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Micro RGB und OLED: Samsung bringt neue Fernseher-Flaggschiffe in den Handel
Samsung hatte Anfang Januar mehrere Reihen neuer Fernseher vorgestellt, darunter neue Micro-RGB- und OLED-Modelle. Das Micro-RGB-Backlight gibt es damit jetzt kleiner als 115 Zoll und das OLED-Flaggschiff leuchtet noch heller. Jetzt bringt Samsung die Fernseher in den Handel, womit erstmals die deutschen Preise bekannt sind.
Micro-RGB-Aufgebot wächst unterhalb von 115 Zoll
Das Portfolio der LCD-Fernseher mit Micro-RGB-Hintergrundbeleuchtung bestand bei Samsung zum Sommer letzten Jahres zunächst aus einem einzigen Modell mit 115 Zoll. Zur CES kamen die Größen 100, 85, 75, 65 und 55 Zoll hinzu. Bei den LCD-Fernsehern mit Micro-RGB-Backlight sind nicht die sündhaft teuren Micro-LED-Fernseher gemeint, deren Panel und damit auch Bild direkt aus Millionen winzigen RGB-LEDs erzeugt wird, sondern „klassische“ LCD-Fernseher mit aufwendigem Backlight. Das Micro-RGB-Backlight soll für eine feingliedrige Ausleuchtung mit großer Farbraumabdeckung und sehr gutem Schwarzwert sorgen und damit eine OLED-ähnliche Qualität liefern. Die Technologie kann als Weiterentwicklung von Mini-LED-Backlights verstanden werden.
Das kostet Micro RGB im R95H und R85H
Jetzt kommen Samsungs High-End-LCD-Fernseher erstmals in kleineren Größen auf den Markt. Unterhalb des im Sommer 2025 zum UVP von rund 28.000 Euro eingeführten 115-Zoll-Modells steht jetzt der R85 mit 100 Zoll für 12.999 Euro. Die R85-Serie erstreckt sich darauffolgend von 85 Zoll über 75, 65 bis minimal 55 Zoll für dann 1.899 Euro. Die darüber positionierte R95-Serie wird in 65, 75 und 85 Zoll ab 4.399 Euro bis maximal 8.899 Euro angeboten. Das „H“ im Namen steht bei Samsung für den TV-Jahrgang 2026.
Beide Serien sind mit einem Micro-RGB-Backlight ausgerüstet und sollen den BT.2020-Farbraum vollständig abdecken. Bei Samsung wird nicht darauf eingegangen, wie viele Micro-RGB-LEDs zum Einsatz kommen und in wie viele Zonen diese für das lokale Dimming unterteilt sind. In kleiner Runde ließ sich zur Messe im Januar einem Sprecher aber entlocken, dass die 85-Zoll-Modelle über rund 7.000 Zonen verfügen. Der Hersteller verriet außerdem, dass unter 100 μm große rote, grüne und blaue LEDs zum Einsatz kommen, die zusammen ein Element bilden, das sich individuell ansteuern lässt. Damit soll sich das abgegebene Licht präzise steuern lassen und eine hohe Farbgenauigkeit entstehen.
Das unterscheidet R95 und R85
Die Unterschiede zwischen R95 und R85 sind unter anderem bei der Antireflexbeschichtung zu finden, die der R95 analog zu Samsungs OLED-Flaggschiffen aufweist. Die Panels der R95-Serie arbeiten mit bis zu 165 Hz, die der R85-Serie kommen auf maximal 144 Hz. Die R95 unterstützen zudem HDR10+ Advanced, die R85 bis zu HDR10+. Die R95-Modelle sind aufgrund der Wireless-One-Connect-Box und der „abstandsfreien“ rückseitigen Befestigungspunkte zudem besser für die Wandmontage geeignet.
Riesiges 130-Zoll-Modell soll noch folgen
Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Micro-RGB-Portfolio nach oben hin mit einem 130-Zoll-Giganten abgeschlossen werden. Samsung hatte das Monster in Las Vegas im „Timeless Frame“ ausgestellt, einem Rahmen mit Kickstand, der den Fernseher vermeintlich frei im Raum schweben lässt. Für die Wandmontage bietet Samsung mit der „Layered Wall“ aber auch verschiedenfarbige Dekorelemente unter anderem aus Holz an, mit deren Hilfe sich der Fernseher schöner an der Wand einrahmen lässt.
Neue OLED-Fernseher S95H und S99H
Parallel zum aktualisierten Micro-RGB-Aufgebot erfolgt die Markteinführung neuer OLED-Fernseher, darunter befindet sich auch die abermals hellere Flaggschiff-Baureihe S95(H) respektive S99(H), wenn die Variante mit Metallrahmen gewählt wird.
Das Panel ist abermals heller geworden
Zur Messe hatte Samsung erklärt, dass sich die neuen OLED-Modelle durch ein abermals helleres Panel und besseres Tone Mapping für Inhalte, die für 4.000 nits gemastert wurden, auszeichnen. Die neue Generation schafft bei einem 10-Prozent-Fenster neuerdings 2.700 nits statt 2.000 nits. Vollflächig in Weiß sollen 435 nits möglich sein. Abermals sind die Fernseher mit einem halbmatten „Glare free“-Panel ausgestattet, das Reflexionen zum Beispiel von Lichtquellen im Raum reduziert. Neu für die OLED-Modelle ist außerdem der „Art Mode“ für die Anzeige von Bildern.
QD-OLED und WOLED kommen zum Einsatz
Angeboten wird der S95H in Deutschland mit 48, 55, 65 und 77 Zoll, global auch in 83 Zoll, wobei Samsung diese Größe hierzulande dem S99H mit Metallrahmen vorbehält. Davon sind die Modelle mit 55, 65 und 77 Zoll mit einem QD-OLED-Panel vom Zulieferer Samsung Display ausgerüstet. Das Unternehmen produziert keine QD-OLED-Panels in 48 respektive 83 Zoll, weshalb diese Varianten auf ein WOLED-Panel von LG Display setzen. Der Hersteller nutzt für die Baureihenbezeichnung deshalb nicht QD-OLED, sondern lediglich OLED. Die größte Größe mit eigenem Panel kostet 5.599 Euro, der 48-Zoll-Einstieg mit WOLED liegt bei 2.299 Euro.
Der S99H kommt hingegen in 55, 65, 77 und dann auch 83 Zoll zu unverbindlichen Preisen ab 3.099 Euro auf den Markt. Für das Flaggschiff ruft Samsung 8.799 Euro auf, der Aufpreis vom S95H zum S99H in 77 Zoll mit Metallrahmen beträgt 200 Euro.
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MSI: Zukünftiger Gaming-Grafikkarten-Kühler wird ausgestellt

Wer Grafikkarten im eigenen Portfolio hat, kann dieses Jahr nur wenige Neuigkeiten verbreitet – das Problem zeigt sich auch auf der gerade stattfindenden Computex. Da müssen die Partner dann eigene Wege finden, um in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. MSI zeigt zum Beispiel schon einmal das Kühlsystem der Gaming-Reihe.
Nicht vor RTX 5000 Super oder RTX 6000
Wann dieses genau zum Einsatz kommen wird, weiß aktuell MSI selbst noch nicht. Derzeit ist es nicht geplant, dieses zum Beispiel nur mit einem einzigen Produkt einzuführen. Stattdessen soll es sich schon um eine ganze Grafikkartenserie handeln. Wird es eine GeForce-RTX-5000-Super-Reihe geben, wird dies der Augenblick sein. Sonst eventuell sogar erst mit GeForce RTX 6000 – die frühestens 2027, vielleicht aber sogar erst 2028 erscheinen wird.
Das Kühlsystem besteht aus einem neuen Kühlkörper und aus neuen Lüftern. Mit einer neuen Diamond-Copper-Baseplate will MSI den Wärmetransfer von der GPU zum eigentlichen Kühlkörper verbessert haben. Ein neues Diamond-Composite-Thermal-Pad soll dagegen den Wärmetransfer vom GDDR7-Speicher zum Speicherkühler effektiver gestalten. Die neu geformten Heatpipes sollen die Kontaktfläche der Heatpipes zum Kühler vergrößern, um so die Kühlleistung zu verbessern.
Bei den Lüftern will MSI bei dem neuen Kühlsystem auf Metall- anstatt Kunststoff-Lüfterblätter setzen, die eine Dicke von 0,8 mm haben. Dadurch sollen die Blätter eine höhere Steifigkeit aufweisen, sodass sich diese bei hohen Drehzahlen weniger verbiegen. Das wiederum soll den Luftfluss und damit die Kühlleistung erhöhen.
Wie viel besser der neue Kühler wirklich ist, bleibt noch offen
MSI wollte sich aber auch auf Nachfrage nicht darauf festlegen, wie viel besser der neue Gaming-Kühler schlussendlich in Zahlen ist. Das sei eben auch vom Modell abhängig und hier ist ja noch völlig unklar, bei welchem der neue Kühler erstmals eingesetzt wird. „Deutlich“ war die einzige Angabe, die sich entlocken ließ – auch wenn dies eine typische PR-Angabe ist.
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Mit Noctua AF12x25: Dieser neue Low-Profile-Kühler passt AM5 wie angegossen

Noctua hat zur Computex die Entwicklung eines neuen Low-Profile-Kühlers explizit für AMD AM5 angekündigt. Der Sockel garantiert im Gegensatz zu Intels aktuellen Sockeln mehr Platz um den Sockel und den braucht es: Trotz nur 70 mm Bauhöhe soll der neue Kühler den 25 mm dicken neuen 120-mm-Lüfter NF-A12x25 G2 nutzen.
Mit ausgewachsenem Lüfter A12x25 G2
Aktuell setzt Noctua auf den Low-Profile-Kühlern bis 77 mm Bauhöhe auf besonders flache Lüfter (AF12x15, AF9x14), nur der NH-L12 Ghost S1 Edition setzt auf 25 mm Rahmendicke, dafür aber nur mit 92 mm Rahmenbreite.
Der neue Low-Profile-Kühler soll jetzt den aktuellen Noctua AF12x25 G2 tragen und trotzdem nur 70 mm hoch sein – so wie der NH-L12S. Kühlen soll er allerdings so gut wie der NH-L12Sx77, der 7 mm höher ist.
Platz für RAM-Module gibt mit 35 mm wiederum trotz dickerem Lüfter so viel wie beim NH-L12S. Dafür wurde der Kühler, der in diesem Fall unter dem Lüfter sitzt und von sechs Heatpipes durchzogen wird, perfekt auf die spezifizierten Platzbedingungen angepasst – der Fokussierung auf Sockel AM5 sei Dank.
Und noch etwas hat Noctua explizit für AM5 (und AM4) ausgelegt: Die Kühlerbodenplatte besitzt eine geringe Konvexität, so wie es den CPUs von AMD am besten steht (Geringere Konvexität (Low Base Convexity, LBC)).
Marktstart für Q2 2027 geplant
Geplant ist der neue Top-Blow-Low-Profile-Kühler für das 2. Quartal 2027. Die finale Präsentation könnte damit zur Computex 2027 erfolgen, der von Noctua Jahr ein Jahr aus für Neuvorstellungen genutzten Messe.
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Asus ROG Xbox Ally X20: Jubiläums-Edition mit OLED-Display und AR-Brille enthüllt

Der Asus ROG Xbox Ally X20 nutzt den gleichen Ryzen AI Z2 Extreme-Chip wie der Ally X, ist aber mit einem 7,4-Zoll-OLED-Display und TMR-Sticks ausgestattet. Zudem besitzt der Gaming-Handheld ein durchsichtiges Gehäuse und wird im Bundle mit einer AR-Brille ausgeliefert.
Asus hat auf der aktuell stattfindenden Computex den ROG Xbox Ally X20 vorgestellt, mit dem das taiwanesische Unternehmen das 20-jährige Jubiläum der „Republic of Gamers (ROG)“-Marke feiert. Diese Special Edition bringt deutliche Verbesserungen für das Display, optimiert aber auch einige andere Punkte, die beim regulären Ally X kritisiert wurden.
Der Asus ROG Xbox Ally X20 im Detail
Statt eines 7,0 Zoll großen IPS-Displays wie beim Ally X nutzt der Asus ROG Xbox Ally X20 ein 7,4 Zoll großes OLED-Panel, das zwar weiterhin mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst und 120 Hertz Bildwiederholrate bietet. Das neue Display beherrscht VRR und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.400 Nits bei HDR-Inhalten. Zudem ist es vollständig Dolby-Vision-fähig.
Weitere Verbesserungen des ROG Xbox Ally X20 von Asus umfassen TMR-Analogsticks, was eine höhere Präzision bei der Steuerung möglich machen soll und Stickdrift nahezu ausschließt. Interessant wirkt auch das „Transforming D-Pad“, das durch einen Drehmechanismus zwischen Vier-Wege- und Acht-Wege-Steuerung umgeschaltet werden kann. Das transparente Gehäuse gewährt ferner einen Blick auf die Interna des Gaming-Handhelds.
Im Hinblick auf den Prozessor verbaut Asus beim ROG Xbox Ally X20 weiterhin den AMD Ryzen AI Z2 Extreme mit 8 Kernen respektive 16 Threads, der auf 24 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Zudem ist eine 1 TB große NVMe-SSD auf Basis des PCI-Express-4.0-Standards verbaut. Als Betriebssystem kommt Windows 11 zum Einsatz.
Auch wichtig: Den Asus ROG Xbox Ally X20 gibt es nur im Bundle mit der „ROG XREAL R1 Edition 20 Gaming“-AR-Brille, die über ein USB-C-Kabel mit dem Gaming-Handheld verbunden wird. Der Hersteller verspricht hierbei eine 171 Zoll große virtuellen Projektion bei einer Entfernung von 4 Metern, wobei die micro-OLED-Displays 240 Hertz Bildwiederholrate bieten und natives 3DoF-Tracking möglich ist.
Noch keine Informationen zu Preis und Verfügbarkeit
Aufgrund der aktuellen Speicherkrise und dem Bundle mit einer AR-Brille lässt sich schon erahnen, dass der Asus ROG Xbox Ally X20 alles andere als preiswert sein wird. Eine offizielle Information zum Preis oder der Verfügbarkeit des Gaming-Handhelds ist derzeit nicht bekannt. Zum Vergleich: Die UVP des regulären ROG Xbox Ally X liegt bei 899 Euro, wobei der Preis des Xbox Ally X20 wohl deutlich darüber liegen wird.
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