funkprotokoll von Thread auf Zigbee umstellen. Während man es mit Thread direkt in Matter-kompatible Smart-Home-Lösungen einbinden kann, bietet das W500 mit Zigbee mehr Funktionen und reagiert schneller.
Die Fensteroffenerkennung aufgrund eines starken Temperaturabfalls hat im Test funktioniert. Ein vorhandener Tür-/Fenstersensor ließ sich im Test allerdings nicht koppeln. In einer gut sanierten Wohnung fällt die Temperatur bei einem gekippten Fenster allerdings nicht so stark, dass dieser Alarm auslöst. Um die Funktion zu überprüfen, haben wir daher mit der Koppelung eines externen Sensors einen Temperaturabfall simuliert.
Unterhalb der Temperatur zeigt der Bildschirm die aktuelle Raumluftfeuchtigkeit in Prozent an. Während die Temperatur mit einer Nachkommastelle angezeigt wird, erscheint die Luftfeuchtigkeit nur in ganzen Zahlen. Je nach Status sind weitere Symbole auf dem Bildschirm zu sehen, die über den Betriebszustand informieren. Witzig ist die kleine schwarz-weiß-karierte Flagge, die sich zeigt, wenn die Zieltemperatur bald erreicht ist.
Das Thermostat gibt es nur in Weiß, seine Bedieneinheit mit integriertem Bildschirm hat eine Tiefe von etwa 1,4 cm und ist rundherum geschlossen, bis auf eine kleine Öffnung an der rechten abgerundeten Ecke. Durch die Öffnung gelangt Luft ins Gehäuse, sodass die Sensoren Temperatur und Luftfeuchte erfassen können.
Für die Montage der Halterung mit dem eigentlichen Thermostat sind Schrauben sowie ein passender Schraubendreher im Lieferumfang zur Montage an der Hohlraumdose enthalten. Die Anschlüsse sind klar gekennzeichnet, sodass eine Verkabelung schnell erledigt ist.
Im Lieferumfang ist außerdem noch ein NTC-Fußbodenfühler mit einem zwei Meter langen Kabel enthalten, der zusätzlich die Temperatur des Bodens erfasst und mit dem Thermostat verbunden wird. Damit ist eine präzisere Heizungssteuerung möglich, was etwa im Badezimmer sinnvoll ist, wenn morgens primär der Boden nach dem Duschen warm sein soll. Andererseits überwacht man damit den Boden, um diesen vor Überhitzung zu schützen, was bei hiesigen wassergeführten Bodenheizungen mit niedriger Vorlauftemperatur weniger relevant ist als bei elektrischen Varianten. In der Praxis dürfte er allerdings nur verwendet werden, wenn sich die Wohnung gerade im Bau befindet und man ihn unsichtbar verlegen kann.
Wird ein Access Point oder ein Hub benötigt?
In jedem Fall wird für den Betrieb des Aqara-Thermostats W500 ein Hub benötigt. Wer das Thermostat im Auslieferungszustand mit Thread betreibt, benötigt dafür eine Matter-kompatible Smart-Home-Zentrale, die wie Amazon Alexa, Apple Home, Aqara M3, Google Home, Home Assistant, Homey Pro oder Samsung Smartthings einen Thread-Border-Router bietet.
Alternativ kann man das Thermostat mit Zigbee funken lassen, wofür allerdings ebenfalls ein Hub mit entsprechender Unterstützung benötigt wird. In der Regel wird dies ein Aqara-Hub wie der M3 sein. Eine direkte Verbindung mit Home Assistant, etwa über Zigbee2MQTT, ist aber auch möglich.
Inbetriebnahme
Nachdem man das Thermostat angeschlossen hat, befindet es sich im Kopplungsmodus. Im Auslieferungszustand funkt es mit Thread und kann damit bereits mit den oben aufgeführten Smart-Home-Lösungen in Betrieb genommen werden.
Wer allerdings das volle Potenzial ausschöpfen möchte, stellt das W500 mit der Aqara-App auf Zigbee um. Ein Aqara-Hub ist für die Umstellung nicht nötig. Die App reicht hierfür aus. Eine spätere Umstellung ist jederzeit möglich. Dafür drückt man zweimal kurz und anschließend für fünf Sekunden die Reset-Taste am oberen Gehäuserand. Damit werden Netzwerkinformationen gelöscht, aber andere Einstellungen erhalten. Für einen vollständigen Werks-Reset drückt man 10 Mal schnell die Reset-Taste.
Die Inbetriebnahme mit Thread und Abscannen des Matter-Codes, der sich auf dem Thermostat und in der mitgelieferten Kurzanleitung befindet, hat im Test erst nach mehreren Versuchen funktioniert. Erst nachdem wir den VPN-Dienst im Smartphone und auf dem iPad deaktiviert hatten, gelang die Einbindung, sowohl direkt am Aqara-Hub M3 als auch mit Home Assistant. Die Kontaktaufnahme mit Zigbee gelang mit beiden Smart-Home-Systemen auf Anhieb.
Steuerung mit der App
Am komfortabelsten gelingt die Steuerung mit der Aqara-App. Hier stehen im Zigbee-Modus Zeitpläne parat, die man sehr einfach konfigurieren kann. Unter Home Assistant muss man diese mit Automatisierungen oder Blueprints erstellen. Das ist deutlich anspruchsvoller, aber machbar. Eine Anpassung des Temperatursensors ist mit beiden Lösungen möglich. Während das mit der Aqara-App in den Einstellungen gelingt, muss man diese unter Home Assistant über das Dashboard von Zigbee2MQTT vornehmen.
Die Heizleistung orientiert sich standardmäßig am internen Temperatursensor des Thermostats. Es ist aber auch möglich, einen externen zu verwenden. Die Fenster-Offen-Erkennung basiert standardmäßig auf einem starken Temperaturabfall. Passiert dies, wird die Heizleistung unterbrochen.
Nützliches Zubehör: Aqara Climate Sensor W100
Der optional erhältliche und mit zwei CR2450-Batterien betriebene Climate Sensor W100 unterstützt wie das Thermostat Thread oder Zigbee und erlaubt eine Koppelung mit diesem. Wie das Thermostat erfasst es Temperatur und Luftfeuchte. Zudem kann es außerdem noch Werte eines zweiten, etwa draußen positionierten, Hygrometers anzeigen. Mit den drei Tasten kann man nicht nur das Thermostat steuern, sondern zudem auch Szenen aktivieren oder einen Lichtschalter simulieren. Dafür müssen die Leuchtmittel allerdings vom Hub aus ansteuerbar sein. Mit dem Aqara-Hub funktioniert das einwandfrei. Unter Home Assistant klappt letzteres bislang nicht.
Wie gut ist die Smart-Home-Anbindung?
Wie bereits erwähnt, ist das Aqara-Thermostat dank der Unterstützung von Zigbee oder Thread für die Integration in ein Smart-Home-System bestens geeignet. Ein Hub wird in jedem Fall benötigt, sollte aber bei Smart-Home-Enthusiasten ohnehin installiert sein. Wer Apple Home verwendet, kann es ohne Umwege direkt integrieren.
Mehr Funktionen bietet das W500 als auch der Climate Sensor W100 mit Zigbee. Wer schon einen Aqara-Hub wie den M3 verwendet, wird es daher auch mit diesem Funkprotokoll in Betrieb nehmen. Das Gleiche gilt für Home-Assistant-Anwender, die beide Geräte über Zigbee2MQTT direkt einbinden können, wobei der Climate Sensor bisher nicht alle Funktionen bietet.
Preis
Mit einem regulären Preis von rund 70 Euro ist das Aqara-Thermostat W500 für Fußbodenheizungen im mittleren Preisbereich angesiedelt. Aktuell ist es für 63 Euro im Angebot. Den Climate Sensor W100 gibt es derzeit für 36 Euro.
Fazit
Mit dem W500 präsentiert Aqara ein smartes Thermostat für Fußbodenheizungen, das mit einem modernen Design und einem LC-Display eine smarte Steuerung der Fußbodenheizung erlaubt. Da wassergeführte Fußbodenheizungen allerdings sehr träge auf Eingaben reagieren, sind Energiesparziele mit smarten Thermostaten kaum realisierbar. Allenfalls bei längerer Abwesenheit kann sich eine Absenkung der Temperatur auszahlen.
Für Smart-Home-Fans ist die Kombination aus dem Thermostat W500 und dem Climate Sensor W100 eine gute Wahl. Beide Geräte lassen sich über Zigbee oder Thread in fast jedes Smart-Home-System einbinden. Der Climate Sensor W100 kann zudem als Schalter dienen oder Szenen auslösen.
Künstliche Intelligenz
OpenClaw trifft auf Smart Glasses: Freihändiges Vibe Coding direkt im Blickfeld
Von Vibe Coding spricht man, wenn ein großes Sprachmodell den Quellcode generiert und der menschliche Beitrag sich weitgehend auf das Formulieren von Anweisungen beschränkt. Entsprechend sind für Vibe Coding nicht zwingend Programmierkenntnisse erforderlich.
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Der Programmierer und Computerbrillen-Enthusiast Jake Ledner demonstriert in einem Video, wie Vibe Coding auf Smart Glasses aussehen könnte. In dem Video spaziert er durch New York, während er dem KI-Agenten OpenClaw über sein Meta Ray-Ban Display und das darauf installierte WhatsApp Sprachanweisungen gibt. Der Chatverlauf erscheint direkt im Sichtfeld, sodass er den Fortschritt über von OpenClaw gesendete Screenshots verfolgen kann. Der KI-Agent läuft auf einem Mac Studio in Ledners Wohnung und nutzt OpenAIs Coding-Werkzeug Codex, um den Programmcode zu schreiben.
Im Video lässt Ledner OpenClaw seiner KI-Kalorienzähler-App „TrackGPT“ eine Speicherfunktion für häufige Mahlzeiten hinzufügen. Nach Freigabe spielt der Agent den Code automatisch ein und der neue „Speichern“-Button geht in der App live.
„Im Grunde kann heute jeder von überall aus Apps entwickeln, mit OpenClaw, OpenAI Codex und Meta Ray-Ban Smart-Glasses“, sagt Ledner im Video, das er zunächst auf X veröffentlichte, das mittlerweile aber auch auf LinkedIn verfügbar ist.
Sicherheitsrisiken und Plattformgrenzen bremsen Einsatz
Ganz so einfach, wie es Ledner suggeriert, ist es freilich noch nicht: OpenClaw birgt derzeit erhebliche Sicherheitsrisiken und setzt idealerweise eine dedizierte Recheneinheit voraus, was für viele Nutzer kaum praktikabel sein dürfte. Die Meta Ray-Ban Display ist zudem bislang nur in den USA erhältlich. Sie kam dort im September 2025 auf den Markt und kostet rund 800 US-Dollar. Ob und wann ein internationaler Marktstart erfolgt, ist offen. Möglicherweise wartet Meta auf die zweite Generation des Wearables, die laut einem aktuellen Bericht noch in diesem Jahr erscheinen könnte.
Eine weitere Einschränkung bei der Meta Ray-Ban Display ist, dass Drittentwickler derzeit keinen Zugriff auf das Display haben. Aus diesem Grund nutzt Ledner WhatsApp, um mit OpenClaw zu kommunizieren. Metas Messenger-Dienst ist eine der wenigen Apps, die die Smart Glasses aktuell unterstützen.
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An der fehlenden Display-Berechtigung könnte sich allerdings schon bald etwas ändern: Oscar Falmer, der bei Meta die Entwicklerbetreuung im Wearables-Bereich verantwortet, reagierte auf das Video und stellte den Display-Zugriff für Drittentwickler für dieses Jahr in Aussicht. Damit könnten künftig Apps entstehen, die direkt auf OpenClaw oder eine vergleichbare, künftige KI-Funktion von OpenAI zugreifen. Dessen Schöpfer Peter Steinberger wurde gerade erst von dem Unternehmen verpflichtet.
Unabhängig von Meta werden künftig weitere Smart Glasses mit Display erscheinen, die ähnliche Eigenschaften wie die Meta Ray-Ban Display haben. Google plant beispielsweise, noch in diesem Jahr ein entsprechendes Produkt vorzustellen.
(tobe)
Künstliche Intelligenz
Drei Fragen und Antworten: Was Führungskräfte für die stillen Techies tun können
Wieder mal von den Dampfplauderern aus der anderen Abteilung ausgekontert worden, wieder mal im Meeting kaum zu Wort gekommen, wieder mal kein Gehör bei der Geschäftsführung für die technischen Argumente gefunden: Das sind Erfahrungen, die ITler mit introvertierter Persönlichkeit im Arbeitsleben häufig machen. Der ITler und Berater Peyman Pouryekta erklärt, was Führungskräfte machen können, um ihre stillen Schaffer besser glänzen zu lassen.
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Peyman Pouryekta hat rund 20 Jahre Erfahrung in der IT und ist selbst ausgebildeter Softwareentwickler. Als selbstständiger Experte berät er CTOs, Firmen und Venture Funds.
(Bild: Peter Rigaud)
Der introvertierte Techie aus der IT ist ein verbreitetes Klischee. Wie häufig ist das wirklich noch in diesem Berufsfeld?
Früher war dieses Klischee des introvertierten Techies sicher zutreffender als heute. Menschen, die sehr tief in eine Materie eingetaucht sind, wirkten auf Außenstehende oft wie aus einer anderen Welt. Und wenn wir ehrlich sind, gibt es das natürlich immer noch, aber das Berufsfeld ist deutlich vielfältiger geworden – mit introvertierten und auch extrovertierten Persönlichkeiten.
Für viele Tech-Rollen und das tiefe sowie fokussierte Arbeiten braucht es eine ruhige Atmosphäre. Introvertierte schöpfen ihre Energie häufig genau aus so einem Umfeld, deswegen passt die Kombination sehr gut für sie. Gleichzeitig gibt es aber immer mehr Tech-Expertinnen und -Experten, die als CTOs, im Produktmanagement oder in der Softwareentwicklung aktiv Netzwerke aufbauen und ihre Arbeit wirklich sichtbar machen.
Entscheidend ist nicht, ob man introvertiert oder extrovertiert ist, sondern wie man seine Stärken einbringt. Viele introvertierte Techies kommunizieren lieber schriftlich oder in einer kleineren Runde. Das kann effektiver sein, bringt aber auch das Risiko mit sich, übersehen zu werden, vor allem, wenn man seine Ideen nicht klar vermitteln kann.
Vor welchen Herausforderungen steht man als Führungskraft introvertierter Angestellter?
Eine der größten Herausforderungen ist, dass das Wissen introvertierter Mitarbeitender nicht wahrgenommen wird, obwohl es für strategische Entscheidungen oft ausschlaggebend ist. Ich sehe, wie sich in vielen Unternehmen vor allem diejenigen durchsetzen, die laut und präsent sind. Wer sich lieber im Hintergrund hält, wird seltener wahrgenommen, selbst wenn er entscheidendes Wissen mitbringt.
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Ich hatte mal einen Fall, in dem sich die Führung von IT und Produkt auf eine gemeinsame Linie einigen musste. Die IT-Führung war eher introvertiert, die Produktführung eher extrovertiert. Dreimal dürfen Sie raten, wer die Moderation übernommen hat – das Produkt-Team. Die IT-Themen wurden kaum berücksichtigt, das Team wurde mitten in seiner Präsentation unterbrochen und am Ende fehlte die IT-Perspektive auch in der Entscheidung. Später stellte sich auch heraus, dass wichtige technische Aspekte ignoriert worden waren – was das Unternehmen nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Geld kostete.
Ein Problem, das ich immer wieder beobachte, ist die Art und Weise, wie Meetings organisiert werden – oder besser gesagt: nicht organisiert werden. Oft laufen sie nach dem Prinzip „Wer was zu sagen hat, sagt es einfach“. Das kann offen und dynamisch wirken, führt aber dazu, dass vor allem extrovertierte Teilnehmende das Gespräch dominieren. Sie denken laut, reagieren spontan und setzen dadurch oft die Richtung der Diskussion und nehmen den Raum ein.
Introvertierte hingegen brauchen mehr Zeit zum Reflektieren und teilen ihre Gedanken lieber strukturierter. Ohne klare Moderation und Gesprächsregeln kann es leicht passieren, dass ihr Wissen im Hintergrund bleibt. Der Unterschied wird sofort spürbar, wenn Meetings mit einer festen Agenda und klaren Redezeiten gestaltet werden. Sobald jede Person einen definierten Zeitraum für ihre Inhalte bekommt, verändert sich die Dynamik: Plötzlich kommen auch die Stimmen zu Wort, die vorher untergegangen sind.
Noch entscheidender ist die neutrale Rolle der Moderation. Ein guter Moderator hält sich eher im Hintergrund und geht auf alle Teilnehmenden ein, stellt gezielt Fragen und sorgt dafür, dass nicht nur die Lautesten gehört werden. Ich habe erlebt, wie allein diese Anpassung dazu führte, dass strategische Entscheidungen fundierter getroffen wurden, weil plötzlich nicht nur Meinungen, sondern auch echte Expertise im Raum sichtbar wurden.
Was sollte man als Führungskraft unbedingt tun und was vermeiden gegenüber Introvertierten?
Man sollte unbedingt dafür sorgen, Meetings so zu strukturieren, dass alle zu Wort kommen. Introvertierte arbeiten besonders effektiv, wenn sie genug Zeit zur Vorbereitung haben. Außerdem lohnt es sich, als Führungskraft seinen Mitarbeitenden Möglichkeiten zur Weiterentwicklung anzubieten, um zum Beispiel Präsentationstechniken und Storytelling besser zu beherrschen.
Vermeiden sollte man, extrovertierte Verhaltensweisen als einzig richtig anzusehen und introvertiertes Verhalten als negativ darzustellen. Introvertierte in große, laute Gruppen zu setzen oder sie zu spontanen Präsentationen zu zwingen, kann sie eher ausbremsen, als ihr Potenzial zu fördern. Ein typisches Problem zeigt sich meist nach Meetings: Während extrovertierte Teilnehmende die Diskussion dominieren, analysieren introvertierte oft erst später, was im Meeting besprochen wurde und bringen meist erst dann wertvolle neue Perspektiven mit. Doch zu diesem Zeitpunkt ist die Entscheidung aus dem Meeting meist schon gefallen.
Eine einfache, aber effektive Lösung ist es, Feedback-Schleifen nach den Meetings einzuführen. Wer Zugang zu Meeting-Notizen hat und Kommentare oder Ergänzungen nachträglich einbringen kann, sorgt für fundiertere Entscheidungen. Auch asynchrone Kommunikation oder gezielte Follow-ups helfen, alle Perspektiven einzubeziehen. Eine gute Führungskraft erkennt diese Unterschiede und schafft Strukturen, in denen sowohl introvertierte als auch extrovertierte Persönlichkeiten wachsen und zum Erfolg beitragen können.
Herr Pouryekta, vielen Dank für das Interview!
In der Serie „Drei Fragen und Antworten“ will die iX die heutigen Herausforderungen der IT auf den Punkt bringen – egal ob es sich um den Blick des Anwenders vorm PC, die Sicht des Managers oder den Alltag eines Administrators handelt. Haben Sie Anregungen aus Ihrer tagtäglichen Praxis oder der Ihrer Nutzer? Wessen Tipps zu welchem Thema würden Sie gerne kurz und knackig lesen? Dann schreiben Sie uns gerne oder hinterlassen Sie einen Kommentar im Forum.
(axk)
Künstliche Intelligenz
Neue Xbox-Chefin verspricht „Rückkehr der Xbox“ ohne KI-Müll
Nach dem überraschenden Führungswechsel bei Microsofts Xbox-Sparte haben die neue Leiterin der Abteilung, Asha Sharma, und ihr Content-Chef, Matt Booty, in internen Memos ihre Pläne grob umrissen. Beide Schreiben liegen The Verge vor, das sie vollständig veröffentlicht hat.
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Die beiden Memos unterscheiden sich deutlich. Matt Booty führt nur sehr knapp aus, dass der Schwerpunkt bei den Spielen und der Art, wie die Kunden sie nutzen, liegen soll – eine Selbstverständlichkeit. Immerhin gibt es eine deutliche Aussage zur Zukunft der hauseigenen Studios: „Um es klarzustellen: Es sind keine organisatorischen Veränderungen in unseren Studios geplant“. Ob das weitere Entlassungen, wie sie Microsoft im vergangenen Jahr tausendfach vornahm, ausschließt, ist damit dennoch nicht gesagt.
Bekenntnis zu Konsolen
Getreu ihrer neuen Position als Chefin der gesamten Spieleaktivitäten von Microsoft entwirft Asha Sharma deutlich mehr Vision und Positionierung in ihrem Memo. Sie nennt drei Schwerpunkte: „Tolle Spiele“, „Die Rückkehr von Xbox“ und „Die Zukunft des Spielens“. Der zweite davon, der auch die Zukunft der Microsoft-Konsolen betrifft, dürfte für die Branche wohl am wichtigsten sein. Denn Sharma macht ein klares Bekenntnis zu den Geräten: „Wir werden unsere Wurzeln mit einem erneuerten Bekenntnis zu Xbox feiern, angefangen bei Konsolen, die uns geprägt haben.“ Dennoch betont die Managerin im Folgenden, dass Microsoft seine Cross-Platform-Strategie nicht aufgeben will.
Eine konkrete Ankündigung einer neuen Xbox ist das dennoch nicht – dafür wäre es auch noch zu früh. Bisher wurde die nächste Generation nach Playstation 5 und Xbox Series X/S für 2027 erwartet. Auch AMD hatte kürzlich klar gesagt, dass die Entwicklung seines Semi-Custom-Chips für Microsoft für eine Veröffentlichung im kommenden Jahr geplant ist. Die aktuelle Speicherkrise lässt jedoch eher eine Verschiebung um ein oder zwei Jahre für beide Unternehmen erwarten.
KI ja, aber kein „AI Slop“
Ein weiteres bei Spielern stark umstrittenes Thema spricht Asha Sharma auch an, bleibt dabei jedoch unscharf. Man wolle zwar Spiele „mit den modernsten Technologien“ erschaffen, aber sie sollen, so wörtlich, „Kunst, erstellt von Menschen“ bleiben. Immerhin schreibt Sharma auch: „Wir werden weder kurzfristige Effizienz anstreben noch unser Ökosystem mit seelenlosem KI-Schrott überschwemmen.“
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