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Online Marketing & SEO

Googles neue Suche in Chrome: AI Mode neben Websites


Ideal für Produktvergleiche und Follow-up-Fragen, problematisch für Publisher: Googles neue Search Experience erlaubt die Parallelnutzung von AI Mode und Websites in einer Ansicht.

Mit einer brandneuen Sucherfahrung möchte Google das Tab Hopping beenden. In Chrome können User den AI Mode einfach parallel zu geöffneten Websites oder Suchergebnissen laufen lassen und Fragen stellen sowie die Konversation weiterführen. Das verschlankt Rechercheprozesse und hilft bei Vergleichen und Planungen. Für Publisher können sich indes Nachteile ergeben. Ohnehin bietet Google den Usern derzeit viele neue Touchpoints für die AI-Nutzung, die hilfreicher und persönlicher denn je wird – vom AI Mode über die Personal Intelligence bis hin zu Nano Banana.


Google startet Skills in Chrome:

Die besten Prompts als One-Click Tool immer wieder nutzen

Buntes Gemini Interface mit Skills von Google, Textfeld mit Text und Emojis, Rezeptbild im Hintergrund
© Google via Canva

So funktioniert die neue Suche in Chrome: KI-natives Browsing für mehr Übersichtlichkeit

Die neue Google-Suche in Chrome bringt den AI Mode als Paralleloption zur Web-Erfahrung. Das heißt, User können einen geöffneten Link direkt neben dem AI Mode öffnen und müssen nicht zwischen Tabs hin- und herwechseln. In diesem Kontext soll die Suchintention aus der Konversation mit dem AI Mode beibehalten werden, während die User Seiten öffnen, Details oder Produkte vergleichen und unmittelbar Fragen an den KI-Modus stellen. Das erinnert an AI-first Browser wie Comet von Perplexity und Atlas von OpenAI.

Google rollt diese neue Option zunächst in den USA aus, kündigte aber einen Roll-out für weitere Regionen für demnächst bereits an. Robby Stein, Vice President of Product für Google Search, sieht in der Entwicklung einen Gamechanger gerade für den Produktvergleich über verschiedene Seiten hinweg.

Zusammen mit Mike Torres, Vice President of Product für Chrome, gibt er im Blog-Beitraf auf The Keyword ein Beispiel: Wenn User im Web nach einer Kaffeemaschine suchen, die ihrem Designstil entspricht und Cafè Latte machen kann, können sie die Angaben einfach im AI Mode eingeben und passende Suchergebnisse öffnen. Zu diesen können sie dann Fragen im AI Mode stellen, ohne zum Tab mit dem Modus oder einer Suchseite zurückwechseln zu müssen.

Die Parallelnutzung der Suche und Web-Inhalte kann das konzentrierte Arbeiten oder Recherchieren im Internet fördern. Für Publisher kann aber genau dieser für User und Suchende nützliche Aspekt zum Problem werden, wie auch der SEO-Experte Glenn Gabe auf Threads betont. Immerhin animiert der Modus dazu, Nachfragen zu Produkten oder Inhalten nicht auf der Website der Publisher nachzugehen, sondern mithilfe des AI Mode. Zudem können User durch diese Art der Suche kürzer auf geklickten Seiten verweilen und mehr Paralleloptionen aufrufen, die der AI Mode vorschlägt. Außerdem ist es vorstellbar, dass die User ihre Aufmerksamkeit, da mit dem AI Mode geteilt, nur bedingt den aufgerufenen Seiten zuwenden – was auch für Ads auf der Seite gelten mag. Und die sind für viele Publisher weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells.

Suche lässt sich um vorherige Tabs und Dokumente erweitern

Des Weiteren führt Google eine Option ein, mit der die Nutzer:innen des AI Mode noch mehr Kontext zur Suche hinzufügen können. Über das „Plus“-Menü in der Suchbox oder im Bereich neuer Tabs sowie das „Plus“-Menü im AI Mode können sie bereits besuchte Tabs, aber ebenso Bilder und Dateien wie PDFs als zusätzlichen Suchkontext ergänzen. Wer zum Beispiel bereits in vielen Tabs nach kinderfreundlichen Wanderrouten gesucht hat, kann diese einfach hinzufügen und nach ähnlichen Ergebnissen in unterschiedlichen Regionen suchen.

Überhaupt lässt Google zahlreiche User inzwischen über mehr und mehr Zugänge mithilfe der eigenen KI-Systeme agieren, von der Suche bis zur Prozessoptimierung. In diesem Kontext hat das Unternehmen kürzlich nicht allein den Chrome Browser mit diversen neuen Features wie dank Skills wiederverwendbaren Prompts und vertikalen Tabs für mehr Übersicht versehen, sondern auch die Google App für Windows optimiert. Diese lässt sich jetzt per Tastenkombination, Alt und Leerzeichen, direkt auf dem Desktop als Sparrings-Partner:in mit integriertem AI Mode nutzen. Auf dem Mac ist unterdessen endlich die Gemini App angekommen, die User beispielsweise zur unmittelbaren KI-Fotogenerierung mit Nano Banana nutzen können.

Wer Googles KI-Bildmodell Nano Banana 2 nutzt, kann neuerdings dank der Verknüpfung mit der Google Personal Intelligence hochpersonalisierte Visuals erstellen lassen. Denn Google kann in diesem Kontext auf Google Photos und persönliche Details aus Google Apps zugreifen. So lässt sich beispielsweise als Prompt angeben: Erstelle ein Bild von mir in London, das meine Persönlichkeit widerspiegelt.

Auch diese Funktion kommt zunächst in die USA, für Google AI Plus, Pro und Ultra. Bald soll sie aber umfassend ausgerollt werden, ebenso für Gemini in Chrome. In einem erweiterten Roll-out befindet sich unterdessen die Personal Intelligence bereits, die den AI Mode mit Gmail, Google Photos und anderen Diensten verbindet, um die Suche so persönlich wie nie zuvor zu gestalten. Dabei geben User aber zusehends mehr persönliche Details preis, die Google künftig für sich nutzen könnte.


Google Chrome bekommt Vertical Tabs und Immersive Reading für mehr Übersicht

Vertical Tabs bei Chrome, Textfelder mit Buttons, Textansicht
© Google via Canva





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FIFA World Cup 2026: Powerade startet globale Kampagne mit Lamine Yamal und Rodrygo


Powerade launcht anlässlich der aktuellen Kampagne drei Limited Editions

Anlässlich der Fußball-WM startet die Sportgetränke-Marke Powerade eine globale Kampagne mit Fußballstars Lamine Yamal und Rodrygo Goes als Markenbotschaftern. „Power Your Fate“ feiert die Disiplin und das Durchhaltevermögen, die sportliche Erfolge möglich machen.

Die Botschaft der Kampagne „Power Your Fate“ lautet, Erfolg sei kein Zufall, sondern das Ergebnis von Disziplin, Durchhaltevermögen und konsistentem Training. Powerade positioniert sich dabei selbst als perfekten Begleiter fürs Training und Unterstützer auf dem Weg zum Erfolg. „‚Power Your Fate‘ steht für alle Athletinnen und Athleten, die jeden Tag Verantwortung für ihre Leistung übernehmen und ihr Spiel selbst bestimmen“, sagt Evelyne De Leersnyder, Geschäftsführerin der Coca-Cola GmbH, zu der Powerade gehört.

Um diese Botschaft zu vermitteln, konnte Powerade zwei prominente, thematisch passende Markenbotschafter engagieren: die internationalen Fußballstars Lamine Yamal und Rodrygo Goes. Der Spot zeigt die beiden Profi-Spieler, sowie weitere Fußballerinnen und Fußballer aus Südkorea, Mexiko, den USA und Spanien beim Training und im Spiel. Die dramatisch inszenierten Aufnahmen unterstreichen Powerades Positionierung als Begleiter für sportliche Höchstleistungen. Besonders beeindruckende Fußballmomente werden im Spot außerdem in Form von Kunstinstallationen wie Skulpturen, Mosaiken und Wandgemälden visualisiert.

Die Kampagne bewirbt drei Powerade-Limited-Editions, die die zentralen Spielerpositionen im Fußball symbolisieren: Powerade Attack mit Zimtgeschmack, Powerade Midfield mit Melonengeschmack und Powerade Defend mit Hibiskusgeschmack. Die drei isotonischen Elektrolytgetränke mit Vitamin B5 sind seit dem 20. April im Handel erhältlich.

Mitarbeitende und Handelspartner im Fokus

So setzt Coca-Cola seine „Made-in-Germany“-Kampagne fort

Voriges Jahr startete Coca-Cola die Imagekampagne „Made in Germany“, mit der der Getränkeriese Mitarbeitende aus seinen 13 deutschen Produktionsbetrieben in den Mittelpunkt rückt. Jetzt setzt der Konzern den Auftritt fort. Dabei geht es auch um Fußball.

Die Kampagne wird global über eine Vielzahl an Kanälen, von Social Media, über TV bis OOH ausgespielt. Ein Gewinnspiel, an dem Interessierte über einen QR-Code auf den Powerade-Flaschen teilnehmen können, soll zusätzlich Hype für die Marke generieren. Zu gewinnen gibt es unter anderem Powerade x FIFA Trinkflaschen, signiert von Lamine Yamal und Rodrygo, sowie Powerade x FIFA Fußbälle.



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Google testet Agent Readiness von Websites in Lighthouse


Google definiert neue Kriterien für Agent Readiness. Die Lighthouse-Kategorie Agentic Browsing prüft unter anderem WebMCP, Accessibility und llms.txt.

Mit dem Aufstieg von ChatGPT, Gemini, Perplexity und Co. rückt die Optimierung von Websites für KI-Systeme zunehmend in den Fokus. Google reagiert darauf mit der neuen Lighthouse-Kategorie Agentic Browsing. Sie soll zeigen, wie gut KI-Agents Websites verstehen, navigieren und mit ihnen interagieren können.

Die neue Kategorie wurde im Rahmen der Google I/O vorgestellt und befindet sich derzeit noch im experimentellen Stadium. Im Mittelpunkt stehen Audits zur sogenannten Agent Readiness, also der Frage, wie gut Websites für die Interaktion mit KI Agents vorbereitet sind. Das Chrome for Developers Team verweist auf LinkedIn darauf, dass sich ein Blick auf die neue Kategorie insbesondere dann lohnt, wenn die maschinelle Lesbarkeit von Websites bereits Teil der eigenen Produkt- oder SEO-Roadmap ist.


Google Marketing Live:
Die Zukunft der Werbung beginnt hier

Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne
Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne, © Google

Google definiert Kriterien für Agent Readiness

Die neue Kategorie soll zeigen, wie gut Websites für die Interaktion mit KI-Agents vorbereitet sind. Anders als die etablierten Lighthouse-Kategorien vergibt Agentic Browsing derzeit noch keinen Score zwischen 0 und 100. Stattdessen zeigt die Kategorie, welche Prüfungen bereits bestanden wurden und wo noch Optimierungsbedarf besteht. Da sich die Standards für das agentische Web noch entwickeln, setzt Google zunächst auf konkrete Signale statt auf eine finale Bewertung. Im Fokus der Audits stehen dabei folgende technische Bereiche:

  • WebMCP-Integration: Lighthouse überprüft, ob Tools und Funktionen über WebMCP für KI-Agents zugänglich gemacht werden.
  • Accessibility-Baum: Google betrachtet ihn als wichtiges Datenmodell für die Navigation von KI-Agents. Geprüft werden unter anderem die Kennzeichnung interaktiver Elemente, valide Rollen und Beziehungen innerhalb der Seitenstruktur sowie die Sichtbarkeit relevanter Inhalte.
  • Oberflächenstabilität: Layout-Verschiebungen können dazu führen, dass Agents Elemente zwar erkennen, bei der anschließenden Interaktion jedoch nicht mehr an der erwarteten Position vorfinden.
  • Maschinenlesbare Inhalte: Dazu zählt unter anderem die Verfügbarkeit einer llms.txt-Datei als maschinenlesbare Zusammenfassung einer Website.

Google weist zudem darauf hin, dass die Ergebnisse trotz deterministischer Audits schwanken können. Ursachen sind beispielsweise dynamisch registrierte WebMCP Tools, Veränderungen am Accessibility-Baum oder starke Layout Shifts. Gleichzeitig nennt der Konzern auch konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Agent Readiness: die Implementierung von WebMCP, semantisches HTML und saubere ARIA-Kennzeichnungen sowie möglichst stabile Benutzer:innenoberflächen. Noch hat Agentic Browsing keinen Einfluss auf Rankings. Die neue Kategorie macht jedoch sichtbar, welche technischen Voraussetzungen Google für die Interaktion von KI-Agents mit Websites schon untersucht.


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Kristina Bulle und Frank Vogel über Pilotprojekt: Kommt der Klimawandel im Open Park?


Procter & Gamble will die Werbemöglichkeiten des Open Web ausloten und ein Gegengewicht zu den Walled Gardens schaffen. Dafür hat der Konzern 2025 ein Pilotprojekt mit Partnern gestartet. Nun liegen erste Ergebnisse vor. Kristina Bulle, CMO von Procter & Gamble DACH, und Frank Vogel, Geschäftsführer der AdAlliance, sehen allerdings noch viel Arbeit vor sich. Im Exklusiv-Interview mit HORIZONT skizzieren sie die nächsten Schritte für einen Klimawandel im „Open Park“.

Das Pilotprojekt von P&G, Ad Alliance, der SevenOneMedia und der Agentur Pilot ist eine Testkampagne im offenen Web, bei der digitale Werb

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