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Das musst du über das neue US TikTok wissen


Während TikTok für Nutzer:innen in den USA weiterhin verfügbar bleibt, deutet sich im Hintergrund ein struktureller Umbau der Plattform an. Berichten zufolge soll die bisherige App durch eine eigenständige US-Version ersetzt werden. Entscheidend ist, wer im Hintergrund entscheidet. Das USDS Joint Venture übernimmt die sensiblen Bereiche, Oracle sichert Daten und Standards ab. Was das für User und Brands bedeutet.

TikTok bleibt in den USA online. Für viele User ist das nach Jahren voller politischer Unruhe die wichtigste Nachricht. Die Plattform läuft weiter. Creator posten weiter. Marken buchen weiter. Mehrere Medien ordnen ein, welche Folgen das neue TikTok Joint Venture in den USA hat, darunter die New York Times, TechCruch und hierzulande tagesschau.de. Im Fokus steht dabei auch die Rolle von Oracle, einem Unternehmen, das als politisch Trump-nah gilt und im neuen Konstrukt eine zentrale Funktion übernimmt.

Der Weg dorthin war lang. Es gab monatelange Verhandlungen, mehrere Fristverlängerungen und einem Sanktionsszenario aus Washington. Am Ende steht ein Deal, der TikToks US-Geschäft neu sortiert und am 22. Januar 2026 abgeschlossen wurde. Er ist kein Neuanfang aus Überzeugung, sondern das Ergebnis jahrelangen politischen Drucks. TikTok wird in den USA künftig von einer eigenständigen Gesellschaft betrieben. Damit verschieben sich Zuständigkeiten, Entscheidungswege und Kontrolle.


Der Deal steht:
TikTok verkauft US-Geschäft


Warum TikTok in den USA überhaupt zum Politikum wurde

TikTok steht in den USA seit Jahren unter politischer Beobachtung, weil der Verdacht im Raum steht, dass über den Mutterkonzern ByteDance staatlicher Zugriff auf Nutzer:innendaten möglich sein könnte. Dass diese Debatte nicht nur auf dem Papier stattfindet, zeigte sich im Januar 2025: TikTok war in den USA kurzzeitig nicht verfügbar, Millionen konnten die App zeitweise nicht nutzen. Die Plattform wurde schnell wieder freigeschaltet. Im Februar kehrte TikTok zudem in den App Store und den Google Play Store zurück.

Während das öffentliche Drama lief, lief im Hintergrund das Bieter:innenrennen. Mehrere Investor:innen signalisierten Interesse am US-Geschäft. Bis sich Oracle, Silver Lake und MGX als Lösung herauskristallisierten, kursierten mehrere Alternativen. Dazu gehörte die Initiative The People’s Bid for TikTok unter Führung von Frank McCourt (Project Liberty), unterstützt von Guggenheim Securities und Kirkland & Ellis und flankiert von prominenten Unterstützer:innen wie Alexis Ohanian, Kevin O’Leary, Tim Berners-Lee und David Clark. Parallel trat ein American Investor Consortium auf, angeführt von Jesse Tinsley (Employer.com) und mit Namen wie David Baszucki (Roblox), Nathan McCauley (Anchorage Digital) und dem weltweit erfolgreichstem YouTuber MrBeast. Zusätzlich wurden weitere Interessent:innen gehandelt, darunter Amazon, AppLovin, Microsoft, Perplexity AI, Rumble, Walmart sowie Einzelpersonen wie Bobby Kotick und Steven Mnuchin.

Gleichzeitig blieb TikTok das ganze Jahr über in der Schwebe: Der US-Präsident Präsident Donald Trump verschob die Frist zur Zukunft von TikTok wiederholt und verlängerte sie zum vierten Mal am 16. September 2025 per Exekutivanordnung. Damit wurde die Deadline für ByteDance, das US-Geschäft zu veräußern, erneut bis zum 16. Dezember 2025 ausgedehnt. Im Dezember 2025 unterzeichnete TikTok schließlich den Vertrag über den Verkauf eines Teils des US-Geschäfts an ein Konsortium US-amerikanischer Investor:innen.

Wer TikTok in den USA jetzt betreibt und wer das Sagen hat

Seit dem 22. Januar 2026 ist das TikTok USDS Joint Venture LLC offiziell für den Betrieb der Plattform in den USA zuständig. Wer TikTok in den USA nutzt, schließt seinen Vertrag nicht mehr mit ByteDance, sondern mit dieser neuen Gesellschaft.

Diese sensiblen Bereiche liegen jetzt beim Joint Venture

Das Joint Venture baut auf der bisherigen US-Datensicherheitsstruktur auf und übernimmt genau die Themen, die in den USA seit Jahren am meisten Reibung erzeugen. Wenn es um Datenschutz geht, geht es dabei ganz konkret darum, wo die Daten von US-Nutzer:innen gespeichert werden, wer darauf zugreifen darf und nach welchen Regeln sie verarbeitet werden. Bei der Inhaltsmoderation steht im Mittelpunkt, welche Inhalte gelöscht, eingeschränkt oder besonders geprüft werden, etwa bei Hassrede, Desinformation oder beim Jugendschutz. Und sobald von Algorithmussicherheit die Rede ist, meint das vor allem die Absicherung der Logik hinter dem For You Feed, also die Frage, wie sich verhindern lässt, dass die Empfehlungsmechanik manipuliert oder von außen gesteuert wird. Die technische Qualitätssicherung wiederum betrifft die Kontrolle von Updates und neuen Funktionen, damit die App stabil läuft und keine Sicherheitslücken entstehen.

Oracle, Anteile, Führung und neue Bedingungen

ByteDance bleibt zwar finanziell beteiligt. Der Konzern hat aber keinen Zugriff mehr auf US-Nutzer:innendaten und keinen direkten Einfluss auf den Algorithmus im US-amerikanischen Markt. Genau das war der Kern der Auseinandersetzung zwischen TikTok und der US-Regierung. Die Befürchtung, dass chinesische Behörden auf Daten oder Empfehlungslogiken zugreifen könnten, sollte damit ausgeräumt werden. Aus dem Weißen Haus hieß es zuvor, Oracle solle eine eigenständige US-Version des TikTok-Algorithmus absichern. Die US-Eigentümer:innen könnten den Algorithmus von ByteDance lizenzieren. Oracle wäre dann für Training und operativen Betrieb verantwortlich. Dass Oracle so zentral ist, passt ins Bild. Der Konzern fungiert als Sicherheitsinstanz, hostet die US-Nutzer:innendaten und überwacht die Einhaltung nationaler Sicherheitsstandards. Bereits 2020 hatte Oracle ein Angebot für TikTok abgegeben.

Auch die Eigentümer:innenstruktur ist auf US-Kontrolle gebaut. Hauptinvestor:innen des Joint Ventures sind Oracle, Silver Lake und MGX. Zusammen halten sie rund 45 Prozent der US-Aktivitäten. ByteDance behält einen Anteil von knapp 20 Prozent. Weitere Anteile liegen bei Investor:innen aus dem bisherigen ByteDance-Umfeld. Axios hatte berichtet, der Wert von TikTok US liege bei etwa 14 Milliarden US-Dollar. Diese Einschätzung bestätigte auch US-Vizepräsident JD Vance.

Auch personell ist der Neustart sichtbar. Nach der Übernahme hat sich die Führungsstruktur in den USA klar neu sortiert. Der Post von Danny Krikorian (dannypolitcs auf Threads) visualisiert das siebenköpfigen Führungs-Board des Joint Ventures, das mehrheitlich mit US-Vertreter:innen aus Tech, Investment und Sicherheitsbereichen besetzt ist. Der TikTok CEO Shou Zi Chew bleibt als Director im Board vertreten. Die operative Verantwortung liegt aber bei einer eigenständigen US-Führung. CEO des Joint Ventures ist Adam Presser, der zuvor als Leiter für Operations sowie für Trust & Safety bei TikTok tätig war. Die Sicherheits- und Datenschutzthemen verantwortet Will Farrell. Er war ebenfalls schon zuvor für die Sicherheit der Nutzer:innendaten bei TikTok in den USA verantwortlich.

Die neue Struktur rückt TikTok näher an US-politische Entscheidungskreise heran, darunter auch Akteur:innen aus dem Umfeld von US-Präsident Donald Trump. Beobachter:innen halten es daher für möglich, dass die Plattform künftig stärker politisch instrumentalisiert werden könnte. Zugleich steht die Sorge im Raum, dass US-Behörden über die App Zugriff auf umfangreiche Nutzer:innendaten erhalten und diese für eigene, teils umstrittene Zwecke verwenden könnten.

US TikTok aktualisiert Terms und Privacy Policy

Und auch rechtlich lässt sich der Wechsel nachlesen. TikTok hat in den USA die eigenen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien aktualisiert. In den Terms of Service und der Privacy Policy ist nun ausdrücklich das TikTok USDS Joint Venture LLC als Betreiber der Plattform in den Vereinigten Staaten genannt. Beide Dokumente tragen das Datum 22. Januar 2026. Lia Haberman verweist in einem Beitrag darauf, dass TikTok die Terms of Service und die Privacy Policy aktualisiert hat und die US-Version als TikTok USDS Joint Venture LLC gekennzeichnet ist.

TikTok in den USA nach dem Deal: Die Folgen für User und Brands

Mit dem Deal läuft TikTok in den USA weiter. Creator können weiterhin Inhalte veröffentlichen, Communities bleiben erreichbar, und Reichweiten brechen nicht über Nacht weg. Für viele Nutzer:innen ist das erst einmal die wichtigste Entlastung, weil sich das Verbotsszenario monatelang wie ein Schatten über der App gehalten hat.

Ganz so stabil ist das Setup trotzdem nicht. Nach Berichten von Bloomberg soll die bisherige TikTok App in den USA nach Abschluss der Übernahme auslaufen. Nutzer:innen müssten dann auf eine neue Plattform oder App-Version wechseln. Was sich dabei im Alltag verändert, ist derzeit noch unklar, von Funktionen bis Login, von Dateneinstellungen bis Feed-Logik.

Für Marken und Werbetreibende bringt der Deal vor allem eine Sache zurück, die zuletzt rar war: Planbarkeit. Kampagnen lassen sich wieder länger denken, Budgets besser begründen, und Plattformstrategien müssen nicht mehr wöchentlich auf ein mögliches Aus hin neu geschrieben werden. Gleichzeitig steigt der Druck, sauberer zu arbeiten. Transparenz, Compliance und Datensicherheit werden stärker zum Pflichtprogramm, auch weil TikTok im US-Markt strukturell näher an Plattformen wie Google oder Meta heranrückt.

Mit dem Deal geht auch einher, dass TikTok selbst wieder nach vorne schauen kann – und das mit bahnbrechenden Kooperationen, stärkeren Shopping-Ambitionen und sogar einer neuen App für Miniserien in den USA.


TikTok Next 2026:
Marken brauchen jetzt „unersetzlichen Instinkt“

© TikTok via Canva





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AI-Max-Kampagnen in Google Ads: Best Practices & Fehler


Mit AI-Max-Kampagnen hat Google Ads im Mai 2025 einen weiteren Schritt in Richtung Automatisierung und Nutzung von KI gemacht. Einen direkten Einfluss auf die Entscheidungen der KI hast Du dabei nicht. Was Du jedoch sehr wohl beeinflussen kannst, sind die Rahmenbedingungen, innerhalb derer AI Max arbeitet. In diesem Beitrag zeige ich Dir, an welchen Stellschrauben Du realistisch drehen kannst, welche Einstellungen auf Kampagnenebene den Ausschlag geben und wie Du typische Fehler vermeidest, bevor sie Budget belasten.

Illustration Person und Roboter halten einen Dartpfeil über dem Bulls Eye einer Dartscheibe.AI-Max-Kampagnen in Google Ads: Best Practices & Fehler

Die KI, die Google Ads für Kampagnenoptimierung nutzt, kann Dir mit den AI-Max-Suchnetzwerk-Kampagnen Conversion-Potenziale bieten. Allerdings solltest Du auch selbst Hand anlegen, damit die Performance stimmt.

Was sind AI-Max-Kampagnen in Google Ads?

AI-Max-Kampagnen sind eine KI-gestützte Weiterentwicklung klassischer Suchkampagnen in Google Ads. Google erhöht damit den Automatisierungsgrad im Suchnetzwerk und verlagert den Fokus weg von der reinen Keyword-Steuerung hin zur Bewertung von Nutzerintentionen.

Screenshot aus Google Ads mit Pfeil auf Schaltfläche Kampagne mit AI Max optimieren.Screenshot aus Google Ads mit Pfeil auf Schaltfläche Kampagne mit AI Max optimieren.

Wenn Du eine neue Suchnetzwerk-Kampagne erstellst, kannst Du über diesen Schieberegler die Funktion für AI Max aktivieren. Damit ermöglichst Du Google Ads, die Kampagne mit KI zu optimieren.

Im Gegensatz zu Performance Max bleiben AI-Max-Kampagnen vollständig im Suchnetzwerk. Es handelt sich also nicht um einen neuen Kanal, sondern um eine Suchkampagne mit erweiterten Automatisierungsfunktionen. Bestehende Suchkampagnen werden dadurch nicht automatisch ersetzt, sondern können sinnvoll ergänzt werden.

Ein zentrales Merkmal von AI-Max-Kampagnen ist die stärkere Nutzung von Broad Match Keywords in Kombination mit Smart Bidding.

Tipp: Bevor Du eine Suchnetzwerk-Kampagne mit AI Max optimieren lässt, analysiere Deine bestehenden Kampagnen und auch Dein Keyword-Set hinsichtlich der Performance. Wenn Du mehr Informationen zu den einzelnen Keyword-Optionen benötigst, kannst Du auch unseren Blogbeitrag zu den Google Ads-Keyword-Optionen lesen.

Jedenfalls ist das die Empfehlung von Google selbst. Auch erweiterte Conversions werden von Google bevorzugt, um AI-Max-Kampagnen zu optimieren. Google nutzt diese Signale, um zusätzliche, thematisch passende Suchanfragen zu erschließen. Dadurch kann die Reichweite steigen, auch über die bisher eingebuchten Keywords hinaus. Prüfe aber im Vorfeld, ob erweiterte Conversions mit Deinen Datenschutzbestimmungen konform gehen.

Die Ausspielung erfolgt auf Basis verschiedener Signale. Dazu zählen unter anderem Suchverhalten, Standort, Gerät und bisherige Conversion-Daten. Welche Suchanfragen tatsächlich bedient werden, entscheidet der Algorithmus. Ein direkter Einfluss auf diese Auswahl ist begrenzt.

Wichtig ist daher die richtige Einordnung: AI-Max-Kampagnen lassen sich nicht genauso steuern wie klassische Suchkampagnen. Der Einfluss erfolgt über die Rahmenbedingungen. Dazu gehören Keywords, Landingpages und Zielgruppen. Je optimierter diese Grundlagen sind, desto besser kann die Automatisierung arbeiten.

Wie funktionieren AI-Max-Kampagnen im Suchnetzwerk?

Illustration eines stilisierten Kopfes mit AI gekennzeichnet in der Mitte und einzelne Textfelder umrahmt durch künstliche Roboterhand und menschliche Hand.Illustration eines stilisierten Kopfes mit AI gekennzeichnet in der Mitte und einzelne Textfelder umrahmt durch künstliche Roboterhand und menschliche Hand.

Futuristic Concept of Artificial Intelligence with Robotic Hand Reaching Towards Digital Brain and Communication Icons over Technology Background Gluon.

AI-Max-Kampagnen kombinieren verschiedene Mechaniken, die Google bereits aus klassischen Suchkampagnen, dynamischen Suchanzeigen und Performance-Max-Kampagnen kennt. Die Ausspielung basiert zwar weiterhin auf Keywords, wird jedoch durch zusätzliche Signale und Inhalte ergänzt. Dadurch löst sich die Kampagnenlogik ein Stück weit von der reinen Keyword-Steuerung.

Ausgangspunkt für die Ausspielung sind die eingebuchten Keywords, insbesondere Broad Match Keywords. Du kannst aber auch Phrase und Exact Keywords einbuchen, wenn Du die Ausspielung begrenzen möchtest. Die Keywords vermitteln Google ein thematisches Grundverständnis. Auf dieser Grundlage erweitert der Algorithmus die Anzeigen auf weitere, thematisch passende Suchanfragen. Dabei wird nicht nur der Suchbegriff selbst, sondern auch die dahinterliegende Nutzerintention bewertet.

Neben Keywords spielen auch URLs und Landingpages eine wichtige Rolle. Ähnlich wie bei dynamischen Suchanzeigen nutzt Google die Inhalte der hinterlegten Seiten als zusätzliches Relevanzsignal. Welche spezifischen Einstellungen dieser Kampagnentyp benötigt, kannst Du in unserem Blogartikel zu den dynamischen Suchanzeigen nachlesen. Die angegebene URL hilft der KI, Suchanfragen thematisch einzuordnen und passende Zielseiten auszuwählen. Je klarer und fokussierter die Landingpage ist, desto besser kann die Ausspielung gesteuert werden.

Tipp: Deine SEA-Landingpage sollte bereits im Vorfeld auf die Conversion Rate hin optimiert werden. Eine schlecht performende Landingpage wird nicht gut mit AI Max funktionieren. Optimiere Deine Landingpages, bevor Du überlegst, sie in eine AI Max einzubinden.

Google berücksichtigt zusätzlich verschiedene Kontextsignale. Dazu zählen beispielsweise Standort, Gerät, Tageszeit und das bisherige Suchverhalten. Diese Signale fließen in die Entscheidung ein, ob und wie eine Anzeige ausgespielt wird. Die Kombination aus Keywords, URLs und Signalen ähnelt in Teilen der Logik von Performance Max, ist jedoch auf das Suchnetzwerk beschränkt.

Die Transparenz bei AI-Max-Kampagnen ist eingeschränkt. Die Performance von Suchbegriffen wird nicht immer vollständig ausgewiesen und die Ausspielungslogik lässt sich nur indirekt nachvollziehen. Umso wichtiger ist es, den Suchbegriffsbericht regelmäßig zu prüfen und die Performance der eingesetzten Assets zu analysieren. Nur so lassen sich Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen und korrigieren.

Vorteile von AI-Max-Kampagnen

AI-Max-Kampagnen können die Reichweite im Suchnetzwerk erhöhen. Durch die Nutzung von Broad Match Keywords, zusätzlichen Signalen und URL-Inhalten können auch Suchanfragen abgedeckt werden, die über klassische Keyword Setups hinausgehen.

Sinnvoll ist der Einsatz vor allem als Ergänzung zu bestehenden Suchkampagnen. AI Max ersetzt keine bewährten Setups, kann aber zur Skalierung und Erweiterung der Reichweite beitragen.

Nicht passendes rotes Puzzleteil auf einem schwarzen Puzzle.Nicht passendes rotes Puzzleteil auf einem schwarzen Puzzle.

Eine AI-Max-Kampagne für das Suchnetzwerk kann Deine bestehenden Kampagnen ergänzen. Ob sie wirklich passt und Deine Ziele erreicht, solltest Du regelmäßig überprüfen.

Ein Vorteil ist der geringere manuelle Aufwand auf Keyword-Ebene. Gebote und Ausspielung werden automatisiert gesteuert. Dadurch verschiebt sich der Fokus stärker auf Analyse und Kontrolle statt auf tägliche Einzeloptimierungen.

Zudem bieten AI-Max-Kampagnen Potenzial für zusätzliche Conversions. In Konten mit stabiler Datenbasis kann der Algorithmus neue Nachfrage identifizieren. Voraussetzung dafür sind saubere Conversion-Ziele und eine klare Kampagnenstruktur, die Kannibalisierung im Vorfeld ausschließt.

Risiken & typische Fehler von AI-Max-Kampagnen für das Suchnetzwerk

Ein wesentliches Risiko von AI-Max-Kampagnen sind zu breit gefasste Einstellungen. Ohne klare Einschränkungen bei Keywords, URLs oder Zielgruppen erzeugt die Automatisierung schnell irrelevante Reichweite und verursacht unnötige Kosten.

Ein weiterer Fehler ist blindes Vertrauen in die KI. Trotz Automatisierung sind regelmäßige Kontrollen von Suchbegriffen, Landingpages und Conversions notwendig, um Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Die Qualität der Landingpages bestimmt über den Erfolg. Unklare Inhalte, lange Ladezeiten oder schwache Call-to-Actions senken die Conversion Rate und liefern schlechte Signale für die Optimierung.

Eine unklare Kontostruktur kann außerdem zu Kannibalisierung führen. Überlappende Keywords oder fehlende Ausschlüsse erschweren eine saubere Performance-Bewertung.

Im nächsten Abschnitt zeige ich Dir, wie sich diese Risiken mit Best Practices vermeiden lassen.

Welche Einflussmöglichkeiten hast Du wirklich bei AI-Max-Kampagnen? Unsere Best Practices

Auch wenn AI Max viele Entscheidungen automatisiert trifft, ist die Kampagne kein Selbstläufer. Bestimmte Einstellungen und Begrenzungen haben deutlich mehr Einfluss auf die Performance als andere. Welche das sind und wo sich Optimierung wirklich lohnt, zeigen unsere Best Practices.

Kampagneneinstellungen und Conversion-Ziele

Die wichtigste Einflussgröße ist die Definition der Kampagnenziele. Google optimiert AI-Max-Kampagnen strikt auf die hinterlegten Conversion-Aktionen. Werden diese Ziele unsauber gewählt, lernt der Algorithmus in die falsche Richtung. Besonders kritisch ist das bei Brand-Begriffen. Werden diese nicht vorab ausgeschlossen, optimiert Google bevorzugt auf günstige Brand Conversions statt auf inkrementelle Nachfrage.

Tipp: Bei der Gebotsstrategie empfehle ich Dir, zunächst mit „Conversions maximieren“ zu starten. So erhält die Kampagne in der Lernphase ausreichend Spielraum. Erst nach ausreichend Daten – als Richtwert gelten etwa 30 Conversions pro Monat – kann auf Ziel-CPA oder Ziel-ROAS umgestellt werden. Ohne ausreichende Datenbasis führt ein zu früher Wechsel oft zu einer instabilen Performance.

Prüfe auch die Standort- und Spracheinstellungen sorgfältig. Gerade bei AI-Max-Kampagnen wirken sich zu breite Einstellungen schnell auf die Reichweite und die Kosten aus.

Keywords als thematischer Ausgangspunkt

Eingebuchte Keywords bilden weiterhin die inhaltliche Grundlage für AI-Max-Kampagnen. Sie definieren, in welchem thematischen Umfeld Google-Anzeigen ausspielen darf. Dabei spielen Broad Match Keywords eine zentrale Rolle, da sie dem Algorithmus die notwendige Flexibilität geben, um zusätzliche Suchanfragen zu erschließen. Aber auch exakte oder Phrase Keywords können funktionieren. Arbeite hier mit A/B-Tests und überprüfe die Ergebnisse.

Ganz wichtig: Negative Keywords sind essenziell. Sie begrenzen die Ausspielung und verhindern, dass irrelevante Suchanfragen skaliert werden. Ohne konsequente Ausschlüsse verliert man bei AI Max schnell die Kontrolle über Reichweite und Kosten.

Bestehende Keywords aus dem Account sollten in AI-Max-Kampagnen bewusst ausgeschlossen werden, wenn sie bereits in klassischen Suchkampagnen laufen. So lässt sich verhindern, dass AI Max auf bestehende Nachfrage optimiert und die Ergebnisse dadurch verfälscht. Das Ziel sollte immer sein, zusätzliche Potenziale zu testen und keine vorhandene Performance umzuverteilen.

URLs und Landingpages gezielt steuern

Ähnlich wie bei dynamischen Suchanzeigen nutzen AI-Max-Kampagnen Landingpages als wichtiges Relevanzsignal. Die hinterlegte URL zeigt Google, welches Thema und welche Nutzerintention im Fokus stehen. Je klarer die Landingpage ausgerichtet ist, desto besser kann die Automatisierung arbeiten.

Screenshot aus Google Ads mit einem Hinweis auf die URL-Auschluss-Möglichkeit.Screenshot aus Google Ads mit einem Hinweis auf die URL-Auschluss-Möglichkeit.

Bei der Einrichtung solltest Du direkt irrelevante URLs ausschließen. Das geht über die Einstellung, die im Screenshot gezeigt wird.

Besonders wichtig ist der Ausschluss irrelevanter Seiten. Dazu zählen unter anderem Impressum, Datenschutz, FAQ- oder Karriereseiten. Werden diese nicht ausgeschlossen, kann es zu ungewollten Ausspielungen kommen, die weder zur Zielgruppe noch zum Kampagnenziel passen.

Die Qualität der Landingpage wirkt sich zudem direkt auf die Performance aus. AI Max kann keine schwache Seite kompensieren. Entscheidend sind nach wie vor Ladezeiten, klare Botschaften und eindeutige Call-to-Actions.

Zielgruppen als Signale nutzen

Zielgruppen werden bei AI-Max-Kampagnen nicht als harte Einschränkung, sondern als Signale genutzt. Mithilfe von Remarketing-Listen und Custom-Segmenten kann Google die Ausspielung besser einordnen. Sie ersetzen jedoch kein klassisches Targeting.

Die Gewichtung dieser Signale erfolgt automatisiert. Eine manuelle Steuerung ist nicht möglich. Umso wichtiger ist es, nur Zielgruppen zu hinterlegen, die inhaltlich wirklich zur Kampagne passen.

Aufgeräumte Kontostruktur und engmaschiges Monitoring sind Voraussetzung

AI-Max-Kampagnen sollten nur in strukturierten und aufgeräumten Konten getestet werden. Überlappende Keywords, doppelte Kampagnen oder uneinheitliche Zieldefinitionen erschweren die Auswertung und führen schnell zu Kannibalisierung. Eine saubere Kontostruktur ist die Grundlage für belastbare Tests.

Bewährte Suchkampagnen sollten parallel weiterlaufen. Sie dienen als Vergleichsbasis und helfen dabei, die Ergebnisse von AI Max realistisch einzuordnen. Ohne diesen Benchmark ist es schwer zu beurteilen, ob AI Max tatsächlich einen Mehrwert liefert oder lediglich bestehende Conversions abgreift.

Suchbegriffe, Landingpages und die Zielerreichung sollten regelmäßig überprüft werden. Auch wenn AI Max viele Prozesse automatisiert, sind diese Kontrollmechanismen essenziell. Auffälligkeiten lassen sich so früh erkennen und gezielt korrigieren.

AI-Max-Kampagnen sollten zudem klar begrenzt getestet werden. Dazu gehören ein definiertes Budget, eine feste Laufzeit und eindeutige Erfolgskriterien. Nur so lassen sich fundierte Entscheidungen darüber treffen, ob und wie AI Max langfristig im Konto eingesetzt werden sollte.

Fazit: Worauf es künftig ankommt

Illustration einer Person mit Lupe die Datenbalken analysiert.Illustration einer Person mit Lupe die Datenbalken analysiert.

Auch zukünftig wird es nicht ausreichen, sich allein auf die KI zu stützen: Analysen der Performance, Vergleichstests sowie Ziel- und Ergebniskontrollen werden auch künftig entscheidend für die Performance von Kampagnen sein.

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AI-Max-Kampagnen sind kein universelles Erfolgsrezept. Sie können sehr gut funktionieren, müssen es aber nicht. Ausschlaggebend ist weniger der Kampagnentyp selbst, sondern der Kontext, in dem er eingesetzt wird. Branche, Sortiment, Suchverhalten und Datenbasis haben einen deutlich größeren Einfluss, als Google in seiner Produktkommunikation vermittelt.

In der Praxis zeigt sich, dass AI-Max-Kampagnen selbst innerhalb derselben Branche unterschiedlich performen können. In einem E-Commerce-Konto liefern Exact und Phrase Keywords stabile Ergebnisse, während Broad Match kaum Mehrwert bietet. In einem anderen Shop funktioniert genau das Gegenteil. Obwohl beide Konten Produkte verkaufen und ähnliche Ziele nutzen, reagiert der Algorithmus unterschiedlich. Pauschale Empfehlungen greifen hier zu kurz.

AI Max sollte daher nicht als „nächster logischer Schritt“, sondern als Testformat verstanden werden. Es braucht klare Hypothesen, saubere Vergleichskampagnen und realistische Erwartungen. Erst dann lässt sich beurteilen, ob AI Max für ein Konto, Sortiment oder eine Zielgruppe wirklich profitabel ist.

Langfristig wird Google die Automatisierung im Suchnetzwerk weiter ausbauen. Daher wird es umso wichtiger, Erfahrungen zu sammeln und die Grenzen der Systeme zu kennen. AI Max kann eine echte Ergänzung sein, aber nur, wenn das Setup stimmt, die Datenqualität gut ist und der Kontext berücksichtigt wird. Ohne diese Voraussetzungen bleibt die versprochene Effizienz oft aus.

Bist Du unsicher, ob AI Max für Dein Konto sinnvoll ist? Wir prüfen Deine bestehenden Suchkampagnen und zeigen Dir, ob und wie sich AI-Max-Kampagnen sinnvoll integrieren lassen. Nimm jetzt Kontakt mit uns auf, wir helfen Dir gerne weiter.

 

Bildnachweis: Titelbild: Aan/stock.adobe.com; Bild 2: Screenshot aus Google Ads / Seokratie, Bild 3: InfiniteFlow/stock.adobe.com, Bild 4: faraktinov/stock.adobe.com, Bild 5: : Screenshot aus Google Ads / Seokratie, Bild 6: Mae/stock.adobe.com



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15 ChatGPT Prompts, um 15 Stunden pro Woche zu sparen


Die 15 Prompts in der Übersicht – und übersetzt

1. Der „Erklär’s mir, als wäre ich klug“-Prompt

Erkläre mir [komplexes Thema] so, als wäre ich intelligent, aber mit dem Fachjargon nicht vertraut.

Nutze Analogien aus [einem Bereich, den ich gut kenne].

Mach es nicht banal – nur zugänglich.

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du keine unnötigen Erklärungen erhältst und zum Beispiel schnell komplexe Konzepte verstehen kannst – auch im Marketing.

2. Der „Kritikmodus“-Prompt

Du bist ein:e harte:r, aber faire:r Kritiker:in.

Bewerte diesen/diese [Inhaltstyp]: [Content einfügen]

Was ist schwach?
Was ist unklar?
Was fehlt?

Sei brutal. Ich will besser werden, nicht mich gut fühlen.

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass ChatGPT nicht nett, sondern ehrlich antwortet. So findest du schnell Fehler oder Unklarheiten in deinem Texten und Assets.

3. Der „Experteninterview“-Prompt

Du bist [konkrete:r Expert:in – zum Beispiel „Senior DevOps Engineer bei Google“].

Ich werde dir Fragen zu [Thema] stellen.

Antworte aus der Perspektive dieses Experten mit:

  • Konkreten technischen Details
  • Praxisnahen Abwägungen
  • Was überbewertet vs. unterschätzt ist

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du quasi von virtuellen Mentor:innen lernen kannst.

4. Der „Meeting-Vorbereitung“-Prompt

Ich habe in 30 Minuten ein Meeting mit [Person/Rolle] zu [Thema].

Hilf mir bei der Vorbereitung:

  1. Die 3 wichtigsten Fragen, die sie wahrscheinlich stellen
  2. Zentrale Punkte, die ich anbringen sollte
  3. Mögliche Einwände und wie ich darauf reagiere
  4. Eine kluge Frage, die ich ihnen stellen sollte

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du dich auch spontan noch rasch auf Meetings vorbereiten kannst. Das hilft bei Sales Pitches oder schwierigen Verhandlungen zu Gehaltsfragen oder Entwicklungschancen.

5. Der „Reverse-Brief“-Prompt

Ich möchte [Ziel X] erreichen.

Sag mir noch nicht, wie ich das mache.

Stelle mir zuerst 5 klärende Fragen, um Folgendes zu verstehen:

  • Meine Einschränkungen
  • Meine Ressourcen
  • Meinen Zeitrahmen
  • Mein eigentliches Ziel (das eventuell anders ist als beschrieben)

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du generische Antworten erhältst, eher ChatGPT das Problem in der Tiefe verstanden hat.

6. Der „Research-Synthese“-Prompt

Ich recherchiere zu [Thema]. Hier sind 5 Quellen: [Quellen einfügen]

Fasse sie zusammen in:

  • Gemeinsame Kernaussagen
  • Punkte, bei denen sie sich widersprechen
  • Was in der Forschung fehlt
  • 3 weiterführende Fragen, die ich untersuchen sollte

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass ChatGPT deine Recherche für dich übernimmt.

7. Der „Entscheidungsmatrix“-Prompt

Ich muss mich zwischen [Option A] und [Option B] entscheiden.

Hilf mir, eine Entscheidungsmatrix zu erstellen:

  1. Wichtige Entscheidungskriterien
  2. Gewichtung der Kriterien nach Bedeutung
  3. Bewertung jeder Option
  4. Meine versteckten Annahmen
  5. Den entscheidenden Faktor, den ich übersehe

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du Entscheidungen im Job, zu deiner Karriere und Co. mit einer datenbasierten Bewertung zu erleichtern.

8. Der „Jargon-Übersetzer“-Prompt

Übersetze diesen [stark jargonlastigen Brancheninhalt] in klares, einfaches Deutsch.

Gib mir danach:

  • Eine Ein-Satz-Zusammenfassung („TL;DR“)
  • Drei Fragen, mit denen ich zu diesem Thema informiert wirke

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du dich schnell in ungewohnte Umfelder einarbeiten kannst, von Rechtstexten bis hin zur Jugendsprache.

9. Der „E-Mail-Speedrun“-Prompt

Schreibe eine [Art von E-Mail] an [Empfänger:in].

Kontext: [1 bis 2 Sätze]

Ton: [professionell/locker/freundlich/etc.]

Länge: Maximal [X] Wörter

Enthalten: [konkrete Elemente]

Vermeiden: [Dinge, die nicht erwähnt werden sollen]

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du auch spezifische E-Mails automatisiert vorschreiben und viel Zeit sparen kannst.

10. Der „Code-Erklärer“-Prompt

Erkläre mir diesen Code: [ Code einfügen]

Format:

  1. Was er macht (ein Satz)
  2. Wie er funktioniert (Zeile für Zeile)
  3. Mögliche Probleme oder Edge Cases
  4. Wie ich ihn verbessern würde

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass unbekannten Code schnell verstehst und dich nicht durch lange Dokumentationen durchlesen musst.

11. Der „Ideen-Stresstest“-Prompt

Hier ist meine Idee: [Idee beschreiben]

Spiele den Advocatus Diaboli:

  • Was sind die fatalen Schwächen?
  • Welche Annahmen könnten falsch sein?
  • Wer hat das schon versucht und ist gescheitert – warum?
  • Welchen Teil unterschätze ich am meisten?

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du potentielle Schwachstellen entdeckst, ehe du Zeit auf die Ausführung verschwendest und dann den Fehler findest. Gerade bei der Projektentwicklung kann das helfen.

12. Der „Content-Umwandler“-Prompt

Nimm diesen [Longform Content] und wandle ihn um in:

  • 10 tweet-sized Insights
  • 3 LinkedIn-Post-Ideen
  • 5 E-Mail-Betreffzeilen
  • 1 Reddit-Post-Titel

Behalte die Kernbotschaft bei, passe das Format aber an jede Plattform an.

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du aus einer Content-Einheit schnell zahlreiche für verschiedene Plattformen machst. Das spart Zeit und hilft beim Content und Social Media Marketing.

13. Der „Lernpfad“-Prompt

Ich möchte [Skill] lernen, um [Ziel] zu erreichen.

Ich habe [Zeitaufwand] zur Verfügung.

Erstelle einen Lernpfad mit:

  • Wochenweiser Struktur
  • Konkreten Ressourcen (Bücher, Kurse, Projekte)
  • Meilensteinen zur Fortschrittskontrolle
  • Häufigen Fehlern, die ich vermeiden sollte

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du deine Lernstruktur vereinheitlichst und so idealerweise besser und schneller neue Fähigkeiten erlernst. Das ist gerade im KI-Zeitalter und bezogen auf KI-Skills relevant.

14. Der „Analogien-Generator“-Prompt

Erkläre [komplexes Konzept] mithilfe einer Analogie aus [vertrautem Bereich].

Die Analogie soll:

  • Fachlich korrekt sein (nicht zu stark vereinfacht)
  • Einprägsam sein
  • Sich gut eignen, um es anderen zu erklären

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du Themen, Produkte und Ideen mit Analogien leichter verständlich machst. Für Social Media eignet sich das auch, um Relatability zu schaffen.

15. Der „Second-Order-Thinking“-Prompt

Wenn [X passiert], was passiert als Nächstes?

Und was passiert danach?

Führe diese Kette 3 bis 4 Schritte weiter.

Welche nicht offensichtlichen Konsequenzen sollte ich einplanen?

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du bei der Risikoanalyse oder Planung von bestimmten (Geschäfts-)Szenarien einen Schritt mehr machst, um etwaige Unwägbarkeiten zu evaluieren.

zmilesbruce gibt an, dass die Prompts besonders gut funktionieren, wenn die Nutzer:innen ChatGPT zuerst etwas Kontext zu ihrer Person geben und die Prompts dann mit zwei, drei Iterationen feinjustieren. Erfolgreiche oder nützliche Variationen sollten sie für künftige Einsätze speichern.

Du kannst die Beispiele ja – mit passenden Abwandlungen – einmal ausprobieren. Oder du bedienst dich an unserer zusätzlichen Auswahl an hilfreichen Prompts für ChatGPT, die auch bei anderen Chatbots wie Claude und Gemini funktionieren sollten.


Agentic Workflows mit ChatGPT:

Mit diesen Prompts sparst du 10 Stunden pro Woche

OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund
OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund, © OpenAI via Canva





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AI Mode mit Personal Intelligence: Gmail und Fotos in der Suche


Googles AI Mode wird dank der neuen Personal Intelligence jetzt mit Gmail und Photos verknüpft, sodass die Suche so personenbezogen wie noch nie ist. Eine Suche, die dich versteht, aber noch nicht für alle da ist.

Schon wieder hat Google die Suche neu gestaltet, genauer gesagt die KI-Suche. Denn der vielfältige AI Mode erhält jetzt die Verknüpfung mit der jüngst eingeführten Personal Intelligence. Diese erlaubt es Usern, diverse Google Apps wie Gmail, Google Photos und YouTube im Kontext der Gemini-Nutzung miteinander zu verknüpfen, um möglichst auf sie persönlich zugeschnittene Ergebnisse zu erhalten. Diese Option weitet Google auf den AI Mode aus. Damit werden das Wissen der Welt aus dem Web und deine persönlichen Insights, Termine und Ideen verknüpft.


Erfahre mehr über die Personal Intelligence, ihre Einsatzoptionen und sieh dir erste Beispiele an.

Geminis Personal Intelligence verknüpft Gmail, Fotos, Search und YouTube

Person in rundem Bild, Google App Icons drumherum, Prompts vor hellem Hintergrund
© Google via Canva

„Search experience that really *gets* you“: AI Mode kann Details aus Gmail und Google Photos integrieren

Die Google-Suche fühlt sich für User künftig wie eine Suche an, die speziell auf ihre eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Schon jetzt erhalten User auch bei den gleichen Suchanfragen oder Prompts unterschiedliche Ergebnisse, die etwa auf ihre Suchhistorie Bezug nehmen. Jetzt aber wird die Sucherfahrung dank Googles KI-Power persönlicher denn je. Die Personal Intelligence kommt in den AI Mode. User können damit Details aus ihren Gmail Accounts und Inhalte von Google Photos als Elemente für die intelligente KI-Suche miteinbeziehen. Diese Verknüpfung ist aber freiwillig. Das funktioniert zunächst aber nur für Abonnent:innen der Pläne AI Pro und Ultra in den USA.

Dank dieser Verbindung sollen die Antworten und Vorschläge im AI Mode nicht nur auf die Interessen abgestimmt sein, sie sollen nahtlos in den Lebensalltag der User passen. Robby Stein, Googles VP of Product für die Suche, gibt auf dem Blog The Keyword ein Beispiel zur Nutzung preis. Er habe nach der Verknüpfung vom AI Mode einen Vorschlag für neue Sneaker einer Marke erhalten, von der er kürzlich bereits ein Paar gekauft hatte. Gemini wusste um seine Vorliebe und zeigte ihm die Neuheit – er kaufte dann direkt die neuen Sneaker. Auf der Plattform X macht er Werbung für die neue Lösung und schreibt, sie sei sehr intuitiv. Der AI Mode mit der Personal Intelligence soll nicht nur eine Suche sein, sondern Präferenzen, Interessen und Alltagssituationen oder -fragen verbinden. Eine Suche, „die dich versteht“.

Beispiele für den Einsatz von AI Mode mit Personal Intelligence

Vorstellbar sind im AI Mode auch andere Nutzungsszenarien. Zum Beispiel könnt eine Person einen Familienurlaub planen. Dann könnte der AI Mode mit der Personal Intelligence Vorlieben für Orte und Tätigkeiten aus Google Photos ermitteln und aus Gmail Buchungsreferenzen heranziehen. Beim Shopping bietet sich der Einsatz ebenfalls an, wie Stein bereits demonstriert hat. Vorschläge können passend zu Marken, Farben, Größen, aber auch zu Aktivitäten wie dem Lieblingssport und Umgebungen wie dem Wohnort geliefert werden – etwa eine regenabweisende Jacke für Hamburg, moderne Laufschuhe für die Sportler:innen und dergleichen mehr.

Sogar Spaßfragen lassen sich mit der Feature-Kombination stellen, beispielsweise: Wenn mein Leben ein Film wäre, welchen Titel hätte dieser und welchem Genre würde er zugeordnet?

Aufgepasst bei der Verknüpfung: Google mit Kompromiss bei KI-Training

Diese neue Lösung für die hochpersonalisierte Suche ist bislang noch als Labs Experiment eingeschränkt verfügbar, könnte aber bald für noch mehr User ausgerollt werden. Dabei sollten User genau überlegen, ob sie ihre Dienste derart verknüpfen. Google betont, dass das Unternehmen auf den Datenschutz achte und Gemini 3 nicht mit Inhalten aus Gmail und Google Photos trainiert werde – zumindest nicht direkt. Denn das Training findet statt, allerdings basierend auf spezifischen Prompts aus dem AI Mode mit integrierter Personal Intelligence.

Und so können User zwar äußerst personalisierte Ergebnisse erhalten und in verschiedenen Nutzungskontexten der Suche und der Organisation Prozesse optimieren. Zugleich erhält Google aber umfassende und sehr persönliche Daten, von Bildern aus dem Urlaub bis hin zu Gmail-Kontexten wie E-Mails zu Behandlungen oder anderen intimen Terminen. Selbst wenn dieser Content nicht unmittelbar für das Training benutzt wird, kann über Prompts im Kontext eine Vermittlung an Googles KI erfolgen, die mehr über dich verrät, als du vielleicht möchtest. Zudem ist zu bedenken, dass Google als US-Unternehmen in einem digitalrechtlichen Umfeld agiert, das angesichts der mangelnden Gesetzestreue der aktuellen US-Regierung zumindest als gefährdet eingestuft werden mag.

Mehr für die Personal Intelligence im AI Mode siehst du auch im Video von Google.





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