Online Marketing & SEO
Das sind die TikTok-Trends 2026
Das erfordert von Marketern jedoch auch mehr Flexibilität und feineres Trendgespür. Starre Content-Planungen über Monate hinweg verlieren an Wirkung, weil Stimmungen schnell kippen und Trends oft situativ entstehen. Wer relevant bleiben will, muss agil reagieren, zuhören und kulturelle Signale früh erkennen. TikTok verweist in diesem Zusammenhang auf Tools wie TikTok One Insight Spotlight oder Market Scope, mit denen sich Gespräche, Trends und Stimmungsbilder in Echtzeit analysieren lassen.
TikTok wird ohnehin zunehmend zur kulturellen Infrastruktur für Entertainment, Sport und Alltag. Dass die FIFA TikTok für die Fußball-WM 2026 als zentrale Plattform für Clips, Creator-Einblicke und Fan Content nutzt, zeigt, welchen Stellenwert die App inzwischen erreicht hat.
FIFA setzt für die WM 2026 auf TikTok
– Disney folgt dem Kurzvideo-Trend

TikTok positioniert sich als Such- und Inspirationsplattform
Ein zentrales Signal aus TikTok Next 2026 ist der Abschied vom reinen Dauer-Scrollen. TikTok entwickelt sich immer mehr zur Entdeckungsmaschine. Und das teilweise auch auf Umwegen: Zwei von drei Nutzer:innen geben an, dass sie auf der Plattform Dinge finden, nach denen sie ursprünglich gar nicht gesucht haben.
Der Autopilotmodus verliert ebenso an Relevanz. Statt Routinen abzuarbeiten, suchen User nach Intention, Präsenz und menschlicher Einordnung. Der For You Feed ist somit nicht mehr die Endstation. Stattdessen Suchen User in Kommentaren nach Antworten, nutzen die Suchleiste und verfolgen Gedankenspuren verfolgt, die sich erst unterwegs. TikTok wandelt sich dabei vom reinen Zeitvertreib zum Hub für Orientierung. Trendbegriffe wie #npcmode wirken im Rahmen dieser Veränderungen zunehmend überholt, denn die Community will nicht länger Nebenfigur sein, sondern holt sich ihre Main Character Energy zurück. Statt passiver Ablenkung rücken aktives Entdecken, Verstehen und Einordnen in den Vordergrund.
Entsprechend funktioniert Suche auf TikTok selten linear. Viele starten mit einer konkreten Frage und stoßen auf Empfehlungen, Erfahrungsberichte und Creator-Perspektiven, die neue Kontexte eröffnen. Genau diese Mischung aus persönlichem Wissen und Community Feedback macht TikTok für viele hilfreicher als andere Suchplattformen.
Für Marken entstehen daraus neue Chancen. Sichtbarkeit entsteht nicht mehr nur innerhalb der eigenen Kategorie. Entscheidend ist, in unerwarteten Kontexten präsent zu sein und Teil dieser Entdeckungsreisen zu werden. Duracell ist dafür ein gutes Beispiel. Die Marke identifizierte über TikTok-Signale eine starke Verbindung zur K-Pop Community, die Batterien für Lightsticks nutzt. Aus einer vermeintlichen Nische wurde ein strategisch relevanter Fokus für 2026.
Social Listening wird damit zur Pflichtdisziplin. Mit der TikTok One Content Suite lassen sich organische Markenerwähnungen analysieren und Community-Stimmungen verstehen. Creator Content kann verstärkt oder als Inspiration für eigene Kampagnen dienen. TikTok positioniert sich so immer mehr als Such- und Inspirationsplattform, auch im Wettbewerb mit Google, Reddit und KI-gestützten Suchsystemen.
Emotionaler ROI rückt den Kaufgrund in den Mittelpunkt
Impulskäufe verlieren an Gewicht, bewusste Entscheidungen gewinnen. Der Preis allein überzeugt nicht mehr. Statt der schnellen „kleinen Belohnung“ suchen Nutzer:innen nach einem guten Grund für jeden Kauf. Relevant wird, welchen emotionalen und funktionalen Mehrwert ein Produkt bietet und ob es sich sinnvoll in den eigenen Alltag einfügt.
81 Prozent der Nutzer:innen sagen, dass sie auf TikTok realistische Einblicke in die tatsächliche Nutzung von Produkten erhalten. Kaufentscheidungen entstehen dabei selten isoliert. Creator Content, Community Feedback und Empfehlungen greifen ineinander. TikTok identifiziert dabei drei Muster im veränderten Kaufverhalten. Erstens erweitern Nutzer:innen ihre Definition von „essenziell“. Nicht der Preis entscheidet, sondern Bedeutung, Nutzen und Zugehörigkeit. Zweitens wird TikTok zur Verifizierungsplattform. Kommentare dienen als Realitäts-Check, bevor gekauft wird. Drittens gewinnen Creator als ehrliche Ratgeber:innen an Einfluss. Wer transparent berät und persönliche Erfahrungen teilt, prägt Kaufentscheidungen stärker als klassische Werbebotschaften.
Wie sich dieser emotionale ROI aktivieren lässt, zeigt Audible. Ein einfacher Post mit der Bitte um Fünf-Sterne-Buchempfehlungen löste eine intensive Diskussion in der #BookTok Community aus und erzielte eine deutlich höhere Reichweite als der Kanaldurchschnitt. Audible hielt sich bewusst zurück und überließ der Community die Bühne.
Für Marketer wird emotionaler ROI damit messbar. Nicht nur über Conversions, sondern über Vertrauen, Wiederkehr und Bindung. TikTok empfiehlt, Kaufentscheidungen aktiv zu bestätigen, Mehrwerte klar zu erklären und Marken als verlässliche Orientierungshilfe zu positionieren. Tools wie Symphony Creative Studio sollen dabei helfen, Inhalte effizient zu skalieren und in Formate wie Demos, Vergleiche oder Anleitungen zu übersetzen. Entscheidend bleibt dabei die Tonalität. Authentische, gemeinschaftsgetriebene Bewertungen wirken stärker als perfekt ausformulierte Marken-Claims.
TikTok 2026 wird zur Entscheidungsplattform, nicht zur Ablenkung
Nutzer:innen kommen 2026 mit klarer Absicht auf TikTok. Sie suchen Antworten, Orientierung und Inhalte, die ihre Zeit wirklich wert sind. Gleichzeitig sortiert sich TikTok neu. Mit Features wie Gift Cards im TikTok Shop rückt die Plattform näher an etablierte E-Commerce Player wie Amazon heran. Parallel verändern politische Entscheidungen rund um das US-Geschäft die Machtverhältnisse im Hintergrund. Und währenddessen wächst die Plattform weiter zur kulturellen Schaltzentrale. Sport, Streaming, Social Media und Commerce verschmelzen.
Die Konsequenz für Marketer ist eindeutig. Nicht viraler werden, sondern relevanter. Weniger Kampagnendenken, mehr Gespür für Kultur, Timing und Community. TikTok Next 2026 liefert dafür Inspiration und betont: Marken müssen Teil von Gesprächen werden, nicht nur deren Absender:innen.
TikTok Shop führt Gift Cards ein und fordert Amazon und Co. heraus

Online Marketing & SEO
Affiliate Marketing 2026: Trends, KI, generative Suche
Der Affiliate Trend Report 2026 zeigt, warum der Kanal nicht nur trotz KI, generativer Suche und Social Commerce wächst, sondern womöglich gerade wegen dieser Umbrüche: 62 Prozent der Advertiser erwarten steigende Umsätze. Welche Strategien jetzt zählen – und warum Affiliate Marketing als krisenfester Performance-Kanal neu bewertet wird.
Affiliate Marketing ist selten der lauteste Kanal im Marketing-Mix. In wirtschaftlich unsicheren Phasen zeigt sich aber immer wieder, dass er zu den verlässlichsten gehört. Genau dieses Bild zeichnet der Affiliate Trend Report 2026. Trotz anhaltender Unsicherheiten rechnet die Branche mit steigenden Umsätzen, wachsenden Budgets und einer stärkeren strategischen Rolle. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem Künstliche Intelligenz, generative Suche und Social Commerce. 55 Prozent der Advertiser sehen Aktionen mit Affiliates als wichtigstes Wachstumspotenzial, gefolgt von Tests neuer Kampagnenformate wie Retargeting, SEA oder E-Mail Marketing mit jeweils 48 Prozent.

Für den Report haben MAI xpose360 und AffiliateBLOG.de mehr als 1.200 Advertiser, Affiliates sowie Agenturen, Netzwerke und Technologieanbieter:innen befragt. Damit zählt die Studie zu den umfassendsten Marktanalysen zum Affiliate Marketing im deutschsprachigen Raum. Die wichtigsten Trends und strategischen Verschiebungen ordnen wir im Folgenden ein.
Die wichtigsten Affiliate-Marketing-Trends 2025
Affiliate Marketing bleibt stabil und wird für viele zum Umsatztreiber
Die Erwartungen für 2026 fallen in Zeiten allgemeiner Unsicherheit durch sich überschlagende Entwicklungen überraschend positiv aus. 62 Prozent der Advertiser, 52 Prozent der Agenturen, Netzwerke und Tech-Unternehmen sowie 46 Prozent der Affiliates rechnen mit steigenden Umsätzen im Affiliate Marketing. Bereits 2025 konnten 54 Prozent der Advertiser ihre Umsätze über den Kanal steigern.
Gleichzeitig verändert sich die Rolle des Kanals im Marketing Mix. 71 Prozent der Advertiser zählen Affiliate Marketing 2026 zu ihren wichtigsten Umsatztreibern – direkt hinter Paid Media. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein signifikanter Anstieg und ein Signal dafür, dass Affiliate Marketing zunehmend strategisch geplant wird und nicht mehr nur als ergänzender Performance-Kanal gilt.

Auch beim Budgetverhalten zeigt sich diese Aufwertung. 54 Prozent der Advertiser halten Affiliate Marketing für besonders krisenfest. Entsprechend investieren 27 Prozent der Unternehmen zusätzlich in den Kanal, weitere 24 Prozent schichten Budgets aus anderen Marketing-Disziplinen um. Während Affiliate Marketing insgesamt an Bedeutung gewinnt, wird Künstliche Intelligenz zum zentralen Beschleuniger dieser Entwicklung.
KI ist 2026 nicht mehr Nice-to-have, sondern Standard
Die dominierende Entwicklung bleibt Künstliche Intelligenz. 88 Prozent der Advertiser bewerten sie als wichtigstes Thema 2026. In der Praxis heißt das, dass KI nicht mehr „oben drauf“ sitzt, sondern tief in operative Prozesse integriert ist. Besonders häufig kommt sie in der Content-Erstellung zum Einsatz – bei Advertisern zu 78 Prozent, bei Affiliates sogar zu 84 Prozent. Hinzu kommen automatisierte Reportings (53 Prozent) sowie Publisher-Akquise und Werbemittelproduktion mit jeweils 44 Prozent. Affiliates nutzen KI darüber hinaus stark für SEO- und Ideenentwicklung.
Damit verändert sich auch der Wettbewerbsfaktor. Entscheidend ist nicht mehr das einzelne Tool, sondern wie gut Teams KI in bestehende Workflows, Datenstrukturen und Steuerungslogiken integrieren. In diese Richtung entwickelt sich derzeit die nächste Stufe, denn KI wird zunehmend agentisch. Das zeigt sich auch jenseits des Affiliate-Kanals. Google testet mit Agent Skills in Antigravity und Auto Browse für Chrome erstmals wiederverwendbare Wissenspakete, mit denen Gemini Aufgaben selbstständig ausführen kann. Parallel holt Meta mit der Übernahme von Manus Know-how für autonome KI-Agents ins Unternehmen. Beide Entwicklungen markieren den Übergang von assistierender KI hin zu Systemen, die Prozesse eigenständig steuern und Entscheidungen vorbereiten.
Für das Affiliate Marketing heißt das: KI optimiert nicht mehr nur einzelne Arbeitsschritte, sondern wird Teil der operativen Infrastruktur. Wer früh lernt, agentische Systeme sinnvoll zu orchestrieren, verschafft sich einen strukturellen Vorsprung.
Agent-Ära bei Google:
Antigravity erhält Agent Skills und Chrome Auto Browse

Generative Suche sorgt für neue Gewinner:innen – und neue Risiken
Neben KI rückt ein zweiter struktureller Treiber in den Fokus: generative Suche, etwa über Google AI Overviews. Rund die Hälfte der Befragten zählt sie zu den wichtigsten Entwicklungen 2026 und nur zwei Prozent sind der Meinung, dass sich eine Investition in AI nicht lohnen würde. Die Konsequenzen sind aus Affiliate-Sicht besonders spürbar, weil Reichweite und Sichtbarkeit traditionell stark über Search entstehen.

Wie schnell sich Traffic-Ströme verschieben können, zeigte bereits das vergangene Jahr. In Deutschland führten Manual Actions im Rahmen der Site Reputation Abuse-Richtlinie Ende 2024 zu teils massiven Sichtbarkeitsverlusten – auch bei affiliate-getriebenen Modellen wie Gutschein-, Deal- oder Content-Seiten. In genau diesem Umfeld wirkt generative Suche wie ein zusätzlicher Beschleuniger: Klassische SEO-Modelle geraten weiter unter Druck, während technologische Publisher, Recommendation-Engines und KI-nahe Plattformen profitieren.
Entsprechend reagieren erste Advertiser mit sogenannten Answer- oder Generative-Engine-Optimierungen, um in KI-generierten Such- und Antwortsystemen sichtbar zu bleiben. Dabei verschiebt sich der Fokus von klassischen Rankings hin zu Quellenrelevanz, Autorität und inhaltlicher Anschlussfähigkeit. Welche Domains in Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder anderen KI-Suchen tatsächlich zitiert und referenziert werden, zeigen erste GEO-Analysen zur KI-Sichtbarkeit.
Dass diese Entwicklung nicht nur SEO, sondern auch PR und Markenkommunikation betrifft, macht der GEO-Ansatz deutlich. Generative Engine Optimization verbindet Suchlogik, Medienarbeit und Plattformstrategie und wird damit zu einer neuen Schnittstelle zwischen Performance, Content und Reputation. Parallel zur Verlagerung von Sichtbarkeit in KI-Umgebungen gewinnt ein weiterer Kanal an Dynamik: Commerce.
KI-Commerce verschiebt die Customer Journey – Social Commerce gewinnt an Gewicht
Ein weiterer zentraler Befund der Studie betrifft den Kaufprozess selbst. 41 Prozent der Advertiser erwarten, dass sich Suche, Beratung und Kaufabschluss künftig stärker in KI-basierte Umgebungen verlagern, etwa in Chatbots oder digitale Shopping Assistants. Viele Marktteilnehmende gehen zudem davon aus, dass KI perspektivisch alle Touchpoints der Customer Journey beeinflusst – insbesondere in der Informations- und Entscheidungsphase. Affiliate Marketing wird damit zunehmend Teil eines KI-getriebenen Commerce-Ökosystems und nicht mehr nur als vorgelagerter Traffic-Kanal betrachtet.
Parallel dazu gewinnt Social Commerce deutlich an Relevanz. Während sich Search neu sortiert, etabliert sich Social als dritter zentraler Pfeiler im Affiliate Mix. Influencer-Modelle steigen laut Studie in ihrer Bedeutung von 28 auf 43 Prozent, auch Social Media Publisher legen deutlich zu. Getrieben wird diese Entwicklung durch neue Shopping-Formate und Plattformlogiken wie TikTok Shop oder Checkout-Funktionen in Social Apps. Advertiser reagieren darauf mit hybriden Vergütungsmodellen, garantierten Platzierungen und einer stärkeren Verzahnung von Affiliate- und Creator-Kampagnen. Affiliate Marketing wird dadurch sichtbarer, persönlicher und zunehmend creator-getrieben.
TikTok Next 2026:
Marken brauchen jetzt „unersetzlichen Instinkt“

Tracking wird strategischer – hybride Vergütungsmodelle werden zur neuen Norm
Das Thema Tracking verliert 2026 an öffentlicher Dramatik, gewinnt jedoch strategisch weiter an Bedeutung. Statt der reinen Cookieless-Debatte rücken First-Party-Daten, Server-to-Server Tracking und die Integration in CRM-Systeme in den Fokus. Bereits 54 Prozent der Advertiser arbeiten mit entsprechenden Setups, weitere planen den Umstieg. Parallel wird Affiliate Marketing zunehmend in ganzheitliche Customer Journey- und Customer-Lifetime-Value-Strategien eingebettet. 59 Prozent der Advertiser kennen inzwischen den CLV ihrer Affiliate-Kund:innen – ein deutliches Signal dafür, dass der Kanal immer häufiger als Bestandteil langfristiger Kund:innenwertmodelle verstanden wird.
Diese strategische Aufwertung spiegelt sich auch in den Vergütungsmodellen wider. Reine CPO-Modelle verlieren weiter an Bedeutung. 73 Prozent der Advertiser zahlen bereits zusätzliche WKZ oder setzen auf hybride Vergütungsmodelle. Gründe dafür sind steigende Produktionskosten, volatile SEO-Reichweiten und der Wunsch nach planbaren, langfristigen Kooperationen. Auch auf Affiliate-Seite wird dieser Wandel aktiv eingefordert. Für viele Publisher sind hybride Modelle inzwischen Voraussetzung, um qualitativ hochwertigen Traffic nachhaltig liefern zu können.
Resümee: Warum Affiliate Marketing gerade jetzt gewinnt
Der Affiliate Trend Report 2026 zeigt: Der Kanal profitiert vom Umbruch, weil er messbar bleibt und sich schneller an neue Such-, Plattform- und Commerce-Logiken anpassen kann als viele andere Disziplinen. KI, generative Suche und Social Commerce sind dabei keine kurzfristigen Trends, sondern neue strukturelle Rahmenbedingungen. Markus Kellermann, CMO der MAI Group, bringt es auf den Punk:
Affiliate-Marketing ist längst kein Nischenkanal mehr, sondern ein strategischer Wachstumstreiber entlang der gesamten Customer Journey.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Googles KI-getriebene Suche, neue Interfaces und veränderte Publisher-Modelle setzen klassische Traffic-Strategien unter Druck. Bereits 2025 führten die Site Reputation Abuse Updates auch in Deutschland zu spürbaren Reichweitenverlusten bei Affiliate-Seiten. Vor diesem Hintergrund bewerten viele Marktteilnehmende Affiliate Marketing neu – als kontrollierbaren, datengetriebenen Performance-Kanal in einem zunehmend volatilen Suchumfeld.
Online Marketing & SEO
Abschied von der UBS: Winfried Daun wird Global Head of Brand & Marketing bei Julius Bär
Winfried Daun verlässt kommenden Monat die UBS
Die UBS verliert einen ihrer wichtigsten Marketingköpfe. Mitte des kommenden Monats übernimmt Winfried Daun eine neue Aufgabe. Der Manager arbeitet seit über 19 Jahren für die größte Schweizer Bank.
Bei der UBS geht Mitte Februar eine kleine Ära zu Ende. Winfried Daun verlässt die Schweizer Großbank. Der 50-Jährige wird Global Head of Brand & Marketing bei Julius Bär in Zürich, eine nicht minder feine Adresse in der internationalen Bankenbranche. Die Stelle wird bei dem Vermögensverwalter neu geschaffen.
Neben der Position des Global Head of Brand & Marketing schafft Julius Bär erstmals die Funktion Group Communications. Die Aufgabe übernimmt im Laufe des Januars Cindy Leggett-Flynn. Die Managerin war zuletzt Global Head of Communications bei Credit Suisse. Dort verantwortete sie die Kommunikation während der Übernahme durch UBS. Davor war die US-Amerikanerin Chief Communications Officer beim Versicherungskonzern AIG und über 16 Jahre bei der PR- und Lobbyagentur Brunswick Group. Sie wird direkt an Konzernchef Stefan Bollinger berichten.
Unklar ist dagegen, wer bei der UBS auf Winfried Daun folgt.
Online Marketing & SEO
ChatGPT-Übersetzer ist da: Besser als Google Translate?
Mit ChatGPT Translate kannst du Text, Bilder und Sprach-Chats übersetzen. Dabei berücksichtigt das Tool Tonfall, Redewendungen und Kontext und kann nicht nur übersetzen, sondern auch umformulieren und erklären. Doch es gibt noch Schwachstellen.
Arbeit, Schule, Hobby oder Reisen: ChatGPT wird von vielen Menschen mittlerweile in den verschiedensten Kontexten genutzt. Neuerdings fungiert das Tool sogar als Gesundheits-Coach.
ChatGPT Health startet und lässt User medizinische Daten und Apps verbinden

Nun kommt das nächste große Update: OpenAI hat ein eigenes Translate Feature herausgebracht. Zwar war es auch zuvor möglich, ChatGPT als Übersetzungs-Tool zu nutzen, doch die neue Anwendung soll diese Funktionalität auf das nächste Level bringen. Laut OpenAI soll ChatGPT Translate durch die Erfassung des Sinns eine präzisere Übersetzung ermöglichen. Dabei versteht das Tool Tonfall, Redewendungen und Kontext und kann formelle, umgangssprachliche und regionale Ausdrucksweisen erkennen und anwenden.
Wie bei Google Translate und vielen anderen Übersetzungs-Tools besteht die Möglichkeit, die Ausgangssprache automatisch erkennen zu lassen – so wird ein zusätzlicher Schritt gespart. Als Start-und Zielsprache können die User zwischen über 50 verschiedenen Sprachen auswählen, darunter neben Deutsch und Englisch beispielsweise Spanisch, Französisch, Hindi und Japanisch. Ein Feature, das viele User von dem Tool überzeugen dürfte, kombiniert die Übersetzungsfunktion mit den bekannten ChatGPT-Fähigkeiten. Prompts unter dem Übersetzungsfeld ermöglichen die folgenden Anpassungen:
- flüssigere Formulierung
- Umformulierung in einen sachlichen, geschäftlichen Stil
- Übersetzung zum Verständnis für ein Kind
- Übersetzung für ein akademisches Publikum
Das Translate Tool richtet sich, so OpenAI, sowohl an Studierende und Sprachlernende als auch an Reisende sowie Berufstätige. Je nach Bedarf lässt sich die konkrete Anwendung individuell anpassen.
Ausbaufähige Alternative zu Google Übersetzer, DeepL und Co.
OpenAIs neues Translate Tool dürfte einige Nutzer:innen von Google Übersetzer abwerben. Schließlich ermöglicht es nicht nur eine intelligente Übersetzung, sondern vereint Fähigkeiten verschiedener Google-Dienste in einer Anwendung. So können beispielsweise Bilder von Speisekarten oder Schildern direkt im Translate Tool hochgeladen und übersetzt werden – wie bei Google Lens. Auch eine Übersetzung via Sprach-Chat ist möglich.
ChatGPT Translate kann es zudem nicht nur mit Google Übersetzer, sondern auch anderen Sprach-Tools wie beispielsweise DeepL aufnehmen. Letzteres verfügt, ähnlich wie ChatGPT, über eine KI-basierte Schreibassistenzfunktion. Diese liefert zum aktuellen Zeitpunkt noch mehr Möglichkeiten als ChatGPT Translate, da sie nicht an konkrete Prompts gebunden ist. Darüber hinaus öffnet sich in OpenAIs Tool bei der Nutzung eines Prompts ein regulärer Chat mit ChatGPT, der zudem auf Englisch geführt wird – trotz Anfrage auf Deutsch. Nichtsdestotrotz erweist sich ChatGPT Translate schon jetzt als vielversprechende Alternative zu etablierten Übersetzungsdiensten. Ob das Tool noch verfeinert wird und künftig direkte Umformulierungen im Übersetzungsfeld ermöglicht, bleibt abzuwarten.
Alexa.com ist da:
ChatGPT-Konkurrenz Alexa+ jetzt im Web

-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenIllustrierte Reise nach New York City › PAGE online
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenSK Rapid Wien erneuert visuelle Identität
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenNeue PC-Spiele im November 2025: „Anno 117: Pax Romana“
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenX: Für Dauer von Bezahlabo kann man bald ungenutzte Kontonamen übernehmen
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenDonnerstag: Deutsches Flugtaxi-Start-up am Ende, KI-Rechenzentren mit ARM-Chips
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenArndt Benedikt rebranded GreatVita › PAGE online
-
Online Marketing & SEOvor 3 MonatenUmfrage von LinkedIn und OMD: Viele Unternehmen vertrauen auf die Expertise von Business Influencern
