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Gaming unter Linux: Proton 11 in Beta-Version erschienen, das sind die Neuerungen

Valve hat die erste Beta-Version von Proton 11.0 veröffentlicht, die auf Wine 11 aufbaut. Dadurch sind die Windows-Versionen von Gothic 1, Breath of Fire 4 und Unknown Faces nun als „spielbar“ unter Linux gekennzeichnet.
Proton ist ein Open-Source-Projekt, das Windows-Versionen von Steam-Spielen unter Linux lauffähig macht. Nun haben Valve und CodeWeavers Proton 11.0 Beta 1 auf GitHub veröffentlicht, einschließlich umfangreicher Patchnotes. Insgesamt fünf Windows-Spiele sind damit nun erstmals als „spielbar“ unter Linux gekennzeichnet.
Die Beta 1 von Proton 11 im Überblick
Demnach sind mit Proton 11.0 Beta 1 die Spiele Gothic 1 Classic, Breath of Fire 4, Unknown Faces, Deadly Premonition und X-Plane 12 unter Linux als „spielbar“ aufgeführt. Ferner werden die folgenden dreizehn Spiele, die zuvor bereits unter Proton Experimental spielbar waren, auch in der ersten Beta von Proton 11 unterstützt:
- Blaite
- DCS World Steam Edition
- Dino Crisis
- Dino Crisis 2
- Don’t Die Dateless, Dummy!
- From Dust
- Metal Fatigue
- Metal Gear Survive
- Resident Evil (1996)
- Resident Evil 2 (1998)
- Shogun: Total War
- Universe Generator: The Golden Sword
- Warhammer: Vermintide 2
Die erste Beta-Version von Proton 11 enthält auch zusätzliche Optimierungen und Korrekturen für bereits zuvor unterstützte Spiele. So wurde ein Absturz von Helldivers 2 behoben, der in Missionen mit hoher Gegnerzahl auftrat. Außerdem läuft das Intro-Video in Crimson Desert nun korrekt ab und ein Darstellungsfehler im Launcher von Death Stranding 2 wurde behoben.
Ferner umfasst Proton 11.0 Beta 1 auch Korrekturen der Mausbewegung in Call of Duty 2 und Controller-Support für eine Vielzahl an Spiele-Launchern. Das Steam-Overlay, das zuvor in vielen EA-Spielen für Probleme sorgte, soll nun fehlerfrei funktionieren. Zudem sorgte ein Problem mit der aktuellen Version der EA-App dafür, dass eine ganze Reihe an EA-Spielen nicht mehr starteten, was ebenfalls mit der ersten Beta von Proton 11 behoben wurde.
Auch das Grundgerüst ist neu
Auch im Hinblick auf die Software-Basis von Proton 11 gibt es Neuerungen. Die offensichtlichste davon stellt der Wechsel zur Windows-Kompatibilitätsschicht Wine in Version 11.0 dar. Aber auch die DirectX-zu-Vulkan-Wrapper VKD3D, DXVK und DXVK-NVAPI werden in Proton 11.0 Beta 1 in aktuelleren Versionen verwendet.
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MSI: Zukünftiger Gaming-Grafikkarten-Kühler wird ausgestellt

Wer Grafikkarten im eigenen Portfolio hat, kann dieses Jahr nur wenige Neuigkeiten verbreitet – das Problem zeigt sich auch auf der gerade stattfindenden Computex. Da müssen die Partner dann eigene Wege finden, um in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. MSI zeigt zum Beispiel schon einmal das Kühlsystem der Gaming-Reihe.
Nicht vor RTX 5000 Super oder RTX 6000
Wann dieses genau zum Einsatz kommen wird, weiß aktuell MSI selbst noch nicht. Derzeit ist es nicht geplant, dieses zum Beispiel nur mit einem einzigen Produkt einzuführen. Stattdessen soll es sich schon um eine ganze Grafikkartenserie handeln. Wird es eine GeForce-RTX-5000-Super-Reihe geben, wird dies der Augenblick sein. Sonst eventuell sogar erst mit GeForce RTX 6000 – die frühestens 2027, vielleicht aber sogar erst 2028 erscheinen wird.
Das Kühlsystem besteht aus einem neuen Kühlkörper und aus neuen Lüftern. Mit einer neuen Diamond-Copper-Baseplate will MSI den Wärmetransfer von der GPU zum eigentlichen Kühlkörper verbessert haben. Ein neues Diamond-Composite-Thermal-Pad soll dagegen den Wärmetransfer vom GDDR7-Speicher zum Speicherkühler effektiver gestalten. Die neu geformten Heatpipes sollen die Kontaktfläche der Heatpipes zum Kühler vergrößern, um so die Kühlleistung zu verbessern.
Bei den Lüftern will MSI bei dem neuen Kühlsystem auf Metall- anstatt Kunststoff-Lüfterblätter setzen, die eine Dicke von 0,8 mm haben. Dadurch sollen die Blätter eine höhere Steifigkeit aufweisen, sodass sich diese bei hohen Drehzahlen weniger verbiegen. Das wiederum soll den Luftfluss und damit die Kühlleistung erhöhen.
Wie viel besser der neue Kühler wirklich ist, bleibt noch offen
MSI wollte sich aber auch auf Nachfrage nicht darauf festlegen, wie viel besser der neue Gaming-Kühler schlussendlich in Zahlen ist. Das sei eben auch vom Modell abhängig und hier ist ja noch völlig unklar, bei welchem der neue Kühler erstmals eingesetzt wird. „Deutlich“ war die einzige Angabe, die sich entlocken ließ – auch wenn dies eine typische PR-Angabe ist.
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Mit Noctua AF12x25: Dieser neue Low-Profile-Kühler passt AM5 wie angegossen

Noctua hat zur Computex die Entwicklung eines neuen Low-Profile-Kühlers explizit für AMD AM5 angekündigt. Der Sockel garantiert im Gegensatz zu Intels aktuellen Sockeln mehr Platz um den Sockel und den braucht es: Trotz nur 70 mm Bauhöhe soll der neue Kühler den 25 mm dicken neuen 120-mm-Lüfter NF-A12x25 G2 nutzen.
Mit ausgewachsenem Lüfter A12x25 G2
Aktuell setzt Noctua auf den Low-Profile-Kühlern bis 77 mm Bauhöhe auf besonders flache Lüfter (AF12x15, AF9x14), nur der NH-L12 Ghost S1 Edition setzt auf 25 mm Rahmendicke, dafür aber nur mit 92 mm Rahmenbreite.
Der neue Low-Profile-Kühler soll jetzt den aktuellen Noctua AF12x25 G2 tragen und trotzdem nur 70 mm hoch sein – so wie der NH-L12S. Kühlen soll er allerdings so gut wie der NH-L12Sx77, der 7 mm höher ist.
Platz für RAM-Module gibt mit 35 mm wiederum trotz dickerem Lüfter so viel wie beim NH-L12S. Dafür wurde der Kühler, der in diesem Fall unter dem Lüfter sitzt und von sechs Heatpipes durchzogen wird, perfekt auf die spezifizierten Platzbedingungen angepasst – der Fokussierung auf Sockel AM5 sei Dank.
Und noch etwas hat Noctua explizit für AM5 (und AM4) ausgelegt: Die Kühlerbodenplatte besitzt eine geringe Konvexität, so wie es den CPUs von AMD am besten steht (Geringere Konvexität (Low Base Convexity, LBC)).
Marktstart für Q2 2027 geplant
Geplant ist der neue Top-Blow-Low-Profile-Kühler für das 2. Quartal 2027. Die finale Präsentation könnte damit zur Computex 2027 erfolgen, der von Noctua Jahr ein Jahr aus für Neuvorstellungen genutzten Messe.
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Asus ROG Xbox Ally X20: Jubiläums-Edition mit OLED-Display und AR-Brille enthüllt

Der Asus ROG Xbox Ally X20 nutzt den gleichen Ryzen AI Z2 Extreme-Chip wie der Ally X, ist aber mit einem 7,4-Zoll-OLED-Display und TMR-Sticks ausgestattet. Zudem besitzt der Gaming-Handheld ein durchsichtiges Gehäuse und wird im Bundle mit einer AR-Brille ausgeliefert.
Asus hat auf der aktuell stattfindenden Computex den ROG Xbox Ally X20 vorgestellt, mit dem das taiwanesische Unternehmen das 20-jährige Jubiläum der „Republic of Gamers (ROG)“-Marke feiert. Diese Special Edition bringt deutliche Verbesserungen für das Display, optimiert aber auch einige andere Punkte, die beim regulären Ally X kritisiert wurden.
Der Asus ROG Xbox Ally X20 im Detail
Statt eines 7,0 Zoll großen IPS-Displays wie beim Ally X nutzt der Asus ROG Xbox Ally X20 ein 7,4 Zoll großes OLED-Panel, das zwar weiterhin mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst und 120 Hertz Bildwiederholrate bietet. Das neue Display beherrscht VRR und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.400 Nits bei HDR-Inhalten. Zudem ist es vollständig Dolby-Vision-fähig.
Weitere Verbesserungen des ROG Xbox Ally X20 von Asus umfassen TMR-Analogsticks, was eine höhere Präzision bei der Steuerung möglich machen soll und Stickdrift nahezu ausschließt. Interessant wirkt auch das „Transforming D-Pad“, das durch einen Drehmechanismus zwischen Vier-Wege- und Acht-Wege-Steuerung umgeschaltet werden kann. Das transparente Gehäuse gewährt ferner einen Blick auf die Interna des Gaming-Handhelds.
Im Hinblick auf den Prozessor verbaut Asus beim ROG Xbox Ally X20 weiterhin den AMD Ryzen AI Z2 Extreme mit 8 Kernen respektive 16 Threads, der auf 24 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Zudem ist eine 1 TB große NVMe-SSD auf Basis des PCI-Express-4.0-Standards verbaut. Als Betriebssystem kommt Windows 11 zum Einsatz.
Auch wichtig: Den Asus ROG Xbox Ally X20 gibt es nur im Bundle mit der „ROG XREAL R1 Edition 20 Gaming“-AR-Brille, die über ein USB-C-Kabel mit dem Gaming-Handheld verbunden wird. Der Hersteller verspricht hierbei eine 171 Zoll große virtuellen Projektion bei einer Entfernung von 4 Metern, wobei die micro-OLED-Displays 240 Hertz Bildwiederholrate bieten und natives 3DoF-Tracking möglich ist.
Noch keine Informationen zu Preis und Verfügbarkeit
Aufgrund der aktuellen Speicherkrise und dem Bundle mit einer AR-Brille lässt sich schon erahnen, dass der Asus ROG Xbox Ally X20 alles andere als preiswert sein wird. Eine offizielle Information zum Preis oder der Verfügbarkeit des Gaming-Handhelds ist derzeit nicht bekannt. Zum Vergleich: Die UVP des regulären ROG Xbox Ally X liegt bei 899 Euro, wobei der Preis des Xbox Ally X20 wohl deutlich darüber liegen wird.
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