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Demografie – was viele Gründer:innen missverstehen
Der „demografische Wandel“. Ein Begriff, der bei Gründer:innen in Deutschland meist zu einem Augenrollen führt. Er steht sinnbildlich für Menschen in beigen Jacken, die still auf Parkbänken sitzen.
In Japan, Israel und besonders in den USA hat man hingegen längst verstanden, was dieser Wandel ist: Ein Blue Ocean für Gründer.
Eine alternde Gesellschaft führt zur Verlagerung von Kaufkraft, Konsum und Vermögen und eröffnet somit neue Möglichkeiten für Geschäftsmodelle.
Gerade in den USA fällt auf, welche wirtschaftliche Power diese gesellschaftliche Veränderung mit sich bringt und wie gezielt die Gründerszene sich dem Thema annimmt.
Laut den „Research Insights“ der AARP und Daten der Federal Reserve Bank verfügen Amerikaner ab 50 Jahren über mehr als 70 % des nationalen Vermögens und stehen für etwa 52 % aller Konsumausgaben in den USA.
AARP ist eine Organisation mit rund 38 Millionen Mitgliedern, die sich auf Themen konzentriert, die Menschen ab 50 betreffen. Sie wurde 1958 von einer pensionierten Lehrerin ins Leben gerufen, um Armut und Isolation unter älteren Amerikanern zu bekämpfen.
40 Millionen Dollar waren nur der Anfang
AARP hat frühzeitig erkannt, dass sich die Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten aufgrund der Alterung der Gesellschaft nachhaltig verändern und neue Märkte schaffen. Bereits 2015 wurde der „AARP Innovation Fund“ mit 40 Millionen Dollar aufgelegt. Ziel dieses Fonds ist es, in innovative Produkte und Dienstleistungen zu investieren und so die Gründerszene für die Thematik zu gewinnen.
Bis heute trägt AARP maßgeblich dazu bei, dass sich die US-amerikanische Start-up-Szene strategisch mit Lösungen für den veränderten Bedarf einer alternden Bevölkerung befasst. Das eigene Innovations-Netzwerk besteht aus rund 700 Akteuren, die Start-ups fördern, finanzieren und auszeichnen.
Auch auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas, der weltweit größten und wichtigsten Fachmesse für Unterhaltungselektronik und Technologie, ist „Altern“ ein etabliertes Thema – sowohl in den Messehallen als auch im Konferenzprogramm.
Dieses Engagement zahlt sich aus. In den USA sind viele erfolgreiche Start-ups entstanden, und das nicht nur in den offensichtlichen Bereichen Health und Care, sondern auch in Bereichen wie Fintech oder Mobility.
In den USA und Kanada gibt es zudem mehrere speziell auf diesen Markt ausgerichtete VCs, die für die nötigen Finanzmittel sorgen. Regionale Netzwerke erzeugen durch die Vernetzung der Akteure Synergien und schaffen überall in den USA Ökosysteme.
Aus diesem Ökosystemen entstehen neue Themen- und Produktbereiche wie „agetech“ und „longevity“ die Innovatoren und Investoren gleichermaßen begeistern.
Deutschland droht den Anschluss an einen Milliardenmarkt zu verlieren
Das Medianalter liegt in den USA bei 38,5 Jahren, in Deutschland bereits bei 45,5 Jahren. Die Gruppe der über 65-Jährigen macht in Deutschland 24 % und in den USA nur 18 % der Bevölkerung aus.
Eigentlich sollte Deutschland bei der „Silver Economy“ führend sein, denn die Alterung unserer Gesellschaft und somit auch die der Kunden ist weiter fortgeschritten als in den USA.
Dem ist nicht so.
2024 lag gemäß Bundesbank das Median-Nettovermögen bei Menschen unter 35 bei 17.500 EUR der Median bei der Altersgruppe 55 von 64 Jahre lag bei 171.200 EUR.
Durch die Alterung der Gesellschaft verschiebt sich auch der private Konsum in Richtung älterer Menschen. Gerade bei Markenprodukten und kostspieligen Anschaffung dominieren die reifen Kundensegmente.
So liegt das Durchschnittsalter von Neuwagenkäufern in Deutschland bei 53 Jahren. Ältere dominieren zudem die Nachfrage in vielen anderen Bereichen. Beispielsweise bei Reisen und „Personal Care“, den Produkten aus den Bereichen Kosmetik und Hygieneartikel. Wenig überraschend. Im Bereich Gaming bilden ältere Menschen die am stärksten wachsende Gruppe in Deutschland.
Aber immer noch stehen junge Kunden im Fokus von Werbung und Innovation.
Die Frage ist warum.
Ein wesentlicher Grund ist die Tatsache, dass in Deutschland negative Stereotype und fragwürdige Rollenklischees gegenüber älteren Menschen weit verbreitet sind.
Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Ageismus – Altersbilder und Altersdiskriminierung in Deutschland“ die im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erstellt wurde.
Diese Haltung und die unbewussten Vorurteile, die wir alle in uns tragen, führen auch dazu, dass „ältere Menschen“ von Gründer:innen kaum in Geschäftsmodellen berücksichtigt werden.
Eine Kundengruppe, die vermeintlich nur von einer kleinen Rente lebt, konservative Werte pflegt und innovationsscheu sowie technikfern agiert, scheint nicht gerade vielversprechend.
50plus ist keine Lösung
Diese, meist unbewussten, Vorurteile führen zu einem der größten Denkfehler, den Gründer und etablierte Unternehmen im Kontext des demografischen Wandels regelmäßig machen: Sie bilden Zielgruppen und Marktsegmente, die sich am Lebensalter orientieren. Wer kennt sie nicht: die Zielgruppe 50plus.
Das Lebensalter ist jedoch ein denkbar schlechter Indikator für Bedürfnisse. Anstatt Personas mit Fokus auf die Lebensjahre zu entwickeln, gilt es Lösungen für Lebensphasen zu kreieren: Ruhestand, Menopause oder die Rollen als pflegende Angehörige und Großeltern gehen mit einer Veränderung von Bedürfnissen, Wissensdefiziten und oft auch finanziellen Herausforderungen einher. Hier liegt das Geschäftspotenzial für Gründer:Innen!
In Deutschland gibt es bereits zahlreiche Startups, die Lösungen für eine alternde Gesellschaft erfolgreich anbieten.
Deutsche Gründer haben Potential
Das Berliner Start-up voize entwickelt einen KI-gestützten Sprachassistenten für die Pflegedokumentation. 2025 hat es in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 50 Millionen US-Dollar eingesammelt, um in Europa zu expandieren und in den US-Markt einzutreten, um damit seine Mission voranzutreiben, den Verwaltungsaufwand im Gesundheitswesen zu reduzieren.
Senior Connect ist die AI-first Plattform für berufliche Übergänge. Das 2024 in München gegründete Unternehmen begleitet Mitarbeiter im Übergang mit KI-gestützten Workflows, von der Jobsuche bis zur Vermittlung. Für Unternehmen digitalisiert das Team Outplacement-Prozesse.
Veli aus Kassel analysiert den Strom- und Wasserverbrauch eines Haushalts in Echtzeit. Durch Abweichungen von typischen Verbrauchsmustern erkennt das System Notsituationen und organisiert automatische Hilfestellungen. Es ist eine smarte Alternative zum Hausnotruf.
Das Ökosystem wächst
Alle drei Teams wurden mit dem Gründerpreis „SENovation-Award” ausgezeichnet.
Das Programm unterstützt seit 2018 die deutschsprachige Gründerszene zu den Themen Alter, Agetech und Longevity. Unter der Schirmherrschaft des NRW-Wirtschaftsministeriums werden jedes Jahr zwei Teams mit Preisgeld und Coaching ausgezeichnet. Bewerbungen können noch bis zum 30. Juni 2026 online eingereicht werden.
Unterstützt wird das Programm von der SIGNAL IDUNA Gruppe, deren CEO Torsten Uhlig feststellt: „Wenn Deutschland jetzt nicht handelt, werden zentrale Lösungen für die alternde Gesellschaft künftig aus dem Ausland kommen.“
Auch aus dem öffentlichen Bereich wird das Thema adressiert.
So verfolgt die Landesregierung von Niedersachsen mit den „LINGA Wochen“ das Ziel, Studierende frühzeitig für das Thema „Altern als Chance“ zu sensibilisieren und durch die Beteiligung von unterschiedlichen Fachbereichen Innovationen und Ideenfindung voranzutreiben. Geschäftsmodellentwicklung während des Studiums.
2025 ist AgeTechX in Berlin gestartet. Das Forum will Gründer, Investoren, Unternehmen und politische Entscheidungsträger zu den Themen Alterung, gesellschaftliche Herausforderungen und Technologie zusammenbringen. Am 5. und 6. Oktober 2026 findet die gleichnamige Konferenz in Berlin statt.
Mindset-Shift
Gründer:innen müssen ihre Perspektive ändern.
Sie sollten sich von der pauschalen Bewertung von Altersclustern und Generationen lösen und stattdessen eine bedarfsgetriebene Geschäftsmodellentwicklung verfolgen, die wachsende Marktsegmente adressiert.
So wird aus dem demografischen Wandel eine Silver Economy, die Gründerstories wie die von Honor, Papa oder Rippl auch in Deutschland ermöglicht.
Der Markt ist da. Es ist ein globaler Markt der garantiert wächst.
Deutschland hat die besten Voraussetzung eine zentrale Rolle im globalen Mega-Trend
„Aging“ zu spielen, wenn wir Alter als Chance und nicht als Problem verstehen.
Über den Autor
Frank Leyhausen berät seit 2000 Unternehmen, Behörden und gemeinnützige Organisationen zu den Chancen und Herausforderungen einer alternden Gesellschaft. Die Handlungsfelder sind Innovation und Kommunikation sowie die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): KI
Digital Business & Startups
8 To-dos an Merz – mit freundlichen Grüßen, die Startup-Szene
Mehr als 100 Gründer wenden sich mit einem Brandbrief an Friedrich Merz – und fordern weniger Bürokratie und einen Kurswechsel.
Mehr als 100 Gründer und Manager deutscher Tech-Unternehmen wenden sich mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz. Ihre Botschaft: Deutschland verliere im internationalen Wettbewerb zunehmend an Boden und brauche dringend Reformen, um wieder attraktiver für Gründer, Investoren und Talente zu werden.
Initiiert wurde der Brief vom Startup-Verband. Zu den Unterzeichnern gehören Vertreter einiger der bekanntesten deutschen Technologieunternehmen, darunter Flix, Zalando und Home24. Sie eint die Sorge, dass hohe Energiekosten, ausufernde Bürokratie und langsame Behörden den Standort Deutschland ausbremsen.
Was die Gründer von Merz wollen
Die konkreten Forderungen an die Bundesregierung:
- Rente investiert in Startups: Wer fürs Alter spart, soll sein Geld künftig auch in junge Wachstumsunternehmen stecken dürfen.
- Mehr Großinvestoren ins Boot: Banken, Versicherungen und Fonds sollen leichter in Startups investieren können.
- Flexiblere Kündigungsregeln für Topverdiener: Startups sollen Spitzenkräfte leichter einstellen und bei Bedarf auch kündigen können.
- Mitarbeiter zu Miteigentümern machen: Wer im Startup arbeitet, soll unkompliziert Firmenanteile bekommen. Heute sei das steuerlich viel zu kompliziert.
- Weniger Bürokratie, schnelleres Gründen: Neue Belastungen stoppen, alte abbauen. Firmengründungen sollen in 24 Stunden möglich sein.
- Mehr Ausgründungen aus Uni und Forschung: Deutschlands Labore stecken voller Ideen, so die Gründer. Die müssen raus in den Markt – mit besseren Anreizen für Startups.
- Staat kauft bei Startups ein: Die öffentliche Hand soll innovative Unternehmen gezielt als Auftragnehmer wählen.
- Eigene KI-Infrastruktur aufbauen: Deutschland braucht eigene Server, eigene Rechenkapazitäten, eigene KI-Modelle – unabhängig von US-Konzernen.
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Die Forderungen selbst sind in der Startup-Szene nicht neu und richten sich dabei nicht ausschließlich an die aktuelle Bundesregierung. Sie beschreiben Probleme, die sich über Jahre aufgebaut hätten – von den Folgen der Corona-Pandemie über den Ukraine-Krieg bis hin zu neuen Handelskonflikten und dem internationalen Wettbewerb mit China. Deutschland drohe, wichtige Zukunftsbranchen an andere Standorte zu verlieren, wenn Reformen weiter aufgeschoben würden. Ob die Politik daraus konkrete Maßnahmen ableitet, wird sich zeigen.
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„So schlimm kann Berlin gar nicht sein“: Kai Wegners Spitze gegen Söder
Kaum eine deutsche Stadt wird so oft kritisiert wie Berlin. Im Royal-GS-Podcast wehrt sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner dagegen.
Kaum eine deutsche Stadt wird so oft kritisiert wie Berlin. Zu viel Bürokratie, zu viele Baustellen, zu wenig Wohnungen, zu langsame Verwaltung. Für Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner greift dieses Bild jedoch zu kurz.
Im Podcast Royal GS rechnete der CDU-Politiker mit dem aus seiner Sicht übertriebenen Berlin-Bashing ab. Besonders deutlich wurde er mit Blick auf Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
Hört rein auf Spotify und Apple Podcasts
„So schlimm kann Berlin gar nicht sein, du hast doch selbst zweimal versucht, hierherzukommen“, sagte Wegner in Richtung Söder.
Für ihn sei die Debatte symptomatisch für ein größeres Problem. Während innerhalb Deutschlands oft vor allem über die Schwächen Berlins gesprochen werde, nehme er international ein völlig anderes Bild wahr. Im Ausland werde Berlin weiterhin als kreative, internationale und dynamische Metropole wahrgenommen.
Tatsächlich wächst die Hauptstadt weiter. Die Bevölkerung nähert sich der Marke von vier Millionen Einwohnern, die Stadt bleibt Deutschlands wichtigster Startup-Standort und zieht weiterhin internationale Talente an.
Wegner fordert deshalb einen Perspektivwechsel. Natürlich gebe es Probleme bei Wohnungsbau, Infrastruktur oder Verwaltung. Gleichzeitig werde zu selten über die Stärken gesprochen: die Hochschulen, die Startup-Szene, die Kreativwirtschaft und die internationale Anziehungskraft.
Für den Regierenden Bürgermeister ist klar: Berlin müsse selbstbewusster werden. Nicht trotz seiner Probleme, sondern gerade weil die Stadt trotz dieser Herausforderungen weiterhin Menschen aus aller Welt anzieht.
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+++ Metaloop +++ Cortea +++ FinTech +++ André Schürrle +++ Venture Capital +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Recycling-Scaleup Metaloop schlittert in die Insolvenz +++ StartupsToWatch: Cortea (FinTech aus Berlin) +++ So investiert (und gründet) Weltmeister André Schürrle+++ Wie Startups Investor:innen jetzt finden +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 19. Juni).
#STARTUPLAND: Super Early Bird-Tickets sind live!

STARTUPLAND is where the future begings
+++ Schnell sein lohnt sich! Die Zahl der Super-Early-Bird-Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference am 10. März 2027 in Köln (RheinEnergieStadion) ist begrenzt. Wer zuerst kommt, profitiert vom günstigsten Preis. Nutze diese Chance!
#STARTUPTICKER
Metaloop
+++ Bitter! Das Grazer Recycling-Scaleup Metaloop, früher als Schrott24 bekannt, ist insolvent und hat ein Sanierungsverfahren beantragt. Wie brutkasten berichtet, weist das Unternehmen Verbindlichkeiten von rund 11 Millionen Euro auf. Bemerkenswert dabei: Anfang 2026 schrieb das Unternehmen laut AKV erstmals schwarze Zahlen und arbeitet seitdem „leicht“ profitabel. „Die Liquidität blieb jedoch angespannt, da weitere Eigenkapitalzuführungen ausblieben. Dies führt zu erhöhtem Aufwand im Tagesgeschäft, eingeschränkter Geschäftsentwicklung und Vertrauensverlust bei Partnern. Zusätzlich belasten eine schwache Industriekonjunktur, volatile Rohstoffmärkte und strengere regulatorische Vorgaben das wirtschaftliche Umfeld“, heißt es weiter. Noch 2023 sammelte das Startup 16 Millionen Euro von Investoren wie FirstMark Capital, Statkraft Ventures und FJ Labs ein. Die Sanierung reiht sich in eine Entwicklung ein, die sich zuletzt im Recycling-Segment abzeichnete. Nach Jahren mit hohen Erwartungen und millionenschweren Finanzierungsrunden geraten erste Unternehmen unter Druck. Zuletzt musste bereits das Hamburger Recycling-Startup Cirplus liquidiert werden. Gleichzeitig fließt weiter viel Kapital in junge Unternehmen wie WeSort.AI, Eeden, Metycle oder ScrapBees. Das Interesse an Kreislaufwirtschaft ist damit ungebrochen. Der Fall Metaloop zeigt jedoch, wie schwierig Anschlussfinanzierungen selbst für Unternehmen geworden sind, die operativ bereits auf dem Weg in die dauerhafte Profitabilität sind. (Brutkasten, AKV) Mehr über Metaloop
Cortea
+++ StartupsToWatch! Während viele KI-Startups auf Vertrieb, Marketing oder Kundenservice setzen, nimmt sich Cortea einen der konservativsten Bereiche der Wirtschaft vor: Die Wirtschaftsprüfung. Das Berliner FinTech entwickelt KI-Agenten für Audits und adressiert damit einen Markt, der unter Fachkräftemangel, steigenden regulatorischen Anforderungen und immer komplexeren Berichtspflichten leidet. Investoren wie Dawn Capital und Cherry Ventures trauen dem 2024 gegründeten Unternehmen dabei einiges zu. Insgesamt flossen bereits mehr als 15 Millionen Euro in die Jungfirma. Bemerkenswert: Gerade in der Wirtschaftsprüfung sind Nachvollziehbarkeit und Vertrauen entscheidend – zwei Eigenschaften, an denen viele KI-Anwendungen bislang scheitern. Gelingt der Ansatz, könnte Cortea einen milliardenschweren Markt verändern. Mehr über Cortea
André Schürrle
+++ Weltmeister mit Exit-Gespür! André Schürrle investierte in den vergangenen Jahren unter anderem in das E-Bike-Startup Dance, das Cannabis-Unternehmen Sanity Group, das FinTech Bling, das Food-Startup Lanch und das Fantasy-Manager-Spiel Sorare. Bemerkenswert: Mit Dance und Sanity Group landeten gleich zwei seiner Beteiligungen bereits erfolgreiche Exits. Gemeinsam mit David Rost gründete der ehemalige Nationalspieler zudem das Berliner Getränke-Startup DRYLL. Darüber hinaus engagiert sich Schürrle auch bei den Venture-Capital-Investoren Planet A Ventures, Visionaries Club und Whitewater Ventures. Mehr über Startup-Investments von Fußball-Weltmeistern
Investor:innen
+++ Ich habe in den letzten Jahren viele Founder erlebt, die Investor:innen wie ein notwendiges Übel behandeln. So ein Modus kann funktionieren. Problematisch wird es, wenn daraus ein Dauerzustand wird. Mehr im Gastbeitrag von Jasper Roll (Haufe Group Ventures)
#JOBS
Malteser
+++ Unser Job des Tages! Malteser sucht einen Junior-Projektmitarbeiter (m/w/d) Online Marketing. Sie interessieren sich für digitale Projekte, holen das Beste aus einer Website heraus und möchten Ihre Expertise in einer modernen Hilfsorganisation einbringen? Dann sind Sie bei uns richtig. Bewerben Sie sich als Junior-Projektmitarbeiter (m/w/d) in Vollzeit (39 Stunden) für das Online Marketing in der Malteser Zentrale in Köln.
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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