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Seltenes Format: Japannext bringt 3:2-Monitor mit „4K Plus“


Seltenes Format: Japannext bringt 3:2-Monitor mit „4K Plus“

Bild: Japannext

Monitore im 3:2-Format gibt es noch? Ja, allerdings nur sehr selten. Japannext zeigt ein neues Modell. Der JN-282IPS4KP-HSP liefert 3.840 × 2.560 Pixel auf 28,2 Zoll, die Auflösung wird auch als „4K Plus“ bezeichnet.

3:2 ist eine seltene Angelegenheit

Von den aktuell über 3.000 Monitoren, die im ComputerBase-Preisvergleich aufgeführt werden, gehören gerade einmal 2 dem Seitenverhältnis 3:2 an. Das verdeutlicht, wie selten dieses geworden ist. Gegenüber 4K UHD liefert 4K+ UHD in der Vertikalen 400 Pixel mehr, sodass statt 8,3 Millionen Pixeln etwa 9,8 Millionen Pixel vorliegen – das sind knapp 18 Prozent mehr. Die Bildfläche im Format 3:2 ist rund 8 Prozent größer als in 16:9.

Zu den seltenen Modellen zählt der BenQ RD280U, der wie auch das neue Modell von Japannext über ein IPS-Panel mit der besagten Auflösung verfügt. Für den JN-282IPS4KP-HSP wird eine Helligkeit von 340 cd/m² und ein Kontrastverhältnis von 1.200:1 angegeben. Die Bildwiederholrate liegt bei 60 Hz und die Reaktionszeit bei 5 ms. Vermutlich handelt es sich um das gleiche Panel, sodass die 10 Bit Farbtiefe wie beim BenQ simuliert sind (8 Bit + FRC).

JN-282IPS4KP-HSP (Bild: Japannext)

Als Anschlüsse sind zweimal DisplayPort 1.4 und zweimal HDMI 2.0 vorhanden. Zudem gibt es einen Audioausgang und integrierte Lautsprecher mit 2 × 3 Watt Nennleistung. Der Standfuß erlaubt eine Höhenverstellung um 110 mm, Neigungswinkel von -6° bis +22°, ein horizontales Schwenken um 25° und den Hochkantmodus (Pivot). Die Leistungsaufnahme gibt Japannext mit 23 bis 50 Watt im Betrieb und 1 Watt im Standby-Modus an. Per VESA-Vorrichtung ist eine alternative Halterung nutzbar.

Preis und Verfügbarkeit

Vorerst wird der JN-282IPS4KP-HSP nur im japanischen Shop des Herstellers aufgeführt und kostet dort 40.980 Yen, was aktuell rund 222 Euro entspricht. Der Hersteller bietet seine Monitore inzwischen aber auch in Europa an, sodass ein späterer Marktstart in Deutschland zu erwarten ist. Der Preis dürfte dann weit unter den 540 Euro liegen, die für den 3:2-Monitor von BenQ zu zahlen sind.

Dass Japannext regelrechte Kampfpreise aufruft, zeigte sich jüngst mit dem mit Abstand günstigsten 6K-Monitor am Markt.



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Gaming unter Linux: Proton 11 in Beta-Version erschienen, das sind die Neuerungen


Gaming unter Linux: Proton 11 in Beta-Version erschienen, das sind die Neuerungen

Bild: Valve

Valve hat die erste Beta-Version von Proton 11.0 veröffentlicht, die auf Wine 11 aufbaut. Dadurch sind die Windows-Versionen von Gothic 1, Breath of Fire 4 und Unknown Faces nun als „spielbar“ unter Linux gekennzeichnet.

Proton ist ein Open-Source-Projekt, das Windows-Versionen von Steam-Spielen unter Linux lauffähig macht. Nun haben Valve und CodeWeavers Proton 11.0 Beta 1 auf GitHub veröffentlicht, einschließlich umfangreicher Patchnotes. Insgesamt fünf Windows-Spiele sind damit nun erstmals als „spielbar“ unter Linux gekennzeichnet.

Die Beta 1 von Proton 11 im Überblick

Demnach sind mit Proton 11.0 Beta 1 die Spiele Gothic 1 Classic, Breath of Fire 4, Unknown Faces, Deadly Premonition und X-Plane 12 unter Linux als „spielbar“ aufgeführt. Ferner werden die folgenden dreizehn Spiele, die zuvor bereits unter Proton Experimental spielbar waren, auch in der ersten Beta von Proton 11 unterstützt:

  • Blaite
  • DCS World Steam Edition
  • Dino Crisis
  • Dino Crisis 2
  • Don’t Die Dateless, Dummy!
  • From Dust
  • Metal Fatigue
  • Metal Gear Survive
  • Resident Evil (1996)
  • Resident Evil 2 (1998)
  • Shogun: Total War
  • Universe Generator: The Golden Sword
  • Warhammer: Vermintide 2

Die erste Beta-Version von Proton 11 enthält auch zusätzliche Optimierungen und Korrekturen für bereits zuvor unterstützte Spiele. So wurde ein Absturz von Helldivers 2 behoben, der in Missionen mit hoher Gegnerzahl auftrat. Außerdem läuft das Intro-Video in Crimson Desert nun korrekt ab und ein Darstellungsfehler im Launcher von Death Stranding 2 wurde behoben.

Ferner umfasst Proton 11.0 Beta 1 auch Korrekturen der Mausbewegung in Call of Duty 2 und Controller-Support für eine Vielzahl an Spiele-Launchern. Das Steam-Overlay, das zuvor in vielen EA-Spielen für Probleme sorgte, soll nun fehlerfrei funktionieren. Zudem sorgte ein Problem mit der aktuellen Version der EA-App dafür, dass eine ganze Reihe an EA-Spielen nicht mehr starteten, was ebenfalls mit der ersten Beta von Proton 11 behoben wurde.

Auch das Grundgerüst ist neu

Auch im Hinblick auf die Software-Basis von Proton 11 gibt es Neuerungen. Die offensichtlichste davon stellt der Wechsel zur Windows-Kompatibilitätsschicht Wine in Version 11.0 dar. Aber auch die DirectX-zu-Vulkan-Wrapper VKD3D, DXVK und DXVK-NVAPI werden in Proton 11.0 Beta 1 in aktuelleren Versionen verwendet.



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Adata Urban Tapsafe: Externe SSD mit NFC, Clip-Halterung und Wechselcover


Adata Urban Tapsafe: Externe SSD mit NFC, Clip-Halterung und Wechselcover

Bild: Adata

Aus dem „Project Tapsafe“ von der CES 2026 ist nun ein fertiges Produkt geworden. Adata bringt die Urban Tapsafe SSD auf den Markt. Diese ist mehrfach ungewöhnlich: Mit ihrem NFC-Chip werden Daten per Smartphone entschlüsselt. Zudem besitzt sie Befestigungsclip und Wechselcover. Dank USB mit 20 Gbit/s werden 1.900 MB/s erreicht.

Zunächst als Projekt hatte Adata die ungewöhnliche externe SSD im Januar erstmals präsentiert. Die integrierte NFC-Funktechnik für den Nahbereich kennen viele vom Smartphone, bei dem sie etwa zum kontaktlosen Bezahlen oder die Online-Ausweisfunktion genutzt werden kann. Bei der SSD dient sie wiederum zum Entsperren der verschlüsselten Daten. Dafür wird die Urban Tapsafe App von Adata benötigt. Ein ähnliches Prinzip bietet auch die TouchLock SSD von Lexar (Test).

Bei Adata können per App aber bis zu neun weitere Nutzer definiert werden, denen mittels QR-Code einzeln nur Lesezugriff oder auch Schreibrechte gegeben werden können. Das verdeutlicht, dass mit diesem Produkt eher Arbeitsumgebungen mit mehreren Mitarbeitern adressiert werden.

Per Clip ans Kamera-Rig

Was die Redaktion bisher noch nicht gesehen hat, ist der Clip auf der Unterseite der SSD, mit dem diese optisch etwas an einen Tacker erinnert. Die Halterung dient laut Adata zur Befestigung an einem Kamera-Rig oder einem Smartphone Cage.

Adata Urban Tapsafe SSD (Bild: Adata)

Über eine Magnethalterung verfügt die SSD ebenfalls. Allerdings dient diese lediglich zur Befestigung des Wechselcovers. Die SSD wird nämlich mit zwei verschiedenfarbigen Abdeckungen ausgeliefert.

Adata Urban Tapsafe SSD
Adata Urban Tapsafe SSD (Bild: Adata)

Die Eckdaten der SSD

Die Adata Urban Tapsafe SSD misst 68,68 × 36,18 × 19,18 mm und wiegt rund 73 Gramm. Der Anschluss erfolgt über das beiliegende USB-C-Kabel. Sowohl lesend als auch schreibend sollen maximal 1.900 MB/s möglich sein, vorausgesetzt das Host-System bietet mindestens USB 3.2 Gen 2×2 mit 20 Gbit/s. Der Datenträger ist mit diversen Betriebssystemen inklusive Android, iOS, Linux, macOS und Windows kompatibel. Allerdings erfordert der Einsatz mit dem Mac eine Neuformatierung. Die Garantie umfasst 5 Jahre. Zwei Modelle mit 1 TB und 2 TB Speichervolumen stehen zur Auswahl.

Adata hat noch keine Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit gemacht.



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Rückkehr mit 12 GB?: RTX 3060 mit mehr VRAM als 5050, 5060 und 5060 Ti 8 GB


Rückkehr mit 12 GB?: RTX 3060 mit mehr VRAM als 5050, 5060 und 5060 Ti 8 GB

Die GeForce RTX 5050 mit 9 GB GDDR7 statt 8 GB GDDR6 soll sich doch noch etwas hinziehen, dafür kommt im Juni jetzt wirklich die RTX 3060 zurück – mit 12 GB! Sollte es so kommen, wäre das wirklich eine Überraschung: Die 12-GB-Version war seit Anfang 2021 ein echter Fremdkörper im Portfolio (und daher so beliebt).

Die RTX 3060 soll mit 12 GB zurück kommen

Von den neuesten Entwicklungen berichtet abermals MEGAsizeGPU auf X:

Auch die RTX 3060 12 GB wäre damit letztendlich spät dran, denn zuletzt hieß es bereits März/April – und so bleibt hinter den ganzen aktuell in der Gerüchteküche kolportierten Neuvorstellungen noch ein großes Fragezeichen.

Mehr Speicher als 4060, 5050, 5060 und 5060 Ti 8 GB?

Die RTX 3060 mit 12 GB GDDR6 zurück zu bringen, wo es inzwischen doch auch eine 8-GB-Version gab, die RTX 4060, RTX 5050, RTX 5060 und RTX 5060 Ti 8 GB nicht beim Speicher überflügeln würde, wäre eine echte Überraschung – erstens aus produktpolitischer Perspektive und zweitens, weil Speicher jeder Couleur aktuell teuer ist.

Das spricht für die Rückkehr von RTX 3000 im Einstiegssegment

Für die Rückkehr einer RTX 3000 im Einstiegssegment sprechen dafür per se:

  • Die Fertigung der Ampere-GPU bei Samsung statt TSMC
  • Die Verwendung von GDDR6 statt GDDR7
  • Feature-Abstand zur aktuellen RTX 5000 (z.B. gar kein Frame Generation)

Im Rahmen einer Frage-und-Antwort-Runde zur CES hatte Nvidia-CEO Huang die Idee, alte Grafikkarten-Generationen wieder zurückzubringen, um zu helfen, die Nachfrage am Markt zu befriedigen, als „gute Idee“ bezeichnet, die man sich ansehen werde. Konkreter nochmals dazu geäußert hatte sich Nvidia bisher aber nicht.



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